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54 von 57 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Macht Lust auf mehr
Nachdem der Orden die von Dragos unter schlimmsten Bedingungen gefangengehaltenen Breedmates befreit hat, gibt es für Corinne Bishop nur noch ein Ziel: nach Jahrzehnten der Trennung möchte sie zu ihrer wohlhabenden und fürsorglichen Familie zurückkehren, die sie für tot gehalten hat. Am liebsten würde sie sich von ihrem Ex-Bodyguard Brock...
Veröffentlicht am 5. Juli 2011 von javelinx

versus
16 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Hatte mir mehr erhofft....
Corinne, eine der befreiten Stammesgefährtinnen, wird von Hunter zurückbegleitet zu ihrer Familie. Als sie jedoch erkennen muss, dass ihr eigener Vater an ihrer Entführung beteiligt war, verlässt sie zusammen mit Hunter ihr Elternhaus. Eine Rückkehr zum Orden ist nicht sinnvoll, da Dragos herausgefunden hat, wo sich das Hauptquartier befindet...
Veröffentlicht am 10. Juli 2011 von moonflower


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54 von 57 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Macht Lust auf mehr, 5. Juli 2011
Von 
javelinx - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Gejagte der Dämmerung (Taschenbuch)
Nachdem der Orden die von Dragos unter schlimmsten Bedingungen gefangengehaltenen Breedmates befreit hat, gibt es für Corinne Bishop nur noch ein Ziel: nach Jahrzehnten der Trennung möchte sie zu ihrer wohlhabenden und fürsorglichen Familie zurückkehren, die sie für tot gehalten hat. Am liebsten würde sie sich von ihrem Ex-Bodyguard Brock begleiten lassen, aber er ist mit seiner neuen Partnerin Jenna unterwegs. Als nächster wäre normalerweise Chase Sterling die beste Wahl, aber in letzter Zeit gerät der einstige Vorzeigeagent immer mehr außer Kontrolle und läßt seinen dunkleren Impulsen freien Lauf, was ihm zunehmend Schwierigkeiten nicht nur mit Lucan beschert.
Bleibt nur noch Hunter, der bis vor nicht allzu langer Zeit selbst einer von Dragos`unerbittlichen Killern war. Nach allem, was Corinne durchgemacht hat, nicht gerade eine ideale Situation - allerdings gibt es weitere böse Überraschungen, die auf Corinne und den Orden warten, und wieder hat Dragos seine Finger mit im Spiel...

Mit Corinne als Hauptfigur ist Lara Adrian eine kleine Überraschung gelungen, es war nicht unbedingt absehbar, daß sie eine der schwer mißhandelten Breedmates in den Mittelpunkt der neuesten Folge stellen würde. Daß Corinne mit Brock eine gemeinsame Vorgeschichte teilt, verspricht ebenfalls keine einfache Story. Dabei überzeugt Corinne durch ihren Mut, ihre Weigerung, sich durch alles, was sie erlebt hat, zum gebrochenen Opfer machen zu lassen, und ihren unerschütterlichen Lebenswillen und ihre Überzeugungen, auch als es ganz dick kommt und die Schwierigkeiten kein Ende zu nehmen scheinen. Wie sie auf den kalt und emotionslos wirkenden Hunter zugeht, den sie wegen seiner Vergangenheit eigentlich hassen müßte, und ihn langsam aus der Reserve lockt, ist bewegend erzählt.

Hunter ist ebenfalls eine ungewöhnliche Hauptfigur, da er ursprünglich dem Orden gar nicht angehört hatte und sogar auf der gegenerischen Seite stand. In der bisherigen Geschichte wirkte er sehr unnahbar und unterkühlt, fast wie ein Kampfroboter, nur aufs Töten gedrillt, dafür machte es ihn umso sympathischer, wie das Mädchen Mira mehr hinter ihm zu sehen schien und er gegenüber ihrer vorurteilsfreien Offenheit komplett entwaffnet und fast wehrlos wirkte. In diese Richtung entwickelt er sich weiter und lernt unter großen Mühen, zu seinen Gefühlen zu stehen und zu seiner Vergangenheit, die ihn in unerwarteter Weise wieder einholt.

Der interessanteste Charakter neben den beiden ist der einstige Bilderbuch-Agent Chase "Harvard", der immer mehr in eine unkontrollierte Abwärtsspirale gerät, für die es kein Halten mehr zu geben scheint. Dieser Handlungsstrang ist fast noch interessanter als der um die beiden Hauptfiguren und auch die Rahmenhandlung, in der der Orden in bisher ungeahnte Bedrängnis gerät und in der die meisten bisherigen Hauptcharaktere ebenfalls zum Zuge kommen.

