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87
3,6 von 5 Sternen
Vampire Nation
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34 von 40 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 16. September 2011
Es gibt immer wieder mal Filme von denen man eigentlich nicht viel erwartet. Die einen dann aber wirklich positiv überraschen. Vampire Nation (Stake Land) ist so ein Film. Eine Low-Budget-Produktion die von Handlung und Action überzeugen kann. Eine Geschichte die ohne Effektgewitter auskommt. Das soll aber nicht heißen dass der Film blutarm wäre. Es gibt schon einige Gewaltszenen zu sehen. Streckenweise ist der Film allerdings etwas ruhiger gehalten. Oftmals geht es um zwischenmenschliche Beziehungen und was aus der zusammengebrochenen Gesellschaft geworden ist. Düstere, melancholische Bilder und bedrohliche Musik, lassen eine dichte Atmosphäre aufkommen. Das alles erinnert an Cormacs - Die Straße (The Road). Doch während dort eine Graue Apokalypsenstimmung ohne Ausweg vorherrscht, gibt es hier zumindest einen kleinen Funken Hoffnung.

Amerika ist Geschichte, Restbestände von Menschen kämpfen ums nackte Überleben. Regierung oder Stattliche Ordnung gibt es nicht mehr. Geld hat seinen Wert verloren. Vielerorts dominieren Religiöse Sekten und Heilsbringer. Die Fanatiker der Bruderschaft" dehnen ihren Einfluss immer weiter aus. Sie sind mindestens genauso schlimm wie die Blutsaugenden Untoten. Sie gehen über Leichen und setzen gefangene Vampire ein, um ihre Ziele zu erreichen. Dieser alltäglichen Gewalt wollen ein Vampirjäger genannt Mister und Martin ein Elternloser Jugendlicher entkommen. Einige weitere Personen schließen sich unterwegs den beiden an. Zusammen wollen sie nach Norden, nach Kanada, dort so heißt es, gibt es ein Gebiet was nicht Vampirverseucht ist. Das ganze nennt sich New Eden" und ist ihre letzte Hoffnung.

Ein durchgehend spannender Film, der zu keiner Zeit langweilig wird. Auch in seinen ruhigen Szenen ist er durchwegs interessant. Die Vampire selbst bewegen sich wieselflink und doch gibt es keine Handkamera oder hektische Wackelkamera Einstellungen. Vampire Nation ist auf jeden Fall einer der besten Vampirfilme der letzten Jahre. Weit entfernt von Pubertierenden teeniehaften Blutsaugern. Wer also Buffy und Co. erwartet, sollte lieber einen großen Bogen machen. Diese Vampire sind brutal, hungrig und schwer zu eliminieren. Die Schauspieler machen einen guten Job, besonders Danielle Harris (Hatchet 2) und Nick Demici konnten voll überzeugen. Das Make-up, die Masken, Kostüme, Kameraführung und Sound sind gut gelungen. Zwar ist die Handlung nicht völlig neu, aber man muss das Rad ja auch nicht immer wieder neu erfinden. Positiv zu vermerken der Film wird Ungeschnitten veröffentlicht. Man kann ihn sich also bedenkenlos zulegen.
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12 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 2. Januar 2012
bin ich geneigt dem Film noch einen Stern mehr zu geben, habe mich aber dann doch dagegen entschieden. Vampire Nation (oder Stake Land) stimmt mich in so weit positiv, als dass er Vampire ins Feld führt die weit - weit - weg von den Edward Cullens der jüngeren Vergagenheit angesiedelt sind. Aber fangen wir von vorne an.

Vampire Nation übernimmt das typische Endzeitszenario von Zombiefilmen in dem die Menschheit im Großen und Ganzen ausgelöscht ist und nur ein paar wenige - vermeintlich - Glückliche überlebt haben. Wir begleiten in dem Film einen jungen Mann (Martin) der unter den Fittichen eines erfahrenen Vampirjägers (Mister) durch eben diese postapokalyptische Welt zieht. In dieser apokalyptischen Welt sind aber - wie sich schnell herausstellt - nicht die Vampire das eigentliche Problem, sondern religiöse Fanatiker (allen voran die Bruderschaft) die es den Überlebenden noch schwerer machen am Leben zu bleiben. Die große Hoffnung für unsere Protatgonisten in diesem Szenario: New Eden eine letzte Zuflucht die es zu erreichen gilt.

