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16 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Düster und Beklemmend
In ihrem vierten Krimi verlegt Yrsa Sigurðardóttir den Schauplatz an einen Ort, an dem selbst Isländer frieren: Grönland.

Ein isländisches Unternehmen führt in Grönland Voruntersuchungen für ein Bergbauunternehmen durch und hat den Kontakt zur Station verloren. Über die bürgende Bank wird die Anwältin...
Veröffentlicht am 5. Januar 2010 von Peter Panter

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9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Herzlich Willkommen im Mittelmaß ...
Die Ansätze von "Die eisblaue Spur" sind wunderbar. Auch die Komplexität des Falls hat so ihre Vorzüge. Die Einflüsse aus der Inuit-Kultur Grönlands, die Sigurdardóttir in die Handlung einfließen lässt, die Abgeschiedenheit des Forschungscamps, in dem Dóra ermittelt, hat ebenso ihren Reiz. Dennoch entwickelt sich die...
Veröffentlicht am 5. Februar 2010 von Alexandra Supertramp


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16 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Düster und Beklemmend, 5. Januar 2010
Rezension bezieht sich auf: Die eisblaue Spur. Island-Krimi (Taschenbuch)
In ihrem vierten Krimi verlegt Yrsa Sigurðardóttir den Schauplatz an einen Ort, an dem selbst Isländer frieren: Grönland.

Ein isländisches Unternehmen führt in Grönland Voruntersuchungen für ein Bergbauunternehmen durch und hat den Kontakt zur Station verloren. Über die bürgende Bank wird die Anwältin Dóra in die Ermittlungen eimgebunden und reist mit ihrem Freund Matthias Reich sowie einigen Spezialisten in die Einöde. Ausgangspunkt sind mysteriöse Videoclips zweier Ingenieure. Vor Ort müssen sie feststellen, das die Dinge sich deutlich komplizierter darstellen und des Rätsels Lösung auch mit dem Einheimischen zusammenhängt.

Yrsa ist (mal wieder) ein spannender und tiefgründer Roman gelungen, der sich auch kritisch mit der modernen Gesellschaft und ihre Auswirkungen auf die Naturvölker befasst. Dazu gelingt es ihr, die beklemmende Atmosphäre einer Forschungsstation am Ende der Welt miteinzubeziehen. Auch die Lebenssituation und Kultur der Inuit stellt Yrsa sehr überzeugend dar.

Insgesamt ein kurzweiliges Lesevergnügen, ich habe es in einem Rutsch durchgelesen. 5 Sterne
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9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Herzlich Willkommen im Mittelmaß ..., 5. Februar 2010
Rezension bezieht sich auf: Die eisblaue Spur. Island-Krimi (Taschenbuch)
Die Ansätze von "Die eisblaue Spur" sind wunderbar. Auch die Komplexität des Falls hat so ihre Vorzüge. Die Einflüsse aus der Inuit-Kultur Grönlands, die Sigurdardóttir in die Handlung einfließen lässt, die Abgeschiedenheit des Forschungscamps, in dem Dóra ermittelt, hat ebenso ihren Reiz. Dennoch entwickelt sich die Geschichte in ihrem Verlauf eher zu einem mittelmäßigen Krimi. Was anfangs nach einem vielversprechenden Spannungsbogen aussieht, den Sigurdardóttir mit einer diffusen Webcam-Aufnahme und mysteriösen grönländischen Artefakten würzt, beginnt ab einem gewissen Punkt zu stagnieren.

Durch die Abgeschiedenheit in der grönländischen Einöde kommt logischerweise auch Dóras mitunter so unterhaltsam chaotisches Familienleben viel zu kurz. Auch die Personenentwicklung, die Sigurdardóttir in den vorangegangenen Romane gerade auch mit Blick auf Dóra und Matthias stetig vorangetrieben hat bleibt ein wenig auf der Strecke.

