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Arrietty - die wundersame Welt der Borger [OT: Karigurashi no Arietti] ist ein Anime-Film aus dem Hause Ghibli aus dem Jahr 2010.

Ständig in der Angst lebend von Menschen entdeckt zu werden, lebt die abenteuerlustige Arrietty mit ihren Eltern unter dem Haus einer alten Dame und ihres Neffen. Da Arriettys Familie zu den Borgern gehört, machen sie um zu überleben genau das... sie borgen, alles was sie zum Leben brauchen. Als der Tag gekommen ist, an dem Arrietty ihren Vater zum ersten mal beim Borgen begleiten darf, läuft jedoch etwas schief...

Wäre ich einer der Menschen, welche ab einem gewissen Alter keine "Kinderfilme" mehr anschauen oder Anime für eine wenig ansprechende Kunstform halten, ja dann, wäre mir wohl ein unglaublich fantastischer Film entgangen. Zugegeben, kenne ich nur einen kleinen Teil der Ghibli-Werke (Ponyo, Prinzessin Mononoke, usw.), aber gehört für mich Arrietty mit zu den besten Filmen des Genres. Die Borger waren mir an und für sich schon seit vielen Jahren bekannt (aus dem mit Menschen gedrehten Film "die Borger"), daher war ich etwas skeptisch, wie man den Film gestalten würde (evtl. eine Verfilmung der gleichen Story nur als Anime!? ;) ), aber weit gefehlt.
Arrietty ist ein unglaublich liebevoll gemachter Film, der einen Detailreichtum präsentiert, den man in heutigen Produktionen nur noch sehr selten findet. Die Story ist nicht neu, aber fesselnd und begeisternd erzählt.
Der Film lädt Jung und Alt auf eine schöne Reise in einer Welt in unserer Welt ein...

Bild:
Das Bild ist fantastisch und ich behaupte, dass es referenzwürdig ist. Arrietty hält problemlos mit Disney-Top-Produktionen mit.

Ton: Auch hier nehme ich das Wort "referenzwürdig" in den Mund und zwar ganz ohne bitteren Nachgeschmack... die Abmischung ist einfach toll und lässt den ohnehin tollen Score noch besser wirken.

FAZIT: Auch wenn es die Borger normalerweise so handhaben, braucht Arrietty sich vor dem Vergleich mit anderen großen Filmen des Genres nicht zu verstecken. Was hier geboten wird ist ganz großes Kino, mit einer tollen und tiefgründigen Story, wie man sie seit Disneys Glanzzeit in den 90er Jahren nur noch sehr sehr selten zu Gesicht bekommen hat.
_____________________________________________
Gesamtwertung setzt sich wie folgt zusammen:
Story:*****
Bild:*****
Ton:*****
Extras:****
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Gesamt:*****
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TOP 1000 REZENSENTam 15. November 2011
Ich denke den meisten werden "Die Borger" von der Realverfilmung Ein Fall für die Borger , aus dem Jahr 1997, ein Begriff sein. Da ich den Film als Kind sehr schön fand, freute es mich sehr das sich das Studio Ghibli nun endlich diesem Stoff gewidmet hat. Mit viel liebe zum Detail haben alle Beteiligten ein "kleines Meisterwerk" geschaffen das nur Zukunftsweisend sein kann. Der Film basiert dabei auf den Originalen Büchern von Mary Norten und lässt den Zuschauern einen genaueren Überblick über die Werke der Autorin gewinnen, die man mit der Realverfilmung nicht unbedingt hat.

