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5.0 von 5 Sternen Es wird schon einen Grund haben warum das Leben nicht planbar ist
Lena Curtis (30) ist gerne für andere Menschen da. Nicht nur, dass sie sich rührend um Kinder kümmert, die sich bei einer eigens dafür eingerichteten Hotline ihren Kummer von der Seele reden können. Nein, sie versucht schon seit frühester Kindheit ihre Familie zusammen zu halten. Kein Wunder, denn der Vater hat diese bereits vor Jahren...
Veröffentlicht am 17. Oktober 2010 von Ricarda Ohligschlaeger "He...

versus
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3.0 von 5 Sternen Ich werde glücklich sein, wenn ...
Lena kommt überraschend nach Hause und erwischt ihren Freund Justin im Bett mit einer anderen. Als sie fassungslos und völlig schockiert aus dem Zimmer taumelt, stürzt sie und fällt in ein Koma, das viele Monate andauern soll ...

Lola Jaye stellt dem Leser in ihrem Buch Bis du erwachst" die weiblichen Mitglieder der Familie Curtis vor. Lena,...
Veröffentlicht am 11. August 2012 von LEXI


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20 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Es wird schon einen Grund haben warum das Leben nicht planbar ist, 17. Oktober 2010
Von 
Rezension bezieht sich auf: Bis du erwachst (Gebundene Ausgabe)
Lena Curtis (30) ist gerne für andere Menschen da. Nicht nur, dass sie sich rührend um Kinder kümmert, die sich bei einer eigens dafür eingerichteten Hotline ihren Kummer von der Seele reden können. Nein, sie versucht schon seit frühester Kindheit ihre Familie zusammen zu halten. Kein Wunder, denn der Vater hat diese bereits vor Jahren verlassen und die Mutter, eine mittelmäßige Schauspielerin, befindet sich ständig auf einem Selbstfindungstrip.
Aber nun liegt Lena im Koma. Nach dem sie ihren Freund Justin mit einer anderen im Bett erwischt hat, stürzte sie rückwärts die Treppe hinunter. Und nun?

Nun versammelt sich ihre Familie im Krankenhaus an ihrem Bett. Die Karrierefrau Cara (29), Mutter Kitty (65) und Millie (24).
Sie alle hoffen auf ein Wunder. Nichtsahnend, dass sich dieses gerade in ihren Herzen abspielt. Während sie sich nämlich nach und nach alle wieder näher kommen, erkennen sie worauf es wirklich ankommt im Leben.
Und dann gibt es da noch Michael Johns (31), der Lena bisher nur aus dem Bus kennt, sich aber trotzdem zu ihr hingezogen fühlt.
Sie alle finden zusammen und ganz besonders zu sich selbst.

"Bis du erwachst" ist ein Roman, der es von der ersten Zeile an schafft zu fesseln und letzten Endes den Leser sehr nachdenklich zurück lässt. Er macht einem bewusst wie schnell doch alles vorbei sein kann und, dass es wichtig ist Chancen zu nutzen, auch wenn sie noch so abwegig erscheinen.

In Rückblenden erfährt der Leser mehr über Lena und ihre Familie, über deren Ängste und Zweifel. Viel zu viel blieb bisher unausgesprochen und jedes einzelne Familienmitglied erkennt, dass es nicht immer so gehandelt hat wie es vielleicht handeln hätte sollen.
In Lenas Familie sind bisher zu viele Fragen offen geblieben. Die Töchter haben die Befürchtung, dass Kitty ihre Mädels nicht liebt. Das ist schon sehr berührend. Genauso wie die innerliche Barriere, die alle in sich spüren. Sei es wenn es um eine Umarmung geht oder um ein liebes Wort.

Erst Michael muss Kitty, Cara und Millie ein paar Denkanstöße liefern. Gleichzeitig lässt er seine Depression hinter sich und aus dem lethargischen, jungen Kerl wird endlich ein Mann, der sein Leben in die Hand nimmt. Auch seine Schwester bemerkt diese Veränderung.
Am Ende der Handlung ist jedenfalls nichts mehr so wie es war und es macht richtig Spaß diesen Wandel mitzuerleben.

