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78
4,3 von 5 Sternen
Unto the Locust
Format: Audio CDÄndern
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42 von 50 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 23. September 2011
Lange habe ich mich darauf gefreut, schließlich gilt der Vorgänger "The Blackening" inzwischen ja als ein Meilenstein und Klassiker der harten Musik und wurde u.a. auch als Album des Jahrzehnts ausgezeichnet! Nach 4 Jahren erblickt nun der Nachfolger "Unto The Locust" das Licht der Welt und schnell war meine anfängliche Skepsis verlogen, als ich bemerkte, dass das Album über nur 7 Songs verfügen würde (man stelle sich nur vor sie hätten den ein oder anderen Totalausfall auf die Scheibe gepackt):

1. "I Am Hell (Sonata in C#)" - 8.26
Robert Flynn beginnt mit einem mehrstimmigen Chor! Absolute Gänsehautatmosphäre! Der Song nimmt langsam Fahrt auf und vereint im Mittelteil die gewohnten Machine Head Qualitäten: Schnelle Soli und Riffs, präzises und abwechslungsreiches Drumming und einen wütenden Robert Flynn, der seine beste Gesangsleistung auf "Unto The Locust" darbietet! Unterm Strich bleibt ein über 8 1/2 Minuten (!) nie langweilig werdender Track, mit genialem Refrain, irren Soli und einem Akkustikpart am Ende des Stückes, der Erinnerungen an Metallica in ihren 80ern weckt! 5/5

2. "Be Still And Know" - 5.44
Mit knapp 6 Minuten haben wir es hier mit dem kürzesten Track des Albums zu tun. Der Song ist eher im Midtempobereich angesiedelt und bietet einen absolut überzeugenden Refrain und gegen Ende liefern sich die beiden Gitarristen Demmel und Flynn eine irre Solischlacht! Klasse! 5/5

3. "Locust" - 7.37
Der schon im Vorfeld bekannte Song "Locust" wurde auf dem Album nochmal neu abgemischt und klingt so nochmal eine ganze Nummer besser! Ein geniales Mainriff folgt gewohnt abwechslungsreichen Passagen aus hartem und klarem Gesang, aus Soli und ruhigeren Momenten! Machine Head, wie ich sie liebe! 5/5

4. "This Is The End" - 6.12
Nach mehrmaligem Hören, vielleicht mein Favourite des Albums! Die Metallica-like Akustik-Gitarren werden nach knapp einer Minute halsbrecherisch unterbrochen und Machine Head überrollen alles und jeden! Wieder gibt es einen genialen Refrain, der sich nach mehrmaligem Hören schnell zum Ohrwurm entwickeln wird! Trotz der Länge des Songs bieten die vier Amerikaner einen unglaublich abwechslungsreichen Songaufbau und schaffen es den Spannungsbalken, wie auf dem gesamten Album stets hoch zu halten! Genial! 5/5

5. "Darkness Within" - 6.28
Für mich der ungewöhnlichste Machine Head Song bis dato. Der Song beginnt balladesk und ist am ehesten noch mit "Days Turn Blue To Grey" oder "Descend The Shades Of Night" von "Through The Ashes Of Empires" zu vergleichen! Einmal mehr merkt man, wie gut Robert Flynns Stimme geworden ist. Der Song selbst ist auch ein absolutes Highlight, man merkt stets, dass sich die Band auf "Unto the Locust" weniger vertrackt vorgeht als auf dem Vorgänger und stehts sehr zielgerichtet spielt! 5/5

6. "Pearls Before The Swine" - 7.19
Sucht man nach einem Aussetzer, oder dem Haar in der Suppe, findet man ihn bei Track #6! "Pearls Before The Swine" bietet zwar erneut geniale Soli, guten Gesang und vielleicht den schnellsten Track des Albums, leider wirkt er etwas vertrackt und in sich nicht ganz stimmig! Im Gesamtbild würde dieser Song auf "The Blackening" aber einen recht guten Eindruck machen, da er mit seinem Aufbau und der Stimmung eher an den Vorgänger erinnert! 4/5

7. "Who We Are" - 7.11
Der Abschlusssong beginnt mit einem Kinderchor und Trompeten! Sehr gewagt, aber auch sehr gelungen bietet dieser Song alles was Machine Head auf "Unto The Locust" ausmacht: Geiler Mitsingrefrain, messerscharfe Gitarren, einen Rob Flynn in Bestform und irre, irre Soli! Ein absolutes Highlight zum Abschluss des Albumkonzepts, 3 weitere Songs (2 Cover + 1 Akkustikversion von "Darkness Within) gibt es noch auf der Deluxe Edition! 5/5

Fazit:
10/10 Punkten - bzw. 5/5 Sternen!

