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Kundenrezensionen

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am 23. April 2013
Ich kann den vielen positiven Rezensionen nur beipflichten, und bescheinigen, dass dieser "alte" Film echte Bluray-Qualitäten aufweist und in Schärfe, Farbe und Bildqualität zu den besten vorliegenden Filmen der 50er, 60er Jahren zählt.
Sogar die neueren, zum Teil in 65- und 70 mm Material gedrehten Filme weisen keine bessere Qualität auf.
Anscheinend sind die alten, in Technicolor gedrehten Filme für eine Überarbeitung besonders gut geeignet und gegen das Verblassen der Farben gut gewappnet.

Durch die Top-Bildqualität erkennt man natürlich sofort die künstlichen Kulissen und die z.T. übertriebenen, unrealistischen Studioaufnahmen.
Doch manch neueren Bluray's wünscht man eine solch liebevolle Überarbeitung mit diesen frischen Farben und dieser wirklich hervorragenden Bildqualität.
Dass der Ton und eben die Studioaufnahmen und Kulissen nicht auf den jetzt gewohnten, digitalen Niveau liegen, macht diesen Film doch besonders liebenswert,
zählte er doch zu den wenigen Klassikern der "Seeräuberfilme", die in Farbe gedreht wurden.

Die alten Stars wie Errol Flynn haben nichts von ihrer Schauspielkunst verlernt, obwohl hier bei diesem Film keine großartigen Fähigkeiten erforderlich waren.
Dass Flynn hier keinen jugendlichen Helden verkörpert, ist auch aufgrund dieser Rolle nicht erwartet worden. Maureen O Hara sieht großartig aus und beide zusammen mit Anthony Quinn verleihen diesen doch eher simplen Film eine zeitlose Note.

Positiv ist noch zu vermerken, dass zwar der deutsche Ton wie üblich nicht digital "aufpoliert" wurde, doch man kann sich trotzdem an den markanten "alten" Synchronstimmen erfreuen.
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am 9. März 2012
"Gegen alle Flaggen" kam Anfang der fünfziger Jahre im Zuge einer kurzen Piratenfilm-Renaissance in die Kinos. Nachdem Flynn seine erfolgreichsten Abenteuerfilme bereits in den 30er Jahren gedreht hatte und dabei vor allem in der Zusammenarbeit mit Regisseur Michael Curtiz einige der größten Filmklassiker (Unter Piratenflagge,Robin Hood,Der Herr der sieben Meere) entstanden, zählt "Gegen alle Flaggen" eher zum Spätwerk Flynns. Obwohl Flynn hier aufgrund seines fortgeschrittenen Alters nicht mehr die jugendliche Leichtigkeit früherer Jahre erreicht, füllt er die Rolle des verwegenen Draufgängers perfekt aus. Ob in Degenduellen, Seeschlachten oder amourösen Abenteuern, stets wirkt er in seinem Element. Regisseur George Sherman drehte sein Abenteuerspektakel zwar in teils arg künstlicher Studiodekoration, aber die gut aufgelegten Stars und die flott erzählte Geschichte vor farbenfroher Kulisse garantieren unterhaltsame Stunden.

Der Einstieg ins Blu-ray-Medium hätte aus Sicht der Fans kaum besser gelingen können. Erinnert man sich an die mäßige Bildqualität der letzten TV-Ausstrahlungen, dann erwartet einen hier eine echte Überraschung. Das Bild ist hochauflösend, messerscharf, ohne erkennbare Körnigkeit und hat prächtige Farben. Da der Film ein Jahr vor Einführung des Breitwandformats in die Kinos kam liegt er hier im originalen 4:3 Format vor. Während die englische Tonspur hörbar aufpoliert wurde, ist die deutsche Originalsynchronisation von 1953 offensichtlich ohne wesendliche Überarbeitung eingefügt worden. Untertitel gibt es leider keine und die Extras bestehen lediglich aus ein paar Trailern und einer Bildergalerie. Insgesamt ist der Film zwar nicht so überragend wie Flynns frühere Piratenfilme, aber im Punkto Bildqualität stößt er selbst den hervorragend restaurierten Robin Hood-Klassiker von 1938 (Derzeit nur als amerikanische Blu-ray erhältlich) locker vom Thron.
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am 13. Juni 2012
... auf den man lange warten musste - in tollen Farben und gestochen scharfen Bild.

