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Kundenrezensionen

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TOP 50 REZENSENTam 18. April 2012
Plattform: PCVine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
Zugsimulationen kenne ich nicht, Zugsimulationen sind langweilig und Zugsimulationen sind so gar nicht meins. Das jedenfalls WAR meine bisherige Meinung. Nachdem ich mich aus einem Impuls heraus dazu entschlossen habe, mir im Rahmen eines Vine-Produkttests die "volle Dröhnung" zu geben, was solche Simulationen angeht, habe ich mich kurz gefragt, ob das wirklich die richtige Entscheidung war. Nun, ich habe die Entscheidung nicht bereut. Die drei getesteten Produkte Pro Train Perfect 2, Trainz Simulator 12 und Train Simulator 2012 haben nicht nur mir, sondern auch meinem 3-jährigen Sohn viel Spaß gemacht und sie haben, auf eine Art, meinen Horizont für etwas erweitert, auf das ich als RTS- und FPS-Spieler immer mit Unverständnis gesehen habe: Komplexe Simulationen.

Gute und tiefgehende Produktrezensionen gibt es zu allen drei Produkten zur Genüge, von daher werde ich mich primär dem Vergleich der drei Produkte widmen, um dem Kaufinteressierten eine einfachere Einordnung der drei Spiele in einen Gesamtkontext zu ermöglichen.

Grafisch und technisch bewegen sich alle drei Titel (was angesichts sehr ähnlicher Engine nicht groß überrascht) im selben Segment, wobei die Abfolge am ehesten Pro Train < Trainz < Railworks 3 ist. Allerdings sind die Abstände zwischen den beiden letzteren verschwindend gering. Sieht generell alles hübsch und nett aus, ist aber bei allen drei Titeln irgendwie trotz allem etwas "statisch" bzw. "steril"; trotz der "rollenden Regentropfen" auch in Railworks. Aussehen ist eben nicht alles und es fehlt irgendwie das fühlbare "Leben" in den mithin hochauflösenden Landschaften. Vermutlich bin ich da von den vielen zufalls-geskripteten Ereignissen aus FPS-Titeln etwas verwöhnt. Es ist halt auch kein Sandbox- oder OpenWorld-Universum, in dem man da herumfährt, sondern ein klar umrissenes Szenario (jedenfalls was die Karten angeht). Nun denn, nichtsdestotrotz: Die vorhandenen Szenarien sind bei allen drei Spielen gut aufgebaut und machen einfach nur Spaß, auch wenn etwas Einarbeitung vonnöten ist, wenn man sich gar nicht auskennt. Gut ist daher bei allen drei Titeln der skalierbare Schwierigkeitsgrad, der es sowohl mir als auch meinem Sohn (wie gesagt 3 Jahre alt) erlaubt hat, an den Spielen letzten Endes unseren jeweiligen Spaß zu finden. Die Tutorials steigen für mein Empfinden zu "flach" ein, was den Schwierigkeitsgrad angeht. Dank FSK 0 und einer entsprechenden Klientel ist das aber kaum anders zu machen, auch wenn die Frage bleibt, ob es sinnvoll ist, die Spanne zwischen Kleinkindern, Gelegenheits-Computernutzern und Eisenbahnenthusiasten-Nerds mit einem einzelnen Titel erschlagen zu wollen.

Kurz und knapp zu den einzelnen Titeln:

Pro Train Perfekt 2 Gold Edition
- ICE, S-Bahn, Diesellok, E-Lok und diverse Anhänger
- (über die mitgelieferten Addons) Vier große deutsche Strecken mit >1000km Fahrtstrecke
- Editor wird mitgeliefert
- im Vergleich zu den beiden anderen Titeln "ältere" Technik (und somit Optik), aber noch vor dem Microsoft Train Simulator
- hakelige Installation (aber guter Support, z.B. über Foren)
- viel Webcontent zu deutschen Strecken und zusätzlichen Fahrzeugen (Auran)
- Registrierung(en) nötig (für den Webcontent)
- schwerer zugänglich als die anderen Titel (vor allem die Addons)

Train Simulator 2012 - Railworks 3
- 15 Loks (Dampf bis heute)
- 8 Routen mit 70 Szenarien (1 deutsche Strecke, 3 englische, 1 amerikanische; 3 fiktive)
- Editor wird mitgeliefert
- Kurvenüberhöhung (die Züge "kippen" in Kurven)
- Grafisch aufgemöbelt (Spiegelungen, Wasser, weitere Sicht, Schattenwurf etc.; Tropfeneffekte auf den Scheiben). Achtung: diese Features müssen oft aktiviert werden
- inzwischen teilweise freier Webcontent aus der Community, aber primär diverse Addons vom Hersteller (z.B. Horseshoe Curve), die relativ teuer sind
- läuft nur mit/über Steam zu spielen
- Karrieremodus (falls man mal mehr möchte als nur eine Simulation)
- Registrierung(en) nötig (für den Webcontent)
- lange Ladezeiten und allgemein hohe Hardwarenanforderungen
- in der deutschen Version ein Addon mit dem ICE1 und 8(!) zusätzlichen Strecken