Das in meinen Augen beste Machine Head Album gemeinam mit "Burn My Eyes" und "The Blackening"!
Ich würde es "The Blackening" sogar bevorzugen, weil:
- "The Blackening" mir oft zu vetrackt war und manche Songs nicht auf den Punkt kamen!
- Die (reguläre) Spielzeit von 49 Minuten wie im Winde vergeht und an keiner Stelle des Albums Langeweile aufkommt!
- Die 3 Bonussongs, vor allem das Cover "The Sentinel" absolut klasse ist!
- Machine Head kein 2. "The Blackening" machen wollten, sondern ein kompakteres und melodischeres Werk schaffen wollten - 1A gelungen!
- "Unto The Locust" mit seinen bärenstarken Songs schon jetzt für mich das Zeug zum Metal-Klassiker hat!

Ich kann nur eine absolute Kaufempfehlung aussprechen und es auch jedem ans Herz legen, der mit "The Blackening" wenig anfangen konnte! Mit der Deluxe Edition von "Unto The Locust" bekommt jeder Metal-Fan enorm viel für sein Geld!
Für mich ein ganz heißer Kandidat auf das beste Metal Album des Jahres 2011!
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 26. Februar 2012
Machine Head haben eigentlich schon mit ihrem vorherigen Meisterwerk "The Blackening" (2007) bewiesen, dass sie ganz klar zur Sperrspitze der aktuellen Metal Szene gehören. Diesen Status können sie sich nun mit "Unto the Locust", ihrem nunmehr siebten Studioalbum nochmal gehörig ausbauen, denn was die Jungs da für ein Feuerwerk an genialen Riffs, Licks und Hooks loslassen, hat schlicht und ergreifend "Master of Puppets"- Niveau. Im Vergleich zum Vorgänger sind die Songs ein wenig kompakter gehalten, im Gegensatz dazu haben die Bay Area Helden in spieltechnischer Hinsicht nochmal eine ganze Schippe draufgelegt, ohne auch nur in keinster Sekunde den narzisstischen Gitarrenhelden heraushängen zu lassen.
Machine Head 2011 bedeutet hohes,songwriterisches Niveau, äußerst filigrane Instrumentenbeherrschung, Experimentierfreude und das alles, ohne seinen Fokus auf die wuchtigen, alles niederwalzenden Roots aus den Augen zu verlieren.
Am meisten hat mich die äußerst dichte Atmosphäre überrascht, so kann man die Scheibe auch ruhig mit Kopfhörer und Booklet unter der Nase in seiner ganzen Pracht genießen.
Die Deluxe Ausgabe wartet mit 3 Bonustracks auf die alle mehr als gelungen sind. Zudem gibt es ein kurzweilliges Making of Video und das ganze in einem schicken Digipack aufbewahrt. Nur derjenige, der auf die Idee gekommen ist das Booklet im Digi festzukleben, sollte an Heuschrecken verfüttert werden...
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11 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 23. September 2011
Auf kaum ein anderes Album hat die Thrash-Szene sehnsüchtiger gewartet als auf Machine Head's neuen Wutbrocken. Und das Warten hat sich gelohnt! Das ist nach den Überalben "Through the Ashes of Empire" und "The Blackening" der dritte große Wurf in Serie. Chapeau! Diese Scheibe wird wohl den Player über Wochen blockieren...

Drei Durchgänge hab ich jetzt durch, die Zeit ist also reif für ne Jubelkritik.

Fangen wir einfach vorne an:

1. I Am Hell: Cooles A-cappella-Intro, schweres Gitarrenriff. Die Flynn-Buben starten mit einem Midtempo-Song? Von wegen... Nach 2 Minuten beginnt das Inferno. Machine Head-Gitarren-Salven wie sie typischer kaum sein können, volles Tempo, gekrönt von einem mächtig eingängigen Refrain, der jeder MetalCore-Band bestens zu Gesicht stünde, Break auf Break, Flynn kotzt alles aus sich raus, Akkustikpart, Solo bis zum Ende. Wie geil ist das denn? Der nächste unsterbliche Machine Head-Klassiker! 10/10

2. Be Still And Know: Hält das Niveau des Openers nicht ganz. Mir persönlich zu eingängig und gleichzeitig zu verfrickelt 8/10

3. Locust: Ein Blick zurück in die 90er. Schwere Nu-Metal-Riffs, cooler Refrain. Ein Metal-Hit, der in verkürzter Version auch auf einer "Burning Red" oder "Supercharger" seine Berechtigung gehabt hätte. Das Ding wird in jeder Metal-Disco rauf und runter laufen. 9/10

4. This Is The End: Hammergeiler Thrasher, inkl. Blastbeast und einem abenteuerlich guten Leadriff. Bei all der Raserei geklingt es MH auch hier wieder, einen megaeingängigen Refrain aus dem Hut zu zaubern. Stark 9/10

