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14 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Platte des Jahres?
Es scheint, als habe sich das musikalische Ich des Connor Oberst gespalten, und beide arbeiten nun an ihrer Neudefinition. Während „Digital Ash..." mit dem Elektropop flirtet, begibt sich „Im wide awake..." zurück zu den musikalischen Wurzeln. Ob in fragilen New-Country-Arrangements („First Day of my Life", Lua"), intensiven Blues-Nummern mit...
Veröffentlicht am 21. Februar 2005 von Jens Römer

versus
21 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Skeptisch!
Tschuldigung wenn ich störe aber ist es erlaubt auch ein wenig kritisch über diese Platte zu berichten? Bis jetzt ist der Knoten bei mir nämlich noch nicht geplatzt. Über die lyrischen Fähigkeiten des Conor Oberst möchte ich mich gar nicht mal so sehr auslassen, denn die sind über jeden Zweifel erhaben. Aber manchmal habe ich das...
Veröffentlicht am 28. Januar 2005 von devotionaldave


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14 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Platte des Jahres?, 21. Februar 2005
Von 
Jens Römer (Leverkusen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: I'm Wide Awake It's Morning (Audio CD)
Es scheint, als habe sich das musikalische Ich des Connor Oberst gespalten, und beide arbeiten nun an ihrer Neudefinition. Während „Digital Ash..." mit dem Elektropop flirtet, begibt sich „Im wide awake..." zurück zu den musikalischen Wurzeln. Ob in fragilen New-Country-Arrangements („First Day of my Life", Lua"), intensiven Blues-Nummern mit überraschenden Wendungen („Land Locked Blues") oder das fantastische, auf dem Finale von Bethoovens 9. Symphonie basierenden „Road to Joy", welches sich nach einer selbstironischen Einsicht in einer Kakophonie endet: Connor Oberst trifft den richtigen Ton, schreibt und textet voll Inbrunst und Herzblut. Dies gilt insbesondere für „We are Nowhere and it's now" in dem die Grand-Dame des Country Emmylou Harris die Background-Vocals übernimmt. Das diese wunderbare Platte jedoch niemals kitschig wird, liegt zuletzt auch an den teilweise bitteren Texten über Werden und Vergehen und den einmaligen Momenten dazwischen.
Erfreulich ist auch die Produktion, die darauf verzichtet, Unebenheiten zu glätten und die intensive Studioatmosphäre gekonnt einfängt.
Dieser heiße Anwärter auf das „Album des Jahres 2005" nimmt einen sofort gefangen und lässt einen nicht mehr los. Für mich in einer Linie mit Jeff Buckleys „Grace", wenn auch musikalisch durchaus verschieden.
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10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen .... und 5 von 5 sind auch noch zu wenig, 19. Februar 2005
Rezension bezieht sich auf: I'm Wide Awake It's Morning (Audio CD)
Ich war ja nie so der Bright eyes Fan, eigentlich hab ich Conor Oberst ja nie so beachtet. Oberflächlich gesehen wäre das ja auch nicht so schlimm gewesen, denn seine Stimme ist gewöhnungsbedürftig, aber nach längerem Anhören dieser Platte auf alle Fälle mitreissend. Er legt soviel Ehrlichkeit und offenes Gefühl in diesejenigewelche beim Interpretieren seiner durch die Bank grossen Songs. Das geht schon mit "At the bottom of everything", der Eröffnungsnummer, los. Zuallererst wird eine Geschichte über einen sich betrinkenden Mann und einer Frau kurz vor einem Flugzeugabsturz erzählt. Sie fragt ihn nach dem Maschinendefekt, wo es jetzt hingeht und er antwortet lapidar: To a birthday party - your birthday party. Dann setzt eine fröhliche Folk - Countrymusik ein. Dazu noch der geniale Text, über Dinge des Lebens, über das was man tun und nicht tun sollte.
Fertig ist ein Bombentrack. Ich fragte mich bei der Nummer 2 des Albums "We are nowhere and it's now" ob man den Opener noch toppen kann und er kann es. Das zieht sich durch das ganze Album bishin zum furiosen Finale "Road to joy". Da wird die Ode an die Freude zerlegt, zusammengebastelt und wieder zerstört, bis zur Textzeile "Make some noise", die sich mehr als nur bewahrheitet. Fazit: Das Folk Album, an dem sich alle anderen in der nächsten Dekade messen werden (müssen).
