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30 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sucked and saw it
"Probier's aus!" so wird der Albumtitel zumindest in Großbritannien übersetzt.
Und tatsächlich sollte man den neuen Arctic Monkeys Album mehr als einen Durchlauf gönnen.
Wiederholt schlagen die Monkeys eine neue Richtung ein. Diesmal ist ihnen eine Platte voller sommerlicher und poppiger Songs gelungen. Die Texte sind wie immer mit einer...
Veröffentlicht am 4. Juni 2011 von chun li

versus
17 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Tja... .
Also mit der vierten Platte der Monkeys tue ich mich ja etwas schwer. Wirklich schlecht kann man sie nun wirklich nicht nennen. Aber überzeugen tut sie mich leider auch nicht. Ich merke so etwas für mich immer am besten, wenn ich einfach nicht durch die Musik mitgenommen werde, mir ein Titel lang und länger vorkommt... wie bei den letzten 3 Titeln der LP...
Veröffentlicht am 16. Juni 2011 von Sternenstaub


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30 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sucked and saw it, 4. Juni 2011
Rezension bezieht sich auf: Suck It and See (Audio CD)
"Probier's aus!" so wird der Albumtitel zumindest in Großbritannien übersetzt.
Und tatsächlich sollte man den neuen Arctic Monkeys Album mehr als einen Durchlauf gönnen.
Wiederholt schlagen die Monkeys eine neue Richtung ein. Diesmal ist ihnen eine Platte voller sommerlicher und poppiger Songs gelungen. Die Texte sind wie immer mit einer Prise Humor versehen und bei einigen Songs spürt man gradezu das Flimmern der Hitze.

She's Thunderstorms 4/5
Der Opener ist auch diesmal wieder etwas ruhiger geworden. Der Refrain ist relativ einfallslos, dennoch ein Stück mit vielen interessanten Elementen.

Black Treacle 5/5
Ein würdiger Nachfolger von Mardy Bum und Fluorescent Adolescent. Ich sehe schon die Konzertbesucher in 5 Jahren, die nach diesem Song verlangen werden. Ein Refrain der sofort ins Ohr geht.

Brick By Brick 5/5
Für mich unverständlich, wie dieser Song gehasst wird. Ja es stimmt, lyrisch hat er nicht viel zu bieten. Aber nicht jedes Lied muss Metaphern zum Interpretiern enthalten. Dreimal hintereinander "I wanna rock'n'roll" und schon in der ersten Minute ein Gitarrensolo? Ja, Bitte!!!

The Hellcat Spangled Shalala 4/5
Dieses Lied hat bisher wohl das positivste Echo erhalten. Meiner Meinung nach ist der Refrain mit seinen shalalalas etwas belanglos. Ich finde, das hätte man lieber als Fade out nutzen sollen, Zeilen wie "Home sweet home, home sweet home, home sweet booby-trap" machen das aber wieder wett.

Don't Sit Down 'Cause I've Moved Your Chair 5/5
Typisch Arctic Monkeys: Die Musik ist heavy, während im Text von Grizzly Bären, Shellsuits und Kung Fu auf Rollerskates gesungen wird.

Library Pictures 5/5
Nettles 2.0.
Ein ungestümes Lied mit Tempowechsel und Countdown.

All My Own Stunt 5/5
Dieses Lied beweist, dass die Humbug-Ära wohl doch noch nicht ganz abgeschlossen ist. "Been watching Cowboy films..." Josh Homme singt auf diesem Stück mit, das einen gradezu in die Mojave-Wüste katapultiert. Alex Turner's Gesang ist hier ebenfalls hervorragend.

Reckless Serenade 5/5
Ein etwas unscheinbarer Song, der hauptsächlich am Ende gut ist, mit einem tollen Gitarrensolo.

Piledriver Waltz 4/5
Leider ist diese Version nicht besser als die auf Submarine. Man hätte dies wohl besser als B-Seite nutzen sollen und stattdessen die großartige B-Seite "The Blond-O-Sonic Shimmer Trap" aufs Album nehmen sollen. Rein musikalisch ist Piledriver Waltz hier zwar schön, Alex Turner's Gesang wirkt jedoch mitunter etwas lustlos.

