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62 von 64 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Überraschend gut...
Nachdem sich mein Nikon 105 VR Verabschiedet hat (aus ca 2,5 Metern auf Betonboden gefallen), musste Ersatz her ;-) Da ein Macro bei mir aber eher selten zum Einsatz kommt, ich aber trotzdem wieder gerne eins habe, habe ich mich aufgrund des Wahnsinnspreises (429.-€), und der Positiven Testberichte für das neue Sigma entschieden.
Die ersten Bilder...
Vor 13 Monaten von M.K. veröffentlicht

versus
3 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Viele Probleme...
Guten Tag,
Ich habe dieses Objektiv gekauft, weil es viele gute Bewertungen hatte und auch in etlichen Test sehr gut abgeschnitten hat.
Doch leider wurde ich beim ersten mal enttäuscht: der Autofokus brauchte ewig bis er fokusiert hat und dann hat er nicht mal richtig den Fokus getroffen! Also schickte ich es zurück und dachte ich hätte ein...
Vor 6 Monaten von Yves veröffentlicht


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62 von 64 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Überraschend gut..., 13. September 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Nachdem sich mein Nikon 105 VR Verabschiedet hat (aus ca 2,5 Metern auf Betonboden gefallen), musste Ersatz her ;-) Da ein Macro bei mir aber eher selten zum Einsatz kommt, ich aber trotzdem wieder gerne eins habe, habe ich mich aufgrund des Wahnsinnspreises (429.-€), und der Positiven Testberichte für das neue Sigma entschieden.
Die ersten Bilder überzeugten voll und ganz, und späteres, genaueres Testen (gegen ein geliehenes Nikon von einem Freund) bestätigten dies erneut.
Mein Exemplar ist schon bei Offenblende sehr Scharf, sogar einen kleinen Ticken besser als das Nikon. Der AF ist nicht ganz so schnell wie beim Nikon, aber auch nicht viel langsamer.
Der Focus sitzt auf den Punkt, und ab Blende 7.1 übertrifft es von der Schärfe her das Nikon sichtbar (zumindest bei meinem Vergleichs Nikon).
Die Haptik und Verarbeitung muss sich nicht Verstecken und ist auf Nikon Niveau. Der Bildstabilisator macht seine Arbeit einwandfrei und ohne (wie ich hier schon gelesen habe) erschreckende Geräusche, lediglich ein kurzes Kratzen/Knarren (weiß nicht wie ich es sonst beschreiben soll) welches den Start vom Stabi signalisiert, könnte als erschreckend durchgehen ;-) Dies ist beim original Nikon mit einem kurzen Klacken zu hören, und man hört es weniger-/leiser.
Aber ansonsten ist (schon alleine vom Straßenpreis von 429.-€) das Sigma in fast allen Bereichen gleich gut oder sogar besser (zumindest, wie schon erwähnt, bei dem von mir getesteten Nikon)

Ich bin mit der Abbildungsleistung mehr als nur Zufrieden, und würde mir dieses Objektiv jederzeit wieder Kaufen, und auch ohne schlechten Gewissen weiter Empfehlen.

Ach ja, ich nutze das Objektiv an der Nikon D3s und der D800.

LG

P.S. Noch zu erwähnen wäre die 3 Jährige Sigma Garantie, das Messingbajonett und die komplette Herstellung in Japan, evtl. ja für den einen oder anderen noch Interessant ;-)
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54 von 56 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mit Beispielfotos: Atemberaubende Bilder - 1:1 zu wenig? 2:1 und 3:1 kein Problem! - Zwar nicht billig, doch den Preis wert!, 2. Februar 2014
Rezension bezieht sich auf: Sigma 105 mm F2,8 EX Makro DG OS HSM-Objektiv (62 mm Filtergewinde) für Canon Objektivbajonett (Elektronik)
Meine Rezension bezieht sich auf die Kombination Canon EOS 650D (Sensorformat: APS-C) und dem Sigma 105mm Makro (Vollformat kompatibel), welches ich nun seit rund einem halben Jahr besitze und für 580,- Euro in einem örtlichen Laden gekauft hatte.
Am Ende des Rezension findet ihr noch Links zu Beispielfotos, die ich mit dem Objektiv geschossen habe, sowie empfohlenem Zubehör.

Zum Vergleich habe oder hatte ich bereits folgende Objektive in Besitz, nach denen ich mir nun mein Urteil bilde:
- Canon EF 18-55mm F3.5-F5.6 IS (gut für einfachste Anwendungen, besonders aber im Nahbereich mangelhaft wegen starken Verzerrungen)
- Canon EF 50mm F1.8 (ganz passabel, teilweise echt gut, aber im Detail mit einigen Schwächen)
- Sigma 18-250mm F3.5-F6.3 OS (guter "Immerdrauf"-Kompromiss mit Stärken und Schwächen)
- Helios 44-2 F2.0 (manuell mit Gewindeadapter) (WOW - Aber manuell)
- Tamron 60mm F2.0 Makro (Bildqualität gut, Elektronik und Verarbeitung minderwertig/mangelhaft - kommt mit hybridem Autofokus der neuen Canons nicht klar)

Der Grund für die Anschaffung war der Wunsch nach einem Makroobjektiv mit Bildstabilisator, idealerweise als mittlere Festbrennweite und dem Massstab 1:1, sowie einer möglichst offenen Blende.

