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TOP 500 REZENSENTam 26. August 2011
Der grösste Teil meiner Plattensammlung kommt zwar aus der Alternative und Indie Ecke, aber Blue October hatte ich noch nicht auf dem Radar bis dato. Zwar schonmal gelesen und kurz angehört, hatte ich sie aber einfach die Ecke der zahllosen US Postgrunge Bands gesteckt, die auf unserer Seite des Atlantiks zu und nicht so Recht ankommen. Bis mir vor kurzem jemand einen youtube Track zuschickte ...

Das Fazit direkt vorweg genommen: 'Any Man in America' ist ein dynamisches Meisterwerk, musikalisch und textlich, stimmig und konsistent in sich, berührend, wenn man die Türen dafür offen hat.

Musikalisch ist das Album grenzüberschreitend: Postgrunge, Pop Rock, Hard Rock, Progressive und Art Rock (wer hat auch manchmal das Gefühl, Peter Gabriel zu hören?), oft mit elektronischen beats und synthetischen Sounds unterlegt. Was sich wenn man es liest schräg anhört, wird beim hören sofort relativiert. Hier hat eben kein A&R Manager einer grossen Company die Schablone vordiktiert, die Geister sind frei und die Kreativität zügellos. Zusammengehalten wird diese Mischung durch die Intensität der Stimme und die Authentizität der Texte. Liebe, Verlust, Wut Trauer, Hoffnung. Ich habe lange keine Musik gehört, die diesen natürlichen Zyklus so fast beängstigend greifbar macht.

EVERYTHING (AM LIMBO). Atmosphärisches kurzes Intro, über einer Voice Mail Nachricht.

FEEL AGAIN (STAY) ist der Übersong, eine mit elektronischen Spielereien beginnende Ballade, die sich in einem intensiven Refrain Gewittermässig entlädt. Dramatik, Dynamik. Was die Stimme an Intensität und Gefühl transportiert ist atemberaubend.

THE MONEY TREE. Ein Popsong, die Leichtigkeit der Musik wird durch die Bitterkeit der Texte relativiert.

FOR THE LOVE. Wunderschöne Ballade, die auch im Format Radio jederzeit Platz finden wird. Auch hier liegt die Tiefe und Bitterkeit lauernd unterhalb der Musik.

DRAMA EVERYTHING. Hat kleine musikalische Anleihen bei One Republic, brillianter Aufbau, wundervoller Refrain.

THE CHILLS. Durchbricht die Poprockausrichtung der Songs zuvor. Die pure kanalisierte Wut und Energie, die in einem glorreichen wenn auch düsteren Refrain explodiert.

THE FLIGHT (LNK to MSP). Ein Rap Song (!) über eine Panikattacke während eines Flugs. Egal wie man das nennt, wow!

ANY MAN IN AMERICA. Blue October kennt keine musikalischen Mauern, über einem elektronischen Beat und Sprechgesang steigert sich der Song in einen wunderbaren Refrain. Mich erinnert das an so manches musikalische Experiment ehemaliger Genesis Sänger auf seinen zweiten und dritten Soloalbum. Die Frustration und Wut berührt.

YOU WAITED TOO LONG. Sehr verspielt. Hard Rock Riffs im ersten Verse, bevor der U2 mässige Chorus einsetzt. Tempowechsel lassen den Song viel länger wirken, als er wirklich ist, der Refrain fängt den Song immer wieder ein. Spannend, ein Highlight.

THE HONESTY. Nach dem abwechselungsreichen vorhergehenden Song wieder eine einfach strukturierterer Rocksong zum durchatmen.

THE GETTING OVER IT PART. Auf einem elektronischen Pulsschlag entwickelt sich ein majestätischer Rocksong Song.

THE WORRY LIST. Eine leise beginnende Ballade, die die wiederkehrende Hoffnung einfängt, 'I know that god exists, I hold her in my arms'.

THE FOLLOW THROUGH. Der epische sechsminütige Schlussong, lässt nochmal die vielen musikalische Facetten der Band durchblitzen, bleibt aber eine middle of the road Rockballade mit seinem fast U2 Refrain und den wundervollen weiblichen backing vocals und öffnet nicht nur bildlich die Tür zu einen neuen, helleren Tag.

Vielleicht bin ich ein wenig zu schwärmerisch und von den ersten Eindrücken überflutet. Aber ein wenig habe ich das Gefühl, ein Stück Musik in der Hand zu halten, das seinen Reiz nie verlieren wird.
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am 27. August 2011
Eigentlich kann ich dem ersten Rezensenten nicht mehr viel hinzufügen. Da wurde fast alles treffend gesagt.

