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am 16. September 2007
Weihnachten 1996: zum Entsetzen ihrer Eltern und Scheiegereltern schenkt Barbara ihrem Mann Ralph zu seinem 40. Geburtstag zwei Wochen gemeinsamen Urlaub in einem entlegenen Cottage in Nordengland, das sie von der skurrilen und alleinstehenden 70-jährigen Laura angemietet hat. Barbara erhofft, durch die Einsamkeit dort ihre kurz vor dem Scheitern stehende Ehe retten zu können.
Doch der Urlaub entwickelt sich anders als geplant: die eigenbrötlerische Hausbesitzerin Laura hat vor ihrer Abreise zu ihrer Schwester so gut wie keine Lebensmittel im Haus hinterlassen; Barbara und Ralph wollten daraufhin am nächsten Tag zum einkaufen ins Dorf fahren, doch über Nacht hat es geschneit - und die Beiden völlig von der Außenwelt abgeschnitten. Strom und Telefon fielen ebenfalls dem Schneechaos zum Opfer, Hunger und Kälte scheinen die nächsten Tagen zu bestimmen. Durch einen Sturz findet Barbara ein verborgenes Manuskript unter den morschen Bodendielen des alten Hauses und beginnt es zum Entsetzen ihres Mannes zu lesen.
Schon an den ersten Zeilen erkennt Barbara, dass dies die Geschichte der ursprünglichen Hausbesitzerin, Francs Gray, ist, die sie vor sich liegen hat. Frances schildert in ihrem Maunskript ihr eigenes Leben, die Geschichte der Familie Gray und ihrer Nachbarn, der Familie Leigh in der Zeit von 1900 bis zu den 50er Jahren: die selbstbewusste Francis Gray stellt sich schon in jungen Jahren den strengen Konventionen des Englands zur Jahrhundertwende. Sie bricht mit ihrem Vater, lehnt das Heiratsangebot ihrer großen Liebe, John Leigh, ab und schließt sich den Suffragetten an, die für das Frauenwahlrecht kämpfen. Den ersten großen Schicksalsschlag erhält Francis, als sie überraschend in ihr Heimatdorf zurückkehrt - und in die Hochzeit ihrer Schwester mit John Leigh platzt. Doch nichts kann die starke junge Frau umwerfen, auch nicht der erste Weltkrieg, der kurz darauf ausbricht. Frances erlebt in den folgenden Jahren viele harte Schicksalsschläge, die sie jedoch nur zu stärken scheinen. Nur den Hass gegenüber ihrer Schwester hat sie nicht im Griff...

Das ist mit Abstand eines der besten Bücher von Charlotte Link! Mit ergreifender Ehrlichkeit und Offenheit beschreibt sie die Emotionen der nach außen hin starken und selbstbewussten Francis Gray, die jedoch in ihrem Inneren an der lebenslang schwelenden Liebe zu John Leigh und dem zunehmenden Hass gegenüber ihrer Schwester Victoria arg zu leiden hat. Schonungslos authentisch beschreibt die Autorin die Grausamkeiten des ersten Weltkrieges und die entsetzlichen psychischen Qualen und Folgen, die die überlebenden Soldaten davongetragen haben. Auch den zweiten Weltkrieg umreisst sie, diesmal jedoch überwiegend aus der Ferne betrachtet. Inmitten dieser weltpolitischen Geschehen erleben die Familen Gray und Leigh ihre eigene Geschichte, mit enttäuschten Lieben, Missgunst und Neid, Eifersucht und sturer traditioneller Ansichten. Hauptprotagonisten sind die selbstbewustte Francis, ihre große Liebe John und ihre hübsche, aber in Selbstmitleid versinkende Schwester Victoria, die mit John verheiratet ist. Ein Familiendrama ungeahnten Ausmaßes nimmt seinen Lauf...
Fesselnd, spannend, und sehr ergreifend - ein großartiges Buch!!!