Zur engeren Auswahl zählten zum Schluss zusätzlich zum Sigma 105mm für damals 580,- Euro - ebenfalls noch für rund 250,- Euro Aufpreis das 100mm Gegenstück der L-Serie von Canon, welches zwar wegen des Doppelstabilisator für Schwenk- und Wackelbewegungen interessant war, aber beim Test des Stabis nicht überzeugte und vom einfachen Sigma-Stabi in den Schatten gestellt wurde - und zuguterletzt das Tamron 60mm F2.0 Makro, für etwas über 300,- Euro, das zwar keinen Stabi aber eine grosse Blendenöffnung, sowie einen deutlich geringeren Preis hatte.

Anmerkung zum Tamron:
Das Tamron schaffte ich mir als kompakten Ersatz mit Makro für mein Canon EF 50mm F1.8 vor kurzem ebenfalls an. Das Objektiv finde ich allerdings sehr Ärgerlich, da es von der EOS 650D auch nach Reparatur und komplettem Austausch immer noch ständig ausgeworfen wird. (Videoaufnahmen brechen ab, Vorschaumodus wechselt in den Suchermodus - immer beim Fokussieren)
Der Grund dafür ist das Kommunikationsprotokoll des hybriden Autofokus der neueren Canonkameras. Tamron scheint da echt Probleme zu haben und der Kundenservice von Tamron ist sehr schlecht, da er einen immer nur zu einer teuren Servicenummer abwimmelt und keine Antworten gibt!
Mangels Stabi fiel das Tamron ohnehin bei der Anschaffung des ersten Makroobjektives durch.

Nun aber zum Sigma:

Verarbeitung/Grösse/Gewicht:
Die Verarbeitung wirkt massiv. Das Objektiv besteht aus Kunststoff, wirkt aber sehr robust.
Das Sigma 105mm war meinem Empfinden nach von allen Objektiven das schwerste, ein Blick auf die Daten verriet auch, dass das Sigma etwa 140 Gramm mehr wog als das Canon Gegenstück und nicht zuletzt ist es auch leicht grösser.
Da mir Bildqualität wichtiger ist als Grösse und Gewicht, war mir das egal.
Man kann nicht abstreiten, dass man mit so einem Objektiv immer etwas schweres zu tragen hat, ich empfinde es aber nicht wirklich als störend.

Funktionen/Besonderheiten:
Das Sigma 105mm hat im Gegensatz zum Canon 100mm Gegenstück "nur" einen einfachen Bildstabilisator, der es jedoch echt in sich hat.
Wie erwähnt fiel der Stabi des Canons nach einem Test durch, da er nicht besonders gut die Wackler kompensiert hat. Besonders bei Makros wäre mir das wichtig gewesen.
Der Stabi lässt sich per Schalter auf 3 Positionen umschalten.
Abgesehen von der Möglichkeit ihn auszuschalten, kann man ihn auch auf vollständige, aber auch auf lediglich vertikale Stabilisierung umstellen.
Letztere Funktion erleichtert damit die horizontale Verfolgung von Tieren, Objekten oder anderen Motiven, die sich z.B. von links nach rechts bewegen. Versehentliche Wackler nach oben oder unten werden somit gut kompensiert und ein ruckartiger unsauberer Start der Objektverfolgung bleibt aus.
Der Stabilisator ist der bisher beste den ich je in einem Objektiv erlebt habe. Auch grössere Wackler besonders auf grössere Entfernung kompensiert er einwandfrei.

Ich möchte noch erwähnen, dass oft angekreidet wird, der Stabi wäre laut/hörbar.
Das ist soweit richtig, jedoch hört man den Stabi nur, wenn er sich gerade abschaltet.
Das passiert auch nur dann, wenn der Stabi z.B. nur bei Aufnahmen eingeschaltet wird, oder wenn man eine Videoaufnahme beendet. Gelegentlich tritt dabei ein leicht sägendes Geräusch auf, was aber keinen Defekt darstellt und auch in der Anleitung angesprochen wird.
Während des Betriebes hört man bei genauem Hinhören (Ohr neben das Objektiv) nur ein echt minimales piepsiges Summen, das eher an eine Art leisen Ultraschall erinnert, ist im gesamten aber nicht hörbar.
Hörbar kann der Stabi auch noch werden, wenn der Stabi das Maximum der Stabilisierung erreicht und anschlägt. Man hört dann nur ein leichtes dumpfes "plock".
Wen die Geräusche stören, der sollte den Stabi auf Dauerbetrieb (auf Kosten von sehr viel Energie) stellen. Man sollte nicht vergessen, dass der Stabi einen Ring mit einer Linse durch elektromagnetismus zum schweben bringt. Das braucht nunmal Energie.
Fazit zum Stabi: Bei richtiger Einstellung und Anwendung leise, stabilisiert sehr beeindruckend! Gelegentliche Hörbarkeit in Verbindung mit dem sehr guten Stabi sind eine ganz akzeptable Sache.

