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48 von 50 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Fesselnde Vortrag
Als ich mir das Hörbuch bestellte, hatte ich doch einige Bedenken: Ein derartiger Schinken, einfach nur vorgelesen, von einem einzigen Sprecher, über Stunden, würde ich das durchstehen? Ich tat's, und ich habe alles von Angang bis zum Ende genossen! Erst durch das Zuhören erschließt sich einem die Ilias -ich hatte sie in meiner Jugend einmal...
Am 7. August 2004 veröffentlicht

versus
33 von 39 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Homer kastriert
Dramatische Livelesung des Schauspielers Rolf Boysen. Live: Das erklärt sinnentstellende Lesefehler ("Dardaner" statt "Danaer" in Il. 1,40) oder die nicht seltenen, durchaus störenden künstlichen Silbenlängungen (vermutlich, um wieder in den Text zu finden). Weite Passagen sind allerdings hervorragend vorgetragen. Die Lesung als solche: 4 Sterne...
Veröffentlicht am 29. November 2008 von Richard Cremer


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48 von 50 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Fesselnde Vortrag, 7. August 2004
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Ilias (Audio CD)
Als ich mir das Hörbuch bestellte, hatte ich doch einige Bedenken: Ein derartiger Schinken, einfach nur vorgelesen, von einem einzigen Sprecher, über Stunden, würde ich das durchstehen? Ich tat's, und ich habe alles von Angang bis zum Ende genossen! Erst durch das Zuhören erschließt sich einem die Ilias -ich hatte sie in meiner Jugend einmal leise gelesen - erst richtig. Dann, vorausgesetzt, sie werden von einem derartigen Meister wie Herrn Boysen vorgetragen, begreift man, dass es sich hier um "Gesänge" handelt. Die Spannung, die durch den meisterlichen Vortrag eines einzelnen Sängers erzielt wird, vermag kein Film zu erzeugen, möge er noch so aufwendig inszeniert sein. Es ist kein kleines Glück, dass sich immer noch Künstler und Produzenten finden, die so ein Werk in Angriff nehmen und verwirklichen!
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41 von 45 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine wunderbare Übersetzung eins großen Werkes, 26. November 1999
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Ilias (Taschenbuch)
O ihr Götter, ihr Götter! Was haben die Sterblichen nicht alles vollbracht, um euch, Götter, zu rühmen! Die Werke des Homer waren so vollkommen, daß sein Name unsterblich wurde. Ein hoher Anspruch für den Übersetzer, der das Werk unverfälscht und ohne es im Wert zu mindern übertragen will. Homers Verse stehen in Hexametern. So setzten viele Übersetzer die deutschen ebenso. Altgriechische Wörter sind sehr sehr lang. Deutsche aber sind es nicht. So kommen viele Übersetzungen aufgefüllt mit unzähligen Adjektiven so breit wie der Amazonas herangewogt. Im Griechischen aber, bemerkte der große Goethe, wäre Homers Stil durch einen "außerordentlichen Lakonismus" gekennzeichnet. Was liegt da näher, als die strenge Welt der Hexameter zu verlassen und die Einfachheit, Sachlichkeit und Direktheit seines Stiles wieder hervor zu holen? Wolfgang Schadewaldt hat es getan. Den Verlust an Rhythmik hat er ausgeglichen durch möglichste Beibehaltung der Wortstellung und Verwendung von freien Rhythmen.
Über den Inhalt des Buches gibt es wohl nichts mehr sagen. Es geht um die Belagerung von Troja (sein Fall steht in der "Odyssee"). Wunderbar, wie Here, die Kuhäugige, von Aphrodite den Riemen ihrer Macht erbittet - "Dort drinnen war Liebeskraft, drinnen Verlangen, drinnen Liebesgeflüster, Verführung, die auch den verständig Denkenden den Sinn raubt."- um mit Schlafes Hilfe ihren Gatten, den Kroniden, zu verführen und einzuschläfern, um gegen dessen Verbot in den Kampf einzugreifen. Bewegend, wie Priamos bei Achilleus um die Herausgabe der Leiche seines Sohnes Hektor bittet. Der schönen Stellen alle zu nennen würde den Rahmen der Kritik sprengen. Wer von Sätzen, die kürzer sind als ihre Wörter und von ausführlich beschriebenen Körperfunktionen und anderen Banalitäten, womit sich die "moderne Literaur" so intensiv beschäftigt, genug hat, der sollte in dieses Buch investieren. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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24 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Rolf Boysen liest die "Ilias" von Homer, 5. Oktober 2004
Rezension bezieht sich auf: Ilias (Audio CD)
Anders als das Hörspiel "Der Kampf um Troja", ist die "Ilias" ein reines Hörbuch. Sprecher ist der große Schauspieler Rolf Boysen, der im März dieses Jahres 84 Jahre alt geworden ist.
Boysen ist nicht nur ein großer Theater- (König Lear) und Filmschauspieler (Wallenstein), sondern auch ein großartiger Hörbuchsprecher. Er ist ein gewaltiger Sprachkünstler und er macht die "Ilias" zu einem echten Hörgenuß.
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11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Den Klassiker sollte man gelesen haben., 15. August 1999
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Ilias (Gebundene Ausgabe)
Die Ilias, die im achten Jahrhundert vor unserer Zeitrechnung geschrieben wurde, gilt als die älteste Dichtung des abendländischen Kulturkreises. Sie ist nicht nur das Werk eines einzelnen. Statt dessen ist in seinem Inhalt der dichterische Ertrag einer ganzen Kulturepoche zusammen getragen, der sich bis in das 6. Jahrhundert v. u. Z. zieht. So hat auch eine Reihe von einzelnen Heldenliedern und Mythen ihren Eingang in die Ilias gefunden. Und so findet man in diesem Buch auch vieles, um sich die griechische Geschichte zurück zu holen und nachzuvollziehen, wozu zweifelsohne auch die Religionen und Mythen gehören. Die vierundzwanzig Bücher der „Ilias" sind trotz der originalgetreuen Übersetzung recht leicht verständlich und lassen sich recht zügig lesen. Die zwölf antiken Vasenbilder im Buch sorgen für ein noch besseres Lesevergnügen. Und so ist das Buch nicht nur für Studenten der altgriechischen Philologien oder der Geschichte interessant, sondern für alle. Es ist einfach ein Standardwerk, das man gelesen haben sollte. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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33 von 39 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Homer kastriert, 29. November 2008
Rezension bezieht sich auf: Ilias (Audio CD)
Dramatische Livelesung des Schauspielers Rolf Boysen. Live: Das erklärt sinnentstellende Lesefehler ("Dardaner" statt "Danaer" in Il. 1,40) oder die nicht seltenen, durchaus störenden künstlichen Silbenlängungen (vermutlich, um wieder in den Text zu finden). Weite Passagen sind allerdings hervorragend vorgetragen. Die Lesung als solche: 4 Sterne.