Zwar mit wenigen Extras (Trailer in Englisch und Deutsch, Bildergalerie sowie seltenen Werbematerial), aber egal, auf den Film kommt es an - und der ist wirklich erstklassig.

Ein wenig schnulzig vielleicht... etwas verstaubt, mag sein - na und. Dafür sprüht er aber nur so vor Charme und besticht durch großartige Schauspieler, einer recht hübsch daherkommenden Story (nicht allzu kompliziert), witzige Dialoge, spannenden Fechtszenen und eben halt Piraten und (oh, das hätte ich fast vergessen) einer wunderschönen Frau.

Die drei Hauptdarsteller (sind allein schon sicherlich über jeden Zweifel erhaben):

ERROL FLYNN - als britischer Offizier Brain Hawke
ANTHONY QUINN - als Piratenkapitän Roc Barsiliano und natürlich die superhübsche
MAUREEN O'HARA - als "Feuerkopf" Stevens.

Allein dieses fantastische Dreigestirn macht den Film schon zu etwas Besonderem.

Worum es geht (ganz kurz):
Britischer Offizier soll ein Piratennest "ausheben" - mischt sich unter die selbigen - und verliebt sich natürlich in eine hübsche "Piratin" - es gibt einen todsicheren Plan - dieser ist gleich doppelt gefährdet - einmal durch eine große Liebe - ein weiteres Mal durch eine große Verliebtheit...

Ein toller Film (auch wenn ich ihn bestimmt schon 100 Mal gesehen habe).

Ganz großes Kino der alten Schule. Ein interessanter und kurzweiliger Spaß.

Die volle Punktzahl.