Die Spannung steigt fast ins Unerträgliche, und man klebt geradezu an den Seiten. Hier muß man sich dann aber auf eine Enttäuschung gefaßt machen, denn bis auf den romantischen Anteil der Handlung finden die anderen Handlungsstränge keinen Abschluß, sondern enden mit einem Cliffhanger, der einen etwas frustriert zurückläßt. Auch der Handlungsstrang um Jenna und ihre ungewöhnlichen Fähigkeiten, auf deren Weiterentwicklung man nach der letzten Folge gehofft hatte, bringt keine entscheidende Weiterentwicklung oder Informationen.
Zwar liefen die letzten Folgen auch schon auf einen großen Showdown hinaus und man konnte die Fortsetzungen kaum erwarten, aber diesmal hätte man sich gewünscht, daß der Kampf gegen Dragos einen Fortschritt macht (deswegen muß die Serie ja nicht zu Ende gehen) oder daß vielleicht ein anderer Konfliktpunkt mit in den Vordergrund gerückt wird. Bleibt zu hoffen, daß es in der nächsten Folge zum großen Showdown kommt; auf die Geschichte von Chase darf man zumindest gespannt sein, die 2012 erscheinen soll.
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16 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Hatte mir mehr erhofft...., 10. Juli 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Gejagte der Dämmerung (Taschenbuch)
Corinne, eine der befreiten Stammesgefährtinnen, wird von Hunter zurückbegleitet zu ihrer Familie. Als sie jedoch erkennen muss, dass ihr eigener Vater an ihrer Entführung beteiligt war, verlässt sie zusammen mit Hunter ihr Elternhaus. Eine Rückkehr zum Orden ist nicht sinnvoll, da Dragos herausgefunden hat, wo sich das Hauptquartier befindet. Hunter wird deshalb angewiesen, Corinne zu beschützen und außerdem eine Spur zu verfolgen, die vielleicht zu Dragos führen könnte. Während die beiden gemeinsam unterwegs sind, kommen sie sich sehr rasch näher. Aber Corinne hat ein Geheimnis und verfolgt ihre eigenen Ziele und Hunter leidet unter einer Prophezeiung der kleinen Mira...

Seit Hunter im 5.Band zum ersten Mal aufgetaucht ist, habe ich mich auf seine Geschichte gefreut. Wieviel Potenzial steckte in dieser Figur - ein schweigsamer, emotionsloser Killer -, aber leider hat Lara Adrian diese Gelegenheit verschenkt. Es ging alles viel zu schnell mit der Liebesgeschichte der beiden. Es war für mich nicht ganz nachvollziehbar, woher plötzlich diese Gefühle kamen. Gerade Corinne, die jahrzehntelang in Dragos`Gefangenschaft schreckliche Dinge erleiden musste, hätte mit mehr Skepsis auf Hunter, als ehemaligem Helfer von Dragos, reagieren müssen. Und obwohl sie nur Misshandlung und Vergewaltigung kannte, ist sie ziemlich schnell in der Lage, körperliche Berührungen zuzulassen. Hunter hat auch keine Probleme, die für ihn ungewohnten Gefühle zu akzeptieren - im Gegenteil. Er mutiert sofort zum liebevollen Kuschelvampir; das ist ja ganz nett, aber eben nicht glaubwürdig. Was hätte man für eine tolle Geschichte mit diesen beiden Charakteren machen können - rausgekommen ist leider nur eine durchschnittliche Liebesgeschichte. Schade.

Obwohl sich meine Erwartungen nicht erfüllt haben, kann ich aber nicht sagen, dass das Buch schlecht ist. Die Rahmenhandlung war fast fesselnder als die Lovestory und man kann schon gespannt sein, wie es weitergeht.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Kaum genutztes Potenzial. Nicht schlecht, aber auch nicht überragend., 28. Juli 2011
Rezension bezieht sich auf: Gejagte der Dämmerung (Kindle Edition)
Erstmal vorweg bin ich sicherlich eines von wenigen männlichen Geschöpfen, die solche Bücher lesen :)

(VORSICHT: Spoiler enthalten)

Es ist jetzt ca. 2 Wochen her das ich das Buch gelesen habe und muss zu meinem Entsetzen feststellen, dass kaum etwas sich in meinem Kopf festgesetzt hatte. Das Buch hätte gut und gern doppelt so dick sein müssen, um die Geschichte um Hunter und Corinne glaubwürdig darlegen zu können. Ich will nicht sagen, dass das Buch sonderlich schlecht bzw. nicht gut sei, aber es wirkte doch sehr gehetzt und sprunghaft - Zumindest im Bezug auf die eigentliche Hauptgeschichte. Zudem in dieser einige Dinge sehr unglaubwürdig waren. Hunter küsst Corinne hauchzart aus eigenem Antrieb? Wie ist das für jemanden möglich in dessen Bewusstsein tief verankert ist, dass solche Zärtlichkeiten als Schwäche gelten? Gut, man konnte es sich durch Hunters liebevollen Umgang mit Mira erklären. Dadurch hatte er immerhin schon einige Erfahrung bezüglich Sanftheit etc. gemacht. Zudem er sicherlich des öfteren gesehen hatte, wie die anderen Ordenskrieger ihre Gefährtinnen küssen.

