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Kundenrezensionen

84
4,7 von 5 Sternen
Meuterei auf der Bounty (Classic Collection, 2 Discs)
Format: DVDÄndern
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43 von 47 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 22. Februar 2007
Mit diesem Release bin ich mit Warner wieder ein wenig versöhnt, nachdem mich die Veröffentlichungspolitik dieses Labels nicht immer sehr glücklich gemacht hat, denke ich an die überflüssigen Neusynchronisationen großer Leinwandepen oder an die, Gott sei Dank, eingestellte Reihe "Endlich auf DVD".

Über den Film selbst möchte ich an dieser Stelle nicht mehr allzu viel schreiben. Seine Handlung ist jedem Cineasten bekannt, auch seine Protagonisten. Ein bildgewaltiges, farbenprächtiges Spektakel über die berühmteste Meuterei in der Geschichte der Seefahrt, serviert von so großartigen Darstellern wie Marlon Brando, Trevor Howard und Richard Harris. Hier sind 5 Sterne in jedem Fall angebracht.

Besonders beeindruckt hat mich das wunderschöne Bild, das die DVD bietet. Besonderes Glanzzstück: der Film kommt im sagenhaften Format von ca. 2.80:1 daher (bisher nur gesehen bei "Ben Hur" und "Die größte Geschichte aller Zeiten"). Keine leidige Neusynchronisation und dennoch Dolby Digital 5.1. Weiterhin beinhaltet die DVD seitens der herrlichen Filmmusik die komplette Overtüre, die Pausenmusik und den Ausgangsscore. Schade, dass bei der Kinofassung der ursprüngliche Prolog und Epilog des Films, welche nur einmalig zur TV-Premiere 1967 gezeigt wurden, ausgelassen wurden; sie zeigen den Gärtner William Brown, der für die Brotfruchtpflanzen verantwortlich war, der Jahre nach der Meuterei von einem britischen Kommando, das per Zufall auf die Pitcairn-Insel stößt, dort aufgestöbert wird und die Geschichte einleitet als auch den traurigen Ausklang des Zusammenlebens auf der Insel resümiert. Auf der DVD werden diese Einstellungen nun erstmalig gezeigt (leider nur im Format 2.35:1). Das übrige Bonusmaterial, das sich in erster Linie mit dem Nachbau der Bounty, welche eigens für den Film geschaffen wurde, beschäftigt, hat mich nicht so umgehauen. Ein Making Of, wenn auch nur als Featurette, hätte mir da mehr gefallen.

Ich weiß nicht, ob alle bisherigen Fassungen, die im deutschen TV liefen, gekürzt waren (Filmmusik, wie oben beschrieben, einmal ausgeklammert). Jedoch eines ist sicher: Die einzige Szene, die auf der DVD im englischen Ton daherkommt und in der deutschen Tonfassung automatisch untertitelt wird, nämlich ein Streit zwischen Fletcher Christian und Maimiti, war in der deutschen TV-Fassung enthalten! Die deutschen Untertitel geben die barsche Antwort Fletchers so wieder: "Bist du so taub wie du ignorant bist? Begreifst du denn nicht, dass ich kein Leben habe, das ich teilen könnte?!" In der deutschen Synchronisation mit der Stimme von G. G. Hoffmann lautet Flechters Ausbruch so: "Mein Gott, stell dich doch nicht so dumm an! Ich weiß gar nicht, was ihr alle von mir wollt! Lasst mich doch in Ruhe! Ich will mich hier vergraben!" Nicht sehr ähnlich, oder? Das übrigens war sehr augenfällig, dass die die deutsche Synchronisation nicht immer dem Original entspricht und teilweise eine ganz andere Interpretation bzw. Intention verfolgt.

Wie dem auch sei. Dass Warner für diese Szene nicht den - doch vorhandenen - deutschen Ton finden konnte (ob die deutsche Tonspur an dieser Stelle beschädigt war wie bei "Der Name der Rose"?), ist ein Minuspunkt, und ich frage mich, warum so etwas immer wieder vorkommt. Nicht nur bei Warner...

