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TOP 500 REZENSENTam 17. Juni 2014
Normalerweise entscheide ich mich vor der Bestellung und bleibe dann auch dabei. Aber kaum hatte ich mich entschieden und die Cortina bestellt, landete die mir sonst zu teuere Gusto im Blitzangebot. Da mich der größere Behälter reizte, habe ich diese auch bestellt und kann jetzt die Ergebnisse vergleichen.

Beide Maschine haben einen Kompressor.
Vorteile:
- Spontanes Eis herstellen möglich, auch ohne vorgekühlte Zutaten und gefrorenen Mischbehälter.
- Mehrere Portionen/Sorten können nacheinander hergestellt werden.
- Im Gefrierschrank nimmt nicht ständig der Gefrierbehälter für die Eismaschine Platz weg.

Nachteile:
- Größer (ungefähr so groß wie eine Brotbackmaschine, die Gusto nur unwesentlich größer als die Cortina).
- Deutlich teurer.
- Relativ schwer.

Lautstärke:
Beide Maschinen hören sich ähnlich an wie eine Brotbackmaschine während des Knetvorgangs. Kein Küchenrausschmeißer, aber beim Fernsehen oder während des Essens sollte die Küchentür zu sein. Der Kompressor macht dabei fast keinen Unterschied, das Rührwerk ist laut.

Optik:
Die Gusto sieht mit der spiegelnd-schwarzen Oberfläche schicker aus. Da die Maschine aber bei Nichtgebrauch bei mir im Keller steht, spielt es (für mich) keine Rolle.

Zusammenbau:
Im Prinzip gleich - Topf rein, Rührer rein (der Rührhaken der normalen Cortina sieht anders aus als auf dem Foto, bei der Schuhbeck-Edition ist die tatsächliche Form auf dem Foto zu sehen), Deckel drauf und arretieren. Simpel.

Zubehör:
Bei der Cortina ist ein Meßbecher mit Milliliter und Cup-Einteilung sowie ein Plastik-Spatel mitgeliefert. Mit diesem kommt man gut an das Eis, da normale breite Plastiklöffel nicht gut an den Boden kommen. Bei der Gusto gibt es ebenfalls einen Meßbecher und einen Portionierer, der aus meiner Sicht viel zu große Kugeln macht und nur in weichem Eis funktioniert.

Ergebnis (Eis):
Cremiges Eis bereiten beide Maschinen zu. Am Ergebnis hatte ich nichts zu Meckern. Wer es fest genug für Kugeln will, sollte noch mal eine Stunde nachgefrieren lassen, ansonsten ist das Eis direkt servierbar. Der Rührer ist dicht genug am Rand, dass nicht zu viel am Rand festfriert. Hier ist die Guste ein klein wenig besser, d.h. der Spalt ist kleiner. Der Kompressor der Gusto ist stärker, so dass die gleiche Menge ca. 5 Minuten früher fertig ist. Bei vorgekühlten Zutaten ist eine Füllung aus ca. 700-800 ml Rohmenge in 30-40 Minuten fertig, je nach gewünschter Konsistenz. Bei Zimmertemperatur dauert es etwa 10 Minuten länger.

Unterschiede:
- Füllmenge: Cortina 1.5 Liter (eher weniger), Gusto 2 Liter (gebe auch nicht mehr als 1 Liter Zutaten hinein, da es sich sonst gegen den Deckel drückt). Für 4 Personen reicht meines Erachtens auch die Cortina aus.
- Einstellmöglichkeiten: Bei der Cortina nur Zeitwahl, nach 2 Minuten Mischen schaltet sich der Kompressor zu. Wird das Eis nach Fertigstellung nicht herausgenommen, schaltet sich nach 10 Minuten der Kompressor wieder ein und kühlt. Bei der Gusto hat man die Wahl zwischen nur Rühren (nutze ich, um z. B. noch mehr Zucker unterzurühren), nur Kühlen oder Rühren + Kühlen (also Eiszubereitung). Auch diese Maschine schaltet nach Fertigstellung des Eis auf Kühlen um. Bei beiden Maschinen sollte man das fertige Eis allerdings bald herausnehmen, sonst hängt ein fester Block am Rührer. Die Cortina hat noch eine Temperaturanzeige, die Gusto nicht. Ist allerdings nicht wirklich notwendig.
- Reinigung: Bei der Cortina ist in der Mitte des Behälters eine Art Rohr, auf das der Rührer gesetzt wird. Daher kommt man schlecht an den Boden des Behälters und die Reinigung ist etwas schwerer. Das Eis ist auch schlechter herauszunehmen. Dafür gibt es keine Stellen, an denen Wasser hinein laufen und Probleme verursachen kann. Spülmaschine ist nicht erlaubt, aber ins Spülbecken werfen und spülen geht. Bei der Gusto ist nur ein Dorn am Boden, was das Entnehmen des Eises deutlich erleichtert. Dieser wird allerdings von unten angetrieben und dreht den Rührer, deshalb darf der Behälter nicht ins Wasser getaucht werden. Spülen also nur mit eingefülltem Spülwasser, nicht mal eben ab ins Spülbecken. Lästig! Ich hoffe, hier kommt es nicht zur Rostbildung wie bei einer der Vorgängermaschinen, da zumindest Kondenswasser (eiskalter Behälter...) ja doch eindringt. Spülmaschine ebenfalls tabu.