Dennoch ging alles viel zu schnell. So schnell, dass es mir lieber gewesen wäre man hätte aus Hunter und Corinnes Geschichte einen Zweiteiler gemacht. Corinne baut viel zu schnell Vertrauen zu Hunter auf, der einst (wenn auch gezwungenermaßen) für Dragos tätig war. Der Verrat ihres Vaters hätte ihr Vertrauen theoretisch so stark erschüttern müssen, dass sie niemandem mehr trauen kann. Denn wenn man schon von der eigenen Familie hintergangen wird, wie kann man dann einem "wildfremden" Mann vertrauen? Oder mit ihm schlafen wenn man viele Jahrzehnte lang als Zuchtstute und Spielzeug ausgebeutet wurde?

Doch es gab auch viele schöne/lustige/ergreifende Stellen in dem Buch:
- Corinnes und Hunters Gespräch über Musik
- Hunter beim Tanzen (ich musste schon ziemlich schmunzeln)
- Chase der Elise gegenüber ausfallend wird
- Chase der langsam einsieht, dass es mit ihm wohl zuende geht
- Hunter der seine eigene Akte liest
- Die Geburt von Dantes und Tess Sohn
- Kellan und Mira die darüber sprechen dem Orden beizutreten
- die Stelle an der sich offenbart was Miras Vision zu bedeuten hat
- Chase der sich stellt (in dem Buch meine absolute Lieblingsstelle)

Ich hoffe aber, dass das nächste Buch besser wird. Denn es handelt von meinem Liblingscharakter Sterling Chase, dem Stammesvampir, dessen Geschichte ich seit seinem Beitritt beim Orden am meisten entgegen fiebere, da seine chronologische Wandlung wohl die umfangreichste überhaupt ist. Und irgendwie werde ich das Gefühl nicht los, dass Ms. Fairchild eine Stammesgefährtin ist, die als Fähigkeit ein perfektes fotografisches Gedächnis besitzt.

Ein weniger gutes Buch macht noch keine schlechte Reihe, aber beim nächsten Mal doch bitte ... glaubwürdiger und nicht so hektisch. :)
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Hunter & Corinne's Story oder doch eher Harvards ?, 2. August 2011
Von 
Jackie O. - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Gejagte der Dämmerung (Taschenbuch)
Teil 9 der Midnight-Breed Reihe versprach fiel nachdem sein Vorgänger Geweihte des Todes mit der spannenden Story um Genna & Brock und diesem wahnsinns Cliffhanger endete. So war auch ich wie viele hier voller Vorfreude auf die Weiterführung des spannenden Plots. Wie gehts wohl mit Jenna als Hybrid weiter??? Aber vorallem Hunter... der unnahbare Krieger aus Dragos Killertruppe. Doch irgendwie packte mich ein ungutes Gefühl, als sich die ersten Kapitel nur so hinzogen und sich bei mir irgendwann Langeweile breitmachte. Denn die Handlung plätscherte seicht dahin & richtige Spannung stellte sich auch nur ein, wenn das mitlerweile "schwarze Schaf" des Vampirordens seinen Auftritt hatte. Oder war am Ende ~Geliebte der Dämmerung~ doch nur ein Lückenfüller, für Harvards kommende Story??

Story:
Als Corinne Bishop nach jahrzehntelanger Gefangenschaft, aus Dragos Alptraumkerker befreit wird, sieht sie ihrer Zukunft mit mehr als gemischten Gefühlen entgegen. Denn in den feuchtkalten Laborzellen hat sie vielvon sich selbst zurückgelassen. Sie ist sich nicht sicher, ob die innerlichen Wunden jemals wieder verheilen werden, denn die schrecklichen Qualen haben tiefe Spuren bei ihr hinterlassen. Als sie dann erfährt wer für ihre einstige Gefangenschaft verantwortlich war, ist das für sie fast noch schlimmer, als die Jahre voller Elend. Ein kleiner Lichtblick scheint Hunter zu sein. Der stille, distanzierte, fast unnahbare Ordenskrieger. Er setzt alles dran, seinen einstigen Herrn und allen, die ihm dienen auszulöschen...

Lara Adrian geht in ihrem neusten Roman ein heikles Thema an und ich finde sie hat es gut umgesetzt. Trotzdem hätte ich es diesmal besser gefunden, wenn sie von ihrem Schema F etwas abgewichen wäre und den beiden Charakteren, vorallem Corinne mehr Zeit gegeben hätte, um ihr fürchterliches Trauma zu verarbeiten. Wenn sich beide durch einen längeren Zeitraum als sonst bei ihren Büchern üblich hätten annähern können, wäre ihr Verlangen und ihre Bindung meines erachtes glaubhafter rüber gekommen.

