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211 von 219 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Kompakte, leichte Mini-(fast)DSLR
Nach einigen Kompakt- und Bridge-/Megazoom-Kameras sowie einem DSLR-Versuch (zu groß, zu schwer -> blieb also meist zuhause) habe ich mir Anfang des Jahres eine Panasonic GH2 gegönnt (mit 14-140 Objektiv). Eine tolle Kamera, nicht schwerer und größer als meine alte Fuji F100 Bridge-Kamera, ersetzt DSLR und Camcorder, hat aber eine große...
Veröffentlicht am 24. August 2011 von derekema

versus
65 von 70 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Tolle Kamera mit gewissen Schwächen
Ich möchte vorab anmerken, dass meine Rezension eher Meckern auf hohem Nivau ist, aber gerade falls jemand mit hohen Ansprüchen an die E-PL3 herantritt, könnte er enttäuscht werden.

Die Bildqualität vor allem bei JPEG ist wie immer bei Olympus spitze. Die Standardeinstellungen sind etwas übertrieben, sodass die Bilder vorteilhafter...
Veröffentlicht am 19. März 2012 von oluv


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211 von 219 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Kompakte, leichte Mini-(fast)DSLR, 24. August 2011
Rezension bezieht sich auf: Olympus PEN E-PL3 Systemkamera (12 Megapixel, 7,6 cm (3 Zoll) Display, bildstabilisiert) schwarz Kit mit 14-42mm Objektiv schwarz (Elektronik)
Nach einigen Kompakt- und Bridge-/Megazoom-Kameras sowie einem DSLR-Versuch (zu groß, zu schwer -> blieb also meist zuhause) habe ich mir Anfang des Jahres eine Panasonic GH2 gegönnt (mit 14-140 Objektiv). Eine tolle Kamera, nicht schwerer und größer als meine alte Fuji F100 Bridge-Kamera, ersetzt DSLR und Camcorder, hat aber eine große Schwäche: die Abbildungsleistung des Objektivs, das insbesondere im Telebereich sehr unscharf abbildet. Voller Verzweifelung habe ich mir dann irgendwann das Zuiko 14-150 bestellt und bekomme jetzt von der GH2 die erwartet guten Bilder, allerdings nur bei guten Lichtverhältnissen, weil ohne Bildstabilisator. Und zum Filmen muss das Panasonic-Objektiv ohnehin wieder drauf.

Ohne allzu große Erwartungen habe ich mir nun eine PL3 bestellt, in der Hoffnung, sie könnte mir als leichte und kompakte Allroundkamera mit dem Zuiko 14-150 und in der Kamera vorhandener Bildstabilisierung gute Dienste leisten. Und ich wurde positiv überrascht: Geschwindigkeit, Bildqualität bis ISO 800, geringes Gewicht und Volumen machen die PL3 zur fast perfekten fast-immer-dabei Universalkamera, sofern man nicht filmen möchte. Die Kombination PL3 mit Zuiko 14-150 ist derzeit leider noch nicht als Set zu bekommen, aber das wird schon noch... Das 14-42 Kit-Objektiv wirkt ein wenig wie eine Spielzeugzugabe zu einem Mickey-Maus-Heft, liefert aber erstaunlich gute Ergebnisse. Allerdings könnte die Anzahl der möglichen Objektivwechsel wegen des billigen Plastikbajonetts durchaus begrenzt sein...

Größe und Gewicht der PL3 mit Zuiko 14-150 sind quasi identisch zu aktuellen Mega-(Grusel)-Zoom Kameras a'la FZ100 (ca. 600g) und liegen damit gut 1/3 unter den Werten der GH2.

Ich gehe jetzt nicht auf die Details ein (das werden viele Andere tun), nur kurz und knapp die wesentlichen Pros und Cons der PL3:

+ Sehr gute Bildqualität bis ISO 800
+ Sehr schneller, treffsicherer Autofokus (bei ausreichenden Lichtverhältnissen)
+ Serienbilder 5fps
+ Gutes Klappdisplay, mir gefällt die Variante zum Hochklappen deutlich besser als die Panasonic-Variante, bei der man das Display erst herausschwenken und dann drehen muss, es geht einfach schneller (ist natürlich Geschmacksache)
+ klein, leicht
+ Gute, intuitive Menüs
+ kein verdongelter Akku (wie bei Panasonic) -> Zweitakku ist bezahlbar

- Bildqualität bei höheren Empfindlichkeiten (ab ISO 1600) deutlich schlechter als bei der GH2
- Sensor-Shift-Bildstabilisator merklich schwächer als Objektiv-Stabilisierung bei Panasonic Objektiven
- kein Live-View bei Serienbildern, d.h. Objektverfolgung ist Glücksache
- Video ohne echten Bildstabilisator sollte man sich nicht antun -> Stativ für Video zwingend erforderlich
- Aufsteckblitz ist keine besonders geniale Lösung
- Ein GUTER Sucher (wie bei der GH2) wäre schön, gibts zwar als Zubehör, aber dann war's das erstmal mit kompakt und auch der Blitz muss draussen bleiben.

Wer sich für eine PL3 interessiert, hat offenbar gewisse Präferenzen für leichte und kompakte Bauformen. Es ist eher unwahrscheinlich, dass man sich bewusst eine kleine Kamera zulegt, um dann einen großen Objektiv-Zoo mitzuschleppen. Deshalb schliesse ich dann mal von mir auf Andere und nehme an, dass der typische PL3-Nutzer meistens ein für ihn geeignetes "immer-drauf"-Objektiv benutzen wird. Vor diesem Hintergrund hier der Versuch einer Abgrenzung gegen andere Kamerasysteme:

Wenn ein Brennweitenbereich bis zum leichten Tele ausreichend ist, könnte eine gute Kompaktkamera wie z.B. Canon G12, Panasonic LX5, Nikon P7000, etc. bei normalen Lichtverhältnissen ausreichen. Vorteile der PL3 sind Geschwindigkeit, Variabilität (man kann halt doch mal eine längere Telebrennweite oder ein extremeres Weitwinkel verwenden) und Bildqualität insbesondere bei schlechteren Lichtverhältnissen, Nachteile sind Gewicht, Größe und Preis.

Auch wenn jetzt einige aufschreien werden: Die PL3 kann durchaus auch eine Megazoom-Kamera mehr als ersetzen. Sie ist mit dem Zuiko 14-150 (entspricht 28-300 KB) nicht größer und schwerer als aktuelle Gruselzoom-Kameras a'la Panasonic FZ100 etc., bietet aber deutlich bessere Bilder. Und auch der große Zoombereich bei den Mega-Zooms sticht nicht: Ich habe mit einem Freund bei bestem Licht Fotos mit seiner FZ100 bei 600mm KB-Äquivalent und der PL3 bei 150mm mit "digitalem 2-fach Telekonverter" (=digital-Zoom) gemacht, was ebenfalls 600mm KB-Äquivalent entspricht. Die Bilder der PL3 waren trotz Digital-Zoom sichtbar besser als die der FZ100. Natürlich ist das ein Vergleich Porsche gegen Opel, aber hier hat der Porsche sogar mal Alltagsvorteile !

Der Vorteil der PL3 gegenüber den Panasonic-µFT-Kameras (G3, GF3) ist zunächst einmal die Tatsache, dass keine bildstabilisierten Objektive verwendet werden müssen, diese also grundsätzlich kleiner, leicher und günstiger ausfallen. Allerdings ist die Kamera-interne Bildstabilisierung der objektivbasierten Bildstabilisierung merklich unterlegen und insbesondere offenbar auch nicht zum Filmen geeignet. Das größte Manko bei Panasonic ist jedoch, dass es derzeit kein wirklich gutes bildstabilisiertes µFT-Super-Zoom Objektiv im Bereich 14-150 gibt, sieht man mal vom weit über 1000 Euro teuren Leica 14-150 für FT Anschluss ab. Dieses Frusterlebnis habe ich mir mit meiner GH2 mit dem Panasonic 14-140 abgeholt. Und, nein, es ist nicht defekt! Auf slrgear. com kann man den Unterschied zum Zuiko deutlich sehen, es ist wirklich so eklatant.

Und z.B. Sony NEX 3/5/C3? Der größere APS-C Sensor liefert in extremeren Situationen sicherlich bessere Bilder, braucht aber auch mechanich erheblich größere Objektive (die Physik kann ja so gemein sein..). Wer's klein und kompakt haben möchte, liegt da falsch. Auch wenn das Gehäuse der Sony NEX noch kleiner ist als die PL3: Beim 18-200 Super-Zoom mutiert die Kamera zum Objektivdeckel mit Auslöser, das Gesamtgebilde ist aber letztendlich größer und schwerer als die PL3 mit 14-150 (gleicher KB-äquivaltener Brennweitenbereich ca. 28-300).

