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Kundenrezensionen

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4,7 von 5 Sternen
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am 8. Februar 2007
Ein ausgezeichnet recherchierter historischer Roman mit interessanter, spannender Handlung, glaubhaften Figuren und einem originellen Schluss. Bei der Lektüre lernt man viel über das Leben damals, wie Ehen arrangiert wurden, wie vor allem Frauen darunter gelitten haben, über Glauben und Aberglauben, die Macht der Kirche und der Räte und wie der Handel funktionierte. Die Autorin hat einen überaus nachvollziehbaren -aber nicht vorhersehbaren- Handlungsfaden gesponnen, der sich über viele Jahre erstreckt. Die Figuren entwickeln sich, es gibt wenig schwarz-weiß-Denken. Man kann nicht aufhören zu lesen, und dann ist man traurig, wenn es vorbei ist und man sich von den Figuren verabschieden muss. Von diesem Buch können viele andere Autoren historischer Romane noch einiges lernen.
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am 23. April 2007
Was für ein tolles, bewegendes Buch!

Ich bin schwer begeistert, vor allem, da ich zu Anfang dachte, ich würde nicht eintauchen können in die Geschichte. Aber plötzlich war ich drin.

Hier wird keine austauschbare Geschichte erzählt, keine modern anmutende Superfrau ist ihrer Zeit voraus, die Heldin profiliert sich nicht und kein Supermann errettet sie. Es wird einfach die Geschichte der Helena erzählt, die ein durchaus für damalige Verhältnisse normales, wenn auch trauriges, Leben führt. Sie bewegt sich im Rahmen des damals schicklichen und üblichen. Es ist eine sehr reale Erzählung, und deswegen umso fesselnder für mich gewesen. Auch Anna, Phillip und Niklas werden gleichberechtig behandelt und werden als Person plastisch. Einzig der Erzählstrang von Niklas erinnert an die Struktur anderer historischer Romane. Dafür ist er aber sehr unterhaltsam und informativ.

Ich bin jedenfalls in einen richtigen Leserausch geraten, und war zum Schluß ziemlich bewegt.

"Das Perlenmedaillon" hat mir besser gefallen als "Die Markgräfin", die ich allerdings auch gut fand. Nur hat sie mich nicht so sehr berührt wie das Medaillon.

Ich bin sehr gespannt auf den nächsten Roman von Sabine Weigand!
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am 1. März 2007
Was für ein großartiger Roman den Sabine Weigand hier wieder geschrieben hat. Die Marktgräfin war auch ein wirklich gutes Buch, mit Das Perlenmedaillon hat sie sich noch einmal übertroffen. Nicht nur kennt sich die Autorin gut im historischen Nürnberg und seinen Gegebenheiten aus, sonder versteht es auch ihre Leser mit einer spannenden Handlung zu fesseln.

Die schöne Bürgerstochter Helena liebt ihren entfernten Cousin Niklas und erwartet von ihm ein Kind. Als das ihre Eltern erfahren, wird Niklas aus dem Haus gejagt. Helena muss das Kind heimlich zur Welt bringen und es wegegeben. Später wird sie an den ungehobelten Patrizier Konrad verheiratet. Die Ehe wird ein einziger Alptraum und Helenas einziger Lichtblick sind die Briefe die ihr Niklas aus dem fernen Venedig schreibt, wo er das Diamantenschleifen erlernt. Albrecht Dürrer und seine Frau Agnes stehen Helena und Niklas ebenso bei wie Philipp und die Hure Anna. Doch es gibt kein gutes Ende für die Liebenden.

Sprachlich ist das Buch gut geschrieben und auch das die Autorin Briefe und Dokumente schreibt wie es die Menschen damals taten ist interessant. Am Meisten hat mir allerdings gefallen wie Frau Weigand die Geschichte von Helena, Niklas, Helenas Bruder Philipp und der Hure Anna miteinander verwoben hat. Es ist zwar schade das das Buch traurig endet (ich musste sogar ein paar Tränchen vergießen), aber ansonsten ist es ein rundherum gelungener historischer Roman, den ich sehr empfehlen kann.

