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Kundenrezensionen

4,1 von 5 Sternen
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4,1 von 5 Sternen
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am 8. Dezember 2014
Sehr cooles RTS spiel mit hollywoodreifen Videosequenzen und Soundtrack (leider mit vergleichbar vorhersehbarem Plot in der Kampagne), mittelmäßiger-überdurchschnittlicher Grafik und solider Steuerung, Ki sowie vermutlich einzigartigem Multiplayersystem.
Letzteres ist auch ein Hauptgrund weiterhin zu spielen. Das matchmaking System lost einem automatisch Gegner zu die (meistens; in etwa) so stark sind wie man selbst, so dass es weder frustrierend noch langweilig wird. Die drei verschiedenen Rassen sind (meiner Meinung nach) gut ausbalanciert und Blizzard patched nach wie vor um hier immer zu optimieren. Insgesamt ist das Spiel (vor allem im Multiplayer) sehr fordernd, da man stets auf Wirtschaft, Produktion und Einheitenmanagement sowie gegnerische Aktivitäten achten und reagieren muss. Die Schwierigkeitsgrade Einfach, Mittel, Schwer und Brutal im Kampagnenmodus sind auch realistisch so dass jeder mit seiner zu ihm passenden Schwierigkeit spielen kann. Für Leute, die gerne Achievements sammeln ist hier ebenfalls genug Gelegenheit. Dazu kommt noch die Möglichkeit mit dem mitgelieferten level Editor Maps selbst zu erstellen, für diejenigen die gerne selbst kreativ tätig werden. Es gibt auch eine unüberschaubare Menge an Maps die sich übers Battle.net (Internet) kostenlos downloaden und spielen lassen.

Negativpunkte:
- Die meisten Spielmodi sind nur online verfügbar, KEIN Lan Modus (Kampagne geht aber auch offline, allerdings ohne Achievements)
- Battle.net Nutzungsbedingungen: u.a. Urherberrecht und Überwachung, aber wo ist das heutzutage nicht mehr der Fall :-/
- Jedes Addon kostet einzeln so viel wie ein Standalone (Wings of Liberty wird zum Spielen von Heart of the Swarm benötigt).
Der dritte, noch nicht erschienene aber angekündigte, Teil Legacy of the Void soll wohl ohne die beiden anderen Addons spielbar sein.

Fazit: 3,5 Sterne aufgerundet zu 4.
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am 13. März 2013
Vorweg: Da dies "nur" ein Addon ist werde ich lediglich die neuen Elemente bewerten und nicht nochmal auf allgemeine Attribute der Serie eingehen.

# Singleplayer #
Dieser war laut Blizzard vielen Spielern zu lang. Und ich kann das absolut nachvollziehen. Jedoch sollte man sich fragen ob eine Geschichte Längen hatte oder ob die Leute einfach nicht so lange mit einer epochalen, unfassbar spannenden Geschichte berieselt werden wollten. Ersteres war hier der Fall, doch leider wird es ohne Erkennung des eigenen Fehlers wohl kaum möglich sein ihn lediglich mit Kürzungen in der Missionsanzahl zu beheben.

+ Die Rahmenhandlung
Sie wird fortgesetzt wo wie aufgehört hat und endet wie jeder erwarten dürfte mit der Rache Kerrigans an Mengks. Der Weg dahin ist diesmal etwas gradliniger und mit weniger Abstechern zu nicht Plot relevanten Plätzen versehen. Man hat daher nicht wirklich das Gefühl das man durchs Weltall "tingelt" um kurz vor der nahenden Apokalpyse noch einen Freund auf Korhal zu besuchen. Nein, der Schwarm ist führerlos und muss sich neu zusammen raufen und genau dieses Storykonstrukt kommt hier auch gut rüber wenn auch ohne großartige Wendung oder Überraschungen.

+ RPG Faktor & Mutationen
Wie auch schon in WoL lassen sich Einheiten verbessern. In diesem Fall wird unterschieden zwischen sogenannten Evolutionen sowie 3 verschiedenen Eigenschaften die jederzeit im Leviathan wechselbar sind. Dazu gibt es sogenannte Evolutionsmissionen wonach man die Wahl zwischen 2 verschiedenen Gattungen hat deren die jeweiligen Einheiten absofort fest angehören. Es wird kein Gegenwert benötigt um diese Eigenschaften nutzen zu können, das einzige was gesammelt wird sind Machtpunkte die man für Kerrigans persönliche Evolution benötigt. Diese hat zu Anfang 2 später ebenfalls 3 verschiedenen Fähigkeiten pro Stufe (alle 10 Level) zur Auswahl, man kann also je nach Mission seine Einheiten sowie Heldin sogar umskillen was einen angenehmen taktischen Touch verleiht.

+ Missionsdesign
Wie schon bei WoL auf einem überdurchschnittlichen Niveau. Zwar wiederholen sich manche Vorgaben aus dem Hauptspiel aber in Relation zu anderen Strategiespielen immer noch das abwechslungsreichste was man finden kann zumal auch genug neue Ideen verbaut worden sind. Weniger einfallsreich waren die vorhin bereits erwähnten Evolutionsmissionen (die auch nicht zu den 20 beworbenden zählen) wo man verschiedene Stränge zuerst testen muss bevor man sich für eine Evolution entscheidet. Diese Missionen sind ohne Herausforderung, nicht storyrelevant und daher schlichtweg uninteressant. Man hätte genauso gut nur über einen Text samt Video sehen können was von den 2 Möglichkeiten einem besser gefällt.