Fazit:

Wem minimale Abmessungen und Gewicht und ein Super-Zoom Objektiv nicht so wichtig sind oder wer die Hoffnung auf ein besseres bildstabilisiertes µFT-Super-Zoom Objektiv nicht aufgegeben hat, wird wohl insbesondere mit der Panasonic G3 (die ja eine etwas abgespeckte GH2 ist) besser bedient: Vorteile sind bessere Bildstabilisierung, Bildqualität bei höheren Empfindlichkeiten, Blitz und Sucher eingebaut, bildstabilisierte Videoaufnahme möglich, Live-View bei Serienbildern, wer's mag Touchscreen, etc.. Die Summe dieser Punkte begründet auch meinen Punktabzug für die PL3. Auch die GF3 ist eine gute Alternative, in Kombination mit dem mäßigen Panasonic 14-140 ist sie aber letztlich größer und schwerer als die PL3 mit dem Zuiko 14-150.

Und wem die 2kg+ einer gestandenen DSLR-Ausrüstung egal sind, wird in diesem Lager immer noch am Besten bedient und kann seine Fotoausrüstung wesentlich exakter an die persönlichen Bedürfnisse anpassen.

Wer aber einfach nur eine gute, schnelle, leichte und kompakte Kamera, mit deutlicher DSLR-Charakteristik in Leistung und Funktion, zum unkomplizierten Fotografieren bei nicht allzu kritischen Lichtverhältnissen haben möchte und Video nicht ganz oben auf seiner Wunschliste stehen hat wird mit der PL3 gut bedient. Insbesondere in Kombination mit dem Zuiko 14-150 erhält man eine sehr kompakte, leichte und leistungsfähige "all-in-one" Fotoausrüstung. Die PL3 (mit Objektiv) ist derzeit wohl die kompakteste und leichteste Form DSLR-Luft zu schnuppern.
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57 von 61 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine wundervolle Kamera mit sehr hohem Suchtpotential!, 7. Januar 2012
Olympus E-PL3 DZ + 45mm

EINLEITUNG
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Seit einiger Zeit besitze ich schon eine Olympus E-30 mit den Objektiven Zuiko 14-54 mm II, Zuiko 70-300mm, und dem Zuiko 35mm Makro-Objektiv und war damit sehr zufrieden, wennauch diese Kombination nicht immer sehr transportabel war. Zwar war sie quasi immer dabei, aber dennoch haben mich die ersten PENs ziemlich interessiert. Verschiedene Dinge sprachen allerdings anfangs noch dem entgegen, wie der etwas langsame Autofokus und die unbefriedigende Situation an lichtstarken Objektiven.

Seitdem die neue 3er Serie der Olympus PEN Kameras herauskam stieg mein Interesse allerdings kontinuierlich, besonders mit dem äusserst attraktiv bepreistem M.Zuiko 45mm f1:1,8 und auch die Aktionen in verschiedenen Geschäften, die PENs auszuprobieren und gelegentlich das spezielle Olympus-geschulte Personal (im Gegensatz zur relativen Unbedarftheit der meisten normalen Verkäufer) mit allerlei dummen Fragen belästigen zu können haben dann letztendlich den entscheidenden Impuls für mich gegeben, diese Kamera zu erwerben. Warum die E-PL3 und nicht die E-P3? Weil für mich der klappbare Bildschirm um einiges praktischer ist, als der berührungsempfindliche Bildschirm der E-P3 und weil die E-P3 auch ein wenig mein Budget überreizt hätte. Glücklicherweise gab es zur beabsichtigten Konfiguration E-PL3 + M.Zuiko 45mm Objektiv die Doppelzoomobjektive geradezu hinterhergeworfen, weswegen ich da auch nicht nein sagen konnte.

ERSTE EINDRÜCKE:
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Nach dem Auspacken staunt man erst einmal über die wirklich geringe Größe der E-PL3 und der mitgelieferten Objektive. Wenn man große Hände hat, ist die Kamera hinter einer Hand zu verstecken. Die Objektive verschwinden in einer Hand, nur das 40-150 ist etwas länger. Ich habe mir die weiße Version geholt und mit den silbernen Objektiven wirkt diese Kombination sehr edel, wennauch die Doppelzoomobjektive etwas billig in Plastikausführung gehalten sind. Das 45mm Objektiv hat dagegen ein Metallbajonett und soweit es mein Tastsinn beurteilen lässt auch ein stabileres Gehäuse. Eine Besonderheit hat das M.Zuiko 14-42 II R MSC Objektiv zu bieten, es muss vor Benutzung erst ausgefahren werden, was mir anfangs einige Konfusion und entgangene Aufnahmen bescherte, aber wenn man den Dreh raus hat, ist das kein Problem mehr.

Die Empfindlichkeit des Sensors hat sich bedeutend gebessert und übertrifft nun meine E-30 bei weitem, selbst mit den Standardobjektiven kann man nun in lichtärmeren Situationen erheblich besser aufnehmen und hat zudem auch noch einen schnelleren Autofokus als mit der E-30. Die Geschwindigkeit mit der man nun Aufnahmen machen kann ist wirklich beeindruckend, besonders auch bei Serienaufnahmen! Ich hätte nicht gedacht dass es praktisch möglich ist, die Serienbildgeschwindigkeit meiner E-30 mit einer PEN zu übertreffen, aber so ist es! Doch dazu später mehr.

Mitgeliefert wird neben einer Bedienungsanleitung eine CD mit Software, ein kleiner Aufsteckblitz in einem niedlichen kleinen Täschchen und ein paar bunte Faltblätter mit Zubehör und einem an der Kamera angebrachten Bildkartönchen der auf die wichtigsten Eigenschaften hinweist. Sowie natürlich Akku, Ladegerät und diverse Meter Kabel und Kubikmeter Plastikverpackung.

Die Bedienungsanleitung hat den Umfang vorhergehender Versionen, ist aber dank dem Vorhandensein etlicher Sprachen statt tiefgreifender Informationen recht dünn gesät und enthält quasi nur eine Anleitung zum richtigen Zusammenstecken der Einzelteile und dann kommt nicht mehr viel. Äusserst wenig auf deutsch gesagt.

Die Bedienelemente sind für so eine kleine Kamera natürlich auch entsprechend klein geraten und mit etwas größeren Händen hat man ein klein wenig Probleme das auch entsprechend zu treffen.

Der Klappbildschirm dagegen funktioniert wunderbar, auch wenn er sich nicht zur Seite klappen lässt, so doch nach oben und unten, was extrem nützlich ist wenn man wie ich oft über Kopf oder nah am Boden fotografiert.

INTENSIVTEST:
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Nun ging es an den wirklichen Test der Kamera. In fast dunklen Situationen, bei Kerzenschein, in dunklen Kirchen, mit allen Objektiven. Die schon angesprochene erhöhte ISO Empfindlichkeit macht sich positiv bemerkbar, bis zu ISO 1600 geht die Kamera nach den Voreinstellungen und liefert rauscharme Bilder in wunderbar klarer SLR-Qualität, während die Kamera ISO Empfindlichkeiten bis hin zu ISO 12800 bietet, die allerdings (wie bei vielen anderen Herstellern auch) eher zu Marketingzwecken zu dienen scheinen. Für meinen persönlichen Geschmack kann ich die voreingestellte ISO Grenze allerdings ruhigen Gewissens höher schrauben.

In den um diese Jahreszeit (Winter, falls Sie das später lesen) schlecht beleuchteten Situationen, wie z.B. schlecht beleuchteten Kirchen mit noch schlechter beleuchteten Krippen, bei Kerzenschein abends oder beim erleuchteten Weihnachtsbaum, machten sowohl die Standardobjektive als natürlich auch besonders das lichtstarke 45mm Objektiv eine sehr gute Figur. Die Lichtstärke des 45mm Objektivs dürfte derzeit in der Olympus-Objektivpalette die einsame Spitze sein und es macht wirklich einen enormen Spaß damit zu fotografieren. Es gibt fast keine Situation mehr damit, in der man nicht mehr fotografieren könnte! Auch wenn die Naheinstellgrenze bei großzügigen 50cm liegt, kann man doch Objekte wunderbar freistellen (vom Hintergrund abheben der dann wunderbar verschwimmt) und kann sehr schöne Bokeh-Effekte zaubern, inklusive den hübschen Lichtkringeln von Beleuchtung im Hintergrund. Die anderen Standardobjektive sind zwar nicht lichtstärker als die Versionen für die Olympus-DSLR Kameras, aber mit der erhöhten Lichtempfindlichkeit der Kamera können auch diese in schlechter beleuchteten Situationen brillieren und bieten so eine gute Abbildungsqualität bei der man ausser bei der Lichtstärke nicht meckern kann. Auch sind alle Objektive tauglich für Filmaufnahmen, was in der Bezeichnung am Kürzel MSC zu erkennen ist.

