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165
3,7 von 5 Sternen
OstfriesenKiller: Kriminalroman
Format: Kindle EditionÄndern
Preis:9,99 €
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43 von 47 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Wie in vielen Bereichen, so ist es auch in der Literatur. Es gibt unterschiedliche Betrachtungsweisen. Sehr deutlich wird dies bei den Rezensionen der Ostfriesenkrimis von Klaus-Peter Wolf. Hier gibt es sehr heftige negative Kritiken. Häufig kommt der Vorwurf von Schleichwerbung auf oder Glorifizierung der ostfriesischen Landschaft. Auch die Charaktere bekommen ihr Fett ab. Klaus-Peter Wolf hat einem “Zensor“ auf dessen Kritik persönlich geantwortet und erklärt, wem seine Bücher nicht gefallen, der muss sie ja nicht lesen. Dem stimme ich zu. Vor allem, wenn jemand schreibt, dass er alle Ostfriesenkrimis des Autors gelesen hat und anschließend die Bücher allesamt kräftig kritisiert.
Ich habe vor einigen Wochen das Buch "Ostfriesenmoor" gelesen. Dieser Krimi hatte mich einfach nur sehr gut unterhalten. Mich störte da auch keine Produktwerbung und ich fand es schön, dass einige der beschriebenen Örtlichkeiten, die ich persönlich während mehrmaliger Urlaube an der Nordsee kennengelernt hatte, in dem Roman auftauchen.
Da mir das vorgenannte Buch bereits unterhaltsame Stunden beschert hat, entschloss ich mich zum Kauf des ersten Buches aus der Reihe, nämlich „Ostfriesenkiller“. Auch dieser Kriminalroman war wieder sehr kurzweilig und ich hatte ihn im Nu verschlungen. Es war schön zu erfahren, wie die Beziehungen der Protagonisten dieser Ostfriesenkrimis zu Beginn aussahen und mich interessiert auch deren weitere Weiterentwicklung.
Die Handlung, die sich im sozialarbeiterischen Umfeld abspielt ist für mich nachvollziehbar, da ich selbst in einem ähnlichen Arbeitsfeld tätig bin und mir die Handlungsgrenzen und die finanziell schwierigen Rahmenbedingungen der sozialen Arbeit nicht fremd sind. Der von Herrn Wolf beschriebene Behindertenverein ist in seinem Buch um Öffentlichkeit bemüht, um auf die schwierige Situation der Helfenden und ihrer schweren Arbeit aufmerksam zu machen. In diesem Zusammenhang weist er zudem auf unterschiedliche Gefahren der Ausnutzung des Machtgefüges im Hilfeprozess hin. Hier sollte man aber nicht von einem pauschalen Urteil über die Behindertenarbeit ausgehen. Schwarze Schafe gibt es auch in vielen anderen Berufen. Gelungen ist in diesem Zusammenhang auch Darstellung der Funktion der Politik und deren Vertreter, die schnell wieder auf einen Zug aufspringen wollen, um ihr Gesicht nicht zu verlieren, bzw. sich von einem „Medienereignis“ parteipolitische Vorteile erhoffen.
Da solch eine Geschichte natürlich auch einer gewissen Spannung bedarf, sollte dem Autor eines Krimis das Recht zugestanden werden den Bogen zu überspannen. Durch eine Überzeichnung der Verhältnisse wird hiermit der Finger in so manch gesellschaftspolitische Wunde gelegt. Und es handelt sich doch hier „nur“ um eine fiktive Kriminalgeschichte, die meinem Erachten nach prima erzählt wird.
Abschließend möchte ich nochmals deutlich machen, dass ich mit dieser Krimireihe sehr gut unterhalten werde. Wer mit dieser Erwartungshaltung an „Ostfriesenkiller“ herangeht, wird meinem Erachten nach kurzweilige Stunden erleben.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
TOP 1000 REZENSENTam 21. Februar 2015
>>Ulf Speicher liebte es, den feuchten Meeresboden unter seinen Füßen zu spüren, wenn der Schlick zwischen seinen Zehen hervorquoll. Er fühlte sich dann gut und lebendig.>>