Frau Weigand bitte mehr davon!!!
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"Das Leben in der Natur gibt die Wahrheit der Dinge zu erkennen."
(Albrecht Dürer, Maler und Humanist)
Die Historikerin Sabine Weigand lässt ihren zweiten historischen Roman "Das Perlenmedaillon" mit einen Prolog in der südwestlich von Nürnberg gelegenen Stadt Schwabach, wo sie als Ausstellungsplanerin beim Stadtmuseum beschäftigt ist, im August des Jahres 2004 beginnen.....
.....und stellt der spätmittelalterlichen/frühneuzeitlichen Romanhandlung einen bis ins Jahr 1469 zurückreichenden Auszug aus dem Kirchenbuch der Pfarrei Schwabach voran, denn in jenem Jahr heirateten die Eltern der Romanprotagonistin Anna Schwab. So beginnt dann das erste Buch, des in fünf Bücher gegliederten Romans im Jahre 1490, mit dem Schicksal der späteren "Hübschlerin" Anna im heutigen Nürnberger Stadtteil Katzwang. Ein zweiter Handlungsstrang startet vier Jahre später im Hause des wohlhabenden Nürnberger Kaufmannes Heinrich Brandauer, der den Waisen Niklas Linck in seine Familie und als Lehrling in seine Goldschmiedewerkstatt aufnimmt. Nachdem sein ältester Sohn Philipp das Mönchsgelübde abgelegt hat, ruht Brandauers ganze Hoffnung um einen gesellschaftlichen Aufstieg auf seiner Tochter Helene. Deren heimliche Liebe zu Niklas bleibt jedoch nicht folgenlos. Während "Lene" zur heimlichen Geburt ihres Kindes in einem Kloster untergebracht wird, begibt sich der von Brandauer fortgejagte Niklas in die Lagunenstadt Venedig. Dort findet er eine Anstellung als Goldschmied, gerät damit jedoch in die kriminellen Machenschaften einer Bande, deren Anführer zu den Mächtigen der Serenissima zählt. Helene, der man ihr Kind sofort nach der Geburt weggenommen hatte, wird zur selben Zeit mit dem Nürnberger Ratsherren Konrad Heller verheiratet, der sich für die lieblose Eheschließung von Brandauer fürstlich entlohnen lässt, so dass auch hier das Schicksal seinen Lauf nimmt........
Der Autorin ist es dramaturgisch gelungen, mehrere Handlungsstränge parallel, auseinander und wieder zusammenlaufen zu lassen und dabei ihre Fiktion geschickt mit den historischen und geographischen Vorgaben zu verweben. Der im Roman agierende Nürnberger Maler und Humanist Albrecht Dürer dient hierbei als Bindeglied und Vermittler. Im Nachwort wird jedoch eine deutliche Trennung von Dichtung und Wahrheit vorgenommen. Während die Romanfigur der Helene Heller an die historische Patrizierin Dorothea Landauer angelehnt ist, handelt es sich bei den anderen drei Protagonisten Niklas, Anna und Philipp um fiktive Personen. Deren Schicksale in einer gewalttätigen Zeit von Krankheiten und Seuchen, wie Pest, Blattern, Syphilis und Lepra, inhumanen Ehe-/Familienrecht und Moralvorstellungen, diskriminierender Kleiderordnung und einer barbarischen Justiz mit ihren grausamen Strafen geprägt werden. Eine Zeit, die sich zwar mit dem beginnenden Humanismus vom Mittelalter zu lösen versuchte, jedoch vom Weltbild der Aufklärung noch über zwei Jahrhunderte entfernt war. Die in kursiver Schrift eingefügten Briefe und amtlichen Schreiben verleihen in ihrem zeitgemäßen ostfränkischen Dialekt der Handlung ein besonderes Lokalkolorit. Originell ist auch das Ende des Romans im Oberwolkersdorf des Jahres 1513, dessen Rahmen sich durch den Abschluss des einleitenden Prologes fast 500 Jahre später schließt.
"Das Perlenmedaillon" ist ein gelungenes Spiegelbild der heute als Zeitalters des Grobinanismus bezeichneten Epoche. Neben seiner emotional ergreifenden Handlung zeichnet sich der zu Recht mit dem Prädikat historisch versehene Roman besonders durch seine Detailfreude aus. Er ist sehr empfehlenswert und mit 5 Amazonsterne zu bewerten.
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am 16. April 2008
Zuvor hatte ich mit Begeisterung "Die Markgräfin" gelesen. Meine Erwartungen sind bei "Das Perlenmedaillon" etwas enttäuscht worden.
Pluspunkte: die Geschichte ist spannend erzählt, wie sich die Handlung entwickeln wird, ist kein bißchen vorhersehbar.
Man erfährt witzige Details z.B. wie man damals Flöhe loswurde: mit kleinen Pelzkrägen, die man von Zeit zu Zeit ausschüttelte.
Leider folgt die Autorin inzwischen dem üblichen Strickmuster der gängigen Historienromane - alle hundert Seiten eine saftige Gewalt- oder Bettszene.

Aus dem an sich interessanten Buch wird so das übliche Bestseller-Einerlei.
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am 9. November 2008
"Das Perlenmedaillon" war das 2. Buch von Sabine Weigand, das ich (nach der Markgräfin") gelesen habe. War ich von ihrem ersten Buch noch restlos begeistert, musste ich mich durch dieses regelrecht zwingen.

Wie schon bei der "Markgräfin" beginnt das Buch mit dem Fund eines historischen Gegenstandes in der Gegenwart, der zum Ausgangspunkt des mittelalterlichen Geschehens wird.

Im Gegensatz zur "Markgräfin" finden hier jedoch keine historischen Recherchen statt, die die Ereignisse im Mittelalter rekonstruieren, sondern das Geschehen wird GETRÄUMT.

Zwar bleibt der Leser auf die Art nun die ganze Zeit im mittelalterlichen Traum (einige Rezensenten hatte das Hin- und Herspringen zwischen den Zeitebenen in der "Markgräfin" ja sehr gestört), dafür werden die dortigen Ereignisse nun sehr zerstückelt. Da es mehrere Hauptpersonen gibt, die alle unterschiedliche Wege gehen, folgt man als Leser immer abwechselnd mal dem einem, mal dem anderen.
Das fand ich persönlich wenig vorteilhaft, da man kaum Zeit hat, sich wirklich auf eine Figur einzulassen.