Nachdem die Kamera mit den Objektiven bei Sonnenschein wie im Halbdunkel so brilliert hatte, kam nun der nächste Intensivtest für mich. Ich habe früher schon mit der E-30 gern schnelle Motive wie Züge (Eisenbahnfotograf), unberechenbare Motive (Vögel und Tiere) und das ganze auch gerne im Halbdunkel aufgenommen. Nun kam der große Test wie sich die E-PL3 dabei schlägt. Zuerst bei strahlendem Sonnenschein mit dem 14-42mm, was eine (im Vergleich zur E-30) atemberaubende Serienbildgeschwindigkeit ermöglichte. Mir bleibt selten die Spucke weg aber da war ich baff! Und der Autofokus hat alles haarscharf getroffen und hat sich keinen Schnitzer erlaubt! Euphorisch fotografierte ich bis ins Dunkel hinein weiter und wurde nicht enttäuscht, auch später als ich auf das lichtstärkere 45mm umstieg war dem Staunen kaum ein Ende zu setzen. So überzeugend arbeitet diese kleine Kamera, dass mir obgleich anfänglicher Skepsis wirklich erste Gedanken kamen die E-30 kaum mehr zu benötigen. An einem anderen Tag ging es weiter mit Tieren und Vögeln, die ebenso detailscharf wie sauber eingefangen wurden.

Der Autofokus im Serienbildmodus arbeitet, so kann man es am ehesten beschreiben, wie ein Trickfilm bei dem man gerade noch Einzelbilder erkennen kann, so schnell wirkt es auf mich. Man kann dank dieser Trickfilmschau dennoch jederzeit auf dem Bildschirm erkennen wohin sich das Motiv bewegt und mitziehen und die Kamera knipst fleißig weiter im Hochgeschwindigkeitsmodus. Später beim Überprüfen der Aufnahmen staunt man dann was in der kurzen Zeit diese kleine Kamera alles knackscharf eingefangen hat und hat nur noch das Luxusproblem welches der vielen gelungenen Bilder man behalten will.

EXTRAS:
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Neben vielen Motivprogrammen für fast jede denkbare Situation und einem intelligenten Automatikmodus mit sehr bedienerfreundlichen Einstellungen für ungeschlagene Nutzer (aber auch ich mache gerne davon Gebrauch weil es irre praktisch ist) bei dem man einfach anhand eines Reglers einstellen kann ob man z.B. den Hintergrund unscharf haben will oder nicht, die Sättigung oder den Farbton wärmer oder kälter haben will und einiges mehr, was erfreulich zeitsparend ist. Wer dies zu schätzen weiß und nicht den merkwürdigen Anspruch hat immer alles exakt selbst einstellen zu müssen (was weiterhin möglich ist) der wird dies vermutlich sehr schätzen.

Des weiteren gibt es eine - im Vergleich zur E-P3 leider beschränkte - Auswahl an Art-Filtern, die im Gegensatz zu meiner E-30 auch noch ein paar Effekte zusätzlich beherrschen, wie Sternenlichteffekt oder Bilderrahmen, aber teilweise auch einige Abstufungen bei den Effekten bieten. Insgesamt mag ich diese Art-Filter samt Effekten sehr, weil sie mir ermöglichen das Bild inklusive Format gleich so zu wählen wie ich es beabsichtige, ohne später die für mich nervige und zeitraubende Bearbeitung am Computer machen zu müssen. Ich kann mich damit voll und ganz auf die Bildaussage und das Bild selbst konzentrieren und bin damit bereits fertig während andre sich noch ans Bearbeiten machen müssen.

Der Filmmodus erlaubt die Aufnahme von Filmen, die dank der Wechselobjektive und der Lichtstärke extrem reizvoll sind, aber leider hat man bei Olympus vergessen, dass das Geräusch des Autofokus oder beim Zoomen sich im Film störend auswirken, weswegen man darauf beim Filmen leider verzichten sollte. Des weiteren ist aus einem für mich völlig unverständlichen Grund der sonst bei Fotos sehr gute Bildstabilisator nicht aktiv und die Stabilisierung erfolgt nur elektronisch, was dem ganzen bei Freihandaufnahmen eine gewisse Problematik beschert, wenn man am Computerbildschirm auf einmal gummiartige Bewegungen im Bild feststellen muss wo man nun wirklich keine geplant hatte. Auch arbeitet der kontinuierliche Autofokus im Filmmodus nicht zufriedenstellend. Da gibt es noch etwas Nachbesserungsbedarf!

Natürlich gibt es auch die ganz normalen P,A,S,M Modi, bei denen man per Halbautomatik (P,A,S) oder vollkommen manuell (M) einstellen kann, so wie es gewünscht ist.

WAS MIR FEHLT:
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Leider leider gibt es bei dieser Kamera zwei wichtige Dinge nicht, die mir an meiner E-30 sehr gut gefallen haben: Die Wasserwaage, um Bilder nicht schief aufzunehmen wenn der Horizont nicht eindeutig bestimmt werden kann, und die Möglichkeit Hochformatfotos automatisch zu drehen, das muss man leider von Hand machen was ich als etwas nervig empfinde. Auch gegen einige weitere Art-Filter hätte ich nichts einzuwenden. Wenn der Videomodus noch stabilisiert werden könnte, wäre das ebenfalls sehr nett. Falls es auch einmal ein interessantes MFT Makroobjektiv gäbe würde ich auch nicht nein sagen!

ZUSAMMENFASSUNG:
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Die E-PL3 ist eine wirklich erstaunliche Kamera die einem auch als erfahrenen Fotografen wirklich zu begeistern weiß! Die Summe der Funktionen und die Qualität des Gehäuses lassen den anfänglich hohen Preis relativ erscheinen, die kinderleicht zu bedienenden Funktionen und Modi lassen einem wieder ganz den Spaß an der Fotografie ohne sich um Details kümmern zu müssen, was man aber falls man es nicht ganz zufriedenstellend findet, dennoch kann.

Die Kombination E-PL3 + drei Objektive findet spielend in meinen zwei Jackentaschen Platz und man kann sie mitnehmen wo man früher wesentlich mehr hätte mitschleppen müssen. Es gibt quasi keine Entschuldigung mehr, die Kamera nicht dabei zu haben! Von mir trotz kleiner Abwesenheitserscheinungen eine klare Kaufempfehlung! Wie schon jemand vor mir meinte, diese Kamera kann wirklich süchtig machen!
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65 von 70 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Tolle Kamera mit gewissen Schwächen, 19. März 2012
Von 
oluv (Austria, Vienna) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Olympus PEN E-PL3 Systemkamera (12 Megapixel, 7,6 cm (3 Zoll) Display, bildstabilisiert) schwarz Kit mit 14-42mm Objektiv schwarz (Elektronik)
Ich möchte vorab anmerken, dass meine Rezension eher Meckern auf hohem Nivau ist, aber gerade falls jemand mit hohen Ansprüchen an die E-PL3 herantritt, könnte er enttäuscht werden.

Die Bildqualität vor allem bei JPEG ist wie immer bei Olympus spitze. Die Standardeinstellungen sind etwas übertrieben, sodass die Bilder vorteilhafter werden, wenn man Schärfe genauso wie Rauschunterdrückung auf -1 setzt, sonst wirken die Bilder bei höheren ISOs eher wie Aquarelle.
Aufgefallen ist mir, dass im Vergleich zu meiner GF2 die ISO-Werte um eine Stufe "verschoben" sind. Ein Bild mit der E-PL3 bei iso3200 geschossen, ist in etwa mit einem Bild bei iso1600 mit der GF2 und gleicher Blende/Zeitkombination vergleichbar. Obwohl beide Kameras quasi den selben Panasonic-Sensor verwenden, ist die E-PL3 vom Rauschniveau marginal höher, was vor allem daran liegt, dass Panasonic für höhere ISO-Werte den Sensor-gain bereits analog verstärkt, wobei Olympus auf rein digitale Verstärkung setzt und iso1600 eher einem 3 Blendenstufen unterbelichteten iso200 Bild entspricht, weshalb bei Olympus iso1600 auch viel mehr Spielraum in den Lichtern hat.

Bei meinen Tests ist mir auch der um einiges dünnere Antialiasing-Filter von Olympus aufgefallen, was vor allem bei RAW sichtbar ist. Bei sehr detailreichen Szenen konnte die E-PL3 mit einem wirklich scharfen Objektiv um einiges schärfere Bilder als die GF2 liefern, wobei extrem feine techn. Muster wie Schriften auf Verkehrszeichen, Fensterjalousien etc. bei Olympus zumindest bei RAW stärker zu Moiree und Artefakten neigten als bei Panasonic. Die hervorragende JPEG-Engine von Olympus hat solche Probleme jedoch bestens im Griff, sodass es im Normalfall keine sichtbaren Mängel geben sollte. Grundsätzlich haben die RAWs schon noch einiges mehr an Potential, jedoch sind bereits die JPEGs im Grunde ausreichend und viel besser als das was Panasonic abliefert, wo man wirklich auf RAW angewiesen ist. Nicht nur der automatische Weissabgleich ist bei Olympus treffender und angenehmer, aber auch die farbliche Anmutung wirkt bei Olympus sogar bei RAW einfach angenehmer und wärmer als bei Panasonic, auch nachdem man versucht hat die RAWs beider Kameras farblich anzugleichen.