Love Is A Laserquest 5/5
Mein Favourit. Trauriger Text, sehr langsam, und eine wirklich schöne Melodie. Melancholie war schon immer eine Stärke der Arctic Monkeys.

Suck It And See 5/5
Ist vielleicht ein bisschen deplatziert, direkt nach LIAL halte ich für keine gute Wahl, aber gut ist das Lied. Ein eingängiger Refrain mit tollem Text.

That's Were You're Wrong 5/5
Ein rundum gelungenes Album endet mit einem würdigen Abschluss. Turner stellt wiederholt seine Crooner-Qualitäten unter Beweis, und während die Frauen Zeit zum Schmachten haben, erinnern die Männer sich zurück an die Jugend, frisch verliebt.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Stetige Weiterentwicklung, 22. Juni 2011
Rezension bezieht sich auf: Suck It and See (Audio CD)
Rückblende.
Wer erinnert sich nicht an das Erscheinen des letzten Albums 'Humbug'? Ein lautes und zugleich langgezogenes 'Oh' ging durch die Musikpresse. Aus den tanzbaren Indie-Klängen entwickelte sich ein deutlich gereifter Rocksound mit durchschlagenden Drums und feinen Gitarrensoli, auf hohem musikalischen Niveau. Von vielen Fans verschmäht von den Kritikern zu Recht gefeiert.

Suck it and See setzt dort an, wo Humbug endet, aber lässt auch Platz für die altgewohnte Indie-Sause.
Während die ersten beiden Songs der Platte noch mit eher zurückgefahrenem Geschwindigkeitsregler fahren, wird spätestens ab 'Don't Sit Down Cause I've Moved Your Chair', der Vorschlaghammer ausgepackt. Polternde und gleichzeitig psychedelisch wirkende Gitarrenparts in Kombination mit explosivem Schlagzeugeinsatz. Höhepunkt der Platte stellt der Song 'All My Own Stunts' dar, der sich als idealer Vermittler zwischen altem und neuem Stil gibt.
Der zweite Teil des Albums kommt wesentlich ruhiger, aber dennoch definitv rockig daher, wenn auch die Indiewurzeln hier deutlich mehr zu Tage treten.
Abgerundet wird 'Suck it and See' durch den gleichnamigen Song und 'Thats Where You're Wrong', welche mit ihrem fröhlichen und leicht popigerem Stil die Platte gebührend abschliessen.

Fazit:

Erst nach mehreren Durchgängen entfaltet sich die wahre Kraft dieser LP. Fans der Monkeys, die nur mit den ersten beiden Platten ihren Spass hatten, werden auch diesmal höchstwahrscheinlich nicht glücklich werden. All diejenigen, die sich auf die Entwicklung der Jungs aus Sheffield eingelassen haben, erleben eine vielseitige und musikalisch wertvolle Scheibe, die garantiert über längerem Zeitraum auf dem Plattenteller rotieren wird.

Vinyl-Version Details:

- 180g Vinyl
- MP3 Download Code
- Klappcover
- Lyrics
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Arctics mal anders - aber gut!, 19. Juni 2011
Rezension bezieht sich auf: Suck It and See (Audio CD)
Endlich ein neues Album! Die Arctic Monkeys machen einen Schritt in eine andere Richtung, der Original-Sound ist zwar noch da, aber es hat sich doch am Stil einiges geändert.

Im direkten Vergleich zum Erstlingswerk "Whatever people say..." muss man sagen, dass weniger gerockt wird, alles klingt etwas zahmer, chilliger, aber gefällt deswegen nicht weniger! Vielleicht hätte ich mir die eine oder andere rockigere Nummer gewünscht, aber wenn ich die hören will, kann ich auch ebenso eins der älteren Alben einlegen... hier wird einem dafür Anderes geboten: Schöne, eingängige Melodien, interessante Lyrics und, wie bereits in anderen Rezensionen erwähnt, sommerliche Klänge.