5. Darkness Within: Ein lupenreiner Rocksong? Jawoll. Können 3 Doors Down auch nicht besser machen... ;o) Daran werden sich vielleicht die Geister scheiden, weil der Stilbruch zu den anderen Songs schon krass ist, aber ein guter Song ist ein guter Song. 8/10

6. Pearls Before The Swine: Progressiv, schnell, melodisch, komplex. Zündet wirklich nicht beim ersten Hören, ist dennoch ein kleines Ideenwunder. 8/10

7. Who We Are: Ein Kinderchor eröffnet den zweiten Soon-to-be-Klassiker des Albums. Eine epische Hymne, wie man sie kaum besser machen kann. Maiden inspirierte Gitarrenarbeit, dann doch ganz kurz wieder der Knüppel aus dem Sack, um kurz danach den Kindergesang ein zweites Mal perfekt einzuflechten und ein ganz großer Refrain, beim dem live alle Hörner hochgehen werden. Absolut großes Kino!!!
10/10

Bonus-Tracks:

8. The Sentinel: Priest Priest Priest. Nahe am Original. Gut gemacht.

9. Witch Hunt: Ein Rush-Cover. Warum nicht?

10. Darkness Within in einer reinen Akkustikversion. Gefällt mir persönlich besser als die Stomgitarrenversion. Großer Song. 10/10

Fazit:

Man muss kein Prophet sein, um zu behaupten, dass Machine Head mit diesem Album noch größer werden als sie es ohnehin schon sind. Sie spielen und komponieren längst in einer eigenen Liga. Ich sehe wirklich keine andere Band im kompletten Thrash-Genre, die in der Lage wäre, ähnlich mutig progressive und innovative, epische, dabei aber immer ultraharte und gleichzeitig eingängige Knaller zu schreiben. Das war mal die große Stärke von Metallica und genau diesen Platz haben Machine f*cking Head bestätigt und gefestigt.

Band, Sound, Musik, Technik: Alles nahe der Perfektion. Einen kleinen Kritikpunkt hab ich aber dennoch. Der eine oder andere Rerfrain ist mir schon ZU catchy. Mag sein, dass Flynn & Co. ein wenig zu berechnend an das Album herangegangen sind, um die großen Märkte endgültig zu knacken. "Who we are" oder "Locust" sind potentielle Metal-Hits und genau das sollen sie auch sein. Natürlich gehören die großen Momente zum Machine Head Style, aber ein bißchen weniger Oper, dafür etwas mehr räudiger Burn my eyes-Charme und ich könnte von einem perfekten Album sprechen.

Und genau deswegen kommt die Unto the Locust auch nicht ganz an die beiden GAAAANZ großen Überknaller der Bandgeschichte (Burn my eyes + The Blackening) ran.

Aber fast und das sollte als unbedingte Kaufempfehlung für nahezu jeden Metalfan reichen. Die "Locust" ist defintiv das Thrash-Album des Jahres und hat sich auch genreübergreifend einen Platz unter den Top10 2011 verdient.

9/10
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am 27. November 2011
Ich will mich gar nicht beschweren. Als Machine Head Fan der ersten Stunde sind sie natürlich zu vergöttern, aber ...

Bitte bitte bitte nicht zu viel klassischen Heavy Metal. Wenn ich das hören wollte, dann würde ich andere Bands hören.

Kurz zu meinen Erlebnissen mit dieser Platte:
Am Erscheinungdatum lag die Deluxe Edition im Briefkasten, wie immer, wenn es etwas Neues von MH gibt. Verpackung aufreißen und rein in den CD-Player. Nach 2 Minuten saß ich mit großen Augen auf den Sofa, meine Freundin stand im Raum und wollte mir den Beelzebub austreiben. Mein einziger Gedanke: "Oh, bitte, nein." Er war zu meiner Erleichterung nur der schlechteste Opener in der Geschichte von MH. Die Entwicklung von Through the ashes of empire über The Blackening in nur konsequent weitergelebt. Muss nicht gut sein. Zum Glück bessert es sich.

"Unto the locust" ist wirklich gut, aber was ich erschreckend finde ist, dass mir die Cover fast am besten gefallen. Bitte wieder mehr "einen in die Fresse". Dafür seid ihr da. Und, Robert, ich weiß dass du es kannst...
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am 14. August 2013
Das macht dann auch gleich der Opener deutlich. Für mich auch einer der drei besten Songs des Albums.

Man sollte in die Songs "I am Hell", "Locust" und "Who we are" reinhören. Damit bekommt man auch einen recht guten Überblick über das Album. Das Album hat wirklich gute Ansätze, allerdings geht ihm auch mit zunehmender Spielzeit die Abwechslung, die Kreativität und die Power flöten. Mit zunehmender Laufzeit wirken viele Passagen austauschbar, als hätte man die auf dem Album schonmal gehört.