Um überhaupt von Pansonic auf Olympus umsteigen zu wollen, gab bei mir sowohl das Klappdisplay als auch der eingebaute Bildstabilisator den Ausschlag. Leider sind beide Features nicht vollkommen überzeugend. Das Display hat ein 16:9 Format, wobei der Sensor die volle Auflösung nur bei 4:3 erlaubt, weshalb auch das Vorschaubild extrem klein am Display wirkt, auch wenn dafür recht und links Platz für zusätzliche Infos zur Verfügung stehen. Leider werden diese Infos trotzdem nicht dauernd angezeigt. Die Anzeige der Belichtungsart, des Fokusmodus usw verschwinden immer nach einigen Sekunden, darüber hinaus verschwindet unverständlicherweise die Anzeige des aktuellen ISO-Werts sobald man das Histrogramm dazuschaltet. Auch für mich völlig unverständlich, dass die gleichzeitige Anzeige von Histogramm sowie Gitternetzlinien nicht möglich ist. Man ist dauernd genötigt über die Info-Taste die Anzeigen hin- und herzuschalten, wenn man das eine oder andere will.

Überhaupt ist die Bedienung der E-PL3 für meinen Geschmack etwas zu fummelig. Die Tasten sind extrem klein und das Drehrad kommt mit den eigenen Tastenfunktionen oft in die Quere, will man durch einen bestimmten Wert scrollen, kann es sein dass man irrtümmlich die Taste drückt und ganz wo anders landet als man eigentlich wollte. Die Menüstruktur von Olympus ist sowieso sehr gewöhnungsbedürftig. Man muss zuerst mal die Extramenüs überhaupt aktivieren, um die wirklich wichtigen Einstellungen tätigen zu können. Darüber hinaus sind viele Menüpunkte extrem verschachtelt und vieles findet man nie dort, wo man es sich logischerweise erwarten würde. Schön finde ich, dass sich einige Tasten auch frei konfigurieren lassen, so z.B. die Fn-Taste, aber auch der Videotaste lassen sich andere Funktionen zuweisen wie z.B. Tiefenschärfevoransicht usw.

Das größte Manko für mich war jedoch der Bildstabilisator, den ich intensiv getestet und verglichen habe, da ich immer wieder unscharfe Bilder erhielt, die eigentlich nicht sein dürften. Das Ergebnis meiner langen Tests war, dass der Bildstabilisator bei bestimmten Zeiten von selbst eine Unschärfe ins Bild reinbringen kann. Viele meiner Bilder die zwischen 1/100-1/200 Sekunden aufgenommen wurden, waren einfach unscharf, was ich mir nicht erklären konnte. Erst als ich angefangen habe, den IS testweise auszuschalten und diese Aufnahmen miteinander zu vergleichen, sah ich dass die Photos mit IS eine deutliche Unschärfe aufwiesen, die nicht vorhanden war, wenn man den IS deaktiviert hat. Ganz eingrenzen konnte ich das Problem nicht, es war auch unabhängig vom verwendeten Objektiv. Ähnliche Probleme wurden schon seit der E-P1 berichtet, wobei da eher das alte 14-42 Kitobjektiv beschuldigt wurde. Mit der E-PL3 jedoch konnte ich diese negativen Auswirkungen des IS auch mit allen anderen Objektiven wiederholen. Gerade bei Zeiten um 1/100 könnte der Stabilisator bei 42mm durchaus hilfreich sein, um Verwacklung zu vermeiden, in diesem Fall jedoch hat er selbst immer wieder eine Unschärfe reingebracht. Verglichen mit dem OIS von stabilisierten Objektiven wie dem Lumix 14-140, war zumindest in meinem Fall der IS von Olympus um vieles ineffektiver. Wo ich mit dem OIS noch locker 1/4 aus der Hand halten konnte, war dies mit dem IS nicht mehr möglich. Das schlechteste Ergebnis mit OIS war immer noch besser als das beste mit IS.

Das mitgelieferte Kitobjektiv ist zwar billigster Bauweise mit Plastikbajonett, könnte aber optisch durchaus OK sein, wenn nicht Serienstreuung beide Exemplare die ich probiert habe, auf einer Seite dezentriert hätte. Ein Exemplar war im unteren und rechten Bildbereich extrem unscharf, das zweite war nur im letzten rechten drittel merkbar unschärfer, aber verglichen mit dem alten 14-42, das ich auch besitze, waren beide deutlich schlechter.

Insgesamt hatte ich die E-PL3 extrem liebgewonnen und habe bis zum Schluss mit meinem Gewissen gekämpft, ob ich sie behalte oder nicht. Da ich dem IS jedoch bis zum Schluss nicht trauen konnte und ihn wohl öfter inaktiv hätte als aktiv, um nicht unvorhergesehene Unschärfen in meine Bilder zu bekommen, war dieses Feature für mich nebensächlich geworden. Ich hatte Testaufnahmen bei 1/40 mit meiner GF2 ohne Stabilisator scharf, wo das E-PL3 Bild mit IS unscharf wurde.