So bleibt Hunter der geheimnisvolle GenEins, der in den Vorgängerbüchern immer komplex und vielschichtig rüber kam jetzt etwas blass. Er ist ein Mann ohne viel Worte, sondern der Tat und lässt sich von Hindernissen nicht aufhalten. Seine stille und mitfühlende Art ist für Corinne das richtige Heilmittel, um mit ihrer schrecklichen Vergangenheit abzuschließen. Beide geben sich Halt und können vergangenes gemeinsam aufarbeiten. Jedoch fand ich am Ende, das ein wenig seines großen Potenzials verschenkt wurde.

Corinne ist eine Heldin mit einem bewundernswerten, mutigen Charakter. Trotz der Hölle, die sie durchlebte, hat sie ihre Menschlichkeit behalten und ist sie nicht gebrochen sondern stark. Obwohl sie denkt, niemals wieder Gefühle zulassen zu können, war es schön mitzuerleben, wie sie sich dem Leben und der Liebe wieder zuwenden konnte. So war für mich ihre & Hunters Tanzszene ein kleines Highlight im Buch. Aber nicht nur der Ordenskrieger, sondern auch Corinnes verlorengeglaubten Sohn spielen eine wichtige Rolle. Denn er war für lange Zeit ihr Licht am Ende des dunklen Tunnels.

Fazit:
Ich muss zugeben, ich bedauere es, das Hunter & Corinnes Story für meinen Geschmack etwas mau ausgefallen ist. Dafür hat mir der Nebenplot, um Sterling "Harvard" Chase umso besser gefallen. Dieser war spannend, ereignisreich und weckt eine ungeheurre Neugier nach mehr in mir. Uhh erst dieser grandiose Chliffhanger, wow! Dafür blieb leider das Ende für die beiden eigentlichen Hauptcharaktere hinter meinen Erwartungen. So das ich das Gefühl hatte, ihre Story war ein kleiner Lückenfüller, um die Ereignisse, auf das kommende Buch vorzubereiten. Was mir auch noch gut gefiel, war die Tatschae, das wir endlich einen besseren Einblick von Gideon & Savannah bekamen. Deren Geschichte nie wirklich erzählt wurde.
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20 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Absolut geniale Fortsetzung, 6. Juli 2011
Von 
Shiloh (irgendwo am Meer) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Gejagte der Dämmerung (Taschenbuch)
Bei (Gejagte der Dämmerung) handelt es sich um den neunten Band einer fortlaufenden Serie. Oft besteht die Gefahr, dass die Stories stereotyp werden, bis dann irgendwann die Helden ausgehen. Lara Adrian hat uns hingegen eine brilliante Fortsetzung präsentiert. Die Story wird immer besser, vor allem weil die Rahmenhandlung einen großen Teil der Spannung trägt. Das ist auch der Grund, weshalb man die Romane in der richtigen Reihenfolge lesen sollte. Hier ist sie: 1. Geliebte der Nacht, 2. Gefangene des Blutes, 3. Geschöpf der Finsternis, 4. Gebieterin der Dunkelheit, 5. Gefährtin der Schatten, 6. Gesandte des Zwielichts, 7. Gezeichnete des Schicksals, 8. Geweihte des Todes. Wer nicht unbedingt Zeit zum Lesen hat, erhält alle Bücher auch als Hörbücher.

Das Buch schließt unmittelbar an die Geschehnisse in Geweihte des Todes an. Corinne Bishop, Brocks ehemaliger Schützling ist nach 75-jährigem Martyrium aus brutaler Vergewaltigung, qualvoller Folter und schmerzhaften medizinischen Experimenten gemeinsam mit anderen Stammes-gefährtinnen aus Dragos Gewalt befreit worden. Nach den traumatischen Erlebnissen will sie nur noch heim zu ihrer Familie. Hunter wird ausgewählt, sie dorthin zu bringen. Dort angekommen bemerkt Brock an der Reaktion von Corinnes Vater, dass etwas nicht stimmt. Zu Corinnes Schrecken und dem ihrer Adoptivmutter stellt sich heraus, dass ihr Adoptivvater, bewogen durch Dragos Drohungen und seine eigene Schwäche an der Entführung Corinnes und ihrem Martyrium mitgewirkt hat. Durch die Befragung erhalten Corinne und Hunter einen Namen, der sie nach New Orleans führt. Als Corinnes Mutter verfolgt, dass ihr Stammesgefährte die Tochter aufs neue verrät, bringt sie ihn um, die einzige Möglichkeit die Blutverbindung zu lösen.

Hunter und Corinne können sich zu einer menschlichen Unterstützerin des Ordens durchschlagen. Hunter geht auf die Jagd nach Dargos Leutnant Vachon. Dort entdeckt er, die von seiner Mutter vererbte Gabe: Er ist ein Blutdeuter. Vachons Wissen, dass er dadurch erwirbt, bringt ihn auf eine neue Spur zu den Archiven dieser Organisation und er erfährt viel über seine eigene Vergangenheit.

