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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Melancholische Klangwelten
Ich mache es kurz, weil es schon genügend Rezensionen zu dieser außergewöhnlichen CD gibt. Nach einem knappen Monat des intensiven Hörens kann ich als großer Fan progressiver Rockmusik nur betonen, dass "Grace for Drowning" ein Meisterwerk ist. Ich weiß nicht woran es liegt, aber irgendetwas zwingt mich dieses Doppelalbum wieder und wieder...
Veröffentlicht am 14. Dezember 2011 von Aristoteles

versus
28 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Gibt es objektiv gute Musik?
Die vielen enthusiastischen Bewertungen erstaunen mich ein wenig. Ich glaube kaum, dass dieses Album so eine positive Resonanz wecken würde, wenn es nicht von Steven Wilson wäre. Momentan hält sich meine Begeisterung noch in Grenzen. Mir frönt Herr Wilson hier etwas zu sehr seinen musikalischen Vorbildern in dem er sich zu sehr in Stilübungen...
Veröffentlicht am 6. Oktober 2011 von Thomas Meyer


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19 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Stevens Glanz in allen Fazetten, 30. September 2011
Von 
Bärsrajko "rbaers" (Strausberg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Grace for Drowning (Audio CD)
Mein absoluter Lieblingsmusiker hat erneut zugeschlagen.Für mich nicht mehr nachvollziehbar ist die qualitativ hochwertige Veröffentlichungsflut mit Porcupine Tree,Blackfield und wie in diesem Fall persönlichen Projekten.
Nach dem Solodebüt vor ein Paar Jahren,welches Porcupine-Tree affine Rocksongs mit allerlei experimentellen Elektronik,Ambient sowie Noise-einflüssen verwob,hier nun Nachschlag für all die Jünger in Form eines Doppelalbums.
Steven taucht ein in seine ureigenste Welt aus melancholischen 70er-Jahre Rock und verbindet dies mit allerhand Beiwerk,welches die musikalische Offenheit eines der begnadetsten Musiker der Neuzeit nur untermauert.
Wo andere alte Progrock-Strukturen wiederkauen,spinnt Wilson diesen Faden weiter,mixt moderne Electronica bei,lässt avantgardistisch angehaucht bombastische Parts anschwellen,nur um in Bruchteilen einer Sekunde in schwelgerischen Parts zu versinken,die z.B. wie im genialen "deform to form a star" nur zum niederknien sind.
Das sind dann wieder diese typischen Wilson-Gänsehaut Refrains bzw. Parts,wo man nur ehrfürchtig und gleichzeitig glücklich und traurig innehält.Das schafft wie immer Bilder vor dem geistigen Auge,da Steven es schafft,diesen hohen Grad an glaubhafter Emotionalität mit einer Professionalität und produktionstechnischer Abgeklärtheit zu verbinden,welche letztlich konkurrenzlos bleibt. Da gibts aktuell nichts vergleichbares,kann man letzlich nur kritisch innerhalb der eigenen Wilson-Veroffentlichungen konkurrieren. Und da schneidet dieser Opus nach den wie ich persönlich finde eher "nur" sehr guten letzten Blackfield bzw. Porcupine Tree-Alben ausgezeichnet ab,findet Steven hier doch die perfekte Balance all seiner Projekte wie No-Man(das ruhig elegische),sperrige Früh 70er progressive Parts mit der PT-typischen Melodielastigkeit,nur noch überthront mit dieser so speziell ergreifenden Verletzlichkeit.
Songlängetechnisch ist Progtypisch von kurzen Intermezzis bis zum 23 Minüter alles bei,wobei hier nicht auf pure elegische Parts,sondern mehr der Experimentiergeist mit vielen Stimmungswechseln ausgelotet wird.Diese Platte wird viele Durchläufe benötigen,um sie in Gänze über die vollen 83min zu erfassen,aber darum geht es ja auch bei solcherlei Musik.
Komisch,das ich bei dieser Musik immer das Bedürfnis habe,diese in Ruhe,am besten im Dunklen,im Auto oder unter Kopfhörer sich entfalten zu lassen,da diese räumlich,hallige Art der Produktion regelrecht nach einem intimen,intensiven Hörgenuss verlangt.
Die offen dargelegte Angreifbarkeit in seiner Stimme,den Arrangements...das darf durch Nebenherhören nicht verstümmelt werden. Wobei gerade der experimentelle Charakter dieser CD zum intensiven Hören zwingt,ist hier doch nicht alles auf Harmonie gebürstet,sondern immer wieder mit Sperrigkeit durchzogen.