Ich muss die Kamera leider aufgrund der unzuverlässigen Arbeitsweise des Stabilisators leider abwerten, genauso wie aufgrund der offensichtlichen Qualitätsmängel des Kitobjektivs, das nicht die Qualität erreicht, die es haben könnte. Für "Normalsterbliche" User und nicht Freaks wie mich, kann ich die E-PL3 jedoch durchaus empfehlen, vor allem da die Bildergebnisse direkt aus der Kamera meist hervorragend sind.
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16 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Fast schon perfekte PEN (E-PL-3), 10. November 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Als intensiver Olympus-Fan und Nutzer mit den Oly DSLR E-520 (Double-Zoom-Kit) und E-30 (mit 2,8-4,0/12-60 SWD) und zusätzlichen hervorragenden Zuiko Objektiven (2,8/25 mm; 3,5/35 mm, 2,0/50mm, 4,0-5,6/70-300 mm) hatte ich schon seit geraumer Zeit meine geliebte E-450 (Siehe auch meine Bewertung bei Amazon)zugunsten einer PEN verkauft. Einfach, weil die PEN nochmal leichter und kleiner als die E-450 ist. Zuerst hatte ich eine E-PL2 getestet, die auch schon nicht schlecht fand. Das Display war sehr gut, eingebauter Blitz, tolle Art-Filter, besseres Standard-Zoom 14-42 II als bei der E-PL1. Was will man mehr. Was mir nicht gefiel: der Menüdrehknopf, einige Knöpfe und die gesamte Verarbeitungsqualität waren irgendwie nicht so vertrauenserweckend, wie ich es sonst von Olympus gewohnt war. Also wieder zurückgeschickt und später den E-PL1 Body ohne Objektiv, aber mit FT Adapter bestellt. Haptik und Verarbeitung auch noch besser als bei der E-PL2, Bildqualität (wenn richtig belichtet) als die Beste der E-PL`s . AF-Geschwindigkeit, schlechteres Display und kürzeste Belichtungszeit 1/2000 s reichten mir aber nicht aus. Wer mit den kleinen Makeln leben kann, erhält mit der E-PL1 eine sehr gute und zur Zeit preiswerte Systemkamera. Allerdings hat man Folgekosten, wenn man gern das sehr empfehlenswerte Standard-Zoom 14-42 II nachkaufen will (nicht im Set erhältlich). Man kann auch nur mit dem FT- Adapter und den FT Standard Objektiver zufriedenstellend mit der E-PL1 fotografieren. Trotzdem wieder zurückgeschickt.
Der dritter Versuch: E-PL3 mit Standard-Zoom 14-42 II R (Fast AF), VF-2 Sucher und FT-Adapter.
Mein Ergebnis: einfach geniale empfehlenswerte Kombination. Sehr wertig und edel verarbeitet, ein optischer und technischer Leckerbissen. Ich war sofort begeistert.
Meine wichtigste Motivation für den Kauf eine PEN waren das geringe Gewicht (wer eine E-30 mit dem 12-60 SWD Objektiv drei Tage bei 35 °C durch Rom getragen hat, weiss wovon ich spreche), schneller Live-View (Kontrast)-AF im für mich wichtigem 16:9 Bildformat (da Betrachtung am Flachbildschirm-TV) und die sehr gute Bildqualität (bis ISO 800-1000). Trotzdem ist bis jetzt keine der von mir getesteten PEN bis ca. ISO 360 je an die Bildqualität meiner E-520/E-30 mit den Zuikos 2,0/50 mm 3,5/35 mm und 2,8-4,0/12-60 SWD (diese Olympus-Objektive sind fast konkurrenzlos)herangekommen. Ab ISO 400 überwiegen wieder die Vorteile der E-PL3.
Daher ist für mich eine PEN kein vollständiger Ersatz für eine gute Spiegelreflex, sondern eine sinnvolle Ergänzung für viele Einsatzbereiche (Alltag, Landschaft, Street, Art-Filter, 16:9 Fotos, 3D, vor allem Urlaubsfotos, usw.)
Hier meine positiven Erfahrungen, die auch meine Begründung für den Kauf der E-PL3 sind:
- klein und leicht, leichte und sehr gute Objektive
- alle FT-Objektive problemlos nutzbar, AF dann aber langsamer, tolle handliche
Kombi mit dem Zuiko 2,8/25 mm, 3,5/35 mm, 4,0-5,6/40-150 mm, bei den großen
Objektiven trägt man die Kamera am Objektiv
- sehr schneller und präziser AF, damit deutlich schnellere 16:9 Fotografie als mit
meiner E-30 (Kontrast-AF deutlich langsamer)
- tolle automatische Ausschnittsvergrößerung bei MF, sowie man am Schärfering dreht
- bisher extrem narrensichere Belichtung (so gut wie keine Nachkorrektur notwendig,
soll an der E-5 auch so sein), beste Farben, Schärfe und Kontraste
- man kann bedenkenlos die Foto-Ergebnis-Anzeige nach dem fotografieren abschalten
um Zeit und Energie zu sparen, das Foto wird immer zu 100 % so sein, wie man das
Live-Bild in der Vorschau gesehen hat (logischerweise außer bei Blitzlicht),
geradezu herausragend genial
- tolles Klappdisplay, schnell nach unten oder oben, tolle Auflösung
- Menüdesign deutlich verbessert
- bei ISO 200 perfekte, bis ISO 800-1000 (reicht vollkommen aus) tolle
Bildqualität, ohne Lebenszeit-raubende Nachbearbeitung oder RAW Entwicklung
- geniale kombinierbare ART-Filter, z.B. POP-ART mit schwarzem Rahmen und -0,3 EV
ergeben traumhafte Herbstfarben-Fotos
- zeitsparende ART-BKT (Belichtungsreihe) Funktion, in der ich mit einem Auslöser
beliebig viele Art-Filter und Bildstile als fertige Fotos erhalte
- HD und Full-HD Videos mit nachführendem leisem AF (für mich untergeordnet)
- tolle Nachbearbeitungsfunktionen in der Kamera, da ich es hasse ewig am PC zu
sitzen (sitze 9 h/Tag beruflich am PC)
- der Aufsteckblitz ist zwar umständlicher als die integrierten Blitze der E-PL1
und 2, dafür sitzt er aber genau in der Mitte über dem Objektiv (keine
Schattenbildung am Motiv), der Blitz ist auch nur als Aufhellblitz zu gebrauchen,
erstaunlicher Weise kommt die Blitzsteuerung problemlos mit einer ISO-Auto (z.B.
bis ISO 800) Einstellung klar, kein Überblitzen
- die Griffigkeit ist auch etwas schlechter als an der E-PL1-2, aber das Gummistück
auf der Rückseite (für den Daumen) sitzt gut und es gibt eine deutlich wertigere
Optik von vorn, man muss halt die Kamera mehr am Objektiv festhalten
- besseres und wertigeres Standardzoom 14-42 II R als an der E-PL1-2, bei 14 mm nur
sehr geringe Verzeichnung
- in Verbindung mit dem tollem klappbarem Aufstecksucher VF-2, tolles Handling und
Fotografieren, fast schon wie Mini-DSLR
- tolles Zubehör im Angebot, z.B.: Makro-Konverter, Makro-LED Leuchten usw., MFT-
Objektive, problemlos KB-Objekive mit entsprechenden Adaptern und manueller
Bedienung nutzbar
- der Akku ist der gleiche wie in der E-450/E-620
- Rauschverhalten wesentlich besser als an meinen FT-DSLR, bis ISO 800-1000
problemlos, darüber nur für schnellere Belichtungszeiten sinnvoll (nicht wenn es
zu dunkel ist), der FT-MFT-Sensor kommt dort halt auf Grund seiner Größe an seine
Grenzen, dafür zeigt er bei der Auflösung den APS-C Sensoren was heutzutage
technisch möglich ist
- Copyright Info (z.B. Fotograf) kann von der Kamera direkt in die Exif Datei
geschrieben werden

Einige negative Erfahrungen, bzw. Verbesserungswünsche von mir:
- geringere Texturverluste statt höherer Auflösung (wie an der E-PL1, E-5) wären
mir wichtiger
- ISO 100 ist für geringeres Rauschen eigentlich Pflicht, auch wenn es zu Lasten
der Dynamik geht (wie an der E-30)
- ein lichtstärkeres MFT-Standardzoom wäre schön (so wie FT Zuiko 2,8-4,0/ 12-60
SWD)
- ein integrierter Sucher (optisch wie an der Fuji würde reichen) für sehr helle
Umgebung wäre toll
- ein integrierter Blitz wie an der E-P3 sollte Pflicht sein
- ein Standard-mini HDMI Anschluss wäre besser
- Warum sind die Auslösegeräusche so laut ? Nur um eine Spiegelauslösung zu
simulieren? (sind zwar wesentlich leiser als an einer DSLR, aber noch zu laut,
lautlos wäre doch möglich)
- Warum ist der Zeitabstand zwischen 2 Fotos (außer bei Serienbildern) so groß, wo
doch die reine AF Geschwindigkeit recht kurz ist (hatte mich an der E-PL2 am
meisten gestört).
Schade, dass auch die E-PL3 immer noch keine perfekte PEN ist. Aber ich bin trotzdem mit ihr sehr zufrieden und kann sie für Aufsteiger, Umsteiger und Profis (für spezielle Aufnahmen) nur empfehlen. Bei den Systemkameras der anderen Hersteller gibt es für mich wesentlich mehr Verbesserungswünsche. Die wichtigsten Vorteile nebem der geringen Größe und Gewicht sind für mich die schelle 16:9 Fotografie (von vielen unterschätzt), die absolute Zuverlässigkeit in der rchtigen Belichtung und der exakten Bildvorschau. Das FT / MFT Konzept ist eine tolle Sache, von der noch einiges in der Zukunft zu erwarten ist. Inzwischen sind ja auch schon andere Objektivhersteller (Voigtländer, Sigma, Schneider-Kreuznach usw.) dem MFT Standard beigetreten. Von der hochwertigen Olympus - Qualität bin ich nach wie vor überzeugt. Leider schauen viele Fotografen nur auf imageträchtigere Namen, hohe MP-Sensoren und einseitig auf geringstes Bildrauschen (aber wofür ?). Beste Laborwerte bedeuten nicht zwangsläufig auch schönste Bildergebnisse. Vor meinem Kauf der E-30 habe ich sie z.B. 3 Wochen mit einer Canon 50D im Test verglichen. Auch dort hatte die Olympus E-30 schon wesentlich mehr Möglichkeiten, das bessere Gesamtkonzept und schönere Jepeg`s anzubieten.

Nachtrag Januar 2012:
Grosse Vorteile bei der PL3: kein Kippmoment beim Auslösen (ähnlich wie bei der E-450), da der Auslöser recht dicht über dem Daumen liegt und es ist keine Spiegelauslösung vorhanden wie an einer Spiegelreflexkamera (bringt auch Unruhe in das System, daher gibt es dort die Spiegelvorauslösung). Ich habe jedenfalls bei den letzten 1000 Fotos keine unscharfen Fotos dabei, bis auf 5-6 Bilder die ich verrissen habe, bzw. dem AF zu wenig Zeit gab. Alles super knackscharfe Fotos. Beim Video-Filmen stelle ich den Stabilisator aus oder auf IS 3 (nur vertikale Stabilisierung), da sonst der Stabi versucht beim Schwenk die horizontalen Bewegungen auszugleichen. Mit etwas Übung bekommt man erstklassige Full-HD Videos hin, die bei schwenkfreien Aufnahmen an HD+ Fernsehempfang herankommen. Für meine Zwecke vollkommen ausreichend (kleine Urlaubserinnerungen). Insgesamt sind die PENs eine tolle Sache. Verbesserungen sind natürlich immer möglich. Aber wie oft braucht man noch mehr ??? Mal ehrlich, das ist doch alles jammern auf sehr hohem Niveau. Inzwischen habe ich die PL3 jetzt 1 Woche ab 1.800 m Höhe beim Skiurlaub in Obertauern täglich genutzt und bin immer mehr begeistert von dieser Kamera, insbesondere über die narrensichere Belichtung, gerade bei schwierigen Lichtverhältnissen im Schnee. Ich habe nicht ein einziges mal nachkorrigieren müssen. Eine der großen Entdeckungen für mich ist die 3D Fotografie mit fantastischen Ergebnissen, die mit der PL3 möglich sind. Man macht mit dem Scene-Programm 3D, zwei Fotos nebeneinander und die Kamera macht ein unglaubliches 3D Bild daraus. Seit kurzem habe ich ein 3D Fernseher (LG 42LW5590 mit Polfilterbrillen, siehe meine Rezension) und einen 3D Blu-Ray Player von Panasonic, der das 3D Format der PL3 (übrigens auch das Full-HD Videoformat) lesen kann. Einfach die SDHC Karte einstecken und genießen, affenstark. Sollte jeder mal probieren um sich das überhaupt vorstellen zu können. Das ergibt ganz neue Möglichkeiten in der Fotografie (leider vorerst nur für den Fernseher). Allein für die 3D Fotografie hat sich die PL3 schon gelohnt. Die Ergebnisse sind dermaßen natürlich, scharf und brilliant, dass man sich wundert wie Olympus das so hinbekommen hat. Es gibt etliche 3D-Filme zu kaufen, die nicht über solch tolle 3D-Effekte verfügen. Die Tiefenwirkung und das förmliche herausragen von Gegenständen aus dem Fernseher sind einfach genial. Die einfachsten Foto Motive werden so zum Augenschmaus und sorgen regelmäßig zu AHA Momenten bei den Betrachtern. Absoluter Geheimtipp: unbedingt ausprobieren.