VORHANG AUF!
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am 19. April 2015
An Bord des britischen Flottenschiffs Monsoon wird dem Offizier Brian Hawk (Errol Flynn) mit der Peitsche eine tüchtige Packung verabreicht. Der Grund ist aber nicht sein Ungehorsam. Vielmehr bereitet man ihn auf eine Spionageaktion vor. Er soll nämlich nahe Madagaskar ein Piratenrefugium enttarnen. Die Admiralität hat es vor allem auf die Bewaffnung abgesehen. Zusammen mit zwei weiteren Männern setzt man ihn aus, damit er den Piraten in die Hände fällt. Deren Chef Brasiliano (Anthony Quinn) traut Hawk nicht, aber er kann nicht allein über das Schicksal von Hawk entscheiden. Man muss das Urteil der übrigen Kapitäne abwarten. Zu diesen gehört die junge Feuerkopf Stevens (Maureen O’Hara), die die Tochter eines angesehenen Kapitäns war und seinen Rang geerbt hat. Hawk kann Feuerkopf mit seinem Charme beeindrucken und sie verhindert, dass er bei der „Prüfung“ vor den anderen Kapitänen durchfällt. Da passt es gut, dass gerade bei ihr im Zimmer ein Plan der Kanonenbefestigungen hängt, mit denen die Piraten die Insel verteidigen. Als Hawk mit Brasiliano in See sticht, stossen sie unterwegs auf ein orientalisches Schiff. Dort befinden sich Schätze, die die Piraten an sich reissen wollen. Was weniger bekannt ist, ist der Aufenthalt der jungen Prinzessin Patma (Alice Kelley), die ebenfalls an Bord ist. Hawk kriegt das zufällig raus, doch aus Sicherheitsgründen hält er still. Weil aber auch sie ein Auge auf ihn geworfen hat, wird es für Hawk prekär, denn das könnte ihn angreifbar machen.
In den frühen 1950er-Jahren hatten die Seefahrerfilme Hochkonjunktur. Aber sie waren gute Vehikel, um die Stars ins rechte Licht zu rücken. Das gilt auch bei „Against All Flags“ (Universal Pictures, 1952). Regie führte George Sherman, der sonst eher für Western bekannt war, aber immerhin auch ein Genre mit historischen Bezügen, bei dem die Kerle noch ihren Mann stehen konnten. Den Film kann und sollte man nicht besonders ernst nehmen, denn er ist vor allem Unterhaltung. Die Geschichte ist relativ originell. Vor allem ist sie ziemlich augenzwinkernd. Die entsprechenden Klischees findet man natürlich in diesem Film wieder, Knalleffekte und Säbelrasseln inklusive. Die Hauptdarsteller erhalten viel Gelegenheit, um zu glänzen. Errol Flynn gibt wie so oft den galanten Charmeur mit Hintergedanken. Maureen O’Hara, die immer mal wieder mit George Sherman arbeitete, kann eine sehr aktive Rolle spielen und darf sich sogar mal mit Pistole und Säbel Respekt verschaffen. Und Anthony Quinn ist einmal mehr der bärbeissige und aufmerksame Widersacher des Helden. Für Freunde des Piratenfilms ein unbeschwertes Fest.
Auf der DVD von Koch Media kann man sich den Technicolor-Film natürlich in Farbe ansehen. Die Farben mögen etwas Patina angesetzt haben, aber sind immer noch gut. Das Bildformat ist 4:3, wie man bei dem Filmjahrgang erwarten kann. Der Film dauert 80 Minuten. Die Audiosprachen zum Film stehen auf Englisch, Deutsch und Italienisch zur Auswahl. Die Tonspuren sind alle in Mono und gut verständlich. Durchgehende Untertitel gibt es nur auf Italienisch. Bei den grundsätzlich auch vorhandenen Deutschen „Inserts“ bleibt es allerdings ohne Einblendung, obwohl zumindest während der Prologtexte Bedarf dafür vorhanden wäre. Das Zusatzmaterial besteht zunächst aus einer 7 Minuten langen Bildergalerie mit musikalischer und säbelrasselnder Untermalung. Gezeigt werden darin viele Szenen- und Werbefotos, einige Plakataufnahme, aber auch Produktionsskizzen. Den Trailer gibt es in deutscher und englischer Fassung. Darin wird die verschmitzte Art des Films gut auf den Punkt gebracht, indem der Trailer anfängt wie üblich, aber plötzlich Herr Flynn den Kampf abbricht, um zu verschnaufen und das Publikum mit dem Film bekannt zu machen. Die DVD-Edition ist insgesamt eine solide Sache. Was die Untertitel und den Blick hinter die Kulissen des Films angeht, hätte noch etwas mehr machbar sein sollen. Das reicht für drei von fünf blockierten Kanonen und eine Extrapistole für den Unterrock. Die Erstausgabe der DVD schafft übrigens auch Abhilfe für diejenigen, die ein Kontrastprogramm zum Film haben wollen, denn es ist noch eine Leseprobe des Comics „Unter schwarzer Flagge“ beigelegt.
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am 19. März 2012
Wunderbar, was im digitalen Zeitalter aus manch alter Filmkopie herauszuholen ist! Dieser mitreißende Klassiker aus dem Jahr 1952 ist das beste Beispiel dafür. In allerbester Technicolor-Farbenpracht präsentiert sich das Seeräuber-Abenteuer mit Errol Flynn taufrisch wie am ersten Tag: im Bildformat 1.37:1 (1080p/24) farbgetreu, kontrastreich, scharf und mit einem kristallklaren Ton (DTS.HD Master Audio 2.0). Wenn doch nur alle DVD/Blu-ray-Neuveröffentlichungen von Kino-Klassikern derartig beispielhaft digital aufbereitet wären!

Die Abenteuerromanze auf hoher See reicht zwar nicht ganz an das (Handlungs-)Format des Flynn-Vorläufers "Der Herr der sieben Meere" heran, zählt aber dennoch mit dramtischen Seeschlachten, erbitterten Degenduellen und einer Starbesetzung (neben Errol Flynn brillieren Maureen O`Hara und Anthony Quinn) zu den besten Piratenfilmen aus Hollywoods glanzvoller Ära.

Nostalgie pur, Kindheitserinnerungen an unser altes Dorf-Kino werden wach und ich bin im siebenten Piraten-Himmel! Toll - volle Punktzahl!
Allen im Herzen junggebliebenen Seeräubern wärmstens zu empfehlen!
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am 6. April 2012
Flutpfähle mit riesigen gefräßigen Krebsen. Segelschiffe, wie aus Gemälden herausgeschippert. Eine rothaarige Frau mit sagenhaften Schaftstiefeln. Ein Barbier, der gleichzeitig auch noch der Henker ist. Eine Prinzessin aus einem Harem. Säbelgeklirre und donnernde Kanonen. Dieser Film ist so bunt wie eine besonders schön gestaltete Postkarte. Strahlendes Technicolor, noch zwei Jahre vor der Breitwandverwendung in den Lichtspielhäusern.

