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Kundenrezensionen

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am 19. September 2011
Ich hatte 2009 das Vergnügen Katzenjammer auf ihrem ersten Deutschlandkonzert sehen zu dürfen und meine Heimatstadt erhob zum ersten Mal die Hände gen Himmel, klatsche, johlte und schrie. Ein unbeschreiblicher Augenblick und ein Indiz dafür, dass Katzenjammer eine einzigartige Live-Band ist. Das Album Le Pop ist an Abwechslungsreichtum und Kreativität nicht zu überbieten, wie ein Zirkusprogramm, bunt und verspielt.

Zwei Jahre und einige Tourneen später erscheint 2011 das neue Katzenjammer-Album und muss sich an Le Pop messen lassen, an einer Messlatte, die die Band selbst gesetzt hat. Klingt unfair, ist aber so. Den Vergleich mit dem Vorgänger-Album müssen die vier Norwegerinnen aber nicht scheuen, es klingt fast so, als hätten sie das Zelt des Zirkus verlassen, wären aufs Land gefahren und würden dort in irgendeiner schmutzigen Hafenkneipe Chansons, Rock und Folk zum besten geben. Ihre neuen Stücke sind zitatereich und zeugen davon, dass die Musikerinnen sich gut in der Historie ihrer Genres auskennen. Der Abwechslungsreichtum ist ihnen nicht abhanden gekommen, die Komplexität der einzelnen Stücke und die Freude am Experimentieren haben um nichts eingebüßt. Der geneigte Hörer darf sich auf eine musikalische Achterbahnfahrt freuen. Alle Befürchtungen die Mädels würden ihre Einzigartigkeit mit wachsendem Bekanntheitsgrad einbüßen waren umsonst.

Kritik kann man - wenn überhaupt - einzig an der Aufmachung der CD machen. Im ohnehin schon recht dünnen Booklet sind keine Liedtexte enthalten und nur zwei größere Fotos. Das Cover des Booklet ist schlicht, aber auch etwas lieblos gestaltet und leider gibt es keine limitierte Edition, in der z.B. ein paar Liveaufnahmen zu hören wären.

Meine Anspieltipps sind: Great Dust Storm: ein fast schon epischer Song, den der vierstimmig umgesetzt ist und nahezu ohne instrumentale Begleitung funktioniert; Rock Paper Scissors: ein nahezu klassischer Irish-Folk-Song, gemixt mit einer Prise Individualität und poppiger Interpretation; Soviet Trumpeter: entführt uns in eine düstere, verrauchte Hafenkneipe, verrucht und verspielt; Lady Marlene: ein schöner Chanson, wunderbar mehrstimmig gesungen, dezent im Rhytmus eines Walzers begleitet; Cocktails And Ruby Slippers: Klingt irgendwie nach 90er Jahre Teenie-Klamotte, sehr verkitscht und ironisch gewendet.

Bei den Anspieltipps fällt mir gerade auf, dass ich liebend gerne alle neuen Titel aufführen könnte, jeder Song hat seinen eigenen Charme und dieser wird auch bei mehrmaligem Hören nicht abgenutzt, dazu sind die Stücke zu komplex.

Fazit: Unbedingte Kaufempfehlung!
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am 29. Januar 2012
Ja hier ist er, der Nachfolger von LePop, welches in seiner Art wirklich hervorragend ist. Aber was ist nun mit "A Kiss Before You Go"? Nun es wird ein bisschen weltlicher, ein wenig kommerzieller.

Einen Vergleich zum Debutalbum kann man nicht umgehen. Hier muss sich der Nachfolger doch geschlagen geben, weil die bunte, reichhaltige und ausgeflippte Atmosphäre, die im Ersten zu Hauf vorhanden war, ist hier nur noch recht selten zu finden. Es ist ein ganz anderes Album als "LePop". Aber nur weil es mit dem Ersten nicht ganz mithalten kann, heißt es nicht, dass dies eine schlechte Platte ist. Da das Erste überragend war, ist dahinter halt eine ganze Menge Platz.