Manchmal ist der richtige Weg halt doch der, der am verrücktesten oder unvernünftigsten erscheint. Und manchmal sollte man einfach aufhören Dinge zu hinterfragen und sich einfach darauf einlassen. Es wird schon einen Grund haben warum das Leben nicht planbar ist.
Ist das die Botschaft, die "Bis du erwachst" einem mitgeben möchte? Das muss wohl jeder Leser selbst herausfinden.

Fazit: Ganz viel Gefühl, eine große Portion Liebe, unerfüllte Sehnsüchte und ein paar geheime Träume. Lola Jaye hat alles perfekt gemischt und somit eine berührende Story geschaffen, die zum Nachdenken anregt.
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27 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sensibler Roman, der zum Nachdenken anregt und unter die Haut geht, 17. Juli 2010
Rezension bezieht sich auf: Bis du erwachst (Gebundene Ausgabe)
Lena überrascht eines Tages ihren Freund Justin, wie er sie mit einer Anderen betrügt. Als sie aus ihrer Erstarrung erwacht, stolpert sie über einen Schuh und stürzt so unglücklich die Treppe herunter, dass sie mit schweren Verletzungen
ins Krankenhaus gebracht wird, wo sie dann im Koma vor sich hindämmert.

Als ihre beiden Schwestern Millie und Cara davon erfahren, eilen beide sofort an Lenas Krankenbett.
Sie machen sich schwere Vorwürfe, denn sie haben Lena in der Vergangenheit nie das zurückgeben können, was sie ihnen gab.

Die drei Schwestern kommen aus gestörten familiären Verhältnissen. Der Vater verließ ihre Mutter, als Millie gerade im schwierigen Teenageralter war und ihre Mutter, Kitty, konnte sich nicht so um die Mädchen kümmern, wie diese es sich gewünscht hätten. Stattdessen waren Millie, Lena und Cara auf sich allein
gestellt, wobei Lena den Part der Mutter übernahm.

Während Lena im Koma liegt, lassen die Schwestern und auch deren Mutter Kitty die Vergangenheit Revue passieren und begreifen, dass sie zuerst Vergangenes aufarbeiten und sich verändern müssen, um die Zukunft positiv beeinflussen zu können.

Neben der Familie gibt es noch weitere Personen, die auf Lenas Unfall mit Bestürzen reagieren und dadurch zum Nachdenken angeregt werden.
Darunter ist auch Michael, ein Mann, der Tag für Tag mit Lena im Bus fuhr und der eine ganz besondere Schlüsselrolle in der Geschichte spielen wird...

"Bis Du erwachst" ist ein Roman, der den Leser zum Nachdenken anregen wird, denn mit den Romanfiguren wird sich jeder auf die ein oder andere Art identifizieren
können.
Jeder Mensch wird sicherlich schon einmal in der Situation gewesen sein, bereut zu haben, diverse Dinge unausgesprochen gelassen zu haben, bis es schließlich zu spät dafür war.

Dieser Roman ist jedoch trotz einiger sentimentaler Momente niemals schwermütig, der Schreibstil der Autorin ist flüssig und durchaus Mut machend.
Eine wichtige Botschaft des Romans ist, dass jeder die Möglichkeit hat, sein Leben ändern zu können, wenn er nur will und dass das Leben zu kurz ist, um die Zügel schleifen zu lassen. Man sollte sich auf das Wichtigste konzentrieren und nichts
verschieben.
Und natürlich auch, das Zuhören zu lernen.

Lena ist in diesem Roman eigentlich nur eine Nebenfigur. Vielmehr geht es hier um ihre Familie und deren Probleme und wie sie Mittel und Wege finden (müssen) um sich wieder zusammenzuraufen.

Geprägt ist dieser Roman von Erinnerungen, schönen aber auch traurigen Rückblenden, starken Gefühlen und auch Reue.
Der Autorin gelingt es, diese ganze Bandbreite an Emotionen realistisch und jenseits der Kitschgrenze darzustellen und den Leser dazu noch zu unterhalten.
Es ist eine ruhige, getragene Story mit leisen Untertönen, die jedoch gerade dann besonders wird, wenn sich die Romanfiguren ihrer Gefühle füreinander im Klaren werden.
Eine Rezension von Happy End Bücher. (NG)
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16 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein wunderschöner stiller Roman mit einer tollen Botschaft:, 2. August 2010
Von 
Silke Ingenbold-kowanda "Büchermurmel" (Oberhausen, Ruhrgebiet) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Bis du erwachst (Gebundene Ausgabe)
Verlier deine Träume nicht aus dem Blick, versuch sie zu leben.
LEBE im Hier und Jetzt und hindere dich nicht selbst an deiner Weiterentwicklung!
LEBE und verschiebe nicht alles auf morgen!