Die CD läuft bei mir seit einer Woche non-stop und ich bin ihrer noch lange nicht müde. Einige Lieder haben sich mir erst nach und nach eröffnet, wie z.B. Don't sit down cause I moved your chair oder der Piledriver Waltz. Meine Lieblingsnummern sind jedoch...

- Black Treacle: Der Refrain macht einem sofort gute Laune, ist ein bisschen Retro-Sound und gewohnt stark mit E-Gitarren unterlegt.

- That's where you're wrong: Schon das Intro packt einem beim Kragen. Schöne, eingängige Melodie, wie Alex Turner uns ins Ohr flüstert... So macht Musik Spaß!

- Suck it and see: Ebenfalls eins der stärksten Lieder auf dem Album. Auch ein bisschen Retro-Sound, gefällt mir einfach supergut. Wie die Horror-Movie-Shoes aussehen, muss ich mir noch überlegen ;)

Ich kann die CD einfach uneingeschränkt weiterempfehlen, es gibt kein Lied, das ich weiterdrücken würde!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Reifes Spät- und Meisterwerk., 10. April 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Suck It and See (Audio CD)
Wer diese Band bisher nur aus dem Radio oder Musikfernsehen kennt - Finger weg von diesem Album!
Für Kenner und Schätzer der bisherigen Musikveroeffentlichungen ist dieses Stueck Musik jedoch ein absolutes Muss, vorausgesetzt man laesst sich darauf ein und nimmt das Album als das, was es ist.

Die Arctic Monkeys schreiben kein gleiches Album zwei Mal und das sollte jeder wissen, der sich mit ihrer Musik ausseinandersetzt.
Ihre harte Sturm und Drang Phase haben die Jungs aus naher Uebersee laengst hinter sich, was hier und heute geboten wird ist reifer, unaufgeregter Indie-Rock, der nichtsdestotrotz nur so vor Emotionen und genialen Arrangements strotzt.

Ich habe mit einem Freund geredet, der im Grunde der Mensch war, der mir die Arctic Monkeys erst als ernstzunehmende Indie-Band nahe gebracht hat, und er konnte seine Enttaeuschung ueber dieses ihr neuestes Werk kaum in Worte fassen. Ihm fehlen die strammen Gitarrenriffs, das laut trommelnde Schlagzeug und die Wut und Leidenschaft im Gesang. Kettenraucher ist der Alex jetzt geworden. Fertig, aus.

Es stimmt schon, die Mehrzahl ihrer markanten Anfangsmerkmale hat die Band nun fast voellig abgestreift. Die neuen Songs sind ruhiger und nachdenklicher, nostalgischer und, wenn man will, auch einfacher.
Doch was mich persoenlich so fasziniert, ist, dass Alex Turner und Co. es hier trotzdem schaffen jedem einzelnen ihrer Lieder ihren unvermerkbaren Stempel aufzudruecken. Und das ist gut so.

Meine persoenlichen Hoehepunkte auf diesem Album sind ganz klar das an Melancholie wohl kaum zu uebertreffende "Love is a Laserquest", doch auch der vorhergehende "Piledriver Waltz" mit seinem charmanten 3/4-Takt-Refrain punktet bei mir.
Auch die hellcat-spangled Single finde ich ganz gelungen oder "Library Pictures".

Im Grunde muss man sich das Album jedoch als Ganzes anhoeren, um in seinen Bann gezogen werden zu koennen.
Es mag auch mehrere Anlaeufe noetig haben, doch wer gute Musik schaetzt, dem sei garantiert, es lohnt sich auch.
Fuer denjenigen, um das nochmals zu verdeutlichen, der das Album nimmt, als was es ist und bereit ist, sich auf etwas Neues einzulassen.