Hier meine Bewertungen:

01) A Kiss Before you go 3/5
Eine Einleitung, kein Highlight für Katzenjammer-Verhältnisse, aber mit schönen schwungvollen Übergang zu Track 2

02) I will dance 5/5
Die erste Singleauskopplung, etwas Mainstream, trotzdem eine fröhliche, tanzbare Gute-Laune-Nummer

03) Cherry Pie 5/5
Hier hört man doch wieder ein Hauch Debutalbum, verrückt, etwas "quietschig", kitschig, gefällt mir gut

04) Land of Confusion 4/5
Ein Genesis-Cover, langsamer als das Original, musikalisch und instrumental TOP, aber nicht der Knaller

05) Lady Marlene 7/5
Unbestritten bester Song, eine herrlich sphärische Ballade mit wunderschönen Klavierzwischenspielen. Ganz große Musik

06) Rock-Paper-Scissors 5/5
Von Klang her hätts auch aufs erste Album hingepasst, Irish Pop, einfach ein "Gute-Laune-Track" zum Mitgehen

07) Cocktail and Ruby slippers 5/5
So ein bisschen was von den "Beach Boys", klingt nach Sommer, locker, entspannte Musik.

08) Soviet Trumpets 3/5
Ein Kontrast zu seinen Vorgängertracks, hier wird wieder eine recht dunkle Atmosphäre geschaffen, reine Geschmackssache, so richtig Freude will bei mir hier aber nach wie vor nicht einkehren

09) Loathsome M 4,5/5
Hier gehts fast schon rockig zu, Kontrast zu Track 8, energiegeladen, aber nicht ganz 5 Sterne

10) Shepherds Song 5/5
Wieder einer flotter Track, welcher durchaus versteht mitzureißen

11) Gypsy Flee 5/5
Ein Track wo fast mehr gegrölt als gesungen wird, passt aber alles zusammen, erneut ein flottes Ding

12) Gods Great Dust Storm 3/5
Ein interessantes Stück, welches bis einigen kräftigen Paukenschlägen so ziemlich ohne Instrumente daherkommt, dafür ein Gruppengesang, welcher schon fast im klassischen Opernstil dargeboten wird, es variiert zwischen hoher und tieferer Stimmlage, was das Talent der 4 vollkommen unterstreicht, mir aber vor allem in den hohen Sequenzen ein bisschen zu doll, zu übertrieben, wirkt. Aufgrund der Einzigartigkeit aber kein schlechtes Musikstück.

Beim Zusammenrechnen würden wir jetzt etwa auf 4 Sterne kommen, da es aber nur 2 (zuzüglich Eingangsstück) Nummern hier gibt, die bei mir ins Mittelmaß abrutschen und der Rest doch wieder gute Musik ist, die einen Touch Individualität nach wie vor besitzt, möchte ich jetztendlich doch gerne 5 Sterne hier geben.

Ich hoffe ich konnte ein bisschen darlegen, dass "A Kiss Before You Go" trotz vorhandenen Differenzen zu "LePop", immer noch ein sehr gelungendes Album ist.
Es ist anders, vom Gesamtpaket nicht ganz so gut, aber immer noch gut genug um 5 Sterne zu geben.

Nachfolger eines Grandiosums wie es "LePop" war, haben es halt immer sehr schwer...
Gebt ihm eine Chance.