Autofokus:
Der Autofokus ist sehr leise, schnell und stellt gestochen scharf.
Natürlich hört man ihn leicht, aber er ist nicht lauter als andere Ultraschall-Autofokusmotoren.
Der Autofokus kann für bestimmte Anwendungsreichweiten begrenzt werden. Zur Auswahl stehen am Objektiv per Schalter:
Voller Fokusbereich, 0,45m bis unendlich, sowie 0,312m-0,45m für Makroaufnahmen.
Damit wollte Sigma es wohl leichter machen, den Fokus von den gewünschten Motiven leichter automatisch zu erwischen.

Bildqualität/Schärfe/Unschärfe:
- Portraits:
Erstaunlich überrascht war ich, dass die Portraits trotz der 2.8er Blende so gut werden.
Der Hintergrund bekommt eine schöne wattige Hintergrundunschärfe, die sehr angenehm wirkt und das Motiv im Fokus ist gestochen scharf. Damit hatte ich echt nicht gerechnet!
Fokus und Hintergrund trennen sich auf eine Weise, bei der die anderen Portraitobjektive unter F2.0 die ich bisher hatte nicht mithalten können, besonders was Schärfe und Unschärfe angeht.
Das Bokeh könnte gar nicht schöner sein.
- Makro:
Bei Makroaufnahmen benutze ich gerne den manuellen Fokus, aktiven Stabilisator, sowie auch oft sehr gerne die kleinste Blende (F22) in Verbindung mit dem internen Blitz bei 1/200sek Belichtung.
Die Makros werden mit diesen Einstellungen sehr scharf und man erkennt wirklich alles.
Natürlich wird bei Öffnung der Blende das Makromotiv unschärfer, das liegt aber in der Natur von extremen Nahaufnahmen.
Das Objektiv wirft bei den 0,3m Abstand zum Objekt keinen Blitzschatten. Erst bei Verwendung einer Lupe auf dem Objektiv und der damit verbundenen reduzierten Nahgrenze wird man Probleme mit Schatten durch den Blitz bekommen. -> Dazu später mehr.
- Rest:
Ansonsten gibt es dazu nicht viel zu sagen. Es ist kein Objektiv für Landschaften, sondern wirklich eher für leichte Telezoomaufnahmen, Portraits und Makros gedacht und gemacht. Ein Objektiv, das auch bei schlechterem Licht noch sehr gute Ergebnisse liefert.

1:1 Makros sind nicht genug? Wie wäre 2:1 für rund 50,- Euro Aufpreis? Oder 3:1 für weitere 30,- Euro?
Ich kaufte mir sofort noch die Raynox DCR-250 achromatische Nahlinse (korrigierte Lupe) passend für 52mm bis 67mm Filtergewinde über Schnellspannhalterung über Amazon für rund 50 Euro dazu.
Diese Linse hat ca 8 Dioptrien und führt zu einem Massstab von 2:1 bei diesem Objektiv. Beim Tamron 60mm F2.0 Makro schaffe ich damit nur 1,7:1.
Die Makros werden auch mit der Linse gestochen scharf und sie ist schnell und bequem zu montieren, sowie zu entfernen.
Wenig später kaufte ich mir noch eine achromatische Nahlinse von Opteka mit 10 Dioptrien für 62mm Gewinde aus den USA für rund 30,- Euro dazu.
Mit dieser Linse und dem zusätzlichem Einspannen des Raynox erhielt ich den unglaublichen Massstab von exakt 3:1, ohne irgendwelche Qualitätseinbussen. Auch die Schärfe war gut!
Selbst mit beiden Vorsatzlinsen und UV-Filter gab es keinerlei Vignettierung oder Randverzerrungen.

