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11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Horizont erweiternder Essay
Das Buch ist in drei 'Kreise' unterteilt.
Der 1. Kreis behandelt die (künstlichen) Gesellschaftsspiele (Spiele 'in vitro') und die klassische Spieltheorie. Neben bekannten Spielen werden auch klassische Glücksspiele wie Lotto, Roulette, Black Jack und Poker angeschnitten, mit ihren meistens negativen Erwartungen. Als ein 'unpopuläres' Spiel wird auch...
Veröffentlicht am 9. September 2008 von Matthias Seidel

versus
18 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Ein eher ärgerliches Buch
Nachdem ich das hervorragende Buch "Abenteuer Mathematik" vom selben Autor gelesen habe, bin ich über diese Buch recht enttäuscht .

Was das Thema Spieltheorie betrifft, ist Pierre Basieux wenig Neues eingefallen : Er wiederholt ( teilweise wörtlich ) Inhalte des eben erwähnten Buchs . Anscheinend wollte er noch einmal mit seinen alten Ideen...
Veröffentlicht am 4. April 2009 von Winfried Raith


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11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Horizont erweiternder Essay, 9. September 2008
Das Buch ist in drei 'Kreise' unterteilt.
Der 1. Kreis behandelt die (künstlichen) Gesellschaftsspiele (Spiele 'in vitro') und die klassische Spieltheorie. Neben bekannten Spielen werden auch klassische Glücksspiele wie Lotto, Roulette, Black Jack und Poker angeschnitten, mit ihren meistens negativen Erwartungen. Als ein 'unpopuläres' Spiel wird auch Mathematik und das Mathematisieren dargestellt ' das auch tatsächlich Eigenschaften wie das Scrabble-Spiel enthält.

Sodann behandelt der Autor im 2. Kreis 'Spiele in der Wirklichkeit', und die beginnen wieder mit den bekannten, aber real existierenden Glücksspielen (Lotto, Roulette, Black Jack, Poker), die nun dank der Nutzung spezieller Gegebenheiten überraschenderweise eine positive Gewinnerwartung haben können; hier schließen sich Sportwetten und Börsenspekulationen an ' wobei zahlreiche Vorurteile anhand praktischer Beispiele ausgeräumt werden.
Es folgt ein Kapitel über das intuitive und begrenzt rationale Verhalten des Menschen, der sich oft nicht an die theoretischen Eigenschaften des 'Homo rationalis oeconomicus' halten will ' so zum Beispiel beim Ultimatumspiel. Die Psychologie der Intuition mit ihren Bauchentscheidungen und Faustregeln werden durchleuchtet: wieder ein Gebiet, wo zahlreiche Vorurteile demaskiert werden. Und anschließend daran: die Prinzipien der deskriptiven, experimentellen Ökonomie ' im Gegensatz zur normativen, d.h. zur Soll-Ökonomie.
Das interessanteste und überraschendste Kapitel des 2. Kreises betrifft jedoch, was der Autor mit 'Spiele um Regelfindung' bezeichnet: Lebensregeln und Ethik; hierbei werden die religiösen und wirtschaftspolitischen Dogmen der Kritik eines Humanisten unterzogen.

Im 3. Kreis behandelt Basieux die 'Spiele um die Interpretation der Welt' ' die Grenzen des Rationalen, die Illusion des Absoluten, die Natur des Zufalls, die Unvollständigkeit der Mathematik nach Gödel, den Unmöglichkeitssatz von Arrow (betreffend Demokratie und Rationalität), sowie das Grundprinzip der Gerechtigkeit als Fairness nach Rawls. Auch dem Erkenntnisphilosophen Popper wird Respekt gezollt.

Eine erschöpfende Behandlung all dieser informativen und weitreichenden Themen war nicht beabsichtigt und ist in einem solchen Taschenbuch-Essay wohl auch nicht möglich, doch der Autor gibt zahlreiche Literaturhinweise, die es erlauben, jeden interessierenden Aspekt, der angesprochen wird, zu vertiefen.

Wohltuend ist die Vermeidung mathematischer Gleichungen und Kunststücke; die spieltheoretischen Grundmodelle werden im Plauderton erläutert - und auf zahlreiche bekannte Aspekte der Wirklichkeit konkret übertragen und erprobt.

