weddingedit Hier klicken muttertagvatertag Cloud Drive Photos Learn More madamet bruzzzl Hier klicken Fire Shop Kindle Sparpaket Autorip GC FS16

Kundenrezensionen

3,4 von 5 Sternen11
3,4 von 5 Sternen
Ihre Bewertung(Löschen)Ihre Bewertung


Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

am 4. September 2008
Ermittler Süden sucht eine verschwundene Frau; sein Weg führt ihn von der münchner Kneipenwelt nach Italien.
Eigentlich handelt es sich bei dem Buch nicht um einen Krimi sondern vielmehr um eine Sozialmilieustudie. Ani entwickelt auch ohne Mord, Schusswechsel und Verfolgungjagt einen tollen Spannungsbogen, so dass man das Buch kaum aus der Hand legen mag.
0Kommentar|2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 2. Juni 2010
Ein Buch, das man nicht mehr weglegen kann, man glaubt die Figuren und die beschriebenen Orte förmlich zu sehen.
0Kommentar|2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 11. Dezember 2014
Teil 7 der Süden - Reihe startet nicht wie gewohnt in Deutschland/München, sondern in Italien.
Nicht lange und es gibt einen Zeitsprung ein paar Wochen zurück, kurz darauf gehen wir noch
einmal in der Zeit zurück, diesmal etwa 10 Jahre. - Diese Zeitsprünge habe ich gut überstanden,
es gab keine Verwirrung oder dergleichen.

Südens neuen Fall fand ich wieder sehr interessant. Es wird zwar immer jemand vermisst und
gesucht, aber der Autor schafft es trotzdem, durch seine detailgetreuen Beschreibungen der
Charaktere und Situationen, Abwechslung und Spannung in die ganze Sache zu bringen. Obwohl
ich hier leider gestehen muss, dass ich vergleichsweise lange gebraucht habe, mir die
Buchfiguren zu merken.

Genial war hier aber, dass Tabor Süden einen Fall, der vor 10 Jahren aktuell war, durch eine
verhungerte Männerleiche in der Gegenwart, wieder aufrollen und sogar erfolgreich abschließen
konnte. - Das war wirklich gut umgesetzt!
Soraya, die "Königin", die dem Buch seinen Titel gibt, hat ein Geheimnis auf Lager, das äußerst
bestürzend und abartig ist. Das Geheimnis für sich herauszufinden lohnt sich allemal.

Die Atmosphäre ist wie in jedem Süden sehr ruhig, wortkarg. Die stillschweigende Klarheit und
Gewissheit Südens, gespickt mit außerordentlich genau und einzigartig skizzierten Charakteren,
verleihen dem Ganzen ein unheimlich gutes Flair, in das man gerne eintaucht.

Blöderweise haben mich die ersten Sätze des Buches so neugierig gemacht und ziemlich hohe
Erwartungen geweckt, weil da die Rede von einem Blutbad, Massaker ist, leider aber, war die
Aufklärung dieser "Sache" dann aber eine klitzekleine Enttäuschung.