"Die Arctic Monkeys sind nicht mehr das, was sie mal waren", hat mein Freund gesagt. -- Das stimmt schon, ja. Natuerlich.
Doch wer will schon immer das gleiche hoeren? Ich jedenfalls vergebe hier ruhigen Gewissens 5 Sterne, denn Songs, die es schaffen, einen wirklich zu beruehren und zu bewegen, solche sind selten zu finden.
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17 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Tja... ., 16. Juni 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Also mit der vierten Platte der Monkeys tue ich mich ja etwas schwer. Wirklich schlecht kann man sie nun wirklich nicht nennen. Aber überzeugen tut sie mich leider auch nicht. Ich merke so etwas für mich immer am besten, wenn ich einfach nicht durch die Musik mitgenommen werde, mir ein Titel lang und länger vorkommt... wie bei den letzten 3 Titeln der LP. Den "Piledriver Waltz" finde ich dazu in Alex Turners Solo Version einfach gelungener. Die ersten zwei Stücke sind okay, aber nicht irre. Gut, bei "Black Tracle" wird es mit dem Gitarrensolo dann richtig toll, "Brick by Brick" wirkt auf mich fast schon etwas bemüht, Nummer 4 , mhhh, "schallalalaa" wirkt auch etwas hölzern..., die Titel 5-8 überzeugen mich dann am meisten.

Im Vergleich zu dem meisten anderen ist es immer noch ein tolles Album, von ihren 4 Platten für mich aber die - mit Abstand - schwächste. Und die einzige der Vier bei der ich das Gefühl habe sie wissen nicht so ganz genau was sie wollen. Sie ist weder so schnell, knackig und frech wie die ersten beiden, noch (im sehr positiven Sinne) so sperrig und etwas eckig wie "Humbug". Dennoch müsste ich immer noch mindestens 4 Punkte geben, da mir kaum etwas aktuelles besser gefällt. In der Arctic Monkeys internen Skala sind es aber nur 3 Punkte. Ich bitte diese Wertung etwas edukatorisch und als `Ansporn' zu betrachten... .
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Gutes Album, schwache Vinyl, 9. Oktober 2011
Ich muss sagen ich bin eher entäuscht von der Vinyl. Hatte mir diese zugelegt, da ich gehofft hatte hier eine weniger stark Komprimierte Version des Albums zu bekommen und wurde bitter entäuscht, da diese genauso klingt wie die CD. Besitzte enige Vinyls von Them Crooked Vultures, Wilco, Nirvana u.v.m. die durch ihre höhere Dynamik auf Vinyl viel besser klingen als ihre zu laut Prodiuzierten Gegenstücke auf CD. Leider wurde hier scheinbar das selbe Master wie für die CD benutzt.
Also Album gut, Vinyl aber lohnt sich nicht.