Anspieltips: Verdammt .... alle!
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27 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Oh wie ist das schön!!, 11. Februar 2005
Rezension bezieht sich auf: I'm Wide Awake It's Morning (Audio CD)
Nein, man musste kein Hellseher sein, um vorherzusagen, dass die Bright Eyes spätestens mit diesen beiden Alben durch die Decke gehen werden, waren doch schon die beiden Vorab-Singleauskopplungen auf Platz 1. und 2. in die amerikanischen Verkaufscharts eingestiegen. Da ist er nun also, der Herr Conor Oberst, auf dem Titelblatt jeder erdenklichen Musikzeitschrift und wird mit seinen gerade mal 24 Jahren nicht selten als „Wunderknabe" bezeichnet. Nicht zu unrecht, wie ich finde. Und da Conor noch nicht genug Alben in seinen jungen Jahren veröffentlicht hat (ich glaube weit über 7 Alben, mit 3 verschiedenen Bands), wirft er nun zwei Alben gleichzeitig auf den Markt, von welchen man keines missen möchte. Zum einen wäre da „I'm wide awake it's morning", welches ein klassisches Singer-/Songwriter Album mit Folk- und Countryeinflüssen darstellt, und zum anderen „Digital ash in a digital urn", welches sich experimentellem Elektro-Pop verschrieben hat. Mit dem erstgenannten Album ist ihm definitiv ein kleines Meisterwerk gelungen.
Dabei klingt „I'm wide awake it's morning" offener, kompakter, klarer und weniger verzweifelt als der Vorgänger „Lifted, or the story...", aber natürlich nicht minder brillant. Zunächst einmal wird der Hörer in „The bottom of everything" mit einer traurigen Geschichte über einen Flugzeugabsturz auf die Folter gespannt, bevor die Platte dann letztendlich beginnen kann. Sie beginnt am Boden, mit einem Conor Oberst, der feststellt, dass er „really no one" ist. Der Song an sich ist eigentlich gleich die erste Bombe auf diesem Album, die so dermaßen einschlägt, wie das Flugzeug, das im „deep blue see" versinkt. Weiter geht's mit „We are nowhere and it's now", eine Ode an die Hoffnung mit dem bezaubernden Background Gesang von Emmylou Harris. Schöner geht's kaum, möchte man meinen. Aber doch, es wird noch besser: Für „First day of my life" kann man Conor Oberst eigentlich nur lauthals „Danke" zurufen. Schon jetzt ein Klassiker! Und wenn man seiner Freundin ein Mixtape mit Liebesliedern basteln will, dann darf dieser Song auf gar keinen Fall fehlen. In „Poison Oak" ist es dann wieder da, das Gefühl von Verzweiflung, wenn Conor „The sound of loneliness makes me happier" singt, großartig. Im Schlusstrack „Road to joy", welcher an Beethovens „Freude schöner Götterfunken" angelehnt ist, fühlt man sich dann auch wieder an alte „Lifted..." Zeiten erinnert, wenn nach den grandiosen Sätzen „I could have been a famous singer, if i had someone elses voice./ But failure's always sounded better, lets fuck it up boys./ Make some noise!" ein Soundgewitter losbricht, welches sogar die Frisur von Mr. Propper durcheinander wirbeln würde. Und Außerdem? Außerdem gibt's da noch das herrlich minimalistische Lua, den zum Ende hin immer lauter werdenden, mit Trompete untermalten „Old Soul Song", den Country-Stampfer „Another Travellin' Song" und das ebenfalls sehr countryeske „Train Under Water".
Conor Oberst darf sich mit seinen Bright Eyes nun definitiv zu den ganz großen Zählen, ihn zu Hassen wird vielen mit diesem Album noch schwerer fallen. Ich persönlich habe definitiv schon lange keine solch wunderbare, tiefschürfende und eindringliche Platte gehört wie diese. Um noch mal Bezug zur Überschrift zu nehmen: So was hat man lange nicht gesehen, in diesem Fall natürlich „gehört".
