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18 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen "Man kann hören, wie die Dunkelheit atmet!" (S. 228)
Romane und Filme, die das Thema der Apokalypse bzw. der Endzeit beackern, haben, so scheint mir, seit Längerem bereits Hochkonjunktur. Seien es Filme wie "28 Days Later", "The After Tomorrow" oder jüngst "The Road" (nach Cormac McCarthys brillantem gleichnamigen Roman) bzw. Romane wie David Moodys "Herbst"-Tetralogie und Michael McBrides spannende...
Veröffentlicht am 18. Juli 2011 von Spaddl

versus
8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Licht aus, das war's ...
Mein vierter Keene und zum ersten Mal ein wenig enttäuscht. Mitreißend schreibt er, ganz klar, aber diesmal fehlte irgendwie das gewisse Etwas.
Es wird dunkel um das Städtchen Walden. Zack, Licht aus, Dunkelheit drum herum. Die Bewohner sind natürlich schockiert und fangen bald schon an durchzudrehen, weil es natürlich nicht eine normale...
Veröffentlicht am 1. Februar 2012 von Sahara


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18 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen "Man kann hören, wie die Dunkelheit atmet!" (S. 228), 18. Juli 2011
Von 
Spaddl "spaddl" (SH) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Am Ende der Straße: Roman (Taschenbuch)
Romane und Filme, die das Thema der Apokalypse bzw. der Endzeit beackern, haben, so scheint mir, seit Längerem bereits Hochkonjunktur. Seien es Filme wie "28 Days Later", "The After Tomorrow" oder jüngst "The Road" (nach Cormac McCarthys brillantem gleichnamigen Roman) bzw. Romane wie David Moodys "Herbst"-Tetralogie und Michael McBrides spannende Apokalypse-Trilogie sind unter Kennern und Fans heiß begehrt. Brian Keene gehört längst zu der Riege an Autoren, die unter Insidern Kultstatus genießt und der, dank des Heyne-Verlages, dem breiten Publikum bekannt gemacht wird.

"Am Ende der Straße" ist der vierte Roman, der im Heyne-Verlag publiziert wurde und der so ganz anders daherkommt, als "Die Verschollenen" oder "Totes Meer". Aus der Sicht des sympathischen Pizzalieferanten Robbie Higgins wird diese düstere Apokalypse dem Leser vermittelt, der in tage- bzw. notizbuchähnlicher Form die Geschichte erzählt. Robbie, seine Freundin Christy und sein Nachbar Russ wachen eines Morgens auf und ihre Stadt Walden ist von einer Dunkelheit umschlossen, die am Ende der Straße (ins benachbarte Verona führend) eine Barriere bildet und keine Bewohner leben rein, aber auch keine lebend heraus lässt. Die ersten Plünderungen und Morde geschehen prompt, die Menschen drehen durch, Walden versinkt im Chaos...

Brian Keene bedient sich - so scheint es - eifrig bei seinen Schriftstellerkollegen. Ein bisschen von David Moodys "Im Wahn", ein bisschen mehr von Stephen Kings "Der Nebel" und H.P. Lovecrafts Ideen werden ebenfalls angezapft. Was diesen Umstand jedoch weniger schlimm gestaltet, ist die Tatsache, dass Brian Keene offen diesen "Klau" anspricht und augenzwinkernd behandelt. Wenn Robbie beispielsweise versucht, seine Mitbewohner davon zu überzeugen, dass sich einige an ein Seil zusammen binden sollten, um die Barriere aus Dunkelheit zu durchdringen und ein Beteiligter empört ausstößt: "Hast du nie 'Der Nebel' gesehen" (S. 200) musste ich unweigerlich lachen. Leider driftet diese hommageartige Verwendung von fremden Ideen an einigen Stellen, zum Beispiel beim Auftritt einer fanatischen Frau, die die Menge aufhetzt (ein Schelm, wer an Mrs Carmody aus 'Der Nebel' denkt), in die Einfallslosigkeit ab - dies kostet dem Roman auch den fünften Stern. Witzig ist jedoch, dass Brian Keene seine eigenen, älteren Romane mit (wenn auch kurz) in die Handlung einbezieht, so dass sich kleine Bezüge zu "Die Verschollenen" oder "Das Reich der Siqquism" finden lassen.