Die Angst geht um in Ostfriesland. Eine Serie von Morden erschüttert die kleine Stadt. Alles beginnt mit dem Mord an Ulf Speicher, dem Leiter des Vereins "Regenbogen" aber dann werden nach und nach weitere Mitglieder des Vereins auf grausame Weise umgebracht. Wer hasst diese Institution so sehr und vor allem warum? Für Ann Kathrin Klaasen wird dieser Fall zu einer echten Bewährungsprobe.
~ ~ ~
Ostfriesenkiller ist ein solider Krimi mit einer nicht unbedingt sympathischen und in der Tat sehr gewöhnungsbedürftigen Kommissarin.
Mir hat sie manchmal -grade auch zum Ende hin- zu viel Raum eingenommen, so dass der eigentliche Fall und damit auch die Spannung, ein wenig auf der Strecke blieb.
Das was schon schade, denn die Geschichte ist durchaus interessant, denn auch wenn nach der Hälfte des Buches eigentlich ziemlich klar ist, WER mordet, hat mich das WARUM am Ende dann doch ziemlich überrascht. Der Plot hat mir sehr gefallen, außergewöhnlich vielleicht, aber nicht unrealistisch.

Vom Lokalkolorit hatte ich mir allerdings weitaus mehr versprochen. Bis auf 1-2 Mal "Norden", war da noch recht wenig von zu spüren. Aber ich denke, das wächst und nimmt wahrscheinlich von Band zu Band zu.

Da der Humor und der, wenn auch manchmal etwas ausufernde, Schreibstil von Klaus-Peter Wolf mir gefallen haben, darf sich Kommissarin Klaasen im zweiten Band noch einmal bei mir beweisen. Ich gespannt, was mich dort wieder an verrückten Einfällen erwartet.

Fazit: Solider Start einer Krimi-Reihe mit klasse Ideen, aber auch noch Luft nach oben. Wer Spannung pur erwartet, ist hier allerdings falsch.
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29 von 35 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 8. Februar 2010
Offenbar gibt es bei diesem Buch Pro- und Contra-Leser. Ich gehöre hier eindeutig in die Pro-Kategorie. Mir hat das Buch ausgezeichnet gefallen. Herr Wolf schafft es immer wieder, mich mit seinen Geschichten in den Bann zu ziehen. Die Kommissarin ist sehr authentisch und einfühlsam beschrieben. Zur Geschichte an sich haben bereits die Vorrezensenten genug geschrieben. An der ein oder anderen Stelle verzeiht man Herrn Wolf utopische Vorgänge gerne, da dieses Buch ansonsten sehr schön geschrieben ist. Auch sein Schreibstil ist ausgezeichnet. Bei jedem Buch habe ich das Gefühl, als wäre ich ein realer Beobachter inmitten der Szenerie und das hat bisher keiner geschafft.
Was die Tatort-Kritiker angeht: Ich bin ein großer Tatort-Fan und liebe vielleicht auch daher dieses Buch. In einer Zeit, in der Horror bereits im Vorabendprogramm gesendet wird, mutet der Tatort womöglich als lahme Geschichte an. Für mich das unverständlich.
Meiner Meinung nach hat Herr Wolf mit diesem Buch ein sehr schönes, spannendes Werk geschaffen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 7. Juni 2014
Meine Meinung:

Dies ist der Auftakt der Krimi-Reihe um Ann-Kathrin Klaasen, inzwischen umfasst die Reihe bereits 8 Bände.

Mir hat der Krimi wirklich gut gefallen. Anfänglich hatte ich erst ein wenig Probleme mit den Figuren der Polizeiinspektion. Kommissarin Klaasen wurde recht gut beschrieben und man konnte sich ziemlich schnell ein Bild von ihr machen. Doch ihre Kollegen Weller und Rupert blieben mir eigentlich im gesamten Krimi recht "fremd". Aber ich denke, in den Folgebänden wird man auch diese Figuren besser kennenlernen. Ich mag es einfach, wenn ich weiß, wie die Personen aussehen sollen. Doch von Weller, Rupert oder dem Polizeichef Heide, habe ich absolut kein Bild im Kopf...

Nun zum Krimi an sich - die Story fand ich recht spannend, der Killer sparte auch nicht gerade an Opfern und somit war immer "was los".
Allerdings hätte sich die Spannung auch gerne ab und an etwas steigern können. Der Spannungslevel war gegeben, keine Frage, aber eine Steigerung hätte schon - gerade zur Auflösung hin - noch drin sein können.
Die Auflösung war zudem keine totale Überraschung für mich, denn darauf hatte ich schon etwa zur Mitte des Buches hin getippt.

Gerne hätte ich auch mehr "Ostfriesland- Feeling" gehabt.
Außer den Namen und eine kurze Wattwanderung, spürte ich nicht so viel davon. Aber auch hier, denke ich das sich das vielleicht von Band zu Band steigert...

