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5.0 von 5 Sternen Wahrlich im Zeichen der Hölle, 28. Juli 2012
Das ist ja nicht zu fassen. Gleich im ersten Song wird dermaßen drauf losgedroschen, dass ich nicht mehr weiß, wo ich mich hinbewegen soll. Sie spielen wirklich im Zeichen der Hölle, das hört man. Das ist der absolute Hass und gleich zu Beginn ein absoluter Knaller.. 'Revelation Of Doom' ist kompromisslos und zeigt, was Black Metal darstellen soll. Der Sound ist noch roher und dreckiger geworden. Dieser Titel pustet mich vom Stuhl. Und auch wenn ich nicht norwegisch kann, so kann ich mir doch gut vorstellen, wovon das anschließende 'Krig' handelt. Der Gesang ist roher und besessener denn je. In Track 3 wird zum ersten Mal ordentlich das Bremspedal betätigt. Ich glaube sogar, eine Frauenstimme vernommen zu haben.
Es folgt das 'Postludium', verzerrte Botschaften und teuflische Huldigungen, was ich persönlich als absolut genial und großartig finde. Ein weiterer Beweis, dass Gorgoroth für mich als die teuflischste und böseste Band im Black Metal gilt.
Das anschließende 'Odeleggelse Og Undergang' scheppert zuerst, um anschließend eher schleppend sich fortzutragen. Ein guter Song. Auch die folgenden Songs leben von einer rohen Urgewalt, Song Nr. 7 besticht noch durch schnelle und geile Gitarrenarbeit. Der Schluss dieses Songs wird mir jedoch nicht ganz klar. Nach knapp dreieinhalb Minuten hört man nur noch ein Rauschen, welches sich über drei Minuten hinzieht, bis es schließlich abebbt und in den nächsten Song übergeht. Das ist irgendwie störend, ich weiß nicht.
Doch umso mehr gefällt mir das anschließende 'The Devil Is Calling', das im Midtempo daher kommt. Der Riff darin ist vielleicht nicht gerade musikalisch hochwertig, hat aber einen mitreißenden Charakter, der mich schaudern lässt. Und du sitzt da, singst den Text (welchen du kaum verstehst) mit und ballst die Faust. Neben dem Opener der Kracher des Albums. Das abschließende 'Profetens Ôpenbaring' hat einen starken Viking Ansatz mit klaren Gesangslinien. Ist ja nicht schlecht, aber ich denke, Gorgoroth sollten lieber beim Black Metal bleiben. Insgesamt betrachtet ist dies vielleicht die urigste und rohste Scheibe von Gorgoroth. Diese Band ist eine Ausnahmeband, und das haben sie mit ihren Alben bewiesen.

- Musik: 5 Punkte
Der Sound mag nicht jedermanns Sache sein, doch das ist auch nicht das Ziel von Black Metal. Diesen haben die Norweger wieder routiniert und gekonnt eingespielt. Bester Black Metal, roh, primitiv, hasserfüllt.

- Aufmachung: 3 Sterne
Hier verhält es sich ähnlich wie mit den Vorgängeralben: Schlicht ist manchmal genug. Doch auch hier ist der Patch eine nette Beilage.

- Länge: 4 Sterne
Im Gegensatz zum Vorgänger hat man sich etwas mehr Mühe gegeben und das Album bringt es auf bemerkenswerte 32 Minuten. So gefällt mir das schon eher.
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Under the Sign of Hell
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