Dieser Roman handelt von 3 Schwestern, die anfangen über ihr eigenes Leben und das Leben
miteinander nachzudenken, als eine von ihnen durch einen Unfall ins Koma fällt. Sie durchlebten zusammen eine schwere
Kindheit. Die Eltern trennten sich und Mutter sowie Vater liessen ihre Kinder im Stich.

Dieser Unfall ist der Auslöser für viele Denksanstösse und die drei Mädels erleben durch ihn das Wunder der Neuentdeckung
ihrer Liebe, Achtung und Danbarkeit zueinander.

Ich konnte mich mit allen 3 Schwestern identifizieren und die Thematik dieses Buches trifft voll auf mich zu.

Lena, eine der Protagonistinnen, bringt auf Seite 300 auf den Punkt, was viele von uns fühlen:
"Wer war schuld daran, das ich ein unbefriedigendes Leben führte? Nun, ich selbst natürlich. Ich hatte immer eine
Ausrede auf den Lippen, praktische Gründe, Ängste.
Im Grunde war ich damit zufrieden vom Leben zu TRÄUMEN, statt es tatsächlich zu LEBEN.
Ich dachte ich hätte alle Zeit der Welt, den Hintern hochzukriegen".

Ich liebe dieses wunderschöne Buch (äusserlich und inhaltlich) und ich hoffe, das ich ohne persönlichen Schicksalsschlag
diese Botschaft für mich beherzigen und umsetzen kann.
Da ich selber auch zwei Schwestern habe, werde ich mich bemühen den Kontakt zu pflegen und ebenfalls einiges "aufzuarbeiten".
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ich werde glücklich sein, wenn ..., 11. August 2012
Rezension bezieht sich auf: Bis du erwachst (Taschenbuch)
Lena kommt überraschend nach Hause und erwischt ihren Freund Justin im Bett mit einer anderen. Als sie fassungslos und völlig schockiert aus dem Zimmer taumelt, stürzt sie und fällt in ein Koma, das viele Monate andauern soll ...

Lola Jaye stellt dem Leser in ihrem Buch Bis du erwachst" die weiblichen Mitglieder der Familie Curtis vor. Lena, das tüchtige Organisationstalent, die bereits in jungen Jahren die Rolle der Eltern mit übernommen hatte und mittlerweile als Betreuerin für Kinder arbeitet. Irene Cara, die mit ihrem Partner Ade eine Bar führt und nur für ihre Karriere lebt. Und letztendlich Millie, die jüngste der Schwestern, die ihren Platz im Leben noch nicht gefunden hat und ihre Anziehungskraft auf Männer durch ständig neue, aber nie andauernde Beziehungen, ausprobiert. Und dann ist da noch die Mutter Kitty, die sich weigert, mit Mum angesprochen zu werden. Eine Schauspielerin, die nie für ihre Kinder da gewesen ist und deren Karriere stets den ersten Platz in ihrem Leben eingenommen hatte. Mitten in diese verkorkste Familie platzt Michael, eine Zufallsbekanntschaft Lenas. Durch den langen Krankenhausaufenthalt kommen sich alle Beteiligten näher und in kleinen Schritten öffnen sie sich für das Aufarbeiten von lange verdrängten Konflikten. Lola Jaye berichtet in diesem Roman von der Veränderung, die in jedem Familienmitglied - und auch in Michael - vor sich geht. Dass dies alles nicht zuletzt Lenas Unfall zu verdanken ist, bedeutet jedoch nur einen kleinen Trost. Zu schmerzlich wird Lena vermisst. Und plötzlich geschieht das Unfassbare, Dornröschen erwacht aus ihrem Schlummer ...