Trainz Simulator 12
- Große Anzahl Strecken, darunter auch viele internationale Routen z.B. China, Rußland, England; durch Tausch und Download-Area noch mehr Strecken (deutlich die größte Anzahl der drei Produkte)
- Nicht nur auf Züge fixiert. Man kann auch Autos, Boote, ... was auch immer fahren.
- Editor wird mitgeliefert
- Hardwareanforderungen gut nach unten skalierbar (funktioniert auch auf schlechteren Geräten), allerdings fehlen hin und wieder hochauflösende Texturen (kann auch nur bei mir der Fall sein - das sei dahingestellt).
- starker Fokus auf Multiplayer/Online-Tausch von Strecken und Webcontent (Auran), allerdings findet das Map-Bauen im Single-Player statt (man kann also nicht "zusammen" was bauen)
- relativ simples, Aufgaben-basierende Spielprinzip
- mitunter hakelige Installation
- wird auch über Steam verkauft, ist dort aber nicht (!) mit dem Boxed-Retail-Code einzubinden. Will heißen: man kann es nicht (wie ich es gerne mache) in seine Spielesammlung bei Steam einbinden
- Registrierung(en) nötig (für den Webcontent)
- Abwärtskompatibel zu vorherigen Titeln der Trainz-Serie

Allgemein sind die drei Spiele nichts für Casual Gamer - es sei denn sie sind wirklich Casual-Casual (also sehr jung) und haben schon alleine ihren Spaß daran, wenn die Lok vorwärts und/oder rückwärts fährt. Ansonsten eher Produkte für eingefleischte Eisenbahnfans. Vor allem dann, wenn es um den Kartenbau geht. Hier setzen sich alle drei Produkte aber aufgrund von geringerer Komplexität von anderen Produkten am Markt wie dem EEP ab (Eisenbahn.exe). Was auffällt ist, daß es zur Vermarktungsstrategie der Hersteller gehört, DLCs zu hohen Preisen anzubieten und eine erfolgreiche Engine bzw. Spielidee durch mitunter minimale Differenzierung auf diverse Spiele aufzuteilen, die man einzeln kaufen kann, aber ja zum Glück nicht muß. Bei Halycon wird sehr viel Wert darauf gelegt, auf die umfangreiche Auran-Plattform zu verweisen, auf der man 100000+ Objekte herunterladen kann für die eigenen Maps. Im Grunde auch keine schlechte Idee, aber die Anzahl der Objekte kommt wohl dadurch zustande, daß man auch niedrig-auflösende Objekte "alter" Spiele mitzählt. Pixelmonster nutzt aber wohl keiner in seinen neuen Karten.

Im Fazit:
Pro Train Perfekt ist im Vergleich zu den beiden anderen Titel veraltet, bietet dafür aber ein sehr großes Spektrum an Webcontent, der vor allem auch viele eher unbekannte deutsche Strecken zur Verfügung stellt. Für Fans dieses Streckennetzes ggf. noch zu empfehlen. Train Simulator 2012 - Railworks 3 bietet hochauflösendes Grafikvergnügen, allerdings alles nur als Single-Player und mit einem deutlichen Fokus auf Leute, die sich gerne mal Premium-Content und Eye-Candy zulegen möchten(vgl. die DLCs). Die deutsche Version wird aufgewertet durch ein Addon, das direkt beiliegt und den ICE1 und 8 Strecken bietet. Die rundeste Sache für den Standard-Eisenbahnfreund ist allerdings, obwohl die Grafik vielleicht etwas hinter Railworks 3 liegt, Trainz Simulator 12, weil das Spiel durch die relativ starke Online-Community getragen wird und eine große Anzahl an Maps hervorbringt. Die Multiplayer-Features stehen hier ganz klar im Vordergrund, während der Train Simulator mehr Wert darauf legt, wirklich zu simulieren. Allerdings sei noch einmal deutlich gesagt, daß ENTGEGEN DER WERBEAUSSAGEN von Halycon bei Trainz kein (!) gemeinsames Bauen an Karten möglich ist. Man kann sie nur teilen, nachdem man sie gebaut hat.
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Plattform: PCVine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
Simulationen decken keine großen Fangemeinden ab und werden nicht jedem gefallen. Wenn man jedoch wie ich in seinen Kindheitsjahren damit aufgewachsen ist und schon damals sehr viel Freude daran hatte, wird man heutzutage mit aufwändigeren Produkten womöglich glücklicher.