Gut gelungen finde ich allerdings das Judas Priest Cover "The Sentinel".

Für mich kommt das Album nicht ganz an The Blackening heran.

Für absolute Fans sollte es natürlich die Version mit DVD sein, für alle die einfach nur Musik wollen, die einem druckvoll die Ohren massiert reicht auch die normale Variante
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am 23. Oktober 2014
Dieses Album ist ein absoluter Star im Metal Himmel. Man kann es immer wieder komplett abspielen und es wird immer schwieriger zu entscheiden, welches der persönliche Favorit ist.
Machine Head haben sich mit dieser Platte verewigt und selten so vielschichtig aufgestellt:
von sphärischen Chören, über mehrstimmige Streicher, bis hin zu den geschätzten, schweren Metal Riffs.
Es werden so viele Stimmungen harmonisch mit einander vereint, dass die Gänsehaut nicht lange auf sich warten lässt.
Als Musiker ist es schön, zu sehen was alles möglich sein kann, jedoch ist die Messlatte jetzt schon in gefährlicher Höhe...

Das ist ein Album welches man nicht runterladen ( :-) ) sondern kaufen sollte.

Danke Machine Head,
ich habe beim hören immer wieder ein Grinsen im Gesicht.
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This is again a fantastic album by Machine Head. It's interesting that the album does not contain more than seven songs. But don't be afraid. The first song is a lill' opera consisting of three parts. The album is heavy as usual and simply cool. Robb Flynn's songwriting is always extremely uncompromising. He is not afraid to change tempi, harmonics and style. That's why I love Machine Head and most likely, this is the reason why this band has such a great success.

Four stars, because I personally like Supercharger and The Blackening a tiny bit more.
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4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 10. Oktober 2011
Unto the Locust«, das siebte Werk von Machine Head, ist die Definition von Metal im Jahr 2011.
Dargeboten von einer Band die sich in ihrer konstanten Evolution in neue, ungeahnte Höhen katapultiert hat.
Das Album ist ein wandelnder Wiederspruch und deswegen so gut: es ist brutal und schön, traditionell und experimentell, düster und aufrichtend, komplex und eingängig, dazu atemberaubend gespielt und gigantisch gesungen: für diese Band um Robb Flynn, der sich nun endgültig als komplettester Metalsänger dieser Tage präsentiert, scheint es keine Grenzen mehr zu geben.
Von den 7 überlangen Songs sind glatte 6 Anwärter auf den Song des Jahres: »I am Hell«, eine mörderische, dreiteilige Sonate. »Be still and know« und This is the End« mit ihren raffinierten Gitarrenduellen und hymnenartigen Refrains. »Darkness within«, eine semi-balladeske Liebeserklärung an Musik. Der übermächtige Fast-Titeltrack »Locust«, ein schlichtweg perfekter Song. Und das abschließende »Who we are« mit klassischen Instrumenten und Kinderchören (die Kinder der Band), dazu einem Refrain für die Ewigkeit. In der limitierten Version gibt es zusätzlich unter anderem das geniale Cover von Judas Priests »The Sentinel«.
Kritik? Nun, das reguläre Album rauscht mit seinen 50 Minuten viel zu schnell vorbei und man schreit verzweifelt nach mehr. »Pearls before the Swine« ist nicht ganz auf dem Niveau der restlichen Songs. Außerdem ist der Klang der Gitarre in manchen Akustik-Parts nicht ganz optimal.
Dennoch:
Das ist das Album, das eine ganze Szene auf der Suche nach ihrer neuen Megaband vereinen sollte.
»Haunted by its melody, music it will set you free«
Danke, Machine Head! (9,5/10)
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 8. Dezember 2011
Für mich ist dieses Album das Beste des gesamten Jahres 2011. Ich bin überrascht mit welcher Leichtigkeit auf "The Blackening" hier geantwortet wurde.
Ich bin Fan der ersten Stunde und muss feststellen, dass nach ein paar kleineren Aussetzern ("The more things change") die Band wieder auf die richtige Spur gefunden hat.
Alleine "This is the end" oder "I am hell" ist mir das Geld der ganzen CD wert. Das sind echte Überhits, die früher nur Metallica und Megadeth schreiben konnten.

Wer auf hohem Niveau meckern möchte, der könnte anbringen, dass die Cover-Version von Priests "The Sentinel" überflüssig ist, da zu sehr am Original.

Kaufen und freuen !!!
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am 3. August 2013
Da muss man lange suchen.. um eine TRASH Band zu finden, die da mithalten kann (Slayer mal ausgenommen).
Aber das Machine Head die Bombe von BLACKENING (Das Album was Metallica seid MAsters versuchen nochmal zu machen) zu toppen ist
schon brachial.
Technisch der Hammer, musikalisch n Bombe... mehr geht nicht. Hut ab.
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