Die 350 Seiten, aufgeteilt in 18 Einzelkapitel, habe ich innerhalb eines Tages gelesen. Dies spricht für den lockeren, gut zu lesenden Stil Brian Keenes, der mich außerdem mit clever gesetzten Andeutungen und Hinweisen an das Buch fesseln konnte. Der Leser sollte natürlich keine aussagekräftigen, bedeutungsschwangeren Metaphern erwarten, sondern wird vielmehr mit manchmal völlig gewollt überzogenen sprachlichen Bildner beglückt: "Russ sah aus wie etwas, das die Katze abgeschlachtet, gefressen, wieder ausgespuckt, nochmal gefressen, ausgeschissen und dann ins Haus getragen hatte." (S. 46) Solche Aussagen passen jedoch zu dem flapsigen Ich-Erzähler Robbie, was die Sympathie für und die Authentizität des Charakters fördert.
Die Erläuterungen der Verhaltensweisen der Einwohner Waldens, aber auch der allumfassenden Dunkelheit sind plausibel und gut durchdacht. Insbesondere letzte Erklärung empfand ich als langjähriger Horrorromanleser - mit besonderem Hang zur Apoklaypsen-Thematik - als überaus gelungen und interessant.

Ebenfalls zu betonen sei außerdem, dass das Hauptaugenmerk auf der Veränderung der Personen liegt - nicht auf den, zwar vorhandenen Tötungsszenerien - und eine Gesellschaft schildert, die nachdem Anarchie und Chaos das Zepter übernommen haben, in bestialischen Morden und Vergewaltigungen ihren Zeitvertreib findet. Diese gesellschaftskritischen, stellenweise etwas zu aufdringlichen Anti-USA-Kommentare ziehen sich durch den ganzen Roman, sei es die Verwüstung von New Orleans, das Attentat vom 11. September oder die Waffenvernarrtheit der Amerika: Brian Keene schießt scharf.