FAZIT: "Die eisblaue Spur" ist ein solider Krimi, vor einer beeindruckenden Kulisse, bleibt aber am Ende ein wenig hinter den Erwartungen zurück. Sigurdardóttir hat schon bewiesen, dass sie es besser kann (z.B. mit den ersten beiden Romanen ihrer Krimireihe "Das letzte Ritual" und "Das gefrorene Licht"). Bleibt zu hoffen, dass sie mit dem nächsten Band wieder zu alter Form aufläuft, denn "Die eisblaue Spur" dürfte zumindest aus meinem Gedächtnis recht schnell wieder verschwunden sein.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Gute Grundidee, langatmig und konfus umgesetzt, 25. Februar 2011
Rezension bezieht sich auf: Die eisblaue Spur. Island-Krimi (Taschenbuch)
Kann die Location noch rauher und unwirtlicher werden als Island? Na klar, Grönland liegt doch um die Ecke! Also verfrachtet die Autorin ihre Handlung und ihre Protagonisten in die endlose Schneelandschaft. Hier sollen sie das Scheitern einer Forschungsstation und das Verschwinden einiger Mitarbeiter untersuchen. Dabei haben sie nicht nur mit dem Wetter und den Einheimischen zu kämpfen, sondern auch mit dem zunehmenden "Campkoller" und der Angst vor dem, was hier im Camp auf sie lauert...
Klingt interessant, oder? Nichts Neues (gab es so z.B. auch schon bei Akte X), aber definitiv eine gute Grundidee. Wie man die aber komplett herunterstuft, indem man alles so konfus, langatmig und klischeehaft umsetzt, wie nur möglich. Eine richtige Atmosphäre weiß die Autorin nicht zu erschaffen und auch die Inuit-Seite der Geschichte ist eher einer Telenovela ähnlich. Die Kriminalgeschichte ist unausgereift und zumindest teilweise sehr vorhersehbar.
Alles in Allem ist das Buch nicht wirklich schlecht und es liest sich auch ganz gut, wenn auch nicht eben flüssig. Die größte Schwäche ist einfach die verwirrenden Handlungssprünge, die vielen Handelnden und die ständigen Wiederholungen der immer gleichen Dialoge. Für mich grade noch 3 Sterne.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Nicht das Buch der Autorin., 25. Juni 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die eisblaue Spur. Island-Krimi (Taschenbuch)
Dies ist mein zweiter Roman von Yrsa Sigurdardottir. Ich hatte zuerst Geisterfjord gelesen und war begeistert vom Schreibstil und der Story.

Also wollte ich weitere Bücher der Autorin lesen. Die eisblaue Spur kommt leider an Geisterfjord nicht ran. Wenig Überraschendes auch der Stil ist geradlinig, dadurch bleibt die Spannung etwas auf der Strecke.

Es handelt sich dennoch um einen guten Roman, der sich gewohnt leicht lesen lässt.

Ich werde mir einen weiteren Roman zulegen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Knochenbingo auf Grönland, 1. Juni 2014
Rezension bezieht sich auf: Die eisblaue Spur: Island-Krimi (Kindle Edition)
Für "Die eisblaue Spur" verlegt Yrsa Sigurdardòttir die Handlung vom gewohnten Island in das benachbarte Grönland. Nach dem Lesen unzähliger Island-Krimis verschiedener Autoren hat dieser Umstand für mich von Anfang an den besonderen Reiz dieses Buches ausgemacht und mein ganz besonderes Leseinteresse geweckt.