Was klingen mag wie ein Horrorfilm mit leidlich bekanntem Plot stellt sich bei näherem Hinsehen als durchaus ambitionierter Film heraus. Für meinen Geschmack vielleicht etwas zu ambitioniert. Letztlich ging Vampire Nation für mich deshalb nicht auf, weil er sich nicht entscheiden konnte ob er Horrorfilm oder gesellschaftskritischer postapokalyptischer Erlebnisfilm sein will.

Auf der Habenseite:
* Die Schauspieler liefern eine solide Leistung, die bei Filmen dieser Kategorie nicht häufig zu finden ist
* Die Story weist erfrischende Ideen auf
* Die Vampire wirken - zumindest teilweise - endlich wieder bedrohlich

Auf der anderen Seite:
* Die Vampire benehmen sich nicht wie Vampire, vielmehr wie Zombies (also weitestgehend hirntod, einziger Unterschied sie trinken Blut)
* Die Gesellschaftskritik ist dauerpräsent und zu plakativ
* Letzteres führt auch zu - nach meiner Meinung - einigen Längen im Film

Kurz:
Vampire Nation ist ein durchaus solider Film in einem postapokalyptischen Szenario. Endlich dürfen wir wieder Vampire sehen, die a) keine Vegetarier sind und b) mehr auf Blut aus sind als sich um ihre Frisur zu kümmern. Leider sind die Vampire in dem Film auch ziemlich dumm - das haben sie dann wieder mit manchem Filmvampir der jüngeren Vergangenheit gemeinsam - was sie für mich nicht sehr bedrohlich erscheinen lässt. Alles in allem ein solider Film, der vom mir 4 Sterne bekommen hätte, wenn die Vampire etwas cleverer und damit bedrohlicher gewesen wären.
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19 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 9. Oktober 2011
Ein Virus, das einen großen Teil der Bevölkerung in blutsaugende Monster verwandelt, und der Kampf der wenigen Nicht-Infizierten ums Überleben sind für Horror Filmfans keine neuen Themen mehr. Doch die Faszination einer postapokalyptischen Welt, in der die Gesetze der Zivilisation plötzlich außer Kraft gesetzt sind und die Gefahr an jeder Ecke lauern kann, ist groß genug, sodass das Szenario immer wieder für neue Filme herangezogen wird. Das neueste Beispiel ist der Indipendent Film 'Vampire Nation', der ohne weiteres in derselben fiktionalen Welt spielen könnte wie der berühmte Roman 'I am Legend' von Richard Matheson (der tatsächlich so legendär im dystopischen Filmgenre ist, dass er bereits 3mal mit echtem Staraufgebot verfilmt wurde). Allerdings zeigt uns Vampire Nation nicht nur den Kampf eines Einzelnen gegen die Seuche, sondern lässt einen Vampirjäger und dessen jungen Assistenten durch ein Land reisen, in dem sich die verstreuten Menschengruppen einen bürgerkriegsähnlichen Kampf mit ihren zu Monstern mutierten Mitmenschen liefern. Somit ist 'Vampire Nation' ein dystopischer Roadmovie, bei dem die Protagonisten mit jedem Kilometer tiefer in die irdische Hölle geraten. Durch ein wirklich cleveres Drehbuch mit überzeugenden Figuren und einem der düsteren Atmosphäre der Schauplätze gerecht werdenden, künstlerischen Regiestil machen Autor und Hauptdarsteller Nick Damici und Regisseur Jim Mickle ihren Film zu einer endzeitlichen Odyssee, die den Vergleich mit anderen Meisterwerken des Genres nicht zu scheuen braucht.