PS: Kurz zur Aufmachung: Ein schönes Cover mit 2 gelungenden Bildern im Booklet, dafür FEHLEN die TEXTE, nicht schön, aber kann man nicht ändern - LEIDER!!!
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am 9. September 2011
Habe die CD heute erhalten und gerade satte 3 Stunden lang durchgehört.
Auffällig: Ich bleibe immer bei den selben Liedern hängen: I will dance, Cherry Pie, Rock - Paper - Scissors und Shepherd's Song.
Die Anderen gehen für mich dabei fast unter, einige Lieder höre ich nur ab und zu und andere so gar nicht.
Gypsy Flee und God's Great Dust Storm wollen mir nicht so recht gefallen, das Intro wurde nach dem ersten Mal direkt übersprungen.

Was mir ein wenig fehlt, ist denke ich das rockige, energische Feeling von "Le Pop" - hier konnte und kann ich bis auf 2 Ausnahmen alle Lieder hören, ohne das Bedürfnis zu haben, ein Lied wegzudrücken. Andererseits gab es dort auch kein Lied, was sich von den Anderen derart abgehoben hätte, dass ich es öfter gehört hätte als den Rest. Es war irgendwie gleichmäßiger verteilt, selbst das Intro war stimmig, es gab eingängige Texte...

Allerdings muss man auch sagen, dass Katzenjammer ihren Stil weitestgehend beibehalten haben und es trotzdem schafften, eine sich von "Le Pop" unterscheidende CD zu produzieren, bei der auch untereinander kein Lied dem Anderen gleicht, und das ist das, was das Katzenjammer-Feeling für mich ausmacht.
Abgesehen vielleicht von I will dance und Rock-Papaer-Scissors finde ich die CD aber auch überhaupt nicht poppig, es ist einfach kein Mainstream.

Schön wäre noch gewesen, wenn die Songtexte im Booklet gewesen wären, so muss man nun warten, bis sie endlich auf der Website oder woanders im Internet erscheinen.

Fazit: Die wenigen Ohrwürmer übertreffen für mich alles und die Vielseitigkeit der Mädels beeindruckt mich immer wieder. Hier wurde kein zweites "Le Pop" ins Leben gerufen, sondern ein unabhängiges Album, welches für jeden Geschmack etwas bietet, sofern man sich darauf einlässt.
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am 31. Januar 2014
A Kiss Before You Go ist ein Album, welches Abseits der aus dem Radio bekannten Hits Rock-Paper-Scissors und I Will Dance noch so manchen Ohrwurm parat hält und entweder zum Träumen oder zum Tanzen verleitet.

Die Cover Version von Land of Confusion klingt so schäbig-schön, als wenn es auf alten Blechtonnen und Streichinstrumenten gespielt wurde bei denen eine Saite fehlt. Total schepp aber wunderbar anzuhören :-)
Soviet Trumpeter lässt durch die akustische Machart die Gedanken an ein Varieté aus dem 19. Jahrhundert aufkommen, während Lady Marlene ähnlich grazil aber noch verspielter daher kommt und somit mein eigentliches Lieblingslied dieses Albums geworden ist.
Dazwischen gibt es eher weniger nenneswerte (aber nicht weniger gute) Lieder, wie Cherry Pie und Shepperd's Song die im gewohntem Katzenjammer-Stil gehalten sind.

Alles in Allem ein rundes Album mit vielen Höhen und wenigen Tiefen.
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am 29. Oktober 2014
Durchschnittliche CD der bekannten Frauenband. Bis auf ihren großen Hit ist nichts Besonderes dabei. Muss man nicht unbedingt haben. Würde sie mir kein zweites Mal kaufen.
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VINE-PRODUKTTESTERam 27. September 2011
der versuch in den fussstapfen zu laufen, die man selbst mit einem so tollen und heißgeliebten debut hinterlassen hat, geht meistens in die hose. abgesehen davon ist es ja ein markenzeichen der vier, alles was ihnen musikalisch in den weg kommt aufzugreifen und zu mischen. da kann eben auch immer mal was anderes bei herauskommen.