Trotz alledem, wurde ich sehr gut unterhalten, die Story gefiel mir gut, genauso auch Kommissarin Klaasen, beruflich wie auch privat.

Fazit:

Ein guter solider Krimi, der mir Lust auf weitere Teile der Krimi-Reihe
gemacht hat.
Für Krimi - Fans wirklich empfehlenswert!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
TOP 500 REZENSENTam 24. März 2014
Pro:
Sind Heimatkrimis heute noch originell? An sich vielleicht nicht - schließlich gibt es inzwischen Eifelkrimis, Kölnkrimis, Hamburgkrimis und und und... Es ist ein zunehmend beliebtes Genre, das inzwischen ganze Regale in Buchhandlungen füllt. Aber Klaus-Peter Wolf siedelt seine Krimis nicht nur im schönen Norden an, sondern er lässt auch ausgerechnet die Mitarbeiter eines sozial sehr engagierten Behindertenhilfswerks ums Leben kommen, und das auf die verschiedensten Arten und Weisen. Das sorgt natürlich für ungläubige Betroffenheit - wer hat es auf Menschen abgesehen, die doch sicherlich zu den Löblichsten und Ehrenhaftesten ihrer Region gehören? Hat der Verein vielleicht heimlich Dreck am Stecken, zockt die Behinderten ab, statt ihnen zu helfen? Oder ist gar ein psychopathischer Sniper ins friedliche Norden eingefallen? Die Grundgeschichte fand ich durchaus originell und ansprechend!

Über den Spannungsgehalt kann man sich vielleicht streiten. Wer beinharte Thriller voller Action und Gewalt gewöhnt ist und liebt, wird sich mit dem eher beschaulichen Geschehen in Ostfriesland sicher etwas schwer tun.Sollte Ostfriesenkiller jemals verfilmt werden, dann bestimmt nicht mit Vin Diesel, Jean Claude Van Damme und Konsorten... Aber mal ehrlich, ich finde gerade das sehr erfrischend und angenehm. Ich habe schon als Kind gerne Serien wie Miss Marple und Columbo gesehen, und die sind schließlich auch nicht durch Gedärme gewatet oder haben sich wilde Schießereien geliefert. Tatsächlich erinnert mich Ostfriesenkiller ein wenig an eine meiner heutigen Lieblingsserien, "Mord mit Aussicht"! Ich mag meine Krimis mit Humor und schrulligen oder zumindest außergewöhnlichen Charakteren. Ehrlich gesagt darf die Krimihandlung für mich da sogar eher schmückendes Beiwerk sein...

Interessante Charaktere hat Ostriesenkiller für meinen Geschmack genug. Ob das jetzt z.B. Rupert ist, der Ermittler mit mehr Intelligenz als Sozialkompetenz, oder eben die Protagonistin Ann Kathrin Klaasen, die eigentlich zur Zeit völlig andere Dinge im Kopf hat als schnöden Mord - ihre gestrandete Ehe, zum Beispiel... Auch die Nebencharaktere sind ansprechend und gut geschrieben. Ich kann mir gut vorstellen, diese Charaktere durch eine ganze Reihe zu begleiten!

Auch Lokalkolorit hat der Krimi natürlich zu bieten - wer will schon einen Heimatkrimi lesen, in dem die Gegend nicht eine wichtige Rolle spielt? -, und der Schreibstil ist locker-flockig und unterhaltsam zu lesen, mit einer Prise Humor.

Kontra:
Das Cover ist ziemlich nichtssagend - aber na gut, darauf kommt es ja nicht an! Trotzdem, ein liebevolleres Titelbild wäre schön gewesen.

Wie gesagt, atemberaubende Spannung muss für mich beim einem Heimatkrimi gar nicht so unbedingt sein, aber ab und an wurde die Handlung hier doch sehr ausgebremst, meist durch die häuslichen Probleme von Ann Kathrin Klaasen. So sehr ich schrullige und sogar schwierige Charaktere auch mag, und so sehr ich Ann Kathrin Klaasen im Prinzip mochte, manchmal fand ich ihre extreme Eifersucht und wütende Zickerei doch anstrengend. Sie hat allen Grund, sich über ihren Mann aufzuregen, aber sie selber ist auch nicht gerade unschuldig an der Situation... Gegen Ende trifft sie ein paar berufliche Entscheidungen, die für mich nicht mehr 100%ig glaubwürdig waren - immerhin ist sie nicht nur Polizistin sondern bekleidet sogar eine leitende, verantwortungsvolle Position.

