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Cole World: The Sideline Story
Format: Audio CDÄndern
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 23. September 2011
Auf das Album des in Deutschland geborenen Rapper, hat wohl wieder die ganze Hip Hop Welt gewartet. Viele haben schon vorher gesagt, dass J. Cole mal wieder ein Rapper ist der in den Himmel gehyped wird und der dann schon bei seinem Debüt die Hoffnungen nicht erfüllen kann. Aber wer die Mixtapes von J. Cole kennt, der hatte zurecht große Hoffnungen das es bei dem universal Talent anders sein wird.

Diese Hoffnungen bekommen durch dieses Album ihre Bestätigung. J. Cole ist technisch und lyrisch das ganze Album auf sehr hohem Niveau und was mich am meisten freut, ist dass dieses Album endlich mal wieder eine Platte ist die man ständig durchlaufen lassen kann. Zudem ist die Platte mit Jay-Z (Mr. Nice Watch), Drake (In The Morning) , Trey Songz (Can't Get Enough) und Missy Eliott (Nobody's Perfect) nicht mit Gästen überladen. Sehr imponiert auch das J. Cole zum großen Teil die Tracks selbst produziert bzw. selbst viele Insrtumente spielen kann und damit zu den wenigen "richtigen" Musikern im Hip Hop zählt. Trotzdem habe ich leider einen kleinen Punkt den ich kritisieren muss. Der Track "In The Morning" ist schon etwas älter und grade jemand wie J. Cole, der die letzten Wochen immer wieder Free Tracks rausgehauen hat, hätte hier auch auf komplett neue Tracks setzen können.

Also ich war lange nicht mehr von einem Album so überzeugt. Meine Anspieltipps sind "Can't Get Enough", "Sideline Story" oder "Lost Ones". Aber wie erwähnt finde ich keinen schwachen Song. Durch meine kleine Kritik an der Tracklist kann ich aber keine 5 Sterne geben. Aber d.h. es geht noch ein wenig besser und man darf sich freuen das J. Cole sich trotz diesem sowieso schon starken Album noch steigern kann.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 1. Oktober 2011
Endlich ist es da. Das Debüt-Album vom neuen Hip-Hop Messiah, vom "Saviour of Hip-Hop". Nicht selten wurde Jermaine Lamarr Cole dieser Titel zugesprochen. Dabei ist er eigentlich der normalste Junge der Welt. Geboren in Frankfurt, wuchs er in Fayetteville auf, ein Ort, in den er mit 8 Monaten gezogen ist. Kein Ghetto, keine familiären Probleme, gute Noten in der Schule und ein Diplom mit einer Bewertung von magna cum laude.
Vielleicht stellt er für viele gerade deshalb die Zukunft des Raps dar. Denn die neue Generation von Rappern kommt nicht mehr aus den Ghettos. Sie sind Leute wie du und ich, die einfach mit einem musikalischen Talent gesegnet sind, und das der Welt mitteilen wollen. Halt solche Leute wie J. Cole.

Doch Talent, wie es Cole in seinen Mixtapes "Warm Up" und "Friday Night Lights" offensichtlich präsentierte, kann neben einem Signing bei Jay-Z's Roc Nation auch zu völlig abnormen Erwartungen an sein Debüt führen. Den ersten Rezensionen um dieses Werk sieht man dies auch an - "Kann die Erwartungen nicht ganz erfüllen". Aber wenn man einen Instant Classic erwartet, der das Hip-Hop-Game für immer verändert, kann man lange warten. Denn sowas stellt sich erst nach einiger Zeit heraus. Cole sagte einmal selber, dass es mehrere Jahre braucht, um festzustellen, ob ein Album ein Klassiker ist, oder nicht. Wenn man es dann nach 5 Jahren immer noch hört, kann man es getrost als solchen bezeichnen.