dieses mal ist es wieder ein wilder stilmix geworden mit ein bisschen weniger jahrmarkt, dafür vielleicht etwas mehr rock und das ganze klingt, wie angekündigt, in der tat 'urbaner' als der vorgänger. die songs haben nach wie vor großes mitsing/-gröl potenzial, und es ist wieder ein spaß zu hören, wie sich die vier auf ihrem instrumentenspielplatz austoben. vermutlich hat wohl jeder andere lieblingssongs: ich liebe ja das schräge (waits-mäßige) intro und die leicht düstere filmatmosphäre von 'soviet trumpeter', auch dass die mädels bei 'cocktails and ruby slippers' die beach boys in sich entdeckt haben, ist witzig. und der tolle abschluss mit 'god's great dust storm' beschert mir immer wieder ne gäsehaut .

trotzdem muss ich auch sagen, überrolt es mich nicht ganz so vollständig wie Le Pop. wie gesagt, die songqualtät ist immer noch da, davon konnte man sich live ja auch schon überzeugen. auch spielfreude und hübsche details in den arrangements kommen nicht zu kurz. für meinen geschmack ist der gesamtklang einfach ne spur zu geschliffen produziert. klar, das ist schon effektfektvoll, wenn beispielweise beim wunderschönen 'lady marlene' eine klanglandschaft gebastelt wird, die einen direkt in den palast der schneekönigin versetzt und man förmlich die eisigen nordwinde um die nasespitze blasen spürt. mich hat das lied aber mit viel weniger effekten schon mal noch mehr umgeworfen. und da finde ich es schade, dass der produzent sich nicht mehr auf die qualität der vier verlässt. auch beim instrumentenwechsel haben sie sich ein bisschen auf die sichere seite begeben, so dass zumindest das schlagzeug, was live alle mal bedienen, hier nur solveig spielt.

das alles macht aus 'a kiss before you go' keinen mainstream und schon gar kein schlechtes album aber ein etwas kontrolierteres, eins bei dem mit mit klarlack ein paar ungestüme stellen kaschiert wurden und das wäre gar nicht nötig gewesen. daher: ein halber stern abzug.

auch wenn mir der unbedarfte zirkuscharme des debuts etwas lieber ist, komm ich nicht nicht umhin lauthals mitzusingen und mich dran zu freuen. "A kiss before ou go" ist trotz des kleinen abzugs ein prima album geworden, das man ins herz schließen kann. empfehlung!

die vinyl ausgabe ist eine schicke doppel-LP und kommt mit download code für das digitale album mit super 320 kbit/s qualität. das nenn ich mal lobenswert!
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VINE-PRODUKTTESTERam 23. September 2011
der versuch in den fussstapfen zu laufen, die man selbst mit einem so tollen und heißgeliebten debut hinterlassen hat, geht meistens in die hose. abgesehen davon ist es ja ein markenzeichen der vier, alles was ihnen musikalisch in den weg kommt aufzugreifen und zu mischen. da kann eben auch immer mal was anderes bei herauskommen.

dieses mal ist es wieder ein wilder stilmix geworden mit ein bisschen weniger jahrmarkt, dafür vielleicht etwas mehr rock und das ganze klingt, wie angekündigt, in der tat 'urbaner' als der vorgänger. die songs haben nach wie vor großes mitsing/-gröl potenzial, und es ist wieder ein spaß zu hören, wie sich die vier auf ihrem instrumentenspielplatz austoben. vermutlich hat wohl jeder andere lieblingssongs: ich liebe ja das schräge (waits-mäßige) intro und die leicht düstere filmatmosphäre von 'soviet trumpeter', auch dass die mädels bei 'cocktails and ruby slippers' die beach boys in sich entdeckt haben, ist witzig. und der tolle abschluss mit 'god's great dust storm' beschert mir immer wieder ne gäsehaut .