"Trainz Simulator 12" ist ein gutes Beispiel dafür, was jedoch Casual-Gamer absolut nicht ansprechen wird. Es bietet so viele Möglichkeiten und Spielinhalte, die ein Casual-Gamer nicht braucht oder sogar nicht haben will. Das K.O.-Kriterium beginnt schon während der Installation: satte 16 GB freier Speicherplatz und eine Menge an Geduld sind erforderlich. Genug Zeit für eine Kaffee & Kuchen-Pause mit anschließendem Small-Talk.
Ist die Installation nach gefühlten 3,2 Jahren und realen 27 Minuten abgeschlossen, so registriert man seinen Lizenz-Key und kann nun endlich damit beginnen, wieder eine Zeit lang die Einführung in das Spiel einzulesen. Hat man dann auch endlich alles abgeschlossen und verstanden, so sieht man schon nach kurzer Zeit, dass es wirklich gelohnt hat:
Um sich ein bisschen einzuspielen gibt es fertige Strecken (Russland, USA, Ungarn, England, Nordamerika sowie China) im Spiel, die im freien Modus sofort befahren werden können, um sich die Steuerung anzueignen. Hierbei lässt der "WOW!"-Effekt nicht lange auf sich warten und kommt spätestens dann zu Stande, wenn man weiß, wie man den Zug zum Laufen bringt und sich anschließend an der schön detaillierten Umgebung und an den Landschaften vergnügen kann und nicht genug bekommt. Je nach Leistung des Rechners oder dem Laptop bekommt man im Endeffekt sehr schöne Kulissen, bei denen sich die Grafiker wirklich Mühe gemacht haben. Hierbei stehen sogar von Anfang an alle Zugtypen (Diesel-, Dampf- und Elektrozüge) zur Verfügung, die sich eine lange Periode in ihrem Baujahr erstrecken.
Wenn man sich also im freien Modus ein wenig eingespielt hat, so kann man wahlweise entweder schon in den Karriere-Modus einsteigen oder selbst mit dem Strecken-Editor sich seine eigenen Strecken zusammen basteln. Im letzteren Falle gibt es haufenweise Download Contents (DLC), die man sich entweder kostenlos oder kostenpflichtig aus dem Internet herunterladen kann. Hat man also seine Wunschobjekte geordert kann man in einem begrenztem Areal auf einer Landkarte, die noch außer einigen Bergen, Tälern, Flüssen/Seen etc. ziemlich leer sind, mit dem Erstellen anfangen. Man kann sich Bahnhöfe dahin platzieren, wo man will, Bahnübergänge, Signale, Bäume, Statuen, Brunnen und noch so vieles mehr - an dem Platz, wo man es sehen möchte. Ist man mit dem "Aufbau" fertig und zufrieden, hat die Bahnstrecke abgeschlossen, so hat man die Möglichkeit, diese Strecke im Internet freizugeben, damit andere Mitspieler Eure Strecke ausprobieren und befahren können. Demnach besteht auch für Euch die Möglichkeit, die von anderen hochgeladenen Strecken runterzuladen und es auszuprobieren.
Im Karrieremodus läuft es schon nicht mehr so legere wie in den Anden Modi: hier hat man Verpflichtungen und virtuelles Geld. Es wird zum Beispiel verlangt, eine gewisse Anzahl an Bahnhöfen, Bahnübergänge etc. zu erstellen und pünktlich zu sein. Ihr müsst Mitarbeiter einstellen, die Tickets verkaufen, sich um den Service kümmern, die Züge warten usw. usw. Diese kosten natürlich alle Geld, die Ihr Euch erst mit dem öffentlichen Personennahverkehr und dem Verkauf von Snacks etc. verdienen müsst. Im Laufe der Zeit werden die Anforderungen härter und die Aufgaben deutlich schwerer, gibt aber dann auch umso mehr Belohnungen, die in Form von neuen Objekten oder Zügen Euch im Spielverlauf zur Verfügung stehen.

Fazit: Eine sehr schöne und vor allem lange unterhaltende Simulation mit sehr vielen Möglichkeiten und guten Karrierechancen! ;-)
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am 22. April 2012
Plattform: PCVine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
Das Spiel ist ungefähr das Gegenteil eines Actionspieles- man bedient einen bspw. Zug vom Führerstand aus und das klingt wenig aufregend- und ist es dann auch. Die Hauptschwierigkeit bei dem Spiel ist das Erlernen der Bedienung der Fahrzeuge und danach die nötige Geduld. Erstaunlicherweise mag ich diese Art von Spiel, die für mich ganz neu war- ich spiele normalerweise hauptsächlich die GTA Serie, also actionreiches Rollenspiel. Dieses langsame Fahren grosser Züge hat was, es ist eine beruhigende Art, Freizeit zu verbringen. Ich könnte mir gut vorstellen dass sowas ein prima Ausgleich zu einem anstrengenden Berufsalltag ist, vor allem für diejenigen die immer davon träumten, Lokführer zu werden.

Trainz Simulator 12 lässt sich auch über Multiplayer spielen, es gibt dann einen Betriebsleiter und mehrere Lokführer, die sich eine Strecke teilen. Gemeinschaftliches Bauen neuer Strecken geht aber leider nicht. Ich konnte das Multiplayerspiel bislang nicht testen, glaube aber, dass das im Freundeskreis Spass bringen kann.

Rund um Trainz gibt es eine aktive Gemeinde begeisterter Fans, Strecken und Objekte werden übers Netz auch getauscht. Der Editor für neue Strecken ist leidlich komfortabel und erinnert stark an ähnliche Editoren die ich für freie Spiele schon sah. Gut.

Ein paar Sachen die ich nicht so gut fand: die Grafik ist etwas altbacken und das Spiel nutzt nur DirectX9. Es scheint auch teilweise älterer Programmcode integriert zu sein, der mit neuen Windowsversionen nicht 100% kompatibel ist- beispielsweise läuft das Spiel nicht parallel zu Fraps, was auch der Grund ist, warum ich hier keine Videorezension mache. Unter Windows 7 ist auch die Aerooberfläche nicht komplett kompatibel zum Spiel und wird auf XP Farbeinstellungen zurückgesetzt während des Spieles. Alles nicht wild, aber eben nicht perfekt. Das Spiel läuft nicht mit allen Programmen im Multitasking.

Der Sound ist okay, aber nicht toll und auf Dauer etwas gleichförmig. Die Landschaften dürften gerne auch etwas Leben zeigen, Passanten auf dem Bahnsteig, Autos auf den Strassen, Bauern auf den Feldern- leider ist die Umgebung etwas steril geraten.

Es gibt zwei Modi beim Spielen, den Trafomodus, der sich sehr einfach fährt und der Zugführermodus bei dem man alles manuell per Tasten regeln kann. Der erste Mdus ist ein prima Einstieg für diejenigen, die einfach nur durch die Gegend fahren wollen, der Zugführermodus wird denen Spass machen, die sich gerne ein wenig einarbeiten und dann so richtg bedienen wollen.

