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Kundenrezensionen

4,7 von 5 Sternen87
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am 5. September 2011
Jennifer Weist haut mich stimmlich immer wieder aus den Latschen.
Ihre Stimme hat von Natur aus diesen gewissen Dreck, der sich sowohl in leisen Tönen sanft anschmiegen als auch sich im Gebrüll immer an jedes Lied anpassen kann und die Texte noch mehr auf den Punkt bringt.

Und die Musik ihrer Band Jennifer Rostock kann sich auf ihrem dritten Album durchaus hören lassen.
War das letzte Album "Der Film" zu gewollt, überproduziert und zu sehr als Konzeptalbum konzipiert, ohne diesen Erwartungen gerecht zu werden, so fährt "Mit Haut und Haar" eine gerade Linie:
Rockige bis punkige Songs, die auch Synthesizern ihren Platz lassen. Und daran scheiden sich vielleicht die Geister: Während einige in ihren Hörgewohnheiten keine Synthesizer im Rock zulassen, so sehen andere in Synthesizern noch mehr Abwechslung und Hörgewalt.
Ich gehöre zu der letzteren Gruppe. So kann ich sagen, dass dieses Album ungemein rockt, fetzt und durch und durch Spaß macht. Die Texte klingen zwar immer wieder so, als wollten Jennifer Rostock mit diversen Wortspielen Wir sind Helden imitieren - ein sehr hoch gesetztes Level, das sie oftmals nicht erreichen können -, dennoch schaffen sie es viele Male, einen zum Schmunzeln zu bringen. Die lyrischen Parallelen finden sich aber auch nur in der Art zu texten, nicht in der Thematik der Songs. Jennifer Rostocks Texte legen nämlich wiederum eine Wut und Power an den Tag, der kaum eine andere Band in Deutschland das Wasser reichen kann, ganz zu Schweigen von ihrer ganz eigenen Attitüde und einem Rotz, der in Deutschland so vielleicht unerreicht ist.
Sind Lieder wie "Insekten im Eis" - mein Favorit - eher schon von poppigem, aber dennoch sehr ehrlichem, erdigen Charakter, arten Lieder wie "Es war nicht schlecht" in regelrechtes Gebrüll aus, für das sie sich noch "professionelle Hilfe" geholt haben.
Nur ein paar große Balladen wie "Wo willst Du hin" vom Vorgängeralbum fehlen. Schade eigentlich. Dennoch ist "Mit Haut um Haar" um Welten besser als "Der Film" - klar, auf Dauer vielleicht ein wenig zu glatt, immer noch leicht überproduziert mit einigen lyrischen Holprigkeiten und Lückenfüller-Tracks.

Dennoch macht die CD als Ganzes einfach viel zu viel Spaß, als dass sie nicht ein empfehlenswertes, großes Album wäre.
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am 29. Juli 2011
Ich hatte das Glück und konnte mir das Album 3 Tage vor Veröffentlichung reinziehen.

Also, immer wenn ich hohe Erwartungen an ein kommendes Album eines meiner Lieblingskünstler habe, wurde ich enttäuscht. Wie zum Beispiel die letzten Platten von Die Happy oder Rosenstolz. Mit Haut und Haar hingegen hat mich vom ersten Moment an umgehauen, schon als ich ein paar Wochen zuvor das Track by Track Interview gesehen hatte, wo jeder Song einige Sekunden lang angespielt wurde.

Was ich sehr positiv auffasse, ist, dass es auf dem ganzen Album keine einzige Ballade gibt. Kein einziges, von vorne bis hinten ruhiges Stück. Und das will ich bei Jennifer Rostock auch nicht hören. Da will ich Power haben, nix anderes. Und die bekommt man auch. Abwechselnd zwischen Punkrock (es war nicht alles schlecht), Pop (insekten im eis) und Elektronischer Musik (meine bessere hälfte) fetzt jeder Song auf seine Weise mit ungewöhnlichen, raffinierten Texten. Und Jennifers Stimme ist einfach großartig.