Ich habe diesen Roman als leichte Lektüre für Zwischendurch" eingestuft und muss überrascht eingestehen, dass die Geschichte durchaus Tiefgang hatte. Aussagen wie Ich werde glücklich sein wenn ..." - diesem Streben nach materiellen Dingen und dabei am Leben vorbei zu leben - bringen den Leser dazu, sich Gedanken über sich selber zu machen. Was passiert tatsächlich, während man auf das große Glück, auf den besseren Job, auf das schönere Auto, die modernere Wohnung wartet? Was passiert, bis man erwacht?" Eine runde Geschichte mit einem Happy End. Vor allem aber ein Inhalt, der einen nachdenklich zurück lässt und - vielleicht - dazu anregt, sich selber von festgefahrenen Anschauungen zu lösen.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Lesenswert und lehrreich, 28. Juli 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Bis du erwachst (Taschenbuch)
Ich habe "Bis du erwachst" nun fast ausgelesen und bin positiv angetan von diesem Buch. Es zeigt einem selbst, dass man mehr auf seine Mitmenschen achten sollte und lehrt einem, immer für Freunde und Familie da zu sein. Sicherlich gibt es hier und da ein paar Stellen, die fast unrealistisch wirken, durch "Zufälle", die im Buch geschehen, jedoch ist eine liebevolle Geschichte und meiner Meinung nach empfehlens- und lesenswert.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Nicht so gut wie das Debüt von Lola Jaye!, 16. Januar 2013
Von 
Michael Krause (Berlin) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Bis du erwachst (Gebundene Ausgabe)
Nach einem Treppensturz liegt Lena Curtis im Koma. Nun versammelt sich ihre Familie im Krankenhaus an ihrem Bett. Da sind die Schwestern Clara und Millie, die sich nur bedingt verstehen und da ist ihre Mutter Kitty, die in den letzten Jahren alles andere als eine gute Mutter gewesen ist. Und es gibt noch einen Mann namens Michael Johns, der Lena nur aus dem Bus kennt, sich aber Hals über Kopf in sie verliebt hat. Sie alle warten auf ein Wunder und nutzen die Zeit, um ihr Leben wieder in den Griff zu bekommen.

Nach ihrem grandiosen Debüt mit FÜR IMMER, DEIN DAD ist BIS DU ERWACHST der zweite Roman aus der Feder der britischen Autorin Lola Jaye. Leider kommt sie mit diesem Werk nicht an ihr gefeiertes Debüt heran. Sicher, der Roman regt zum Mitdenken an. In zahlreichen Rückblenden erzählt die Autorin von ihrer Hauptfigur und deren Ängste und Zweifel. Hier werden sich viele Leser wiederfinden. Leider sind die Denkanstöße, die Clara, Millie und Kitty von Michael bekommen, etwas klischeehaft. Letztlich ist es vor allem der Schreibstil, der mich diesmal nicht packen konnte. Wo FÜR IMMER, DEIN DAD mich von der ersten Seite an packte, flacht das Interesse bei diesem Roman relativ schnell ab. Mit Lenas Treppensturz und dem daraus resultierenden Konflikt fängt die Geschichte zwar ausgezeichnet an, doch es fehlen im weiteren Verlauf sprachliche und inhaltliche Höhepunkte. Die Handlung zieht sich hin und auch die Figuren konnten en nicht schaffen, mich derart zu begeistern. Zwar spricht die Botschaft des Romans - Lebe dein Leben, den Leser an, jedoch wandelt Lola Jaye sehr wackelig auf dem schmalen Grat zwischen gut und kitschig.