"Am Ende der Straße" ist kein Roman, der exorbitant spannend und adrenalingeladen ist (allein durch den erzählerischen Charakter des Tagebuches weiß der Leser, dass Robbie sämtliche Geschehnisse überleben muss!), aber der flotte Schreibstil und die gut gemachten Wendungen lassen dieses Keene-Werk zu einem tollen Leseerlebnis werden und der Leser fühlt förmlich die kriechende Dunkelheit durch die Seiten strömen. Wer sich außerdem nicht daran stört, dass einige Ideen nicht die neuesten sind, hat mit "Am Ende der Straße" seine Freude.
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Licht aus, das war's ..., 1. Februar 2012
Rezension bezieht sich auf: Am Ende der Straße: Roman (Taschenbuch)
Mein vierter Keene und zum ersten Mal ein wenig enttäuscht. Mitreißend schreibt er, ganz klar, aber diesmal fehlte irgendwie das gewisse Etwas.
Es wird dunkel um das Städtchen Walden. Zack, Licht aus, Dunkelheit drum herum. Die Bewohner sind natürlich schockiert und fangen bald schon an durchzudrehen, weil es natürlich nicht eine normale Dunkelheit ist, sondern eine apokalyptische Finsternisglocke. Erinnert stark an Kings Arena - und der musste schon massig Kritik für Ideenlosigkeit einstecken. Mich persönlich stört es nicht, wenn die Story nun nicht vollkommen glatt runtergespult worden wäre. Das Buch lebt tatsächlich von dieser einen Idee und der Auflösung am Schluss, die Keene in einer ermüdenden Wiederholungsschleife präsentiert. Sorry, mit Spannung war da nix und beklemmend fand ich es auch nicht. Dafür war das schon zu oft da. Inhaltlich hätte es Stoff für eine Kurzgeschichte hergegeben. Die Figuren reißen es leider auch nicht raus.
Ansonsten ist das Buch flüssig erzählt und weiß wie gewohnt durch reibungsloses Herunterlesen zu überzeugen. Wer also ein paar Stunden seichte Unterhaltung haben will, bei der er das Ende bereits am Anfang schon kennt, der kann zugreifen.
Fazit: Routine-Arbeit, die man nicht lesen muss.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen mein neuer Lieblingsautor, 28. Januar 2012
Rezension bezieht sich auf: Am Ende der Straße: Roman (Taschenbuch)
Dieses Buch war das erste Brian Keene Buch das ich gelesen habe und der Autor hat es auf Anhieb geschafft mich vom Hocker zu hauen. Vor allem der Schreibstil ist sehr gut und sucht seinesgleichen, bisweilen könnte man ihn mit Alex Garland vergleichen. Ich konnte mich schon nach wenig Seiten total mit dem Protagonisten identifizieren, was nicht so oft vorkommt. Auch der tagebuchartige Stil bzw. der Ich-Erzähler haben mich sofort überzeugt und sorgen für einen flüssigen, spannenden Lesegenuß.
Zur Story ist wohl schon so ziemlich alles in den bisherigen Rezensionen gesagt worden: Amerikanische Kleinstadt wird von heute auf morgen durch eine mysteriöse Dunkelheit von der Außenwelt abgeschnitten, keiner weiß was los ist, langsam fangen alle an durchzudrehen. Was mir besonders gut gefallen hat war, dass der Protagonist Pizzabote ist, eine nette Abwechslung zu all den Polizisten, Ex-Soldaten, supererfolgreichen, total schönen Protagonisten mit denen es sonst so zu tun hat.
Was ich an Keene als Autor besonders schätze ist seine kompromisslose Art zu schreiben und Tabus zu brechen, vor denen andere Autoren zurückschrecken. So auch in diesem Roman der vor allem durch seine gute Sprache, die spannende Story, die guten Charaktere und das Ende überzeugt. Wenn ich etwas kritisieren müsste, dann die deutsche Übersetzung des Titels, ich meine wie kommt man bloß von "Darkness On The Edge Of Town" zu "Am Ende Der Strasse"? Ansonsten ist die deutsche Übersetzung aber meiner Meinung nach gelungen.

Wem Steven Kings "Die Arena" und "Der Nebel" gefallen hat ist hier genau richtig, in seinem Werk schafft es Brian Keene einen total spannenden, unterhaltsamen Horror-Thriller zu präsentieren, ohne bei vorher genanntem Autor abzukupfern und hebt sich deutlich von der Masse der restlichen Autoren des Genres ab.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein fabelhafter Horror-Schocker von beklemmender Intensität. Blickst du's?, 19. Juli 2011
Von 
Florian Hilleberg (Göttingen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Am Ende der Straße: Roman (Taschenbuch)
Robbie Higgins ist Pizzalieferant und lebt mit seiner Freundin Christy in der Kleinstadt Walden. Eines Morgens geht die Sonne nicht mehr auf. Doch die Dunkelheit, die sich über den Ort gelegt hat ist weit mehr als die bloße Abwesenheit von Licht. Walden scheint unter einer undurchdringlichen schwarzen Käseglocke zu liegen. Zu allem Unglück funktionieren weder Strom noch fließend Wasser. Es dauert nicht lange bis die ersten Plünderungen beginnen. Doch das ist erst der Anfang. Die angespannte Stimmung entlädt sich bald in offenen Aggressionen. Verzweifelt versucht Robbie einen Weg aus der Dunkelheit herauszufinden, doch wer in die Finsternis um Walden verschwindet kehrt nicht wieder zurück. Der Obdachlose Dez scheint mehr über dieses erschreckende Phänomen zu wissen, doch keiner nimmt ihn ernst. Und die Dunkelheit bleibt nicht auf den Umkreis von Walden beschränkt, sondern schleicht sich auch in die Psyche der Einwohner und macht aus braven Bürgern unberechenbare Killer '