Erwähnen muss ich noch, dass "es war nicht alles schlecht" zusammen mit Nico Webers aufgenommen wurde, dem Sänger der Band War from Harlots Mouth, der den Screampart gegen Ende übernommen hat. Normalerweise stehe ich überhaupt nicht auf dieses Rumgeschreie, aber in diesem Song ist es einfach nur extrem geil und somit einer der Besten auf diesem Album.

Insgesamt ist "mit Haut und Haar" wohl das Beste der drei Alben, die Jennifer Rostock veröffentlicht haben. Ich liebe es!
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am 25. August 2011
Dies Platte war mal wieder eine Zufallsentdeckung vom mir, die ich beim durchstöbern der Vinyl-Neuerscheinungen gefunden habe. Die Musik ist rockig, aber gleichzeitig auch melodisch. Die Keyboard-Einflüsse erinnern ein bisschen an Nena und die "Neue Deutsche Welle". die Texte sind sehr lyrisch und oft provozierend, wunderschön präsentiert von der markanten und vielseitigen Stimme der Sängerin Jennifer Weist. Da steckt in jedem Fall mehr Songwriter-Potential dahinter als in so mancher anderen deutschsprachigen Pop-Band.

Was mir auch sehr gut gefallen hat, ist dass die Platte sehr gut abgemischt war. Die Musik hat eine schöne Dynamik, kräftige Drums und klare trockene Gitarrenriffs - etwas, dass man vom Label Warner-Music nicht immer gewohnt ist (wie zum Beispiel bei "Californication" von den Chili Peppers, das sehr häufig als Paradebeispiel für den sogenannten "Loudness-War" herangezogen wird). Ich kann jetzt natürlich nur für die Vinyl-Version sprechen, aber ich finde diese Entwicklung nur positiv, denn sie macht die Platte zu einem Hörgenuss, bei dem man einfach die Anlage richtig laut aufdrehen und mitrocken will.

Einziger kleiner kritikpunkt: Mir hätten vielleicht 1-2 Balladen mehr auf dem Album besser gefallen, damit man zwischendurch auch mal wieder runterkommt. Und die Stimme von Jennifer ist genauso gut für gefühlvolle Balladen geeignet ;o)