~ Schwierigkeitsgrad
Ist natürlich wie immer frei wählbar und war für mich auch nicht verkehrt allerdings ist er doch spürbar leichter als der von WoL. Ich habe in der Kampagne nicht gegen eine einzige getarnte Einheit kämpfen wüssen, weswegen die Möglichkeit einen Detektor zu bauen garnicht gegeben war. Genauso wurden Königinen zu Energie unabhängigen Dauerheilern ummodifiziert und den Brutstätten eine automatisch erhöhte Larvenproduktion spendiert. Zusammen mit der Tatsache das sämtliche Upgrades neben den typischen 3 Panzer und Waffenleveln zu Gunsten der auswählbaren Eigenschaften im Leviathan aus dem Spiel genommen worden sind verliert die Kampagne viele spielerische Optionen und wirkt stark entschlackt. Es tut dem Spielspaß keinen großen Abbruch doch daher lassen sich die Stimmen erklären die davon sprechen das man hier ja nur Einheiten massen müsste und sonst nichts. Denn sehr viel mehr muss man innerhalb einer Mission abseits der individuellen Ziele wirklich nicht berücksichtigen.

- Inkonsequenz zu SC1
Wer den Vorgänger nicht kennt oder nicht zu genau nimmt kann diesen Punkt getrost ignorieren. Jedoch sind viele Sachen in der Zeitlinie unstimmig oder umgeschrieben worden. Dies fing bereits mit WoL an, denn das Grundgerüst - die Liebe zwischen Raynor und Kerrigan - sollte garnicht mehr vorhanden sein. Jim Raynor hatte diesen inneren Kampf bereits hinter sich gelassen als Kerringan seinen besten Freund tötete und schwor das er derjenige sein wird der sie dafür zur Strecke bringt. Doch plötzlich sieht man einen alkoholisierten, vor Liebeskummer zerfressenden Raynor ohne erklärbaren Zusammenhang zur Vergangenheit. Des weiteren wird im Spiel auf den Urpsrung der Zerg eingegangen der ebenfalls nicht zu dem passt was man aus Büchern sowie dem Handbuch zu SC1 (als dieses noch aus mehr als 2,3 Seiten bestand gabs sogar detailierte Vorgeschichten zu den Rassen) kennt.

- Die Inszenierung / Charaktere
Man befindet sich mit Kerrigan auf dem Leviathan, einem Art Zergschiff zusammen mit ein paar ansprechbaren Untergebenen die mit der Zeit deutlich mehr werden. Subjektiv betrachtet gefällt mir diese Aufmache nicht so sehr wie die gemütliche Atmopshäre der Hyperion, mein wirkliches Problem ist aber das es scheinbar versucht wurde dies zu erreichen. Der Leviathan ist lediglich ein neuer Anstrich, die Zerg wirken teilweise gradezu naiv weil man wohl den Spagat schaffen wollte das sie immer noch eine eher animalische Alienrasse sind die sich nicht zu einem Plausch auf dem Freizeitdeck trifft aber dennoch nicht komplett schweigsam sind. Was nicht nötig gewesen wäre hatte man doch schon in SC1 die klare Trennung zwischen animalischen Dienern und den Zerebraten, die kognitive Elite der Zerg und mit eben diesen Teil sollte man eigentlich hier auch reden. Grade die Brutmutter kommt wie ein kleines Kind rüber das man zunächst belehren muss.

- Dialoge
Der größte Kritikpunkt aller neueren Blizzardtitel. Gucken die Jungs eigentlich nur noch Hollywood C-Movies zur Inspiration? Ich habe mich bei der Rezension von WoL zurück gehalten was das angeht weil es genug andere Punkte zu berücksichtigen gab aber in diesem Fall werde ich etwas konkreter werden.

Bosskampf gegen einen Zerg | "Willkommen zu deiner Beerdigung"
Bitte was? Ein monströses, animalisches Alienvieh was wahrscheinlich noch nie ein Bestattungsunternehmen von innen gesehen hat kommt mit einem solchen, möchtegern coolen Spruch?
Allgemein fast jeder Feind den man grade zurück geschlagen hat | "Ha! das war doch garnichts!" "Es war ein Fehler von dir das zu tun" "Du wirst mich nie besiegen!"
Nichts offenbart Schwäche mehr als der ständige Drang betonen zu müssen wie überlegen man doch ist, erst recht wenn es mit den immergleichen, platten Sprüchen passiert. Es demontiert jeglichen Feind zu einer Witzfigur, ich komme mir vor als Kämpfe ich gegen einen Comic-Bösenwicht wo den kleinen Jungs ja noch pädogigisch wertvolle Erfahrungen aufgezeigt werden sollen, wie z.B. das der Hochmut vor dem Fall kommt. Aber sowas sollte nicht in einem ernsthaften, düsteren Universum passieren.
Kerrigan | "Wir löschen sie aus.. FÜR IMMER!"
Auch die Königin ist sich nicht zu schade für ein paar verdammt böse Sprüche um zu betonen wie verdammt böse sie doch ist. Was in SC1 eine blutrünstige aber dennoch kühle Taktikerin war verkommt hier zu einem schlechten Mix verschiedener Klischees.