Gut versteckt unter dem Boden eines alten Hauses, inmitten eines riesigen Gartens, lebt die winzig kleine Arrietty mit ihrer Familie. Sie borgen sich die Dinge, die sie zum Leben benötigen von den Menschen bei denen sie wohnen und dabei gilt es eine einzige Regel nicht zu brechen und die lautet sich von den Menschen nicht entdecken zu lassen. Sollten sie nämlich entdeckt werden, müssten sie ihr Heim samt Hab und Gut für immer verlassen. Arrietty weiß all dies, als der Menschenjunge Sho jedoch ins Haus einzieht, kann sie nicht widerstehn und zeigt sich ihm. Und so beginnt eine Freundschaft zwischen dem kleinen neugierigen Mädchen und dem kranken, Jungen die ihrer beider Leben für immer verändern wird'.....

Zuerst einmal ist für mich ein großes Plus für diesen Film, die Entscheidung diesmal nicht Joe Hisaishi für die Musik zu verpflichten sondern mit der Französin Cécile Corbel zusammen zu arbeiten, es gibt dem Film und dem Studio Ghibli einen neuen und frischen Anstrich, der nicht nur die eingefleischten Fans erreicht sondern auch eine vollkommen neues Publikum mit Leichtigkeit für sich gewinnen kann, auch der für mich seit "Prinzessin Mononoke" weiterentwickelte Zeichenstil, obwohl im klassischen 2D gehalten zeigt die Liebe aller Beteiligten zu diesem Projekt. Der Zuschauer kann das in jedem noch so kleinen Detail spüren und vermisst hierbei nicht wirklich die 3D Technick. Natürlich verwendet das Studio auch Computertechnik, aber es zeigt sich das eine gute handgearbeitete Zeichnung für einen guten Zeichentrickfilm immer noch massgeblich sind, und vermutlich deshalb immer irgendwie vorhanden sein werden.
Auch gut gelungen finde ich die Auswahl der Deutschen Stimmen für die Synchronisation z.B: Heide Bartholomäus als Homily ist nicht nur äußerlich sehr passend gewählt, ihre Stimme passt dazu auch noch gut um Homilys Panikattacken noch zu verstärken. Ebenso Soraya Richter als Arrietty, ihre Stimme gibt sehr gut die Gefühle und Persönlichkeit eines 14 jähriges Mädchen wieder, ohne dabei einen allzu hohen Wieder Erkennungswert zu haben. Einzig könnte man Abstriche bei den Dialogen machen, diese sind nicht immer 1 zu 1 umgesetzt worden, aber ist das nicht meistens so?

Es gibt auch negative Punkte, die mich nur 4 Sterne vergeben lassen und zwar: Warum ist die Musik in Englisch/Keltisch gehalten? Versteht mich bitte nicht falsch ich Liebe die Kompositionen von Cécile Corbel, aber sie vermittelt nicht wirklich, denn Eindruck das die Geschichte im heutigen Japan spielt. Wenn insbesondere der Zuschauer am Anfang nicht aufpasst oder nicht weis das dies ein Anime ist, dann kann obwohl die Personen japanische Vornamen tragen, durchaus der Eindruck entstehen, dass die Geschichte in Großbritannien angesiedelt ist. Ich weis es auch nur weil ich das Interview mit Hayao Miyazaki auf der Bonus Disc gesehen und auf Kleinigkeiten geachtet habe, die vermuten lassen das der Urgroßvater offenbar seiner Zeit nach Japan ausgewandert ist, ansonsten wird nicht näher darauf eingegangen. Auch das nicht die schlechten Erlebnisse die "die Borger" mit den Menschen gemacht haben keine größere Rolle spielen ist meiner Meinung nach verschenktes potenzial. Ich hätte mir gewünscht das nicht nur Arrietty sondern auch ihre Eltern erkennen, das es durchaus gute Menschen gibt, abgesehen davon, hätten sie ja gar nicht ihre Entscheidung ändern müssen, es hätte aber für spätere Entscheidungen sehr hilfreich sein können. Auch dies alles im Film unterzubringen wäre durchaus kein Problem gewesen, da die Laufzeit nur 90 Minuten beträgt, also eigentlich viel zu kurz für einen so schönen Film.