Alles in Allem definitiv Empfehlenswert!
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am 6. April 2016
Das Album „Mit Haut und Haar“ ist eine ganz besondere Liebe, wurde ich doch mit dieser Platte seinerzeit zum richtigen Jennifer Rostock – Fan. Seither ist dies auch mein Lieblings-JR-Album, aber immer der Reihe nach. Der Weg, welchen die Band schon seit dem Vorgänger „Der Film“ einschlug, wurde auf „Mit Haut und Haar“ konsequent fortgesetzt. Im Endeffekt entstand so ein ausgereiftes, rockiges und dennoch recht luftiges Album. Musikalisch lässt sich das Album nur schwerlich in ein konkretes Genre einordnen – „nur“ Pop-Rock ist es definitiv nicht. Mal sind Elektro-, Punk- oder Metal-Einflüsse herauszuhören, und ein anderes Mal wird es balladesk. Die Elektroanteile wurden noch einmal erhöht und endlich sind auch mehr Gitarren herauszuhören. Die Songs sind allesamt gut bis sehr gut, es gibt keinen wirklichen Song der schwächelt. „Es war nicht alles schlecht“ geht ist richtig schöner Punkrock der in die Hardcore-Richtung geht, und obwohl ich dieses Rumgeschreie eigentlich nicht mag, so passt es hier aber. „Insekten im Eis“ und „Mein Mikrofon“ liebäugeln sind richtig tolle Elektro-Pop/Rock-Songs und „Meine bessere Hälfte“ geht in die Elektro/Techno-Richtung. Selbstverständlich ist auch die typische Jennifer Rostock – Ballade vorhanden: „Ich kann nicht mehr“ erinnert mich etwas an „Du bist irgendwo anders“ vom Vorgängeralbum. Ja, ihre Musik ist definitiv vielfältig. Der letzte reguläre Song „Hier wird ich nicht alt“ ist dann ein würdiges Finale – man möchte am liebsten wieder von vorne beginnen. Eigentlich sind so gut wie alle Songs dieses Albums perfekt – einen einzigen Favoriten auszuwählen ist fast unmöglich. Mal ist „Mein Mikrofon“ mein Favorit, ein anderes Mal wieder „Es war nicht alles schlecht“ oder „Mach dich aus den Staub“.
Vor allem sind es aber (oder gerade) die Texte, welche das Album so toll macht. Wie immer handeln diese von ganz normalen Dingen des Lebens wie Freundschaft, Liebe, Einsamkeit oder Hoffnung. Wie immer sind die Lyrics dabei auch oft mehrdeutig. Sie machen auf jeden Fall Spaß. Ich singe zu der Musik immer lauthals mit und hatte schon oft einen Ohrwurm von so manchem Song. „Mit Haut und Haar“ ist einfach genial.
Ein Wort noch zu den zwei Bonustracks: Ich kannte das Album schon sehr lange und hätte die zwei Extratracks wohl auch nie kennengelernt, wenn ich das Album nicht letztes Jahr noch einmal nachbestellt hätte. Die Tracks sind nämlich auf der CD nicht vorhanden, sondern nur MP3-Version des Albums. Also hab ich durch den Audio-Rip von Amazon erst diese Lieder entdeckt. Der erste Track ist eine alternative Version von „Mein Mikrofon“, welche im Gegensatz zur normalen Variante deutlich elektro-lastiger ist. Das eigentliche Highlight ist aber der zweite Bonussong „Das Schiff versinkt“ (den Satz hört man ja öfters auf dem Album…). Ich hatte Tränen in den Augen als ich das Lied zum ersten Mal hörte. Sofort war die Gänsehaut da! Jennifer singt diesen Song sehr gefühlvoll. Dazu kommt dann noch eine spärliche, aber effektive Begleitung der Band, und schon hat man einen - soweit lehne ich mich jetzt einfach mal aus dem Fenster - der besten Jennifer Rostock Songs. Schade, dass dieser Song nicht auf dem regulären Album vorhanden ist (wohlmöglich hätte ich sonst meinen Album-Favoriten gefunden…)!
Zusammenfassend kann ich sagen, dass Jennifer Rostock mit „Mit Haut und Haar“ ein ausgezeichnetes, erwachsenes und kraftvolles Album erschaffen haben. Die Qualität konnte im Vergleich zum Vorgänger sogar noch erhöht werden. Mit dem Erstling „Ins offene Messer“ hat dieses Album nicht mehr wirklich viel zu tun. Meine Empfehlung: Hört das Album am besten laut. „Mit Haut und Haar“ war 2011 ihr bisher bestes Album und rückblickend behaupte ich mal, dass es selbst der Nachfolger „Schlaflos“ schwer hatte, sich gegen dieses starke Album zu behaupten. Für mich ist es immer noch ihr bißher (April 2016) bestes Album (das neue Album ist hoffentlich bald da!!). Ich kann „Mit Haut und Haar“ gar nicht oft genug hören und dabei „abrocken“ – Suchtpotenzial ist definitiv vorhanden. Also: 5 von 5 Sternen – ohne zu zögern!

Hoffentlich steht bald die nächste Tour an! ;-)
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am 5. Dezember 2011
Ich bin ein absoluter Musikjunky anders kann ich es gar nicht sagen.
Neben den Böhsen Onkelz, Rammstein und Guns N Roses feier ich Jennifer Rostock total. Das Album bietet so viel Abwechselung und ich höre sie immer wenn ich tattowiert werde.
Sie verbreitet mit ihrer Musik sehr viel gute Laune, die Backroundmusik ist immer genial zu den Liedern abgestimmt und die Songtexte sind einfach nur super und garantieren für einen Ohrwarum.
Nur ein paar mal hören und schon kann man die Lieder mitrocken...