Auch interessant,dass viele Parts an die neue Opeth(Brüder im Geiste)erinnern,da darf man sich schon auf das bald erscheinende Projekt mit M.Akerfeldt freuen.
Soundtechnisch ist natürlich für alle Kopfkino-Fanatiker,die eventuell auch ein gutes 5.1. System ihr eigen nennen,alles perfektionistisch wie eh und je zubereitet.dann vollen Genuss an alle Fans.
Man sieht sich auf den kommenden Live-Events zu dieser Platte. Absolute Kaufempfehlung!
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28 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Gibt es objektiv gute Musik?, 6. Oktober 2011
Von 
Thomas Meyer (am Harz) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Grace for Drowning (Audio CD)
Die vielen enthusiastischen Bewertungen erstaunen mich ein wenig. Ich glaube kaum, dass dieses Album so eine positive Resonanz wecken würde, wenn es nicht von Steven Wilson wäre. Momentan hält sich meine Begeisterung noch in Grenzen. Mir frönt Herr Wilson hier etwas zu sehr seinen musikalischen Vorbildern in dem er sich zu sehr in Stilübungen ergeht. Man muss wahrscheinlich eine gewisse Affinität zu 70-Jazz-Prog-Rock a la King Crimson, Van der Graaf Generator, Gentle Giant etc. mitbringen, um in die allgemeine Euphorie einstimmen zu können. Das wirkt alles beeindruckend, musikalisch versiert, technisch perfekt. Leider bin ich auf emotionaler Ebene aber noch nicht ganz durchgedrungen. Selbst die eingängigeren Stücke berühren mich nicht so, wie das viele Porcupine Tree oder Blackfield Sachen ähnlicher Machart schaffen. Vieles finde ich ehrlich gesagt fast ein bißchen langweilig. Insurgentes hatte da interessantere Songs zu bieten (z.B. Harmony Korine oder Significant Other). Vielleicht wächst das Album ja noch. Dann werde ich meine Rezension umgehend ändern bzw. löschen. Dass einige aber schon so kurz nach Erscheinen solch überschwängliche Statements in ihren Rezensionen abgeben verwundert mich aber schon ein wenig. Sind Geschmäcker so verschieden? Vielleicht liegt es an mir, dass sich mir das "objektiv gute" (noch) nicht vollends erschließt. Vielleicht geht es aber dem ein oder anderen "gemeinen PT/Blackfield-Connaisseur" ähnlich wie mir.
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18 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Beste Veröffentlichung 2011, 2. Oktober 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Grace for Drowning (Audio CD)
Wie oft habe ich mir in den vergangenen Wochen und Monaten die Hörbeispiele dieses Albums angehört - immer und immer wieder sah ich mir die Videos zu "Track One", "Index" und "Remainder the Black Dog" an. Und wie oft habe ich sehnsüchtig auf diesen Tag gewartet, an dem das neue Studio-Album meines absoluten Lieblingskünstlers erscheint...
Und das nicht umsonst. Schon die einzelnen Hörbeispiele, die wenigen Momente, die vor der Veröffentlichung zu finden waren, tragen eine Genialität in sich, die man in anderen musikalischen Versatzstücken der heutigen Zeit vergebens sucht. Die Videos wirken im Zusammenspiel mit der Musik so abstrakt, dass man sie wieder und wieder ansehen kann, obwohl sich einem auch nach dem fünften Ansehen nicht unbedingt ein Sinn erschließt. Aber gerade das ist es, was den Reiz an Steven Wilson ausmacht - und für mich schon immer ausgemacht hat.
Ich bin zudem anderer Meinung als ein Teil meiner Vorredner - ich bin seit gut zwei Jahren großer Fan der letzten 20 Jahren Wilsons musikalischer Wege. Grade das aktuelle Porcupine Tree Stück "The Incident" zählt zu einem meiner Lieblingsalben überhaupt. Auch "Insurgents", das viele aus meinem Umfeld nicht mehr anhören konnten, gefiel mir mit jedem Hören mehr und mehr. Und dennoch bin ich der festen Meinung, dass "Grace for Drowning" der Höhepunkt Wilsons bisheriger Laufbahn ist.
Ich möchte hier kurz auf die einzelnen Songs eingehen, da dieses Album von solch einer Vielfalt zeugt, dass es mir schwer fällt, eine Prägnante Rezension über das Album zu schreiben, ohne die einzelnen Songs betrachtet zu haben:

Grace for Drowning:
Ein wunderschönes Intro führt einen perfekt in das Album hinein. Es klingt sehr melancholisch - aber gerade das macht es so wunderschön. Interessantes Detail: Im Heft ist erwähnt, dass es sich hierbei um 40 Gesangsspuren handelt.
Sectarian:
Ich frage mich immer wieder, wie Wilson es schafft, ein dermaßen dissonantes Riff schön klingen zu lassen. Der Track entwickelt zuweilen eine Kraft, die einige Metal-Bands nicht in der Form erzeugen können. Ein großartiger Improvisationsteil in der Mitte rundet dieses knapp acht-minütige Instrumental perfekt ab. Hat mich beim ersten Durchhören fasziniert und tut es auch jetzt noch.
Deform to Form a Star:
Ein wunderschöner Song, wohl Wilsons beste Ballade seit "Stop Swimming". Eine großartige Atmosphäre, die das ganze Lied wunderbar entspannend macht, perfekt abgeschlossen von einem wunderschönen Outro - welches mich wunderbar zurück in den Juli dieses Jahres zurückversetzte, da dieses das erste war, was ich von dem Album gehört habe.
No Part of Me:
Die ersten richtig elektronischen Klänge des Albums leiten diesen Song ein. Bemerkenswert hier ist der sehr lange Aufbau und die fließenden Übergange, so wird man in der Mitte des Liedes in einen sehr düsteren Teil transportiert, ohne dies sehr offensichtlich wahrzunehmen. Sehr dramatisch in der ersten Hälfte und klanglich interessant ind er zweiten Hälfte.
Postcard:
Ich hatte den selben Gedanken, wie bei "Deform to Form a Star" auch schon: Eine Wilsons bester Balladen seit "Stop Swimming". Wilson selbst erwähnte in einem Interview über das Album: 'It's almost over the top on 'Postcard'. It's almost like a Hollywood moment. Sickly sweet. That's new for me - to not be afraid of being even a little bit kitsch in a way. Because there's always a danger, when you do things like that, that people will accuse you of being pretentious, pompous, over the top. I don' care anymore.' (Steven Wilson, 2011) Aber genau dieser Teil, über den er redet, ist für mich einer der Höhepunkte des Albums. Das Lied war das letzte, was ich von einem Steven Wilson Album erwartet hätte, da er sehr radiotauglich (vielleicht bis auf den doch etwas rauen Sound) ausgefallen ist - aber er ist gleichzeitig so groß, so episch aufgezogen, dass es eins meiner Lieblingsstücke dieses Albums ist.
Raider Prelude:
Auch diesen Teil konnte man - zusammen mit dem Outro von "Deform to Form a Star" - im Juli schon anhören. Ein sehr, sehr düsteres Chorstück, lediglich später noch mit Klaviereinsatz. Ein großartiges Stück, das mit dem später folgenden "Raider II" noch genialer dasteht.
Remainder the Black Dog:
Den Song kenne ich schon länger, da man ihn mit der Anmeldung für den Newsletter als Download erhalten hat. Ein großartiges Stück, gerade durch den sehr King Crimson- und jazzlastigen Mittelpart. Hat mich von Anfang an überzeugt.
Belle de Jour:
Das Intro der zweiten CD erinnert mich sehr an Filmmusik: Ein großer Pluspunkt, denn ich liebe Filmmusik. Es ist gleichermaßen bedrohlich, wie melancholisch, wie optimistisch. Diese Mischung zu kreieren, dafür beneide ich Wilson.
Index:
Bei der Preview zu diesem Song war ich anfangs etwas abgeschreckt, aber das Stück wächst bei mir mit jedem Hören - mittlerweile so weit, dass ich es als einen der Höhepunkte des Albums sehe. Die Atmosphäre dieses Stücks ist so großartig, so düster und doch auf seltsame Weise anmutig - ein Meisterstück.
Track One:
Habe ich zuerst in Verbindung mit dem Video gehört - und habe mich ziemlich erschrocken, als der plötzliche Einsatz des Mittelteils kam. Am Anfang recht düster, dann kurzzeitig sehr melodisch, dann eine Klangkulisse, die mächtig vor einem steht - und zu Ende geführt von einer wunderschönen Solopassage.
Raider II:
Ein schwieriges Stück. Wie habe ich mich auf diesen Song gefreut, ein 23-Minüter von Steven Wilson. Doch nach dem ersten Hören war ich etwas ernüchtert: So viel ist doch gar nicht passiert... Doch ich hörte es erneut, und erneut, und erneut - jedes Mal erkannte ich neue Facetten, entdeckte die Verbindung zur Prelude auf der ersten CD und bemerkte, wie genial die zweite Hälfte des Stückes ist. Sehr düster, sehr verspielt und teilweise hart und großartig, sehr theatralisch aufgezogen. Klarer Höhepunkt des Albums.
Like Dust I Have Cleared from My Eye:
Besser hätte man dieses Album nicht ausklingen lassen können. Ein sehr bewegtes, popiges Lied, eine großartige Melodie und viel Melancholie - aber immer mit der positiven Nuance, die man bei Wilson immer irgendwo findet. Nach fünf Minuten folgt das knapp drei minütige Outro des Songs und des Albums und lässt einen wunderbar aus dem Album hinauskommen. Ein großartiges musikalisches Meisterwerk findet sein Ende.