Zudem zieht sich das Geschehen über fast 20 Jahre hin und ist dadurch teilweise wirklich regelrecht LANGgezogen - und damit unglaublich langatmig.

Sabine Weigand versucht die Beschreibung der Ereignisse zwar wieder durch das Einflechten von Briefen oder Berichten aufzulockern, aber insgesamt versteht das Buch nicht zu fesseln.

Dabei wäre die Grundidee durchaus spannend: Cousin und Cousine werden nach einer verbotenen Liebesnacht entzwei gerissen und müssen ihr Leben fortan getrennt meistern - ohne sich jeh zu vergessen.
Doch dazu kommen einfach zuviele andere Nebenhandlungen, die z.T. nicht mehr glaubhaft sind: Der Bruder der Cousine, der an seinem Mönchsein zweifelt; der neue Mann der Cousine, der gewalttätig ist; die Hure, die mit dem Mann schläft und sich in den Bruder verliebt; der Cousin, der in finstere Machschaften in Venedig verwickelt wird und nebenbei den Maler Albrecht Dürer zum Freund hat, dessen Frau wiederum mit der Cousine befreundet ist.....usw.

Sabine Weigand wollte da wohl zuviel. Die Hälfte der Seiten hätte es auch getan. Schade!
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am 13. Juni 2007
Eine Empfehlung an den Großrum Nürnberg, mit jedem Wort fühlt man sich in der Zeit zurückgesetzt. Historisch glaubwürdig und komplett stimmig was die Figuren und die Gegebenheiten betrifft, hauptsächlich fühlt man sich der Heldin verbunden - und bekommt Schreikrämpfe, liest man über die vorherrschenden männlichen "Gebrauchsmöglichkeiten" einer Frau zu dieser Zeit.

Leider war es tatsächlich so und man ist zufrieden, nun doch im 21. Jhd. zu leben.

Mich persönlich hat das Ende dann doch nicht mehr schlafen lassen, und ich werde dieses Buch sicher einmal wieder lesen.

Meine Empfehlung für Leser historischer Romane: zugreifen, es lohnt sich (auch für Nicht-Franken)!
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am 29. Juli 2007
Als Geschichtsstudentin kann ich hier nur sagen, das es lange her ist, das ich einen so gut recherchierten historischen Roman gelesen habe, der nebenbei spannend und gut lesbar ist. Also ein echter Glücksgriff, den man sich auf jeden Fall nicht entgehen lassen sollte.
Die Geschichte basiert auf einem realen Hintergrund, in einem Nachwort wird dann näher erklärt, welche Personen und Handlungsstränge frei erfunden sind. Zum Teil sind mittelalterliche Quellen und Schriftstücke mit in die Geschichte eingeflochten, was sie um so reizvoller macht. Auch das Ende des Romans ist eher der Geschichte verpflichtet und verzichtet nicht darauf den Gegebenheiten des 15./16. Jahrhunderts Tribut zu zollen statt sich eines vielleicht angenehmer zu lesenden Happy-Ends zu bedienen, das nicht den Tatsachen entsprechen würde.
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am 4. Juni 2007
Nach "die Markgräfin" mein zweites Buch von Frau Weigand
und schon wieder hat es mir sehr, sehr gut gefallen.

Weigand versteht es einfach durch die stellenweise
Einbindung der alten Sprache (durch Briefe) einen besonderen Stil
und eine Atmosphäre einzubringen die mich in den Bann ziehen.

Die Story selbst war vielseitig und spannend bis zum Schluß.
Mehrere Handlungsstränge die schön zusammenpaßten.

Ein bißchen erinnerte mich die Story von Niklas an den Medicus
und da hätte ich gern noch mehr über seinen Erfolg gelesen.

Das Buch hat mir eine schlaflose Nacht beschert
und ich bereue es nicht jetzt müde zu sein.
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am 12. September 2005
Nachdem ich bereits das Buch "Die Markgräfin" von Sabine Weigand
regelrecht verschlungen habe, war ich sehr gespannt auf die Veröffentlichung Ihres neuen Buches.
Meine Vorfreude war nicht umsonst!
Diese Buch begleitet eigentlich die Schicksale von drei verschiedenen Personen. Für mich war allerdings das Schicksal der Helena am spannensten zu verfolgen!
Die Autorin schreibt so spannend und verbindet die verschiedenen Handlungsstränge so perfekt miteinander, dass man eigentlich das Buch in einem Rutsch lesen möchte.
Mir ist es vorher bisher nur bei einem Buch( "Die Markgräfin") passiert, dass mir beim Lesen die Tränen gekommen sind, aber bei diesem Buch hat sich das wiederholt.
Für mich ist dieses Buch das Beste was ich je gelesen habe!
Jeder der an historischen Frauenschicksalen interessiert ist,sollte diese Buch unbedingt lesen! Es ist an Spannung nicht zu überbieten.
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