Brian Keene hat mit diesem Roman einen exzellenten und temporeichen Horror-Schocker abgeliefert, der das Interesse des Lesers rasch weckt und ihn bis zur letzten Seite fesselt. Das Thema ist dagegen alles andere als neu. Richard Laymon beschrieb ein ähnliches Szenario in 'Der Regen' und Stephen King schuf mit 'Der Nebel' eine seiner erfolgreichsten Kurzgeschichten, auf die im vorliegenden Roman unter anderem auch eingegangen wird. Abermals frönt Keene seiner Vorliebe für durchschnittliche, alltägliche Hauptfiguren, die als Identifikationsfiguren für den Otto-Normal-Verbraucher perfekt funktionieren. Auch Robbie Higgins ist ein Jedermann, in dessen Lage man sich hervorragend hineinversetzen kann, nicht zuletzt deswegen, weil die Geschichte aus der Ich-Perspektive erzählt wird. Liest man sich den Klappentext und die Kurzbeschreibung des Romans auf Seite zwei durch, wartet man regelrecht auf die blutigen Auseinandersetzungen zwischen den Bewohnern Waldens. Doch dahingehend muss sich der Leser gedulden, denn obwohl der Autor schnell zum Kern des Problems kommt, dauert es bis Action und Gewalt eskalieren. Dafür greift die unheimliche, düstere Atmosphäre vom Leser Besitz und fantasiebegabte Zeitgenossen dürften die beschriebene Finsternis fast körperlich spüren. Der Einfluss bekannter Schriftstellergrößen des Genres, angefangen bei H.P. Lovecraft bis hin zu Richard Laymon und Stephen King ist unverkennbar, und Fans dieser Autoren dürften bei Keene voll auf ihre Kosten kommen. Wer die anderen Romane des Autors kennt, dürfte die Anspielungen auf frühere seiner Werke verstehen, wie beispielsweise die Bemerkung über die Terroristengruppe 'Söhne der Verfassung' oder die Reality-Show 'Castaways', die das Setting für den Roman 'Die Verschollenen' bildeten. Auch die Siqqusim werden erwähnt, welche den Lesern von 'Auferstehung' ein Begriff sein dürften. Keene gelingt es auch dieses Mal die Gefühle und Motivationen seiner Charaktere glaubhaft und konsequent herauszuarbeiten. Die Gewalttaten sind blutig und verstörend und gewiss nichts für Zartbesaitete. Nichtsdestotrotz kommt auch der Humor nicht zu kurz, vor allem, wenn der Teenie-Gangster T(ucker) in seinem Gossenslang daherredet. Das Ende dürfte dagegen eher gemischte Gefühle hervorrufen und fordert die Fantasie des Lesers heraus. Erneut konfrontiert Keene den Leser mit einem Endzeitszenario der Superlative und fordert ihn zum Nachdenken auf. Wie würde man selbst in einer solchen Situation reagieren? Die Antwort müssen wir hoffentlich schuldig bleiben, bis zum nächsten Bestseller dieses bemerkenswerten Autors, der nicht umsonst als Nachfolger von Richard Laymon beworben wird. Abstriche müssen leider beim Lektorat gemacht werden. Wenn der Protagonist seinen Text nickt, liest sich das alles andere als elegant.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Spannender, lässig geschriebener Horror-Happen für zwischendurch, 16. August 2011
Rezension bezieht sich auf: Am Ende der Straße: Roman (Taschenbuch)
Brian Keenes kleines Schauerstück "Das Ende der Straße" - ein ziemlich unpassender deutscher Titel - lässt sich in kürzester Zeit verschlingen, was zum einen am angenehmen und lässigen Schreibstil des bekannten Autors liegt, zum anderen an der unheilvollen Spannung, die düster und erstickend dicht greifbar ist und die sich immer weiter aufbaut.
Wer meint, den Inhalt bereits zu kennen und Vergleichbares schon zigmal gelesen haben, etwa in Stephen Kings "Der Nebel", dem nimmt Keene augenzwinkernd den Wind aus den Segeln, indem er eben dieses Werk von seinen Romanfiguren zitieren lässt. Auch die Tatsache, dass in Roman-Kleinstädten meist jeder jeden kennt und Städte in Horror-Romanen meist wunderbar beschaulich und altmodisch sind, führt Keene ad adsurdum und zeigt stattdessen eine weitaus realistischere Version der Gegenwart, in der man seinen eigenen Nachbarn nur vom Sehen kennt und in der es keinen urigen Gemischtwarenladen gibt, sondern nur einen Wal-Mart.
Die Bewohner von Walden sind nicht dumm, sie kennen ihre Popkultur und rennen nicht blindlings in die Dunkelheit hinaus, als hätten sie noch nie einen Horrorfilm gesehen. Statt besagtem Nebel ist es hier eine undurchdringliche Schwärze, die die Stadtbewohner einschließt und aus der bald Stimmen und Visionen zu den geschockten Einwohnern zu sprechen beginnen. Gleichzeitig verschärft sich die Lage in der von der Außenwelt vollkommen abgeschnittenen Stadt von Minute zu Minute. Während manche Menschen den Selbstmord wählen oder den Tod in der Dunkelheit vor der Stadtgrenze finden, kehren andere ihre schwärzesten Seiten nach außen, werden zu Plünderern, Vergewaltigern und Mördern. Ob dies typische Verhaltensweisen von Menschen in Extremsituationen sind oder ob es tatsächlich die Dunkelheit ist, die solche dunklen Seiten forciert, lässt Keene elegant offen, er lässt beide Überlegungen zu. Der Roman ist rasch ausgelesen und bietet ein Ende, das zwar nicht befriedigend, aber logisch ist.

