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5.0 von 5 Sternen Ein spannender und höchst aktueller Thriller
Man kann diesen neuesten Thriller zwar lesen, wenn man frühere Werke aus der Feder dieses Autors nicht kennt, aber besser ist es, wenn man sich mit dem Vorläufer INSIDE OUT und wenigstens einem Band aus der Serie um den Auftragskiller John Rain vertraut macht. In dem vorliegenden Roman laufen nämlich die Fäden aus Eislers früheren Werken...
Veröffentlicht am 10. Oktober 2011 von Peter Zmyj

versus
9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Vom eleganten Profikiller zur ungelenken Hebamme
Auch noch im hohen Alter schickt John Rain Menschen ins Nirwana. Aus dem rigorosen Einzelgänger ist ein nostalgischer Teamplayer geworden. Rains Mannen haben den Auftrag, einflussreiche Männer möglichst geräuschlos abtreten und das Ganze wie einen Unfall aussehen zu lassen. Kennt man ja. Leider ist "The Detachment" ein weiterer Schritt auf dem Weg zur...
Veröffentlicht am 3. November 2011 von Christian Johann


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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein spannender und höchst aktueller Thriller, 10. Oktober 2011
Von 
Peter Zmyj (München) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: The Detachment (John Rain Thrillers) (Kindle Edition)
Man kann diesen neuesten Thriller zwar lesen, wenn man frühere Werke aus der Feder dieses Autors nicht kennt, aber besser ist es, wenn man sich mit dem Vorläufer INSIDE OUT und wenigstens einem Band aus der Serie um den Auftragskiller John Rain vertraut macht. In dem vorliegenden Roman laufen nämlich die Fäden aus Eislers früheren Werken zusammen.

Die Handlung erinnerte mich ein wenig an einen meiner Lieblingsfilme, den Western DIE GLORREICHEN SIEBEN. So wie in diesem Klassiker sieben der härtesten und kompetentesten Revolverhelden des Wilden Westens nach Mexiko reiten, um die Einwohner eines Dorfes vor skrupellosen Banditen zu schützen, bilden auch in Eislers neuestem Band die tödlichen und effektiven Killer und Elitekämpfer Rain, Dox, Treven und Larison ein schlagfertiges Team, das Amerika vor einer Verschwörung ungeahnten Ausmaßes retten soll. Auch diesmal liefert Eisler ein Spannungsfeuerwerk, das nichts zu wünschen übrig lässt.

Ich habe dieses Buch in der bei Audible angebotenen Hörbuchversion genossen. Der Erzähler ist kein anderer als Barry Eisler selbst, und er meistert diese Aufgabe hervorragend.

Wie schon in dem Vorgänger INSIDE OUT, liefert Eisler auch dieses Mal eine Mischung aus spannender Handlung, dynamischen Figuren, und brisanten politischen Kommentaren zu dem Thema, wie der Militär-, Geheimdienst- und Sicherheitsapparat der USA seit 9/11 aus den Fugen geraten ist und das Land auf eine gefährliche Bahn geführt hat.

Fazit: Ein überaus spannender, hochaktueller und politisch brisanter Thriller, der die Bestnote verdient.
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9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Vom eleganten Profikiller zur ungelenken Hebamme, 3. November 2011
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Auch noch im hohen Alter schickt John Rain Menschen ins Nirwana. Aus dem rigorosen Einzelgänger ist ein nostalgischer Teamplayer geworden. Rains Mannen haben den Auftrag, einflussreiche Männer möglichst geräuschlos abtreten und das Ganze wie einen Unfall aussehen zu lassen. Kennt man ja. Leider ist "The Detachment" ein weiterer Schritt auf dem Weg zur Beliebigkeit und Austauschbarkeit der Romane Barry Eislers. In diesem neuesten Rain-Roman hat der Judoka und Halbjapaner John in erster Linie den Auftrag, den Charakter Ben Traven endlich in die Erfolgsspur zu schicken. Die Glaubwürdigkeit, die diesem bislang fehlte, soll ihm nun vom Meister des mörderischen Handwerks übertragen werden. Leider geht das daneben.