In ihrem vierten Fall muss die Reykjaviker Rechtsanwältin Dora Guðmundsdóttir gemeinsam mit ihrem deutschen Lebensgefährten Matthias und einer kleinen Expeditionsgruppe das mysteriöse Verschwinden von drei Mitarbeitern eines Forschungscamps auf Grönland untersuchen. Während Dóra wie gewohnt Fakten sammelt und damit aber bei den einheimischen Inuit auf Feindseligkeit stößt, versteht die Autorin es hervorragend, das Aufeinanderpallen einer modernen Welt mit den traditionellen Überlieferungen und Lebensgewohnheiten einer alten Welt zu beschreiben. Der Leser erkennt schnell, dass die Einheimischen versuchen, im Einklang mit der Abgeschiedenheit und ihrer Religion sowie der erbarmungslosen eisigen Natur zu leben und sich mit modernen Naturwissenschaftlern konfrontiert sehen, die Riten und "verbotene" Areale scheinbar ignoriert haben. Es scheint das Forschungsteam selbst gewesen zu sein, dass die Tragödie ausgelöst hat. Aus reiner Neugier am Fremden und aus mangelndem Respekt wurden offenbar Tabus gebrochen und Dora muss erkennen, dass das Forschungsteam keine Skrupel kannte. So erreichen ihre Ermittlungen einen makaberen Höhepunkt, als sie herausfindet, dass mit den bei Bohrungsarbeiten gefundenen Überresten eines Menschen ein Knochenbingo veranstaltet wurde. Ein Schädelknochen als Briefbeschwerer mit der Nr. G 57. Bingo!

Am Ende ist die "Die eisblaue Spur" sicher kein klassischer Kultstätten- oder Mysterien-Thriller. Es ist vor allem aber kein klassischer Island-Krimi. Yrsa Sigurdardòttir schreibt über den stillen Aufschrei eines Naturvolkes, über Alkoholismus und Depression im ewigen Eis und über den zum Teil wirklich respektlosen Umgang einer modernen Gesellschaft mit einer alten und uns sehr fremden Kultur. Dass auch der Kriminalfall als solcher spannend bis zum Schluss bleibt, macht dieses Buch besonders lesenswert.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Was verschweigen die Inuit?, 10. Mai 2014
Von 
larapinta - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Die eisblaue Spur. Island-Krimi (Taschenbuch)
Ein Krimi, der in Grönland spielt, ist eine ganz besondere Sache, denn man kann davon ausgehen, daß hier vieles anders abläuft als in anderen Gegenden.

Die Isländische Rechtsanwältin Dora bekommt ein Video zugespielt, auf dem offensichtlich ein Mord zu sehen ist, allerdings nur in Form von Geräuschen und zappelnden Beinen. Sie macht sich auf den Weg in das Forschercamp, begleitet von ihrem deutschen Freund sowie einer Geologin, einem Rettungsmann, einem Arzt und einem IT-Spezialisten, die alle Vier vorher ebenfalls in dem Camp gearbeitet hatten und mithelfen wollen, das Verschwinden von drei Kollegen zu klären. In der Einöde und in der Eiswüste, zusätzlich mit einem Inuitdorf in der Nähe, wo man ihnen mehr als feindlich entgegen kommt, geraten alle Beteiligten schnell an ihre emotionalen Grenzen. Zusätzlich erhalten sie tröpfchenweise Informationen über die Einwohner des seltsamen Dorfes und daß dort vor langer Zeit einmal etwas mehr als Seltsames vorgegangen ist, das bis in die heutige Zeit nachwirkt.

Es werden einzelne Knochen gefunden, eine durchbohrte Leiche und es tauchen mysteriöse Streifen am Fenster und Lichter auf.

Die Lösung liegt letztendlich zu 50 % in der lange zurückliegenden und zu 50 % in der relativ kurzen Vergangenheit. Sie ist jedoch so geschickt verpackt und nachvollziehbar, daß man lange nicht darauf kommt.