Nun noch einige Links
________________________________________
Hier die Raynox DCR-250 Nahlinse:
www.amazon.de/Raynox-DCR-250-Makro-Vorsatz/dp/B000A1SZ2Y/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1391362233&sr=8-1&keywords=raynox+dcr+250

- Beispielfotos (Links zur Flickr Fotocommunity - keine Shopping- oder Werbeseite!)
Speziell Makros, teilweise bin ich unsicher ob ich die Fotos mit oder ohne Raynox Nahlinse geschossen habe und Portraits von Menschen möchte ich hier nicht reinsetzen, sind aber zu genüge über Google zu finden.
________________________________________
Libelle + Raynox DRC-250 (Blende F22 - 2:1): [...]
Libelle (Blende F14 - 1:1): [...]
Stabheuschrecke (F16 - 1:1):[...]
Kreuzspinne + Raynox (F14): [...]
Kreuzspinne + Raynox (F10): [...]
Kreuzspinne + Raynox (F22 - 2:1): [...]
Hummel (F6.3): [...]
Biene auf Blume (F4): [...]
Biene auf Blume (F3.5): [...]
Blume bei mittlerem (Portrait) Abstand (F2.8): [...]
Biene auf Blumen bei ca 50cm Abstand (F2.8): [...]
Schmetterling (F14): [...]
Schmetterling (F5.6): [...]
Schmetterling (F5.6):[...]
Kleinere Blätter mit Samen (F4 - 1:1): [...]
Klettpflanze mit etwas Abstand (F2.8): [...]
Klettpflanze (F10 - 1:1): [...]
Riesiges Blatt in ca 10 Meter Höhe (F5): [...]
Wassertropfen auf grossem Blatt (F6.3 - 1:1): [...]

Ich hoffe, dass diese Rezension für eure Kaufentscheidung hilfreich war.
[...]
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12 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Messerscharf, 21. Februar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Sigma 105 mm F2,8 EX Makro DG OS HSM-Objektiv (62 mm Filtergewinde) für Canon Objektivbajonett (Elektronik)
nach ausgiebigen testen der drei für mich in diesem Bereich der Fotografie dafür infragekommenden Objektive (Canon 100mm L, Tamron 90mm VC und das Sigma 105mm OS) habe ich mich für das Sigma entschieden! Im Prinzip kann man ohne Bedenken jedes der drei Objektive nehmen, die schenken sich in diesem Brennweitenbereich überhaupt nix.

Canon 100mm L 2.8 IS
Pro: gute Verarbeitung, Treffsicherer u. schneller AF, Super Stabi, hoher Wiederverkaufswert
Contra: Preis

Tamron 90mm VC
Pro: sehr leiser und guter Stabi, geringes Gewicht
Contra: von der Haptik kommt mir das Tamron am "billigsten" vor, bei meiner Testlinse leichter Backfokus

Sigma 105mm OS
Pro: sehr hochwertige Optik / Haptik, bestes Preis / Leistungsverhältnis, stabiler und hochwertiger Objektivköcher im Lieferumfang, für mich das schönste Bokeh von den dreien
Contra: Stabi ist beim Ein- bzw. Ausschalten laut (gibt ein richtiges knarrendes Geräusch von sich) im laufenden Betrieb ist dann davon nichts mehr zu hören, das erste Sigma das ich bestellt habe hatte einen enormen Frontfokus und ging wieder zurück, dass zweite passte auf anhieb und bleibt jetzt bei mir ;)

Ausschlaggebend für mich war einfach der Gesamteindruck vom Sigma. Der einzige wirkliche Negativpunkt (deshalb auch ein Stern abzug) ist der laute Stabi. Aber wenn man dass mal gewohnt ist macht das auch nix mehr. Wenn ich zuviel Geld gehabt hätte wäre es wahrscheinlich das Canon geworden aber die optische Leistung ist kaum besser als bei den beiden anderen und das rechtfertigt für mich nicht einen fast doppelt so hohen Preis! Das Tamron war mir schlussendlich von der Haptik nicht sehr sympatisch und ging auch wieder zurück.

Meine Empfehlung für diejenigen die sich auch nicht gleich entscheiden wollen ist, seht euch die drei Kanditaten einfach alle mal an und testet sie. Jeder hat seine eigenen Vorlieben (Bokeh, Gewicht etc.) und bei diesen dreien ist sicherlich für jeden seine "Traumlinse" dabei!
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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Makro-Traum, 19. März 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Sigma 105 mm F2,8 EX Makro DG OS HSM-Objektiv (62 mm Filtergewinde) für Canon Objektivbajonett (Elektronik)
Ich habe mir dieses Makro für meine EOS 600D gekauft. Da es sich um eine APS-C DSLR handelt, ergibt sich durch den Crop-Faktor von 1,6 eine effektive Brennweite von 168 mm. Über die Auswirkungen dieser Brennweite auf Tiefenschärfe muss man sich einfach bewusst sein.

Das Objektiv wird mit einem dick gepolsterten Köcher, beidseitigen Deckeln und zwei Gegenlichtblenden geliefert. Speziell für APS-C-Formate sind die beiden Gegenlichtblenden auch gleichzeitig verwendbar. Sowohl die Abmessungen als auch das Gewicht sind beachtlich. Das Objektiv verfügt über drei Autofokus-Funktion über a.) die volle Distanz, b.) eine reine Makrodistanz und c.) die Distanz zwische Makro und Unendlich. Der AF arbeitet sehr schnell und geräuscharm, was auf den Ultraschall-Motor zurückzuführen ist. Dies ist insbesondere bei Tieraufnahmen hilfreich, da beispielsweise Eidechsen auf eine Distanz von 35 cm nicht verschreckt wurden. Selbstverständlich lässt sich der AF auch ausschalten.