BIS DU ERWACHST ist kein wirklich schlechter Roman. Lola Jaye erzählt eine leise Geschichte über drei Schwestern, deren Leben mit einigen Konfliktpunkten ausgestattet ist. Viele Leser werden sich hier wieder finden und sogar Denkanstöße für ihr eigenes Leben finden. Vergleichen mit ihrem Erstling fällt dieser Roman aber ab, da er es meiner Meinung nach nicht schafft, den Leser so zu fesseln und zu begeistern, wie es der Vorgänger geschafft hat.
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9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Bitte weniger Pathos!, 21. August 2010
Rezension bezieht sich auf: Bis du erwachst (Gebundene Ausgabe)
Viel gibt es über dieses Buch nicht zu schreiben. Die Handlung lässt sich ganz einfach kurz wiedergeben: Lena fällt ins Koma, bekommt Besuch von ihrer Familie und einem fremden Verehrer. Als sie Lena da liegen sehen, sind sie nicht mehr auf Sinnsuche, sondern ändern ihr Leben. Klischeehafter gings dann auch nicht mehr, denn Lena, ist im Gegensatz zu allen anderen ein Engel, die Reinkarnation von Mutter Theresa und ausgerechnet sie liegt da jetzt. Die anderen die um ihr Bett herum stehen sind alle schlecht. Ihr Leben ist eine Lüge, ihr Charakter ist einfach nur noch zum Davonlaufen, sie sind alles Loser und waren auch noch ganz gemein zu Lena. Das muss sich ändern und zwar fix. Von einer Minute zur nächsten krempeln sie ihr Leben um, verbessern ihre Einstellung und ihren Haarschnitt und werfen plötzlich mit pathetischen Sätzen um sich wie: "Lebe dein Leben!" "Warte nicht auf das Glück!" "Lebe jetzt!" Einfach so und zwar ohne, dass der Leser dabei eine glaubhafte innere Verwandlung oder einen Reifungsprozess der einzelnen Protagonisten erkennen kann. Die kurze Geschichte von Lola Jaye ist ganz nett, wenn sie doch nur etwas nachvollziehbarer wäre.
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4.0 von 5 Sternen Interessanter Roman, der das Herz berührt und zum Nachdenken anregt, 2. Februar 2013
Rezension bezieht sich auf: Bis du erwachst (Taschenbuch)
Lola Jaye kenne ich bereits durch das Buch "Für immer, dein Dad", was mir sehr gut gefallen hat. Nun war es endlich an der Zeit, ihren zweiten Roman "Bis du erwachst" zu lesen und auch dieser hat mir gut gefallen. Zwar ist dieser etwas schwächer als "Für immer, dein Dad", allerdings ist dies nicht weiter schlimm, da die Autorin auch weiterhin mit einen unglaublich schönen Schreibstil überzeugen kann.

"Bis du erwachst" ist ein Buch, dass zum Nachdenken anregt und den Leser von der ersten bis zur letzten Seiten an sich fesselt. Obwohl man anhand der Kurzbeschreibung schon weiß, was ungefähr auf einen zukommt, wird man doch immer wieder überrascht und stellenweise von den eigenen Gefühlen überrumpelt. Ich hätte nie gedacht, dass mich das Buch so sehr zum Nachdenken anregen kann und habe eher ein Buch erwartet, dass mehr zum Weglesen geeignet wäre. Dennoch habe ich mich immer wieder dabei erwischt, wie ich das Buch kurz aus den Händen legen musste, um mich zu sammeln. Dabei spielt die Geschichte nicht nur in der Gegenwart, sondern auch in der Vergangenheit, denn es werden oftmals Rückblenden in die Geschichte eingearbeitet, die Lena und ihr Familienleben ausführlich und authentisch beschreiben.

Die Charaktere sind eine schwierige Sache in diesem Buch. Einerseits mochte ich sie sehr, andererseits war ich stellenweise von ihrem Verhalten enttäuscht und genervt. Manchmal reagieren Millie und Cara viel zu distanziert, manchmal zu emotional, sodass man nie genau weiß, woran man bei ihnen ist. Auf der einen Seite ist es natürlich gut, wenn sie so unvorhersehbar sind, auf der anderen Seite war es dagegen oftmals anstrengend. Dennoch waren sie mir trotz ihrer Reaktion nie unsympathisch. Millie ist oftmals sehr chaotisch, arbeitslos, unglaublich faul und sie verlässt sich immer mehr auf andere, als auf sich selbst, ihre Schwester Cara ist dagegen das genaue Gegenteil. Sie will sich von anderen Menschen nichts sagen lassen und steht fast ununterbrochen in ihrer Bar. Durch diese Unterschiede haben sich die beiden Schwestern oftmals nichts zu sagen und haben quasi nur Kontakt durch ihre Schwester Lena, die bereits früher schon immer dafür gesorgt hat, dass die Familie halbwegs zusammenhält. Nun, wo sie im Koma liegt, ist dies allerdings sehr schwer und Millie und Cara müssen selbst erkennen, was im Leben wirklich wichtig ist und nähern sich dabei wieder an.