Vampire Nation ist die Geschichte des Jungen Martin und seinem Mentor, einem Vampirjäger, der von allen nur Mister genannt wird. Der abgebrühte Haudegen scheint schon durch alle nur erdenklichen Stufen des Fegefeuers gegangen zu sein, als er selbstsicher dem Vampir, der soeben Martins Familie abgeschlachtet hat, vernichtet und von Martins sterbenden Vater den Auftrag erhält auf seinen Sohn aufzupassen. Der traumatisierte Junge fühlt sich an der Seite des unerbittlichen Kämpfers sicher und wird von ihm in Sachen Vampirkampftechnik unterrichtet. Doch Mister hat es sich angewöhnt keine Kompromisse einzugehen und seine kaltblütige Art des Töten ist trotz der rauen Umstände auch eine gefährliche Angelegenheit. Als er eine Nonne vor zwei Jugendlichen Vergewaltigern rettet, werden die Angreifer von ihm ohne Zögern lebensgefährlich verletzt. Doch einer davon ist der Sohn des Anführers einer endzeitlichen, fundamentalistisch, christlichen Sekte, die so einflussreich geworden ist, dass sei weite Teile des Landes kontrolliert. Nun machen nicht nur die Vampire Jagd auf Mister und Martin, sondern auch die gekränkten Glaubensbrüder. Doch die beiden lassen sich davon nicht einschüchtern und retten auch noch einen ehemaligen Marine und eine schwangere Frau aus deren Fängen. Gemeinsam wollen sie zu einem Ort namens New Eden reisen, der verspricht frei von Vampiren zu sein, doch der Weg dorthin birgt viele Gefahren in sich...

Obwohl hier Vampirzombies und Actioneinlagen zur Genüge vorhanden sind, sind die menschlichen Protagonisten und ihre unterschiedlichen Reaktionen auf die schwierige Lage das Interessanteste an diesem lobenswerten Indie Film. Dabei lernt man verschiedenste Bewältigungsstrategien kennen. Manche verschanzen sich in den Städten und lernen mit den immer wieder vorkommenden Übergriffen zu leben. Andere treibt ihre Enttäuschung in die Arme fanatischer Gruppen, die die Seuche als ein Zeichen Gottes deuten. Die Härte und ständige Alarmbereitschaft, die ein Leben in der totalen Anarchie von den Menschen fordert, werden im Film sehr glaubhaft eingefangen. In der einen Minute sieht man noch alle bei einem Fest tanzen und in der nächsten Minute bricht schon wieder der Albtraum herein, wenn die verärgerten Glaubensbrüder aus Hubschraubern Vampire in die Menge werfen.
Die größte Stärke von 'Vampire Nation' liegt aber darin sich nicht in simple Schwarz/Weiß Klischees, was Gut und Böse betrifft, zu verlieren, sondern vielschichtige Charaktere zu präsentieren, die alle um ihr Leben kämpfen und echte Kanten besitzen. Ob man den Vampirjäger Mister als Held betrachten soll, wird immer wieder in Frage gestellt, wenn man seine oft unnötig brutale Art präsentiert bekommt und sieht wie der verzweifelt Martin ihm allzu eifrig alles nachmacht. Die gütigen Stimmen haben indessen in diesem gewalttätigen Klima nicht genug Kraft, um zu den ängstlichen Leuten durchzudringen.
Interessant ist auch die starke religiöse Symbolik, die der Film immer wieder verwendet. Angesichts der totalen Hoffnungslosigkeit wird die Frage nach dem Warum immer drückender. Kann man in einer fast total zerstörten Welt noch auf einen Gott hoffen? Die Mitglieder der fundamentalistischen Sekte, scheinen sich selber als Gottes Botschafter zu sehen. Doch ist dessen einzige Botschaft tatsächlich nur Gewalt und Rache?

Berührend ist jedenfalls wie die kleine Gruppe von Reisenden auf ihren Weg nach New Eden zusammenhält und selbst der Einzelgänger Mister sich für die anderen einsetzt. 'Vampire Nation' scheint die Idee zu vertreten, dass auch im größten Chaos noch echte Menschlichkeit möglich ist. Sie ist offensichtlich sogar das Einzige, was einem dann noch vor dem totalen Wahnsinn zu bewahren vermag. Das sehr offen gestaltete Ende lässt den Zuschauer nachdenklich, aber nicht ganz hoffnungslos zurück.