Alles in Allem ein wirklich geniales Album das endlich mal wieder den deutschen Rockhorizont erweitert.
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VINE-PRODUKTTESTERam 31. Juli 2011
Für die langjährigen Freunde Jennifer Weist und Johannes "Joe" Walter gab es nie einen Plan B. Musiker-Sein ist eine Passion, der sie nun schon seit vielen Jahren nachgehen. Seit 2007 zusammengefasst in einer Elektro Pop/Punk Band namens "Jennifer Rostock", die sich zu Beginn schnell über das Medium Internet verbreitet und dadurch die Aufmerksamkeit eines Majorlabels auf sich zieht. Das Debüt "Ins offene Messer" begleitet von der Teilnahme am Bundesvision Song Contest 2008, sowie zahlreichen Liveauftritten als Headliner und Spielzeit im Rahmen der MTV Campus Invasion. Ihr Nachfolger "Der Film" gefolgt von einem 90-minütigen Dokumentarfilm, welcher jedoch nicht darüber hinwegtäuschen kann, das den Wahlberlinern ein wenig der Biss abhanden gekommen ist. Von der Energie und Kratzbürstigkeit des Erstlings nur noch wenig zu spüren. Stattdessen gibt man sich ganz gern sogar als musikalischer Leisetreter - ein Umstand, der nicht zuletzt den lebhaften Bühnenshows den ungezügelten Charakter nimmt.

Jahr Nummer 4, Album Nummer 3. Und es scheint als habe man sich wieder auf die eigentlichen Stärken zurückbesonnen. Die Worte "Viel Verpackung und wenig Inhalt" umschreiben den Vorgänger treffend. Davon ist man abgekommen und konzentriert sich nun wieder mehr auf das Wesentliche: die Musik. Bereits der Opener "Der Kapitän" weist die Richtung, in die die nächsten 40 Minuten führen - vorwärts. Da ist er wieder, der aufgedrehte Elektro Pop mit ungestümer Glam Punkattitüde, dem man sich weder in der Disco noch auf einem Livekonzert entziehen kann. Die Single "Mein Mikrophon" eingängig, tanzbar und mit hohem Wiedererkennungswert. "Meine bessere Hälfte" spinnt den Discobogen sogar noch weiter und pumpt sich mit Keyboardklängen und elektronischen Beats durch die Lautsprechermembran. Auch wenn sie auf Terrain bewegen, das Bands wie "Ideal", "MIA" und "Wir sind Helden" bereits erschlossen haben, gelingt es "Jennifer Rostock" alles irgendwie eigen klingen zu lassen. Erneut meisterlich beugt man die deutsche Sprache für die eigenen Zwecke, glänzt mit Wortwitz und wieder gewonnenem Elan. Balladen lässt man dabei praktisch gänzlich außen vor. Zwar stimmt man bei Songs wie "Ich kann nicht mehr" oder "Zwischen Laken und Lügen" auch mal ruhigere Töne an, lässt bei "Insekten im Eis" ein wenig der Melancholie die Oberhand, aber es überwiegt das Tempo, der Spaß und die Leidenschaft - prädestiniert für eine anstehende Clubtour. Räume für Experimente wurden frei gemacht und gerade diese haben es in sich. "Es war nicht alles schlecht" wird durch Shouts von "War From A Harlots" Frontmann Nico Webers nur noch besser und spannt den Bogen zwischen Poppern, Punkern und Hardcoreheads. "Fuchsteufelwild" fast schon hysterisch überdreht. Haare schütteln und Mitspringen erlaubt. Fazit: Alles richtig gemacht, was man beim letzten Album noch verhauen hat.