Katastrophal und mit "brutalstmöglicher" Schlechtbenotung die entsetzlichen Textkürzungen. Nach Coverangabe dauert die Lesung 462 Minuten = 7:42 Stunden. Zum Vergleich: die vollständige Iliaslesung von Hans Jochim Schmidt dauert nach Coverangabe 22:30 Stunden!
Immerhin weist der Verlag auf die Kürzung als solche hin, verschweigt aber deren Ausmaß.

So fehlen beispielweise 2, 204 ff. die lebendige Thersites-Episode, im 2. Gesang die Schiffs- und Troerkataloge, insgesamt der 10. und 13. Gesang, im 23. Gesang Verse 245-897, die Leichenspiele zu Ehren des Patroklos.

Eine Kulturschande und auch durch Zeitnot nicht zu entschuldigen ist die Auslassung der grandiosen und zu Recht berühmten Beschreibung des Schildes des Achill im 18. Gesang. Welcher Banause auch immer für diese Verstümmelung verantwortlich ist, sein Andenken sei verflucht. Die Schildbeschreibung gehört zu schönsten und eindrucksvollsten Passagen der Ilias. Sie eröffnet einen Blick auf den gesamten homerischen Kosmos, geographisch wie gesellschaftlich. Auch im Aufbau des Epos kommt der Schildbeschreibung eine wichtige Funktion als ausgedehnte, aber gleichzeitig spannungserhöhende Ruhepause "vor dem Sturm", nämlich dem Zweikampf zwischen Achill und Hektor, zu.

Wolfgang Schadewaldt, dessen eindrucksvolle Übersetzung Boysen verstümmelt, hat dem Schild des Achill einen lesenswerten Aufsatz von über zwanzig Seiten in seinem Buch "Von Homers Welt und Werk" (2. Auflage Stuttgart 1951) gewidmet. Karl Reinhart, Die Ilias und ihr Dichter, Göttingen 1961, handelt auf über zehn engbedruckten Seiten von Homers Schildbeschreibung und zitiert Lessing: "Mit wenig Gemälden machte Homer sein Schild zu einem Inbegriffe von allem, was in der Welt vorgeht" (Lessing, Laokoon, Kap. 18, Anm.e). Auch der Historiker greift auf die Schildbeschreibung mit ihrem Realienreichtum zurück, so etwa Christoph Ulf, Die homerische Gesellschaft, München 1990, S. 171 ff.

Also: Wer die Ilias ein wenig kennt, verzweifelt ob der zahllosen Auslassungen. Wer sie noch nicht kennt, wird erst recht um viele schöne Stunden vom Verlag getäuscht.