Fazit
Die Kampagne hat Spaß gemacht. Die verschiedenen Entwicklungsstränge, Evolutionen und Helden heben das Erlebnis vom normalen Spiel im Multiplayer oder gegen die KI ab. Die Cinematics waren wie immer ein Augenschmaus und die Missionen boten jeweils stehts individuelle Elemente wodurch sich selten ein Déjà-vu Gefühl einstellte. Jedoch bleibt mir als Fan des Universums und der Geschichte von Starcraft neben dem technischen Aspekt nicht viel gutes zu sagen. Die Geschichte ist platt, genauso die Charaktere mit ihren Dialogen. Aus einer Space Opera wurde eine seichte SciFi Geschichte auf der dafür umso größer das Wort EPIC prangert. Das haben sie ironischer Weise mit ihren Comic Bösewichten gemeinsam, egal wie schwach man bzw. die Story ist man muss sie nur laut genug brüllen.

# Multiplayer #

+ Balance
Da ich die Beta bereits gespielt hatte kann ich sagen das diese bis zum Start hin bereits sehr gut entwickelt hat. Ein kleiner Dämpfer zum bisher erreichen Status Quo des Hauptspieles kann man zwar nicht leugnen jedoch stecken da bereits wieder mehrere Jahre des Feintuning drinn was Blizzard mit Sicherheit auch hier wieder investieren wird. Gewohnt hohes Niveau mit einem Lüftchen nach oben.

+ Neue Einheiten
Die neuen Einheiten setzen genau an den richtigen Stellen an. Die Zerg bekommen eine Einheit um Deathballs auseinander zu pflücken sowie eine Belagerungseinheit. Auch die Protoss bekommen Möglichkeiten gegen Belagerung aus der Ferne vorzugehen und auf andere Weise dem Gegner zu schaden. Die Terraner haben letzten Endes weniger bekommen als geplant nachdem eine Einheit während der Beta komplett entfernt wurde, die neue Einheiten sind jedoch auch hier nützlich und pflegen sich gut in das Repertoire ein.

~ Clans, Replays & Co.
Es gibt viele Neuerungen im Battlenet, jedoch werde ich diese nicht in der Bewertung berücksichtigen da dies ein allgemeines Update des Battlenets ist und kein individueller Bestandteil des Addons. Dennoch bleibt zu sagen das grade für den Esport längst überfällige Verbesserungen gemacht worden sind.

Fazit
Der Multiplayer macht immer noch genau so viel Spaß wie vorher und bringt etwas frischen Wind ins Gemetzel ohne dabei am soliden Grundgerüst zu rütteln. Battlenet sowie Editor wurden über die Zeit viel erweiert und verbessert daher gibts auch beim arcadigen Teil immer wieder interessante Funmaps die einen an der Stange halten. Wer jetzt erst einsteigt wird gradezu erschlagen mit einer Auswahl an hochkarätigen Karten.

Zusammengefasst
Bleibt nur zu sagen, es ist immer noch Starcraft 2. Für Fans sicher kein Fehlkauf, ob einem das Preisleistungsverhältnis gefällt oder man lieber wartet bis es einen mehr anspricht muss jeder für sich selbst entscheiden. Für mich ist es ein zweischneidiges Schwert was neben Spaß auch viel Enttäuschung bot, je nach Gewichtung des Interesses kann ich das Addon jedoch durchaus empfehlen.
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Nachdem die Königin der Klingen in "Wings of Liberty" erneut eine Umwandlung erfuhr, vegetiert sie in einer terranischen Forschungseinrichtung vor sich hin und lässt geduldig zahlreiche Experimente über sich und ihre Brut ergehen. Als jedoch die Terranische Liga die Spur der menschlichen Rebellen bis in jene Einrichtung verfolgt, kommt es zur Konfrontation mit Imperator Mengsks Truppen, die für das galaktische Liebespaar Kerrigan und Raynor ein tödliches Ende nimmt. Wütend vor Rachedurst und angetrieben von der Aussicht auf eine Möglichkeit, Mengsk endgültig das Zeitliche segnen zu lassen, begibt sich die einstige Anführerin der Zerg auf eine lange Odyssee mit dem Ziel, die alte Kraft wieder zu gewinnen und den Schwarm wieder zur ultimativen Macht aufsteigen zu lassen. Dabei begibt sie sich unter anderem zurück nach Char, wo bereits General Warfield auf einen erneuten Kampf gegen die Zerg wartet und auf die mystische Heimatwelt der Zerg, die von den ursprünglichen Versionen der Bestien bewohnt wird. Als dann auch noch die bereits aus der menschlichen Kampagne bekannten Mischwesen aus Zerg und Protoss auf der Bildfläche erscheinen und die Wiederauferstehung eines alten gottgleichen Wesens vor der Tür steht, gerät das Universum erneut aus den Fugen.