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Freude schöner Götterfunken, Tochter aus Elysium, The city cemeteries humming, I'm wide awake it's morning!!!, 6. August 2007
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: I'm Wide Awake It's Morning (Audio CD)
Conor Oberst, das Songschreiberwunderkind aus Nebraska, liefert mit seiner Doppelveröffentlichung "I'm wide awake it's morning" und "Digital ash in a digital urn" eine enorm beeindruckende Demonstration seiner herausragenden songschreiberischen Fähigkeiten ab und glänzt dabei sowohl in akustischem als auch in elektronischem Gewand nicht nur als einfühlsam-emotionaler Folk-Barde im vielzitierten Sinne eines modernen Bob Dylan, sondern auch als Interpret perfekt durcharrangierter und -produzierter Studiomeisterwerke. Auf "I'm wide awake it's morning" behält er seinen typischen akustisch geprägten, organischen Sound bei und begeistert mit zehn ausnahmslos grandiosen Kompositionen, die zusammen mit dem sehr gelungenen Artwork des Albums ein geschlossenes Ganzes voller Melancholie und Nachdenklichkeit, aber auch voller Hoffnung und Liebe bilden.
Sehr originell wirkt dabei der Opener "At the bottom of everything", der mit einer von Conor in seinem unwiderstehlich zurückhaltend-charismatischem Tonfall erzählten Geschichte über einen skurrilen Flugzeugabsturz beginnt, welche nach und nach in den sehr schwungvollen und eingängigen Song überleitet. Es folgt die wunderschöne 3/4-Takt-Ballade "We are nowhere and it's now", auf der Conor Oberst neben einem wohl dosiert eingesetzten Bläsersatz auch von Gaststar Emmylou Harris gesanglich begleitet wird - Highlight des Albums, gemeinsam mit dem "Old soul song", einer trügerisch ruhig beginnenden, enorm kraftvollen Nummer, mit einem leidenschaftlichen Conor Oberst zum Ende des Songs. Deutlich zurückhaltender präsentiert sich der Mann, der sich hinter dem Projekttitel "Bright Eyes" verbirgt, als Solist im Singer-Songwriter-Stil, nur mit Gitarre und zerbrechlicher Stimme auf den wunderschönen Liebes- (oder doch eher Anti-Liebes-???) -liedern "Lua" und "First day of my life". Diese werden von den beiden wohl als etwas unspektakulärer zu bezeichnenden Songs "Train under water" und "Another travelling song" flankiert, bevor mit dem "Land locked blues", auf dem erneut Emmylou Harris als starke Gesangspartnerin Conors Glanzlichter setzt, eine hymnisch anmutende Songperle präsentiert wird, wie man sie in der heutigen Musikszene nicht allzu oft vorfinden wird. Ein Song von bestechender musikalischer Einfachheit, mit klarer Melodieführung und nachdenklich machenden Textfragmenten, aus denen sich nach und nach eine interessante Reihe von Bildern im Kopf des Zuhörers formt. Zum Abschluss der Scheibe präsentiert sich Oberst dann noch einmal wie entfesselt: "Poison oak" ist ein Song voller Dramatik und voller positiver Energie, packend und mitreißend ohne Ende. Den furiosen Abschluss der Scheibe bildet dann der Titelsong, mit deutlichen melodischen Anleihen aus dem Finalsatz der 9. Sinfonie von Beethoven, auf dem Conor Oberst und seine Mitstreiter es nochmal so richtig krachen lassen. Ein würdiger Abschluss einer vor Qualität und Kreativität nur so übersprudelnden Platte, wie man sie immer seltener zu Gehör bekommt.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen The sound of loneliness makes me happier, 9. Februar 2005
Von 
Rezension bezieht sich auf: I'm Wide Awake It's Morning (Audio CD)
Wenn Conor Oberst so weiter macht, reiht er sich in die Reihe der ganz Großen ein. „Lifted" war schon ein ziemlicher Hammer und machte Bright Eyes bekannt. So abgeklärt und kühn kam schon lange keiner mehr daher. Zumindest nicht auf diesem musikalischen Terrain. „I'm wide awake" übertrifft den Vorgänger locker an Schönheit und Klarheit. Die Songs sind noch stärker an traditionelle Formen angelehnt. Die Ecken und Kanten sind eingeebnet. Das Sperrige von „Lifted" ist dem Pathos gewichen. Wunderschön fügt sich die Background-Stimme von Emmylou Harris ein. Als wären die letzten dreißig Jahre nicht vergangen. Auch die angenehm zurück haltende Band klingt nach frühen siebziger Jahren. Gram Parsons lässt grüßen und Neil Young.