Corinne, die trotz ihrer Ängste seine Geliebte geworden ist, gesteht ihm, dass sie vor 13 Jahren einen Sohn des Ältesten geboren hat, der ihr sofort weggenommen wourde. Sie besteht darauf, Hunters Gabe in Anspruch zu nehmen um eine Spur des Verlorenen uzu finden. Hunter fürchtet sich davor, weil ein 13-Jähriger Junge nach Dragos "Aufzucht" eben schon ein Killer ist.

Der Orden hat derweil mit eigenen Problemen zu kämpfen. Es gelingt Dragos, den Standort des Hauptquartiers ausfindig zu machen, so dass ein Umzug unumgänglich ist. Chase verläßt den Orden, um Dragos auf seine Art zu verfolgen, obwohl es ihm immer schlechter geht.

Wieder einmal hat Lara Adrian eine absolut glaubwürdige, positive Heldin geschaffen, die nur dafür lebt, ihren Sohn wiederzufinden. Zusammen mit Hunter, der das erste Mal seinem Herzen statt seines Intellekts folgt, bilden die beiden ein harmonisches Paar. Angesichts der Biographien der Protagonisten ist der Erotikanteil anteilmäßig geringer und weniger deutlich ausgeprägt als in den Vorbänden. Die "Midnight Breed"-Serie hat, wie schon in den letzten Bänden begonnen, neben Vampirliebesgeschichten einen ausgeprägten Thrilleranteil zu entwickeln.

Wie immer bei Lara Adrian habe ich das Buch nicht gelesen, ich habe es in kürzester Zeit inhaliert. Nach meinem Geschmack ist es das Beste der ganzen Serie. Für jeden Lara-Adrian-Fan ein Muss. Wer die Serie noch nicht kennt, sollte sie kennenlernen! Sehr lesenswert!

PS.: In 2012 soll es noch einen letzten abschließenden Band der Serie geben. Für die Serie ist es sicherlich perfekt, wenn sie mit Bd. 10 einen fulminanten Abschluß hat, der auch die Rahmenhandlung zu einem "befriedigenden Ende" führt. Wer alle Bände gelesen hat, hat da sicherlich schon eine Ahnung, in welche Richtung es gehen wird.

Die Autorin Lara Adrian bleibt uns sicher auch in Zukunft erhalten (Der Kelch von Anavrin: Das Herz des Jägers).
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wieder ganz toll, 7. Juli 2011
Von 
Rezension bezieht sich auf: Gejagte der Dämmerung (Taschenbuch)
Corinne Bishop wurde vor 75 Jahren von Dragos verschleppt und hat furchtbare Dinge aushalten müssen. Jetzt ist die frei, was sie dem Orden zu verdanken hat, denn dieser hat sie befreit. Zusammen mit Hunter ist sie unterwegs zu ihren Eltern, muss doch aber eine böse Überraschung erleben. Ihr Stiefvater Viktor Bishop scheint doch tatsächlich hinter ihrer Entführung zu stecken, was Corinne völlig schockiert. Auf der Rückfahrt kommen die beiden sich näher.

Im 9. Teil stehen zwei sehr ungewöhnliche Charaktere im Mittelpunkt. Hunter ist er seit kurzem Mitglied in Lucans Team. Hinzu kommt, dass er bis vor kurzem auch noch für Dragos gearbeitet hat. Er gehörte zu den Supervampiren, die Dragos mit den Stammesgefährtinnen gezüchtet hat. In den vorangegangenen Büchern ist er eher als emotionslos und auf dem Kampf gedrillt dargestellt worden, jetzt bekommt man einen Einblick in sein Gefühlsleben, was sehr interessant ist.
Corinne Bishop wurde in Geweihte des Todes mit vielen anderen Stammesgefährtinnen befreit und hat mit dem Krieger Brock eine gemeinsame Vergangenheit, auf die in diesem Teil aber nur kurz eingegangen wird. Sie muss die Entführung und Folterungen, die sie erlitten hat, erst einmal verarbeiten, was nicht so einfach ist, wenn man bedenkt, dass sie 75 Jahre lang eingesperrt war.