Also jetzt mal gar nicht über den Wert dieses Werkes für das Game spekulieren, sondern es einfach mal bewerten, was uns Cole da abliefert. Das Album fängt für ihn typisch mit einem ruhigen, von einem Klavier unterlegtem Intro an, in dem Cole die Zuhörerschaft auf die Geschichte einstimmt, wie er gesignt wurde. Diese erfolgt dann mit "Dollar and a Dream III". Auf einem großen, leicht melancholisch angehauchten Instrumental, auf dem Cole sich sowohl flow- als auch texttechnisch großartig entfaltet. Zu bemerken bei der Tracklist ist, dass Cole 12 von den 16 Tracks selbst produziert hat. Das Ergebnis lässt sich absolut sehen. Es lässt sich eindeutig ein roter Faden in den Instrumentals erkennen, aber trotzdem wird genügend Abwechslung geliefert, sodass nie Langeweile aufkommt.

Cole's größte Stärke hierbei sind die Songs, die in die Kategorie "Story-Telling" fallen. Songs wie "Lost Ones" oder der iTunes-Bonussong "Daddy's Little Girl" erzählen ihre Geschichten so mitreißend und emotional aufrichtig, dass es keiner Wortspielereien bedarf, um große Zeilen zu schreiben. Ohne seine Schwächen, seine Ängste zu verstecken rappt Cole von seinem und unseren Leben. Denn er ist kein Superstar in dem Sinne. Er spricht auch deshalb Dinge an, die man nur allzu gut nachempfinden kann - "We all the same, on different teams, but it's all a game". Aber nur solche Songs wären ja irgendwie auch langweilig, weswegen er uns, um das ganze ein wenig aufzulockern, Tracks liefert wie "Can't Get Enough", die zweite Single, in der es einfach um Frauen geht. Aber durch den extrem ansteckenden Beat, dem Trey Songz regelmäßig im Refrain das Sahnehäubchen aufsetzt, ist das mehr als verzeihbar. "In the Morning", welches im Wesentlichen dasselbe Thema behandelt wiederum überzeugt durch seine unglaublich smoothe Produktion, die Cole aber ein bisschen besser zu benutzen weiß als sein Gast Drake.

Und auch wenn er beim ersten Hören so gar nicht in das Album passen wollte, hat sich "Mr. Nice Watch" schon nach den ersten paar Durchläufen fest im Gehörgang verpflanzt. Auf einem sehr synthetischen Beat (der einzige dieser Art) spitten Cole und sein Mentor Jay-Z zu Recht selbsterhöhende Strophen, die mit einigen Seitenhieben an solche versehen sind, die nicht an Cole glauben wollten.

Der einzige Kritikpunkt, der bleibt, ist das Fehlen einer richtigen Single neben "Can't Get Enough". Denn die erste Single "Work Out" wurde bereits zum Bonus-Track degradiert, hat sich auch nicht angefühlt wie eine richtige Single und der Rest ist zwar gut, sehr gut sogar, meistens gar großartig, aber wie Singles klingen die Songs auch nicht. Aber das soll gar nicht mal so stören, denn trotz alledem ist "Cole World: The Sideline Story" ein rundum gelungenes Album. J. Cole hat seinen Platz im Game gefunden, und ich bin schon sehr gespannt, was in den nächsten Jahren noch so von ihm kommen wird. Auf jeden Fall wird er ganz oben mitspielen. So viel steht fest.

Nun noch meine Favouriten:

1. Can't Get Enough - Einfach ein Gute-Laune-Lied erster Güte. Trey Songz macht einen fantastichen Job und Cole rappt sehr energetisch und doch sehr cool.
2. Lost Ones - Eine sehr ergreifende Geschichte über Abtreibung, die beide Standpunkte beleuchtet. Die musikalische Untermalung ist natürlich auch hier sehr gelungen.
3. Mr. Nice Watch - Der mit Abstand härteste Song auf dem Album. Aber auch das klingt nie gezwungen, sondern sehr souverän. Von beiden.
4. In the Morning - Einer der chilligsten Songs, die mir auf Anhieb einfallen. Entspannter geht es kaum.
5. Dollar and a Dream III - Ein großartiges Instrumental trifft auf einen großartigen Text - der perfekte Einstieg.