"Das Ende der Straße" ist ein spannender, gut geschriebener Horror-Happen für zwischendurch, in dem Brian Keene viele Parallelen zu Genre-Klassikern zieht; es macht Spaß, die vielen Anspielungen auf andere Werke zu entdecken. Da der Roman sehr schnell ausgelesen ist, wirkt er ein wenig wie eine langgezogene Kurzgeschichte, das Ende der gut 350 Seiten ist rasch erreicht. Spannend, beängstigend und teils angenehm flapsig geschrieben: eine gute Horror-Erzählung über eine der ältesten Urängste des Menschen - und die Dunkelheit in seinem Inneren.
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1.0 von 5 Sternen Sorry, mega langweilig, 22. Juli 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Am Ende der Straße: Roman (Kindle Edition)
Also, wie dieses Buch eine 5-Serne Bewertung bekommen kann entzieht sich komplett meinem Verständnis. Höchstens über getürkte Bewertungen.
Bis zur Seite 68 passiert üüüberhaupt nichts, nur ständige Wiederholungen von völlig sinnlosen Dialogen. Danach sollte es losgehen.....aber das tut es nicht. Es passiert ... Nichts. Jedenfalls nichts Spannendes. Es wird versucht einen Spannungsbogen aufzubauen, das klappt aber leider nie.
Ich bin mehr als enttäuscht und werde mein Kaufverhalten zukünftig nicht mehr so sehr an den Rezessionen festmachen. Mittlerweile ist es bei Bücher genauso schlimm wie bei Games.