trotzdem muss ich auch sagen, überrolt es mich nicht ganz so vollständig wie Le Pop. wie gesagt, die songqualtät ist immer noch da, davon konnte man sich live ja auch schon überzeugen. auch spielfreude und hübsche details in den arrangements kommen nicht zu kurz. für meinen geschmack ist der gesamtklang einfach ne spur zu geschliffen produziert. klar, das ist schon effektfektvoll, wenn beispielweise beim wunderschönen 'lady marlene' eine klanglandschaft gebastelt wird, die einen direkt in den palast der schneekönigin versetzt und man förmlich die eisigen nordwinde um die nasespitze blasen spürt. mich hat das lied aber mit viel weniger effekten schon mal noch mehr umgeworfen. und da finde ich es schade, dass der produzent sich nicht mehr auf die qualität der vier verlässt. auch beim instrumentenwechsel haben sie sich ein bisschen auf die sichere seite begeben, so dass zumindest das schlagzeug, was live alle mal bedienen, hier nur solveig spielt.

das alles macht aus 'a kiss before you go' keinen mainstream und schon gar kein schlechtes album aber ein etwas kontrolierteres, eins bei dem mit mit klarlack ein paar ungestüme stellen kaschiert wurden und das wäre gar nicht nötig gewesen. daher: ein halber stern abzug.

auch wenn mir der unbedarfte zirkuscharme des debuts etwas lieber ist, komm ich nicht nicht umhin als authals mitzusingen und mich dran zu freuen. "A kiss before ou go" ist trotz des kleinen abzugs ein prima album geworden, das man ins herz schließen kann.

die vinyl ausgabe ist eine schicke doppel-LP und kommt mit download code für das digitale album mit super 320 kbit/s qualität.
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am 13. Dezember 2011
Als ich "Le Pop" hörte, war ich begeistert: ein ungewöhnlicher,bunter Stilmix der wirklich mitreißt. "A Kiss Before You Go" hat mich dann allerdings etwas enttäuscht.Zwar ist es immer noch unverkennbar Katzenjammer und meiner Meinung nach gute Musik, aber insgesamt doch gefälliger für das "Allerwelts-Ohr". Der Erfolg gibt ihnen zwar Recht, seit kurzem hört man Katzenjammer überall im Radio, ich hoffe nur, sie gleiten künftig nicht weiter Richtung Mainstream-Pop ab.
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am 3. März 2012
Das erste was ich von Katzenjammer hörte bzw. las war eine Rezension in einer Musikzeitschrift die so "naja" ausfiel. Das zweite Mal hörte ich Katzenjammer bei einem Internet-Radio (Rock Paper Scissor & A Bar in Amsterdam) Ich mag diese Musikrichtung (oder sollte man besser sagen: Musikrichtungen?) die Katzenjammer. Ich hab' mir mittlerweile beide Alben gekauft und ich bin zufrieden damit. Warum "nur" zufrieden? Dank Internet und Youtube habe ich mir einige Videos von Live-Auftritten angesehen und die überbieten die Qualität der Alben um ein Vielfaches. Katzenjammer ist eine Live-Ban und auf CD geht viel von dem ganzen Potential verloren (anders kann ich mir auch die Rezension in der Musikzeitschrift mit "naja" nicht erklären) Auch wenn vielen die Stücke "When I Dance" oder "Rock Paper Scissors" nicht so zusagen muss ich sagen hebt es sich noch immer angenehm vom üblichen Einheitsbrei ab. Das Land of Confusion-Cover finde ich mal mehr als gelungen, es wurde nicht einfach nur kopiert sondern man hat dem Lied noch nen eigenen Stempel aufgedrückt.

3 Sterne für das Album

5 Sterne für die Konzerte
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am 10. September 2011
Wenn jemand das Vorgängeralbum "Le Pop (inkl. Hidden Bonus Track)" besitzt, kann ich mir nicht vorstellen, dass irgendeine Rezension ihn oder sie vom Kauf des Nachfolgers "A Kiss Before You Go" abhalten könnte. Dieser Gruppe möchte ich sagen: Wenn euch "Hey Ho on the devil's back" auf "Le Pop" gefallen hat, dann ist "A Kiss Before You Go" genau das Richtige für euch. Andernfalls rate ich dazu, mit gemäßigter Erwartung an dieses Album heran zu gehen.