Fazit: Die wirklich gute DVD-Veröffentlichung eines Filmklassikers. Einziger Wermutstropfen: Keine vollständige deutsche Synchronisation und kein, wenn auch noch so kleines, Making Of. Dennoch: Kaufempfehlung!
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33 von 39 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Für mich als alten Schmalfilmer war der Film vor einigen Jahren der Anlass diesen in Super 8 in voller Spiellänge und in Cinemascope zu subscribieren!
Erst nach mehr als zwei Jahren Wartezeit wurden in Deutschland davon ca.
20 Exemplare ausgeliefert und kosteten zu dieser Zeit wirklich stolze 2.400,-DM! Seit Anfang meiner DVD Zeit warte ich auf diesen Film und ich kann die am 24.12.2006 erschienen DVD Fassung wirklich beurteilen!
Im Gegensatz zum Super- Acht- Film ist der Film hier noch breiter und weist
im Gegensatz zum DVD-Cover eine Breite von 1:2,75 auf und hat einen 5.1 Ton.Der Film ist so scharf, daß er sich selbst bei einer 3 Meter breiten
Beamerprojektion prächtig ansehen lässt! Der Inhalt dürfte in den meisten
Fällen bekannt sein.
Für Freunde von Filmklassikern ein unbedingtes Muss!
Manfred Schulte in Bochum-Weitmar
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9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Unter den drei Verfilmungen, die es über die berühmteste Meuterei der Seefahrtsgeschichte gibt, ist diese Version von 1962 mit Marlon Brando die beste.
Die anderen beiden entstanden 1935 (mit Clark Gable und Charles Laughton), sowie 1984 (mit Mel Gibson und Anthony Hopkins).
Fast 3 Stunden schildert dieser Film den ganzen Ablauf vom Beginn der Reise, über die Zwischenfälle an Bord, die Meuterei, bis zur Verbrennung der Bounty vor der Insel Pitcairn. Für Fans von Abenteuern auf See ist dies ein perfekter Film, denn die Segelszenen sind eine Wucht, die Szenen auf Tahiti später einfach tolles Urlaubsfeeling.
Darstellerisch ist der Film super besetzt. Trevor Howard gibt einfach einen fiesen Bligh mit ruhiger Autorität. Man hat hier nie das Gefühl, es mit einem Sadisten zu tun zu haben (was Bligh ja erwiesenernmaßen auch nicht war), sondern einfach einem 'Ich verstehe keinen Spaß'-Captain. Howard wirkt durch sein recht ruhiges Spiel nicht so diabolisch wie Laughton 1935, aber genauso gut.
Gleiches gilt für Brando. Wo Gable meist merklich vor Zorn bebte, bleibt Brando als Fletcher Christian ruhig und gelassen.
Was diesen Film auch von den anderen unterscheidet ist, dass er sich etwas mehr Zeit für die Zeit nach der Meuterei auf Pitcarin nimmt.
Gelungen sind auch die Extras, die allen gefallen dürfen, die sich für Hintergründe interessieren. Man hat u.a. einen Extrapunkt über die Reise auf der Bounty, so dass dieser Film für Filmfans und Wissbegierige absolut gelungen ist.
Sehenswert sind übrigens alle drei Filme, aber dieser von 1962 ragt wie gesagt eben heraus.
Wer diesen Film nicht kennt, aber z.B. den TV-Vierteiler "Wind und Sterne" über James Cook, weiß in etwa wie gut die Qualität dieses Films ist.
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21 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 28. März 2007
Bravo ! Ausgerechnet Warner, die ich noch vor kurzem so sehr gehasst habe wie selbige die DVD bringen nach der grausamen "Endlich auf DVD vermurkst !" Reihe eine so tolle DVD Version heraus.

Liebevoll restauriert erstrahlt der Film in neuem Glanz und ist bestens ausgestatten. Viel besser kann man es nicht machen. Das der Film auf die beiden DVDs verteilt worden ist, ist nicht nur sehr mutig (siehe Gemaule weiter unten), sondern auch absolut korrekt. Er ist einfach auch für einen 8.5 Pressling zu lang und hätte stärker komprimiert werden müssen. So ist das nicht notwenig und die Extras sind auf beide Scheiben verteilt.