Für wen eignet sich das Spiel? Ich denke wer gerne eigene Strecken bastelt und sich darüber austauscht, wer gerne mit anderen zusammen spielt und wer eine ruhige Simulation mag, kann hier glücklich werden- sofern er sich nicht an der etwas einfachen Grafik, dem eintönigen Ton, der etwas sterilen Umgebung stört.

A Propos Ton: sofern möglich würde es mir gefallen, wenn man in einer nächsten Version ein kleines Kofferradio in den Führerstand stellen könnte, damit man beim Fahren Musik hören kann, beisielsweise MP3 von der Festplatte. Meine Soundplayer arbeiteten nämlich nicht mit Trainz parallel d.h. ich kann nicht gleichzeitig spielen und Musik auf dem Computer hören. Würde sicheigentlich aus meiner Sicht anbieten.
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TOP 100 REZENSENTam 18. April 2012
Plattform: PCVine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
Obwohl ich nicht unendlich in Züge verliebt bin, mir nicht Tage und Nächte um die Ohren meinen Namen als Lokfotograf zu profilieren und meine Miniatureisenbahn als Kind arg minimalistisch ausgefallen ist, tuckle ich sehr gerne mit einem Zug durch die digital erschaffene Welt meines PCs. In diesem Fall mit dem Nut Trainz Simulator 2012.

Ich bin kein Spezialist auf dem Gebiet der verschiedenen Simulatoren, d.h. mein Eindruck ist subjektiv und bezieht sich auf den persönlichen Spielspaß. Der Markt ist für einen Laien etwas unübersichtlich, die einzelnen Spieleentwickler und Provider nur schwer auseinanderzuhalten. Bei inhaltlichen Fehlern bitte ich deshalb um objektive Rückmeldung über die Kommentarfunktion um ggf. die Rezension berichtigen zu können.

Wie auch bei anderen Zugsimulatoren besteht die Hauptaufgabe des Spiels in der Lokführer-Funktion verschiedenartige Aufgaben zu bewältigen. Zur Einstimmung steht ein Tutorial zur Verfügung, welches erste Bewegungsabläufe nachvollziehbar erläutert. Gesteuert wird wahlweise mit der Maus oder Tastatur. Bei offenen Fragen steht eine ausführliche Anleitung zur Verfügung, allerdings hatte und habe ich Probleme die länderspezifischen Signale und Funktionstafeln zu unterscheiden bzw. zu verstehen. Hier wäre eine nähere Erläuterung gerade für Einsteiger sehr hilfreich.

Die Grafik wirkt zum Großteil zeitgemäß und frisch, zumindest im Bezug auf die Loks selbst und die Darstellung des Führerhauses. Die Landschaftsstrukturen und Gebäude sind dagegen ein wenig einfallslos und eintönig. Nach Registrierung in der Auran-Community können umfangreiche zusätzliche Inhalte sowohl kostenfrei als auch kostenpflichtig bezogen werden.

Aber wichtig ist ja eigentlich ohnehin nur das Fahrvergnügen auf den Schienen. Zugegeben, ich habe noch nie eine echte Lok durch das reale Leben bewegt (und werde ich der Umwelt zuliebe wohl besser auch nie...), aber ich stelle es mir zumindest in etwa so vor. Es fühlt sich also immerhin "realistisch" an. Die Optionen, je nach eigenem Credo mit der S-Bahn, einer Diesellock oder einer coolen E-Lock über Stock und Stein zu rasen oder auch einfach nur gemütlich quer durch das Land zu tuckern sind schier unendlich und sorgen so für stundenlangen Spielspaß.

Fazit: eine wirklich gelungene Simulation, die einzig und allein den Nachteil hat, dass das Leben eines Zugführers vielleicht wirklich "fast" nur aus der Aufgabe besteht, die Lok von Punkt A nach Punkt B zu fahren. Dies mag für den Normaluser auf Dauer etwas wenig Unterhaltungwert aufweisen. Für Zugfreaks allerdings eine klare Kaufempfehlung.
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VINE-PRODUKTTESTERam 12. April 2012
Plattform: PCVine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
Sind wir mal ehrlich: Simulationen können heute keinen mehr hinterm Ofen hervorlocken. Der Ruf solcher Spiele ist enorm schlecht, und komplett verhunzte Spiele, dessen Namen ich nun nicht nennen möchte, haben den Stand von Simulatoren zusätzlich geschadet und tun dies jedes Jahr auf's Neue umso mehr. Eigentlich schade, so haben Simulatoren das Potenzial, dem Spieler die Möglichkeit zu geben, sich in verschiedene Berufszweige oder Interessengruppen einzuarbeiten und somit sein Hobby bzw. seinen Traum nachzuspielen. Doch es gibt Ausnahmen - positive Ausnahmen, und oftmals sind die Zug-Simulatoren die großen Beispiele dafür. Eine große Ausnahme ist die Trainz-Reihe, und hier ist das exemplarisch Trainz Simulator 2012.
Persönlich habe ich nur die Trainz-Games wirklich intensiv gespielt und kann daher keine Vergleiche zu anderen Games einer solchen Reihe ziehen, doch ein Spiel, dass ich neben der hier vorliegenden Simulation lange und ausführlich getestet habe, ist die Trainz 2007 Gold Edition, die mich zwar überzeugen konnte, durch kleine Fehler jedoch schnell mal den Spaß gemindert hat. Nun bin ich auf dieses Spiel gekommen - und habe viele Monate durchweg mal getestet.
Was kann ich sagen? Das Spiel ist durchaus ordentlich gelungen.