Interessant ist dabei auch die Familiengeschichte. Millie und Cara haben sich bereits länger nicht mehr wirklich viel zu sagen, da Millie Cara als faul und Schnorrerin ansieht, die ihr Leben nicht in den Griff bekommt. Cara ist dagegen in Millies Augen viel zu sehr Karrierefrau und denkt nur noch an ihre Arbeit, als an andere Menschen. Ihre Mutter ist oft unterwegs und verbringt nicht viel Zeit mit ihren Töchtern. Ein Vater gibt es bereits seit längerer Zeit nicht mehr, da dieser die Familie verlassen hat. Lena ist die gute Seele in der Familie und versucht für alle da zu sein, auch wenn sie weiß, dass sie die gleiche Fürsorge von ihren Schwestern und ihrer Mutter nicht zurückbekommt. Zwar ist sie sehr beliebt, schafft es aber nur selten, alle an einem Tisch zu bekommen. Es ist daher sehr interessant zu beobachten, wie nun plötzlich die Familie an Lenas Krankenbett sitzt und wie ihre Meinungen und Gefühle sich dabei verändern.

Das Cover ist schlicht, aber durchaus schön anzusehen, auch wenn es nicht unbedingt mit der Handlung im Zusammenhang steht. Die warmen Farben und die Verzierungen passen gut zueinander, sodass es ein schönes Gesamtbild abgibt. Auch die Kurzbeschreibung konnte mich überzeugen, da sie das Wichtigste enthält, ohne dabei zu viel zu verraten.

Insgesamt hat mir "Bis du erwachst" gut gefallen. Zwar reicht es nicht an "Für immer, dein Dad" heran, jedoch habe ich dies auch gar nicht erwartet. Interessante, teils anstrengende Charaktere und eine tiefgründige Handlung machen das Buch zu einem angenehmen Lesespaß, der unter die Haut geht und zum Nachdenken anregt. Ich bin bereits auf weitere Bücher von Lola Jaye gespannt. Empfehlenswert!
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5.0 von 5 Sternen Regt zum Nachdenken an.., 14. April 2011
Rezension bezieht sich auf: Bis du erwachst (Gebundene Ausgabe)
Ich habe schon 'Für immer dein Dad', von Lola Jaye, gelesen und hatte mir daher viel von diesem Roman erwartet. Vorweg kann ich schon sagen ich wurde nicht enttäuscht. Das Buch überzeugt zwar nicht durch Spannung, anfangs dachte ich mir schon, dass ich zu viel erwartet habe, denn es zieht sich wirklich dahin. Sobald man aber im Buch drinnen ist stört das gar nicht mehr so stark, da die Charaktere dafür umso mehr überzeugen. Lenas Schwestern Cara und Millie könnten unterschiedlicher nicht sein. Cara ist die Karrierefrau und die geborene Chefin, da sie es sehr gerne hat, wenn Dinge nach ihrem Kopf laufen. Millie dagegen ist arbeitslos und hat großes Pech in der Liebe. Eines haben sie dennoch gemeinsam, sie beide brauchten immer Lena, den diese half ihnen immer durch alles Probleme. Auch die Mutter der drei Schwestern, die stets Kitty genannt werden will, hat mich zum Ende hin überzeugt. Ein sehr besonderer Charakter im Buch ist definitiv Michael, denn dieser kennt Lena so gut wie gar nicht, er hatte nämlich nur einmal mit ihr gesprochen, dennoch löst Lena Dinge in ihm aus, die sein Leben verändern. Überhaupt hatte ich Lena am liebsten, denn sie ist einfach ein wunderbarer und durch und durch guter Mensch. Bei ihr kommen zuerst alle anderen dann sie! 'Bis du erwachst' brachte mich brachte mich auch zum Nachdenken, denn die Botschaft, das Leben im Jetzt zu leben und nicht immer alles zu verschieben, zu verdrängen', kann man sich wirklich nur zu Herzen nehmen.