Natürlich kann ich jetzt noch nicht sagen, ob "Cole World" auch in 5 Jahren noch meine Playlists dominieren wird, aber zur Zeit tut es das jedenfalls. Und meine persönlichen Erwartungen erfüllt es voll und ganz. Und auch wenn es wahrscheinlich nicht das Album des Jahres ist, kriegt es eine uneingeschränkte Kaufempfehlung.
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am 30. September 2011
Das Debut-Album hat meine Erwartungen übertroffen!

Der "Neuling" - es gab ja bereits mehrere Mixtapes, allen voran das geniale "Friday Night Lights" - liefert einen Erstling hat, der sich meiner Meinung nach zum besten Hip-Hop Album dieses Jahres herauskristallisiert. Besser als z.B. die Alben von The Game, ganz zu schweigen von Lil Wayne, das eher enttäuscht hat.
J. Cole bringt zum einen eine Art 90's Flair wieder. Das mag zum einen an den kurzen Skits liegen, die atmosphärisch für das Album viel ausmachen. Ich fühle mich da z.B. an die Alben von den Fugees oder Lauryn Hill erinnert, die auch Skits benutzten, um so ein Album "auszuschmücken" und ein bisschen mehr "Leben", mehr Nähe zu integrieren. Und auch bei J.Cole funktioniert das super.
Außerdem sind es klassische Hip-Hop Beats, teilweise gepaart mit kontemporären Sound, so dass das Klangbild des Albums sehr rund ist. Quasi von alt bis neu. Auch ganz nach meinem Geschmack: es wird viel Piano benutzt, d.h. dass auch für Fans von Melodien (auch die melancholisch angehauchten) hier viel geboten wird. Wenn man bedenkt, dass J.Cole selber für einen Großteil der Musik verantwortlich ist, beeindruckt er nicht nur als Rapper, sondern als Musiker umso mehr.
Lyrisch ist das Album sowieso top! Sein Flow ist ohne jeden Zweifel erhaben, er schafft es mit seiner Stimme für die jeweiligen Tracks die richtige Stimmung zu erzeugen, und thematisch höre ich ihm auch gerne zu. Da gibts einfach nichts zu meckern.
Dass auf dem Album ein, zwei Tracks drauf sind, die vorher auf Mixtapes zu hören waren, stört mich kein bisschen. Letztlich geht es für mich darum, ob eine Linie auf dem Album zu hören ist, ein Gesamtbild zu erkenne ist. Und das kann ich für dieses Album nur deutlich bestätigen.

Fazit: ein musikalisches, melodiöses Meisterwerk, mit einem "neuen" Rapper, der inhaltlich und stylistisch den Etablierten mal eben gezeigt hat, wie es eigentlich geht!

Ob es ein neuzeitiger Klassiker wird, bleibt abzuwarten. Das Zeug hat das Album allemal, und auf Heavy Rotation ist es sowieso schon...

Meine persönlichen Anspieltipps:
Never told
Lost ones
Mr. Nice Watch (feat. Jay-Z)

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am 28. September 2011
Selten habe ich mich so auf den Postboten gefreut.
Seit dem Erscheinungstag läuft 'Cole World' wahlweise auf der Anlage oder dem iPod auf Heavy Rotation. Das Debutalbum des einzigen Rap-Signings auf Jay-Zs Label Roc Nation hat mich bisher alles andere als enttäuscht. Was folgt ist meine, zugegebenermaßen etwas detailreiche, allererste Albumrezension:

Der Einstieg nach 'Villematic' gelingt mit einem für J. Cole typisch pianolastigen Intro, das zwar sehr an die Intros vergangener Mixtapes erinnert, aber einen dennoch ruhigen und gleichzeitig emotionalen Einstieg bietet. Weiter geht's mit dem dritten und somit letzten Teil der 'Dollar And A Dream'-Trilogie. Eine Idee, die erstmals auf seinen ersten beiden Releases aufgegriffen und hier würdig zu Ende gebracht wurde, auch wenn mir persönlich Part II besser gefällt.
Mit Track Nummer drei ('Can't Get Enough') folgt sogleich einer meiner Lieblingssongs auf dem Album. J. Cole hat hier nicht nur ein Wahnsinnssample, bestehend aus traditionellen afrikanischen Instrumenten und Gesängen, gebastelt, sondern mit Trey Songz auch den perfekten Featurepartner herausgepickt. Chilliger Beat, gute Flows, schöne Hook ' verdientermaßen die zwei Single. Als einziger Kritikpunkt wäre hier zu erwähnen, dass der Song wettermäßig gefühlte zwei Monate zu spät kommt, was seiner eigentlichen Qualität natürlich keinen Abbruch tut.
Mit 'Lights Please' geht es ebenso weiter. Eigentlich ein einfacher Drumbeat, welcher aber gleich ins Ohr geht und von einem herausragenden MC getragen wird, der dabei die komplette Zeit über on Point bleibt und mit Hilfe seines kompletten lyrischen RAPertoires konsequent Reime abfeuert. Mich wundert deshalb nicht, dass genau dieser Song Coles Mentor Jay-Z überzeugen könnte. Der Song bildet auch die Grundlage für einen unterhaltsamen Interlude, auf dem Cole noch einmal den entscheidenden Moment in seinem bisherigen Leben Revue passieren lässt. Der selbstdarstellende Titeltrack 'Sideline Story' überzeugt mit einem aufwendig produzierten Jazz-Beat aus Gitarrenriffs und Klavierlementen, sowie dem nächsten eingängigen R'n'B-Chorus. Völlig im Gegensatz dazu steht 'Mr. Nice Watch', ein eher elektronischer Beat mit kräftigen Bässen und nur wenigen Intrumentalinhalten auf dem sich Cole und Carter die Verse teilen.
Der zweite Titeltrack 'Cole World' bildet für mich eine der wenigen Enttäuschungen des Albums. Sicherlich kein schlechter Song, nur nicht ausreichend für qualitätsverwöhnte Cole-Fans, die wissen, was wirklich in dem 26-jährigen Raptalent aus Fayettevielle, NC steckt. Ich persönlich finde den Beat auf Dauer etwas anstrengend und freue mich auf den Refrain, der dann irgendwie trotzdem gelungen ist. Man darf es also durchaus als Meckern auf hohem Niveau bezeichnen.
Mit dem überaus smoothen 'In The Morning' hat es auch einer von Coles bisher größten Hits auf das Album geschafft. Zusammen mit dem seit längerer Zeit geleakten 'Lost Ones' bildet dies eine Albumkomponente voller Selbstreflektion, beeindruckender Ehrlichkeit und Emotionen, wovon sich ein Gros der Rapper aktuell noch eine Scheibe abschneiden könnte.
Auch 'Nobody's Perfect' ist für mich ein weiteres Highlight der Platte. Für den Bombenbeat zeigt sich wie schon des Öfteren ein hauseigenes Sample von Curtis Mayfield verantwortlich, Killerreime en masse und eine schön gesungene Hook von niemand Geringerem als Missy Elliot komplettieren das Hitpotenzial. Wenn das nicht die nächste Single wird, dann weiß ich auch nicht'
Mit 'Never Told' folgt ein weiterer emotionaler und von No I.D. produzierter Song, den ich stilistisch irgendwo zwischen Kanye West und Kid Cudi einordnen würde.
Dass er es als Producer selbst eigentlich noch besser kann, zeigt J. Cole abermals auf 'Rise And Shine'. Verschiedene Flows, unterlegt mit einem abwechslungsreichen und episch anmutenden Kopfnickerbeat, der ohne wirkliche Hook auskommt und trotzdem zu den besten Songs des Albums gehört. 'God's Gift' ist nur ein weiterer Beweis, dass sich J. Cole weder als Rapper, noch als Producer vor irgendjemandem verstecken muss. Der nächste Killertrack.
Als Abschluss der LP hat sich Cole dann doch wieder für eine ruhigere Nummer entschieden. 'Breakdown ' beinhaltet die bis dato wohl persönlichsten Lyrics von J. Cole und zeugt nicht nur deshalb von den enormen Storytelling-Abilities des Künstlers.
Die beiden designierten Banger-Hymnen 'Who Dat' und 'Work Out' finden zwar nur ihren Platz unter den Bonustracks, haben jedoch ihre Rolle als kommerzielle Zugpferde für die Albumpromo erfüllen können und wären viel zu schade dafür gewesen, einem Release zu entgehen. Zusammen mit dem dritten Track 'Daddy's Little Girl' überragen somit alleine die Bonustracks qualitativ viele Rap-Releases in diesem Jahr.