Ich möchte mal mit den Strecken beginnen. Insgesamt hat man eine große Auswahl an Strecken, 9 sind es an der Zahl, wobei eine davon als Tutorial dient. Die anderen Strecken sind mit mal mehr und mal weniger langen und vielzähligen Aufgaben ausgestattet. Fakt ist, dass man sich mit den Strecken durchaus Mühe gegeben hat und diese durchaus detailgetreu nachgebaut hat, dies teilweise sogar verdammt gut! Die gegebenen Strecken stammen aus Südchina, den USA, England, Russland und Ungarn. Jede Strecke hat ihre Highlights und jede Strecke hat etwas zu bieten. Meine Favoriten in der Gestaltung und der Szenerie sind hierbei die Norfolk & Western Appalachen-Region (geiles Streckennetz, unglaublich schicke Gebirgsregion), die fiktive Municipal Transit Railroad (Flugzeug, Hubschrauber, Straßenbahnen, Hochbahn, Großstadt - geiles Feeling) und die Mojave Sub Division (geile Wüsten- und Gebirgslandschaft, unglaublich großes Streckennetz). Insgesamt haben alle möglichen Gegenden ein unglaublich riesiges Streckennetz und viel zu bieten. Jedoch: es gäbe viele Regionen, die man auch noch bringen könnte, so hätte man sich z.B. noch eine Strecke aus Deutschland gewünscht, auch andere Regionen hätte man berücksichtigen können, doch die USA hat wohl die meisten Kapazitäten verbraucht.

Als nächstes möchte ich mal etwas zur Grafik sagen. Anfangs war ich sehr angetan von der Grafik, da mir diese doch sehr gefallen hat - nicht zu realistisch, aber trotzdem nicht zu fade. Mit der Zeit hat sich dieser Eindruck jedoch stark gewandelt. Sie wurde ordentlich, wenn auch teilweise schlampig umgesetzt. Einige Beispiele dafür kann ich natürlich auch nennen. Fährt man mit einem Zug mal langsam über eine sandige Strecke, werden unter den Waggons die Gleise entfernt und der Zug fährt nur auf dem Sand. Eine weitere Enttäuschung ist die Darstellung der Figuren, die wirklich wie Figuren aussehen, die man aufgemalt hat und über die Wasser gelaufen ist: verlaufene Farben und fast nicht zu erkennen, was richtig schäbig aussieht. Die Darstellung der Züge ist dafür ordentlich gelungen, man hat die Loks nicht alle einheitlich gemacht, sondern jede Lok hat etwas anderes zu bieten. Was die Natur angeht, ist jedoch ein großer Kritkpunkt zu setzen, denn diese sieht teilweise so unrealistisch aus, dass man denken könnte, ein Kleinkind hat diese gemacht. Blaue Bäume? Weiße Büsche? Was soll das? Auch die Landschaften der Strecken sind teilweise etwas...komisch. Man hat eine Winterstrecke, es schneit wie verrückt - aber nirgendwo liegt Schnee. Normal? Nein. Auch ein ganz mieser Punkt ist, dass Züge durch Tore fahren, da diese sich nicht öffnen. Das hätte man wirklich anders umsetzen müssen. Besonders enttäuscht bin ich jedoch von der Straßenbahn. Man fährt durch die Gegend und sammelt Passagiere auf - schaut man sich die Bahn aus einer externen Sicht an, ist alles in Ordnung und man sieht, wie sich die Bahn füllt. Sitzt man aber IN der Bahn und schaut nach hinten, öffnen sich keine Türen, die Sitze sind leer und nichts passiert. Das sieht so dämlich aus, dass man sich fragt, warum man so etwas nicht auf die Reihe bekommt. Ebenso frage ich mich, warum man es nicht hinbekommt, dass den Waggons an Haltestellen die Türen geöffnet werden - hat bei Trainz 2007 Gold Edition durchaus besser funktioniert. Naja, wie aber bei vielen anderen Simulatoren auch muss man die Grafikanforderunegn echt nach unten schrauben, und selbst da ruckelt es enorm - und es liegt nicht an meinem Laptop, auf dem ich sogar GTA IV ohne Probleme und ohne ruckeln zocken kann.

Eine gespaltene Meinung habe ich auch zu den Aufgaben. Diese sind mir irgendwie zu plump und langweilig aufgebaut. Ein großer Makel hierbei ist, dass die Aufgaben teilweise einfach mal viel zu lange gehen. Ich meine, 3 Stunden und 30 Minuten - ernthaft? Sogar Aufgaben, die man in 2 Stundne und 30 Minuten schaffen könnte, hat man erst nach 3 Stunden geschafft, wie lange sollen also die anderen gehen? Teilweise sind die Aufgaben auch so unklar formuliert, dass man gar nicht weiß, was man machen soll. Komisch finde ich sowieso, dass einige Aufgaben nie beendet werden, wenn man sie geschafft hat. Da fragt man sich, was man noch machen soll, und man hat eigentlich alles ordnungsgemäß gemacht. Komisch ist das, aber Spaß macht es für einige Zeit trotzdem. Eines finde ich aber kurios: Warum hat man den Fahrplan, den man auf der ungarischen Strecke hat, nicht übersetzt? Vergessen? Da ich kein Ungarisch kann, hatte ich den Fahrplan einfach mal ignoriert und trotzdem alles perfekt gemacht...naja, man muss nicht alles verstehen.