Was bleibt letztlich zu sagen? Das Album übertraf alle meine Erwartungen, die ich hatte. Es ist Steven Wilson, es hat neue sowie alte Elemente, es hat großartige Melodien, sehr düstere Passagen, viel Improvisationsmomente - ein rundum gelungenes Werk eines kreativen Meisters. Für mich die klare Nummer Eins der Veröffentlichungen dieses Jahres!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Begeisternd, 24. November 2011
Rezension bezieht sich auf: Grace for Drowning (Audio CD)
Gut,mit dem Cover der CD kann ich nicht viel anfangen, liegt an Lasse Hoile. Die Titel sind schwer lesbar und die Besetzung auf dem "Knüllpapier" fast gar nicht. Raider2 ist ein harter Brocken der bei mir einfach nicht rutschen will, aber wo, außer auf ein paar alten Genesis-Scheiben, ist schon alles perfekt?
Für den Rest des Albums kann ich nur sagen: Ich war von Musik selten so begeistert.
Und dabei hat Steve Wilson mit PT schon einiges abgeliefert was keine andere neuzeitliche Band fertig kriegt.
Musikalisch ist die Scheibe so vielschichtig, daß man kaum glauben kann, daß der alleinige Macher SW heißt. Allerdings hat er für die Umsetzung auch hochkarätige Musiker an seiner Seite. Auf alle Stücke möchte ich nicht eingehen, aber zwei stellvertretend für die anderen erwähnen.
Postcard: Obwohl fast schon ein bischen kitschig, wunderschön !
Remainder The Black Dog: Jazzrock vom Allerfeinsten !
Trotz meiner anfänglichen Kritik ist dieses Album einzigartig gut und allemal 5 Sterne wert !
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen wilson, 3. Oktober 2011
Rezension bezieht sich auf: Grace for Drowning (Audio CD)
Grace for drowning von Steven Wilson:

Sitze hier, schreibe diese Zeilen, höre gerade "Remainder the black Dog" zum ca. fünften Mal, das komplette Werk zum dritten Mal. Bin eigentlich Jazzer mit Hang zum härteren Klientel, aber egal. Versuche eben, das "Ding" von Wilson zu ergründen, aber das ist eigentlich nicht weiter nötig. Selten habe ich das Gefühl gehabt, etwas Genialeres gehört zu haben, keine Interpretation von "abgefahren", "völlig wirr" oder ähnlichen Attributen um Musik interessant zu beschreiben. Wilson macht die Musik, auf die er Bock hat und das klingt extrem authentisch und grandios. Natürlich nicht jedermanns Sache, vor allem , wenn man seine Arbeit vorrangig von Porcupine Tree oder Blackfield kennt und auch zu Recht schätzt. Für mich als Mittvierziger ein hervorragendes Stück Musik, das sich vom alltäglichen Sumpf des Kommerz mehr als abhebt, hoffentlich trotzdem Respekt und Anerkennung findet.

Sehr mutig, was Steven Wilson hier darbietet. Bin eben bei "Raider II" und erlebe ein selten gewordenes Gefühl der Überraschung, solch komplexe Musik in diesem Bereich hören zu dürfen (Schubladendenken!!!). Bin eben wieder zurück zu "Belle de jour", weils einfach genial ist und weil danach "Index" folgt, was auch irgendwie großartig ist.

