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III


54 Rezensionen
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18 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hühnerfüße können rocken!
rgendwie habe ich nicht daran geglaubt, dass die sogenannte Supergroup Chickenfoot nach ihrem ersten und sehr guten Album noch ein weiteres nachlegen werden. Oft sind diese Kooperationen gestandener Musiker ja doch eher kurzlebig. Im Fall der Hühnerfüße scheinen sich aber Musiker gefunden haben, welche menschlich wie musikalisch gut zu harmonieren...
Veröffentlicht am 25. September 2011 von RJ + YDJ

versus
2.0 von 5 Sternen Dieses Album zündet nicht wirklich
Dieses Album reicht an dem Debüt nicht heran, da hilft auch der durchaus gute Einfall mit der 3D-Brille nichts. Es hapert natürlich nicht am Können dieser 4 Topmusiker, aber das Songmaterial ist einfach zu schwach. Da bleibt bei mir kein einziger Song im Ohr hängen, dass erinnert mich alles zu sehr an kommerziellen US-Highschoolrock. Die noch etwas...
Veröffentlicht am 25. September 2011 von Hard Rock Devil


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18 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hühnerfüße können rocken!, 25. September 2011
Von 
RJ + YDJ (Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 100 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: III (Audio CD)
rgendwie habe ich nicht daran geglaubt, dass die sogenannte Supergroup Chickenfoot nach ihrem ersten und sehr guten Album noch ein weiteres nachlegen werden. Oft sind diese Kooperationen gestandener Musiker ja doch eher kurzlebig. Im Fall der Hühnerfüße scheinen sich aber Musiker gefunden haben, welche menschlich wie musikalisch gut zu harmonieren scheinen.

Das zweite Album, welches mit III betitelt ist, liegt nun vor und in der letzten Zeit habe ich selten eine Hard Rock Scheibe gehört, bei welcher der Spaß der Musiker so durchscheint.

Direkt die ersten Powerchords und das leichte, darüber gespielte Lick von "Last Temptation" ist US Hard Rock bester Machart. Wie schon beim Debütalbum stellt sich Gitarrenvirtuose Satriani voll in den Banddienst, auch sein Gitarrensound ist auf III deutlich wärmer als auf seinen Soloalben.

"Alright Alright" hat ein leichtes Rolling Stones Flair und zeigt wie Classic Rock modern klingen kann. "Different Devil" ist der potentielle Radio Hit von III und lebt besonders vom pumpenden Bass des ehemaligen Van Halen Tieftöners Michael Anthony und dem tighten Schlagzeugrhythmus welcher von Chad Smith (Red Hot Chili Peppers) unglaublich gut eingetrommelt worden ist.

Sammy Hagars raue Stimme ist auch im fortgeschrittenen Alter immer noch absolut einzigartig und hat einen hohen Wiedererkennungswert. Insbesondere "Lighten Up" und der schönen Ballade "Come Closer" kann er seinen Stemple aufdrücken.

III ist ein hervorragendes zweites Album von Chickenfoot. Hoffen wir, dass diese Band noch ein paar solcher Hochkaräter veröffentlicht. Es wäre schade, wenn nicht!
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88 von 99 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sieben Punkte!, 24. September 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: III (Audio CD)
Erlaubt mir bitte -statt einer kopflastigen-Bewertung und einer nüchternen Klang- und Inhaltsanalyse- ein kleines Stimmungsbild:

1. Ein über 50-Jahre alter BOF ("Boring old fart") kann tatsächlich noch eine Amazon-Lieferung mit fiebrigem Gesichtsausdruck aufreissen (sonst ist ja mit Aufreissen... aber lassen wir das...!).

2. Bange Frage: Ist sie es? Heute soll sie ja geliefert werden. Sie ist es: Die neue Scheibe von Chickenfoot. Die Frage ist nur: Oldieband oder Supergroup? Die ersten Schritte des Chickenfoot waren je schon ganz kräftig.