Auf J. Coles erster Majorlabel-LP beeindrucken mich nicht nur der herausragende Beatgeschmack des Executive Producers, sondern auch seine enormen Raptechniken in Form abwechslungsreicher Flowvarianten, unterhaltsamer Punchlines und einer Delivery, die den Hörer sofort in seinen Bann zieht. Zudem überzeugt mich gerade bei den Hooks auf dem Album die Singstimme des Ostküsten-Rappers. Features wären deshalb eigentlich nötig gewesen. Wenn Cole es dann trotzdem noch schafft, mir Trey Songz und Drake gemeinsam auf einer Platte zu servieren, ohne dass ich dabei schmerzhaft das Gesicht verziehe, dann ist das wahrlich eine Leistung. Auch nicht schlimm finde ich, dass zwei alte Mixtapesongs erneut den Albumcut geschafft haben. Sowohl Coles musikalischer Durchbruch 'Lights Please', als auch die Drake-Kollaboration 'In The Morning' sind in meinen Augen Songs mit eindeutiger Albumqualität und verdienen es, einem weitläufigeren Publikum vorgestellt zu werden.

Eingefleischten Rapfans fällt bei genauerem Hinhören sofort der von Rocafella Records aufgedrückte Stempel auf. J. Cole klingt wie eine junge, aufstrebende und ambitionierte Mischung aus Hova und Kanye, übertrifft deren 'Watch The Throne' aber problemlos. Die Tatsache, dass Cole etwa 80% des Albums selbst produziert und dabei nicht nur aufwendige Samples ausgegraben hat, sondern auch vielfältige Beats und Hooks basteln konnte, macht für mich nicht einmal die wahre Klasse der Platte aus. Schließlich hat mich erst das lyrische Talent von J. Cole vor gut anderthalb Jahren auf ihn aufmerksam gemacht. Wenn er sich in diesem Tempo weiterentwickelt, könnte er ohne Zweifel einer der ganz Großen werden. Beim ersten Durchhören fühlte ich mich nicht umsonst gleich an 'The College Dropout' erinnert. Und das ist bis heute eines meiner Lieblingsalben geblieben.
Jeder J. Cole-Fan sollte also beherzt zugreifen. Freunde von gutem HipHop machen mit Sicherheit auch keinen Fehler. Alles in allem ist 'Cole World: The Sideline Story' ein durchdachtes, unglaublich detailverliebtes Erstlingswerk von einem der talentiertesten Rapmusikern auf unserem Planeten. Ich bin schon jetzt gespannt, wo ihn seine Reise hinführt'

'High as fuck with a Cole flow and a loaded gun /
never say I'm better than Hov, but I'm the closest one.'