Mich hat BO mit diesem Album sehr überrascht. Viele Songs kamen für mich völlig unerwartet ins Ohr, wie z.B. The Flight oder ganz besonders Any Man in America. Bisher war "Chameleon Boy" DER BO-Song für mich. Dieser hat nun mit "Worry List" sehr starke Konkurrenz bekommen. Für mich haben BO noch nie ein schöneres Lied gespielt als dieses.

Noch ein paar Worte zur Aufmachung: Es ist sehr schön gemacht, Wickelfalz, auf der Innenseite (dort, wo das fein gemachte Booklet ist) ist in der Mitte eine quadratische Aussparung, so dass man die Widmung (AMIA ist Justin Furstenfeld's Tochter gewidmet), die auf der Rückseite des Booklets steht, lesen kann.

Das Booklet selbst ist ebenfalls schön aufgemacht. Jedem Bandmitglied ist eine Doppelseite gewidmet, sehr schön fotografisch in Szene gesetzt.

Lyrics findet man, bis auf Worry List, keine (aber die gibt es ja u.a. auf der deutschen Fan-Seite im Netz).

Fazit: Ein wunderbares Album, das man nicht nur sehr gerne hört, sondern ebenso gerne in die Hand nimmt.
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am 1. September 2011
Eins vorweg: Blue October sind eine ganz besondere Band, und "Any Man in America" ist sogar besonders besonders.
Emotional, aufwühlend und zuweilen auch traurig machend. Texte die berühren, auch wenn man selbst mit diesem Thema nie in Berührung gekommen ist. Eine Hommage an seine kleine Tochter "Blue", der Justin auf der letzten Seite des Booklets sehr eindrucksvoll verdeutlicht, wie sehr er sie liebt und ...vermisst. Allein diese Zeilen können niemanden "kalt" lassen.

Das komplette Album geht zu Herzen, drückt es doch die Verzweiflung, die Wut und auch eine gewisse Ohnmacht aus, die diese Art von Verlust im allgemeinen nach sich zieht. Justin Furstenfeld, der -für jene die diese wundervolle Band tatsächlich noch nicht kennen sollten- eine grandiose Stimme (ganz nahe bei Peter Gabriel) hat, legt seinen ganzen Seelenschmerz in dieses Album.
"For the Love", das man in Auszügen bereits auf der letzten Tour zu hören bekam, ist die beste Beschreibung dafür wie sich seine Welt verändert hat...und das leider nicht zum guten.

Wenn man sich, was sehr zu empfehlen ist, auf die Lyrics einlässt, wird man tief in die Gefühlswelt einer Band eintauchen, die Musik vom feinstens macht, für die es keine Regeln zu geben scheint. Von Rock bis Pop, von Rap bis Hip-Hop ist alles vertreten, und dennoch ist es der Sound of Pulling Heaven down...Blue October eben. Unverkennbar!

Die einzelnen Songs wurden schon fein rezensiert von meinen Vorrednern, und ich kann in allem nur beipflichten, möchte aber dennoch auf "The Worry List" und auch "The Follow Through" -besonders für jene die sich bisher nicht mit BO beschäftigt haben- hinweisen. Ersteres wegen genialem Songwriting, und letzteres auch wegen der wundervollen Stimme der Lead-Sängerin "Patricia Lynn" von "The Soldier Thread". Unbelievable!

Ein tolles Album das als Beweis dafür steht, das trauriges zwar traurig bleibt, aber durchaus positiv und schön klingen kann.

Ein Besuch auf der deutschsprachigen Hompage: blueoctoberfan.de lohnt sich alleine schon, wegen der grandiosen Übersetzungen aller Alben.

Kaufen! Anhören! Verlieben! 5 Sterne (weil mehr nicht möglich sind)

Im November kommen die Texaner auf Deutschland Tour, und ich kann es jedem der die Möglichkeit hat nur wärmstens empfehlen, diese Band "Live" zu erleben.
Ihre Ohren werden Augen machen, das kann ich garantieren!
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am 11. April 2016
Allerbeste Lyric ever! Unfassbare Stimme! Kann man nur laut anhören.Leise geht nicht.
Soviel Power, Stimmgewalt, Ausdruck selbst erlebter Seelengefühle reißt einen beim Hören absolut mit!
Ich liebe jedes Album und freue mich auf das Neue!!! Justin Furstenfeld berührt mit jeder gesungenen Zeile!
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am 13. Oktober 2015
Mal abseits vom Mainstream und ewiger, gleich klingender Pop und DJ Musik hebt sich dieses Album für mich positiv ab, auch wenn das Album schon "älter" ist. Gute rockige Elemente, ruhige Balladen, ehrliche Texte und die klasse Stimme des Sängers, der seine Musik "lebt" und sie eindringlich und ausdrucksvoll vorträgt, machen das Album zu einem Hörgenuss.. Geile Stimme, immer voller Emotion, manchmal rotzig, mal sanft, ist von allem was dabei., die holt einen ab und nimmt mit auf eine emotionale Reise. Einfach nur klasse !
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am 29. August 2011
Auch ich kann mich den bisherigen Rezensionen nur anschließen. Ich bin dank Matthias Matuschik von Bayern3 vor ca. einem Jahr auf Blue October gestossen und immer mehr von dieser tollen Band begeistert. Es ist nicht möglich, sich nach einem Lied ein Bild von der Band zu machen, da diese so vielseitig ist. Wem also z.B. "Jump Rope" vom Vorgängeralbum nicht gefällt, sollte trotzdem einmal ein Album durchhören. Zudem sollte man bereit sein, sich mit der Band, mit dem Leben des Sängers, mit den Texten auseinandersetzen - dann erst entfaltet sich der volle Zauber dieser Musik und man wird es nicht bereuen.