Die Steuerung ist an sich ganz einfach, wobei ich zugeben muss, dass ich, wenn ich Trainz 2007 nicht gespielt hätte, ich es wohl nur schwer kapiert hätte. Die Tutorials sind mal sowas von gar nicht sinnvoll, dass man diese auch ganz hätte weglassen können. Besonders dumm ist, dass man nicht mal die Steuerung einer Dampflok erklärt bekommt. Hätte ich das nicht schon in Trainz 2007 gelernt, hätte ich die Dampflokomotiven niemals zum Laufen gebracht.

Angetan bin ich jedoch von den Features. Multiplayer-Games machen unglaublich Laune, wenn man die richtigen Mitspieler hat. Der integrierte iTrainz-Chat ist unglaublich witzig, wenn auch manchmal peinlich, wenn man sich anschaut, wie sich einige Leute plötzlich grundlos dissen. Sehr erfreut war ich, als ich mitbekommen habe, dass man jede erfolgreiche Fahrt unter "Bewertungen" nachschauen konnte - was aber sinnlos ist, wenn einige Strecken sowieso nicht akzeptiert werden und man diese scheinbar nie geschafft hat...oder die Bewertung aus welchen Gründen auch immer nicht gespeichert wurde. Egal, macht trotzdem Laune.
Was die freien Fahrten angeht, hätte man aber mehr machen können - die einzige Strecke, die wirklich schon mit Zügen ausgestattet ist, ist die fiktive US-Strecke, und selbst da sind die Straßenbahnen sinnlos da und fahren nicht...wenigstens kann man mit dem Flugzeug fliegen, Güterzüge mit den Straßenbahnen durch die Gegend schleppen und sogar einen Zug auf die Flugzeugstrecke stellen und durch die Lüfte fahren - jaja, es macht schon tierisch Laune.

Also, ich könnte noch viel viel mehr schreiben, aber ich lasse es einfach mal sein. Fakt ist, dass jeder, der auf Zugsimulatoren steht, durchaus einen Blick darauf werfen kann, wer damit jedoch nichts anfangen kann, die Finger davon lassen sollte, da man damit wohl nie warm werden würde.
3 Sterne sind denke ich mal verdient für all die vorhandenen Fehler.
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Züge finde ich prinzipiell interessant und im Modelleisenbahnbereich schaue ich mich immer gern um. Ein PC-Spiel, das sich auf Zugsimulationen konzentriert, hatte ich vorher allerdings noch nicht ausprobiert, war aber beim Lesen der Beschreibung neugierig geworden. Vor allem gefallen mir die vielfältigen internationalen Strecken, die geboten werden. Darunter z.B. ECML-King's Cross - Newcastle (England), Mojave Sub Division (USA) und eine Strecke aus Süd-China.

Die Graphik macht einen ordentlichen, wenn auch etwas altbackenen und wenig lebendigen Eindruck (die einzelnen Elemente wirken etwas statisch). Sonst spiele ich vor allem gern Rollenspiele am PC, bei denen man liest, agiert, auch durchaus schnell reagieren muss usw. Allerdings muss man dafür viel Zeit aufwenden, und die fehlt mir im Moment; zum Abschalten eigenen sich Spiele dieser Art auch nicht wirklich. Hinterher bin zumindest ich in der Regel aufgedrehter und wacher als vorher.

Da ist so ein ruhiges Simulationsspiel genau das Richtige, zumal man es entweder allein oder im Multiplayer-Modus spielen kann.

Die Installation, die nicht reibungslos von statten ging, nahm einiges an Zeit in Anspruch, was ich frustrierend fand. Es dauerte und dauerte. Zu allem Übel hängte sich der Rechner auch noch auf. Insgesamt muss man definitiv etwas Geduld mitbringen. Beim ersten Mal bin ich mit dem Zug losgefahren, als noch nicht alle Passagiere an Bord waren. Peinlich, peinlich. Aber ich wollte endlich sehen, wie sich der Zug in Bewegung setzt, nachdem die Installation unerwartet lange gedauert hatte.

Action, Hektik und Herzrasen muss man hier wirklich nicht befürchten: Es ist ein gemächliches Spiel zum Entspannen nach einem aufregenden, arbeitsreichen Tag. Man kann Eisenbahnstrecken selbst anlegen, befahren und die Abläufe an Bahnstrecken nacherleben, egal, ob man sich für einen Diesel-, Dampf- oder Elektrozug entscheidet. Unterwegs kann man die Landschaft betrachten, die vorbeizieht und nebenbei gemütlich einen Tee trinken.

Was mir nicht so gut gefällt, ist, dass das Spiel schon sehr auf Multiplayer ausgerichtet ist, man aber nicht gemeinsam etwas bauen/anlegen, sondern die Map hinterher nur mit anderen teilen kann. Außerdem ruckelt und hakt das Spiel teilweise (obwohl mein PC die Hardware-Anforderungen natürlich mehr als erfüllt). Alles in allem: drei Sterne für den Spielspaß, vier Sterne für die Idee und die tollen Strecken, d.h. das Spiel insgesamt.
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Zugsimulationen sind wohl eher was für hartgesottene Zeitgenossen, die einen besonderen Bezug zu dieser Thematik haben. Wer aktiongeladene Computerspiele mag, sollte von Trainz tunlichst die Finger lassen. Daher war es genau das richtige Programm für meinen Vater. Dieser ist nicht sonderlich erfahren im Umgang mit Computerspielen, aber dank verschiedener Tutorien ist zumindest die Beherrschung der Loks gesichert. Wie schaut es mit der Grafik aus? Wer die High-End Spiele, vor allem im Shooter Bereich, kennt, wird enttäuscht sein. Die Grafik selber sieht gar nicht so schlecht aus, vor allem die Lokmodelle und Innenansichten sind klasse, aber die 3D Objekte (Autos, Häuser, usw.), sowie die Bodentexturen wiederholen sich auffällig oft. Da frage ich mich ernsthaft, wofür die Programmierer 16 GB Speicherplatz benötigen. Was ich hingegen gut finde ist der Editor, mit dessen Hilfe man sich selber Strecken basteln kann. Dazu besteht zudem die Möglichkeit, sich 3D Objekte herunterzuladen und somit die Abwechslung beim Fahren sicherzustellen. So kommt dann mit dem Editor eine Art virtuelle Eisenbahnplatte nach Hause.