Nachtrag Okt.2012:
Habe mir beim Malle-Urlaub im Juni auch ein paar Frusterlebnisse geholt. Leider habe ich es erst zu Hause am Bildschirm gemerkt. Bei extremer Helligkeit (sonniger Strand, helle Felsumgebung, helle Hausfassaden)kommt das System E-PL3 mit dem 14-42mmm Standardobjektiv in der Programmautomatik an seine Grenzen. Normalerweise tritt FT/MFT sensorbedingt erst ab Blende 11 eine Beugungsunschärfe ein. Bei diesem Objektiv werden aber bereits ab Blende 8 die Bilder unscharf (in sehr heller Umgebung). Also unbedingt bei viel Helligkeit mit der Blendenautomatik und Blende 5,6 oder 6,5, maximal 7,1 fotografieren. Mitunter bekommt man dann auch schon Probleme mit der Belichtungszeit, da diese nur bis 1/4000 s möglich ist und bei minimaler ISO 200 schnell erreicht ist. ISO 100 fehlt hier einfach, leider !!! Meine E-30 hat bis 1/8000 s Belichtungszeit, außerdem hat sie ISO 100 (wenn auch mit reduzierter Dynamik in den dunklen Bereichen).
Bei hochwertigeren Objektiven funtioniert das ohne Probleme bis Blende 11. Sehr empfehlenswert sind das Sigma MFT 2,8/19 mm und das Oly MFT 1,8/45 mm. Auch mit normalen Blenden sind diese Objektive wesentlich schärfer und kommen an die sehr guten Oly FT Objektive ran.
Alles Gute, A.Z.
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58 von 65 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr empfehlenswerte Systemkamera, 20. August 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Olympus PEN E-PL3 Systemkamera (12 Megapixel, 7,6 cm (3 Zoll) Display, bildstabilisiert) schwarz Kit mit 14-42mm Objektiv schwarz (Elektronik)
Vorweg: ich bin von der E-PL2 aufgrund des klappbaren Display zur E-PL3 gewechselt und besitze außerdem eine Panasonic G2 und inzwischen verschiedene mFT-Objektive von Olympus und Panasonic.

Die E-PL3 kommt sehr schlank daher, das schmale Metallgehäuse (silber lackiert/eloxiert) macht einen sehr stabilen Eindruck und ist sehr gut verarbeitet. Dieses kleine Gehäuse kann sowohl Nach- als auch Vorteil sein, das hängt von der Nutzung ab. Wer wenig Gepäck tragen will und trotzdem qualitativ sehr gute Fotos machen will, wird hier sicherlich fündig, muss aber aber dafür auf einen ausgeprägten Handgriff verzichten. Das lackierte Gehäuse ist recht glatt, da ich die Kamera aber meist am Objektiv trage und eine Tasche dabei habe, stört mich das nicht weiter.

Wesentliche Änderung zur E-PL2 ist das neigbare Display mit seinen 460.000 Pixeln. So können auch problemlos Aufnahmen am Boden (fast 90 Grad nach oben) bzw. über Kopf (etwa 45 Grad nach unten) gemacht werden. Die Auflösung hebt sich von den Standarddisplays ab und erlaubt eine gute Schärfebeurteilung, ein noch besseres Display bleibt der E-P3 vorbehalten (allerdings nicht neigbar).

Der aufsteckbare Videosucher VF2 funktioniert einwandfrei und ist bei hellem Sonnenlicht nach wie vor empfehlenswert, auch wenn hier das neigbare Display schon sehr viel hilft.

Nach wie vor sind 6 verschiedene Art-Filter vorhanden, die teilweise sehr beeindruckende Ergebnisse bringen, diese sind aber vielleicht auch nicht jedermanns Geschmack. Mir gefällt insbesondere der Filter "Dramatischer Effekt", eine Art HDR-Effekt.

Das Menüsystem hat Olympus bezogen auf die E-PL2 nur wenig überarbeitet, das ausführliche Einstellungsmenü muss erst aktiviert werden, damit es in der normalen Menüleiste erscheint. Die Optionen sind dann sehr zahlreich und auch ambitionierte Fotografen werden kaum eine Einstellung vermissen, aber übersichtlich ist leider etwas anderes. Wer allerdings bereits Olympus-Kameras hatte, wird sich zurechtfinden. Ein Blick in das vollständige Handbuch (leider nur auf CD, schade) ist dringend anzuraten, hier wird man noch zahlreiche Feinheiten entdecken. So kann beispielsweise Autofokus und manueller Fokus kombiniert werden, sprich Andrücken, den AF arbeiten lassen und dann manuell nachregulieren/verschieben. Selbstverständlich kann beim manuellen Fokussieren eine automatische Bildschirmlupe zugeschaltet werden. In den Tiefen der Menüs findet sich auch die Option, die Obergrenze bei der ISO-Automatik festzulegen, kann auch nicht jede Kamera.

Die Bedienelemente sind recht gut verteilt, einige Knöpfe auch noch konfigurierbar. Leider sind die Knöpfe doch recht klein, für größere Hände sicherlich durchaus ein Gewöhnungsproblem. Das Drehrad auf der Rückseite ist gut bedienbar, liegt allerdings recht eng neben dem etwas hervorstehenden Klappdisplay, weshalb die Bedienung dort manchmal etwas holpert. Das Modus-Drehrad auf der Oberseite könnte für meinen Geschmack etwas schwergängier sein, es rastet jedoch gut ein und ist insgesamt bequem bedienbar.

Neben den Art-Filtern und den manuellen Programmen P/A/S/M bietet die E-PL3 auch einen Vollautomatikmodus "iAuto" und insgesamt 23 Motivprogramme. Dies macht die Kamera auch für Einsteiger, die sich langsam weiterentwickeln wollen, ohne gleich die Kamera zu tauschen, sehr attraktiv.

Für den Filmmodus (jetzt FullHD wahlweise mit platzsparender AVC/H.264-Kodierung oder gut zu bearbeitendem MJPEG) hat die E-PL3 einen separaten Knopf auf der Rückseite, der bequem per Daumen erreichbar ist.

Ich habe bisher hauptsächlich die Fotofunktion getestet, da ich Video insgesamt nur selten nutze. Die Bildqualität mit dem Kit-Objektiv ist subjektiv sehr gut, auch höhere ISO-Stufen (über 800) sind recht rauscharm, hochwertige Kompakte wie die Nikon P7000 haben hier klar das Nachsehen. Überrascht hat mich auch die gute Naheinstellgrenze, das Kit-Objektiv hat fast Makro-Qualitäten.

Sehr gelungen ist der deutlich beschleunigte Autofokus, den Olympus auch versprochen hat. Zwar habe ich die E-PL2 nicht als extrem langsam empfunden, der Geschwindigkeitszuwachs bei der E-PL3 ist aber deutlich spürbar. Dieser funktioniert auch bei dämmrigen Licht noch recht gut. Insgesamt muss sich der Autofokus nur noch sehr wenig hinter ausgewachsenen DSLRs verstecken, der Unterschied dürfte sich vielleicht noch im Bereich der Sportfotografie zeigen. Der schnellere Autofokus benötigt aber entsprechende Objektive, die Fähigkeit wird jeweils im Display angezeigt. Mein Panasonic 20mm und 45-200-Zoom hatten damit aber auch keinerlei Probleme, der Fokus war genau so flott. Eventuell müssen hier aber Firmware-Updates für das ein oder andere Objektiv eingespielt werden.