Enttäuschend ist auch das Bonus Material auf der 2 Disc, zwar sind neben dem Storyboard zum gesamten Film, Trailer, TV-Spots und das Promovideo zum Song "Arrietty" in japanischer Sprache Interviews von Hayao Miazaki und dem Regisseur Hiromasa Yonebayashi vorhanden, die von der Entstehungsgeschichte des Films berichten und warum ein junger "Trickzeichner" zum Regisseur ernannt wurde, aber ein Interview mit der Komponistin Cécile Corbel oder eine andere Antwort die erklärt wie es zu der Zusammenarbeit von Ihr mit dem Studio kam ist nicht vorhanden. Ich persönlich finde es sehr schade, denn es kommt doch sehr selten vor das das Studio solch neue Wege geht.

Alles in allem ist es ein sehr schöner Film den man sich durchaus öfter ansehen kann. Meine vollste Empfehlung auch für nicht Anime Fans.
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am 22. November 2011
Einleitung:
"Mit Arrietty - Die wundersame Welt der Borger" hat Ghibli sich wohl ein weiteres Mal übertroffen und die Welt erneut mit viel Liebe zum Film um eine weitere Perle bereichert. Es kommt nicht sehr häufig vor das ich einen vorbestellten Film so sehnsüchtig erwarte und ihn bei Ankunft und Vorfreude auf einen wohl perfekten DVD-Abend in den DVD-Spieler werfe.

Wie erwartet hat mich auch diese Kostbarkeit nicht enttäuscht.

"Arrietty - Die wundersame Welt der Borger" ist ein Film für Jung und Alt. Ich habe diesen Film mit 27 Jahren genauso genossen wie ich meine ersten Ghibli-Filme mit 7 Jahren genossen habe. Einziger Unterschied ist wohl der, das ich nun mit höherem Alter bewusst mehrere gewollte Kleinigkeiten und typische Ghibli-Anspielungen wahrnehme und verarbeite wie bspw. die Konfrontation traditioneller Werte und Kultur mit modernen Elementen wie einer rapide zunehmenden Technologisierung, verlorenen Traditionen und Werten, Industrialisierung, Militarismus, und im Falle von "Arrietty" der Zerstörung und Entfremdung (von) der Natur - etwas das Kinder zwar auch wahrnehmen aber eben auf andere Art und Weise.

Dabei drängelt sich Ghibli aber nie in den Vordergrund oder zwingt einem das Problem auf, noch erhebt man dort den moralischen Zeigefinger. Stattdessen werden diese (teils sensiblen) Themen mit viel Fingerspitzengefühl und Verstand aufgearbeitet und der Zuschauer langsam aber bedacht an das Thema herangeführt, in der Hoffnung das der Groschen von alleine fällt und bewusst wird das in dieser Welt viel Schindluder und Unrecht betrieben wird, es aber auf der anderen Seite immer noch den / die strahlenden und unverdorbenen Helden gibt und das man doch mit der dieser Welt vorsichtiger umgehen sollte, bevor verloren und vergessen - so abgedroschen das für den einen auch klingen mag.

Zum Inhalt:
Der zwölfjährige herzkranke Sho, zieht zur Genesung und Erholung in ein Landhaus, in dem seine Mutter schon ihre Kindheit verbracht hat. Nicht unweit bzw. im gleichen Landhaus von diesem lebt eine Borger-Familie (Arrietty und ihre Eltern), zwergenhafte Wesen, in dem Glauben die letzten ihrer Art zu sein. Diese sichern ihre Existenz indem sie von den Menschen die Dinge "borgen" die sie zum Überleben benötigen, in ständiger Angst von den Menschen entdeckt zu werden. Allerdings ändern sich die Dinge, als sich Arrietty mit dem Menschenjungen Sho anfreundet.