Nichtsdestotrotz ein ganz gut gelungener, Spannung aufbauender, neuer Fall für Süden und sein
Team, der es wieder mal wert war zu lesen. Einen Stern ziehe ich aber trotzdem ab, weil ich
diesmal mit dem merken der Buchfiguren, beinahe bis zum Schluss, erhebliche Probleme hatte.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 19. August 2014
Wer von martialischen Mainstream-Thrillern gelangweilt ist, 63%ige Happyendings aushält, Tiefgang nicht scheut und seine Depression nach einem Hausbesuch wieder ins All schicken kann, wird sich möglicher Weise an Tabor Südens Fersen heften.
Diese literarische Erfindung von Mannsbild, dessen Vater dereinst konsequent unter Hinterlassung eines Zettels und einer Jacke verschwand, verdingt sich lange Jahre an der Seite eines Freundes aus Kindheitstagen als Kommissar in der Vermisstenstelle der Münchener Polizei. Er legt aus gutem Grund eine Kneipenjobphase in Köln ein, um später für naheliegende berufliche Veränderungen erneut in München einzukehren. Überhaupt scheint ihm Einkehr in vielerlei Hinsicht Schicksal und Kompetenz zugleich zu sein: Kneipen, Insich, Frauen...
Friedrich Anis Serie ist als Aneinanderreihung von Einladungen zur facettenreichen Begegnung mit (allzu-)menschlichen Verhaltensweisen lesbar. Aber das Verständnis hat Grenzen: Überzeugte Nazis, gewalttätige Arschlöcher, hirnamputierte Schnösel und Ignoranzlerinnen mag er so gar nicht – und benimmt sich entsprechend. Was das Harte dann härter und das Weiche noch weicher macht, ist die immer wieder aus dem Hinterhalt auftauchende Ani-Poesie. So geniesst die Leserin viel Feinsinniges über den nervenaufreibenden, verführerischen und einsamen Einsatz (männlichen) Schweigens, über die kluge, mutige Tapferkeit gequälter Kinder, über traurige Wohnungen hinter deutschen Gardinen, in guter Absicht verlogene Beziehungen, die Sternenaugen Verstorbener, Nacktheit in Wohnungen-Betten-Wäldern. Kurz: Liebe, Loyalität und Angst in allen Schattierungen - wie wir Säugetiere halt so sind.
Ich weiß nicht, was es kostet, den Süden zu schreiben, und ich bin froh, dass Ani diesen Preis zahlt.
Für mich ist diese Serie unverzichtbar und ich danke (wie Ani es an einer Stelle in „Süden“ tut) O. Berben für den Schubs, der bewirkte, dass Tabor Süden weiter über's Papier tanzt. Irgendwann wird sicherlich Schluss sein, aber dann fange ich eben von vorne an. „Sleepless nights don't bother me at all!“...
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 22. September 2015
Es muss nicht immer München sein - Kommissar Süden verschlägt es im Rahmen seiner Ermittlungen diesmal größtenteils nach Friaul, wo es dem Schwerenöter fast, aber auch nur fast, gefallen könnte. Insgesamt solide Krimi-Kost, bei der es wieder einmal gilt, einen in der Vergangenheit liegenden gordischen Knoten zu durchschlagen, um der vermissten Person auf die Spur zu kommen. Dabei bedient sich Ani wie so oft verschiedener Zeitebenen, was meist klappt, manchmal aber auch für leichte Verwirrung sorgt. Vom Aufbau her sehr nett fand ich, dass der Roman mit der vagen Erwähnung einer "Blutnacht" beginnt, die dann aber erst gegen Ende des Buchs wirklich erklärt wird. Das Hauptthema dieser Süden-Folge möchte ich aus Spoiler-Gefahr nicht vorwegnehme, was ich persönlich aber als Leser späterer Romane nostalgisch-berührend fand, dass das Ermittler-Trio Süden/Heuer/Feyerabend hier noch vereint ist. Eine der typischen ersten, kürzeren, schnell lesbaren Süden-Erzählungen, in der der Protagonist noch nicht ganz so durch den Wind ist wie gegen Ende seiner Polizei-Karriere.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 19. Mai 2003
Ich war recht skeptisch, als ich dieses Krimi geschenkt bekam und ließ ihn erstmal einige Wochen liegen. Aber dann hatte ich kein anderes Buch mehr zu lesen und dachte: Probier's einfach aus.
Das Experiment ist gelungen! Ich fand dieses Buch in erster Linie spannend und die Darstellung der Charaktere ist Ani meiner Meinung nach gut gelungen. So ist der Krimi irgendwie auch witzig zu lesen, und viel mehr kommt er leicht daher und ufert nicht ins endlose und belanglose aus.
Ich würde sagen: unbedingt ausprobieren! (zur Erklärung: "Unbedingt" ist eins der Stammwörter von Tabor Süden, dem Hauptermittler.)