"Heart of the Swarm" setzt logischerweise genau da an, wo der Vorgänger "Wings of Liberty" endet. Statt der Terraner stehen hier allerdings die insektoid-echsenartigen (wie will man es sonst ausdrücken ^^) Schwarmwesen, die Zerg, im Mittelpunkt. Die Spielweise verändert sich demnach ein wenig, da die Kreaturen überwiegend auf dem bekannten "Kriecher" (eine Art Boden bedeckender Schleim) bauen müssen und die Einheiten in der Regel etwas verletzlicher sind, als die der Terraner oder Protoss. Dies gleichen die Zerg aber durch das schnelle parallele "Bauen" ihrer Krieger aus, was, genügend Ressourcen vorausgesetzt, durchaus ein Vorteil ist. Eine Folge dieser Eigenart ist es auch, dass man zumeist schon recht schnell über eine für den Gegner gefährliche Masse an Einheiten verfügt. Eine weitere Besonderheit der Zerg besteht in verschiedenen Evolutionsstufen der Einheiten, welche die Basiseinheiten noch einmal in eine bestimmte Richtung spezialisieren kann. Um diese Stufe zu erhalten und eine Entscheidungsgrundlage zu bekommen, in welche Richtung sich die Biester entwickeln sollen, muss man so genannte "Evolutionsmissionen" erfüllen und kann dabei die Vor- und Nachteile der Entwicklungsrichtungen in Aktion erleben und in Ruhe eine Entscheidung treffen, welche Art dem eigenen Spielstil mehr entspricht. Benötigt man z.B. eher Zerglinge, die etwas stärker sind und über Klippen hinweg springen können oder möchte man lieber, dass drei anstatt zwei dieser Kreaturen aus den Kokons schlüpfen und damit schlicht und einfach mehr Masse zum gleichen Preis prodizieren? Eine weitere Anpassungsmöglichkeit besteht in drei Mutationen, die man jeder Art mitgeben kann, so dass sich in Summe einige Kombinationsmöglichkeiten ergeben und man, nach Adam Ries, theoretisch 6 Möglichkeiten hat, eine Einheitensorte zu entwickeln. Das klingt aber komplexer, als es eigentlich ist, denn ein wirkliches "Vermutieren" ist nicht möglich, da man zwar nicht die Evolutionsstufen, aber eben die Mutationen immer wieder wechseln kann.

Die Missionen sind zwar immer noch spürbar auf Zeit getrimmt und nicht immer hat man ausreichend Zeit, sich gemütlich seine eigene Basis aufzubauen, aber im Gegensatz zum Vorgänger ist die Hektik in den Missionen wunderbar mit der erzählten Geschichte und vor allem mit dem verdammt kurzweiligen Missionsdesign in Einklang gebracht worden. Das Mikromanagement der Einheiten, sprich die Notwendigkeit des Einsatzes irgendwelcher Spezialfähigkeiten, ist gegenüber dem Vorgänger spürbar wichtiger geworden und da die Zerg-Einheiten über weite Strecken nicht unbedingt zu den robustesten Vertretern ihrer Zunft zählen (nehmen wir den mammutartigen Ultralisken aus dieser Kritik mal heraus...), muss man viel öfter jedes Ass im Ärmel nutzen, um in den höheren Schwierigkeitsgraden eine Chance auf den Sieg zu haben. Auf den beiden einfachsten Anforderungsniveaus "Moderat" und "Normal" kann man das hingegen durchaus vernachlässigen, da reicht einfach nur die pure Masse der Schwarmwesen, um den Feind mehr oder weniger schnell zu überrennen. Zwischen den Einsätzen gibt es wieder die Möglichkeit, Gespräche mit der "Crew" des Schwarmschiffes zu führen oder, wie erwähnt, Anpassungen an den Einheiten vorzunehmen.

Technisch überzeugt der zweite Teil der "StarCraft 2"-Trilogie durch das solide Grafikgerüst und vor allem wieder die schnell in Fleisch und Blut übergehende Steuerung, die Genre-Veteranen von Anfang an im Schlaf beherrschen und Anfänger recht fix erlernen können. Erneut überzeugen hollywoodreife Zwischensequenzen mit tollen deutschen Sprechern, so taucht hier z.B. Klaus-Dieter Klebsch (Synchronstimme von "Dr. House" oder auch Ian McShane, Alec Baldwin, Josh Brolin...) in einer äußerst passenden Rolle auf. Die Bindung an einen "battle.net"-Account ist selbstverständlich ebenfalls noch Pflicht, wenngleich Freunde irgendwelcher Modifikationen zur Verhinderung einer Accountsperrung immer die Möglichkeit haben, den Netzwerkstecker des Rechners zu ziehen und damit zwangsweise das Spiel auch im Offline-Modus erleben zu dürfen.

"Heart of the Swarm" gefiel mir, auf Grund der etwas mitreißenderen Geschichte und den tollen, wenngleich auch immer noch oft etwas kurzen Missionen (Zeitlimits jedweder Art lassen ab und an grüßen...), Missionen noch einmal ein ganzes Stück besser als der Vorgänger. Und da bereits den Vorgänger nur ein Hauch von der Maximalwertung von fünf Sternen trennte, sehe ich diesmal keinen ernsthaften Grund, diese erneut zu verweigern. "StarCraft 2" ist einfach nach wie vor das derzeit beste aktuelle Echtzeitstrategie-Spiel und wird es dank des neuesten Teiles, "Legacy of the Void", auch sicher noch eine ganze Weile bleiben...möge es Teil 3 sein, der diese Spitzenposition in einigen Jahren übernimmt.
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Das langerwartete Add-On zu Blizzards Sci-Fi-Klon von "WarCraft" ist da - und diese Erweiterung sprengt die Dimensionen von Wings of Liberty bei Weitem. Diesmal ist man Kommandeur der wohl größten und gefürchtetsten Streitmacht innerhalb der drei spielbaren Völker : Den Zerg. Diese greifen sprichwörtlich in Massen den Gegner an, um ihn schnell zu überwältigen sowie deren Verteidiger in vielen Punkten zu beschäftigen.