Die Geschichte wirkt verkrampft. Die Bestandteile eines spannenden Thrillers sind alle da: aber nur auf den ersten Blick. John Rain war schon immer perfekt. Hier gibt es aber zu viele Perfekte. Das Zusammenspiel mit dem nonchalanten Dox, dem Heißsporn Ben Traven und dem Dämon Larison lässt die Protagonisten wie Charaktere aus einem Comic oder Computerspiel erscheinen: Aber nur, wenn der Comic in Holz geschnitzt und das Computerspiel aus dem Jahr 1975 stammt. Jeder hat seine Superfähigkeit, einer abgebrühter als der andere.
Außerdem scheint es, als würde im Laufe der Karriere von Eisler alles immer mehr darauf hinauslaufen, politische und moralische Botschaften zu vermitteln. Das ist ja durchaus legitim. Eisler geht aber immer mehr zur Holzhammermethode über, was ganz schön nerven kann. "The Detachment" wirkt wie das Buch von Jemandem, der glaubt, ein perfektes Rezept für einen Serienhelden zu haben und der meint, er sei der Erste, der eine ernsthafte Botschaft durch Belletristik vermittelt. Als würde er sich an eine Bauanleitung halten, wirken dann auch die Dialoge, in denen etwa "Paris is a Bitch" und die "Lost Coast" (beides Romane von Eisler: Paris Is A Bitch -- A Rain/Delilah Short Story, The Lost Coast -- A Larison Short Story) namentlich erscheinen. Das ist billig und leider auch dumm. Der Verweis hätte durchaus anspruchsvoller ausfallen können. Eisler gelingt es meiner Meinung nach nicht, zum hohen Niveau der ersten Romane zurückzukehren. Wenn er seine Geschichten im Geheimdienstmilieu der von ihm erdachten Welt spielen lassen will, kann er das gerne tun. Wenn aber jemand einen Roman schreibt, der in einer Serie von mehreren stehen soll (oder sogar mehrere Thriller-Serien zusammenführt), hat er meiner Meinung nach zwei Möglichkeiten. Entweder schreibt er die Geschichte so, dass sie a) auch ohne Rekurs auf die Vorgänger verständlich ist (Richard Stark kann das: Hunter: A Parker Novel (Parker Novels) und Lee Child sowieso: One Shot. (Bantam Press Jack Reacher Novel)) oder er findet b) einen harmonischen Weg, die Vorgeschichte in das Geschehen einzuflechten (Charlie Huston macht das andauernd: Half the Blood of Brooklyn (A Joe Pitt Novel)). Eisler aber hat sich für c) entschieden. Die Protagonisten erwähnen die Titel vorangegangener Romane wörtlich in ihren Unterhaltungen, gehen aber nicht wirklich darauf ein. Es ist aber nicht klar, warum sie das tun und in welchem Zusammenhang diese Vorgänger mit "The Detachment" stehen, außer dass einige der Protagonisten auch dort auftauchen. Das wirkt unbeholfen.

Auch wenn sich Eisler am Ende des Buchs für die Hilfe bei den deutschen Stellen bedankt: Bei den deutschen Namen (ein Teil der Story spielt in Wien) gibt es ein paar Fehler, die Perfektionist Rain bestimmt nicht gefallen würden. Ich möchte aber gar nicht alles schlechtreden. Die Hintergründe sind ausgezeichnet recherchiert und das Terrorszenario, das Eisler hier präsentiert, wirkt so beklemmend realistisch, dass einem Angst und Bange wird. Der Plot hingegen kann da nicht mithalten - aber gerade das war doch früher genau die Stärke von Eisler! Hier ist die Storyline zu Nebensache geraten, die nur das Fundament für Eislers Botschaft liefert.
Fazit: Der Roman vermittelt deutlich das Anliegen von Barry Eisler. Aber es ist kein spannender Thriller. Gut bedient ist mit "The Detachment" jeder, der sich einen aktuellen Überblick über die (tatsächlichen?) Machenschaften vieler verschiedener internationaler Geheimdienste verschaffen möchte und deren Strukturen ein bisschen besser verstehen mögen. Ansonsten ist "The Detachment" hauptsächlich dazu gedacht, Credibility von John Rain auf Ben Traven zu übertragen.