Im Gegensatz zu dein meisten Studio Ghibli Filmen unter der Regie von Hayao Miyazaki haben wir bei "Arrietty - Die wundersame Welt der Borger", das Vergnügen mit Hiromasa Yonebayashi welcher lt. Miyazaki - zuständig für das Drehbuch - nicht nur die jüngste Person bisher im Studio Ghibli war die Regie führen durfte, sondern auch großes Talent zeigt. Die ästhetische Direktion unterlag Noboru Yoshida und Yôji Takeshige. Die Musik komponierte Cécile Corbel.

Die Handlung und der Erzählstil des Films sind recht erdgebunden, still, behaglich und nah an den Figuren und anders als viele andere Ghibli-Werke mit einem nicht ganz so ausgeprägten mythologischen Hintergrund versehen. Einziges Manko für mich war, das die Grundstimmung insgesamt ein wenig zu depressiv anmutete, etwas was m. E. n. stellenweise leicht im Kontrast zur liebevoll und wunderschönen gestalteten Natur und Umgebung stand. Zwar ist dieser Film nicht auf allzu viel Action und Spannung aufgelegt, allerdings hätte dem Film eine Steigerungskurve hier und da nicht geschadet, allerdings ist das problemlos zu verkraften, da der Film ja auch eher die entspannte und ruhige Richtung einschlägt.

Die Animationen und Bilder sind die Mühe aufwändiger Handarbeit und insgesamt ergibt die Optik und Detailverliebtheit ein mehr als positives Bild. Und auch hier hat Ghibli wieder einen Maßstab gesetzt bei dem ich mir wünschen würde, dass mehrere diesem Folge leisten würden.

Zu den Charakteren:
Ghibli hält es mit dem Charakterdesign eher klassisch und bleibt bei seinem Stil, etwas das ich durchaus als sehr positiv empfinde. Es besticht auf der einen Seite durch altbewährtes und wirkt wohl deswegen so realistisch und schafft es ohne weiteres sich bei neueren Produktionen und dem Charakterdesign ganz vorne einzureihen. Das Charakterdesign ist auch in dem Sinne prägend als das dem Zuschauer i. d. R. schnell bewusst wird (Mimik, Gesichtszüge, etc.) welche Charakter sympathisch erscheinen bzw. welche "rechtschaffen" und welche "bösartiger" Natur sind, ohne das auch nur ein Wort gesprochen werde müsste, allerdings ohne dabei beim Design allzu aufdringlich bzw. direkt zu wirken. Ich persönlich hätte es mir gewünscht, wenn die Figuren ein wenig mehr Tiefe zugesprochen bekommen hätten und auch die Eltern von Arrietty mehr Bühnenpräsenz. Generell wäre ein etwas tieferer Einblick in das Leben der Borger-Familie wünschenswert gewesen, ganz einfach deswegen weil dies einen der schönsten Teile im Film ausmacht und ich mich immer wieder bei dem Wunschgedanken ertappte das ich mir ein idyllischeres Leben gar nicht vorstellen könnte (passiert mir immer bei Ghibli-Film), unweit der weltlichen Hektik und das dies doch der Stoff ist, aus dem Träume gemacht sind.

Zur Musik:
Wie bereits angesprochen, komponierte Cécile Corbel die Musik zu diesem Film. Amüsanterweise ist die gute Frau selber ein großer Anhänger der Studio Ghibli Werke und bekam den Auftrag die Musik zu Arrietty zu komponieren, nachdem diese einen Fanbrief inkl. Kopie ihres Albums einreichte und die Produzenten durch ihre Musik eher unfreiwillig begeisterte und überzeugte.

Cécile Corbel hat das Titellied "Arrietty's Song" sowohl in Japanisch, Englisch, Französisch, Deutsch und Italienisch eingespielt.