Fazit: Ein gelungener Essay mit einer ungewöhnlichen Synthese der ganzen Welt als Spiel.
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Höchst informativ, 28. Juli 2008
Der Mathematiker Dr. Pierre Basieux, bekannt durch seine Standardwerke über Roulette und Mathematik, gibt hier einen spannend geschriebenen Einblick in die praktische Relevanz der Spieltheorie für viele Bereiche unseres Lebens, von der Politik und der Wirtschaft bis hinein in die private Sphäre, z.B. bei der optimalen Partnerwahl. Längst hat sich die Spieltheorie zu einer ernst genommenen seriösen Wissenschaft gemausert. Viele Politiker und Manager erhoffen sich von ihr Erklärungsansätze für eigenes optimales strategisches Handeln.
Basieux zeigt aber auch deutlich die Schwächen bzw. Grenzen dieser Wissenschaft (eigentlich generell aller Wissenschaften incl. der Mathematik) auf und beleuchtet die Ursachen hierfür (u.a. Asymmetrien).
Besonders aktuell wird das Buch durch seine Bezüge zu den gegenwärtigen Finanz- und Börsenturbulenzen (Kleiner Tipp an Börsenanalysten: Buch unbedingt lesen!). Viele Abläufe lassen sich jetzt besser verstehen.
Fünf Sterne, da höchst informativ und sehr gut geschrieben.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen "Die Welt als Spiel", 9. Januar 2011
Zugegeben: Die klassische Spieltheorie macht in diesem preiswerten populärwissen-
schaftlichen Buch nur den sog. "Ersten Kreis" aus, alo etwa ein gutes Drittel. Wer also nur die klassische Spieltherorie im Sinn hat, kann auf zahlreiche Fachbücher zurückgreifen. Die Stärken des Buches liegen jedoch in den anderen beiden "Kreisen" wo der Autor weit über den Tellerrand der klassischen Spieltheorie hinausblickt.Der zweite "Kreis" behandelt "die Spiele der Wirklichkeit", darunter versteht der Autor 1. Glücksspiele, die durch geeignete Invormationsnutzung zu Geschicklichkeitsspielen werden können. 2. Entscheidungen und menschliches Verhalten, das sehr oft intuitiv und begrenzt rational ist (ein aktuelles Forschungsgebiet der Psychologie anhand paradoxer Spielsituationen), und 3. Glaubenssätze und Dogmen, die der Autor als "Spiele um Regelfindung" bezeichnet. Dass hierunter höchst strittige weltanschauliche, speziell religiöse und wirtschaftsidealistische, Anschiten zu finden sind, die mit den Ansichten humaner Geister wie Albert Einstein und Karl Popper kollidieren ist kein Wunder. Im "Dritten Kreis" behaldelt der Autor einige Interpretationen der Welt als "Spiele", und zeigt zum Beispiel die "Grenzen des Rationalen" sowie die "Illusion des Absoluten" auf. Gegen diese Erweiterung des Denkhorizonts kann wohl niemand etwas haben. Alles in allem aber ein sehr gelungenes Buch.
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18 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Ein eher ärgerliches Buch, 4. April 2009
Nachdem ich das hervorragende Buch "Abenteuer Mathematik" vom selben Autor gelesen habe, bin ich über diese Buch recht enttäuscht .

Was das Thema Spieltheorie betrifft, ist Pierre Basieux wenig Neues eingefallen : Er wiederholt ( teilweise wörtlich ) Inhalte des eben erwähnten Buchs . Anscheinend wollte er noch einmal mit seinen alten Ideen Geld machen, ohne sich geistig verausgaben zu müssen .
Immerhin findet man noch ein paar neue, recht interessante Seiten über das Thema.
An diesen ist allerdings zu kritisieren, dass sie teils schlampig oder fachlich fehlerhaft formuliert sind . Ich bin studierter Mathematiker und kann z. B. fehlende Voraussetzungen ergänzen, aber für viele andere mag da der entscheidende Stolperstein sein .
Beispiele :
a) Auf Seite 82 ist ein Diagramm zu sehen, dessen Abszisse mit "monetäre Ergebnisalternativen" bezeichnet ist, ohne dass dieser Begriff in irgendeiner Weise erklärt wird . Nach dem Zusammenhang kann man sich mit Mühe erschließen, dass da wohl in Wirklichkeit "monetärer Gewinn bzw. Verlust" gemeint ist .
b) Auf Seite 86 werden die Ruinwahrscheinlichkeiten der Spieler bei einem fairen Nullsummenspiel genannt . Was der Autor aber zu erwähnen vergisst, ist die Tatsache, dass es sich nicht um ein einziges Spiel, sondern um potenziell unendlich viele Wiederholungen des gleichen Spiels handeln muss . Das kann man daraus folgern, dass die genannten Ruinwahrscheinlichkeiten sich zu 1 addieren - aber kann man dieses Vorwissen wirklich bei jedem Leser voraussetzen ?