Auch der Bildstabilisator erfüllt meine Anforderung vollständig. Gerade bei der Tierfotografie muss oft eine unbequeme Haltung eingenommen werden, die ein ruhiges Halten der Kamera schwierig macht. Der Stabilisator kann für Horizontal- und Vertikalbewegungen aktiviert werden, was bei Freihandaufnahmen hilfreicht ist. Bei Verwendung eines Einbeinstativs kann auch nur auf Horizontalbewegungen eingeschränkt werden. Der Stabilitsator ist auch ganz auszuschalten.

Das Wichtigste ist jedoch die Bildqualität. Nach den ersten Makroaufnahmen und Betrachten am PC stellt sich ein Wow-Effekt ein. Die Aufnahmen sind über den ganzen Schärfebereich knackig scharf. Bereits bei Offenblende von 2.8 zeigt das Objektiv naturgetreue Farben und ein überragende Schärfe. Durch die lange Brennweite ist der Schärfebereich natürlich bei dieser Blende minimal. Wird dann ein bis zwei Blenden abgeblendet, dann läuft das Objektiv zu Höchstleistungen auf. Bis Blende 16 nimmt die Schärfentiefe zu ohne nennenswerte Beugungsunschärfe. Dass Bokeh bei offenen Blenden ist wunderschön, so dass ich das Objektiv auch gerne bei Porträits einsetze.

Interessenten sollten sich über folgende Fragen Gedanken machen:
Kann man die lange Brennweite mit der verbundenen reduzierten Tiefenschärfe bei Nicht-Vollformat-Kameras akzeptieren? Wenn nein, sollte auf eine Brennweite von 60 mm reduziert werden (siehe EF-S von Canon oder Tamron für APS-C). Zum anderen sollte man sich überlegen, ob man einen Bildstabilisator braucht. Hier lässt sich Geld sparen, ich aber möchte nicht mehr darauf verzichten.
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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Sehr gutes 105mm Makroobjektiv, 10. Oktober 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Das neue 105mm Makroobjektiv von Sigma für Nikon hat viele Verbesserungen gegenüber dem Vorgängermodel und auch gegenüber dem 85mm Makroobjektiv von Nikon. Mit der hohen Lichtstärke von 2.8, die auch bei kurzem Abstand / Entfernung zum Motiv bestehen bleibt, da das Objektiv innenfokussierent ist, hat man wenig Probleme mit schwierigen Lichtsituationen. Der Bildstabilisator macht einen ordentlichen Eindruck, die Fokussierung mit den einstellbaren Abständen läuft gut und auch die FX Fähigkeit sind als Vorteil zu nennen. Das Objektiv ist natürlich schwerer als das 85mm von Nikon. Durch das Innenfokusieren kann man auch einen Ringblitz problemlos aufsetzen und nutzen. Der Bildstabilisator macht Sinn, wenn man gerade mal kein Stativ zur Hand hat oder wenn man das Objektiv für normale Aufnahmen nutzen will. Die Bildqualität ist hervorragend.
Einen Punkt Abzug für das hohe Gewicht, auch wenn Bildstabi und FX Fähigkeit mir vorher bekannt waren, es könnte etwas leichter sein(D90 / D7100).
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86 von 95 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eines von Sigmas Besten, 28. Februar 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Sigma 105 mm F2,8 EX Makro DG OS HSM-Objektiv (62 mm Filtergewinde) für Canon Objektivbajonett (Elektronik)
In diesem Segment geben sich Canon und Sigma im Vergleich kaum etwas. Das Canon L 100mm 2,8 Macro ist (wie beinahe immer) etwas teurer. Die Differenz hält sich aktuell allerdings in Grenzen. Laut einiger Fachzeitschriften löst das Sigma extrem hoch auf. Es liegt sogar ein Stück weit vor dem Canon L. Das sind Messwerte. In der Praxis wird man wohl kaum etwas davon merken. Vielleicht hat das Sigma etwas mehr Reserven bei Verwendung einer Telekonverters und anschließenden großformatigen Ausducken...wohl eher alles im äußerst marginalen Bereich.

Über die Haptik kann man nur in einem Punkt nicht Verhandeln: Die Qualität ist bei beiden sehr hoch! Ich persönlich empfinde das Sigma als hochwertiger. Das matte EX-Finish mit dem griffigen und knackig zu drehenden Fokusierring, das passende Gewicht...ich mag einfach die Sigma EX-Linie.