Anspieltipps: 'Can't Get Enough', Nobody's Perfect, 'Rise And Shine'
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 27. September 2011
Jermaine Lamarr Cole, oder kurz J. Cole, gehört zu den vielen jungen Musik-Talenten, die von Hip Hop Mogul Jay-Z gefördert und mit einem Plattenvertrag bei dessen noch recht jungem Label Roc Nation ausgestattet wurden. Nach diversen recht erfolgreichen Mixtapes, steht nun mit "Cole World: The Sideline Story" das erste Album des Rappers aus North Carolina in den Plattenläden. Den Großteil des 16 Track umfassenden Werkes produzierte Cole gleich selbst, auch im lyrischen Bereich ist er hauptsächlich alleine verantwortlich und hat mit seinem Chef, Trey Songz, Drake und Missy Elliott lediglich 4 Features dazu geholt. Heutzutage fast schon eine Seltenheit. Stellt sich nun nur noch die Frage, ob J. Cole sich vielleicht nicht etwas zu viel zugemutet hat, oder ob die Eigenregie genau das richtige Rezept für eine gelungene Platte ist.

Schon das Intro mit seinem gefühlvollen Klavierstück lässt erkennen, J. Cole gehört eher zur ruhigeren Gattung - ein Junge, der nicht durch Image, sondern mit smartem Auftreten punkten will. So richtig startet das Album jedoch mit "Dollar And A Dream III", der Fortsetzung einer bereits 2007 gestarteten Serie an Songs. Mit eher traurigen Pianoklängen ausgestattet, bietet das Instrumental die optimale Basis für Cole's ernste Performance, die insbesondere mit der ewig langen zweiten Strophe beeindruckend, aber natürlich auch nicht ganz so leicht zu verarbeiten ist. Mit dem als Single veröffentlichten "Can't Get Enough" gibt es schon früh einen absoluten Knaller der Tracklist. Im Grunde geht es nicht mehr um Frauengeschichten, dennoch recht unterhaltsam verpackt, gerade auch weil Cole mit hohem Tempo die Reime rausfeuert. Gekreuzt wird diese Performance mit einer wirklich unglaublich tollen Produktion, die sowohl vom Tempo her mitreißt, mit ihrer melodischen Art und dem Background-Gesang aber auch gleich unter die Haut geht, was mit dem Refrain von Cole und Trey Songz dann schlussendlich noch auf die Spitze getrieben wird. "Lights Please" hingegen kommt recht relaxt daher und lässt sich genau deshalb gut anhören bzw. genießen. Ein Song, der zunächst gar nicht so zum Rest der Platte passen will, finden wir mit "Mr. Nice Watch". Die Kollabo mit Jay-Z donnert im Kontrast zu den andern Liedern mit massig Bass und vielen elektronischen Elementen durch die Anlage. Dadurch kommt auch eine etwas rauere Atmosphäre auf, die Cole in seinen Raps zu nutzen weiß und es allen zeigt, die ihn früher belächelt haben. Nett dabei auch der Querverweis auf seinen Lieblingssport Basketball, der ja auch im Artwork verarbeitet wurde ("Coach wouldn't let a nigga off the bench, now wonder why I didn't quit the team". Nicht zu vergessen: Jay-Z, der ebenfalls einen Part hin schmettert, der sich gewaschen hat.

Die zweite Hälfte von "Cole World: The Sideline Story" beginnt mit einem Track in Form von "In The Morning", der chilliger nicht sein könnte. Wie so oft auf diesem Album spielt das Klavier eine wichtige Rolle, in diesem Fall sogar die entscheidende. Richtig verträumt kommt das Instrumental daher, bei dem auch Drake mit eingreift, jedoch lange nicht so smooth mit der Musik umzugehen weiß, wie J. Cole. Miss Elliott - bei diesem Namen läuft es vielen kalt den Rücken hinunter. Doch keine Sorge, die einstige Wuchtbrumme macht sich auf dem Lovesong "Nobody's Perfect" wirklich gut, was wohl daran liegt, dass sie den Refrain singt und nicht rappt. Ansonsten bleibt ein Titel, der recht flott und mit Drive daherkommt und es schafft Romantik anstatt Kitsch zu versprühen. "Rise And Shine" lässt schon am Namen erkennen, dass hier wieder einmal das Selbstbewusstsein im Vordergrund steht und so überrascht es auch nicht, dass auch die Produktion äußerst wuchtig und pompös im Hintergrund wummert, während Cole spittet. Die Schlussphase der Platte fällt dann insgesamt wieder etwas gefühlvoller aus, insbesondere "Breakdown" geht mit seiner emotionalen Gesamtanmutung unter die Haut. Lediglich der Bonus Track "Work Out", der bereits als Single veröffentlicht wurde, fällt qualitativ leider deutlich vom Vorangegangenen ab. Aber da Bonus, halb so wild.