3. Nach zwei Minuten kann ich das Grinsen nicht mehr aus dem Gesicht bekommen. Aaaahhhhhh, tut das gut.

4. "Was ist denn mit Dir los?"- Die spontane Frage meiner Gattin. "Muss das so laut sein?"

5. Es muss!

6. Nicht ein einziger ****-verdammter Song-Ausfall. Sogar der Papst-Besuch tritt in den Hintergrund (Doch, echt! Man fasst es nicht!)

7. Da sind sie alle wieder - irgendwie: Van Halen, Grand Funk Railroad, Deep Purple, Led Zeppelin, UFO, Ted Nugent.

Aber: NICHTS auf der CD ist altbacken. Alles ist frisch, stimmig und voll von positivem Testosteron und Virtuosität. Aber auch ohne jeden "Machismo". Da sind im besten Sinne gestandene Männer am Werk, die sich selbst und der Damenwelt nichts mehr vormachen müssen. Und die bei allen Parallelen einen eigenen organischen Stil entwickeln.

8. Ganz im Ernst: Es gibt auf diesem Planeten derzeit nichts -nicht einmal Black Country Communion- was auch nur ansatzweise derart den Titel "Supergroup" verdient.

9. Chickenfoot könnten eine Bedeutung erreichen, die seit den "Grossen" in den 70ern keine andere "Supergroup" mehr erreicht hat.

10. Ich muss jetzt aufhören. Ich glaube ich bin wieder 20...

11. Erneutes Zitat : "Was ist denn mit Dir los...................?"
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Im großen und Ganzen richtig gut, 6. Januar 2012
Rezension bezieht sich auf: III (Audio CD)
Aufnahmetechnisch gibt es nichts zu bemängeln, glasklarer Sound, guter Gitarrensound, gut gemixt.
Zu den einzelnen Songs

1. Last Temptation - ein sehr gelungener Einstieg, auch wenn der Song erst beim dritten Mal hören zündet. Schöne Licks und Melodien. Kein allzu harter Song, aber auch nicht zu seicht. Die goldene Mitte (5/5)

2. Alright Alright - die erste Ernüchterung der CD. Dieser Song ist langweilig. Gefällt das eingängige Riff am Anfang noch, nutzt es sich im Laufe des Stücks sehr schnell ab und der langweilige Refrain reißt den Song auch nicht mehr raus. Die Strophenmelodie gefällt allerdings. Die Gitarrebnarbeit kann sich dennoch sehen lassen. (2/5)

3. Different Devil - Eine klasse Ballade lässt das Stück eben vergessen. Tolle Melodien! (5/5)

4. Up Next - Das beste Rockriff der Platte. Da muss Kopf und Fuß und einfach alles mitwippen. Der Song geht nicht mehr aus dem Kopf und treibt und treibt und treibt... (5/5)

5. Lighten Up - ungewöhnlicher Beginn, der in einer rockigen Strophe mündet. Insgesamt gut, mir fehlt allerdings ein bisschen die Abwechslung. Wunderbare Gitarrensounds und -soli deshalb gerade noch (4/5)

6. Come closer - Wieder eine Hammerballade. Eine klasse Melodie und ein tolles Lick. Der beste Track des Albums (5/5)

7. Three and a half letters - Ein politisches Stück mit "Sprechgesang" und aggressivem Refrain. Vielleicht zündet es noch, überzeugt mich aber nicht. Die freakige Gitarrenarbeit ist aber hörenswert (3/5)

8. Big Foot - Treibendes Riff, weölches einen nicht loslässt und cooler Gesang. Ein durch und durch gutes Stück! (5/5)

9. Dubai Blues - Ein chices Stück mit tollen Gitarren und treibenden Beats. Kann sich sehr hören lassen. Toller Refrain. (5/5)

10. Something going wrong - Die Balladen sind eindeutig die größte Stärke dieses Albums. Bin eigentlich kein großer Fan der Seichtheit, aber diese überzeugen! Wieder ein Hammerding. Bleibt im Gehörgang kleben und hat ordentlich Feeling. (5/5)