Die durchgehend hohe Schärfe der Optik ist schlicht beeindruckend! Ich nutze das 105er für Portraits (unaufdringlich, aus angenehmer Distanz), leichte Tele-Aufnahmen (z. B. auch zusammen mit dem Kenko C-AF 1,4x Teleplus MC4) und natürlich für Makros aller Art. Die Ergebnisse sind einfach irre gut. Jedesmal, wenn man diese Linse draufpackt, ist man nach den ersten Bildern wieder fasziniert über die unglaubliche Schärfe, das tolle Bokeh und die wirklich sehr stimmige Farbwiedergabe. Verzeichnungen zeigen sich, naturgemäß, an solchen Festbrennweiten, nur miniminiminimal und sind mit einem Klick in Lightroom verschwunden.

Der 2-stufige OS erledigt seinen Dienst sehr gut. Zusammen mit der guten Lichtstärke, lassen sich recht viele schwierige Aufnahmesituationen freihändig noch gut bewältigen, wo mit einem anderen Objektiv bereits nichts Vernüftiges mehr zu erzielen ist. Nur bitte dauf achten - bei Stativarbeiten den OS unbedingt deaktivieren! Speziell der OS wertet das Objektiv im Vergleich zu seinem Vorgänger sehr für Portrait- und leichte Telefotografie auf. Bei vielen Makros hingegen wird man ihn deaktivieren (müssen).
Der HSM funktioniert tadellos und schnell, selbst bei wenig Licht. Ob der USM des Canon, wie hier und da behauptet, schneller ist, lasse ich mal dahingestellt. Im Labor entdeckt man Vieles, das in der praktischen Verwendung nicht relevant ist. Bei der Begutachtung des Canon L konnte ich jedenfalls keinen signifikanten Geschwindigkeitsvorteil feststellen. Ebenso bei der Trefferqoute oder der Genauigkeit.

Beim Spritzwasserschutz hat das Canon die Nase vorne...wenn man die entsprechende Kamera dazu hat. Mir ist allerdings, auch z. B. bei stärkerem Regen, egal mit welchem Objektiv, noch nie Wasser in die Kamera gekommen. Auch nicht bei der Bootsfahrt durch die Iguazu-Wasserfälle. Bei solchen extremen Aufnahmen passt man automatisch auf, das nicht allzuviel Wasser an die Kamera kommt, weil man später sonst nur dicke Tropfen auf den Bildern sieht. ;-)

Mein Fazit: Die 50-70 Euro zum Canon kann man sich getrost sparen und in einen guten Filter investieren. Das Sigma ist eine 1a-Alternative zum Original, auch wenn diesmal der ganz große Preisvorteil ausbleibt.
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26 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Tolles Objektiv, 25. Januar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Habe heute (1 Tag schneller als erwartet!) das Sigma 105 mm F2,8 EX Makro DG OS HSM-Objektiv (62 mm Filtergewinde) für Nikon Objektivbajonett erhalten. Erster Eindruck nach dem Auspacken und den ersten 50 Indoor-Testfotos: Tolles Objektiv!

Zum Lieferumfang:
Zusätzlich zu den in der Beschreibung aufgelisteten Teile ist auch ein Adapter beigepackt, der bei Verwendung an APS-C Kameras zwischen Objektiv und Streulichtblende gesetzt wird. Die Streulichtblende kann entweder über das Objektiv oder über den angesetzten Adapter gestülpt werden. Weiters hat der Adapter an der Vorderseite ebenfalls ein Filtergewinde. Der Objektivköcher ist super gepolstert, und hat einen verstellbaren Tragegurt. Die Inneneinrichtung kann auch auf die Verwendung des Adapters angepasst werden, da sich dadurch ja die Gesamtlänge erhöht. Sigma denkt offensichtlich mit!

Die Haptik ist sehr gut. Der Entfernungsring lässt sich gut drehen, vom Widerstand genau richtig. Der Weg von Nah nach Fern ist etwas weniger als eine halbe Umdrehung. Das Sigma ist sicherlich nicht das leichteste, jedoch erfordert Lichtstärke 2.8 bei 105 mm und Makro im Vollformat eine Menge Glas, und das hat nun mal sein Gewicht. Auch das Pendant von Nikon wiegt fast exakt das gleiche. Zugegeben, ein Luftballon ist leichter, aber mit dem kann man keine Fotos machen! ;-)
Die Kombination Objektiv mit meiner D7000 hat ca. 1,6 kg, mit (Makro- oder Normal)-Blitz kommt man auf ca. 2 kg. Das sollte man bei Verwendung eines Statives berücksichtigen, die Hebelwirkung durch das Objektiv erfordert schon eine stabile Konstruktion.

Das Bajonett sitzt stramm an meiner Nikon D7000, auch die drei Schiebeschalter (Stabi aus/1/2; AF ein/aus; Fokusbereich Full/0,45m-Fern/0,312-0,45m) sind recht knackig. Die Bedienbarkeit ist aber durchaus noch gut. Ich habe die Hoffnung, das sich die Schalter auch noch in einigen Jahren gut bedienen lassen und nicht "ausgeleiert" sind.