Die Liebesgeschichte steht zwar auch dieses Mal im Mittelpunkt, aber die Autorin hat viel Platz für die anderen Charaktere gelassen, wobei Sterling Chase hier sehr im Mittelpunkt steht. Er macht eine ganz schöne Wandlung durch, die mich sehr überrascht hat. Ich bin wirklich gespannt wie es mit ihm weitergeht.
Die Suche nach Dragos geht auch dieses Mal weiter, aber auch Dragos ist nicht untätig und will die Befreiung der Stammesgefährtinnen rächen.
Das Buch endet dieses Mal doch tatsächlich mit einem Cliffhanger :( Ich hoffe, dass der 10. Teil nicht so lange auf sich warten lässt.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Zäh, lahm, enttäuschend!, 8. Januar 2012
Von 
CupCake - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Gejagte der Dämmerung (Taschenbuch)
Corinne Bishop wurde aus Dragos Gefangenschaft befreit. Jahrelang wurde sie entführt und brachte in ihrer Gefangenschaft ein Kind zur Welt. Jetzt, da sie frei ist, wünscht sie sich nichts mehr, als ihr Kind wieder zu sehen. Doch zuvor möchte sie der Orden nach Hause bringen, in ihren dunklen Hafen, zu ihren Eltern. Da Brock immernoch mit Jenna in Alaska ist, liegt die Aufgabe bei Hunter, dafür zu sorgen, dass Corinne zu ihren Eltern kommt. Doch kaum ist Corinne dort, nimmt eine ganz andere Geschichte ihren Lauf und Corinne ist auf Hunters Hilfe angewiesen - den Killer im Orden...

Nach einem wirklich genialen 7. Teil, war ich ja schon vom 8. Teil, Geweihte des Todes, enttäuscht. Der 9. Teil sollte nun das Rude wieder herumreißen. Hunter, der Gen-1-Vampir wurde von Dragos zum töten erzogen und abgerichtet, beim Orden fand er "endlich" seine Freiheit. Schon im letzten Band war zu lesen, dass er recht unnahbar war und daher war natürlich die Vorstellung faszinierend, was passieren würde wenn Hunter sich verliebt. Nun trifft er auf die zutiefst traumatisierte Corinne. Das heiß, sie sollte eigentlich tief traumatisiert sein, aber im laufe des Buches, verpuffen ihre Narben und Corinne, wirkt vollkommen normal. Auch Hunter, der ja seine Narben hat, tanzt und balzt ganz normal. Keine Spannung, keine Action und kein Knistern. Die Hauptgeschichte war absolut enttäuschend.

Auch die Geschichte um Dragos was diesmal eher ein Lückenfüller, oder einfach nur Stoff, um auf den nächsten Teil vorzubereiten. Auch hier war keine wirkliche Spannung zu lesen. Einzig die Geschichte um Chase, die ja im nächsten Band eine größere Bedeutung kommt, war spannend. Sein Blutdurst und seine Leiden lassen auf einen spannenden weiteren Teil hoffen und ich glaube auch schon zu ahnen, wer die weibliche Hauptrolle spielen darf...

Lara Adrian schreibt gut, aber vielleicht wird langsam die Midnight Breed Reihe in die Länge gezogen. Bei der Vorstellung, dass auch noch ein 12. Band zu erwarten ist, frage ich mich, wie lang die Geschichte um Dragos noch künstlich in die Länge gezogen werden soll.

Ein netter Roman, einer guten Reihe, aber absolut kein Highlight dieser Reihe. Da hätte ich mir wirklich mehr erwartet und erhofft!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Super Fortsetzung!, 9. August 2011
Rezension bezieht sich auf: Gejagte der Dämmerung (Taschenbuch)
Der Orden hatte im 8. Band die unter schlimmsten Bedingungen gefangengehaltenen Stammesgefährtinnen befreit, die für Dragos eine Armee von Gen-eins-Killern gebären sollten. Eine Gefährtin ist Corinne Bishop. Sie hat nur ein Ziel: ihre Familie wieder in die Arme zu schließen. Da ihr Ex-Bodygard Brock in Alaska fest sitzt, begleitet Hunter sie zu ihren Eltern. Kaum dort angekommen, erkennt Hunter Corinne's Vater als einen der Handlager Dragos'. Wie diese Begegnung ausgeht, meint Hunter in den Augen der jungen Mira bereits gesehen zu haben - doch hatte die junge Seherin recht oder hat sie sich mit ihrer Vision getäuscht...?

Fazit:
Nach dem Ende der letzten Bandes war es nicht erstaunlich, dass eine der gefangengehaltenen Stammesgefährtinnen die neue Protagonistin in diesem Band wird. Corinne stellte sich bereits im 8. Band als ehemaliger Schützling von Brock heraus.
Corinne ist eine starke Persönlichkeit. Sie ist mutig und weigert sich durch das Erlebte ihre Seele zerbrechen zu lassen. Sie macht sich mehr oder weniger heimlich auf die Suche nach ihrem Sohn, den Dragos noch gefangen hält. Anfangs vertraut sie sich niemandem an, auch dem unterkühlt wirkenden Hunter nicht, der selbst einmal einer von Dragos' Auftragsmördern war.
Sie nähert sich ihm langsam an und es erstaunt, wieviele Emotionen Hunter zeigen kann. Er entwickelt sich in dieser Geschichte sehr viel weiter und lernt unter großen Mühen zu seinen Gefühlen und seiner Vergangenheit zu stehen, als diese ihn wieder einholt.
Als weiterer Protagonist steht Chase Harvard" ziemlich alleine da. Er verfällt dem Blutwahn und bewegt sich nahe am Rande zu einem Rogue zu mutieren. Er ist das absolute Highlight am Ende des Buches, weswegen ich das Erscheinen des nächsten Buches kaum noch erwarten kann. Außer dem Anschluss der Romanze (wie in jedem Buch), finden alle anderen Handlungsstränge keinen Abschluss.
Schade ist auch, dass der Leser keinerlei Informationen über Jenna's ungewöhnliche Fähigkeiten erhält (sie hat ein Stück außerirdische DNA in sich und entwickelt sich ebenfalls zu einem Vampir")
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Eine typische Lara Adrian - Spannende Fortsetzung mit Hunter und Corinne, 15. Juli 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Gejagte der Dämmerung (Taschenbuch)
Diese von mir mit Spannung erwartete neue Folge um den Vampir-Orden und seinen Kampf mit Dragos habe ich, wie immer bei Lara Adrian, hintereinander in einem Rutsch durchgelesen. Insgesamt hat es mir gefallen, da ich ein Fan ihrer Bücher bin und mir ihre Schreibweise gefällt. Es gibt aber für meinen Geschmack doch ein paar Abstriche, die mir etwas den Lesespaß beeinträchtigt haben.