Alles in allem ein Überalbum! Zwei Ausfälle sind absolut zu verschmerzen. Man wird durch 8 klasse Stücke viel mehr als entschädigt. Absolute Kaufempfehlunng!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Schon routiniert? Noch glaubwürdig?, 30. Oktober 2012
Rezension bezieht sich auf: III (Audio CD)
Mit "Chickenfoot‘s" zweiten Studioalbum wurde das Projekt um Sammy Hagar (Gesang), Joe Satriani (Gitarre), Chad Smith (Schlagzeug) und Michael Anthony (Bass) weitergeführt. Zwischenzeitlich gab‘s zum ersten Album eine Tournee und einen Livemitschnitt, der ganz pragmatisch “Chickenfoot II“ genannt wurde. Das nun zweite Studioalbum eröffnet zwei über die eigentliche Musik hinausgehende Fragen:

1. Kann das Niveau des Debutalbums gehalten werden?
2. Wie super ist diese Group wirklich?

"Sachliche Betrachtung"
Der Stellenwert bzw. die Qualitäten der vier Musiker sollten bekannt sein. Mehr hierzu kann man meiner Rezension zu „Chickenfoot I“ oder dem „www“ (z.B. Wikipedia) entnehmen. Besser noch ihren musikalischen Veröffentlichungen…
Zunächst hat sich an der Stimmgewalt von Sammy Hagar nichts verändert. Ist der Typ nun genial, begnadet oder helfen hier bereits die Computer im Studio nach? Egal wie. Hagar hat DIE Rockröhre!
Joe Satriani, Chad Smith und Michael Anthony erledigen ihre Aufgabe erneut professionell - perfekt. Zu perfekt? Alle machen wieder was sie können. Dass dies ziemlich viel ist, sollte ebenfalls bekannt sein. Dies beinhaltet wieder umfassende Zitate ihres bisherigen Schaffens und somit auch wieder nicht wirklich etwas Neues. Die Sounds / Licks / Rhythmen hat man alle irgendwo schon einmal, zweimal, dreimal… gehört. Und das passt schon. Neuerungen braucht es nicht, wenn klassische Rockmusik das erklärte Ziel ist. Nur diesmal erwischt man Satriani dabei, wie er nun auch noch neben sich selber sogar „Eddie van Halen“ abkupfert. Dass er dies als (legendärer) Gitarrenlehrer kann, steht außer Frage. Muss man dies aber unbedingt zeigen. Ist solch ein Zitat eine Hommage oder ein Zeugnis von kreativer Schwäche? Nur den Spaß an der Sache nehme ich Satriani diesmal nicht ab. Ein dicker Tropfen Öl mehr ins Feuer der Van Halen Fans / Chickenfoot Kritiker.
Insgesamt klingt „Chickenfoot III“ für mich zeitweise (im ersten Drittel) bereits ein wenig routiniert. Die spaßige Attitude wird zwar (irgendwie) fortgeführt, doch wirkt es im Vergleich zum ersten Album bereits als Programm; ja teilweise sogar erzwungen. Schon der Opener „Last Temptation“ wirkt irgendwie bedeutungsschwanger – als wäre er bei einer Presswehe steckengeblieben. Und jetzt wird die Bewertung bereits emotional…