„Lua" ist ein so rührender Drogensong, dass man weinen möchte. „The mask I polish in the evening by the morning looks like shit." Auf "Wide awake" gibt es viele große Zeilen. Eine andere ist: "I'll fight like hell to hide that I've given up." aus dem Song "Another travellin' song". Diese Platte packt einen immer wieder, textlich genauso wie musikalisch. Und am Ende will man das alles noch einmal hören.
Conor Oberst ist ein weiteres Meisterwerk gelungen. Todesangst, Sehnsucht und Delirium machen glücklich oder mit seinen Worten: „The sound of loneliness makes me happier."
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ganz groß, 13. November 2005
Rezension bezieht sich auf: I'm Wide Awake It's Morning (Audio CD)
Nicht zu Unrecht wird Conor Oberst bereits jetzt, in noch relativ jungem Alter, als potentieller Nachfolger von Bob Dylan gehandelt. Nicht zu Unrecht, denn das, was der Junge aus Omaha in Nebraska auf "I`m Wide Awake It's Morning", einem seiner beiden neuen Studio-Alben des Jahres 2005, zum Besten gibt, ist hochbeachtlich. Ein Vergleich mit Dylan oder anderen großen Folk-Musikern ist also keineswegs vermessen.
Mit einer etwas seltsamen, aber dennoch wunderbaren Stimme, spult Oberst entweder alleine an der Gitarre oder mit der Unterstützung zahlreicher Gastmusiker (unter anderem Emmylou Harris) die zehn Songs ab, die sich gegenseitig an Qualität übertreffen. Es wäre unfair, einen Song als Highlight hervorzuheben. Je nachdem, ob man es lieber minimalistisch oder eher etwas countrylastiger mag, kann man sich seinen persönlichen Favoriten herauspicken.
Viel zu sagen braucht man eigentlich gar nicht über dieses Album. Am besten, man hört es sich selbst mal an...aber Vorsicht: absolute Sucht-Gefahr!
Wunderbar!!
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Meisterwerk durch und durch..., 16. Mai 2005
Rezension bezieht sich auf: I'm Wide Awake It's Morning (Audio CD)
Ein Album, welches in jeder Sekunde nach Klassiker riecht. Es reiht sich ein in die Liste der wunderschönen Folk- und Country Alben, welche schon seit längerer Zeit auf Conors Label "Saddle Creek" erscheinen. Von dem verstörenden "At The Bottom Of Everything" über das herzzereissende, melancholische "We Are Nowhere And It's Now" bis zum finalen Meisterstück "Land Locked Blues", welches musikalisch und vor allem textlich brilliert wie kein weiteres Stück auf "I'm Wide Awake, It's Morning". Wenn die Trompete zum Finalen Solo einlädt, wenn Conor seine finalen Worte verkündet, wenn er das Mädchen verlässt aber nicht weiß wo er hin soll, dann laufen einem die Tränen über die Wangen. Dieses Lied wird für immer bleiben, doch auch die finalen "Poison Oak" und das politische "Road to Joy" wissen zu überzeugen...