Obwohl also die Motive, die der Film verwendet, nicht sehr innovativ sein mögen, ist er doch wegen seiner guten Story sehr sehenswert. Man hat hier außerdem geradezu ein Musterbeispiel vor sich, wie spannendes, actionreiches und stilvolles Kino auch ohne millionenschweres Hollywoodbudget möglich sein kann. Vielleicht hätte die Geschichte noch etwas länger sein müssen, um allen Charakteren genügend Raum geben zu können, um sich zu entfalten, aber das kann man einen so sympathischen Indipendent Film gerne verzeihen. Außerdem wäre bei diesem offenen Ende durchaus eine Fortsetzung möglich...
Jeder Fan endzeitlicher Szenarien sei jedenfalls dazu aufgerufen, sich mit diesem Film erneut in die Postapokalypse zu begeben.

Die DVD bietet neben einem vielleicht etwas zu sehr auf cool gemachten Making Of, auch noch eine ganze Reihe von Webisoden, die teilweise tatsächlich eine faszinierende Ergänzung zum Hauptfilm darstellen. Zwei davon stammen übrigens von Produzenten Larry Fessenden, der selber im Horrorgenre kein Unbekannter ist. Die Hintergründe der Seuche und der Charaktere werden hier noch etwas mehr ausgelotet und man kann daher wirklich von einer sehr gelungenen Zugabe reden.
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24 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 15. Oktober 2011
Amerika wird in naher Zukunft von mutierten Vampiren und religiösen Fanatikern beherrscht. Der junge Martin und der Vampirjäger "Mister" versuchen sich in die sichere Stadt "New Eden" durchzuschlagen. Beachtlich was Regisseur Mickle mit "Vampire Nation" abgeliefert hat. Der Streifen hat eine düstere Endzeitatmosphäre, welche zeitweise an Romeros "Dawn of the dead" und an das Game "Fallout 3" erinnert. Die beängstigende Grundstimmung des Films wird durch den klavierlastigen Soundtrack unterstützt und begleitet die melancholischen Momente von "Vampire Nation" perfekt. Diese werden durch jeweils überraschende und blutige Attacken der Gegner unterbrochen und zeigen das die Figuren im Streifen zu keiner Zeit wirklich sicher sind. Wer hier allerdings eine Schlachtplatte á la "Blade" erwartet, könnte enttäuscht werden. Die Low-Budget-Produktion legt ihren Schwerpunkt mehr auf Handlung und eine apokalyptische Darstellung des Umfelds der Protagonisten anstatt auf blutrünstige Action. Dennoch sind die weitgehend handgemachten Effekte des Films teils recht blutig und zudem hervorragend in Szene gesetzt. Darsteller und Dialoge können absolut überzeugen. Kelly McGillis ("Top Gun") ist in ihrer Rolle als Nonne überraschend gut, aber zunächst kaum wiederzuerkennen. Die Stimme aus dem off, welche die Handlung des Films vorantreibt, erinnert dabei stark an Replikantenjäger Deckard aus "Blade Runner" und rundet somit das positive audiovisuelle Gesamtbild von "Vampire Nation" perfekt ab. Das Finale ist kurz und endet mit einem hoffnungsvollen Ausblick auf die Zukunft und damit vielleicht auch auf eine Fortsetzung, welche in diesem Falle wünschenswert wäre. Publisher Splendid konnte hier eine kleine Genreperle an Land ziehen und einen echten Überraschungshit im diesjährigen Horrorgenre präsentieren. Die Bild- und Tonqualität der vorliegenden Blu-Ray ist exzellent. Der Ton wirkt druckvoll und teils beängstigend räumlich. Das Bonusmatierial besteht aus einem kurzen filmischen Tagebuch des Regisseurs, welche interessante Einblicke in die Produktion gestattet und einigen Webisodes. Fazit: Düsterer Vampirstreifen mit bedrohlicher Endzeitstimmung und melancholischen Momenten. Der Überraschungshit des Jahres!
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9 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Vorweg sei gesagt: Ich bin ein Vampirfan und ich bin eine Frau. Und NEIN, Vampire sind für mich keine im Sonnenlicht glitzernden Wesen, die vor Schmalz triefend in nebelverhangenen Städten ihr untotes Leben leben.