GEGEN ALLE FLAGGEN {-1952-} stellt zusammen mit DES KÖNIGS ADMIRAL {"Captain Horatio Hornblower" -1951-, mit Gregory Peck} und DER ROTE KORSAR {"The Crimson Pirate" -1952-, mit Burt Lancaster} den letzten Höhepunkt des Piraten- und Seeabenteuerfilms dar. Danach sind nur noch sporadisch mehr oder minder gelungene B-Produktionen in den Kinoprogrammen aufgetaucht. Heutzutage dient das Genre einzig als Unterlage für aufwändige Fantasy-Epen.

GEGEN ALLE FLAGGEN ist ein bisschen kleiner geraten als die Fünfziger-Blockbuster DES KÖNIGS ADMIRAL und DER ROTE KORSAR. Es gibt mehr gemalte Rückprojektionen in den Totalen (was durchaus seinen visuellen Reiz hat), und die Bühnenbilder sind übersichtlich gehalten. Errol Flynn hat zwei weitere große Namen an seiner Seite. Maureen O'Hara, deren rotes Haar, wie ein anderer Rezensent bereits geschrieben hat, für Technicolor wie geschaffen ist. Und den mimischen Vulkan Anthony Quinn, 1952 noch nicht ganz an der Spitze, aber unübersehbar im Kommen.

Der Film ist kein B-Picture; keineswegs. Aber die Regie führt eben nicht Robert Siodmak oder die Regielegende Roul Walsh (mit dem Errol Flynn in den vierziger Jahren sieben Meisterwerke gedreht hat, bis sie sich zerstritten), sondern der unterschätzte Routinier George Sherman {"Prärie-Banditen" -1956-; "Big Jake" -1971-}. Dies deutet schon alles darauf hin: Anfang der fünfziger Jahre befindet sich Flynns Karriere auf dem absteigenden Ast.

Gründe dafür: Sein Alkohol-, Frauen-, und Drogenkonsum, der legendär ist und bis in die Mittvierziger hinein seine Popularität noch gesteigert hat, ihn aber in der moralinsauren Nachkriegsära beim Publikum diskreditiert und bei ihm schlampige Arbeitsgewohnheiten hervorruft, die seinem Ruf in der Branche schaden. Außerdem der Wunsch Flynns, auch einmal etwas künstlerisch Bedeutendes hervorzubringen. Keine Strumpfhosen-, Segelschiff-, Westernstreifen, die Flynn -- angeblich -- gehasst hat und die von der Kritik entweder missachtet oder milde belächelt werden. Der Wunsch nach künstlerischer Anerkennung, den auch Marylin Monroe, Alan Ladd, Rita Hayworth und Elvis Presley, die Meister des Leichten, immer geäußert haben.

Vor GEGEN ALLE FLAGGEN sind, abgesehen von einer Seifenoper nach einem englischen Bestseller, alle Filme Flynns nach 1945 nicht die von den Produzenten erwarteten Erfolge geworden. Auch nicht der herrliche -- und sehr teure -- DIE LIEBESABENTEUER DES DON JUAN. Mit dem Wechsel in die fünfziger Jahre werden seine Standardrollen -- der Draufgänger, der Abenteurer, der Führer einer Streitmacht, der charmante Held par excellence -- im Hollywood-A-Film von anderen Darstellern übernommen. Gregory Peck und Burt Lancaster sind schon erwähnt worden. Stewart Granger spielt mehrmals Flynn-Parts. Charlton Heston, Rock Hudson, Tony Curtis und Jeff Chandler müssen aufgeboten werden, um die Lücke zu schließen.

Das farbige Piratenspektakel GEGEN ALLE FLAGGEN wird ein Hit. Flynn ist hier noch einmal recht gut, besonders im Zusammenspiel mit der feurigen Maureen O'Hara. Neben dem temperamentvollen Anthony Quinn wirkt er allerdings recht matt. Zehn Jahre zuvor, in dem Klassiker SEIN LETZTES KOMMANDO {1941}, hat der Zusammenprall zwischen Flynn und Quinn noch ganz anders ausgesehen. In GEGEN ALLE FLAGGEN verkörpert Flynn einen erfahrenen Mann, der die Mitte dreißig überschritten hat. Das akzeptiert das Publikum 1952 in diesem Seemannsgarn ausnahmsweise. Schon in seinem nächsten Film, der actionreichen Ballade DER FREIBEUTER (gibt es leider noch nicht in deutscher Sprache auf DVD), führt seine schwindende Jugendlichkeit zum Misserfolg an den Kinokassen.