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am 22. März 2000
Dieser Roman erzählt nebeneinander zwei Geschichten, einerseits die eines deutschen Ehepaars, das bei einer Urlaubsreise nach England in einem einsamen Haus eingeschneit wird, andererseits die Lebensgeschichte von Frances Gray, die in ebendiesem Haus, dem „Haus der Schwestern" lebt. Als Barbara für zwei Wochen ein abgelegenes Haus im Hochmoor von Yorkshire mietet, war es eigentlich nur ein Versuch, ihre Ehe mit Ralph aus einer Krise zu retten. Doch schon in der ersten Nacht werden sie durch heftigen Schneefall von der Außenwelt abgeschnitten, ohne genügend Nahrungsmittel zur Verfügung zu haben. Durch Zufall stößt Barbara auf ein Manuskript, dass ihre Aufmerksamkeit fesselt: Die einstige Besitzerin des Hauses hat eine Aufzeichnung ihres sehr abwechslungsreichen, von Schicksalsschlägen gezeichneten Lebens hinterlassen. Barbara identifiziert sich in manchen Punkten mit dieser Frau, die nie ihre Schwächen zeigte. Die Lebensgeschichte dieser Frau zieht auch Barbara und Ralph in Verwicklungen hinein und beeinflusst deren weiteres Schicksal. Nach dem Klappenbild zu urteilen verspricht dieser Roman eine etwas langweilige Darstellung einer oft wiederzufindenden Geschichte. Doch trotz einiger Längen gelingt es der Autorin, durch die Ineinanderkettung der Handlungen die Aufmerksamkeit des Lesers zu erhalten, da dieser darauf wartet, wie es weitergeht. Deswegen möchte man auch dieses Buch bis zum Schluss ungern aus der Hand legen. Die einzelnen Personen dieses Buches werden lebendig charakterisiert und man kann sich in die Geschehnisse hineinversetzen. Insgesamt ist es ein wirklich lesenswerter Roman.
11 Kommentar| 49 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 22. Dezember 2003
Das erste Buch von Charlotte Link, das ich las war "Das Haus der Schwestern". Auf Empfehlung wollte ich direkt danach "Die Rosenzüchterin" lesen, doch zum Glück begann ich mit "Schattenspiel".
Eine etwas eher untypische Geschichte für die Autorin. Unterscheidet sich in Stil und Geschichte. Das Buch ist jedoch eher spannend. Es geschieht ein Mord und die Freunde des Opfers, die sich zu der Zeit alle in seinem Haus befinden, hätten jeder für sich ein Motiv. Und so gelangt man zu den verschiedenen Lebensgeschichten und die Hintergründe, warum alle Schicksale mit dem Opfer verwoben sind. Die Geschichte baut sich im Laufe des Erzählten soweit auf und die Antwort auf die Frage nach dem Mörder endet zwar etwas überraschend, doch darauf kommt es nicht mehr an.
Wichtiger werden einem die einzelnen Schicksale, und wie diese sich im Laufe der Zeit miteinder vereinen.
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am 15. Juni 2015
Das Buch ist von der sersten bis zur letzten Seite spannend. Ein dramtatisches und unvorhersehbares Ende. Die Geschichte ist in typischer Link Manier geschrieben und wird an keiner Stelle langweilig. Die Spannung ist sehr gut aufgebaut. Das Thema Ehekrise auf der einen Seite, unglückliche Liebesbeziehungen und Gewalt in der Ehe des englischen Landadligen ist sehr aktuell. Der Stoff wird gut und nicht moralisierend aufgebaut; man leidet mit den Protagonisten mit.
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am 17. August 2002
Ich muss zugeben, ich hatte zuerst Vorbehalte gegen das Buch. Es war ein Geschenk und ich befürchtete, dass das nur so ein Fliessband-Roman nach Schema "F" ist, da mir bekannt war, dass Charlotte Link schon eine ganze Menge Bücher veröffentlicht hat.