Über einen großen Teil des Buchs hinweg lässt der Autor sich dann über seine private Haltung zu Religion und Politik aus ; das mag zwar ganz interessant für viele sein, die die private Meinung des Autors interessiert ; aber mit dem Titelthema des Buchs hat das wirklich nichts zu tun .
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8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Themaverfehlung, 3. Dezember 2010
Vergleichsweise schnell handelt der Autor das eigentliche Thema Spieltheorie ab und räumt seinem offensichtlichen Steckenpferd, den Glücksspielen und dort insbesondere Roulette, sehr großzügig Platz ein und gibt zu diesen ein Sammelsurium an Tipps. Negativ fällt dabei zunächst auf, dass Spielregeln zu keinem Zeitpunkt erklärt werden, sondern deren Kenntnis stets vorausgesetzt ist. Bei diesen Tipps zu Glücksspielen zeichnet sich auch schon der große Haken (oder in meinen Augen: die große Frechheit) des Buches ab: spieltheoretische Analysen finden faktisch nicht statt. Die Tipps zu den Glücksspielen sind der Art, dass man gegen Anfänger nicht bluffen sollte beim Pokern oder Wahrscheinlichkeitsbetrachtungen des Rollverhaltens der Kugel beim Roulette. Später ergeht sich der Autor in seiner persönlichen Weltsicht und bringt Allgemeinplätze bei denen er sich meistens jegliche Argumentation und Belege spart, was bei Allgemeinplätzen allerdings nicht weiter stört. Wir erfahren, dass die katholische Kirche Verbrechen begangen hat, der Papst konservativ ist, multinationale Konzerne unmoralisch auf Geld fixiert sein können und dergleichen mehr. Da praktisch alles menschliche Handeln auf unvollständigen Informationen beruht, schreibt der Autor hier auch über so ziemlich alles, was ihm offensichtlich in den Sinn kommt. Denn das ist hier das Kriterium für Spiele. Dagegen wäre auch nichts einzuwenden, wenn nicht nur der Gegenstand kurz erwähnt und die persönliche Meinung des Autors mitgeteilt würde, sondern tatsächliche spieltheoretische Analysen durchgeführt würden. Stattdessen findet man nach seitenlangen Meinungen und Ansichten meistens nur einen Satz der Art "Das stellt ein Spiel mit unvollständigen Informationen dar", womit das Thema dann jeweils abgehandelt ist. Für diese Erkenntnis braucht es aber wahrlich kein Buch. Dass sich das gesamte Buch um die persönlichen Ansichten und Vorlieben des Autors dreht, gipfelt darin, dass man am Ende des Buches Literatur-, Musik- und Film-Tipps des Autors bekommt. Das Buch ist daher nur denen zu empfehlen, die sich für die Ansichten des Autors interessieren, oder die ein paar oberflächliche Tipps zu den üblichen Glücksspielen haben möchten. Wer sich dagegen für spieltheoretische Betrachtungen und Analysen in Gesellschaft, Wirtschaft und Natur interessiert, der sollte einen großen Bogen um dieses Buch machen. Die Spieltheorie ist hier - bis auf wenige Ausnahmen wie die Allmende - nichts weiter als ein Aufhänger. Selten hat mich ein Buch derart enttäuscht.
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5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Die Welt und der Zufall, 8. September 2008
Das Buch ist zu empfehlen. Nach bzw. während dem Lesen kann es passieren, dass man Zusammenhänge mit anderen Augen sieht, wie z.B. wie in Börse oder beim Glücksspiel.

Es ist durchweg gut zu lesen, doch manchmal kann es schwer fallen Passagen zu verstehen, das hängt aber wahrscheinlich vom Vorwissen des Lesers ab.

Auf jedem Fall ein muss, wenn man sich für das Thema interessiert.
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0 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen unqualifizierte Meinungsmache, 26. November 2011
Rezension bezieht sich auf: Die Welt als Spiel: Spieltheorie in Gesellschaft, Wirtschaft und Natur (Kindle Edition)
Das ist wieder ein unqualifiziertes Buch welches ohne Hintergrund auf vermeintlichen Killerspielen rumhackt. Besser nicht kaufen der Autor hat offensichtlich nicht recherchiert oder verbreitet absichtlich Maerchen.
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