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am 6. September 2007
Schier unerschöpflich scheint das Reservoir an Southern-Rockbands zu sein - im wöchentlichen Turnus werden einem die schärfsten Dinger um die Ohren geschlagen. Dabei darf man die Grenze zum Southern-Rock ganz sicher nicht [mehr] an der Mason-Dixon-Line festmachen. Auch die Zuordnung zum "old southern-rock", die man sehr häufig in Vergleichen mit LynSkyn & Co. zieht, hinkt ganz gewaltig. Zu den alten Stilmitteln wie Hardrock, Blues und Country werden heute munter Roots- und Stoner-Rock beigemischt. Deshalb kommt es auch sehr häufig zu Mißverständnissen, wenn man die Schublade 'Southern-Rock' bemüht. Mehr denn je scheint es mir derzeit angemessen zu sein, ideologische Scheuklappen abzulegen, um den Blick für's Gesamte nicht zu verlieren.

"Bad luck ain't no crime" von BLACKBERRY SMOKE besitze ich schon seit 2005, kann sie aber leider erst heute rezensieren, da sie nicht bei amazon.de gelistet war. Beim ersten Hören kamen mir spontan die FOUR HORSEMEN in den Sinn und ich denke, daß trifft's auch heute noch ziemlich genau. Um aber die Kurve zu meiner Einleitung zu nehmen, ich möchte BLACKBERRY SMOKE auf keinen Fall in irgendeine Schublade gesteckt wissen. Sie decken die gesamte Bandbreite des "neuen" SR ab: Stoner- und Metal-Versatzstücke mit viel Melodie, Power-Balladen, etwas New-Country - fertig ist die gelungene Melange.

"Bad luck ain't no crime" hat zwei Teile: 8 Studio-Tracks und 3 Live-Takes, wobei vor allem Letztere die wahren Qualitäten von BLACKBERRY SMOKE veranschaulichen.
Mit "Testify" und "Sanctified woman" gehen sie's gleich richtig deftig an. Das ist nix für zart-besaitete Gemüter! "Another chance" ist eine im New-Country wurzelnde Ballade - mit einem heftigen Break geht's mit "Ain't got nothing for you" im angestammten Tempo weiter. "Normaltown" ist eine Power-Ballade der härteren Gangart, für mich eines der Highlights dieser Scheibe. "Train Rollin'" klingt verdammt nach "Train, Train" von BLACKFOOT, ist allerdings eine ganze Nummer härter. "Angeline" ist wieder eine Ballade, die allerdings nicht ganz das Niveau von "Normaltown" erreicht. Mit "Sure was good" geht der erste Teil mit feinem Country-Rock zu Ende.

Live geht's sogar noch eine ganze Kante schärfer zu Werk: "Scare the devil" ist der mit Abstand stärkste Song auf dieser Scheibe, da klingt's tatsächlich etwas nach LynSkny zu "Edge of forever"-Zeiten. "Muscadine" ist ziemlich powerful, aber nicht besonders originell. Dafür legen sie dann mit "Freeborn man" ein Cover der OUTLAWS nach, das sich gewaschen hat. Die Nummer wird knallhart nach Strich und Faden auseinander genommen - ein Hammer, da bleibt kein Auge trocken.

Leider blieb es bis heute bei diesem einzigen Album von BLACKBERRY SMOKE. Auf der website kann man allerdings noch Demos ordern. Sie touren pausenlos durch den Südosten der United States - derzeit sind sie als Opener für ZZ top unterwegs.
"Bad luck ain't no crime" ist ein amuse geule, das Appetit auf mehr, sehr viel mehr macht. Einige kleinere Schwächen erklären meine Wertung auf VIER Sterne, die sind allerdings hochverdient!!
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am 12. April 2013
Die erste CD von Blackberry Smoke ist nur ein erster Schritt auf dem Weg zur sagenhaft guten Musik, die die Band heute macht. Hier klingen schon die interssanten Meldodieläufe und die harten Riffs durch, aber im Großen und Ganzen ist die Band doch noch auswechselbar etwa mit den frühen Georgia Satellites. Die ganze Platte klingt wie in einer Garage aufgenommen, was bei enem Stück ja noch gehen mag, aber als Masche langweilt. Besser als der Durchschnitt, aber auch nicht wirklich mehr. Was fehlt, ist nicht nur der vernünftig produzierte Sound, sondern auch das fantastische Keyboard der späteren 2 Platten. Muss man nicht haben.
Ergänzung im April 2015: Leider macht die Band diese gute Musik jedenfalls nicht mehr auf CD. Das jüngste "Roses"-Album ist in jedem Titel enttäuschend...
11 Kommentar|2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 28. Mai 2013
Glatte fünf Sterne für diese Scheibe! Solide gitarrenlastige Rockmusik ohne
hirnloses Computergebumse- was braucht es mehr. Und das macht diese Band auf einem Niveau wie die ganz Großen. Dass die folgenden Alben noch besser wurden, spricht
für die Klasse dieser Band.
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