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am 24. Januar 2012
Seit über 10 Jahren nun verfolge ich den Weg von Clipse, die sich trotz niedrigem Output zu meinen Lieblingskünstlern gesellen. Dass die beiden Brüder Malice und Pusha T auch Solo-Karrieren nachgehen, ist seit "Fear of God" keine Überraschung mehr. Teil 2, also "Fear of God II: Let Us Pray", stellt Pusha Ts erstes eigenes Album dar, nachdem sein Vorgänger noch ein Mixtape war, von dem allerdings einige Tracks übernommen wurden. Im Gegensatz zur Clipse-Discografie erschien diese Platte nicht über das Neptunes-Label Star Trak, sondern über Kanye Wests Hitschmiede G.O.O.D. Music und der Indie-Größe Decon. Neben dem angesprochenen Kanye West wurden noch viele weitere Genre-Größen für Gastauftritte herbei gekarrt, doch dazu gleich mehr.

Eröffnet wird "Fear of God II: Let Us Pray" gleich mit einem mächtigen Brett namens "Changing Of The Guards". Mächtig ist dabei wörtlich zu nehmen, denn der mit aggressiven Synthies gespickte Beat pumpt wirklich gnadenlos, wozu Pusha T am Mic da anknüpft, wo er bei den Clipse-Alben aufgehört hat. Als Feature wird Diddy aufgeführt, der jedoch nur etwas im Hintergrund brabbelt. Nach "Amen" (feat. Kanye West & Young Jeezy), das für sich genommen nicht wirklich spektakulär ist, sich jedoch der Stimmung des Albums wunderbar anpasst, geht es mit "Trouble On My Mind" weiter. Diesmal ist Tyler, The Creator mit von der Partie, der gemeinsam mit dem Gastgeber seinen freaky Gedanken freien Lauf lässt. Das Ganze geschieht über eine im Tempo gezügelte und vom Klang her recht schräge Neptunes-Produktion. Am besten diesen Smash gemeinsam mit dem nicht minder verrückten Video ansehen. Einen weiteren echten Hit wird uns mit "Body Work" auf die Ohren gezimmert. Die Produktion von Rico Beats klingt ein wenig nach Three 6 Mafia - wie passend, dass Juicy J mit an Bord ist, dazu Meek Mill (Maybach Music) und French Montana. "Body Work" klingt vom Namen her möglicherweise wie ein Club-Track, ist aber feinster Gangsta-Rap, in dem die Waffen gezückt und illegale Geschäfte zelebriert werden.

Einen Sound technisch totalen Gegensatz bietet "Everything That Glitters", bei dem mit der grandiosen Performance von French Montana, dem gefühlvollen Piano-Instrumental und Pusha Ts Reflektion vom nicht immer ganz so glänzenden Lifestyle ("Not to glorify it") für wahre Gänsehautstimmung sorgt. Das lässige "Feeling Myself" mit Kevin Cossom im Hook offenbart hingegen die Freude am Luxusleben, welches mit Knarren und Koks gespickt ist. Einen MC, den man hier wohl weniger erwarten würde, ist 50 Cent. Er ist neben Pharrell Williams auf "Raid" mit dabei. Der lockere Beat mit fröhlichem Klavier, das ein bisschen nach Wild West Saloon klingt, erinnert an die alten Clipse/Neptunes-Zeiten und verbreitet schnell gute Laune. Das Ende der mit 12 Tracks bestückten Platte wird mit "I Still Wanna" eingeleitet. Es wummert wieder etwas dunkler, aber auch sehr pompös und kraftvoll aus dem Speaker. Wenn dann noch Pusha T und Rick Ross aufeinander treffen, kann man sich schon fast denken, dass es lyrisch hauptsächlich um den Handel mit weißem Schnee, heiße Schlitten und scharfe Schnitten geht. Das Finale von "Fear of God II" könnte mit "Alone In Vegas" grotesker nicht ausfallen. Zum Klang einer relaxten E-Orgel haut uns Pusha T amüsanten Zeilen und clevere Wortspiele nur so um die Ohren - da lohnt es sich zuzuhören.

Thema verfehlt, könnte man angesichts des Titels "Fear of God II: Let Us Pray" fast meinen, denn wirklich gottesfürchtig ist der pikante Inhalt dieses Albums definitiv nicht. Dafür macht Pusha T das, was Clipse-Fans hören wollen, nämlich an die vorangegangenen Werke anschließen. Nichts desto trotz vermisse ich Malice und auch die Beats der Neptunes könnten meiner Meinung nach öfter vertreten sein.
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