DAS LEBEN IST EIN GESCHENK, DAS MAN NUR AUSPACKEN MUSS!!

Mein Fazit
Obwohl die Handlung voraussehbar ist und es eher wenige Überraschungen gibt, überzeugt das Buch. Denn das wichtigste sind diesmal die Charaktere und die vermittelte Botschaft, diese Inhalte machen das Buch nämlich zu dem das es ist. Eindeutig Lesenswer
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Regt zum Nachdenken an, aber die Umsetzung hätte besser sein können, 12. Mai 2013
Rezension bezieht sich auf: Bis du erwachst (Kindle Edition)
Inhalt:
Als Lena ihren Freund Justin auf frischer Tat mit einer anderen im Bett erwischt, steht sie so unter Schock, dass sie über einen Schuh stolpert, die Treppe hinunter stürzt und ins Koma fällt. Nach und nach versammelt sich ihre Familie ums Krankenbett und stellt dabei fest, wie sehr sie auf die immer hilfsbereite Lena angewiesen sind und wie wenig sie eigentlich von ihr Wissen. Ihre Schwestern Cara und Millie verstehen sich nur bedingt und waren bisher sehr auf ihr eigenes Leben fixiert. Ihre Mutter Kitty war nie wirklich für ihre Kinder da und hat Lena auf einem Berg Schulden sitzen lassen. Und dann gibt es noch Michael Johns, einen Mann den Lena nur flüchtig aus dem Bus kennt, der aber gleich von ihr verzaubert war. Diese Personen sorgen sich nun um Lena und hoffen jeden Tag, dass sie wieder erwacht und ganz nebenbei finden sie wieder zueinander und bekommen ihr Leben in den Griff.

Meinung:
Als ich die Inhaltsangabe von „Bis du erwachst“ gelesen habe, hat sie mich sofort angesprochen. Denn eigentlich lese ich gerne ab und an mal so tragische Familiengeschichten, die einem in Erinnerung rufen, wie kostbar und kurz das Leben ist, weil man das einfach viel zu oft vergisst.

Dementsprechend regt der Roman auch wirklich zum Nachdenken an. Doch leider hatte ich mit der Umsetzung teilweise meine Probleme.

Es beginnt schon damit, dass die ganzen Charaktere, abgesehen von Lena, zu Beginn einfach unglaublich unsympathisch und sehr klischeehaft sind. Lenas Schwestern sind gegensätzlicher, wie sie nur sein können. Millie, die Jüngste der Dreien, ist ziemlich hübsch, hat aber ein gewaltiges Männerproblem. Sie sieht in jedem Mann ihre große Liebe und klammert sich an sie. Außerdem ist sie arbeitslos und nimmt es mit der Disziplin und Pünktlichkeit nicht so genau. Die andere Schwester Cara passt eher in das Raster selbstbewusste Karrierefrau. Sie hat zusammen mit ihrem langjährigen Freund eine eigene Bar und sagt gern, wo es lang geht. Auch Michael lernt man zu Beginn als einen sich selbst bemitleidenden und unsympathischen Zeitgenossen kennen.

In Rückblenden erfährt man mehr über Lena und ihre Familie, ihre Ängste und Zweifel, wodurch man die ganze Situation mit der Zeit etwas besser versteht, aber dennoch fiel es mir oft schwer, wirklich mit ihnen mitzufühlen. Einerseits lag das wohl am Schreibstil der Autorin, der mir einfach etwas zu emotionslos war. Aber andererseits entwickelt sich der Roman einfach viel zu kitschig. Dabei mag ich kitschige und schnulzige Romane manchmal wirklich sehr gerne, aber hier läuft einfach alles zu glatt und geplant, wodurch man ziemlich bald weiß, wie der Roman enden wird.

Doch davon mal abgesehen lässt sich der Roman ganz gut lesen, und bietet dem Leser auch viele Weisheiten, die man sich ab und an verinnerlichen sollte.

Fazit:
Ein netter Roman für zwischendurch, von dem ich mir aber etwas mehr Tiefgang, mehr emotionale Überzeugung und eine etwas weniger vorhersehbare und kitschige Handlung gewünscht hätte. Knappe 3 von 5 Sternen.
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