So sehr ich die Arbeiten von Joe Hisashi auch bewundere, so hat Ghibli mit Cécile Corbel eine exzellente Entscheidung getroffen. Selten war der musikalische Hintergrund für mich so stimmig und fügte sich perfekt den Bildern ein. Da der Film inhaltlich auch Kultur aus dem Westen innehat (bspw. erkennt man dies an der Innenausstattung des Hauses und allg. des leicht viktorianisch anmutenden Stils), ist es für mich kein Bruch eher europäisch scheinende Musik zu wählen. Und selbst wenn der Westen gar nicht vertreten wäre, würden sich das Spiel der keltischen Harfe und der Gesang von Cécile Corbel weiterhin wundervoll ins Bild einfügen.

Zur DVD:
Die DVD weißt eine japanische sowie eine deutsche Tonspur auf (jeweilig DD5.1.). Die deutsche Synchronisation erwies sich als überraschend gut und sehr fachgemäß - etwas das leider nicht immer vorkommt. Die japanische Synchronisation ist wie immer allererste Sahne. Bezüglich der Farben und der Schärfe des Anime, so konnte ich keine Mängel feststellen. Die auf der Bonus-Disk enthaltenden Extras bewährten sich als überaus informativ und unterhaltsam. Amazon zeigt es nicht an, aber insgesamt gibt es zzgl. zu dem 91-minütigen Film 180 Minuten Bonusmaterial. Das Digipack kommt in einem DVD-Schuber daher und es sind fünf Nachdrucke (Postkartengröße) von Originalzeichnungen enthalten.

Fazit:
Ich kann gar nicht anders als diesem Film die volle Punktzahl zu geben. Schön das mich seit langem wieder einmal ein Film so positiv berührt. Jetzt heißt es mit Spannung auf den nächsten Ghibli-Film warten.
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am 14. November 2011
Mit dieser BluRay erwirbt man ein regelrechtes Kunstwerk. Die Bilder sind wundervoll, die Farben kräftig, die Details verspielt, aber nicht zu kindlich, so dass auch Erwachsene von dem Film mitgerissen werden. Die Filmmusik ist hervorragend umgesetzt und klasse ausgewählt. Ich habe nur wenige so gut umgesetzte Filme dieser Art gesehen, und ich kenne verdammt viele. Der grosse Vorteil zu den bekannten anderen Mitbewerbern: Dieser Film ist mit viel Liebe zum Detail umgesetzt worden und verbreitet seinen Charme dadurch, dass man eben nicht ständig das Gefühl hat, eine aufwendige Produktion aus dem Computer zu sehen. Der Film fängt seinen Zuschauer aus seinem lauten Alltag ein und nimmt ihn in seine verträumte Welt mit. Da macht Filmschauen richtig Spass. Fazit: Unbedingt anschauen.
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am 11. November 2011
Ich bin ein langjähriger Fan der Ghibli Studio Anime und bin dementsprechend auch mit hohen Erwartungen an Arrietty herangegangen und war enttäuscht als der Anime nach anderthalb Stunden zu ende war. Wenn es nach mir gegangen wäre, hätte Arrietty gerne noch eine Stunde länger dauern dürfen. Das Haus und der Garten sind so wunderbar gezeichnet das einem das Herz übergeht. Und im Gegensatz zu dem Realfilm "Ein Fall für die Borger" mit John Goodman, setzt das Studio Ghibli eher auf eine ruhige Erzählweise. Die Grundidee ist die selbe, aber die Ausführung des japanischen Anime Studios setzt deutlich mehr auf Subtilität.
Fans von ruhigen Anime können bedenkenlos zugreifen
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am 10. November 2011
Gebannt warteten wir auf die Veröffentlichung des neuen Studio Ghibli Meisterstücks auf Blu-Ray, da wir es leider nicht ins Kino geschafft hatten.
Umso mehr freuten wir uns, dass der Film bereits heute (ein Tag früher als angekündigt) bei uns eintraf.
Wer die vorherigen Werke aus dem Studio Ghibli in sein Herz geschlossen hat, wird dies mit Sicherheit auch mit diesem Film tun. Wunderschöne Bilder, gepaart mit einer schönen Geschichte, untermalt von wirklich bezaubernder Musik. Da kommt es schon mal vor, dass man am Ende des Film einen Pfropf im Hals hat und einem die Tränen kullern.
Zur Umsetzung auf BR kann ich nichts negatives berichten, das Bild ist Top und der Sound lässt bei mir keine Wünsche offen.