Fans dieses Volkes kommen voll auf ihre Kosten, denn auch dieses Volk verwendet neue und furchtbare Einheiten, zudem können auch diese wie bei Wings of Liberty verbessert werden und sind in ihrer Herstellung weitaus billiger als die Terraner oder Protoss.Jedoch gibt es auch beim Add-On einige Punkte,die mir nicht so gefallen haben und die den Spielspaß herunterziehen.

Kommen wir nun zu den positiven und negativen Merkmalen von "Heart of the Swarm".

POSITIVE MERKMALE "HEART OF THE SWARM"

-NEUES SPIELBARES VOLK-

Wie schon zu Anfang erwähnt, schlüpft der Spieler diesmal in die Haut der ehemaligen Königin der Klingen und jetzt wieder menschlichen Sarah Kerrigan, die in einem geheimen Labor als potenzielles Risiko gefangen gehalten wird. Man muss sie aus diesem Labor wieder hinausmanövrieren, denn die Terranische Liga, der Hauptgegner in diesem Add-On, hat den Aufenthaltsort lokalisiert und will diese Frau, die noch immer einen kleinen,aber bedeutenden Einfluss auf den führerlosen und mehrere Milliarden Krieger umfassenden Zergschwarm hat, am liebsten tot sehen. In einer verzweifelten Flucht kann sich Kerrigan zu den Ausläufern ihres Schwarms retten und beginnt ihren Rachefeldzug gegen die Liga und deren korrupten Imperator Mengsk, mit dem sie noch eine Rechnung offen hat...

Die Zerg haben wie die anderen Parteien aus Wings of Liberty ebenfalls neue Einheiten und Gebäude bekommen, die man in der Hauptzentrale, dem Schwarmstock, durch Larven und Drohnen morphen kann. Aber auch ältere Einheiten wie die Zerglinge,Hydra-,Muta-,und Ultralisken können in der Evolutionsgrube neue Fertigkeiten erhalten, die dem Rachefeldzug Kerrigans eine wichtige Hilfe sein werden. Neu dabei sind Einheiten wie Berstlinge, die ähnlich wie die fliegenden Terrors sich in den Kampf werfen und dabei Selbstmord begehen, die Brutmutter, eine starke Allzweckeinheit, die den Boden mit dem Kriecher überziehen kann, der eigene Einheiten schneller macht, die Schwarmwirte, eine Belagerungseinheit, die aus ihren Sporen kleine Einheiten unbegrenzt gegen die Gegner in den Kampf schicken können, Schaben und Scheusale, starke Nahkampf- und Bodeneinheiten sowie Brutlords und Viper, kombinierte Boden-und Flugbekämpfungseinheiten.Zudem kann man im weiteren Spielverlauf Zugriff auf Verpester bekommen, die vor allem terranische Gebäude auf die Seite der Zerg ziehen und unbegrenzte verseuchte Terranertruppen in den Kampf schicken können sowie den Brutalisken, eine starke und widerstandsfähige Nahkampfeinheit, die man aber nicht im Schwarmstock produzieren kann. Kombinieren Sie aus dieser geballten Ansammlung von Einheiten eine schlagkräftige Armee zusammen und Ihnen ist der Sieg schon so gut wie sicher!

-ROLLENSPIELELEMENTE-

Im Verlauf des Spieles ist es möglich, seine Heldin mit immer neueren und mächtigen Fähigkeiten auszustatten, seien es psionische Wellen, Heilungsauren oder die Herbeirufung mächtiger,dafür aber zeitlich begrenzter Truppen wie dem Allzweckmonster Leviathan sowie einer Horde verbündeter Urzerg, die die Elite darstellen und mehr Schaden verursachen sowie einstecken können als 08/15-Truppen. Haben Sie ein bestimmtes Level erreicht, schaltet sich eine Reihe mit drei Fähigkeiten frei, die man sich nach Bedarf aussuchen kann und immer neu tauschen,so oft man möchte. Eine wirklich gute Innovation!

-NEUE FEINDE, ALTE BEKANNTE-

Hauptgegner des Add-Ons ist die Terranische Liga, aber auch andere Feinde wie unzufriedene Brutmütter, fanatische Protoss,gefährliche Hybriden sowie stolze Urzerg müssen bekämpft werden. Jedoch ist man gegen diese Gegner nicht allein, denn auch alte Bekannte wie Jim Raynor, Zeratul sowie der seit langem vermisste Alexej Stukow, der zu einem Zerg mutiert ist, stehen dem Spieler mit Rat und Tat zur Seite.Auch völlig neue Verbündete wie der Zergorganismus Izsha, der Einheitenkreationist Abathur und der Urzerg Dehaka sind in Kerrigans Stab zu finden.

- CUTSCENES-

Man kann Blizzard alle möglichen Sachen an den Kopf werfen, in einem Gebiet sind die Macher aber spitze : Den Cutscenes.Mit nahezu filmreifer Grafik verfolgt man den weiteren Verlauf des Echtzeitstrategie-Klassikers und fiebert jeder neuen Sequenz mit.Beim Finale bekam ich echt Gänsehaut! TOP!!!