Mit Vampire Nation (Original Stake Land: Warum übersetzt man einen treffenden englischen Titel mit einem weniger treffenden englischen Titel ins Deutsche?) wird der Zuschauer in eine Endzeit-USA befördert, in welcher Vampire die Menschheit überrannt haben. Nur noch wenige Überlebende haben sich hier und dort verschanzt und kämpfen gegen die Nacht und die in ihr lebenden Wesen. Zudem gibt es eine Bruderschaft, die die Invasion der Vampire religiös betrachten und dies von Gott gewollt ansehen und mit sehr schlimmen Methoden gegen Andersdenkende vorgehen. In eben jener Welt begleitet man Mister und seinen jungen "Lehrling" Martin. Mister rettete einst Martins Leben, als seine Familie von einem Vampir ausgelöscht wurde und trainiert diesen nun im Kampf gegen diese Ungeheuer. Beide sind auf dem Weg nach Norden, denn dort soll es New Eden geben, eine Stadt, in welcher man in Frieden leben kann. Auf dem Weg dorthin begegnen sie jedoch einigen Menschen, vielen Vampiren und der berüchtigten Bruderschaft. Werden es die beiden nach New Eden schaffen?

Der Trailer des Film hatte mir sehr gut gefallen, daher habe ich ihn mir ansehen wollen. Als sehr gut dargestellt empfand ich die Situation der Menschen und den Horror, der sich zwischen diesen abspielt. Man kann sich denken, dass in einer Welt ohne Gesetze eigene geschrieben und auch überschritten werden. Zudem zeigt dieser Film einmal ein relativ realistisches Szenario, da hier nicht nur Alte und Nebenfiguren dran glauben müssen. Für mich waren es die schlimmsten Szenen, wenn Kinder oder sogar Babys zu Opfern wurden, das ging mir sehr nah.
Was mir nicht so gut gefallen hat war die Darstellung der Vampire, die eher Zombies glichen. Vielleicht habe ich einfach ein anderes Verständnis von Vampiren, aber diese sind für mich keine hirnlosen Untoten auf der Suche nach dem nächsten Biss, zumal das Aussehen der Vampire auch stark an Zombies erinnert. Ein Vampir ist für mich ein majestätisch auftretendes, grausames Wesen, welches die Menschen mit List umgarnt und tötet.
Zudem habe ich mich im Film des Öfteren gefragt, warum die Vampire bei Sonnenlicht zwar verbrennen, es aber dann doch immer wieder Szenen gab, in welchen Vampire im Sonnenlicht aufgetaucht sind. Auch hat mich der Plot hier und dort an die Resident Evil-Filme erinnert.

"Vampire Nation" ist keine Zeitverschwändung, aber man hätte auch einiges besser machen können, daher "nur" 3 von 5 Sterne.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 12. November 2014
Da die Gesamtbewertung nicht allzu schlecht war, und das Titelbild sehr ansprechend, habe ich den Film mal angeschaut.
Vornherein möchte ich hier erwähnen, dass ich etwas spoilern werde, aber ich markiere den Bereich, also lesen auf eigene Gefahr.
Die Idee find ich eigentlich ganz gut, da man halt mal keine Zombies, sondern Vampire hat.

Erstmal ein Stern Abzug, weil die Tonqualität nicht gerade gut ist. Keine Ahnung, ob das jetzt nur bei der deutschen Version ist, oder allgemein.
Aber die Story ist ja das wesentliche.

SPOILER an
Die ist für mich teilweise sehr unlogisch. Z.B. fahren sie von Süden über Mitte nach Norden von USA. In der Mitte sind die bösen Menschen. Auf dem Weg von Süden zur Mitte kommen sie an Stellen vorbei, an denen sie auf einmal wieder vorbei kommen, nachdem sie in der Mitte durch sind und weiter nach Norden fahren.... das hab ich nicht verstanden, vielleicht hab ich es aber auch einfach nur falsch gesehen.
In der Story sind ständig "Sprünge". Alle paar Minuten passiert was komplett neues. Als hätte man eine Serie in einem Film zusammenfassen wollen.
Das schlimmste Übel, was auch auf dem Titelbild zusehen ist, hat in 2 Minuten ein Ende und der Film selbst ist dann aber noch nicht zu Ende.
Eine mehr oder weniger wichtige Person wird von den bösen Menschen gefangen gehalten, der Hauptdarsteller kann fliehen, und später bei den guten Menschen, ist die zuerst erwähnte Person auf einmal auch da. Wie auch immer sie dahin gekommen ist... wird auch nicht erklärt. 5 Minuten später wählt sie den Freitod. Warum hat man sie dann überhaupt erst wieder auftauchen lassen?
Der eine Hauptdarsteller findet anscheinend die Liebe seines Lebens, sie ist schwanger. Dann stirbt sie und nach 5 Minuten hat er eine neue Liebe seines Lebens gefunden. Was soll das? Den halben Film begehen sie gemeinsame Sachen, und dann stirbt sie einfach und er findet einen zufällige Neue...
Der 2. Hauptdarsteller ist von jetzt auf gleich nicht mehr da. Man weiß nicht, wo er hingeht, er ist einfach weg.
SPOILER aus