Ertappe mich immer häufiger dabei, "Grace for drowning" zu glorifizieren, merke aber gleichzeitig, daß das mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit kein Fehler ist.

Eine CD mit großartigen Musikern (u.a. Steve Hackett und Jordan Rudess), die einer der innovativsten Musiker dieser Zeit zusammengeführt hat, um seiner eigentlichen Passion zu fröhnen.
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15 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Set the controls auf Anfang, 12. Juli 2012
Rezension bezieht sich auf: Grace for Drowning (Audio CD)
Für diese Rezension muss ich etwas weiter ausholen:

Seit Fear of a blank planet haben mich die Wilson Sounds nicht mehr so recht interessiert.
Natürlich gönnte ich Wilson den Erfolg, den er mit Porcupine Tree hatte, aber irgendwie blieb da ein schaler Beigeschmack. Es schien, als würde er mit seiner Hauptband die Brötchen verdienen und deshalb musikalischen Dienst nach Vorschrift liefern, während er sich bei seinen Nebenprojekten künstlerisch austobte.

Beim Erscheinen von The Incident war ich deshalb gar nicht mehr so enttäuscht wie viele andere. Die Scheibe bestätigte einfach meinen Eindruck. Porcupine Tree waren zu einer guten Rock Band mutiert, die musikalischen Ausrufezeichen setzte Wilson inzwischen woanders. Sein Soloalbum Insurgentes bekam deshalb noch einmal eine Chance von mir. Aber auch hier war ich nicht so überzeugt. Zwar interessanter als The Incident, aber irgendwie richtungslos und auch nicht unbedingt spannend.

Die Nachricht vom Erscheinen seiner zweiten Soloscheibe nahm ich deshalb nur mit Schulterzucken zur Kenntnis. Wollte ich wirklich den x-ten Klon von Blackest Eyes oder Russia on ice hören? Nicht wirklich, also lieber schnell abhaken.

Dann drangen aber vermehrt Stimmen zu mir. Wilson erzählte in Interviews etwas von starkem King Crimson und Jazz-Einfluss und ein Freund, der sonst nur auf experimentellen Kram steht, lobte das Album in höchsten Tönen. Da das Album in der normalen Edition günstig für 10 Euro zu haben ist, habe ich es also doch noch mal probiert. Und?

Ich bin geplättet! Auf Grace for drowning liefert Wilson endlich wieder das, was ich seit Fear of a blank planet vermisst habe. Musikalische Achterbahnfahrten. ECHTE Gefühle. Jazz! Zwar im Rockkontext aber trotzdem stark vertreten. Großartig!

Gleich der eröffnende Titelsong macht klar: Hier ist etwas anders. Das ist irgendwie typisch Wilson und dann doch wieder nicht. Seine Harmonien, die er in der letzten Zeit immer wiederholt hat, sind noch da. Aber er verfremdet sie absichtlich - Lässt mal hier einen Ton weg, fügt dort eine schräge Chromatik hinzu.
Das ganze führt dazu, dass man sich sofort wie zuhause fühlt, um danach umso stärker aus dem Gewohnten heraus gerissen zu werden. Das Album besteht diesmal nicht aus Wilson Schönklang. Selbst Postcard, ein Song der noch am ehesten an die älteren Sounds erinnert, spielt mit den Erwartungen und enttäuscht sie absichtlich. Da kommt zwar so ein Sigur Ros ' mäßiges Crescendo, aber genauso schnell wie es gekommen ist wird es wieder abgewürgt. Stattdessen folgt dann ein eher klassischer Chor und eine irgendwie schöne aber irgendwie auch beunruhigende Soundscape.

Stimmt, gab's bei Wilson alles schon mal. Aber es wird hier neu zusammengesetzt und irgendwie nur angerissen. So nach dem Motto: 'Jetzt habt ihr alle gedacht, endlich kommt die Trains-Kopie, die ihr entweder hassen oder lieben könnt. Aber ihr kriegt sie nicht! Ich verändere die Nuancen ein klein wenig, und schon werdet ihr euch nicht mehr so wohlfühlen! Hähä!' Hier erweist sich der gute Steven endlich wieder als wahrer Künstler, der mit den Erwartungshaltungen spielt und sie gekonnt ins Leere laufen lässt.