-ABWECHSLUNGSREICHE MISSIONEN-

Neben den alltäglichen Missionen wie dem Zerstören einer Basis,Sammeln von Ressourcen sowie Finden eines Artefaktes kann man jetzt in einem Nebenstrang sogenannte "Evolutionsmissionen" für den Schwarm spielen. Hierbei befehligen Sie eine kleine Gruppe Einheiten, die in zwei aufeinanderfolgenden Teilen Essenzen von Tieren und anderen einheimischen Getiers einsammeln muss, die Abathur während des Verlaufs gleich in die DNS der Zerg integriert.Mit den neuerschaffenen Einheiten geht es dann gegen eine Gruppe Feinde, natürlich keine Chance gegen sie haben und besiegt werden.Hat man die Missionen abgeschlossen, kann man sich zwischen einem der beiden Evolutionsstufen entscheiden.Doch Vorsicht,hier kann man nur einmal aussuchen, rückgängig machen ist dann nicht mehr möglich. Nichts desto Trotz eine willkommene Abwechslung zu den eintönigen Missionen.

-SPIELDAUER-

Hier bemängeln viele die anscheinend viel zu kurz geratene Spieldauer.Für Cheater,Dauerzocker oder Leute,die auf dem leichtesten Schwierigkeitsgrad zocken mag dass zutreffen, ich habe gleich auf dem höchsten Schwierigkeitsgrad angefangen und habe beinahe mehr als 28 Stunden gebraucht (Pausen miteinberechnet),finde ich mehr als akzeptabel.

-AUSREIZUNG DES MICROMANAGEMENTS-

Anders als bei Wings of Liberty, wo man eher eine mittelgroße Armee in die Schlacht führt, kann man bei Heart of the Swarm das Micromanagement richtig ausreizen und seine Gegner in allen Belangen überwältigen.Möglich machen dies die Vielfältigkeit sowie die geringen Kosten für eine einzelne Einheit. Hat man die Rohstoffe,die Versorgung und Grafikkarte, die so eine gewaltige Ansammlung unterstützt, kann man mehrere hundert Einheiten gegen seinen Gegner ins Feld führen und den Sieg erringen. Vergesst die 200-Mann-Limitgrenze, schickt 2000!

-NEGATIVE MERKMALE "HEART OF THE SWARM"

-INTERNETZWANG-

Wie beim Vorgänger ist man auch hier verdammt, eine stabile und permanente Internetverbindung zu besitzen.Zwar ist man hier in der Stadt gegenüber Menschen vom Land im Vorteil, jedoch kann es auch hier zu häufigen Systemauslastungen kommen, seien es jetzt Ligaserver oder andere Umstände. Zudem kann man maximal 4 Missionen im Einzelspielermodus absolvieren, ansonsten muss man sich wieder per Account auf die Vollversion aktualisieren. In Zeiten von Heartbleed-Lücken und gehackten Accounts sollte man dieses Spiel mit Vorsicht genießen,sonst ist man alles los,ist einem Freund von mir passiert. Auch das ständige Ein-und Ausloggen, nur um in die HOTS-Kamapagne zu kommen, geht einem irgendwann ziemlich auf den Sack.

-FEHLENDE NEBENSTRÄNGE DER ANDEREN PARTEIEN-

Bis auf eine Mission mit den Terranern ist man verdammt, die ganze Kampagne mit den Zerg durch zu spielen. Finde ich persönlich etwas langweilig, ich hätte zum Beispiel gerne so eine Mini-Kampagne wie bei Wings of Liberty gehabt, und ich glaube, ich spreche für alle, die neugierig sind, wie die Raynor's Raiders ihren Truppen sammeln oder was Zeratul nach der Zerusinvasion gemacht hat. Dass hätte so einen kleinen,aber dennoch wichtigen Einblick auf die kommenden Ereignisse in der finalen Fortsetzung "Legacy of the Void" geben können...

-LINEARER SPIELVERLAUF-

Wer sich einen nicht-linear verlaufenden Spielablauf wie bei Wings Of Liberty gewünscht hat, wird hier bitter enttäuscht. Man klappert einen Planeten nach dem anderen ab, und mögliche Nebeneffekte, die sich auf die Handlung auswirken, gibt es nicht.Öde gemacht sowas!

-PREIS-

Das Spiel ist 2013 erschienen, kostet aber immer noch 30 Euro? Und dass für eine Erweiterung??? Ziemlich teurer Spaß,muss ich ganz ehrlich sagen.Selbst die Erweiterung für Diablo 3, erst Ende März erschienen ist immer noch 35 Tacken wert, beinhaltet aber nur einen jämmerlichen neuen Akt und ein paar neue Modi. Hier kann man sich streiten bei diesem Thema.Andererseits zahlt man für eine ganze Kampagne, eine unfassbar gute Grafik und viel Fun,auf der Seiten ist man Hackern und häufigen Internetabstürzen ausgesetzt. Wie gesagt, der Preis ist bei Spielen immer so eine Sache.