Anspieltipps: "Mein Mikrophon", "Es war nicht alles schlecht" und "Wasser bis zum Hals"
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am 30. August 2011
Jennifer Rostock sind für mich Rock'n'Roll pur. Warum? Ihre Musik hat mächtig Power. Mal ganz davon abgesehen, dass sie auch ein tolles Gespür für Melodien haben. Zwar gibt es auch immer mal ruhigere Passagen auf ihren Alben, aber die Grundstimmung geht eben mächtig nach vorne. Musikalisch mag das zum Teil ein bisschen nach NDW-Zeiten klingen, wobei ich persönlich nie das Gefühl habe, dass ihr Sound altmodisch oder nicht eigenständig ist. Und speziell den Gesang finde ich dann als I-Tüpfelchen herausragend. Die gute Jennifer hat, mal ganz einfach gesagt, das komplette Repertoire drauf. Von gefühlvoll gesungenen Passagen bis zu wildem Geschrei. Die Frau hat echt Dampf in ihrer Stimme. Und als krönender Abschluss kommen dann noch sehr unterhaltsame Texte dazu. Diese sind witzig und mit vielen Wortspielereien gespickt.
Das alles zusammen ergibt einen wahnsinnig unterhaltsamen Mix. Und ich persönlich kann nur sagen, dass ich bei Jennifer Rostock nur sehr schwer ruhig sitzen bleiben kann. Das ist einfach Musik, zu der man sich bewegen muss. Und genau das, macht meiner Meinung auch Rock'n'Roll aus.
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am 17. Mai 2016
Super band, Ich war schon auf zwei live Konzerten von ihr. Und finde das es super ist das sie wie auf Ihren Album auch in "echt" klingen, nicht so vom Computer "verbessert" wie andere bänds und Sänger sondern einfach einmalig.
Ihre Texte sind auch echt extrem gut. Klingen super und machen echte ohrwürmer 😏😂.
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am 12. März 2012
Ich muss meinen Vorredner leider recht geben,...
Aufgeteilt ist die Platte doch recht klar: Zur einen Hälfte finden sich Songs in gewohntem rebellischen Manier (Der Kapitän, Mein Mikrofon, Lügen haben schöne Beine,...) die andere Hälfte besetzen die "Love-Songs"... die textlich absolut nicht überzeugen können, dafür gibt es in unserer Zeit schon zu viele Liebes-Balladen.
Ich habe das Gefühl, dass zwanghaft noch Lieder zurecht geschustert worden sind, damit das Album voll wird. Nach dem Motto: Ein Album hat 13 Songs, wir haben 7, meinetwegen 8 Songs....der Rest muss noch irgendwie voll werden!
Mich hat Jennifer Weist mit ihrer unglaublichen, rohen und sehr ungewöhnlichen Stimme überzeugt, die hier doch nur maximal bei der Hälfte der Songs zur Geltung kommt...die andere Hälfte würde man doch eher als "Kitsch" bezeichnen mit (unpassend)weichgespühlten Tönen und klischeehaften Texten (Verflossene Liebe, Fernweh, innere Unruhe)
Fazit: 50% top- 50% flopp
Richtig überzeugen konnte die Platte nicht, auch wenn gute Ansätze vorhanden waren. Mir scheint die Band driftet langsam aber sicher ab von ihrer Pol-Stelle hin zum Mittelpunkt (Klartext: Mainstream)
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am 30. Juli 2011
Ich habe lange auf das neue Album dieser fantastischen Band gewartet und das Warten hat sich gelohnt, denn meine Erwartungen wurden bei weitem übertroffen.
Es ist eine deutliche Steigerung & Weiterentwicklung zu den beiden Vorgängern "Ins offene Messer" & "Der Film" zu spüren und obwohl ich dachte mehr Jennifer Rostock geht nicht, hat mich "Mit Haut und Haar" vom Gegenteil überzeugt.
Rockiger & Elektronischer als je zuvor überzeugen Jennifer Rostock in diesem Album vom ersten bis zum letzten Titel.
Jeder Song ein Volltreffer gespickt mit genialen textliche Metaphern, Wortspielereinen & Rythmen.
Dieses Kunstwerk der Musikgeschichte verspricht Abwechslung und hat die Anti-Langeweile Garantie.
Reinhören lohnt sich - kaufen noch viel mehr.

Alle Songs dieses Albums gehen in Kopf, Herz und Beine unter den 13 Songs befinden sich keine klassischen Balladen, wer trotzdem Lust hat Jennifer Rostock in etwas ruhiger Form zu erleben oder wem 13 Songs nicht reichen, der hat dann die Möglichkeit sich weitere Bonustracks als MP3 Download zu erwerben.

Meine Anspieltipps: Der Kapitän, Insekten im Eis, Meine bessere Hälfte, Der Horizont, Hier werd ich nicht alt.

Kunstvoll, Genial, Rockig, Elektrisch, Kreativ, Abwechslungsreich, Anspruchsvoll toll toll toll

Wie die Haut das schwerste, größte und funktionell vielseitigtes Organ unseres Organismus ist und die Haare noch Monate später einige Geheimnisse offenbaren so auch "Mit Haut & Haar"!

Mir fehlen die Worte...ich geh mal weiter hören!
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