Generell gehört Flynn nämlich zu den Stars, von denen der zahlende Kinogänger die Darstellung ewig junger Charaktere gewohnt ist (ganz speziell die zahlende Kinogängerin). Ähnlich wie bei Robert Taylor und später bei Tony Curtis und Rock Hudson, wird sein Altern von den Zuschauern nicht toleriert. Als Flynn sichtbar in die mittleren Jahre kommt -- und seine Lebensgewohnheiten beschleunigen diese Entwicklung noch --, ist es mit seiner Karriere vorbei. Dass, was später Burt Lancaster, Gregory Peck und Stewart Granger gestattet wird, ist ihm nicht vergönnt. Errol Flynn hat die Verpflichtung, jung zu sterben.
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TOP 500 REZENSENTam 19. März 2012
Endlich schließt sich hier wieder eine Lücke in der Sammlung toller alter Piraten- und Abenteuerfilme.
Wie bei den meisten guten alten Filmen ist die Story hier noch nicht überfrachtet und angenehm geradlinig, wenn Hawk, Offizier der britischen Marine ein Piratennest infiltriert, damit die Marine es ausheben kann. Dabei begegnet ihm nebenbei natürlich auch DIE Traumfrau schlecht hin....
Fechtduelle, Spannung, tolle Modellaufnahmen der Schiffe, tolle Kulissen und Kostüme, Abenteuer und eine kleine Prise Lovestory sorgen für einen rundum gelungenen, tollen Film. Noch dazu sind die drei Hauptdarsteller Errol Flynn, Maureen O'Hara und Anthony Quinn mit viel Spaß und Überzeugung bei der Sache.
Der Ton wurde hier in sehr gutem Dolby Digital aufbereitet. Die Bildqualität ist verglichen mit bisherigen unbefriedigenden Veröfffentlichungen von ähnlich alten Filmen dieser Zeit, wie etwa "Die Ritter der Tafelrunde" oder "Ivanhoe" exzellent.
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am 26. Oktober 2014
Ein britischer Marineoffizier schleicht sich bei Piraten ein, um diese schließlich seinen Vorgesetzten auszuliefern. Jedoch rechnet er nicht mit einer Piratin, in die er sich verliebt und die, die gesamte Situation erschwert.
Gegen alle Flaggen ist sicherlich nicht bahnbrechend, aber es ist ein sehr unterhaltsamer Abenteuerfilm, wobei besonders die Hauptdarsteller und die gut inszenierten Actionszenen zu überzeugen wissen. Bei den Hauptdarstellern hätte ich mir mehr Zeit mit Anthony Quinn gewünscht, sowie eine originellere Handlung. Die Action ist für damalige Standards gut gefilmt, besonders der Endkampf zwischen Errol Flynn, der als Hauptcharakter sehr sympathisch ist, und Anthony Quinn, weiß zu überzeugen.
Die Blu Ray ist gut gelungen, mit einem tollen Bild und Sound.
Fazit: Ein durchaus gelungener Abenteuerfilm, mit dem man schon mal 1:30h totschlagen kann.
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am 5. Juni 2015
Gegen alle Flaggen ist ein Hollywoodfilm aus dem Jahre 1952. Dieser Film lebt in erster Linie von Errol Flynn, Anthony Quinn und Maureen O`Hara.
Für die damalige Zeit war dieser Streifen bestimmt spannend und actiongeladen. Heutzutage lebt dieser Film nur mehr von der Erinnerung an die damalige Zeit und ist ein cineastisches Zeitdokument.
Die digitale Abtastung, sowohl bei Bild und Ton ist gut. Für Cineasten und Freunde solcher Filme empfehlenswert.
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am 19. Februar 2013
Auch wenn der Film seinen beiden Vorgängern "Unter Piratenflagge" und "Herr der sieben Meere" nicht ganz das Wasser reichen kann, so ist er doch einer der typischen Piratenklassiker, der in keiner privaten Videothek fehlen darf.
Hervorragend besetzt (Maureen O'Hara & Anthony Quinn) und für die damalige Zeit aufwendig verfilmt ist er ein Abenteuerfilm für Groß und Klein.
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