PS: Mit dem Downloadgutschein kann man sich neben MP3s auch WAV Dateien laden.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Just Suck It and See, 4. Juni 2011
Rezension bezieht sich auf: Suck It and See (Audio CD)
Suck It and See. Auf diesen Namen hört das neue Album der Arctic Monkeys. Dieser Titel hat für einige Verwirrung gesorgt, was zum Beispiel in einigen Supermärkten Amerikas dazu führte dass er mit einem großen Aufkleber verdeckt wurde. Dabei handelt es sich bei ihm keineswegs um schmutziges Gedankengut sondern eigentlich nur um eine Aufforderung genau hinzusehen und, in diesem Fall, die Musik wirken zu lassen.
Leider ist es anscheinend viel wichtiger was man von einem Album erwartet als das was man, unabhängig von Erwartungen oder Ähnlichem, individuell betrachtet vorgesetzt bekommt. Ansonsten sind die zu diesem Album haufenweise vorhandenen negativen Rezensionen nicht zu erklären.
Wenn man den Bandnamen "Arctic Monkeys" hört, denkt man wohl zunächst an das geniale Album "Whatever People Say I Am That's What I'm Not" von 2006 mit seinen harten und schnellen Gitarren und daran wie Alex Turner mit seinem Sheffield-Akzent unglaublich schnell seine Songtexte über das Leben von jungen Leuten im Norden Englands vorträgt.
Doch seit 2006 hat sich einiges geändert. Alex Turner sowie der Rest der Band ist älter und reifer geworden, hat Erfahrungen gesammelt und mehr musikalisches Können angeeignet. Außerdem hat die Musik der Arctic Monkeys einiges an Vielfältigkeit gewonnen, was man an diesem Album genau hören kann.
Zugegeben, ein solcher Stilwandel wie von dem zweiten Album, "Favourite Worst Nightmare" zu "Humbug" ist ein Brocken den man erst einmal verdauen muss, jedoch ist den Arctic Monkeys mit "Suck It and See" solch ein eingängiges und vielfältiges Album gelungen, dass es verwunderlich ist dass es so viele Leute gibt die eine recht geringe Meinung von diesem Album haben.
Hier werden diejenigen bedient, die bei den Arctic Monkeys mittlerweile "Humbug"-mäßige Stoner Rock-Riffs à la Queens Of The Stone Age erwarten (All My Own Stunts, Brick By Brick), auch die, die nicht mehr als modernen, schnellen straight forward Rock mit allen dazugehörigen Gitarren und Drums wollen (Library Pictures) finden was sie suchen. Außerdem bietet das Album harte Gitarrenriffs die an die ein oder andere Metalband erinnern, dabei aber viel stilvoller präsentiert werden (Don't Sit Down 'Cause I've Moved Your Chair), eher langsame Songs mit großartigen Texten (Reckless Serenade, Love Is A Laserquest), leichte, sommerliche Popsongs mit einem gesunden Schuss Rock 'N' Roll (The Hellcat Spangled Shalala) und einige weitere Songs die allesamt einer Erwähnung würdig wären, jedoch jetzt ausgelassen werden um Sie nicht allzusehr zu langweilen.
Alles was Sie wissen müssen, wenn sie noch am Zweifeln sind ob es sich lohnt dieses Album zu kaufen ist mein klares und engültiges Ja. Kaufen, CD einlegen, durchhören und gut zuhören, noch einmal anhören, die Genialität der Platte und der gesamten Band erkennen, deren Diskografie übrigens sehr beeindruckend ist (selbst die B-Seiten und frühen Demos der Band sind mehr als nur hörenswert), das Album zum Besten des Jahres erklären (was es ganz zweifellos ist) und immer wieder genießen.
Diese Band und vor allem Alex Turner, der auch Solo und mit seinem Kumpel Miles Kane musiziert, ist wohl das beste was das Musikbusiness zur Zeit zu bieten hat.
Da mir klar ist dass einige diese Zeilen mit hochgezogenen Brauen, zweifelnd oder auch mit Ablehnung lesen werden, kann ich diesen Leuten nur ganz einfach ans Herz legen: Suck It and See. So einfach ist es.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen monkeys ist nicht gleich monkeys !!!, 12. August 2011
Rezension bezieht sich auf: Suck It and See (Audio CD)
Also, ... vorausgehend die Alben "Whatever people say ..." und "Favourite Worst Nightmare", welche ja auch ruhigere songs beinhalten, alles in allem aber eher "straight and direct rock" präsentieren, danach folgend "Humbug", welches Album dagegen schon sehr "abdriftet" in seinem Stil, das letzte Album "Suck it and see" empfinde ich als noch weiter entfernt von dem ursprünglichen Arctic monkeys Stil der Anfänge dieser ganz sicher technisch sehr guten Rockband !
Die songs sind in sich durchdacht und eben so gewollt 'mal schwingend und schwelgend oder "angeschrägt" genau so aufgenommen und wiedergegeben. Auch in diesen neueren Sound der monkeys kann man sich hineinhören, wenn man dem Album eine öftere wiederholte Chance gibt, sich im CD-Player zu präsentieren.
Wer aber nach "Humbug" auf eine "Rückkehr" der monkeys zum alten/ursprünglichen Stil gehofft hat, wird mit dem "Suck it and see"-Album ganz sicher enttäuscht ! Ich habe auf diesem Album nicht ein einziges Lied erkannt, was in die Richtung der kult songs "Fake tales of San Francisco", "Dancing shoes" oder "When the sun goes down", ... tendiert bzw. diese ~ reflektiert !
Ich habe diese CD dennoch gekauft, da ich die Arctic monkeys nach wie vor für eine gute Rockband halte und die Hoffnung nicht aufgebe, dass sie vielleicht im kommenden Album 'mal wieder auch zu alten musikalischen Stilen zurückfinden, welche zumindest nach meiner Meinung wesentlich vitaler wirken !
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Nur eine weitere Bestätigung, dass die Arctic Monkeys keinen schlechten Song schreiben können, 16. Juni 2011
Rezension bezieht sich auf: Suck It and See (Audio CD)