Aber das ist lange nicht alles. Es werden hier nicht nur die Bausteine neu und ungewohnt zusammengesetzt. Nein, Wilson betritt tatsächlich für ihn musikalisches Neuland. Zum einen hat das Remastern der King Crimson Alben bei ihm wirklich hörbare Spuren hinterlassen. Robert Fripps Geist weht durch das gesamte Album. Und das nicht nur in den brillanten Gitarrenriffs und -soli, die zu den besten gehören, die Wilson je komponiert hat, sondern auch in seiner jazzigen und experimentellen Ausrichtung.
Schon seit längerem ist Wilson von Miles Davis begeistert. Aber erst jetzt hat er es geschafft, den Jazz gleichberechtigt in seinen Soundkosmos zu integrieren. Wenn eine Improvisation, wie beispielsweise in dem großartigen Remainder the black dog beginnt, ist dies kein Fremdkörper, sondern fließt absolut natürlich in das Rockschema.
Dass diese musikalische Erweiterung gelingt, dürfte zu einem nicht geringen Anteil an solch versierten Musikern wie beispielsweise Ben Castle, Theo Travis oder Trey Gunn liegen. Wilson hat hier nicht nur seinen Stiefel runter gespielt, sondern mit seiner gut zusammengestellten Band eifrig improvisiert. Und das ist für den Jazz bekanntermaßen nicht ganz unwichtig.

Exemplarisch für die Qualität des ganzen Albums steht Raider II.
Für mich ist dies der beste Song, den Wilson bisher geschrieben hat. In 23 Minuten wird hier alles abgedeckt wofür er heute steht. Allein der Beginn ist ein Meisterwerk. Dissonante Klaviertupfer werden von einer quälend langend Pause durchbrochen (Vielleicht kann mir ein schlauer Kopf mal sagen wieviele Takte das sind?), der Gesang flüstert wie ein unheimlicher Zwerg hinterm Ofen hervor, und dann bricht das Crimson-Inferno los!
Der Schock ist so gewaltig, dass ich beim ersten anhören beinahe mein Bier verschüttet hätte. Dann ein 21st century schizoid man ' Gedächtnisriff. Vangelischöre. Van der graaf generator ' Flöten. Der Song klingt, als würde Wilson sein eigenes Progrock-Disneyland besuchen. Über allem schwebt aber trotzdem die melancholische, moderne und - ja wirklich! - jazzige Aura des Albums.

Grace for drowning ist verschnörkelt, verschroben und will erschlossen werden. Aber das zeichnet interessante Alben aus. Und diese Scheibe wird todsicher alle begeistern, denen Stevies Sound zuletzt ein wenig zu berechenbar geworden ist. Hier ist der echte Steven Wilson am Werk gewesen. Der Soundtüftler, Künstler und Progrocker (Und ich spreche von 'progressiv' in seiner tatsächlichen Bedeutung).

Es passt ins Bild, das Wilson angekündigt hat, Porcupine Tree vorübergehend auf Eis zu legen. Denn Grace for drowning ist tatsächlich ein radikaler Neuanfang. Und ob sich Wilson nach dieser künstlerischen Selbstbefreiung noch einmal das Korsett des PT-Sounds anziehen möchte, wage ich doch sehr zu bezweifeln. Was ich gar nicht schlimm finden würde. Grace for drowning zeigt schließlich, dass er am besten ist, wenn er sich nicht um Erwartungshaltungen kümmern muss.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen I could take you out and study you every day ..., 20. Februar 2012
Rezension bezieht sich auf: Grace for Drowning (Audio CD)
Klang das letzte Porcupine-Tree-Album irgendwie zerfleddert und das erste Solo-Werk eher etwas kühl und abweisend, so stimmt auf Grace for Drowning endlich mal wieder alles. All die Tugenden, die Steven Wilsons Werke seit über zwanzig Jahren ausmachen, manifestieren sich in diesem fast anderthalb Stunden dauernden Gesamtkunstwerk. Dieses Album ist groß, im wahrsten Sinne des Wortes...

Üppig, ja stellenweise überbordend an Ideenreichtum, reiht Wilson Songs aneinander, die nach erstem Höreindruck gar nicht so recht zueinander passen dürften, aber sie tun es, denn dieses Mal hat er das geschafft, was ihm auf The Incident nicht gelungen ist, dass nämlich diese kleinen, kurzen Zwischenhappen ala Raider Prelude, Belle de Jour oder auch der Titelsong Grace of Drowning (als Opener) ins Konzept passen. Diesmal klingt nichts zerfleddert, alles gehört zueinander und bildet eine kompakte Einheit.