"Emotionale Betrachtung"
Song 2 (Alright Alright) macht so vor sich her. Leider belanglos…
Mit Titel 3 (Different Devil) folgt schon eine Ballade / Hymne, als müsse hiermit (als Erfolgsgarant) ein früher Meilenstein gesetzt werden. Die totale Routine – regelrecht billig! Das Ding könnte auch von Brian Adams, Bon Jovi, Nickelback und allen weiteren Radiorockern stammen.
Ab Lied 4 (Up next) fängt es an Lustig zu werden. Jetzt wird gerockt – rotzig und schmutzig. Satriani setzt einen fetten Riff.
Nr. 5 (Lighten up) startet mit nem Orgelthema a la Deep Purple, was dann folgt ist solides Handwerk, nen ordentliches Gitarrensolo (in Form und Umsetzung sehr klassisch) – neee doch, Satriani gibt ordentlich Gas und macht Laune.
Titel 6 (Come closer) bietet wieder mal eine Ballade mit einem wirklich atmosphärischen Start. Leider verläuft sich der Song in diesem Thema und wird mit der Zeit berechenbar. Somit eine typische, jedoch gute Kommerzballade…
Mit Song 7 (Three an a half letters) folgt dem markentypischen Spaß der Ernst des Lebens. Na also, es geht doch. Denn wo Sonne ist, ist auch Schatten. That’s Life… Das macht Chickenfoot glaubwürdiger. Gute Musiker sollten auch ein Statement abgeben. Wichtige Nummer!
Mit Nr. 8 (Big Foot) zurück zum Spaß. Jaaa, das ist gut…
Titel 9 (Dubai Blues) legt nochmal ordentlich nach und setzt dabei die „The Beatles“ Aussage „Can’t by me love“ zeitgemäß rockig und mit viel Augenzwinkern um.
Und zuletzt Song Nr. 10 (Something going wrong) ist (für mich) der Höhepunkt des Albums. Klasse, passend zum Abschluss und somit nachhaltig. Es wird wieder eine Ballade gespielt, jaaa – ich finds gut, weil diesmal wird gezaubert. Im Südstaatenstil beginnend wird das Ganze in der Folge mit klassischen Bluesrock Elementen gewürzt; zwischendurch und abschließend eine Joe Satriani in emotionaler Höchstform.

"Abschließende Betrachtung "
Professionalität und Routine verdrängt die Frische des Debutalbums. Ja klar, das ist klagen auf ganz hohen Niveau. Manchen Zuhörer mag gerade das Genie / die Perfektion der Musiker abstoßen. Und ja, das Ganze ist ebenso professionell / kommerziell produziert. Nur ist es immer noch tolle Rockmusik – im klassischen Gewand. Und eine solche kann man gut und gerne empfehlen.
Leider zündet „Chickenfoot III“ (zumindest bei mir) nicht mehr so deutlich wie das Debutalbum, obwohl diese zweite Studioproduktion insgesamt nachhaltiger auftritt. Insbesondere mit dem letzten Titel wird diese Nachhaltigkeit erzeugt, die mir bei „Chickenfoot I“ fehlt. Jedoch kann ich „Chickennfoot I“ ohne Problem durchhören. Da wird nicht geskippt. Der Erstling ist insgesamt stimmiger. Die gute Laune wird durchgetragen bzw. nicht störend unterbrochen. Hier beim Nachfolger bin ich nicht mehr durchgängig begeistert. Aber wenn, dann richtig! Somit ist die Group immer noch super aber noch immer nicht eine Supergroup. Und dies bringt aufgerundete 4 Sterne.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Good or bad, 10. November 2011
Rezension bezieht sich auf: III (Audio CD)
Dann gebe ich auch mal meine total sujektiv-voreingenommene Meinung zum Besten. Das Album ist kommerziell, hat nicht so viel Tiefgang wie viele andere, ist radiotauglich, nicht wirklich hart - na und!!

Es gibt nunmal Tage - und die Jahreszeit bringt reichlich davon - da ist es morgens auf dem Weg in die Arbeit noch dunkel und auf dem Heimweg schon wieder. Und genau für solche Tage brauche ich genau diese Musik. Das Leben ist kompliziert genug, also keep it simple was den RockŽnŽRoll betrifft. Die vier Herren könnenŽs, und sie machen genau das was sie können. Hagar klingt fast so gut wie zu Montrose oder seligen Standing-Hampton-Zeiten. Anthony hat vielleicht mehr Bauchumfang, aber Bass und Stimme sind immer noch auf der Höhe.