"Cole World: The Sideline Story" ist ein Album, das eigentlich gar nicht so recht ins Major Business passt, in den Mainstream-Bereich schon gar nicht und wohl genau deshalb ist es umso erfrischender. Kein ständiges Booty-Shaken, Kohle verprassen und Waffe zücken, dafür häufig sehr emotionale Tracks und auch die ein oder andere Perle, die nicht angesprochen wurde, sondern als kleine Überraschung dienen soll. Jay-Z hat in diesem Fall wirklich ein gutes Näschen bewiesen und J. Cole die Erwartungen erfüllt. Weniger ist eben doch manchmal mehr.
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am 15. Oktober 2012
Ein großartiges Album von einem sehr talentierten Musiker!
J. Cole produziert und schreibt selber, was sich bemerkbar macht! Sehr persönliche Songs, alle durchweg gelungen.
Ein hammer Album! Und vorallem auch mal wieder real HipHop.

lights please, can't get enough, nobody's perfect, in the morning, work out....alles hitverdächtig!!

Ich freu mich total für J. Cole, dass er endlich den gewünschten Erfolg hat.

Wer Jay-Z, Drake, Kanye West (frühere Sachen) mag, kann mit J. Cole nichts falsch machen!
Absolut empfehlenswert!
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am 14. Juli 2013
Ich bin schon J Cole-Fan lange bevor er den großen Durchbruch schaffte. Seine Mixtapes haben mich immer wieder umgehauen. Sein Debüt-Album knüpft sehr gut an diese an. Mit Ausnahme von "Mr nice watch" verwendet Cole kaum Elektroelemente, was derzeit eher branchenunüblich ist. Auch die Hooks gehen gut ins Ohr, er ist nämlich auch ein passabler Sänger. Positiv finde ich auch die geringe Anzahl an Features. Man merkt, dass die Künstler sorgsam ausgewählt wurden und diese passen perfekt zu den Songs und dem gesamten Album.
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4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 23. September 2011
Ich bin quasi mit Pac, Nas & Biggie aufgewachsen. Also heißt das, dass ich Qualität im Hip Hop schätze!
Lange war mein Top 3 Wiz Khalifa, Tyga und Curren$y, J. Cole habe ich selten mal gehört.

Aber dann fiel mir auf, dass auf seinem neuen Mixtape überragende Lieder zu finden waren. See It To Believe It oder How High, von den Lyrics, Beat und Technik her mehr als nur ein Mixtape Track!

Seitdem befinden sich J. Cole bei mir unangefochten auf Platz 1 und das war auch der Grund sein Album zu kaufen!
Das Album hat unfassbar gute Qualität: - Klasse Featuers
- Gute Beats
- Weltklasse Lyrics, endlich werden mal wieder Geschichten erzählt!
und und und...

Eine klare Kaufempfehlung!
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am 2. Juni 2013
Top gelaufen, super Preis, super Service gerne wieder, kann ich nur empfehlen.

Im Prinzip kann mann ja da auch nichts falsch machen, also entweder, teuer im Laden kaufen oder günstig hier..
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am 31. Mai 2013
Noch nie habe ich hier was kommentiert aber das muss mal gesagt werden. kurz und knapp:

-Hammer Lyric
-Bomben Flow
-Krasse Beats

-> Geniales Album !!!
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