Gewöhnungsbedürftig ist die Gewichtsverteilung und auch Optik einer so kleinen Systemkameras mit größeren Objektiven, das trifft aber nicht nur die PEN-Serie allein. Die meisten Panasonic mFT-Objektive sind etwas wuchtiger als die Olympus-Pendants, trotzdem kann munter zwischen den beiden gewechselt werden, die Auswahl an Objektiven ist dementsprechend gut (alle Brennweitenbereiche von WW bis Tele und auch bezüglich des Preises, von bezahlbar bis teuer ist alles dabei).

Kleiner Nachteil zur E-PL2 ist der nicht mehr vorhandene interne Blitz, jedoch liegt der Kamera ein wirklich kleiner Aufsteckblitz bei. Sicher, ein Teil mehr in der Tasche, aber für mich durchaus ein akzeptabler Kompromiss zugunsten des neigbaren Displays. Wer mehr will, findet inzwischen mit dem FL-300R auch einen in der Größe gut zur PEN passenden Blitz, der auch drahtlos angesteuert werden kann, was auf Anhieb problemlos funktioniert hat.

Sicherlich wird nicht jeder Nutzer mit einer Systemkamera glücklich, daher sollte man sich vorher gut die eigenen Prioritäten überlegen. Eine Alternative ist sicher auch die GF3 von Panasonic mit integriertem kleinen Blitz und Touchscreen, aber ohne bewegliches Display und ohne Zubehörschuh. Die E-PL3 findet in meinen Augen einen recht guten Kompromiss zwischen vielen Knöpfen für direkten Zugriff und einer zu menülastigen (meist umständlicheren) Bedienung.

Fazit: Aus meiner Sicht hat sich der Umstieg von der E-PL2 auf die E-PL3 allein aufgrund des wirklich flotten Autofokus und des neigbaren Displays gelohnt. Wer dies nicht benötigt, dürfte nach wie vor mit dem Vorgänger zufrieden sein, in der Bildqualität konnte ich bisher keine Unterschiede feststellen. Wer eine Kamera mit Handgriff sucht, der ist mit einer echten SLR oder einer Bridgekamera (dann zu Lasten der Bildqualität) besser beraten. Ich bin jedoch froh, dass ich qualitativ mit SLRs vergleichbare Fotos machen kann und dabei jede Menge Gewicht spare, denn auch die mFT-Objektive sind deutlich kleiner.
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20 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen einfach schön, 7. Mai 2012
BEZUG: PEN E-PL3 mit 14-150 mm Zoom und 1:1.8 45 mm
Ich komme von der Panasonic G1, mit der ich ausgesprochen gerne photographiert habe - aber die Entwicklung, die Panasonic mit der G3 gemacht hat ist schlicht nicht die meine (kleinere Batterie, noch mehr auf Video ausgelegt, schlechteres Standardzoom) und die Objektivauswahl ist bei Panasonic für meine Zwecke auch nach rund drei Jahren warten weiterhin nicht das gelbe vom Ei. Zum Beispiel fehlt weiterhin ein qualitativ hochwertiges Macro (beim vorhandenen Leica Macro ist das Preis/Leistungsverhältnis ja bestenfalls ein schlechter Witz). Damit wurde ein Systemwechsel unvermeidbar.

Als Alternativen kamen für mich nur die SONY NEX7 oder die neue Olympus OM D in Frage. Etwas grösseres und schwereres bin ich für marginale Qualitätsvorteile in den Photos - und die im wesentlichen auch nur bei sehr schlechten Lichtverhältnissen - nicht mehr bereit herumzuschleppen. Bei der NEX nervt, dass der Bildstabilisator nicht im Gehäuse ist (wie bei sonst allen SONY Spiegelreflexkameras - damit ist das ganze SONY Objektivprogramm, das ja durchaus einige Leckerbissen enthält, nurmehr sehr eingeschränkt an der NEX nutzbar. Ausserdem habe ich extrem schlechte Erfahrungen mit dem SONY Service (sofern man das, was SONY sich da leistet überhaupt noch "Service" nennen kann...). Da blieb dann nur noch Olympus, denn mit einer grossen CANON oder NIKON will ich mich ganz sicher nie wieder belasten (in analogen Zeiten schleppte ich die NIKON F100 und die FT herum) und an dem spiegellosem Spielzeug von NIKON und Pentax war ich nicht interessiert. Die OM-D soll es in Kürze werden, die E-PL3 wurde von vorneherein nur als Übergangslösung gekauft und zwar als Set mit dem 14-150 Zoom. Ausserdem habe ich noch das 1:1.8 45 mm (ein Traumobjektiv auch an der Panasonic wie ich feststellte!

Schick sieht sie aus! Immer wieder, jedesmal wenn ich sie anschaue. Ganz einfach eine schöne Kamera. Und noch gut herumzutragen ist sie auch, schon gar wenn ich die Leistung des 14-150mm Zooms betrachte. Von dem bin ich echt begeistert. Ich habe die Kombination in drei Wochen Ferien mit hunderten von Bildern getestet und bin mit der Bildqualität wie auch mit dem in der Kamera eingebautem (und des öfteren kritisierten) Bildstabilisator total zufrieden. Und schnell ist sie! Für mich ein wichtiges Kriterium - ich hasse es, den Auslöser zu drücken und dann passiert erst mal längere Zeit nichts. Das kam bei der Olympus selbst bei schlechten Lichtverhältnissen nicht vor. Unscharfe Bilder gab es sehr selten, selbst bei Innenaufnahmen. Kein Kommentar zum Video: das interessiert mich an einer Kamera nicht, ich will damit photographieren und nicht vielleicht auch noch meine e-mails lesen und Kaffee kochen.

Kommen wir zu den Punkten, die mir an der PEN E-PL3 negativ auffielen:
- Ein fehlender Sucher (immerhin als Extra erhältlich) - mich nervt das, aber das wusste ich natürlich bevor ich sie kaufte. Für eine sucherlose Kamera macht die PEN überraschend viel Spass. Bei viel Sonnenschein sieht man aber auf dem Monitor natürlich wie üblich so gut wie nichts.
- Der schwenk- und klappbare Monitor der Panasonic gefiel mir viel besser als das Klappdings an der Olympus. Vor allem dass man den Monitor bei der Panasonic ganz schlicht wegklappen konnte, dann war er aus, er konnte nicht verkratzen und man sparte Strom und konnte sich aufs photographieren konzentrieren, gefiel mir sehr.
- Die Position des Ein-/Aus-Knopfes direkt neben dem Auslöser. Ich mag ja Wurstfinger haben oder schlicht zu blöd sein, aber es passierte mir nicht nur einmal, dass ich die Kamera abschaltete statt auszulösen, vor allem wenn es schnell gehen sollte.
- Der beigelegte Blitz: da frage ich mich eigentlich nur wie lange es dauern wird bis ich das nette Spielzeug verloren habe. Da sollte sich Olympus wirklich mal bei der Konkurrenz umschauen, die das besser kann (z.B. Panasonic...).
- Der Ladezustandsindikator: wenn der anfängt "halb anzuzeigen, dann ist es allerhöchste Eisenbahn zu laden. Der Ladezustandsindikator war an der G1 bei weitem verlässlicher, so wie der bei meiner PEN arbeitet, hätte man sich diese Anzeige auch sparen können.
- Die Menüführung: genau wegen der Menüs habe ich seit vielen Jahren Olympus Kameras vermieden. Das ist aus einere Sicht was für Leute, die es gerne umständlich haben. So umständlich wie nur irgend möglich. Auch da (und bei den Schnellzugriffstasten) sollte sich Olympus mal bei der Konkurrenz umschauen. Nach mehreren Wochen mit der Kamera komme ich allerdings so ganz allmählich dahinter und manchmal glaubt man dann sogar zu verstehen, was man sich bei Olympus wohl dabei gedacht hat manches so und nicht anders zu gestalten.
- Der Fernauslöser: da hat Olympus für viele Kameras einen schicken keinen Infrarotfernauslöser und dann geht der an der PEN nicht. Da wollen sie einem wirklich einen Kabelfernauslöser für 70 Euro verkaufen?! Geht es noch ein wenig blöder?
- Die PEN liegt bei weitem nicht so gut in der Hand wie die G1.
- Warum beim Micro four-thirds Standard der eine Hersteller auf Bildstabilisator in der Kamera (Olympus) und der andere auf Bildstabilisator in den Objektiven (Panasonic) setzt, ist schwer nachzuvollziehen. Da schiessen die Hersteller sich doch selbst ins Bein. Übertroffen wird das nur noch von SONY mit der NEX, die das innerhalb ihres eigenen Systems fertig bringen.