Es ist kein Krimi der Pageturner und atemberaubenden Aktionen, sondern ein Buch der leisen Töne, das einen ziemlich nachdenklich zurückläßt.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Unheimlich .... gut geschrieben, 5. Januar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die eisblaue Spur: Island-Krimi (Kindle Edition)
Das ist ja mal ein ganz anderer Schauplatz - Grönland - faszinierend und unwirtlich.
Dora reist mit einer Gruppe ans Ende der Welt um das Verschwinden dreier Campbewohner zu klären und gerät in menschliche und wetterbedingte Abgründe, feindselig beobachtet von den Einheimischen.

Unheimliche Story, die man am besten vorm Kamin in wohliger Wärme liest - ich kann nur sagen absolut TOP !!!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gut, wie immer!, 5. November 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die eisblaue Spur. Island-Krimi (Taschenbuch)
Dora und Mathias - die beiden gefallen mir einfach sehr. Jedes Buch ist gut...eben genau mein Geschmack. Auch diese Geschichte im verschneiten und vereisten Camp einer Firma ist wieder spannend und hat immer das gewisse Maß an Humor. Lesenswert!!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Super spannend...., 11. August 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die eisblaue Spur: Island-Krimi (Kindle Edition)
Ich finde die " Eisblaue Spur" super spannend und kann es nur weiter empfehlen.
Nur der Schluß ist meiner Meinug nach "beigebogen", wie man einen Krimi gut beendet scheint nicht so einfach zu sein!!!
Frau Sigurdardottirs Bücher laden ein Island und seine Geschichte kennen zu lernen, das ist bereichernd.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Yrsa Sigur∂ardóttir - Die eisblaue Spur, 29. Juni 2013
Von 
hasewue - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Die eisblaue Spur. Island-Krimi (Taschenbuch)
In ihrem vierten Fall verschlägt es die Reykjavíker Anwältin Dóra Gu∂mundsdóttir zusammen mit ihrem deutschen Freund Matthias Reich ins eisige Grönland.
In einem dortigen Forschungscamp sind zwei isländische Arbeiter verschwunden und die restlichen Teammitglieder weigern sich deswegen ins Camp zurückzukehren.
Dóra muss nun der Sache auf den Grund gehen und stößt dabei auf feindselige Einheimische und menschliche Überreste.
Ein heftiger Schneesturm bringt zusätzlich noch andere grausige Funde ans Licht.
Ich lese die Reihe von Yrsa Sigurdardóttir über die Anwältin Dora und ihren deutschen Freund Matthias sehr gerne und auch der vierte Fall war wieder ein gelungenes Buch.
Leider war die gewohnte Spannung hier nicht wirklich vorhanden bzw. wenn dann welche aufkam, wurde sie durch Perspektivwechsel zerstört. So wird auch aus der Sicht des Ingenieurs Arnar Jóhannesson, des Jägers Igimaq und des Einheimischen Naruana berichtet und diese Perspektiven interessierten mich gar nicht, obwohl durch sie für Abwechslung in der Handlung gesorgt wurde.
Ansonsten waren nur die isländischen Namen etwas gewöhnungsbedürftig, aber nach vier Fällen ist das ok und somit kein Kritikpunkt.
Sehr positiv fand ich bei „Die eisblaue Spur“, dass ähnlich viel Grusel und Mystik wie im zweiten Teil („Das gefrorene Licht“) vorhanden war. Dadurch wurde eine gute und dichte Atmosphäre geschaffen und mir lief beim Lesen des Öfteren ein wohlig kalter Schauer über den Rücken.
Der bildhafte und angenehme Schreibstil und das wieder gut gewählte und interessante Thema gewährten mir zudem erneut einen schönen Lesespaß und viel Freude an Dóra und Matthias.
Die Auflösung war wieder überraschend und alles in allem war der vierte Fall von Dóra wieder ein gutes Buch, bei dem nur leider die Spannung etwas kurz kam.
Dennoch freue ich mich weiterhin auf mehr Bücher von Yrsa Sigur∂ardóttir.
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Die eisblaue Spur: Island-Krimi
Die eisblaue Spur: Island-Krimi von Yrsa Sigurdardóttir
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