Also die Story ist meiner Meinung nach ziemlich schlecht, auch wenn die Idee gut war.
Wenn man das ganze als Serie veröffentlicht hätte, dann hätte man mehr Zusammenhänge schaffen können und größere Abstände zwischen den einzelnen Ereignissen, dann hätte das vielleicht auch mehr Sinn ergeben. Aber so kann ich den Film leider nicht weiter empfehlen.
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am 1. Februar 2015
Ich fand die Szene am Anfang, als dieser Vampir die Leute in der Scheune niedermetzelt sehr gelungen. Der Vampirjäger (Mister) kommt in die Scheune und der Vampir sitzt, wie ein wildes Tier mit seiner Beute im Scheunengebälk. Da dachte ich mir.. das fängt doch gar nicht so schlecht an.. Naja, leider falsch gedacht.

Die Charaktere wirken ziemlich flach, meiner Meinung nach. Es wurde mal wieder versucht, zu viel Story in zu wenig Filmzeit reinzuquetschen. Wie schon in anderen Rezensionen angemerkt, wirkt alles durcheinander. Mir kommt es fast so vor, als würde mir Hintergrundwissen zum Film fehlen.

Kaufen würde ich so einen Film nicht bzw. danach würde ich den Kauf bereuen.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 7. Juli 2014
... darum hat es auch nur für drei Sterne gereicht. Das Ambiente ist wirklich toll gemacht und auch die Masken und so weiter...alles wirklich gut.

Was mich halt wirklich stört sind zwei Schwachstellen in der Story, die ich echt dämlich finde. Es sind ganz klassische Filmfehler ala "Der Idiot auf dem Speicher", die so aber immer wieder vorkommen und mir regelmäßig die Laune bei Filmen verhagelt.

Zusammengefasst: Man kann sich den Film gut ansehen und wenn man über kleine Storyschwächen hinwegsehen kann, schafft der Film auch 4 Sterne.

Achtung Spoiler-Alarm!!!

Wer es wissen mag was mich gestört hat kann das hier nachlesen.

Achtung Spolier-Alarm!!!

1. Wenn ich in der Vampir-Apokalypse ein fremdes Haus besetze, dann durchsuche ich alle Räume und finde nicht quasi zufällig noch ein Monster unterm Bett.

2. Wenn ich in dieser Welt unterwegs bin, nehme ich kein schwangeres Mädchen aus einer grundsätzlich geschützten Umgebung mit.

3. Ich werfe meinen Erzfeind nicht den Monstern vor wenn es sein kann, dass die ein Monster aus ihm machen und er mir dann als Untoter wieder begegnet.
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am 24. Juni 2014
Mal einer ganz andere Form von Vampiren, gegenüber dem, was man bisher kennt... Wenn man kurz nicht aufpasst, könnte man denken, man sieht einen Zombiefilm, aber dies liegt im Auge des Betrachters.
Alles in allem ein recht guter Film. Die Charaktere sind breit gefächert und auch die Gegenden sind vielseitig. Gegner gibt es genug und auch in Sachen Blut wird nicht gespart.

Fazit:
- Action 3 von 5
- Spannung 3 von 5
- Charaktere 4 von 5
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am 4. Juni 2014
Der Film bleibt leider sehr an der Oberfläche des Möglichen. Die Charaktere sind fast ohne Hintergrund. Sehr emotionslos gespielt, wirken sie oft hölzern. Das soll wohl den melancholischen Ton des Films unterstreichen, aber da auch jedweder Dialog fehlt, der die Ebene knapper, gewollt cooler Kommentare überschreitet, langweilt es. Da kann leider die bessere Produktionsqualität im Vergleich zu vielen Werken dieser Liga nicht heraushelfen.
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