Vermutlich sind inzwischen bei mir aufgrund des überwältigenden Erfolgs dieser Serie und des persönlichen Gefallens daran die Erwartungen höher als es auf so lange Zeit durchzuhalten ist, ein sich immer steigerndes oder zumindest gleichbleibendes Niveau abzuliefern.

Kurzum: ich hatte beim Lesen etliche Momente, in denen ich mich richtiggehend über einige Szenen und Entwicklungen geärgert habe, insbesondere was die Darstellung und Verhaltensweisen von Corinne betrifft.

Es war berührend zu lesen, wie sich zwei Opfer des Wahnsinns von Dragos zusammenfinden und Gefühle füreinander entwickeln, zumal ich besonders auf Hunter sehr neugierig war und auf eine Geschichte über ihn gewartet habe. Seine Person hat mich auch nicht enttäuscht - ganz im Gegenteil. Ich hätte ihm lediglich eine andere weibliche Hauptprotagonistin gewünscht, um die Geschichte perfekt zu machen.

An Corinne ist zu bewundern, dass sie sich von den langen Jahren der Gefangenschaft, der Misshandlungen und Folter bei Dragos nicht hat zerstören lassen sondern immer noch eine alles in allem zwar physisch und psychisch geschädigte, aber ungebrochene Person ist, die sogar noch vorsichtige Gefühle zulassen kann.

Was mich extrem gestört hat und aus meiner Sicht auch nicht nachvollziehbar ist, ist ihre obsessive, animalische und jeder Grundlage entbehrende Mutterliebe, die sie einem von ihr geborenen Kind entgegenbringt, das sie vor vielen Jahren für lediglich 5 Minuten nach der Geburt gesehen und dann nie wieder etwas über sein Leben erfahren hat. Sie kann sich nicht einmal sicher sein, dass es noch lebt (bildet es sich aber mit mütterlichem Gespür ein). An diesem Kind richten sich all ihre Handlungen aus und es bestimmt auch ihr Verhältnis zu Hunter. Ihrem beinahe wahnsinnigen Verlangen, dieses Kind zu finden (das mit großer Sicherheit einer von Dragos Zucht-Killern ist), wird die gesamte Handlung untergeordnet. Es wird dem Leser sogar zu vermitteln versucht, dass nur der Gedanke an dieses Kind Corinne in ihrer Gefangenschaft aufrecht und am Leben gehalten hat, was einfach nur unglaubwürdig ist, da sie bereits vor der Geburt des Kindes Jahrzehnte in Dragos Klauen war und bis dahin auch überlebt hatte.

Diesen Aspekt der Geschichte zwischen Hunter und Corinne fand ich absolut unbefriedigend und vor allem deshalb gibt es von mir einen Punkt Abzug.

Ansonsten fand ich es erfreulich, in diesem Band mal wieder mehr von den anderen Ordensmitgliedern und ihren Gefährtinnen zu erfahren. Das war in einigen vorherigen Bänden nicht immer der Fall. Insgesamt also durchaus gelungen und das Ende ist sehr offen und lässt viel Entwicklungsspielraum für die Fortsetzung. Diesmal Chase?
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gute Fortsetzung und was für ein offenes Ende ^^, 11. Juli 2011
Rezension bezieht sich auf: Gejagte der Dämmerung (Taschenbuch)
Seit Hunter das erste mal in Erscheinung getreten ist, freute ich mich auf sein eigenes Buch. Wahrscheinlich dachten Viele das er später einmal mit Mira zusammenkommen würde. Auch ich dachte das, da die Beiden unzertrennlich sind und Hunter sie auch in sein Herz geschlossen hat, obwohl er dies wahrscheinlich nicht einmal weiß.