Durch die Scheidung des Sängers kommt "Any man in America" teilweise sehr zornig und etwas verbittert daher. Dennoch ist es keine Generalabrechung und ein kleiner Funke Optimismus ist trotz allem immer zu spüren. Ein überaus emotionales Album, das im Grunde keine großartigen Schwachpunkte hat und sich deshalb 5 Sterne verdient.
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am 12. Februar 2012
Any Man in America

Eher zufällig und beim Stöbern bin ich auf dieses Album gestoßen.
Blue October - irgendwie ein doofer Name, der sich nach Europop anhört.
Trotzdem wagte ich die Amazon-Reinhören-Funktion....
Und schon diese 30 Sekunden Snippnets haben ausgereicht, mich (und später auch meine Frau) nach dieser Platte süchtig zu machen.
Eindringliche, verzweifelte, ehrliche Texte, emotional, traurig, zornig, wütend. Mal hochmelodiös gesungen, mal rappend (und obwohl ich DAS eigengtlich überhaupt nicht mag, ist der Titelsong der Beste des Albums).
Und so, wie die Texte sind, ist auch die Musik, infizierend, betörende Melodien, frei von Ktsch schmelzende Balladen, große Rocksongs, zornige Gitarren - alle Facetten in einem Album.
Und wenn Fürstenfeld seine Version der Trennung von Frau und geliebter Tochter erzählt, rappt, singt, weint und hinrotzt, dann fühlt der Zuhörer körperlich mit. Pathos und Abgrund - alles liegt in seiner Stimme, die von Timbre und Tonlage oft an eine rauhere Version von Peter Gabriel denken lässt.
Und wenn das Album am Ende ist, kommt die Hoffnung zurück - in Fom einer der schönsten Balladen der letzten zwei Dekaden und mit der betörenden Stimme von Patricia Lynn (The Soldier Thread).
Und wenn dann das Album nach knapp über einer Stunde mit ihren Worten "Let me help you live on" verklingt, fühlt man sich mitgenommen und leer, alleinegelassen - und muss sofort wieder die Ply Taste drücken, weil man nicht glauben kann, was man eben gehört hat, weil man nocheinmal "drin" sein will in der Gefühlswelt von Blue October und diesem genialen Stück Alternative-Rock.

Anspieltipps (wenn man diese überhaupt geben kann bei dem Album): Stay, The chills, Any man in America, The follow through

Liebt dieses Album, schenkt es Freunden und empfehlt es Bekannten - Blue October haben es verdient, kein Geheimtipp zu sein!
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am 28. August 2011
Den beiden Rezensionen vor mir kann ich nur beipflichten, darum nur diese kurzen eigenen Sätze zusätzlich:

Ich bin von diesem kompletten Album überwältigt. Beeindruckt von jedem Klang der Instrumente, der Stimme und der Worte. Für mich ist dieses Album nicht nur ein weiteres großartiges, individuelles Meisterwerk der Band Blue October, sondern sogar Musikalisch eines der reifsten und intelligentesten überhaupt.
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am 11. Dezember 2011
Das neue Album " Any Man in America" von Blue October ist einfach spitze!! Ein Muss für jeden Blue October-Fan aber auch für diejenigen die Rock und gefühlvolle Songs mögen.
Allein die Cdhülle ist geniale gemacht.Schon wenn man die Coverhülle des Albums öffnet blickt einen ein süßes Foto von Leadsänger Justin Fürstenfeld mit seiner Tochter Blue an,weiter Fotos der beiden folgen sobald man die Hülle weiter auffaltet um zur Cd zu gelangen.
Die Songs selbst sind spitze, auch wenn eingige provokanten Texte haben.Aber genau das macht die Songs auch wieder zum was sie sind: Super Songs aus der Feder von Justin Fürstenfeld.
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am 9. September 2011
Die Stimme von Justin ist so voller Ausdruck, Wut, Verzweiflung, Liebe.... Eine weitere sehr gelungene CD aus dem "Hause" BLUE OCTOBER - einfach grossartig, gesanglich wie musikalisch eine Glanzleistung!!
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