Das waren nun viele "negative Punkte" da ich denke, dass diese Erfahrungen für einen potentiellen Kunden am wichtigsten sind. Insgesamt aber überwiegt der positive Eindruck: es macht echt Spass die PEN lite dabei zu haben und mit ihr zu photographieren. Die Bilder reichen in ihrer Qualität für meine Ansprüche allemal aus - selbst mit einem "Superzoom" wie dem 14-150 mm (entspricht an der PEN 28-300 mm KB). Mit dem 1:1.8 45mm zeigt die Kamera dann, was man an Leistung rausholen kann - und da weiss ich dann wirklich nicht mehr, warum ich mich bei Canon oder Nikon mit dem 3-fachen Umfang und Gewicht belasten sollte. 4 Sterne verdient die PEN E-PL3 allemal.
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11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wunderbare Kamera, 26. Juni 2012
Von 
J. Hofherr "jh" (Waldbrunn) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Die Olypus PEN E-PL3 ist eine wunderbare Kamera, die tolle Bilder macht.
Trotz ihrer geringen Größe liegt die Kamera gut in der Hand und fühlt sich dank des Alu-Gehäuses - ich habe ein silbernes Modell - sehr wertig an und sieht auch so wertig aus. Auch Sportaufnahmen sind mit der Serienbildfunktion gut machbar, da auch der Autofokus schnell reagiert. Brillante Farben, die Eignung für kurze Video-Clips in HD-Qualität, machen die Kamera zu einer wahren Erlebnis für Knipser.

Dass sich dei PEN E-PL3 sehr einfach bedienen lässt, will ich abschließend noch bemerken.

Alles in allem eine Kamera die für Menschen, die einfach ohne große Einstellungen gute Fotos machen wollen, ein wahrer Segen. Auch der kleine Blitz ist für meine Zwecke völlig ausreichend.
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11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Klein, leicht mit sehr gute Bildqualität, 23. Dezember 2011
Rezension bezieht sich auf: Olympus PEN E-PL3 Systemkamera (12 Megapixel, 7,6 cm (3 Zoll) Display, bildstabilisiert) schwarz Kit mit 14-42mm Objektiv schwarz (Elektronik)
Die Kamera ist klein, leicht, schnell und hat für diese Handlichkeit eine umwerfend gute Bildqualität, wie ich finde. Ich hatte vorher eine E-PL1 und ein E-Pl2. Seit einem Jahr bleibt meine schöne Nikon D90 im Schrank, obwohl ihre Bildqualität insgesamt -selbstverständlich- besser ist.
Aber ich kann nur Fotos schießen, wenn die Kamera griffbereit ist. Die E-PL3 passt in manche Jackentasche und ist meine Immer-Dabei geworden.

Begeistert bin ich auch von dem breiten markenübergreifendem Objektivangebot und dessen Qualitäten. Vergleichen Sie mal das Olymus 9-18mm mit einem ähnlichen DSLR-formatigen Objektiv an Schwere und Größe. Genial klein sind die Dinger, jackentaschentauglich und sehr gut!! Das Panasonic Pancake 20mm ist genial, das 45mm 1.8 von Olympus aber auch.
Der Stabilisator ist im Gehäuse und stablisiert damit alle Objektive, auch Fremdobjektive. Mit einem Adapterring mache ich aus einem Nikon 35mm,1.8. eine interessante Brennweite von 70mm 1.8! Das System bringt einfach viele, viele Möglichkeiten.
Der gute Aufstecksucher rundet das Paket ab. Billig ist das alles nicht, aber ein 14-42mm Kit Objektiv tut's doch erst einmal auch.

Der Umstieg von der E-PL2 fiel mir allerdings schwer. Diese Kamera passte in meine Hand wie gegossen, war auch jackentauglich, hatte einen sehr guten Bildschirm, einen eingbauten Blitz und eine vergleichbar gute Bildqualität. Dagegen war die E-PL3 zunächst sehr fummlig. Es fehlt auch eine Griffverbreiterung an der rechten Seite: Ein 14-150mm Zoom ist beim Filmen ohne einen solchen Griff, den Olympus nicht als Extra anbietet, nicht ohne Verwackeln zu zoomen.

Heute schätze ich den schnellen Autofokus der E-PL3, den Serienbildmodus und ihr nochmal leichteres Gewicht. Den Klappbildschirm finde ich nett und benutze ihn mehr als ich vorher geglaubt hatte. Da ich in 4:3 knipse, ist er aber für meinen Geschmack zu klein. Eine Kamera sollte m.E. eher auf's Fotografieren ausgelegt sein als zum Filmen. Den notwendigen Griff rechts habe ich online für EUR 10,00 bei einer Fremdfirma nachgekauft und bin jetzt rundum zufrieden. Der mitgelieferte Aufsteckblitz ist in der dunkleren Jahreszeit immer drauf ' die Kamera ist immer noch klein genug!

Lese ich diesen Bericht, meine ich betonen zu müssen, dass ich kein Olympus ' Mitarbeiter bin :-).
Zur Zeit ist mft einfach das am Besten zu mir passende System, weil ich viel unterwegs bin und die e-PL3 die Bildqualität der gehobenen Kompaktkameras, z.B. meiner geliebten LX3, bei weitem überflügelt.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Super Kamera, 31. Oktober 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich bin absolut begeistert von der Kamera.

Zuvor war ich nie der große Fotograf gewesen, aber seit ich mir diese Kamera angeschafft habe,
ist meine Begeisterung zur fotografie imänz gestiegen.

PRO:

+ für jeden Anfänger super einfach zu bedienen
+ TOP Bilder
+ Videoaufnahme super
+ Tonaufzeichnung
+ liegt gut in der Hand
+ nicht schwer

Ich hatte die Kamera nun zwei Wochen auf einer Rundreise durch Kalifornien dabei und bin echt erstaunt was für tolle Aufnahmen ich machen konnte.
Die Investition hat sich definitiv gelohnt
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen einfach super, 17. Oktober 2011
Von 
Eckart Lockau (Olching Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Olympus PEN E-PL3 Systemkamera (12 Megapixel, 7,6 cm (3 Zoll) Display, bildstabilisiert) schwarz Kit mit 14-42mm Objektiv schwarz (Elektronik)
Olympus Pen E-PL 3 mit Zuiko 14-150

Ich habe mir vor ein paar Monaten die Pen E-PL 3 mit 14 - 150 als Set gekauft.
Viele Jahre habe ich mit guten digitalen Kompakt - und Bridgekameras fotografiert und wurde für meine Fotos sehr gelobt.
Irgendwie haderte ich aber immer mit den immer kleineren Sensoren, die von geschäftstüchtigen Japanern für dumme Anwender mit immer höheren Pixelzahlen angeboten wurden.
Wiesen und Büsche in einer Landschaft wurden dadurch zum Schmierfilm.
Also habe ich meine letzte Kleine, eine Sony HV 5 verkauft und mir eine doppelt so schwere mit FourThird-Sensor gekauft.
Ich habe es nicht bereut.
Die Bilder sind sichtlich besser, irgendwie großzügiger und mit dem 14 - 150 habe ich plötzlich Schärfen und Unschärfen, an die ich gar nicht mehr gedacht hatte. Wundervoll!
Ich habe mir dieses Objektiv auch mit dem Hintergedanken gekauft, es immer dran zu lassen um eine Verstaubung des Sensors zu vermeiden.
Die E-PL 3 gibt's auch in Rot mit silbernem Objektiv, da schaut sie so niedlich aus, dass man sie auch mit ins Bett nehmen möchte.
Für Bauarbeiter oder Boxer ist sie nix, da sie eher kleine Finger und Hände zur Bedienung braucht.
Das Menue ist das Schlechteste, was ich bis jetzt an meinen vielen Kameras gefunden habe. Bedienungsanleitung natürlich nur zum downloaden, keinerlei Erklärung was man bei der oder der Einstellung für Vorteile hat. Unverschämt! Es wurde offensichtlich ein berühmter Verschachtelungskünster engagiert, um das Durcheinander wasserdicht zu machen.
Das Klappdisplay ist genial, noch besser wäre natürlich, wenn es nicht nur klappbar, sondern auch drehbar wäre.
Ein Gesichtspunkt, der in keinem Test auftaucht, der mir aber sehr wichtig erscheint: Es gibt immer mehr ältere Menschen mit Gleitsichtbrillen, die gerne fotografieren, aber an einem normalen Sucher, eigentlich das Höchste für einen leidenschaftlichen Fotografen, verzweifeln. Es geht nicht! Die schieben sich schnell die verdammte Brille auf den Kopf oder nehmen sie in den Mund. Das tolle Motiv ist inzwischen natürlich weg!
Mit dem Klappdisplay geht es auf einmal viel besser!
Vom Gewicht her ist die E- PL 3 mit dem Objektiv leichter als manche Bridgekamera. Ich trage sie am Objektiv und lasse sie auf der Hand mit dem Blitz aufliegen, den ich nie abnehme. Paßt.
Also auch nach ein paar Monaten noch viel Freude.
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