Ich habe in den letzten Jahren wirklich selten einen Song vorgesetzt bekommen wie "Different devil". Da kann die Laune noch so unterirdisch sein, aber nach den knapp viereinhalb Minuten ist alles wie weggeblasen und ich muß mich im Zug echt zusammennehmen, um nicht breit grinsend oder gar laut mitsingend dazustehen.

Enjoy it - es sind leider nicht mehr soo viele unterwegs, dieŽs können und bei denen man das Gefühl hat, daß es Ihnen Spaß macht. Vielleicht raffen sich die vier sogar noch zu einer Tour auf. Das könnte echt eine Riesensache werden.....
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Tolle Fortsetzung, 2. November 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: III (Audio CD)
Ungehört gekauft und nicht bereut! Das zweite Album der "Altrocker" von Chickenfoot hat mich von Anfang an sofort begeistert. Wer auf guten Rock steht sollte zugreifen. Ich kann III nur empfehlen!
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Cool, gereift - und toll verpackt, 25. September 2011
Rezension bezieht sich auf: III (Audio CD)
Das Nachfolge-Album III klingt gereift, wenn man das bei den hier agierenden langgedienten und hochdekorierten Rockstars überhaupt schreiben darf. Von einem "Spaß-Projekt" hätte ich keine so gehaltvollen politischen (z.B. THREE AND A HALF LETTERS) und gesellschaftskritischen (z.B. DUBAI BLUES) Texte erwartet. Die super aufgemachte und verpackte CD (mit 3-D Brille!) sieht aus und klingt auch wie aus einem Guss: Balladen, Mid-Tempo-Nummern und grooviger Hardrock mischen sich sehr geschmackvoll. Joe Satriani spielt wieder sehr songdienlich und blitzt zwischendurch mit virtuosen Leads und offenen sowie erweiterten Akkorden durch. Innovation sollte man von einer Combo, die sich dem härteren Retro-Rock verschrieben hat, nicht erwarten. Stattdessen erhält man ein melodisches und kraftvolles Stück Rockmusik, noch knapp am Mainstream vorbei.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Meisterwerk!, 23. September 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Wollte man am ersten Chickenfoot-Album einen Haken finden dann vielleicht der, dass der ein oder andere Song zu unausgegoren klang, zu sehr nach Jamsession, zu viel Gitarrengewichse auf 6 Minuten oder mehr ausgedehnt. "III" hat hier deutlich gegenüber dem Vorgänger gewonnen. Kürzere Titel, trotzdem mehr Song, mehr Melodien, mehr Hörspaß. Die Songs liegen radiofreundlich alle um die 4-5 Minuten; dieses Album ist mainstreamiger ohne Mainstream zu sein oder in irgendeiner Art platt zu wirken. Kurz: Eine super Platte wie ich sie in ihrer Geschlossenheit lange nicht mehr gehört habe. Man kann sie musikalisch am besten mit Teilen der letzten Sammy Hagar-Soloalben vergleichen, die in eine ähnliche Richtung gingen (Cosmic Universal Fashion!!!). Obwohl die Sessions schnell über die Bühne gegangen sein sollen scheinen die Songs viel ausgereifter zu sein als beim Debüt, man hat sich wieder mehr an klassischen Rocksong-Strukturen orientiert. So manche Vorabrezension hat "III" eine größere Härte als "I" nachgesagt; diese Einschätzung kann ich nicht teilen. "III" ist zweifellos hart, aber einen knüppelharten Kracher wie "Get It Up" sucht man hier vergebens. Auch die Balladen sind extraklasse, so ist "Come Closer" ein sexy und funky Dosenöffner der vollkommen ohne Schmalz auskommt und sich fernab von Foreigner-Niveau bewegt (nicht falsch verstehen, ich mag Foreigner, aber Ihr wisst was ich meine!!!). Ein Song klingt sogar vollkommen nach einer Band deren Namen ich im Zusammenhang mit Chickenfoot mal nicht nennen möchte (haha). Obwohl mir die Texte normalerweise ziemlich egal sind muss ich unbedingt noch "Three And A