FAZIT : Die Erweiterung bietet deutlich mehr Spannung als der Vorgänger und gewinnt durch den fortschreitenden Handlungsverlauf mehr an Tiefe.Auf der anderen Seite jedoch gibt es kaum neue Innovationen und auf wirkliche Überraschungsmomente wartet man vergebens. Doch sieht man über diese kleinen Fehler hinweg, so ist Heart of the Swarm ein solider Strategietitel,der Freude auf die finale Fortsetzung macht!
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am 1. Dezember 2013
Was soll man zu SC2:HotS schreiben, das meiste wurde ja bereits geschrieben und inhaltlich möchte man auch nicht unbedingt spoilern.

Zur Verpackung, die ist wie bei SC2:WoL und D3 und anderen Blizzard eigentlich sehr gut, aufklappbar, hat man auch was fürs ins Regal stellen, an die CE kommt es natürlich nicht ran, aber dennoch keine normale Plastikhülle, das ist schonmal viel wert.

Zur Registrierung: nunja steht ja auch drauf, battle.net Account notwendig und man muss online sein für den Multiplayer, Updates, Erfolge usw. Das ist in der heutigen Zeit - leider - nichts neues, aber dennoch ärgerlich, wenn auch verständlich für ein Spiel was gerade auf den Multiplayer und eSports abzielt und somit auch relativ gut gegen Schummler vorgehen lässt.

Was allerdings etwas ärgerlich werden kann, wenn man das Spiel hat und dann doch einige Patches bereits existieren, wenn man Pech hat kann man dann schon eine Weile sitzen, aber immerhin gibt es solche mächtigen Patches, die sich mit der Balance des MP und auch Bugs des SP auseinandersetzen, da ist Blizzard schon sehr gut, man hört auch - teilweise - auf die Community.

Zur Kampagne: Die ist liebevoll gestaltet, die Story ok (keine Spoiler ;) ) und die Darbietung auch sehr gut (nicht im Vergleich zu anderen Blizzard spielen, sondern allgemein!), im Vergleich bspw. zum ersten Teil fällt sie allerdings ab, was das Layout und Prinzip der Kampagnenmissionen angeht und auch die Darbietung (Videos, Menü usw.). Was die Schwierigkeit angeht, so war die Kampagne bei weitem einfacher als SC2:WoL auch auf Brutal konnte ich hier sehr schnell alle Erfolge einsammeln, was bei WoL einiger langer Spieldauern benötigte.

Zum Multiplayer: Da muss jeder sehen, ob das was für ihn ist, gegen echte Menschen und nicht gegen KI anzutreten ist nicht für jedermann etwas, ansonsten ist das System gut umgesetzt, Latenzen fast nicht vorhanden, man kann inzwischen die Regionen (4) auswählen, in denen man antritt (Amerika ist für EU Spieler auch noch ok, Asien / Korea logischerweise dann mit teilweise hohen Latenzen nicht immer spielbar). D.h. man könnte theoretische seinen 1 Account in 4 Regionen einsetzen und alles mit unterschiedlichen Erfolgen pflastern ;)

Insgesamt ein sehr gutes Spiel, was nicht an Teil 1 (SC2:WoL) heranreicht, aber ein sehr gutes PC Spiel an sich ist. Die Bewertung von nur 4 Sternen bezieht sich auf die vielen teilweise großen Patches, die teilweise nicht 100%ig schlüssige / gelungene Story und die teilweise einseitigen / zu ähnlichen Missionen.
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am 2. September 2015
Ich habe damals mit Begeisterung STARCRAFT I gespielt. Ein großes Lob an die Entwickler, nur wenigen gelingt es einen Nachfolger zu entwickeln und dem Vorgänger dabei treu zu bleiben. STARCRAFT II ist zwar eines der hektischeren Strategiespiele, mit klarer Biuldorder macht aber auch Gelegenheitsspielern Spaß, denn auch die Einzelspieler-Kampagne kann leicht in verschiedenen Schwierigkeitsgraden durchgespielt werden. Außerdem sind einzelne Einheiten besonders gut gegen bestimmte andere. Und da kommen wir auch schon zu dieser Erweiterung. Denn neue Einheiten bereichern das Spiel und sorgen für neue Strategien. Außerdem sind auch die neuen Kampagnen super. Sowohl die Geschichte als auch die unterschiedlichen einzelnen Missionen bereiten viel Vergnügen.
Auch die nächste Erweiterung erwarte ich mit Freude.
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am 15. Juli 2015
es wurde ja schon alles gesagt. in meinen augen kann kein spiel in diesem subgenre starcraft auch nur ansatzweise das wasser reichen.

sei es im im einzelspieler mit der hervorragenden kampagne, die zugegeben etwas kurz und mit den lästigen evolutionsmissionen etwas verwässert, dafür aber sehr abwechslungsreich mit interessanter missionsgestaltung umgesetzt wurde. davon abgesehen bin ich ein großer freund der starcraft-geschichte, die eben nicht nur aus "wir sind die guten, die sind die bösen und müssen sterben" besteht.

sei es im online-mehrspieler mit einer sehr gelungenen gegnersuche und schön ausbalancierten rassen. selbst ich als eher ein multiplayer-muffel habe hier eine kleine leidenschaft entwickelt. in 90% der spiele merkt man 1:1 wie der erfolg mit dem eigenen skill steigt und dann schmecken die siege gleich 3mal so lecker.

ich freu mich wie sau auf legacy of the void, auch wenn die zerg mit abstand meine lieblingsrasse sind.
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am 15. März 2013
Bewertung nur für Kampagne:

Habs innerhalb von paar Stunden auf Schwierigkeit "schwer" durchgespielt. War leider zu leicht. Würde sagen schwer bei Heart of the swarm entspricht normal bei Wings of Liberty. Die Tage dann nochma auf brutal spielen.