Von mir also volle Punktzahl!
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am 7. November 2012
Diesen Film haben wir ( Mutter mit 2 Töchtern)im Kino gesehen, und wir waren uns einig, dass er es wert ist, in unsere Mangasammlung aufgenommen zu werden. Fantastische Bilder, fantasievolle Ereignisse, mitfühlende Beziehungen, schöne Musik.
Neben "das wandelnde Schloss" "Kikis kleiner Lieferservice" "das Mädchen, das durch die Zeit sprang" ist "Arietty" eine wunderbare Bereicherung!!!! Sehr empfehlenswert.
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am 20. November 2011
Hab mir die Blu-Ray Version gekauft und bin ein wenig geteilter Meinung, wie dieser Film zu bewerten ist. Immerhin muss er sich mit vielen Klassikern aus dem gleichen Hause messen.

An der technischen Ausstattung gibt es nichts zu kritisieren. Die Bilder sind gestochen scharf und der Ton klingt sauber. Somit fünf Sterne für diesen Teil der Blu-Ray. Das Bonusmaterial ist recht spärlich ausgefallen. Jedoch ist mir das auch nicht sonderlich wichtig, solange der eigentliche Hauptfilm gefällt.

Bei diesem bin ich aber hin- und hergerissen. Die Detailverliebtheit in den gezeichneten Szenen ist atemberaubend. Auch wird, wie in vielen Ghibli Filmen, die Beziehung Mensch-Umwelt thematisiert. Die ausgewählte Kulisse dafür lässt viel erhoffen aber kann nicht alles halten.

Die Story kommt nicht richtig in Fahrt. Was der Anfang des Filmes verspricht, tritt am Ende auch ein. Keine überraschenden Wendungen, sich entwickelnde Charaktere und kaum wird der Zuschauer zum eigenen Denken animiert.
Auch fehlt leider etwas, dass eigentlich Bestandteil fast aller Ghibli Filme ist. Ich vermisse etwas magisches, spirituelles oder mystisches. Abgesehen von der Existenz der Borger bleibt alles im Film auf einer sehr realen Ebene. Viele ziehen den Vergleich zu Mein Nachbar Totoro, dieser hat aber für mich deutlich mehr verzaubernde Momente. Ich würde Arrietty eher in die Richtung Kikis kleiner Lieferservice oder als Annäherung an westliche Zeichentrickfilme sehen. Dies wird auch offensichtlich, wenn man sich den Soundtrack anhört, der durch die Musik von Cécile Corbel (Arrietty Soundtrack) eher westlich inspiriert ist. Besonders, der deutsche Gesang am Ende des Films wirkte nicht stimmig auf mich.

