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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Geschenk für alle Schubertianer
Schiffs vergriffene "Gesamtaufnahme" der Klaviersonaten Schuberts wird wieder aufgelegt und das ist schon Grund zur Freude. In dieser Box wird sie zusammen mit den Impromptus, Moments musicaux und Klavierstücken angeboten, die bislang auf einer Doppel-CD zu finden waren.
Die Sonaten, die in dieser Gesamtaufnahme aufgenommen werden, sind die gleichen wie bei...
Veröffentlicht am 15. Dezember 2011 von Philbert der Schwabe

versus
5 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Langweilig und undifferenziert!!!
Die beiden bereits vorhandenen Rezensionen kann ich beim besten Willen nicht mal ansatzweise nachvollziehen!
Ich habe erst mit meinen Lieblingssonaten angefangen nämlich mit der 18/D894 und der 21/960 und bin dermaßen enttäuscht gar ENTSETZT, dass ich es mir mit dieser Box nicht weiter antun möchte!
Ich habe selten Schubert so flach,...
Vor 18 Monaten von Christo veröffentlicht


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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Geschenk für alle Schubertianer, 15. Dezember 2011
Rezension bezieht sich auf: Klaviersonaten/Impromptus/Moments Musicaux (Audio CD)
Schiffs vergriffene "Gesamtaufnahme" der Klaviersonaten Schuberts wird wieder aufgelegt und das ist schon Grund zur Freude. In dieser Box wird sie zusammen mit den Impromptus, Moments musicaux und Klavierstücken angeboten, die bislang auf einer Doppel-CD zu finden waren.
Die Sonaten, die in dieser Gesamtaufnahme aufgenommen werden, sind die gleichen wie bei Kempff, das heißt, D567, D612/613, D655 und D769A sind nicht da. D566 wird zweisätzig dargeboten, D625 dreisätzig, die Reliquie D840 zweisätzig und von D459 sind alle fünf Klavierstücke vorhanden.
Dazu kommt das Allegro moderato in fis moll D571, das von Schubert "Sonate" betitelt wurde und das sich in einigen Ausgaben zusammen mit dem Scherzo und Allegro D570 und dem Klavierstück in A-Dur D604 als rekonstruierte viersätzige Sonate befindet.
Schiff spielt den Text Schuberts wie überliefert, das heißt ohne Ergänzungen fremder Hand (etwa in D625 oder D571) und mit allen vorgeschriebenen Wiederholungen.

Schiffs Interpretation zeichnet sich in erster Linie durch den schönen Klavierklang aus. Hier wird einem besonders klar, was Schumann meinte, als er schrieb: "Namentlich hat [Schubert] als Componist für das Clavier vor Andern, im Einzelnen selbst vor Beethoven, etwas voraus [...] - darin nämlich, das er claviergemäßer zu instrumentieren weiß, das heißt, das Alles k l i n g t, so recht vom Grunde, aus der Tiefe des Claviers heraus, während wir z.B. bei Beethoven zur Farbe des Tones erst vom Horn, der Hoboe u.s.w. borgen müssen." Unter Schiffs Händen klingt das Klavier tatsächlich aus der Tiefe heraus. Diese Interpretation sucht nicht das Spektakuläre. András Schiff hat die Quellen akribisch studiert und zielt nicht aufs Effekt. Er dramatisiert nicht Schuberts Sonaten, er unterstreicht eher ihren epischen Charakter und, dank einer fein abgestimmten Agogik, vermag er zu erzählen. Dies ganz besonders deshalb, weil mit ihm eine Wiederholung nie nur eine Wiederholung ist - wie z.B. bei Endres. Unauffällig aber doch bemerkbar geschieht etwas auf den Erinnerungswegen der Komposition. Und sogar Sätze, die schlicht erfaßbar schienen, wie der langsame Satz von D279 oder das Finale von D557, lassen auf einmal aufhorchen.

Das soll nicht heißen, daß es eine weichgespülte Interpretation ist. Ganz besonders D958, die weder Kempff noch Brendel noch Arrau richtig gelungen ist, kommt zur epischen Größe, und die CD, die sie mit D568 verbindet, ist ein Höhepunkt dieser Sammlung.
Schattenseiten sind auch da, wie der erste Satz von D894, wo die fff Ausbrüche doch zu verhalten sind. Manche werden denken, daß der Anfang von D784 das Geheimnis und D625 die Spannung eingebüßt hat. Oder daß das Rondo von D959 zu flüssig, zu wenig nachdenklich, geraten ist. Das sind aber Kritiken auf hohem Niveau, die die Anschaffung von alternativen Aufnahmen rechtfertigen (etwa Lupu für D894 und D959 oder Richter für D625 und D784). Schuberts Klavierwelt läßt sich nicht mit einer einzigen Aufnahme erschließen.
Wer bislang nur die traditionellen "Gesamtaufnahmen" der Sonaten kannte, wird mit D571 eine richtige Entdeckung machen. Schubert ist hier das Bindeglied zwischen Beethovens Mondscheinsonate und Chopins Nocturnes und Schiff trifft es in seiner Interpretation ganz genau auf den Punkt.

Die Impromptus, Moments musicaux und andere Klavierstücke werden mit der gleichen unspektakulären Sorgfalt dargeboten, so daß eine Miniatur wie die Mélodie hongroise D817 unpathetisch-ergreifender wirkt als mit z.B. Brendel.

Diese Wiederauflage ist ein richtiges Geschenk. Wer mehr von Schiff bei Schubert habe möchte, kann nach dieser CD schauen, wo die Wandererfantasie mir der Fantasie für Klavier und Violine gekoppelt ist. Diese introvertierte Deutung der Wandererfantasie ist etwas ungewöhnlich aber doch auch überzeugend.
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5 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Langweilig und undifferenziert!!!, 26. Januar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Klaviersonaten/Impromptus/Moments Musicaux (Audio CD)
Die beiden bereits vorhandenen Rezensionen kann ich beim besten Willen nicht mal ansatzweise nachvollziehen!
Ich habe erst mit meinen Lieblingssonaten angefangen nämlich mit der 18/D894 und der 21/960 und bin dermaßen enttäuscht gar ENTSETZT, dass ich es mir mit dieser Box nicht weiter antun möchte!
Ich habe selten Schubert so flach, undifferenziert und langweilig gehört!!!!
Wie kann man diese herrliche Musik SO spielen?
Auch die Aufnahmequalität läßt einiges zu wünschen übrig:
Sie ist kaum räumlich, klingt "gepresst" und im Ton nivelliert wie das Spiel von Schiff.
Das Klavier klingt "kalt" ohne Tiefen und Höhen, der Aufnahme fehlt jeder Zauber und Grazie, sie stellt mehr oder weniger ein dahin Plätschern dar von seelenlosen Noten ohne jegliche Empathie oder emotionale Bindung zum Gespielten.
Ein einfacher Vergleich -schon beim Hören der ersten Takte- mit Herrn Brendel oder Sokolov sagt EINFACH ALLES!
Diese Einspielung auf den Markt zu bringen, ist für mich fast eine Beleidigung für Komponist und Hörer!!!!!
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