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2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen What I expected
Written in the form of diary entries, very captivating and a great insight into the lives of parents of a mentally ill child. Enjoyed reading it.
Vor 23 Monaten von Libuse Skocdopolova veröffentlicht

versus
24 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Frühkindliche Schizophrenie?
Bevor ich dieses Buch gelesen habe, hatte ich schon diverse Reportagen über Janni Schofield gesehen, sowie Interviews mit ihren Eltern und unzählige Auftritte in Talkshows. Und dabei hatte ich mehr und mehr den Eindruck gewonnen, dass Janni vielleicht gar nicht schizophren ist - sondern ihre Eltern nur mediengeil. Es gibt viele Diskussionen im Internet...
Vor 13 Monaten von Alexandra Gottstein veröffentlicht


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24 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Frühkindliche Schizophrenie?, 9. November 2013
Von 
Alexandra Gottstein "Bloggt Buchkritiken / Bl... (Deutschland / Germany) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: January First: A Child's Descent into Madness and Her Father's Struggle to Save Her (Kindle Edition)
Bevor ich dieses Buch gelesen habe, hatte ich schon diverse Reportagen über Janni Schofield gesehen, sowie Interviews mit ihren Eltern und unzählige Auftritte in Talkshows. Und dabei hatte ich mehr und mehr den Eindruck gewonnen, dass Janni vielleicht gar nicht schizophren ist - sondern ihre Eltern nur mediengeil. Es gibt viele Diskussionen im Internet darüber, und ein Begriff, der immer wieder fällt, ist "Munchhausen by Proxy", eine Verhaltensstörung, bei der Eltern ihren Kindern einreden, dass sie krank sind, oder sie sogar tatsächlich krank machen, um Aufmerksamkeit zu bekommen. Und genau diesen Eindruck hatte ich auch.

Ich kann mich z.B. an eine Szene erinnern, in der Jannis Mutter sie in die Notaufnahme bringt, weil sie angeblich einen psychotischen Anfall hat. Das Mädchen hat ein Messer in der rechten Hand, legt es leicht an ihr linkes Handgelenk und sagt dabei: "Ich schneide mir die Hand ab." Aber sie sagt es ganz ruhig und macht auch keine Anstalten, sich wirklich mit dem Messer zu schneiden. Ihre Mutter macht eine Bemerkung darüber, was man alles tun muss, damit ein Kind in die Notaufnahme aufgenommen wird, und dass sie inzwischen genau weiß, wie das geht.

Ich leide selber an einer schizo-affektiven Persönlichkeitsstörung und weiß leider nur zu gut, wie ein psychotischer Anfall aussieht... So nicht. Nicht so ruhig. Man sagt dann nicht "Ich schneide mir die Hand ab", man versucht, es zu tun. Und ich habe nur eine leichte Störung, während Janis Störung extrem stark sein soll.

Aber ich wollte das Buch dennoch lesen, weil ich dachte, vielleicht kommt das im Fernsehen einfach falsch rüber. Vielleicht wurden manche Szenen nachgestellt und wirken deshalb so unecht. Aber im Buch hat sich der Eindruck, dass hier ein Kind krank gemacht und ausgenutzt wird, um die Eltern in die Medien zu bringen, nur verstärkt. Vielleicht liege ich damit völlig falsch, aber dann handelt es sich hier immer noch bestenfalls um Eltern, die viel zu schnell zu Medimanten greifen, um ihr Kind in den Griff zu bekommen.

Zum Beispiel berichtet der Vater von einem Ereignis, als Janni fünf Jahre alt war. Ihre Mutter hatte sie zum Einkaufen mitgenommen, und das Mädchen begann im Geschäft damit, Sachen aus den Regalen zu reißen und auf den Boden zu schmeissen. Das finde ich an sich noch nicht so ungewöhnlich - kleine Kinder haben nun mal Trotzanfälle. Was macht die Mutter also? Anstatt in irgendeiner Form Erziehungsmaßnahmen zu ergreifen, lässt sie die Kleine direkt in eine psychiatrische Klinik einweisen!

Und immer wieder pochen die Eltern bei den Ärzten darauf, dass Janni mehr Medikamente bekommen soll, weil sie angeblich nicht mehr zu kontrollieren ist. In einem Kapitel berichtet ihr Vater, dass sie Seroquel bekommt - genau das Mittel, was ich ebenfalls nehme, aber Janni nahm im zarten Alter von 6 Jahren die 5-fache Dosis von dem, was ich als 37-jährige nehme! Irgendwann kommt Janni in eine Klinik, in der die Ärzte nicht direkt versuchen, alles mit Medikamenten zu beheben, sondern stattdessen ansprechen, dass die Eltern mit konsequenter Erziehung sicher schon eine Besserung erreichen könnten, und besonders die Mutter verlangt stur immer wieder, dass dem Mädchen anti-psychotische Beruhigungsmittel gespritzt werden sollen - obwohl es in anderen Kliniken mehr als einmal vorgekommen war, dass Janni nach so einer Spritze stundenlang halb bewusstlos und sabbernd auf dem Boden lag und sich einnässte.