Dox ist zu cool. Traven ist zu heißblütig. Larison ist zu böse. Und obwohl er schon immer gerne als Schatten agierte: John Rain ist hier nur noch ein Schatten seiner selbst. In den ersten Romanen war es noch faszinierend, wenn das Gute in ihm zum Vorschein kam; wenn die harte Schale dank der Witze von Dox ein paar Risse bekam. Heute aber wirkt er zu sensibel, zu nostalgisch, zu rücksichtsvoll und leider nicht mehr wie er selbst. Wenn John Rain im nächsten Roman von Barry Eisler seine Gegner im Altersheim mit speziellen Rollstuhl-Gimmicks ausschaltet, bin ich nicht mehr dabei.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Rain meets Treven&Larison: Ein explosiver, hoch unterhaltsamer Thriller, 24. September 2011
Von 
Modus "Modus" (München, Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Detachment (John Rain Thrillers) (Kindle Edition)
In diesem Buch führt Eisler seine zwei Romanreihen zusammen: Das Buch ist in gewisser Weise eine Fortsetzung der neuen Serie um Ben Treven (der hier zugunsten Larison jedoch etwas in den Hintergrund rückt), doch die liebgewonnenen Helden Rain und Dox aus seiner ersten, hochspannenden Assassinen-Serie werden nun in die Geschichte integriert.

John Rain, Eislers legendärer amerikanisch-japanischer Meisterassassine und Spezialist für natürlich aussehende Todesfälle, hat sich aus dem Geschäft zurückgezogen, doch wirklich Ruhe findet er nicht.
In Tokio spüren ihn zwei Männer auf, Ben Treven, ein SpecialOPS Killer in Diensten des US Militärs, und Daniel Larison, ein zutiefst getriebener, von Rachegelüsten zerfressener Mann, der einmal der gleichen Einheit angehörte, aber mit einer kolossalen Erpressung versucht hat, aus dem Leben auszusteigen. Vergeblich - Treven war der Mann, der ihn jagte, und nun spielen sie gezwungenermaßen im gleichen Team.
Treven und Larison überbringen Rain ein Angebot von Colonel Hort, dem Mann, der sie beide trainierte: Er soll gemeinsam mit ihnen gegen exorbitant gute Bezahlung mehrere Männer töten, die Teil einer gigantischen Verschwörung sind, mit dem Ziel, über gefakte Terroranschläge in den US die Bevölkerung so sehr zu verunsichern, dass sie einer faktischen Außer-Kraft-Setzung der Verfassung und Beschneidung ihrer Grundrechte zugunsten eines Überwachungsstaates zustimmen würden.
Rain soll außerdem noch einen vierten Mann in die Operation einbringen: Den Scharfschützen Dox, seinen besten Freund und Kampfgefährten.
Nach den ersten zwei Anschlägen läuft das Vierer-Team in eine Falle und ist fortan auf der Flucht: Eine Gruppe hochgefährlicher Männer mit den unterschiedlichsten Motivationen, die sich einander zutiefst misstrauen und kurz davor stehen, sich gegenseitig umzubringen, obwohl sie nur überleben können, wenn sie zusammenarbeiten.
Und auch die Verschwörung, von der Hort sprach, stellt sich ganz anders dar ... plötzlich sind sie mit der Möglichkeit konfrontiert, für den Tod tausender Menschen verantwortlich zu sein ...

Die Vierergruppe bildet ein explosives Team. Die pure Interaktion dieser so unterschiedlichen Charaktere ist in sich schon eine faszinierende Psychostudie und zudem so fesselnd, dass man das Buch nicht weglegen kann. John Rain übernimmt die Führung im Team, ein kühl kalkulierender, pragmatischer, beunruhigend kalter, doch dennoch an seinen Prinzipien festhaltender Killer, der sich plötzlich fragt, ob er nicht für die vielen Leben, die er genommen hat, etwas zurückgeben müsste, indem er etwas tut, das im Gegenzug noch mehr Leben rettet. Und der abgeklärt und erfahren genug ist, um nicht nur die eigenen Emotionen unter Kontrolle zu haben, sondern auch die der anderen Männer einzubremsen. Dox, dem er blind vertraut, verbirgt hinter der poltrigen Fassade ein weiches Herz und gleichzeitig die brillianten Fähigkeiten eines Meisterscharfschützen. Dox ist in der Lage, eine zum Sieden angespannte Lage durch einen bescheuerten Witz aufzulösen. Was nicht heißt, dass er weniger gefährlich ist als die anderen. Larison schließlich ist der Psychopath, der mit den wenigsten Skrupeln, der höchsten emotionalen Motivation und der am stärksten Getriebene in der Gruppe. Der, bei dem man bis zum Ende nicht weiß, ob er nicht alle anderen erschießen wird, wenn die Geschichte zu Ende ist. Und Ben Treven - weiß nicht, ob seine Loyalität zu ihrem Auftraggeber Hort nicht fehlgeleitet ist und sie alle den Kopf kosten wird.