Das Besondere an "Le Pop" war für mich, dass hier die Musik im Mittelpunkt stand und die Liedtexte eher als Begleitung dienten. Die einzige Ausnahme war besagtes "Hey Ho on the devil's back", das eine zusammenhängende Story erzählte, die ich klischeehaft/stereotyp fand und die mir deshalb nicht gefiel. Es war und ist das einzige Lied auf "Le Pop", das ich beim Abspielen öfters überspringe.

Leider sieht es bei der Nachfolge-CD "A Kiss Before You Go" recht ähnlich aus: Hier steht der Text im Vordergrund und die Musik liefert die Begleitung. Jedes Lied folgt einem klaren Textschema, das musikalisch unterlegt wird. Dadurch geht das, was für mich den Reiz an Katzenjammer ausgemacht hat, größtenteils verloren.

Bei "Demon Kitty Rag" auf "Le Pop" konnte ich auch nach dem fünfzigsten Anhören nicht anders, als mir vier Katzen vorzustellen, die sich nachts in einem Saloon auf einem alten Barpiano austoben und dabei in wildes Geheul ausbrechen, dessen lyrischer Gehalt ihnen vollkommen Banane ist. Das Lied hat meine Fantasie befeuert. Bei "Cocktails and Ruby Slippers" auf "A Kiss before you go" konnte ich bereits beim ersten Anhören nicht anders, als mich zu fragen, ob das ein Cover eines achtziger-Jahre-Popsongs sei. Und selbst nachdem ich dem Booklet entnommen habe, dass dem nicht so ist, bin ich immer noch entschlossen festzustellen, an welche beiden Lieder mich der Anfang und der Refrain so extrem erinnern. Das Lied, und leider auch einige andere, klingt wie eine x-beliebige Pop-Produktion.

Der Titel "Land of Confusion" ist in der Tat ein Cover des bekannten Genesis-Klassikers. Hier würde ich von einem Gegensatz zwischen Musik und Lyrik sprechen. Beim Original geht ein fetziger Sound mit einem kraftvollen Text einher. Bei diesem Cover scheint die zum gutgelaunten Schunkeln einladende Musik nicht wahrhaben zu wollen, dass es im Text um zusammenbrechende Weltbilder, Orientierungslosigkeit und Aufbruch geht. Hat mir überhaupt nicht gefallen, fand ich völlig unpassend.

Meine große Hoffnung war "Lady Marlene", das ich bereits von Youtube kannte. Meine Empfehlung: Seht euch die Aufnahme "Live @ Kulturkirche Cologne" an. Ich finde, hier scheint die Luft vor Atmosphäre Funken zu schlagen. Die CD-Version hat demgegenüber deutlich weniger Pfeffer. Sie ist immer noch ganz gut, aber auf keinen Fall der Kracher den ich mir zwecks Tausendundeinem Anhören erhofft hatte. Katzenjammer haben den Ruf, eine Liveband zu sein - vielleicht ist dies ein Beispiel dafür.

Um meine Rezension in lesbarer Länge zu halten, habe ich die Infos zu den übrigen Titeln in einem Kommentar gebündelt, siehe unten.

Ich habe mich mit "A Kiss Before You Go" arrangiert, indem ich acht der zwölf Lieder aus meinen Playlists geworfen habe. Die verbleibenden vier Lieder sind gut genug, um den Kauf insgesamt zu rechtfertigen. Inzwischen haben Katzenjammer auch eine Live-CD heraus gebracht: A Kiss Before You Go-Live in Hamburg. Vielleicht eine Alternative zu dieser etwas lieblosen Studioscheibe.
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