Ich hätte gerne etwas mehr Herausforderung gehabt und längere Missionen.
Durch die recht vielen Zeitkritischen Missionen die man innerhalb einer bestimmten Zeit geschafft haben muss, ist das Spiel auch schnell vorbei. Und wirklich viel Spaß machen die Missionen ebenfalls nicht. "Zerstöre Gegner/Objekt X innerhalb der nächsten paar Minuten, sonst hast die Mission vergeigt."
Ich guck mir gerne auchmal die Maps an ob man nen Gegner nicht umgehen und von irgendwo angreifen kann, wo er es nicht erwartet oder grad keine Einheiten hat, aber durch das Zeitkritische läuft das ganze dann einfach drauf hinaus, möglichst schnell möglichst viele Einheiten immer wieder auf den Gegner zu hetzen.
Einheitenskills gibt es zwar (z.b. die vom Verseucher), aber man braucht die schlichtweg nicht. Es gibt Einheiten die taktisch vorgehen könnten - Lurker einbuddeln z.B. - aber wozu sollte man sowas forschen, die Einheiten dann noch taktisch plazieren und Mikromanagen, wenn man den Gegner einfach mit Massen an Zerglingen und Banelingen überrennen kann?
Mass Queens geht übrigens auch super, feuern auf Luft und Boden und HEILEN SICH STÄNDIG GEGENSEITIG.

Für mich fühlte sich das an, als hetzt man von einer Mission zur nächsten. Die Story kam dabei zu kurz. Bei Wings of Liberty gabs noch viele nette Videos zwischendurch, die gabs hier fast garnicht.

Bei der Zeit die Blizzard für das Addon hatte, hätten die echt mehr draus machen können.
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am 12. Juli 2013
Die Kampagne ist einfach zu kurz wie es viele meiner Vorredner bereits angesprochen haben
Falls die Entwickler das lesen - BITTE macht beim 3ten Teil bzw. bei der Protoss Kampagne
nicht den selben Fehler wie hier, Einfach nur zu kurz dafür sind die Videos und Ingame Videos
absolut genial gemacht ... wenn man Deutsche Übersetzungen liebt.
Der Soundtrack ist auch klasse passt grossteils sehr gut zum Spiel.
Die Nebenmissionen sind ... naja erstens zu einfach (soll ja wahrscheinlich auch so sein)
und zum Grossteil überflüssig - Videos hätten wirklich gereicht.

Das Spiel hätte ansonsten 5 Sterne verdient zum jetzigen Zeitpunkt "wenn" die Kampagne
länger wäre. Bei mir waren keine Buggs, Fehler, Hänger oder Abstürze im Spiel zum jetzigen
Zeitpunkt der Rezession.

Das grösste Manko meiner Meinung nach (Betrifft nur die Kampagne - Spoiler):
Keine Entscheidungsfreiheit während oder zwischen den Missionen,
das war bei Wings of Liberty noch "etwas" anders.
Das Spiel wäre perfekt wenn man die Videos dieses Teils hernimmt und
eine etwas längere Kampagne wie in Wings of Liberty mit viel Entscheidungsfreiheit
(Wiederspielwert) einbaut.

Bin nicht so der Mehrspieler und wünschte mir für den Preis auch einfach etwas mehr Geschichte,
werden sicher viele Zustimmen.

Über Battle net kann ich leider nicht viel sagen aber viele meiner Vorgänger werden das
sicher beschrieben haben.

Wenn der Preis noch etwas fällt (zum jetzigen Zeitpunkt) klare Kaufempfehlung.
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am 29. Februar 2016
Als Starcraft Enthusiast kann ich jeden Strategiespieler diese Spiel empfehlen.

Der Einstieg viel mir schwer, da ich es gewohnt war Strategiespiele in einem anderem Tempo zu spielen, wie C&C.
Hier gehts rassanter und strategiescher zur Sache. Mit jedem Spiel wird man besser und bekommt immer bessere Gegner zugeteilt und das solange bis man vlt. sogar gegen eine Profi-Spieler spielt. Wem aber der Mega ausgebaute Mehrspieler Online Modus nicht zusagt, bekommt auch einen tollen dreiteiler mit Missionen, Videos, Upgrades etc. Jeder Teil befasst sich mit der Story einer Rasse und deren Entwicklung.

Der Multiplayer Modus ist viel mehr auf eine Balance zwischen den drei Rassen, Terran, Zerg, Protoss ausgelegt, damit der virtuelle Krieg ganz gleich, ob 1 gegen 1 oder sogar 4 gegen 4, sich auf Augenhöhe abspielt. Wobei jede Rasse ihre Stärken und Schwächen hat. Hier kannst du deine Skills testen und dich stätig entwickeln.

Im Arcade Modus kann man all das kombiniert in hunderten von unterschiedlichen "Unterspielen" die die Fangemeinde selbst entwickelt, kombinieren und seine eigene Präferenzen ausleben, so dass das Spiel nicht langweilig wird. Sozusagen der Funmodus.

Fazit: Absolute Kaufempfehlung, da es so viele Bereiche abdeckt. Tolles Training für Multitasking und die richtigen Entscheidungen im entscheidenen Moment zu treffen!
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