Hunter wurde von Dragos, dem Erzfeind des Ordens, zu einer äußerst tödlichen Killermaschine ausgebildet, die keine Gefühle, keine eigene Meinung und keinen eigenen Willen besitzt. Doch Hunter war von Anfang an anders. Er wollte anders sein und nicht mehr als Marionette missbraucht werden. Und ihm gelang es sich von Dragos zu befreien und ist dem Orden beigetreten, die sich zum Ziel gemacht haben, Dragos und seine Jäger zu vernichten.

Ich mochte Hunter von Anfang an. Er ist ein sehr verschlossener Charakter und immer noch genauso gefühlskalt, wie zu seiner Zeit bei Dragos. Aber irgendwie mag ich diese Gefühlskalte bei ihm, da er dadurch sehr rational denkt und sich nicht von Gefühlen leiten lässt. Doch im Laufe der Handlung verändert er sich. Er entwickelt Gefühle und sogar Liebe. Und das alles zu einer ehemaligen Gefangene von Dragos.
Corinne wurde 75 Jahre von Dragos und seinen Helfern gefangen gehalten und auf äußerste Missbraucht. Doch sie haben sie nicht gebrochen. Genau diese stärke hat mir an ihr am meisten gefallen. Sie hat nicht einfach nur überlebt, nein sie ging auch psychisch soweit ohne Schäden aus dieser Gefangenschaft und Folter heraus und dies aufgrund eines einzigen Zieles.

Ich war doch sehr überrascht von Hunters Wandlung von diesem eiskalten Mann hinzu zu einem Gefühlvollen. Das habe ich so einfach nicht erwartet und vor allem nicht so schnell. Ich mochte seine Art vorher fast lieber, aber es war nur logisch, dass auch er sich wandeln musste, sonst wäre keine Liebesgeschichte daraus entstanden. Eigentlich war sein Verhalten und seine Handlungen zum Teil richtig niedlich.
Die Liebesgeschichte der Beiden ging mir zum Teil etwas zu schnell. Aber es war einfach nicht genügend Platz im Buch für eine ausschweifende Handlung und so mussten die Beiden sich einfach etwas beeilen.

Spoiler: Bei einer Szene spürte ich das am deutlichsten. Erst redeten sie von Corinnes Gefangenschaft und was sie alles erdulden musste und plötzlich landen sie zusammen im Bett. Wer so etwas durchgemacht hat, wird wohl kaum sofort mit jemanden schlafen, den sie gerade einmal ein paar Tage kennt und vor allem nicht nach so einem Gespräch. Also wirklich. Das ist aber auch mein einziger Kritikpunkt an ihrer Liebesgeschichte.

Das Buch scheint auf den Blick eine Art Lückenfüller zu sein. Der große und ersehnte Showdown steht noch aus und ich glaube wirklich er wird gewaltig. Die Story um Hunter und Corinne war zwar interessant und spannend und ich habe sie gerne gelesen, doch sie nahm für mich nicht genug Platz in Anspruch. Was ich allerdings gut fand, dass man endlich mehr über Hunters Vergangenheit erfahren und auch was er in Miras Augen gesehen hatte.
Meiner Meinung nach waren die Nebenhandlungen ein winziges Bisschen präsenter. Jedes Mal wenn es um die Beiden spannend wurde kam wieder ein Kapitel von der Nebenhandlung. Ich möchte ja gar nicht sagen, das diese nicht wichtig waren, sie waren sogar richtig gut und vorantreibend für die weiteren Geschehnisse, doch so wirklich gab es keine Haupthandlung. Es hielt sich alles in der Waage.
Besonders toll fand ich die Nebenhandlung um Tess und Dante. Hach ja, sie haben nun nicht nur sich selbst, sondern auch ihr kleines Wunder. (<--- Das ist kein Spoiler, war ja klar, dass das Baby nun kommen musste ^^)

Es gab einige unerwartete Wendungen, die ich so einfach nicht erwartet hätte und die mich total überrascht haben. Vor allem das Ende war einfach nur "Oh bitte nicht. Nein!". Trotz kleiner Schwächen fand ich auch diesen Buch wieder gut und es brachte die Geschichte um den Orden auf eine neue Ebene. Die Mischung aus Spannung und Liebesgeschichte war wieder einmal gelungen. Ich werde es definitiv nicht zum letzten Mal gelesen haben aber es war auch nicht der beste Teil dieser Reihe aber auch nicht der schlechteste. Obwohl ich eigentlich kein Buch der Midnight Breed Reihe als schlecht bezeichnen würde, manche waren halt besser als die andere.

Ich bin total gespannt wie es weiter geht. Da ich hier nicht weiter Spoilern möchte, kann ich zu der Handlung nicht mehr schreiben, auch wenn ich es gerne gemacht hätte. Wie gesagt das Ende war einfach so überraschend und unerwartet und vor allem so offen. Wann kommt nochmal das nächste Buch heraus?
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Gejagte der Dämmerung
Gejagte der Dämmerung von Lara Adrian
EUR 8,99
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