Das Ende hat mich leider nicht überzeugt. Warum, darauf kann ich hier nicht eingehen, sonst würde ich schon viel zu viel verraten!

Zusammenfassung:
Wer Heimatkrimis mag, oder auch Fernsehserien wie "Mord mit Aussicht" oder "Die Rosenheim-Cops", der wird wahrscheinlich auch mit "Ostfriesenkiller" nicht völlig falsch liegen. Man sollte sich nur auf eine etwas anstrengende Protagonistin und ein eher enttäuschendes Ende einstellen, aber unterhaltsam ist das Buch trotzdem.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 14. März 2014
Ich war nie ein Liebhaber von Kriminalromanen, liebe es eher "authentisch-biografisch, auf Tatsachen gestützt". D.h alles was "wirklich passiert" ist, interessiert mich mehr......bis zu dem Zeitpunkt als ich den ersten Lokalkrimi "Norderney-Bunker" von Manfred Reuter in die Hände bekam. Als echter Norderney-Fan konnte ich mich schnell mit der Geschichte anfreunden, vor allem weil dort auch "reale Orte" beschrieben wurden, die ich selbst kenne und an denen ich auch schon gewesen bin.

Diese Erfahrung machte mich neugierig auf die Ostfriesenkrimi`s von K.-P.Wolf.

Und schon beim Lesen dieses ersten Falles war ich gefesselt von der Erzählweise, den Protagonisten und begeistert, das auch hier "reale Orte" beschrieben wurden, zu denen ich einen Bezug hatte und habe. So war OSTFRIESEN-KILLER innerhalb kürzester Zeit durchgelesen und machte mir Lust auf mehr.
Gott sei Dank bin ich zu einem Zeitpunkt auf diese Bücher aufmerksam geworden, wo noch genügend Lesestoff vorhanden war. D.h. es waren bisher schon 7 Ostfriesenkrimis erschienen, die ich nun alle der Reihe nach durchlesen konnte, ohne lange auf den nächsten warten zu müssen.
Jedes Buch birgt einen neuen Fall, aber die Haupt-Protagonisten bleiben gleich und entwickeln sich (wie im wahren Leben) weiter, sodass man sich in einer Krimiserie wiederfindet, was mich persönlich wiederum noch stärker an diese Bücher bindet.
(und das, obwohl ich doch lieber Tatsachenberichte, bzw Biografien lese...)

Wurde hier eine Gehirnwäsche mit mir gemacht???

Darauf ein ganz klares "Vielleicht".

Herr Wolf schafft es (zumindest bei mir) mit jedem seiner Krimi`s zu fesseln und trotz manchen recht unglaubwürdigen Szenarien (das mit dem klonen war etwas weit hergeholt), mit seinem Lokalkolorit eine Identifikationsplattform zu schaffen (nach dem Motto: das kenne ich auch=da fühle ich mich mit verbunden)

Fazit:
Sollte Ihnen, lieber Leser, meine Rezension in irgendeiner Weise nahe gegangen sein, (a`la= so würde ich das auch empfinden), dann sind sie bei K.-P. Wolf richtig.

Wie gesagt, ich war nie ein Krimi-fan, muss mir aber nun doch eingestehen, das die Bücher von Herrn Wolf süchtig machen.

Schade nur, das ich OSTFRIESEN-FEUER fast durch hab und dann wohl oder übel fast ein Jahr auf den neuen warten muss.

Aber die Zeit bis dahin kann ich mir ja damit vertreiben, wieder beim OSTFRIESEN-KILLER anzufangen ;-)

In diesem Sinne, viel Spass allen beim Lesen der Ostfriesenkrimis von K.-P. Wolf
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 8. Oktober 2012
... ist der Plot dieses Buches. Regionale Krimis sind ja gerade sehr im Trend und da ich gern Urlaub in Ostfriesland mache, sprach mich dieses Buch eben an. Um es kurz zu machen: Die Protagonistin ist am Ende: Privat und beruflich läuft alles schief, was nur schief laufen kann. Das hält die Dame aber nicht davon ab, in vier Morden zu ermitteln, nebenbei noch zu versuchen, eine Banküberfall zu verhindern und sich aufopfernd um eine ausgenutzte behinderte junge Frau zu kümmern. Überhaupt wird hier die Thematik der Förderung für behinderte Menschen ziemlich überzogen und was den Regenbogen-Verein angeht, der hier im Mittelpunkt der Mordermittlungen steht - ein solcher Verein würde wohl im realen Leben nicht weit kommen - personell nicht und finanziell ebenfalls.