Das Vierte Album der Arctic Monkeys "Suck it and See" ist ein gutes Album und das bemerkt man schon beim ersten Durchlauf der 12 Songs. Obwohl das nach den ersten Hörproben, die uns die Band aus Sheffield vor Veröffentlichung von "Suck It And See" gewährten, nicht eindeutig war. Das hauptsächlich von Schlagzeuger Matt Helders gesungene "Brick by Brick" erinnerte an einige Passagen von "Humbug", der viel umstrittenen dritten Platte der Monkeys. Ein wiederkehrendes schnelles Gitarrenriff, der Refrain und ein langsamer Part, in dem jenes Gitarrenriff einfach in die Länge gezogen wird, langweilte mit der Zeit. Auch die erste Singleauskopplung "Don't Sit Down 'Cause I've Moved Your Chair" konnte mit sehr einfachem Aufbau und geradezu keiner Variation des Hauptriffs (Bass ausgeschlossen) nicht überzeugen wie beispielsweise "Brianstorm", die "Aperitivsingle" des zweiten Albums "Favourite Worst Nightmare". Es fehlt wie schon in "Humbug" Tempo und das was die Monkeys so berühmt gemacht hat: die nötige Frechheit. Aber dazu später mehr.
Ich stellte mich also darauf ein, dass die Monkeys an ihrem Stilwechsel des vorangegangenen Albums anknüpften. Daran änderte auch nichts die dritte Hörprobe, die sich auf der CD vom Soundtrack zum englischen Film "Submarine" versteckte, ein weiteres Soloprojekt von Frontman Alex Turner, welche im Übrigen auch zu empfehlen ist. Der erfrischende, für dieses Genre aber untypische 3/4-Takt (leider nur in der Strophe) funktioniert sehr gut, und doch dachte ich mir nur: "Gut, die essentielle Ballade auf der Platte". Aber ich irrte mich.
Denn das Album ist insgesamt, die ganze Trackliste betrachtend, ruhiger und poppiger. Beispiele hierfür sind eigentlich alle drei "Albumschließer": Das refrainlose "Love is a Laserquest" wirkt betäubend genauso wie beruhigend, man spürt das Verlangen ewig dem britischen Akzent von Turner, der besonderen Rhytmik von Helders und der einseitigen, jedoch nie langweilenden Bass- und Gitarrenline zuzuhören. Der wie ein Popsong aufgebaute und klingende 11. Song mit gleichem Titel wie das Album besteht eigentlich nur aus zu sich harmonischen Akkorden und einer Gesangsstimme (vgl. Soloaufperformances von Turner auf Youtube), wäre da nicht die aufregende Bassstimme und die fröhlich klingenden, auffallend unverzerrten, akkordierenden Gitarrenstimmen. "That's Where You're Wrong" ist wieder so gut wie refrainlos, zeigt aber mehr Facetten auf als "Love is a Laserquest"; im einen Moment singt Turner nur in Begleitung von Bass und Schlagzeug, im anderen schlägt die ganze Band in ihre Instrumente, sodass ein wunderbarer Kontrast entsteht.
Was jedoch alle 3 Lieder gemeinsam haben, ist das Poppige, sie sind ohne wirklich dominierendes Riff, der Akkord überwacht alles, es gibt keine Dissonanz/keine dunklen Töne. In diesem Punkt haben die Monkeys sich von ihrer neueingeschlagenen Richtung distanziert, und das in den meisten Songs auf diesem Album. Zwar gibt es, wie gesagt, noch zeitweilige Erinnerung an den durch Josh Homme bewirkten Wandel, doch insgesamt ist das Album ein Schritt, weg vom stonen Rock, in Richtung Pop.
Ausnahmen gibt es immer. Und die Ausnahme auf "Suck it and See" ist der Titel Nummer 6, "Library Pictures". In diesem Song vereinen die Monkeys all das, was so viele an ihnen lieben, und womit sie auch so viele Fans gewinnen konnten. Es ist ein Song im Stile der "Humbug"-Lieder, ohne das Tempo und das Rotzfreche, was an Album Eins und Zwei erinnert, zu vernachlässigen. Das durch das ganze Lied gezogene Riff, der ungewöhnliche Rhytmus und eine langsame Passage, um Spannung aufzubauen, vereint mit dem schnellen Tempo, den sowohl frechen, als auch genialen Lyrics von Alex Turner und das Unbekümmerte, das bedenkenlose Abspielen eines Rocksongs. Die Songs auf "Humbug" wirkten immer etwas schwerfällig, ohne wirkliche Substanz. In "Library Pictures" findet die Band aus Sheffield zurück zu ihren Wurzeln und vereint dies mit ihrem neuen Stil, was einen wunderbaren Effekt erzielt.
Insgesamt aber ist "Suck it and See", meiner Ansicht nach, nur eine Bestätigung, dass die Monkeys keinen schlechten Song schreiben können, mehr nicht. Es ist kein Meisterwerk wie das erste Platte, lässt sich aber gut durchhören und macht zeitweilig sogar Spaß. Ich selbst vermisse dennoch immer noch die Unbekümmertheit von "Whatever People Say I Am, That's What I'm Not", sehe die beiden letzten Alben zu gefühlsbetont und sehne mich nach mehr Songs wie "Library Pictures".
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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Sieht man sich ..., 3. Juni 2011
Von 
Mapambulo "Mapambulo" (München) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Suck It and See (Audio CD)
... die aktuellen Bilder der Arctic Monkeys an, möchte man gar nicht glauben, dass die Jungs aus Sheffield als Band schon fast zehn Jahre und vier Alben alt sind. Gestartet als eine der ersten Formationen, die sich ihren Bekanntheitsgrad über die eigene Website selbst erwarben, haben sie mittlerweile allerdings nicht nur ihre Unschuld, sondern auch gehörig an Tempo verloren. Denn wenn die ersten beiden Alben "Whatever People Say..." und "Favourite Worst Nightmare" noch von einem zackig rotzigen Haurucksound geprägt waren, ging es mit Humbug" und Vorzeigestoner Josh Homme konsequent in die Breite, die Songs wurden schwergewichtiger, weniger gefällig - auch erwachsener.