Die Story ist wie immer gut recherchiert, logisch erzählt und wartet mit einigen Überraschungen auf. Geschickt ist politische Brisanz in persönliche Konflikte verwoben, so dass das Buch brisant und aktuell erscheint, aber trotzdem nicht ins staubtrockene Politdrama abdriftet.
Die besondere Stärke des Romans liegt wie immer bei Eisler in seiner Erzählkunst (die das Lesen zu reiner Freude werden lässt) und seinen phantastisch-vielschichtigen Protagonisten. Action, atemlose Spannung und beklemmende Momente herbeigefürchteter Entscheidungen wechseln sich ab mit überraschenden Ausbrüchen von Humor und warmer Menschlichkeit.

Dennoch erreicht 'The Detachment' nicht ganz das hohe Niveau des Vorgängerromans, Inside Out, der aber auch zu einem der besten Thriller zählt, die ich je gelesen habe. Ich vermute, das liegt daran, dass die Aufmerksamkeit des Lesers sich hier auf vier mehr oder minder gleichrangige Protagonisten verteilt, was dazu führt, dass der einzelne mit weniger Tiefe als üblich beleuchtet werden kann.
'The Detachment' ist aber auf jeden Fall ein toller neuer Thriller aus Barry Eislers Feder, der auf höchsten Niveau unterhält, großen Spaß macht und daneben auch noch den Kitzel politischer Brisanz mitschwingen lässt.

Ein Muss für Fans und eine warme Empfehlung für alle anderen, die heldenzentrierte Thriller mögen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Great!, 7. Januar 2013
Von 
Rezension bezieht sich auf: The Detachment (John Rain Thrillers) (Kindle Edition)
Another really gripping thriller. And I think it's the best in the series so far. This time Rain has to lead a team which gives the story a new touch.
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4.0 von 5 Sternen wie immer gut, aber schlechter als die anderen thrillers des autors, 11. April 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
der titel sagt für mich alles: auch dieser thriller ist spannend geschrieben. diesmal lässt eisler seine helden früherer bücher (john rain, alex treven u.a.) gemeinsam auftreten, quasi die glorreichen sieben (eigentlich nur vier) der neuzeit.
allerdings fehlt mir die identifizierungsmöglickeit mit einem der helden. john rain steht weiterhin im mittelpunkt. er wirkt nicht so souverän, was seine figur auch in seinen schwächen so stark gemacht hat.
der jetzige roman eislers ist mehr ein hollywood-drama geworden. wer erstmals einen eisler lesen möchte, dem sei der erste rain- oder treven-thriller empfohlen.
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5.0 von 5 Sternen a new Barry Eisler!!!, 6. Dezember 2011
It is a Barry Eisler Novel! Great as all of his books, maybe a bit short but the same style and quality as his former books.
I usually do not read novels twice, but it is no problem with barry eisler books!I love it! Can`t wait for the next one!
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5.0 von 5 Sternen Gelati's Scoop, 27. September 2011
Rezension bezieht sich auf: The Detachment (John Rain Thrillers) (Kindle Edition)
I am a huge of Barry Eisler's work, I make no bones about it, and so I am going to keep it short. In this novel he tackles many things, melding the thoughts and feelings of four different killers, four different Alpha males, four totally different viewpoints and even more agendas in this novel and he does it seamlessly. The read is taunt, moving and intense. It was hard to separate myself from the read until I finished it.
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4.0 von 5 Sternen Guter Eislerthriller, aber ..., 26. September 2011
Rezension bezieht sich auf: The Detachment (John Rain Thrillers) (Kindle Edition)
Dass Barry Eisler im deutschen Raum kaum bekannt ist, sollte großes Bedauern auslösen. Seine ersten sechs Romane über den fast 60 jahre alten Killer John Rain aka Fujiwara Junichi sind brilliant geschrieben, höchst spannend und bietet für einen Agententhriller hoches Suchtpotential, fantastische Charakterzeichnung und klar definierte Kampfssport Action aus dem Judo und Close Combat Bereich.