Mit Postcard, Deform to Form a Star und Like Dust I have cleared from my Eye präsentiert Steven Wilson drei wundervolle Balladen. No Part of Me beginnt auch als solche, entwickelt sich aber in der Folgezeit zu einem leicht schräg klingenden, scheppernden, jazzigen Progsong, den ich zu meinen absoluten Lieblingen auf der Platte zähle, neben Remainder the Black Dog, ähnlich ruhig beginnend, mit jazzigem Mittelteil und vielen proggigen Elementen. Auch das stellenweise so minimalistisch anmutende Index ist für mich so ein Dauerrotierer, der vielleicht "coolste" Song auf dem Album.
Und dann ist da noch Raider II...

Das schon viel besprochene, über zwanzigminütige Raider II ist wahrlich ein Brocken von Song, der aber eine atemberaubende Stimmung und Spannung erzeugt. Wilson spielt geschickt mit dem Unerwarteten, verwebt verschiedene Genre ineinander, umeinander und wieder auseinander, ist jedoch intelligent genug, es nicht zu übertreiben. Herausgekommen ist etwas, das irgendwie alles ist: Mal Prog-, mal Rocksong, Pop mit Artrock-Elementen, Ballade, Metalcore, Jazzsession, Kammerkonzert ... Ein wuchtig wirkender, hoch experimenteller, aber nicht kopflastiger Soundtrack im allerbesten Sinne, der mich komplett gefesselt und überzeugt hat.

Das klingt jetzt alles furchtbar schwer, vor allem schwer verdaulich, ist es aber gar nicht. Ich finde Grace of Drowning sogar sehr zugänglich, viel zugänglicher als Insurgentes. Der hervorragende Aufbau des Albums sorgt dafür, dass man eben nicht hinten heraus erschlagen wird, sondern es bereitet einen behutsam vor, macht einen neugierig und erfüllt schlussendlich alle Erwartungen, ohne dass es auch nur eine Sekunde vorhersehbar war. Was, wenn nicht das, macht ein großes Album aus...
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eines der musikalischen Genies unserer Zeit, 6. November 2013
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Rezension bezieht sich auf: Grace for Drowning (Audio CD)
Wie konnte ich diesen Steven Wilson nur über all die Jahre übersehen? Lag es an der "Mucker-Mentalität" in der Produktion von so einigen Porcupine Tree-Sachen, dem - für meinen Geschmack - zu prätentiösen Schlagzeug-"Show-Off", dem drahtig-modernen Aktiv-Bass-Sound oder der allgemeinen "Prog-Attitüde", die ich seit den 80er-Jahren zunehmend ablehnte? Da schloss ich mich dann schon lieber der - ach so integren - Indie-Gemeinde an. Man sollte es halt tunlichst vermeiden, in Schubladen zu denken. Habe ich doch gerade in dieser Zeit selbst Musik gemacht, die der von Steven Wilson z.T. gar nicht so unähnlich war. Wie dem auch sei, seit Grace For Drowning habe ich gecheckt, dass es sich bei ihm nicht um irgendeinen von vielen handelt, sondern um einen außergewöhnlich kreativen, begabten und produktiven Musiker, der all das hat, was man den ganz Großen des Rock-Universums zuschreibt. Ein gutes Zeichen dabei ist auch, dass er immer unkommerzieller wird und immer mehr an seinem ganz eigenen Stil bastelt. Die vermeintlichen Radio-Hits hat er schon vor 10 Jahren gemacht. Songs wie etwa Lazarus (auf Deadwing von Porcupine Tree) oder Trains (auf In Absentia von PT) hätten es verdient, von internationalen Radiosendern rauf und runter gespielt zu werden. Aber so ist es nicht gekommen, und Steven Wilson's Musik wurde immer sperriger und verschrobener, um auf Grace For Drowning einen (vorläufigen?) Höhepunkt zu erreichen, bei dem er viele Stränge seiner musikalischen Webearbeit zusammenführt. Beim Opener und Titelstück macht er seinem Nachnamen (ich denke an den unübertroffenen Harmoniegesang der Beach-Boys-Wilsons) alle Ehre. Danach folgen drei Stücke, die jedes King Crimson-, Pink Floyd- oder Genesis-Album in den schönsten Farben geschmückt hätten. Und dann kommt, wie aus heiterem Himmel, plötzlich diese Pop-Perle Postcard; eine der schönsten Balladen der letzten 30 Jahre. Kein Zweifel: Wilson ist eines der musikalischen Genies unserer Zeit. Seit über 20 Jahren liefert er immer wieder hochqualitatives Material ab und wird immer interessanter, um nicht zu sagen besser. In der britischen Progressive-Szene ist er längst etabliert, als ihm von King Crimson diverse Alben und von Jethro Tull das epochale Aqualung zum Remix anvertraut wurden. Neulich habe ich im Kino den Trailer von Pompeij gesehen, der vom Titelsong des aktuellen Wilson-Albums, The Raven That Refused To Sing, untermalt wurde. Dieses Album stieg bei Veröffentlichung übrigens auf Platz 3 der deutschen Albumcharts ein. Es tut sich was, auf jeden Fall wäre es ihm zu wünschen, von einer breiteren Öffentlichkeit wahrgenommen zu werden. Er hätte es wirklich verdient, denn von solchen musikalischen Giganten, von diesen Musiknerds und Musikbesessenen, die ohne Unterlass ein Ding nach dem anderen raushauen, gibt es nur ganz wenige. Steven Wilson ist definitiv einer von IHNEN. Man darf gespannt sein, was dem noch alles einfällt ...
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Hat gedauert, aber dann richtig!, 24. November 2012
Rezension bezieht sich auf: Grace for Drowning (Audio CD)
Mit der Platte bin ich anfangs nicht so recht warm geworden (obwohl ich langjähriger Porcupine Tree und generell Prog-Fan bin).
Teilweise is das einfach zu abgefahren was der Steven da so produziert hat.

