Fashion Pre-Sale Hier klicken foreign_books Cloud Drive Photos OLED TVs Learn More madamet designshop Hier klicken Fire Shop Kindle PrimeMusic GC FS16

Kundenrezensionen

4,1 von 5 Sternen13
4,1 von 5 Sternen
Ihre Bewertung(Löschen)Ihre Bewertung


Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

am 18. Dezember 2013
Leider ist die preiswerte Ausgabe des Klassikers ohne Sorgfalt veröffentlicht worden. Schon auf den ersten Seiten finden sich unverzeihliche Druckfehler, z. B. S. 7: "du bist uns verkündigen worden"; S. 8: "kleiner als der anderes Oder bist du überall". Das ist nicht sonderlich erfreulich, unprofessionell und hat mich zur Rücksendung des Artikels bewogen.
0Kommentar|4 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 4. September 2014
Also es ist echt gut geschrieben,obwohl ich sagen muss, dass ich das Buch nicht gekauft habe, denn das kann man auch kostenlos per Internet nachlesen.
0Kommentar|Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 1. Februar 2014
Die augustinische Bekenntnisse waren auch für Heidegger philosophisch
bedeutungsvoll. Auch Hannah Arendt hat auf die Beziehung des augustinischen
Denkens zu Heideggers "Sein und Zeit" verwiesen. Leider ist die gegenständliche
Ausgabe ohne Textstellenangaben als Nachschlagwerk unbrauchbar.
Als Lesebuch kann es aber als ein wertvolles Geschenk verstanden sein.
0Kommentar|4 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 9. März 2015
Der Text ist mir seit vielen Jahren bekannt. Aber die Übersetzung ist voller Sinn- und Rechtschreibfehler, z.B.werden oft Buchstaben vertauscht oder zusammen gezogen wie "mein" zu "mem" oder "selbst" zu "seibst" und ähnliches. Natürlich ist Augustinus nicht einfach zu lesen. Hilfreich kann das Buch höchstens sein, wenn man den lateinischen Orginaltext daneben liegen hat. Der Punkt gilt nur für den Inhalt.
0Kommentar|Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 29. September 2013
Ein Einblick in das Denken und die geistige Welt des hl. Augustinus.. Ein Buch für "Gottsucher" und solche, die offen sind oder werden wollen.
0Kommentar|Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 8. Februar 2015
was soll man über einen klassiker der weltliteratur sagen...ein solches buch wäre wohl kaum zu einem klassiker geworden, wenn es nicht einen besonderen inneren wert hätte...
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 11. Februar 2014
Bei diesem Autor zu diesem Preis kann man nichts falsch machen , den Augustinus muß man einfach auf dem tablet haben, mehr davon 😀
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 23. Dezember 2012
Ich finde, ein Klassiker den man gelesen haben sollte. Ganz unabhängig davon, ob man ein Gläubiger Mensch oder nicht ist.
Fühlt sich wie ehrliche Bekenntnisse eines sehr reflektierten Mensch an, die ma sich durchaus mal zu Gemüte führen kann.
0Kommentar|3 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 20. Juni 2015
Augustinus - ein Heiliger, der mich fasziniert weil er so menschlich ist. Sein Weg zeigt uns, dass es 'für jeden immer wieder eine Chance möglich ist, wenn wir neugierig und suchend bleiben
Mit freundlichen Grüßen
Karla Gnad
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 27. Juli 2014
Was sollte man über Augustinus' "Bekenntnisse" sagen, die eine so lange Interpretationsgeschichte hinter sich haben? Kaum etwas könnte gesagt, geschrieben oder bedacht werden, was nicht schon zuvor Thema des Resümees der augustinischen Schrift gewesen wäre? Was also tun?

Daß es sich um Dialoge mit sich selbst handelt, gibt der Titel bereits an. Bekenntnisse lassen sich kaum anders als in der Reflexion über sich selbst denken. Daß Augustinus in seiner Schrift sein Leben rekapituliert, seinen Ehrgeiz, sein Versagen und gelegentlich auch seinen Erfolg ist bis auf letzteren zutreffend. Beim Erfolg hingegen gerät eigentlich alles, das ganze Leben und Denken, in jenes Lot des Ewigen, daß darin besteht, letztlich von der Transzendenz abhängig zu sehen.

Religiös gesprochen steht Gott am Anfang und Ende. Nichts geschieht ohne ihn und außerhalb seines Seins. Von daher lassen sich die "Bekenntnisse" auch als Dialog mit der Ewigkeit lesen, weil in seinen Reflexionen das Zeitliche des Menschen in der göttlichen Ewigkeit ruht, aus ihr hervorgeht und im Grunde nur sein kann, soweit dieses Göttliche in das Zeitliche hineinwirkt. Augustinus' Vorstellung der Transzendenz stellt zugleich eine Absage an die Vorstellung des aus sich selbst heraus zum Guten hin bildenden Menschen dar; die entsprechende Folge für den freien Willen zeichnet sich damit ab.