Sehr clever, Warner und bloss nicht vor ahnungslosen Maulern einknicken !

Man wird ja wohl noch nach anderthalb Stunden eine DVD wechseln können ohne gleich "Betrug ! Betrug !" rufen zu müssen, gell ?!

Wenn Warner weiterhin Klassiker in solchen Versionen veröffentlichen kann ich als EXexkunde nur sagen, bravo ! Bestellt ! Und vor allem ein "Endlich auf DVD" mit Freude statt Entsetzen ;)

Die DVD hat einen Ehrenplatz in meiner Sammlung.
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20 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Es kommt selten vor, daß man des Lobes voll ist über bestimmte Dinge. Noch seltener geschieht es, daß einen die Sprachlosigkeit einer überschwenglichen Begeisterung überfällt angesichts von Díngen, die einem ganz besonders am Herzen liegen! Hier nun aber trägt sich ein solches Wunder zu, wenn man dieses DVD-Bild mit der alten Warner-Kassette vergleicht! Was hier geleistet wurde an exzellenter Restaurierungs-Arbeit, ist mit Worten kaum zu beschreiben und gleicht einem weihnachtlichen Götter-Geschenk! Es ist einem, als sähe man diesen Film zum ersten Mal oder als hätte man ihn noch niemals richtig gesehen! Dieses wunderbare Breitbild-Format! Diese beeindruckenden leuchtenden Farben, aus Asche und Schmutz geradezu wiederauferstanden ähnlich den sixtinischen Deckenfresken des Michelangelo nach ihrer Restaurierung! Diese Bildtiefe, die einen nun auch das Hintergrund-Geschehen genießen läßt! Im Vergleich zur alten VHS, bei der man sich sich fragt, ob der Verkauf von Warner nicht eigentlich eine fragwürdige Verhohnalberung war, die selbst von der TV-Aufnahme noch übertroffen wurde - im Vergleich dazu also ein Sprung von der Hölle zum Himmel auf Erden! Zugegeben: An roter und grüner Farbkraft waltet hier und da etwas zuviel des Guten - aber weshalb die Erbse unter so vielen Perlen suchen? Als Fazit steht eine DVD, die ihren Preis mehr als wert ist und bei der jeder Liebhaber gehobener Film-Kultur nur in Lobpreisung ausbrechen kann! Von dem künstlerischen Gehalt des Filmes ganz abgesehen, den man nicht genug würdigen sollte. Ein Schauspieler-Ensemble vom Feinsten. Erstklassige geschliffene Dialoge mit Dramatik und Witz. Eine überragende Kamera-Arbeit. Schnitt – Regieführung – Drehbuch - für die Zeit beeindruckende Special Effects bei den Sturm-Szenen, die einem die Nässe auf der Haut spüren lassen, wenn Schiff und Mannschaft gegen Wind und Wetter kämpfen – alles souverän und makellos. Und dazu noch die orchestral-gewaltige Musik des einzigartigen Bronislau Kaper, der für mich persönlich den Musik-Oscar noch weit vor dem Sieger „Lawrence von Arabien“ verdient hätte. Ein filmisches Meisterwerk, das völlig zu Unrecht bis heute im Verruf lebt, dass sein einstiges finanzielles Fiasko auch nur irgendetwas mit seiner künstlerischen Größe zu tun hätte! Oder etwa die nervige Allerwelts-Behauptung, dass die 30er-Fassung der wahre und einzige Bounty-Klassiker sei! Wer die billig-plakativen Darstellungen von Laughton/Gable mit denen von Howard/Brando vergleicht oder gar mit den zweitklassigen von Hopkins/Gibson – der weiß die lebensnahen und charakterechten Umsetzungen der Milestone-Verfilmung nur um so mehr zu schätzen! Kapitän Bligh eben KEIN simpler Sadist, der Freude am Quälen hätte, sondern ein aus ärmlichen Verhältnissen mühsam Heraufgearbeiteter, der in seinem Ehrgeiz und seinem unbedingten Erfolgswillen das Maß seiner Autorität überschreitet, bis er jedes menschliche Maß verloren hat und das Leben seiner Untergebenen für nichts ansieht. Und der Meuterer Fletcher nicht als Billig-Held, denn vielmehr als adliger Beau, der mit seinen ironisch gefärbten Spitzzüngigkeiten schon zu Beginn der Reise nicht schuldlos ist an den Ressentiments des Kapitäns und für den ein Leben als Geächteter und tagein, tagaus auf einer fernen Insel zwischen Bananenstauden und Kokosnüssen kein romantischer Lebensinhalt sein kann, sondern eine Schicksals-Strafe und ein Ausgegrenztsein von allen gewohnten und geliebten Werten der Heimat. Daß eine solche feinsinnige Differenzierung im Jahre 1962 dem Publikum nicht gefiel, mutet einem befremdlich an angesichts der Menge an erstklassigen Filmen, die zur damaligen Zeit Jahr um Jahr in die Kinos kamen – im Vergleich zur heutigen Film-Ära, wo man froh ist, wenn schon alle Jubeljahre mal etwas Überdurchschnittliches produziert wird. Und um so wichtiger war mir diese persönliche Bewertung eines Juwels der hohen Filmkunst und ein deutliches 5-Sterne-Ja zu dieser DVD-Erscheinung!
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12 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
ZUM FILM:
Neben der Verfilmung des "Bounty"-Stoffes aus dem Jahre 1935 ist das farbenprächtige Remake von 1962 mit Marlon Brando (Fletcher Christian) und Trevor Howard (Captain Bligh) die wohl bekannteste Verfilmung der historischen Ereignisse. Zwar wurde das Epos im Jahre 1984 nochmals mit Mel Gibson und Sir Anthony Hopkins aufwändig in Szene gesetzt. An den Kinokassen erlitt diese Interpretation jedoch einen veritablen Schiffbruch; zudem wurde jene "neue" Verfilmung in Deutschland bis heute nur in einer stark gekürzten Fassung gezeigt oder veröffentlicht, so dass man über den an sich guten Film keine weiteren Worte zu verlieren braucht.

