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Kundenrezensionen

4,3 von 5 Sternen9
4,3 von 5 Sternen
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am 25. Januar 2008
Jetzt wo ich das Buch zu Ende gelesen habe muss ich sagen es hat sich gelohnt es bis zur letzten Seite durchzuhalten! Das Buch handelt von seinen Vorfahren bis ca. ins Jahr 1720 und dadurch kommen halt sehr viel Personen gleichzeitig vor, dass es sehr schwer zu lesen und zu begreifen macht. Ungefähr ab der Mitte vom Buch wird es dann aber besser, weil er dann auch mal was von sich und-oder von seinen großen Lehrern erzählt. Der letzte Teil des Buches hinterleuchtet das 3.Reich aus der Familiensichtweise. Fazit: kein Buch für jemanden der die Freude am Lesen entdecken möchte, manchmal ist es so sehr verworren das man selbst bei starker Konzentration nicht mehr weiß was er von einem will, die zweite Hälfte des Buches hat mir dann ganz gut gefallen es ging flüssig zu lesen und war auch recht intessant.
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Das Buch ist eine phänomenale Reise in die zwei letzten vergangenen Jahrhunderte und bietet einen hoffnungsvolleren Ausblick auf das begonnene!
Denn Daniel Hope verknüpft seine ganz persönliche Familiengeschichte vor allem mit der Geschichte im 20. Jahrhundert und schafft es hierbei, zahlreiche Parallelen aufzuzeigen und darzustellen, wie Zufälle das Leben verändern und prägen können.
Wer den Geigen-Virtuosen Daniel Hope sieht und hört, wird kaum direkt darauf stossen, dass das Leben seiner Familie sehr geprägt ist von Südafrika und Deutschland sowie von Irland und Großbritannien sowie vom jüdischen und christlichen Glauben.
Daniel Hope hat hier seine vielfältigen und weitreichenden Recherchen zusammengetragen und versteht es, mal etwas ausschweifender, mal ganz gezielter, Details des Familienlebens darzulegen und mit (welt-) politischen Entwicklungen in Zusammenhang zu bringen. Man wird fasziniert sein von den Menschen, mit denen Mitglieder aus HopeŽs Familie in Kontakt getreten waren: ob nun der Vater von Walter Rathenau mit einem Vorfahren von Hope eine Amerikareise gemacht und eine Fabrik zusammen geführt hat, ein Vorfahre in Südafrika ein Hotel betrieb und mit führenden Politikern in Kontakt war oder der Großonkel im Nazi-Deutschland eine führende Rolle hatte und die Großtante mit Martin Niemöller befreundet war oder schließlich Daniels Mutter bei Yehudi Menuhin eine Anstellung fand...immer wieder finden sich hier Verknüpfungen, die einen erstaunen lassen, wie all das in einem großen Netzwerk zur Vorgeschichte von Daniel Hope gehört.
An einigen Stellen wirkt die Darstellung langatmig und verworren - besonders wenn im Verwandtschaftsgrad hin und her gesprungen wird. Hier bedarf es dann oft der Hilfe des in den Vorsatzblättern eingefügten "Stammbaums der Familie Hope". Hier wäre es günstig gewesen, wenn mehr Platz eingeräumt worden wäre und tatsächlich alle Geschwister in einer Generation aufgeführt und noch Details zu Herkunft, u.a. eingefügt worden wären.
Ansonsten aber ist die Lebensgeschichte der Familie Hope gut dargestellt worden mit einer Vielzahl an Quellen aus Archiven und Büchern, die ausführlich zitiert werden. Ein Quellenverzeichnis befindet sich ebenso in dem Band wie auch ein sehr detailliertes Personenregister, das eine hervorragende Dienstleistung für die Leserschaft ist.Eine Discographie und ein Bildnachweisverzeichnis vervollständigen das Buch. Die 24 Seiten gut kommentiertes Fotomaterial machen diesen schön gestalteten Band zusätzlich zu einer an- und aufregenden Zeitreise. So ist das Buch fast schon eine noch auszubauende Vorlage für eine Familiensaga, die reichlich Stoff für eine TV-Serie böte.
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am 17. April 2012
Familienstücke: Eine Spurensuche

Das o. g. Buch ist hoch interessant. Daniel Hope schreibt nicht nur über sein Leben, sondern sucht auch mit Akribie alles über seine Vorfahren, über die er nur wenig wußte, und über die Zeit in der diese lebten.