Ich jedenfalls kann das Buch nicht empfehlen. Da gibts um Längen bessere.
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5.0 von 5 Sternen luisa, 2. Juli 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Am Ende der Straße: Roman (Taschenbuch)
ist richtig gut geschrieben ich habe schon brian keene's romane tootes meer, auferstehehung und stadt der toten gelesen und muss sagen, ich bin begeistert von diesen geschichten.
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3.0 von 5 Sternen recht unterhaltsam, 14. April 2014
Rezension bezieht sich auf: Am Ende der Straße: Roman (Taschenbuch)
Das die Grundidee nicht Hrn. Keen's eigene ist, wurde jetzt schon öfters erwähnt. Dem sozusagen übergeordneten Thema der Veränderungen und Entwicklungen, die in einer Gruppe bzw. Gesellschaft, sowie in einzelnen Individuen durch völlige Abschottung von der Außenwelt hervorgerufen werden, begegnet man allerdings in unzähligen Werken in wechselnder Qualität, vorwiegend apokalyptischer Natur; und das wird auch weiterhin so sein.

Die hier vorliegende Version ist zwar nichts besonderes, bietet aber dennoch recht gute Unterhaltung für zwischendurch. Die Story schafft es, immer wieder zum weiterlesen zu animieren. Man darf keine großartigen Überraschnugen oder unvorhersehbare Wendungen erwarten, und auch Momente der Spannung sind sehr rar. Dennoch liest es sich recht flüssig ohne jemals langweilig zu werden und ist - wie gesagt für zwischendurch - durchwegs zu empfehlen; für Fans des Genres auf jeden Fall.
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3.0 von 5 Sternen Wer jetzt noch vor die Tür geht, sollte besser bestens bewaffnet sein., 9. März 2014
Rezension bezieht sich auf: Am Ende der Straße: Roman (Taschenbuch)
Eine Stadt, umschlossen von Dunkelheit. Von nirgendwo her dringt ein Zeichen zu ihnen, alle Signale sind vollständig abgeschaltet. Merkwürdige Zeichen auf dem Boden scheinen die Dunkelheit zurückzuhalten.
Doch die Menschen, die in diese Dunkelheit gehen, kommen nicht wieder, nur ihre Schreie hallen bis an die Grenzen.
Schon Stephen King zeigte mit seinen Geschichten “Die Arena” (aktuell auch als Serie ausgestrahlt unter dem Titel “Under the Dome) und “Der Nebel” deutlich den Schrecken einer Isolation oder dem großen dichten Unbekannten aus dem niemand mehr jemals wiederkehrt.
Brian Keenes Roman ist hier nur eine Art Abklatsch. Nichtsdestotrotz überrascht er den Leser an der einen oder anderen Stelle mit unerwarteter Grausamkeit und Ekel. Robbie beschreibt die Dinge aus seiner Sicht. Man wird mitten in das Geschehen hineingeworfen und erhält einen Einblick in die Isolation Waldens und des menschlichen Verhaltens.

Die Dunkelheit ist grausam und sie möchte auch noch den Rest der Welt, wie wir sie kennen, einnehmen. Doch sie labt sich nicht nur an denen, die über die Grenze zu ihr kommen, sondern bringt Grausamkeit, Wut und Hass auf die andere Seite.
Im Grunde ist diese Geschichte nichts besonderes, ein leichter Zeitvertreib für zwischendurch, aber nichts, was man nicht schon gelesen hätte.
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4.0 von 5 Sternen Naaa, wer hat denn da bei Stephen King geklaut ?, 29. November 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Am Ende der Straße: Roman (Taschenbuch)
Ein kurzweiliges atmosphärisch dichtes Buch in einem unverkennbar an King angelehnten Schreibstil. Leider war nicht nur der Schreistil, sondern auch die Idee an sich ziemlich stark an bereits vorhandenen Werken "angelehnt". "Am Ende der Straße" war für mich eine eindeutige Mischung aus Stephen Kings Roman "Die Arena" und seiner Kurzgeschichte "Der Nebel". Nichts desto trotz hat mich das Buch Spass gemacht!
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Am Ende der Straße: Roman
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