Das mit 185 Minuten Spieldauer überlange Epos ist unter der Regie von Lewis Milestone ("Im Westen nichts Neues", 1930) entstanden. Da Marlon Brando Zeit seines Lebens als arrogante Filmdiva verschrieen war, ranken sich auch um die "Bounty"-Dreharbeiten Legenden, die einen, je nach Sichtweise, entweder schmunzelnd oder kopfschüttelnd zurücklassen. So soll Brando, weil er mit Milestone als Regisseur nicht einverstanden war, teilweise eigene Regieanweisungen gegeben und eine Szene gar selbst inszeniert haben. Weiter soll er - schon beinahe Brando-typisch - für den weit überzogenen Drehplan eine entscheidende Mitschuld getragen haben. Ob Brandos Allüren das finale Ergebnis letztlich positiv oder negativ beeinflusst haben, wird man nie erfahren. "Meuterei auf der Bounty" ist auf jeden Fall großes Hollywood-Kino.
Und bei allen Schauwerten wird in "Meuterei auf der Bounty" in erster Linie eine Geschichte über Freundschaft, Sehnsucht und Verrat erzählt. Die Spannung ergibt sich nicht aus einer actionreichen Handlung, sondern aus einer interessant und fesselnd erzählten Story. Aber ich will ehrlich sein: Ganz ohne Längen kommt der Film nicht aus.

Nach allem was man weiß, weicht die 1962er-Bounty-Version stark von den historisch verbrieften Ereignissen ab. Trotzdem liefert diese Interpretation im Ergebnis einen sehr imposanten Abenteuerfilm, der seine ganze Pracht (Farben, Ausstattung) eigentlich nur auf der großen Leinwand entfalten kann. In Zeiten immer größer werdender Heimkinos macht es inzwischen aber auch großen Spaß, den Film Zuhause anzuschauen.