Historisch über fast 3 Jahrhunderte hoch interessant. Irland, Amerika, Deutschland, Südafrika, England. Jetzt lebt er ja in den Niederlanden.

Besonders deutlich wird einem klar, warum die intelligenten Vorfahren, einmal aus Arnmut auswanderten und zum anderen, waren sie auf der Flucht, weil sie jüdischer Herkunft waren. Obwohl sie getauft waren mussten sie fliehen und haben alles in Berlin verloren oder einige Vorfahren sind früh verstorben oder haben sich vor lauter Gram das Leben genommen. Daniel Hope hat sich mit viel Mühe auf die Spurensuche seiner Vorfahren gemacht und so auch vieles aus der Historie herausgefunden. Zu Ende ist die Suche sicher nicht, denn mit der Zeit tauchen immer neue Verwandte und Schrift- und "Familienstücke" auf.

Besonders interessant fand ich auch die die Begegnungen (über seine Mutter) mit Jehudin Menuhin.

Gudrun Wiedemann
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am 29. Januar 2008
Dieses Buch ist interessant, beleuchtet Daniel Hope doch die Hintergründe seiner irisch-deutsch-jüdischen Wurzeln über einen Zeitraum von über 150 Jahren.Die klugerweise zweimal im Bucheinschlag abgedruckte Stammtafel muß ob der etwas verworrenen Chronologie,der Pseudogliederung nach Theatermanier,bzw. dem Hin-und Herspringen zwischen Irland,Südafrika, Deutschland und England des öfteren zu Rate gezogen werden.Hope hat gut recherchiert und schildert mit Hilfe von Zeitdokumenten (Briefe!)sehr plastisch Leben und Persönlichkeit seiner Vorfahren in politisch und menschlich schwierigsten Zeiten.
Die Anekdoten aus seiner Jugend-und Studienzeit hingegen hätten-das ist mein ganz subjektiver Eindruck- etwas knapper ausfallen können.Den Musiker Hope will man nicht so recht begreifen,Selbstbeweihräucherung und Stilblüten gewinnen die Oberhand:"Ich liebe es,solchen Persönlichkeiten wie Rostropowitsch Anekdoten zu entlocken,weil man immer die köstlichsten Geschichten erfährt." Oder:"Elgars Violinkonzert hat auch etwas Titanisches,allein schon wegen der Länge von fünfzig Minuten." Der unselige NS-Außenminister v.Ribbentrop hieß Joachim und nicht Heinrich mit Vornamen, der Plural von (Geigen)bogen lautet Bögen etc..Geschichte fünf Sterne,nahe Vergangenheit und Gegenwart einer,macht im Durchschnitt drei.
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am 31. Dezember 2012
Es ist ein interessantes Buch mit beeindruckenden Darstellungen. Einfach mal lesen und die Sicht zur Musik erweitern. Ein gutes Taschenbuch.
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am 27. April 2014
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am 1. Februar 2016
Am Vormittag haben mein Mann und ich ein Interview mit Daniel Hope gehört, Fazit: das Buch müssen wir haben.
Schwuppdiwupp als Kindl Edition geordert.
Als Berliner sind uns viele Örtlichkeiten, Firmen und Namen bekannt. Es ist kurzweili, lustig und interessant geschrieben und regt auch sehr zum Nachdenken an. Im Moment lege ich gerade eine Ahnentafel an, weil ich den Überblick über die Familienmitglieder verliere.
Es ist sehr zu empfehlen, nicht nur für Berliner, jeder Geschichtsinteressierte wird das Buch lieben!
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am 17. Juli 2013
Gewählt, weil Familie, Research wg. Familiehistorie, Research wg. Verwandschaft, sehr authentisch geschrieben, interessant, detailgetreu, sehr einfühlsam, gute, historiengetreue Recherche, in sich schlüssig
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am 13. Februar 2010
Nicht nur ein phantastischer Musiker sondern auch ein wunderbarer Schriftsteller!!
Eine sehr bewegende Familiengeschichte und gleichzeitig eine Zeitreise durch das 20. Jahrhundert.
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