Da es inzwischen ein "Must" ist Computerspiele mit Online-Multiplayer auszustatten, hat auch Trainz 12 einen verpasst bekommen. Die Idee wurde dahingehend umgesetzt, dass man halt mit verschiedenen menschlichen Mitspielern das Gleissystem abfährt. Teilweise sind auch intensivere Interaktionen als das "Vorfahrtgewähren" möglich, wie zum Beispiel Rangieraufgaben.

Im Fazit muss ich sagen, dass es sich bei Trainz 12 um ein tolles Programm handelt, aber nur für wirkliche Fans dieser Thematik. Der Rest wird wohl böse enttäuscht bzw. gelangweilt sein. Wer aber schon immer mal gerne mit einer realistisch gestalteten Lok durch die Gegend fahren wollte, sich zudem an Computerlandschaften erfreut, seine eigene virtuelle Eisenbahnplatte erstellen möchte und für all das viel Zeit und einen halbwegs potenten Rechner hat, der wird mit Trainz 12 glücklich sein.
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Früher habe ich sehr gern die ein oder andere Simulation gespielt. Und warum sollte man sich nicht den Kindheitstraum Lokführer virtuell erfüllen?

So saß ich vor meinem Laptop, der die empfohlenen Systemvorausetzungen sogar übersteigt, in Gedanken eine Schaffnermütze auf dem Kopf und legte die DVD ein. Die Installation startete automatisch und dann...ja dann war Geduld gefordert. Das Überspielen der 16 Gigabyte großen Spieledatei dauerte bei mir geschlagene 30 Minuten. In der Zeit kann man sich schon mal das mitgelieferte Kurzhandbuch zu Gemüte führen. Ich fühlte mich an die Deutsche Bahn erinnert, denn da passiert auch alles etwas langsamer als gewünscht.

Während der Installation wurde der Aktivierungscode abgefragt, damit das Setup überhaupt starten konnte. Beim Starten des Spieles wollte Trainz den Code nochmals wissen. Das war nach der längeren Installation nervig und auch unnötig. Hier wäre eine genauere Programmierung wünschenswert gewesen.

Doch auch der Start passiert nicht einfach so, denn das Spiel prüft erstmal die Objektdatenbank. Auch dies nimmt ein paar Minuten in Anspruch. So habe ich insgesamt fast 45 Minuten mit der Installation und dem ersten Start verbracht, bevor ich das erste Mal auf die Strecke durfte. Meine in Gedanken aufgesetzte Schaffnermütze hatte da schon einen leichten Knick.

Das Hauptmenü ist übersichtlich aber lieblos gestaltet. Leider erkennt das Programm die Bildschirmauflösung nicht automatisch, so dass ich an den Seiten zwei breite, schwarze Balken hatte. Um dies zu verändern, musste ich das Spiel verlassen und es in den Optionen verändern. Dieser Punkt hätte einfach in das Spiele-Hauptmenü integriert werden können.

Im Tutorial werden einem nun die ersten Schritte erklärt. Die Geräuschkulisse, die dabei schon abgespielt wird, wirkt sehr realistisch und gibt einem das Gefühl direkt auf dem Gleis zu sein. Die Erklärungen sind leicht verständlich, wenn auch ab und zu widersprüchlich. So wird erwähnt, dass man auf das Häkchen in der rechten unteren Ecke klicken möge um fahren zu können. Da ist aber kein Häkchen, sondern nur ein Pfeil, der einen auf eine weitere Seite mit weiteren Erklärungen führt. Erst dort kommt dann das Häkchen zum tragen. Für mich war das im ersten Moment verwirrend.

Schade ist, dass man im Tutorial-Modus nicht auf Fahrfehler hingewiesen wird. So bin ich im ersten Tutorial bis ans Ende der animierten Welt gefahren. Erst dort wurde einfach mein Zug vom Gleis entfernt und ich konnte nur über Escape den Spielmodus verlassen. Im zweiten Tutorial konnte ich mir die zu stellenden Weichen nicht merken (es waren 3 oder 4 Stück an unterschiedlichen Stellen). Die Aufgabenstellung konnte ich mir nicht nochmal aufrufen und so bin ich über die Gleise geirrt und habe dann entnervt, meine gedankliche Schaffnermütze in die Ecke werfend, aufgegeben.

Im Spiel kann man zwischen einer km/h- und mph-Anzeige wechseln, je nach Gusto. Leider wird in den Tipps während des Spieles nur über Meilen gesprochen.

Das größte Manko: Kommt man an den nächsten Missionspunkt, ploppt ein Pop-up-Fenster hoch um einem die nächsten Schritte zu erklären. Leider pausiert das Spiel nicht automatisch, so dass der Zug weiter fröhlich durch die Gegend zuckelt, während man die Aufgabe liest. Nur das schnelle Klicken auf den Pauseknopf hilft dort. Hier wäre aber eine automatische Pausierung zumindest im Tutorial sinnvoll gewesen.