Ein Bekannter erzählte mir dann noch von einem gleichnamigen Fernsehfilm der nach diesem Buch gedreht wurde, der ausgesprochen schlecht gewesen sein sollte (sprich: er hat ihn sich nicht bis zu ende ansehen können, so mies soll der gewesen sein). Dennoch nahm ich das Buch zur Hand und war schnell in den Bann gezogen. Ich glaube, ich muss nicht die ganze Handlung noch einmal wiedergeben. Nur soviel: es gab so einige überraschende Wendungen und die Charaktere wurden sehr lebendig gezeichnet. Ich fand das Buch zu keiner Zeit langweilig und fand es sehr interessant, durch dieses Buch die Geschichte der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts auch mal aus englischer Perspektive zu erleben.
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am 14. März 2013
Ich habe mir dieses Buch bestellt,da ich Ch.L.liebe.Nach ein paar Seiten stellte ich allerdings fest,das ich dies Buch schon gelesen habe.Egal,hab ich mir gedacht wer so dumm ist ,kann auch ein Buch zweimal lesen.Und ich war wieder begeistert.Das Buch beschreibt teilweise in Rückblenden ,das Leben von Francis Gray.Das Buch erstreckt sich im Handlungsstrang über fast ein ganzes Jahrhundert ,wo die Hauptakteurin in die Problematik des Frauenwahlrecht gezogen wird und auch die negative Seite des Lebens kennenlernt, wenn man nicht mit dem Strom schwimmt.Auch der 1. und 2.Weltkrieg wird mit all seiner Brutalität in die Handlung einbezogen.Aufrührend war auch der Kampf der Schwestern.Es war manchmal wirklich so,das ich fast laut geschrieen hätte,da mich Victoria so auf die Palme gebracht hat.Eben eine Frau ,der man jedes eigenständige Denken abgewöhnt hat .Egoistisch ,nur aufs Äußere bedacht und dumm.Der andere Handlungsstrang befaßt sich mit einem Ehepaar der heutigen Zeit, die auch das ein oder andere Problem haben.Beide Handlungen führen am Ende zusammen und gipfeln in einem spannenden Höhepunkt.
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am 9. Juli 2015
wieder ein gut geschriebenes Buch von Charlotte Link, wie eben alle ihre anderen Bücher.
wenn man einmal angefangen hat, möchte man das Buch nur ungern wieder weglegen.
sehr zu empfehlen.
auch die Bestellung über "medimops" war wieder einwandfrei.
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Zu seinem 40. Geburtstag hat die erfolgreiche Rechtsanwältin Barbara ihrem Ehemann Ralph einen Urlaub in Yorkshire geschenkt. Kurz vor Weihnachten reist das Anwaltspaar an und wird auf der Westhill-Farm noch in derselben Nacht von einem Schneesturm überrascht. Ohne Strom und mit wenig Nahrung befinden sich Barbara und Ralph mitten im Nirgendwo, ein Kontakt zur Außenwelt ist nicht mehr möglich. Auf der Suche nach Feuerholz entdeckt Barbara im angrenzenden Schuppen der Farm ein Manuskript. Es handelt sich um die Biographie von Frances Gray, welche bis in die 1980er Jahre auf der Westhill-Farm lebte und ein dunkles Geheimnis hütete.

Eigentlich war der Urlaub dazu gedacht, die Ehe von Barbara und Ralph zu retten. Doch die eigensinnige, aufgeschlossene Anwältin interessiert sich mehr für andere Menschen als für ihren Ehemann Ralph. Lang verdrängte Konflikte drohen an die Oberfläche zu dringen, das stetig stärker werdende Schneetreiben und der nagende Hunger sind auch nicht gerade förderlich, die Stimmung des Ehepaares zu verbessern. Und bald schon ist Barbara über Stunden versunken in dem Manuskript von Frances Gray, die auf der Westhill-Farm aufwuchs und bis zum ihrem Tode hier lebte.