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31 von 38 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Conor Oberst in Bestform, 8. Januar 2005
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: I'm Wide Awake It's Morning (Audio CD)
Gleich zwei neue CD`s von Bright Eyes, das elektronisch und experimentell angehauchte " Digital ash in a digital urn ", das ich in dieser Musikrichtung erfahreneren Bewertern überlassen möchte und das wunderschöne folklastige Album " I'm wide awake, it`s morning ". Die CD beginnt mit einer Geschichte, die Conor erzählt und die in den Folfsong " At the bottom of everything " übergeht. Es folgt im 3/4 tel Takt " We are nowhere and it`s now " mit herrlichem Refrain, ein Lied, das wie ein traditionell irisches Volkslied klingt. Viele Lieder beginnen nur mit akustischer Gitarre und Conors ausdrucksstarker Stimme, einige ( " Old soul song ", " Poison oak " ) steigern sich dann zu wahren Folkhymnen. Die Single " Lua " ( welch Mut, ein so zerbrechliches und intimes Lied als Single auszukoppeln )
klingt so, als singe Conor im gleichen Raum, ohne zusätzliche Technik, nur zur akustischen Gitarre. Aber es gibt weitere Höhepunkte: " First day of my life " klingt wie ein alter Dylan Song ( und ich bin Dylan Fan ). " Road to joy " zeigt eine ähnliche Melodieführung wie Beethovens Ode an die Freude und endet mit dem Schrei " let`s make noise " im Chaos. In diesem Lied finden wir übrigens auch die Titelzeile " I`m wide awake it`s morning ". Die CD endet rockig mit " Shout out loud please, please. please " und Conors Bitte: please come back to me. Wir erfüllen ihm den Wunsch gerne und drücken die Repeattaste, um diese stimmungsvolle, abwechselungsreiche Klasse CD wieder zu hören.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine der schönsten Folkplatten der letzten Jahrzehnte, 12. April 2009
Rezension bezieht sich auf: I'm Wide Awake It's Morning (Audio CD)
Die oft verehrten und wegen ihrer Emo-Affinität geschmähten Bright Eyes setzen mit diesem Album Massstäbe für die emotionale Folkmusik der Zukunft. Obersts zitternder, verletzlicher Gesang mag die Meinungen auseinandergehen lassen, mir persönlich gefällt sie durchaus sehr gut. Das Songwriting auf diesem Album ist schlicht fantastisch, kein auch nur ansatzweise mangelhaftes Liedgut ist darauf zu finden, die Musik ist bis ins letzte Detail hinein wunderschön, Oberst kommt besser auf den Punkt als bei den (freilich ebenfalls grossartigen) Vorgängern und ist im Gesang gefasster. Meine persönlichen Favoriten sind "Old Soul Song [For the New World Order]", "At The Bottom Of Everything", "Poison Oak" und "First Day Of My Life", wobei jedoch erneut gesagt werden muss, dass das hohe Niveau eigentlich nirgendwo sinkt; ich würde beinahe sagen, dass es eines der Alben ist, die man immer am liebsten am Stück anhören möchte, wenn das nicht eine dermassen abgedroschene Floskel wäre.
Die Musik ist in Folk, Blues und Country verwurzelt, jedoch lässt nicht zuletzt der Gesang den Indie-Anteil deutlich werden; Menschen, die Gefallen an der traurigen Schönheit der Musik von Nick Drake und Elliott Smith finden, sollten sich zumindest ein wenig mit diesem Album beschäftigen, da es ein sehr guter Einstieg in die Welt des Conor Oberst und durchaus ein potentielles Lieblingsalbum für den emotionalen Folkfreund ist.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen herbstwind, 6. Februar 2005
Rezension bezieht sich auf: I'm Wide Awake It's Morning (Audio CD)
ich bin ehr zufällig über die bright eyes gestolpert, ohne jemals zuvor von ihnen gehöhrt zu haben. aber es war "der stolperer des letzten jahres".
erst wenige platten konnten mich vom ersten bis zum letzten track so begeistern wie diese. melancholisch, traurig, teils kritisch distanziert und doch durchweg positiv, jedoch ohne dabei in der theatralik dieser gefühlsumschwünge zu versinken. als ganzes einfach ein wunderschönes hörerlebnis.
nach langer zeit mal wieder ein stück musik dass von anfang bis ende begeistert.
einige tracks möchte ich an dieser stelle dennoch hervorheben:
"first day of my life" - eine liebeserklärung, die gefühlsechter nicht auf cd gebannt werden kann. melancholisch wunderschön! meiner meinung nach der beste track des albums.
"poison oak" - ein zeitsprung zurück in conor oberst's jugend. verflossene gefühle. eine stimme wie blätter im herbstwind. alles nichts neues mögen manche sagen, aber nie zuvor genialer inszeniert.
die rezension wollte ich eigentlich noch am abend des kauftages schreiben, bin jedoch recht bald von diesem gedanken abgekommen um nicht auch den allgemeinen hype den dieses album teilweise erfährt noch zu stärken. ich habe diese platte wirken lassen und sie wirkt weiter, ohne dass ich sie höre.
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