Widmete man sich einzelnen der augustinischen Darlegungen, fiele aus heutiger Sicht womöglich das sexuelle Muster auf, das er relativ häufig und in der Weise thematisiert, daß die Attraktivität alles Sexuellen letztlich vom Bild des an seinem Gott orientierten Menschen ablenkt und ihn in eine Sinnlichkeit entläßt, die den Makel des Problematischen trägt.

Der Hintergrund für diese gedankliche Position dürfte nicht uninteressant erscheinen. Zwar beginnt Augustinus seine "Bekenntnisse" unter anderem mit dem Hinweis auf seine Abneigung gegen die griechische Sprache. Daß er es letztlich nicht bei der eher kursorischen Erwähnung der katholischen Doktrin zur Sexualität als der zur Lebens-Weitergabe bestimmten Praktik beläßt, liegt am platonischen Erbe, das er entgegen seiner sprachlichen Abneigung über die römische Tradition, hier vor allem über Cicero, kennenlernte.

Die weithin bis heute der katholischen Doktrin zugeschriebene Leibfeindlichkeit folgt letztlich diesem platonischen Denken, das sein Ergebnis jedoch aus einer völlig anderen Perspektive gewinnt. Bei Platon geht es um die Frage der Charakteristik eines philosophischen Lebens und der Zugangsweise zur Wahrheit. Für den griechischen Denker gab es dazu ein grundlegendes Hindernis, das sich aus der menschlichen Struktur entwickelte, nämlich, vereinfacht ausgedrückt, aus einer Vermischung von Körper und Geist. Wenn sich also ein philosophisches Leben als Suche nach Wahrheit definiert, läßt sich diese für Platon nur durch eine Konzentration auf das Geistige und in der Zurückdrängung des Körperlichen erreichen.

Die Wahrheit Platons war im griechischen Nous "verortet", was heißen wollte, daß der Grund allen Seins allumfassend gedacht war und das ausmachte, was die Philosophie in der Ontologie zu beschreiben versuchte. Dieses umfassend gedachte Sein wurde als der Grund dafür gesehen, daß überhaupt etwas ist und nicht vielmehr nichts, wie es ein späterer Denker ausdrückte. Es ging folglich um weit mehr als um eine lediglich persönliche Kenntnisanreicherung. Entsprechend konnte die spätere Theologie den Sachverhalt mit der Transzendenz bzw. mit dem Begriff "Gott" gleichsetzen.

Der Dialog mit dem Ewigen, der hier im Titel angesprochen wurde, erweist sich als die fortwährende Suche nach der Beständigkeit von Sachverhalten und damit um Grundformen einer sich nicht im Morgen erledigenden Wahrheit. Wenn sich Augustinus in seinen "Bekenntnissen" fast ununterbrochen an seinen Gott wendet, dann ist diese globale Dimension des Seins gemeint, weil Gott nach menschlicher Begrifflichkeit nicht veränderlich sein kann, ohne sein wesentliches Attribut, das der Allmacht, zu verlieren. Gleichwohl ist dieses augustinische Gottesbild im Sinne eines persönlichen und um den Menschen besorgten Gottes gedacht. Auf diese Weise wird die augustinische Hinwendung zur Transzendenz die richtungsgebende Betrachtungsweise auch und gerade seines eigenen Lebens.

Verdeutlicht man sich diese Ausgangsposition, dann gewinnen die "Bekenntnisse" eine höchst aktuelle Bedeutung. Sie gewinnen sie deswegen, weil unsere zeitgenössische Tendenz zur Individualisierung von Glaubens- und Kenntnisinhalten mit einem aller Individualität enthobenen Aspekt von Wahrheit konfrontiert wird.

Wenn es Wahrheit gibt oder geben sollte, so die Folgerung, muß sie eine über das individuelle Fürwahrhalten hinausgehende Gültigkeit haben und kann nicht bloße Ansicht oder Meinung sein, die im Augenblick der Aussage bereits mit dem Vorbehalt des Revidierbaren, des nicht unbedingt Gültigen oder des allenfalls Privaten behaftet ist. Augustinus' Gott ist der einer immerwährenden Wahrheit, von unserer heutigen Zeitposition in des Wortes direkter Bedeutung himmelweit entfernt.

Vielleicht gerade darum ein des Nachdenkens wertes Thema.

Claus Malatiésta (Paris)
Professeur de philosophie
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden

Gesponserte Links

  (Was ist das?)