Half Letters" erwähnen, ein Song, an dessen Text man ohne es zu wollen nicht vorbeikommt und der richtig unter die Haut geht. Selten so was eindringliches gehört. Unterm Strich bleibt von mir nur Lob für diese Platte. Der absolute Hammer ist übrigens die Deluxe-Edition. Eine schicke Box mit dem Album, DVD, 3D-Bildern und Brille, das erste Album gratis obendrauf (gut, da gabs noch ne Menge Overstocks...) und ein T-Shirt in bester "Fruit Of The Loom"-Qualität, also kein Schund! Und das alles zum Preis einer normalen CD. Gut gemacht. Bitte mehr Chickenfoot. Gaaaack, gaaaaaack.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wunderbare Ausgabe, eines tollen Rockalbums!!!, 4. Januar 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Es gibt ja bereits viele viele Rezensionen zu diesem Album, würde persönlich 4 bis 5 Sterne vergeben. Das Album ist genauso gut wie die erste Veröffentlichung vor ein paar Jahren. Sammy Hagar singt ganz phantastisch, Satriani ist einer der besten Saitenzupfer überhaupt und auch die Rhythmusfraktion lässt keine Wünsche offen. Vielleicht ist die Scheibe kein Meilenstein, hat aber genug Potential um einer zu werden. Mich ärgert immer wieder, dass viele neuere Alben im Rockbereich maßlos überproduziert wurden bzw. werden. Hier hat man alles richtig gemacht, Powerrocksongs und Balladen im wahren "Classic Rock" Stil. Mit dieser Scheibe machen die Hühnerfüße den Jungs von Black Country Communion (und ihrem zweiten Album) stark Konkurrenz und das will was heißen!!!
Der Fan hat das Problem, welche Edition in die Sammlung soll!? Die Deluxe Version, mit T shirt, Album 1 und.... war schnell ausverkauft, kein Wunder bei dem Preis-Leistungsverhältnis. Ich habe mich dann doch entschieden, zur Classic Rock Editon zu greifen, da diese Ausgaben wirklich göttlich sind (siehe Motörhead oder auch Alice Cooper!!!).
Die Plektren, die Brille plus 3-D Postkarten und besonders das Magazin (Englisch erforderlich!!!) sind einfach was ganz Besonderes. Aktuelle Interviews und Berichte, Track by Track Besprechungen, Hintergründe zur Produktion bzw. Cd Design und massig Fotos (Studio, live, von heute und früher), ermöglichen einen tiefen Einblick in das Leben der Musiker und die Entstehung dieses Krachers. Also entweder Deluxe Version oder Classic Roch Edition ins Regal stellen, es lohnt sich.
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4.0 von 5 Sternen Hahnenschrei - und Allerlei statt Einheitsbrei!, 24. September 2014
Von 
Thomas Max "Max" - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: III (Audio CD)
Hagar ist der Hahn auf diesem Misthaufen, sein kräftiges Organ muss man schon mögen, wenn man diese Scheibe hören will. Auf Dauer kann sein gepresster Gesang schon ein wenig nerven, aber das geht mir bei vielen Bands des etwas härteren Genres so. Ich sage nur Steven Tyler. Dagegen wirkt Sammy direkt wohltuend. Und kurz nach ihm kommt Satriani mit seinem beeindruckenden Spiel, das hier songdienlich bleibt, melodisch und vital, aber immer wieder auch überrascht. Es tut dem Mann gut, wenn er kompetente Sidemen hat, schade, dass er damals mit Deep Purple nicht auch ins STudio gegangen ist...Hier nun bieten sich dem Hörer 10 Songs von durchweg akzeptabler, ja überdurchschnittlicher Qualität, manche sind sogar noch besser als das. Welche? Das mag jeder selbst für sich herausfinden, denn es ist allerlei Verschiedenes im Angebot. "Einheitsbrei" schmecke ich da überhaupt nicht, vielmehr ein recht spannendes Buffet für Leute, die Rockmusik mögen.
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III
III von Chickenfoot (Audio CD - 2011)
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