Morgen werde ich mir den nächsten Süden-Krimi schnappen und bis tief in die Nacht lesen :-)!
0Kommentar|2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
VINE-PRODUKTTESTERam 15. Januar 2003
Das war mein erster Krimi mit dem Ermittler Tabor Süden - aber ich denke auch mein letzter. Es war alles ganz nett, aber ich fand weder den Hauptkommissar besonders spannend oder interessant als Ermittler noch gefiel mir die Handlung und ihre Auflösung besonders. Schon nach der Hälfte hatte ich die Lust zum Weiterlesen verloren und las nur aus Pflichtgefühl das Buch zum Ende. Das Thema, Inzest in einer speziellen Ausprägung, war interessant und auch ungewöhnlich, aber trotzdem stellte sich das spannende Element für mich nicht ein, auch die übrigen Charaktere blieben etwas blass und konturlos für mich. Von daher kann ich das Buch nicht weiterempfehlen.
0Kommentar|5 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 30. Dezember 2004
Von Ani hatte ich noch nie etwas gehört. Ob ich weitere lesen werde? Keine Ahnung. Der Band hat Stärken und Schwächen. Ani beobachtet gut und kann mit wenigen Worten sehr präzise beschreiben. So ist etwa das Dorf Tissano, die Villa und das Mobiliar von den inzwischen toten Hühnern bis zum Miniaturschwein Liesl perfekt beschrieben. So trifft man sie an, wenn man dort einen Besuch macht. Die Beschreibungen sind dabei so genau, dass mir auch wieder Zweifel kommen. Ist es eigentlich statthaft, die Realität einfach abzuschreiben? Kann man nicht auch eine gewisse Verarbeitung erwarten? Ob Walter von der Bar im Dorf begeistert wäre, wenn er wüsste, dass er persönlich und namentlich in einem Krimi auftaucht? Andere sind dafür schon vor Gericht gezogen worden.
Wirklich schlecht ist über weite Strecken die Sprache. Da gibt es grausame Formulierungen, sinnlose Sätze, peinliche Beschreibungen. Das darf ein Lektor nicht durchgehen lassen. Die Süddeutsche Zeitung schwärmt vom deutschen Simenon. Die editorische Sorgfalt des Diogenes Verlag hätte hier jedenfalls gut getan.
Insgesamt eine laue Story, teilweise grossartige Beschreibungen, teilweise jämmerliche Sprache. Sehr durchwachsen.
0Kommentar|2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 13. Dezember 2008
Der Klappentext versprach einiges. Doch die Lektüre war eher enttäuschend. Der Fall wusste nicht zu fesseln, ich konnte mich für das Schicksal der verschwundenen Person nicht erwärmen. Das Ende war dann auch nicht so erzählt, dass es überraschend wäre.
Der Roman ist sehr dialoglastig, schätzungsweise 80% des Textes bestehen aus Gesprächen. Das muss ja nicht nachteilig sein, so könnte sich ein Krimi ja vom üblichen Action-Einheitsbrei abheben. Etwas mehr "Bewegung" hätte der Geschichte aber gut getan.
Einziges Higlight sind die spitzfindigen Kommentare des Kommissars Tabor Süden (dessen Name vielleicht sogar das kreativste Moment des Romans ist).
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
HALL OF FAMEam 17. Mai 2003
Friedrich Ani begibt sich mit seinen Tabor Süden-Bücher - so auch mit "Süden und das Geheimnis der Königin" (Knaur 62073 - 2002) - in ein bislang nicht beackertes Genre des Kriminalromans, nämlich der Vermißtenfälle. Diesmal wird im 4. Fall der Süden-Serie - wie gehabt in München - in einem seit Jahren leer stehenden ehem. Gasthaus die Leiche eines Unbekannten gefunden, der dort gelebt hat und unbemerkt verhungert ist. Sein Name - Francesco Grasso - wird durch einen Zufall eruiert, doch Hauptkommissar Süden bereitet die Tatsache, daß er bei sich das Bild einer Frau - Soraya Roos - hatte, die seit 10 Jahren vermißt ist, Sorgen, weshalb er die alte Akte wieder hervorholt und den Fall erneut aufrollt. Über einen Bekannten von Francesco Grasso, den ehem. Kellner Ewald Sturm, dessen früheren Chef "Charlie" Brick samt Gattin und die Eltern der Verschollenen macht er sich Stück für Stück ein Bild der nahezu spurlos Verschwundenen und Gedanken über die Gründe ihres Verschwindens. Dies führt zu einem Einsatz im Friaul, wohin sich die Münchener Polizistentruppe begibt. Und dort kommt es zur blutigsten Nacht, die der kleine Ort Tissano je erlebt hat, "una notta apocalittica", bevor der Fall aufgeklärt ist.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden

Gesponserte Links

  (Was ist das?)