Die Umgebung und auch die Züge selbst sind gut animiert und wirken realistisch. Es fahren Autos auf den Straßen neben den Gleisen, Flugzeuge landen und die Bäume bewegen sich im Wind. Witzig ist, dass die Autos, die in eine Wendeschleife (z.B. im Wohngebiet) fahren, einfach geradeaus weiterfahren und verschwinden. Ob hier Marty McFly seine Finger im Spiel hat?

Fazit: Das Spiel ist so spannend wie "Die schönsten Bahnstrecken Deutschlands". Wer viel Geduld und Zeit hat, für den könnte es was sein. Für alle anderen ist es nichts.
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Irgendwie bin ich beruhigt zu lesen, dass es wohl doch an der Software gelegen haben muss, dass der Rechner plötzlich tot war und mit einem "Pieeeep" neu startete, als ich versuchte, das Spiel zu installieren.
Das ist eigentlich ein No-Go, aber ich gab nicht auf und irgendwie habe ich es dann auch zum Laufen gebracht.
Ein dicker Wehrmutstropfen, diese krampfhafte Installation und der Grund dafür, dass ich nicht die volle Pinktzahl vergebe.
Der Reihe nach:
Beim Trainz Simulator 12 kommen all jene auf ihre Kosten, die wie ich als kleiner Bub davon träumten, einmal Lokomotivführer zu werden. Das Schicksal oder die Farbenblindheit trieb die meisten von uns in eine andere Richtung, sodass wir jenes Schicksal mit Simulationen wie dieser kompensieren können.
Ich schrieb bereits in einem Erfahrungsbericht eines ähnlichen Produktes, dass es mir persönlich gar nicht so sehr um 100% realistische Grafikdarstellungen geht, sondern, dass es Ziel einer Eisenbahnsimulation sein muss, dass Gefühl, welches ein Lokomotivführer hat, oder zumindest wie wir es uns vorstellen, zu vermitteln. Ziel erreicht!
Ja, es dauert schon eine Weile, bis man sich hereingefuchst hat in die Bedienung des Programms bzw. der darin enthaltenen Fahrzeuge. Aber nimmt man sich die Zeit, so wird die Spielfreude anschließend umso größer.
Im Vergleich zum Pro-Train-Simulator ist die Grafik durchgängig etwas detailverliebter und höher aufgelöst.
Auch stürzte der Pro-Train-Simulator während des Spielens nicht ab, wie es bei diesem Spiel der Fall war.

Die Auswahl von verschiedenen Fahrzeugen und Aufgaben beschäftigen einen schon eine ganze Weile. Glücklicherweise gibt es ja Addons, die das System wieder auffrischen, wenn man den Standard durchgespielt hat.
Natürlich bleibt in diesem Spiel auch nicht jene Langeweile aus, die jeder echte Lokomotivführer auch erleben wird. Die Monotonie zwischen zwei Bahnhöfen. Dies ist ausdrücklich keine Kritik, sondern naturgegeben.

Ich gehe davon aus, dass der Absturz während des Spiels meiner etwas veralteten Grafikkarte zuzuschreiben ist und lasse diesen Punkt nicht mit in die Wertung fließen.
Nicht meiner Hardware in die Schuhe schiebe ich die nervende Installation.

4 Sterne
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Plattform: PCVine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
Ich hatte als Kind eine Modelleisenbahn, mit Landschaft, Bahnhof und anderen Schnickschnack auf einer Platte, als Teenie habe ich die verkauft. Nun legte ich mir aus Nostalgie dieses Spiel zu. Nach dem Öffnen der Verpackung war es aber aus mit dem Kindertraum! Das dicke Booklet bzw. die Anleitung zeigten mir, dass dieses Spiele, bzw. die Simulation schon recht anspruchsvoll ist. Kinderträume sind es sicherlich Dampf, Diesel und Elektrozüge zu fahren (15 an der Zahl), doch das hier ist recht anspruchsvoll und für Action und Ballerfans sicherlich nichts. Manchmal kann ich mir so was doch gerne geben. Die Grafik ist ganz nett, aber nicht der Oberbrüller es gibt aber sehr viele Details zu sehen, hier geht es auch eher darum was man macht im Cockpit. Die vielen Möglichkeiten und der Editor mit denen man eigene Stecken generieren kann und da auch tausende verschiedene Objekte einbauen kann, fasziniert das Kind im Manne. So baut man doch wieder an der Eisenbahn. Die Strecken kann man auch online teilen, oder sich online messen, ich spiele aber lieber für mich. Die 8 Routen mit 70 Szenarien sind aus aller Welt Russland, China, England, Ungarn oder USA und sind recht abwechslungsreich. Als Erstspieler war ich gespannt, man muss aber als Lokführer gewisse Aufgaben erfüllen, was nicht so schwer ist, wenn man sich die Anleitung etwas verinnerlicht hat. Von der hakeligen Installation oder ähnlichem was andere Rezensenten schrieben, konnte ich nichts feststellen, außer das es lange dauert. Aber das ist halt der PC. Zurück zu Spiel: Der Computer kann einem die Zugsteuerung teilweise abnehmen, oder man steuert selber alles. Beides hat seine Reize. Auch die Wahl der Zugarten und Wagons sind toll (Fern-und Nahverkehrszüge, Doppelstockwagen und eine Vielzahl von Güterwagen).
Wer sich und oder seinen Kindern eine 'günstige' virtuelle Eisenbahn erschaffen will, die schnell weggeräumt ist und keine 40 Euro kostet, kann dieses abwärtskompatible, gewaltfreie Programm kaufen.
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