Wer dann letzten Endes als Ostfriesenkiller präsentiert wird, ist klar - und so konstruiert wie nur eben möglich.

Fazit: Die zehn Euro für dieses Buch hätte ich besser investieren können, aber wenigstens bewahrt mich diese Fehlinvestition vor weiteren Käufen von Klaus Peter Wolfs Büchern.
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31 von 39 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Als Krimi- und Ostfrieslandfan sollte der "Ostfriesenkiller" eigentlich genau das Richtige für mich sein, doch leider wird dieses Buch zu den wenigen nicht Augelesenen kommen.

Ermittlerin Ann-Katrin Klaasen hat's nicht leicht: Ehe kaputt, Mann und Sohn wohnen bei seiner Neuen und zuguterletzt treibt auch noch ein Serienmörder sein Unwesen in und um Aurich herum.

Ich gebe jedem Buch mindestens 100 Seiten Zeit, seinen Charme zu entwickeln und mich in seinen Bann zu ziehen. Das hat hier nicht gereicht. Irgendwie hat der Autor selbst nicht gewusst, welche Handlung er in den Fokus stellen will. Entsprechend langsam und langweilig geht es vorran. Die Ermittlungen werden ständig unterbrochen von "Szenen einer Ehe" und der Sehnsucht nach Sohn Eike. So fährt Ann-Katrin vor einer Hausdurchsuchung (hey, es passiert was!) ersteinmal nach Hause um ein Beweisstück zu sichern. Das geht nicht etwa schnell. Nein, der Autor nimmt über mehrere Seiten komplett das Tempo raus und schwenkt wieder um zu den "Szenen einer Ehe" und einer Portion Selbstreflektion der Kommissarin. Soetwas nervt mich an einem Krimi. Und zwar tierisch.

Ich hatte das Gefühl, im Schneckentempo durch eine wenig glaubhafte Geschichte zu schleichen und wenig zu erfahren. Ann-Katrin's Eifersucht ging mir irgendwann nur noch auf den Keks. Sie ist vielleicht angebracht und nachvollziehbar, aber der Krimi gewinnt dadurch einfach nicht an Fahrt. Wenn mir schon egal ist, wer der Mörder ist, weill ich vorher noch lange Passagen über Ann-Katrin und ihre Eifersucht lesen muss, sollte ich ein Buch besser weglegen. Hier war es leider so.

Bis auf die Ortsnamen hätte der Roman auch im Allgäu spielen können und hätte nichts an Inhalt verloren. Schade drum.

Wem die Krimi-Handlung wichtiger ist, als die Geschichte der Protagonistin (alle anderen Personen haben auch irgendwie gar keine), sollte dieses Buch NICHT kaufen.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 11. April 2014
Das Buch fängt so super an, aus der Story hätte man unendlich viel stricken können, aber da so ein bescheuertes Ende! Hatte der Autor keine Lust mehr? Die letzten 30 Seiten kommen mir vor wie ein Schulprojekt der 6. Klasse. Wirklich sehr bedauerlich, aber mehr als zwei Sterne gibt es nicht von mir!
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11 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 7. Februar 2013
Bücher sind ja wie Essen - Geschmackssache... Meinen Geschmack hat dieses Buch überhaupt nicht getroffen. Gefühlte 2 Drittel des "Krimis" gehen für die gescheiterte Ehe der Kommissarin drauf. Irdgendwie hat man das Gefühl, das das Ziel war, mindestens 300 Seiten zu schreiben - endlos langweilige Eheprobleme, machen für mich keinen guten Krimi aus. Andere Autoren schmücken natürlich Ihre Bücher auch aus - man liest immer wieder, wie gut Kässpatzen oder der Allgäu sind - da kommt in meinen Augen aber ein gewisser Witz rüber - auch wenn man alle 50 Seiten daran erinnert wird.... Das Ende der Geschichte kann man sich schnell zusammenreimen - deshalb ist es dem Autor wohl auch selber schwer gefallen, Spannung bis zum Ende aufzubauen - Nach dem Motto "300 Seiten geschafft - jetzt wird auf den letzten 3 Seiten endlich der Mörder beim Namen genannt - Kommissarin Klaasen überzeugt den Mörder zur Aufgabe - Fertig/Ende/Aus.... Leider Gottes habe ich Band I - IV zu Weihnachten bekommen...
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