Nach div. Durchläufen allerdings - und immer die passende Stimmung / Zeit vorausgesetzt - hat sich das Potenzial der CD entfaltet und ich finde die CD mittlerweile richtig gut!
Einige Lieder sind auch so immer noch "zu weit draussen", um mich persönlich komplett anzusprechen (alleine schon der urlange Raider-Track), aber dafür sind andere Lieder dafür umso besser und stimmiger (wie z.B. Postcard, No Part Of Me, Remainder The Black Dog, oder generell die komplette erste CD).

Allerdings muss ich sagen, dass beide Solo-CDs von Hr. Wilson wesentlich schlechter sind wie der gute Herr mit Band auf seinen Solo-Konzerten.
Wer also Zeit und Muse hat, sollte sich dies unbedingt antun, denn das ist noch mal um Längen(!) besser wie die Musik auf CD.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein echtes Statement!, 5. Oktober 2011
Von 
Markus Mempel (Potsdam Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Bei den bereits abgegebenen aussagekräftigen und wirklich fundierten Albumrezensionen möchte ich nur noch meine zwei wichtisten Punkte loswerden:

1. Das Werk ist ein echtes Statement. Für das Format Album. Gegen die Generation iPod. Gegen die Single-Wut der Charts. Für ein ganzheitliches Musik-Kunst-Erlebnis. Daher ist "Grace for Drowning" unglaublich fordernd und verlangt dem Zuhörer meistenteils viel ab, da es sich - zumindest meinen eingeschliffenen - Hörgewohnheiten (Aufbau, Stimmungen, Dramaturgie) ein ums andere Mal wiedersetzt. Daher "muss man da buchstäblich" durch, ist aber danach sehr viel reicher als vorher.

2. Das Album bringt (zumindest mich) musikalisch wirklich weiter. Sowohl was die verarbeiteten Musikstile angeht als auch bzgl. Form, Harmoniearbeit und Atmosphäre. Manchmal merke ich, dass ich in meinem eigenen Saft schwimme, nur noch Sachen höre und gut finde, die in mein Schema passen. Andere Musik empfinde ich dann oft als "nicht mein Ding/Geschmack" und ich lege es zur Seite. Dieses Album aber erweitert meinen Horizont, ist zuerst unbequem und stößt dann aber viele musikalische Türen auf. Es kommt mir vor, dass mein Blick sich weitet und ich nur staunen kann, "was alles möglich ist".
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Grace for Drowning
Grace for Drowning von Steven Wilson (Audio CD - 2011)
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