Das neue Album, wieder unter Hommes Regie, bleibt zumeist treu in der Spur - wo früher mit wippendem Stick eingezählt wurde, zwingen heute anfangs fette, sämige Gitarren den Sound ins Metallkorsett. Manchmal, wie bei "Brick By Brick" oder "The Hellcat Spangeled..." klingt das ein wenig zu simpel, dagegen gelingen mit dem Opener "She's Thunderstorm", dem schwelgerischen "Black Treacle" und der zweiten Singleauskopplung "Don't Sit Down Cause I`ve Moved Your Chair" feine, urbritische Rockschwarten. Bei "Library Pictures" wird dann tatsächlich mal die Schlagzahl erhöht - angenehme Frischluftzufuhr.

Für's letzte Drittel wurden dann aber überraschenderweise alle Widerhaken entfernt: "Reckless Serenade" und "Piledrivers Waltz" eröffnen den Reigen verträumter Singalongs, das dunkle und grandiose "Love Is A Laserquest" erinnert mit seinem matten Schimmern an "Dance Little Liar" vom Vorgänger. Auch der Titelsong ist ein wunderbar eingängiges Leichtgewicht - "I poured my aching heart into a popsong, I couldn't get the hang of poetry, that's not a skirt, girl, that's a sawn-off shotgun, and I can only hope you've got it aimed at me", ach, jung sein ... Eine seltsame Zweiteilung also, an die man sich erst gewöhnen muß, vielleicht zeugt diese Unentschiedenheit ja von einer wenig ausbalancierten Grundspannung - die Jungs wollen noch, nur wissen sie nicht so genau, was und wohin. Da mag sich vorerst jeder das ihm Nächstliegende heraussuchen und einfach auf Kommendes warten.
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