Die ersten Fotos auf kurzen und mittleren Entfernungen (draußen hat es ein sch.... Wetter) sind toll, AF funktioniert schnell und treffsicher.

Ich habe lange überlegt und nachgelesen, bevor ich mich für das Sigma entschieden habe. APS-C-Objektive kamen nicht in Frage, da ich mittelfristig auf Vollformat wechseln werde. Die Alternativen waren das Nikon AF-S Micro-Nikkor 105mm 1:2,8G VR Objektiv (62mm Filtergewinde, bildstabilisiert) und Tamron AF 90mm 2,8 Di Macro 1:1 SP digitales Objektiv (55 mm Filtergewinde) mit "Built-In Motor" für Nikon (auch die kommende Version). Die 105 mm waren mir aber sympathischer, das Tamron mit 90 mm war mir für die "normale" Fotografie zu nahe am 1.8/85-er Nikkor. Die Preisdifferenz zum Nikkor war nicht entscheidend, eher ein positiver Nebeneffekt. Aber das Sigma hat die besseren Messwerte (ich weiß, ist Theorie) in den Test's, auch die Rezensionen und Kommentare in den Foren (und das ist die Praxis) sind besser (auch als das Nikkor!). Ich bin aber jetzt sicher, die richtige Wahl getroffen zu haben.

Fazit: eine klare Empfehlung

Nachtrag 13.3.13:
Der gute Eindruck hat sich absolut bestätigt. Zum Thema Autofokus-Geschwindigkeit: Zufällig traf ich gestern abends, ca. 17.30, einen Modellbootfahrer am See. 2 Fotos lade ich hoch, unbearbeitete JPG, nur verkleinert. Das Licht war nicht mehr gut, trotzdem alle Fotos scharf. Das Boot fuhr mit ca. 60 km/h auf mich zu, 6 Bilder/sek. !!! Der AF (AF-C) hatte kein Problem mit der Geschwindigkeit...

Nochmals eine klare Empfehlung mit 5*****
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16 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sind 105mm richtig für mich?, 17. November 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Lange habe ich überlegt, ob ich das Tamron 90mm oder das Sigma 105mm kaufen soll oder noch eine größere Brennweite, etwa 150mm. Ein Kollege hat das Tamron und ist sehr zufrieden damit, er macht tolle Bilder.

Die etwas größere Brennweite hat mich aber dann doch zum Sigma greifen lassen. Ich erhoffe mir dadurch in der wärmeren Jahreszeit vereinfachte Insektenbilder, weil der Abstand größer ist.

Der Reihe nach:

Eine tolle Tasche ist dabei, die meinen Nikon Taschen kaum nachsteht. Offensichtlich ist die Tasche auch für größere Objektive gedacht, dadurch ist sie dick ausgepolstert, damit das "kleine" 105er gut geschützt ist.

Das Objektiv ist nicht gerade klein, aber absolut in Ordnung, es ist kein Brocken, ich würde es sogar als kompakt bezeichnen.

Zwei Gegenlichtblenden liegen bei, ich brauche nur eine, weil ich eine Vollformat habe (Nikon D600).

Es greift sich gut an, der Fokusring geht so, wie man das erwartet.

Es ist mit drei Schaltern ausgestattet:

1.) Fokusbereiche: Full, 0.45cm bis unendlich, 0.312 bis 0.45cm. Das hilft, damit sich der Autofokus leichter tut beim Auffinden. Gleich ein Wort zum Autofokus: ich bin voll zufrieden damit, pumpen kommt vor, allerdings selten. Man kann dann mit der Hand nachhelfen oder überhaupt manuell fotographieren.

2.) Autofokus oder manuell

3.) Bildstabilisator mit drei Positionen: Aus, Stufe 1 deckt sowohl horizontale als auch vertikale Bewegungen ab, Stufe 2 nur vertikale. Das braucht man, wenn man bei einem vorbeifahrenden Auto mitziehen will, damit der Stabilisator das Bild nicht festnagelt. Ich habe aber noch keine Erfahrungsn zu Stufe zwei, finde es aber als eine nützliche Sache.

Ich habe Beispielbilder hochgeladen. Es sind zur Zeit die letzten fünf Bilder, beginnend mit dem Heidekraut, Rauch, Brille, Lampe, Igel.

Wenn ich unbedingt was zum Herumeiern finden möchte, dann das Bokeh, das leicht unruhig ist im Vergleich zu meinem Nikon 70 - 200, das eine wahre Crememaschine ist und (leider) fast fünf mal so viel kostet.

Ich vergebe 5 Sterne, ich bin voll zufrieden, Bildqualität, Ausstattung und Preis sind top!

Eine ganz klare Kaufempfehlung.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Optik TOP - OS ist ein FLOP, 5. Juni 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Sigma 105 mm F2,8 EX Makro DG OS HSM-Objektiv (62 mm Filtergewinde) für Canon Objektivbajonett (Elektronik)
Bild/Auflösung:
Ist genau so wie gedacht "sehr gut" und kann sicher mit dem Canon EF 100mm f/2.8L IS USM mithalten.