Fazit: Eine nette Geschichte erzählt in traumhaft gezeichneten Bildern. Auf jeden Fall ist der Film in der gut umgesetzten Blu-Ray Version empfehlenswert. Ein bisschen entzaubert präsentiert sich Arrietty und erreicht für mich nicht die Klasse manch anderer Ghibli Filme.
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am 29. November 2011
"Arrietty" hat mir sehr gut gefallen - vor allem da er so wunderschön unaufgeregt ist und ihn eine herrliche Ruhe innewohnt - eine Ruhe in die eine wundersame Magie beherbergt - fernab von all dem giftigen Alltag. Zeichnerisch ist dieses Werk von Ghibli wiedermal ein absolutes Meisterwerk und dürfte viele Vorgängerwerke übertreffen - evtl. ist es das am schönsten gezeichnete Anime von Ghibli. Teilweise gibt es Bilder im Film die sind so wunderbar schön dass einen einfach nur der Atem stockt - sie scheinen überirdisch schön und berühren die Seele eines jeden Poeten. Der Soundtrack ist diesmal etwas anders vor allem da diesmal jemand anderes ans Werk durfte als Joe Hisaishi - nämlich Cécile Corbel - und sie hat großartige Arbeit geleistet - Ihr Soundtrack ist einfach wundervoll. Ein wirklich kleiner schöner Film - der angenehm nicht Großartig ist.
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am 16. Juni 2012
Ein Meisterwerk des japanischen Zeichentrickstudions Ghibli, frei nach dem Roman der britischen Kinderbuchautorin Mary Norton.

Arrietty lebt mit ihrem Vater und ihrer Mutter in einem Haus am Rande einer Stadt, doch sie und ihre Familie sind keine Menschen - sie sind Borger. Sehr viel kleiner als die Menschen, leben sie versteckt in den Häusern und "borgen" sich das was sie zum Leben brauchen von den Großen.
Das Haus in dem Arrietty mit ihrer Familie lebt, ist umgeben von einem schönen Garten in welchen das junge Mädchen des öffteren, natürlich ohne das Wissen ihrer Eltern, Streifzüge unternimmt, sehr zum Leidwesen der Mutter, da sie schreckliche Angst um ihre Tochter hat, wenn diese sich ganz alleine in die Welt der Großen wagt.
Eines Tages kommt ein Junge in das Haus. Sho ist krank und wird von nun an dort leben, da die frische Luft und die Ruhe seine Genesung fördern soll. Arrietty wird von ihm gesehen, was gegen die oberste Regel der Borger verstößt, sich niemals einem Großen zu zeigen. Als sie dann auch mit ihrem Vater zu ihrem ersten "Borgen" aufbricht und promt von dem jungen Sho wiedererkannt wird, sieht es so aus als würde der kleinen Familie nichts anderes übrig bleiben, als sich eine neue Bleibe zu suchen.
Doch was hat es mit dem Puppenhaus auf sich, welches in Shos Zimmer steht und einst von seinem Urgroßvater gebaut wurde. Und sind die Großen tatsächlich so schlimm wie Arriettys Eltern ihr weismachen wollen? Das Mädchen ist hin und her gerissen zwischen ihrer Neugier und dem Versprechen ihren Eltern gegenüber.

Auch dieser Film kann sich ohne Scheu in die Palette der Meisterwerke aus den Ghibli-Studios einreihen. Die Geschichte der kleinen Arrietty ist ein schönes und unterhaltsames Märchen für groß und klein und natürlich bezaubern auch hier die Bilder und die Liebe zum Detail wodurch der Film auch nach mehrmaligem sehen nicht seinen Reiz verliert, da selbst der aufmerksame Zuschauer immer wieder neue Details entdecken kann. Die Tatsache, dass die Perspektive des Filmes immer zwischen der Sicht der Borger und der der Menschen wechselt, macht das anschauen umso reizvoller.

Die Special Edition beinhaltet außerdem noch einige Postkarten mit Motiven zum Film, sowie eine Bonus-Disc mit Interviews und dem Originaltrailer. Leider muss ich gestehen, dass ich von den Postkarten etwas enttäuscht bin, denn obwohl die Motive Szenen aus dem Film darstellen, bin ich der Meinung, man hätte sich ruhig etwas mehr Mühe bei der Auswahl der Motive geben können. Immerhin hat der Film eine Menge Szenen, aus denen sich wunderbare Motive für Postkarten zaubern lassen.
Wer also auf die Extras verzichten kann, sollte dies tun, nichts desto trotz ist der Film aber wirklich sehenswert und für das Familienkino eine Wahl, die man nicht bereuen wird.
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