ZUR BLU-RAY:
Das restaurierte Bild begeistert beinahe durchgängig auf hohem Niveau: Sehr scharf, glasklar, frei von Verschmutzungen, mit guten Schwarz- und Kontrastwerten hat man nie das Gefühl, einen 50 Jahre alten Film anzuschauen. Lediglich hinsichtlich der Detailauflösung muss der Film hinter aktuellen Produktionen ein paar Schritte zurücktreten. Wie gut die Blu-Ray-Bildqualität ist, wird besonders deutlich, wenn man den auf der Disc vorhandenen Original Kinotrailer aus dem Jahre 1962 anschaut. Ganze Welten liegen zwischen diesem alten, offensichtlich nicht restaurierten Material und dem Bildmaterial des restaurierten Hauptfilms.
Es ist schön zu sehen, dass in der letzten Zeit zahlreiche Klassiker aus dieser Zeit erschienen sind, die alle mit einem atemberaubenden Bild überzeugen können, z.B. "Ben-Hur" oder "König der Könige"
Der deutsche Dolby Digital 5.1 Sound kann hingegen sein Alter weniger verbergen. Die Tonqualität schwankt leider während des Films hörbar. Besonders bei den Dialogen fällt dies auf.

Extras werden zahlreich angeboten. Diese werfen jedoch allesamt nur einen verklärten Blick auf den Film und seine Entstehung. Ich hätte mir persönlich eine etwas kritischere Sichtweise auf das Epos inkl. der Dreharbeiten gewünscht. Persönlich vermisse ich am meisten einen interessanten Audiokommentar.

FAZIT:
Wer den Film mag, wird aufgrund der hervorragenden Bildqualität den Kauf der Blu-Ray nicht bereuen. Klare Kaufempfehlung!
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11 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 12. November 2011
Die Meuterei auf der Bounty reiht sich für mich in die Liste der beeindruckenden 70mm Produktionen ein, die man schon allein aus filmhistorischen Gründen im heimischen Archiv haben muss. Diese Produktionen zogen seinerzeit die Massen in die Lichtspielhäuser und begeisterten durch Bildgröße, Farbenpracht und Mehrkanalton. Also Dinge, die das damalige Fernsehen nicht mal ansatzweise erfüllen konnte. Am Anfang stand die obligatorische Ouvertüre, die dem Kinobesuch den Stil eines echten Theaterbesuches verlieh. Und genau damit beginnt die Blu-ray Fassung und eröffnete, zumindest mir persönlich, einen Teil des Filmes, den ich bis dahin noch nie gehört hatte.

Solche Filme in der heutigen Zeit wenigstens auf großen Bildschirmen oder Heimkinobildwänden erleben zu können, ersetzt die 70mm Projektion zwar nicht, aber man bekommt doch ein bisschen ein Gefühl dafür, welchen Stellenwert ein Kinobesuch vor 50 Jahren und mehr hatte.

Bei der Realisierung dieser Veröffentlichung konnte man ganz offensichtlich auf bestes Ausgangsmaterial zugreifen, was sich in einer herrlichen Farbgebung und in einer ordentlichen Bildschärfe zeigt. Allerdings hat der Film genau in diesem Punkt auch ein paar Sequenzen, die nicht als durchgehend scharf bezeichnet werden können. Dem positiven Gesamteindruck tut es keinen Abbruch, wobei ich der Meinung bin, dass diese Stellen auf kleineren Bildschirmen wahrscheinlich gar nicht störend wahrgenommen werden. Bei der Projektion auf größere Bildwände sieht das schon anders aus.