Die oben angesprochene Iliaslesung von Hans Jochim Schmidt ist immer vorzuziehen, auch wenn Schmidts ruhiger Vortragsstil der Boysenschen Dramatik ermangelt (aber auch deren Mängel vermeidet).
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Großartig, 16. Januar 2013
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Ilias (Kindle Edition)
Wer dieses Buch bestellt weis was auf ihn zukommt. Es ist schwer zu lesen und ganz bestimmt nichts für " jetzt habe ich grad 10 Min. Zeit und lese weiter" Aber wer sich Zeit nimmt und sich damit auseinandersetzten will, hat seine Freude dran
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen ILIAS, 12. November 2012
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Ilias (Kindle Edition)
Ich wollte schon immer Homer lesen und mit dieser Version ist der Einstieg leicht verständlich und gut. ganz klar Empfehlenswert.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Unsterblich in unseren Gedanken, 20. Oktober 2000
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Ilias (Gebundene Ausgabe)
Die Ilias und die Odyssee sind Werke eines der bedeutensten Menschen der Zeitgeschichte. Obwohl nicht mehr von vielen Jugendlichen gelesen, kann es dennoch noch immer Gemüter erhitzen, Menschen vor Beachtung und Liebe zum Thema weinen lassen. Es ist ein Werk über Liebe, Hass, die Personifikationen der unsterblichen Götter in der damaligen Welt. Möge dieses Wunder niemals vergessen werden, das die Götter an ihrem rechtmäßigen Platz hält und die Menschen der Antike zu Unsterblichen macht. So lange man sich ihrer erinnert, werden sie nie untergehen. Obwohl nicht sicher ist, ob Homer beide Werke geschrieben hat, ist es ein Genuss und ein MUSS, sie zu lesen. Wer dies nicht tut, wird irgendwann eine große Bildungs- und Glaubenslücke bemerken können.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Menschheitlicher Geschichtsaugenblick und Mysterieninhalt, 27. Juli 2013
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Ilias (Kindle Edition)
Uralt, aber nie überholt. Wer in dieses Buch eintauchen kann, der erlebt mit einen der wichtigen Schritte, welchen die Menschheit in ihrer Entwicklung vollzogen hat. In den zwei Hauptfiguren stehen nebeneinander: Achilles, der Kraftmensch an sich, nur ein Gott konnte ihn, den Halbgott, überwinden. Er ist Beispiel und Rest der menschheitlichen Vergangenheit der Nähe und Gemeinschaft mit den Göttern. Und Odysseus, auch ein großer Held, aber in ihm reift zum ersten Mal ein Denken heran, eine an der Welt gewonnene Klugheit. Nicht die Stimme der Götter tritt in ihm bestimmend auf, sondern kluge Gedanken über Möglichkeiten, welche die Verhältnisse ändern könnten. Dass man sich dabei die Feindschaft des Weltenerschütterers Poseidon zuzieht, ist absehbar.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen 1.Die Macht des Motivs 2.Richtigstellung, 18. April 2000
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Ilias (Gebundene Ausgabe)
Meiner Meinung nach geht es bei Homer fuer uns heute nicht nur darum, spannende Geschichten zu lesen. Unter diesem Gesichtspunkt mag die UEbersetzung nicht mehr zeitgemaess sein, ja. Wer aber unterhaltsame und mitreissend geschriebene Geschichten sucht, sollte sich lieber an die Krimis von Elizabeth George oder Joy Fielding halten. Zu allererst einmal ist Homer Dichter, er ist Erzaehler und kein objektiver Berichterstatter- was am Inhalt seiner Erzaehlungen auch schon deutlich wird. Dass er eine besondere Art von Sprache benutzt, ist vollkommen klar, es waren Lieder, fast Maerchen die er gedichtet hat, um die Menschen zu unterhalten. Dass sich die UEbersetzung auch ein wenig an diese "Vorgaben" haelt, ist also durchaus plausibel, wenn nicht wuenschenswert: Die Illias ist eine Reihe von Heldengesaengen. Das, was an Illias und Odyssee wirklich fasziniert, ist die urspruenglichkeit ihrer Motive. Hass, Liebe Eifersucht und Habgier, Neid, Wollust und Ehrgeiz sind die reinen und urspruenglichen Motive der Literatur. Egal was vor 1000, vor 100 oder vor 10 Jahren geschrieben wurde, immer haben sich Schriftsteller und Dichter diese Motive (selbstverstaendlich zurecht) bedient, und sie werden es weiterhin tun. Egal ob Grimms Maerchen, die erotischen Romane von Anais Nin oder Erzaehlungen von Paul Auster, es tauchen immer dieselben Motive und Bilder auf, in unendlicher Variation. Manchmal sind sie "versteckt", man findet sie nicht auf Anhieb, an anderen Stellen sind sie offensichtlich. Die Kraft dieser Motive ist es, wehalb die Heldendichtung Homers so vele Jahrhunderte ueberlebt hat und dabei nichts an Maechtigkeit und Staerke eingebuesst hat: Es ist die Faszination, diese Ur-Motive in ihrere reinen, urspruenglichen Form zu erfahren. In Homers Dichtung sind sie perfektioniert, sie sind fast Prototypen des literarischen Motivs. Aus diesem Grund sind die Illias und die Odyssee heute staerker als zuvor.
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Ilias
Ilias von Homer
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