Recht zügig wechselt Charlotte Link in die Vergangenheit zum Anfang des 20. Jahrhunderts und man lernt eine 14-jährige aufmüpfige, starrköpfige und sehr eigenwillige Frances kennen, die todunglücklich in einem Internat lebt und große Sehnsucht nach Westhill-House hat. Die Geschichte der Vergangenheit nimmt bald immer mehr Raum in dem Roman ein und gestaltet sich äußerst unterhaltsam und fesselnd.

Es ist ein aufreibendes, erlebnisreiches Leben für Frances, die fest mit der Westhill-Farm verwurzelt ist. Doch trotz dieser tiefen Verbundenheit geht Frances mit 17 Jahren ihren eigenen Weg und diesen mit allen Konsequenzen. Ihre große Liebe John enttäuscht Frances mit ihrem Verhalten tief, ihre Verbindungen zu den Frauenrechtlerinnen bringt sie ins Gefängnis, ihre Eigensinnigkeit führt sie während des 1. Weltkrieges nach Frankreich mitten hinein ins Kriegsgeschehen und der Bruch mit ihrer Familie lässt sie in einer Firma im Akkord arbeiten. Aber nie verliert Frances ihre Wurzeln aus den Augen, die Westhill-Farm ist ihr Zuhause und dorthin zieht es sie auch wieder zurück, doch die Probleme sind mit der Heimkehr nicht beendet. Eher das Gegenteil ist der Fall.

Charlotte Link versteht es perfekt, beide Geschichten mit einem hohen Spannungspotential und äußerst packend zu erzählen. Ihre Charakterzeichnungen sind absolut gelungen. Die Figuren entwickeln sich durch die verschiedensten Einflüsse, besonders aber durch die beiden Weltkriege, überzeugend weiter. Während Frances große Liebe John Leigh durch ein Ereignis im 1. Weltkrieg dem Alkohol verfällt, zieht sich ihr Bruder George in ein einsam gelegenes Cottage zurück. Die Gräuel des Krieges haben aus dem lebensfrohen Mann ein psychisches Wrack gemacht. Dessen Freundin Alice, vor dem 1. Weltkrieg eine engagierte, selbstbewusste Suffragette, zerbricht irgendwann an den vielen Gefängnisaufenthalten.

Fazit: Eine faszinierende Familiengeschichte, die packend und einfühlsam erzählt wird und durch lebendig agierende Charaktere absolut überzeugt.
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am 12. Dezember 2013
Das Buch ist durchaus lesenswert. Das vorweg. Leider ist das absolut nicht der normale "Charlotte Link Standard". Es ist zwar interessant, jedoch sehr vorhersehbar und für mich fehlte etwas die Spannung. Zusätzlich muss ich sagen, dass ich zu diesem Preis durchaus erwarte, dass das Buch wenigstens Korrektur gelesen wird. Mal ein kleiner Fehler ist ja nicht weiter schlimm. Aber in diesem Buch waren es sowohl viele schlimme grammatikalische Fehler, als auch so viele Rechtschreibfehler, dass es beim Lesen sehr störend war.
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am 31. März 2002
Ich bekam das Buch von meiner Oma und auch meine Freundin hatte mir nahegelegt, es zu lesen. Ich fing an und schon am ersten Abend hatte ich die ersten 200 Seiten gelesen. Danach konnte ich es nicht mehr aus der Hand legen, war fasziniert von Frances Grey, einer bemerkenswert starken Frau und habe eine Menge über die damalige Zeit gelernt wie z.B. über die Frauenrechtlerinnen. Doch vom Ende war ich maßlos enttäuscht!! Die Autorin versucht auf einmal unbedingt noch eine Actiongeschichte einzubauen, die das ganze Buch hinunterreißt. Absolut übertrieben und unglaubwürdig!! Hätte sie sich die letzten 100 Seiten geschenkt, wäre das Buch insgesamt fantastisch.
Ich empfehle das Buch auf jeden Fall weiter, jedoch mit der Warnung, dass der Schluss sehr schlecht ist.
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