Der deutsche Ton ist seinem Alter entsprechend absolut in Ordnung. Er bedient zwar kaum die Surround-Lautsprecher, entschädigt dafür aber mit einer ordentlichen Sprachverständlichkeit. Dabei blieb sogar die Richtungsinformation der Dialoge erhalten, wie sie in den 70mm Produktionen meist üblich war.
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11 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 24. November 2006
Nicht, dass diese Verfilmung der Meuterei auf der Bounty ein absolutes Meisterwerk darstellt, aber es ist eine typische Roadshow-Verfilmung: bunt, breit, lang - und sehr teuer. Ich bin mit den Kino-Wiederaufführungen der schön völlig abgenudelten und verblichenen Kopien dieser Monumentalfilme aufgewachsen und genieße es, im Zeitalter der DVD die einstmalige Größe dieser "Schinken" zu entdecken. Und diese DVD ist wirklich vom Feinsten: der Film ist brillant restauriert, strahlt in schönstem Metrocolor und tönt in klarem Mehrkanalton. Die Edition enthält einige schöne Dokumentationen und endlich im Original-Breitwandformat den mittlerweile legendären geschnittenen Prolog und Epilog, welche die den Film durchziehenden Off-Erzählungen des Schiffsbotanikers erklären. Diese geschnittenen Teile bieten zwar ein Wiedersehen mit dem hervorragenden Torin Thatcher (bekannt als Staatsanwalt in Billy Wilders "Zeugin der Anklage"), wurden aber zu Recht noch vor der Roadshow-Veröffentlichung geschnitten. Die größte Überraschung ist das Bildformat: MEUTEREI AUF DER BOUNTY wurde in Ultrapanavision aufgenommen (2,75:1, breiter als das normale CinemaScope-Format) und Warner hat - entgegen der Coverangaben, die lediglich das Bildseitenverhältns 2,40:1 nennen - den Film in diesem Originalformat herausgebracht. Danke und weiter so.
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8 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
denn nach jahrelangen warten auf eine DVD diesss Films entdeckt man ihn ganz beiläufig als wäre er immer schon da gewesen. Fast schon beschlich mich die Befürchtung, diesen Film auf VHS verewigen zu müssen. Dabei verdient es kaum ein anderer Film mehr endlich auf DVD gewürdigt zu werden. Dazu noch mit Spezials und Hintergründe. Einfach herrlich. Dieser Film ist um Längen besser als dass schon seit langem erhältliche Orginal mit Charles Laughton. Exotischer, Packender und in der psychischen Spannung weit überzeugender. Das Orginal, schön für damals, hat doch auch sehr den typsichen Touch der 30iger jahre und damit meine ich nicht die Tricktechnik sondern die gesamte Art des Filmemachens in dieser Zeit. Die Szenenwechsel sind oft aprupt die Dialoge wirken oft etwas "überzeichnet". Schließlich war es noch nicht lange her als sich alles noch auf einer Theaterbühne abgespielt hat. Die Figueren sind oft sehr einseitig gezeichnet, so schmipft Laughton von der ersten Sekunde an rum ohne dass man je erfährt warum eigentlich. Das ist hier völlig anders und bildteschnisch sowiso viel ergreifender (allein schon die Ankunft in Haiti, oder der Versuch das Kap Horn zu umrunden). Ein außergewöhnlicher Film.
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8 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 24. Februar 2007
Der leicht überzogene Preis ist typisch für aufwändig nachbearbeitete Versionen und er wird (bzw. hat sich) sich auf um die 10,00 EUR einpendeln. Ich hatte das Glück, sie bei einer Kaufhauskette zu eben diesen Preis erwerben zu können.

Die Qualität ist erstklassig und es macht Spaß, diesen Klassiker wieder einmal zu sehen. Der Ton ist phantastisch und die unglaubliche Breite des Bildes macht wirklich Freude. Es gibt nicht viele Releases der letzten Zeit, die in dieser Qualität veröffentlich worden sind.

Einziger Kritikpunkt, für den ich auch glatt 1 Punkt abziehe: Ich habe die DVD legal erworben und muss am Anfang einen Zwangsspot ertragen, der mir erklärt, wie böse Raubkopien sind. Das ist nicht nur überflüssig (denn welcher Raubkopierer würde den schon mitkopieren?) sondern auch eine vermeidbare Belästigung.

Ansonsten: Uneingeschränkte Kaufempfehlung. Selbst für den noch vergleichsweise hohen Preis ein deutlicher Kauftip!
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