Haptik/Ausstattung:
Schon beim ersten mal anfassen wird einem klar: Der Tubus ist aus ähnlich 'wertigen[' Kunststoff gefertigt wie auch das vom Vergleichs Canon Objektiv. Vielleicht hat man durch die samtige Micro-Oberfläche eher den Eindruck, daß sich Fingerabdrücke mehr zeigen und ein Eldorado für die KTU werden könnten. :lol:

Lobenswert ist wie von Sigma gewohnt der mitgelieferte Köcher mit Trageriemen, wie auch eine Streulichtblende mit zusätzlicher Verlängerung des Tubus - die man zwischen Tubus und Streulichtblende platzieren soll - für APS-C Format (auch wenn man sich frägt wer diese benötigt und ob das etwas bringt - ein tieferer Sinn erschließt sich mir nicht).

Erwähnenswert ist nicht nur der Bereichsschalter des AF, sondern auch der - für mich - nicht erwartete Schalter des OS, der so wie bei Canon in zweiter Einschaltstellung eine Bewegungskompension ausschließlich in vertikaler Richtung ermöglicht.

Autofokus:
Der AF reagiert durch HSM an beiden getesteten Kameras (70D und 5D³) ähnlich schnell wie der des Canon 100mm f/2.8L (ist einen Tick schneller), ist aber im Gegensatz zu diesem etwas mehr (dennoch sehr leise) zu hören.

OS (Optical Stabilizer):
Hier bekommt ein evtl. von Canon-Optiken verwöhntes Herz beinahe einen SCHOK! Sowohl in Stellung 1 als auch in Stellung 2 (vertikale Stabilisierung) zeichnet sich das Sigma Makro durch laute Stabilisierungsgeräusche aus, die ein canonerfahrener Fotograf kurz und bündig mit dem Geräusch der AF-Micromotoren des EF 50mm f/1.8 II gleichsetzen würde!

Unterm Strich - Fazit:
Grundsätzlich ein Objektiv, welches es mit seinen - fast doppelt so teuren - Rivalen, dem Canon EF 100mm f/2.8 IS USM locker aufnehmen kann und es besitzt dazu noch eine etwas größere Abbildungsschärfe, welche aber das Canon wiederum zur optischen Gesamtleistung zu relativieren im Stande ist.

1.)
Für jeden, der sein Makro ausschließlich zu diesem Zweck am Stativ benutzt und dabei keine Probleme wie dem etwas langsameren AF (oder man fokussiert ohnedies manuell), noch sich um den lauten OS zu kümmern hat - ein eindeutiger BRINGER - und das noch um die Hälfte des Geldes!

2.)
Jedem den etwas langsamerer Fokus (wie beschrieben minimal), als auch die heraufgesetzte Fluchtdistanz von Lebewesen durch einen extrem lauten OS nicht stört, ist mit diesem Objektiv sehr gut beraten.

3.)
Für jeden Video-Grafen wäre diese Optik durch die Geräusche des OS ein klassischer NOGO - solange man sich nicht endlich um ein externes Mikrofon abseits der Kamera bemüht]!

4.)
Aufgrund der Preis/Leistungsdifferenz der Optik ein absoluter TOP!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Klasse Schärfe, hervorragende Verarbeitung., 26. Juli 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich fotografiere viele Makros, auch mit Zwischenringen und Vorsatzlinsen. Als Makroobjektiv hatte ich bis dato immer das Tamron 90/2.8 an einer Pentax im Einatz. Im letzten Jahr vollzog ich dann einen Systemwechsel zu Nikon. Seitdem war ich auf der Suche nach einer neuen Makro-Linse. Ich hatte durch Bekannte die Möglichkeit das Tamron und auch das Nikkor 105 zu testen. Nachdem ich viele Testaufnahmen gemacht hatte, fiel die Entscheidung zugunsten des Sigma.

+ beste Bildqualität aller drei Linsen (und damit kaufentscheidend)
+ hochwertige Verarbeitung
+ bestes Preis-Leistungs-Verhältnis

Die von anderen Schreibern hier bemängelte laute Bildstabi kann ich nicht bestätigen. Er ist hörbar, aber auf keinen Fall übermäßig laut oder störend. Der AF ist tatsächlich etwas langsamer als beim Nikkor, jedoch schneller als beim Tamron. Doch damit kann man gut leben. Für mich ist bei jeder Linse alleine die beste Bildqualität kaufentscheidend, alle möglichen Nachteile nehme ich dafür gerne in Kauf. Wem nützt eine Linse, die in anderen Details besser ist, aber bei der Bildqualität nicht mithalten kann? Am Ende zählt nur das Bild.

Ich kann diese Scherbe ohne wenn und aber weiter empfehlen. Ganz klar gibt es 5 Sterne.
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