Dieser Roman ist der Siebte aus der Tokio Killer Reihe und erzählt wieder einmal von John Rains (unfreiwillige) Verstrickungen in politische und kriminelle Machenschaften in den USA. Wem diese Reihe unbekannt ist, besorge sich BITTE die ersten sechs brillianten Abenteuer des symphatischen Killers.

Eingefleischte Fans bekommen mit dem Buch, was sie erwartet haben. Was ich jedoch selbst als höchst störend empfand, war das Auslassen der emotionalen Gedankenwelt John Rains zugunsten der vier gleichrangigen Protagonisten Rain, Dox, Larison und Treven. Während sich Eisler in den ersten sechs Romanen liebevoll um seinen Killer kümmert - seine Beziehungen zu Frauen, Vergangenheit, Freunden, Kollegen und eigenem Nachwuchs erzählt und in sechs Bänden weiterentwickelt, fällt im siebten Band vielleicht zweimal das Wort Delilah, Koichiro und Midori. Das wars dann aber auch. Wer nicht die Short Story "Paris is a bitch" gekauft hat, hat keinerlei Ahnung, was plötzlich zu dem Verlust eines wichtigen Menschen in Rains Leben geführt hat. Einzig Kanezaki und Dox scheint noch eine Verbindung zu den restlichen Bänden darzustellen. Zugunsten der vordergründigen Action verläuft hier der Mittelpunkt "Rain" nur höchst oberflächlich. Das hochbrisante Tempo mag vielleicht keine Zeit für "Familienaffären" des Killers gelassen haben, aber ich hoffe stark, dass der Autor dies in den kommenden Romanen zu ändern vermag.

Der siebte Band ist somit für mich kein reinrassiger "lonely wolf" Rainthriller mehr, und ich selbst werde mich erst an die neue Erzählungstaktik gewöhnen müssen. Fünf Sterne für die Handlung, aber ein Minusstern für die fehlende Fokussierung auf Rain.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Endlich wieder ein John Rain, 2. November 2011
Von 
A. Langner (Gütersloh) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Detachment (John Rain Thrillers) (Kindle Edition)
Ich habe alle Romane von Barry Eisler gelesen, seit er die John Rain Reihe begann. Die ersten Bände las ich noch auf Deutsch und danach nur noch die Originalversionen, sobald sie erschienen. Ich war stets begeistert und nach jedem Buch konnte ich das nächste kaum erwarten. Als die Reihe mit "Fault Line" und "Inside Out" quasi unterbrochen wurde, war ich etwas enttäuscht. Ich konnte mit diesen beiden Romanen nicht so viel anfangen, weil mich die Protagonisten einfach nicht so ansprachen wie der "Tokyo Killer".

Deshalb war ich natürlich begeistert, dass Eisler nun doch wieder mit John Rain weiter machte und las es sofort nach Erscheinen - nachdem ich aber zunächst noch die Kurzgeschichte "Paris is a Bitch" gelesen hatte (übrigens auch ein MUSS für alle John Rain fans).

Endlich war er wieder da. Älter, reifer und besser als je zuvor. Das Zusammenspiel mit den Charakteren aus den beiden anderen Büchern (Treven und Larison) war eine nette Idee, wobei aber Rain klar "die Führung" inne hat. Dox sorgt für einige komische Momente und auch mit anderen bekannten Figuren gibt es ein Wiedersehen.

Die Thematik gefiel mir gut und war glaubhaft in Szene gesetzt. Alles in allem ein gelungener Roman, der Hoffnung auf weitere Abenteuer von John Rain macht. Vielleicht gibt es ja doch nochmals eine Reunion mit Delilah?
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