Der Vater scheint von seiner Tochter regelrecht besessen zu sein. Er beschäftigt sich jede freie Sekunde mit ihr und geht dabei nicht nur selber so auf ihre imaginären Freunde ein, als wären sie echt, sondern reagiert auch mit Zorn und Hass auf Menschen, die andeuten, dass sie vielleicht nur eine lebhafte Fantasie hat. Beide Elternteile lassen ihr so ziemlich alles durchgehen, egal, ob sie jetzt jeden Tag nur Cheeseburger essen will, ob sie andere Kinder schlägt oder ob sie sich weigert, sich selber die Zähne zu putzen oder alleine zu duschen. Sie braucht nur zu schreien, und schon heißt es, sie bekommt einen psychotischen Anfall - und dann wird gemacht, was sie will. Und egal was sie tut, sie kann die Schuld immer auf ihre imaginären Freunde schieben.
Manches fand ich auch nicht sehr glaubwürdig. In einem Kapitel wird immer wieder berichtet, dass die Eltern quasi in Todesangst vor ihrer Tochter leben, die schlägt, beißt und kratzt. Zwei erwachsene Menschen. Ein fünfjähriges Mädchen. Kein Wunder, dass sie gewalttätig wird - Kinder testen ihre Grenzen aus, und wenn die Eltern schreiend weglaufen, hat man als Kind die Macht, und dann gibt es keine Grenzen.

Da fragt man sich schon, ob dieses Kind wirklich schizophren ist, oder nur geradezu auf extremes Verhalten gedrillt. So oder so tut mir January Schofield leid, denn ob sie nun schizophren ist oder nicht, sie hatte eine schreckliche Kindheit, konnte nie normal zur Schule gehen, hat kaum echte Freunde... Und ihre Eltern haben ihr wieder und wieder das Gefühl gegeben, dass sie eine Last ist.

Trotz meiner Zweifel am Inhalt war das Buch spannend zu lesen und ich konnte es gar nicht weglegen. Aber im Nachhinein habe ich mich darüber geärgert, es gelesen zu haben. Eine normale Kritik ist daher für mich nicht möglich und ich werde neutrale Bewertungen hinterlassen. Wer sich für Schizophrenie oder psychische Krankheiten bei Kindern interessiert, wird dieses Buch sicher auch interessant finden, aber ich würde dennoch eher keine Empfehlung aussprechen, weil ich denk Eindruck habe, dass man als Leser hier ein verzerrtes Bild präsentiert bekommt.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Mühselig, 21. Februar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
En verzweifelter Vater schreibt die Geschichte seiner Beziehung zu seiner schon als Kleinkind geistig schwer erkrankten Tochter
Die Erzählung ist repetitiv und zieht sich dahin, die aus führlich geschilderten Reaktionen des - an sich natürlich sehr bedauernswerten- Vaters sind in ihrer konsequenten Verleugnung und Selbstüberforderung, die sich auch katastrophal auf den jüngeren Bruder auswirkt, mühsam und manchmal fast ärgerlich zu lesen. Mir ist klar, dass eine so tragische reale Geschichte als solche im Grunde nicht bewertet werden kann, aber das ganze Buch ist ganz einfach wenig einfühlbar geschrieben und mühselig zu lesen.
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2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen What I expected, 8. Januar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Written in the form of diary entries, very captivating and a great insight into the lives of parents of a mentally ill child. Enjoyed reading it.
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5.0 von 5 Sternen Spannend und bewegend, 28. März 2014
Rezension bezieht sich auf: January First (Taschenbuch)
Ein super spannendes Buch, die Geschichte von Jani und ihrer Schizophrenie liest sich stellenweise wie ein Thriller. Ich finde mutig, wie ihr Vater beschreibt, dass er jahrelang einfach nicht wahrhaben wollte, welche Probleme seine Tochter hatte und dass er immer dachte, sie ist einfach ein hochbegabtes Genie und niemand außer ihm kann sie wirklich verstehen. Die Eltern haben eine Stiftung gegründet, um andere Familien mit psychisch kranken Kindern zu unterstützen und dafür sammeln sie Geld (was ja der Sinn einer Stiftung ist). Ihnen zu unterstellen, sie wären hinter Geld oder Publicity her, finde ich unfair. Aber ganz egal, wie man das sieht, das Buch reißt einen einfach mit.
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5.0 von 5 Sternen Berührendes Schicksal - brilliantes Buch, 6. August 2014
Rezension bezieht sich auf: January First (Taschenbuch)
Ein brilliantes und sehr einfühlsames Buch! Michael Schofield gewährt dem Leser einen sowohl intimen als auch schonungslosen Einblick in das Leben mit seiner psychisch kranken Tochter. Bevor ich das Buch gelesen habe, hatte ich schon Dokumentationen über Jani gesehen und war vom Schicksal der Familie sehr berührt. Ich war begeistert von den Schofields und ihrer Art mit Janis Krankheit umzugehen. Das Buch ist sehr gut und anschaulich geschrieben so dass auch Laien verstehen von was gesprochen wird. Eines der besten Bücher das ich je gelesen habe!
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5.0 von 5 Sternen Lesenswert..., 11. Juni 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
...für alle die sich mit dem Fachgebiet "auskennen" (beruflich od als Betroffene) ansonsten eher für Menschen mit starken Nerven!

Teilweise wirklich erschreckend, wenn man sich vor Augen hält zu welcher "Zeit" das Buch handelt, erinnert es doch sehr an die Psychiatrie der 50er / 60er Jahre.
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2 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sad but brilliant, 5. Dezember 2012
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
I read the book after I had seen a coverage about Jani and her family and liked it a lot.
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1 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr gutes Buch!!!, 29. Juni 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: January First: A Child's Descent into Madness and Her Father's Struggle to Save Her (Kindle Edition)
Ich habe dieses Buch gelesen, auch als Fremdsprache einfach zu lesen.

Da ich selbst von Schizophrenie betroffen bin berührt mich das Schicksal dieses jungen Mädchens besonder...
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