Ich habe mich aufgrund der Füllmenge und der leichteren Entnahme des Eises für die Gusto entschieden, wäre aber ohne das Blitzangebot auch mit der Cortina glücklich geworden.

Mein derzeitiges Lieblingseis, in 5 Minuten zusammengerührt:
500ml Vanillejoghurt, 100ml Sahne, 4 gehäufte El Magerquark und 80 gr Zucker
Mit dem Stabmixer kurz durchgemischt und ab in die Eismaschine (Dauer ca. 30 Minuten). Gibt ein leckeres Vanilla-Cheesecake-Eis. Klasse mit frischen Erdbeeren, roter Grütze oder Rhabarberkompott.
Wer es einfrieren will, kann noch einen Löffel Johannisbrotkernmehl dazu geben, dann bleibt es besser portionierbar.

Auch lecker, besonders im Sommer: Einfach einen Liter Sauerkirschnektar oder Multisaft in die Eismaschine geben und solange rühren lassen, bis eine Slush-artige Konsistenz erreicht ist. Finden meine Kinder besser als Slush-Eis und ich weiß, was drin ist.
Für den Cocktailabend läßt sich das Sauerkirsch-Slush auch noch mit einem Schuß Vodka anreichern ;-)
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am 12. April 2015
Hallo,

wir hatten uns nach ein wenig Recherche für die Unold Cortina entschieden. Uns sprach Aussehen, Volumen des Eisbehälters, Leistungsdaten und die geringere Lautstärke des Gerätes an.
Generelle Gründe für die Anschaffung einer Eismaschine:
Wir wollten wissen was im Eis drin ist das wir essen.

Das Gerät steht bei uns nicht dauernd in der Küche ( nimmt zu viel Platz weg) sondern nur dann wenn Eis essen angesagt ist ( Wochenende, Ostern, etc)

Das Eis welches wir bis jetzt damit gemacht , Vanilleeiscreme, Schokoladeneiscreme ( 3 Varianten), Zitronensorbet ( 2 Varianten), Blaubeereiscreme.
Geschmeckt haben alle Varianten, gehaltvoll waren diese ebenfalls - ob das jetzt gesünder ist... hmm in jedem Fall ist es hochkalorisch.
(Beispiel: 300 ml Milch, 150 g Creme double, 250 g Bitterschokolade ( mind 70%) im Topf schmelzen dann mit 4 Eigelb und 50-100g Zucker kurz aufkochen - abkühlen lassen)

Bedienung der Maschine ist simpel - 3 Knöpfe. Manko: sobald der Stecker eingesteckt ist die Maschine immer an - ein richtiger Ausschalter fehlt. Das Gehäuse ist Edelstahl insofern wer es gerne blitzblank haben möchte muss hier öfter putzen - Edelstahl halt. . Die relevanten Daten auf dem Display sind die Minuten wie lange das ganze dauen soll. Es wird auch noch die Temperatur angezeigt.

Der Behälter- Einsatz ist aus meiner Sicht groß genug und aus dickem Aluminium, der Rührstab aus wertigem Plastik.

Eis kann damit innerhalb von 30 Minuten bis 60 Minuten produziert werden - kommt auf die Menge an, die Temperatur der Zutaten und wie fest man es gerne hätte.
Eine gute Idee ist es in jedem Fall den Behälter nicht zu voll zu machen - 50-75 % auf keinen Fall mehr - durch das Rühren wird Luft in das Eis gemischt und das Volumen vergrößert sich .

Der Lautstärkepegel ist ok - ist leiser als unser Mixer - meine Befürchtung das der Kompressor laut ist hat sich nicht bestätigt - laut ist nur das Rührwerk.

Warum nur 4 Sterne?
Das Eis herauszubekommen ist nicht gerade simpel ca 20 % bleiben schon mal an dem Rührstab hängen - der reichlich Ecken und Kanten hat - klar es findet sich immer ein dankbarer Abnehmer der das Ding ableckt - ist auch die beste Variante.
Mit dem beigelegten Eisschaber ( ohne das Ding wären wir aufgeschmissen gewesen) - hat nämlich genau die richtige Breite und Form um das Eis aus dem Behälter zu bekommen - es ist nicht sehr viel Platz zum rangieren, da in der Mitte die Fassung für den Rührstab ist.

Der Motor ist ein wenig schwächer als ich dachte - wenn man das Eis ein wenig fester mag kommt der Motor und das Rührwerk schnell an seine Grenzen - das hört man an dem gequälten Klang - dann weiß man schon, jetzt ist es Zeit um in die Küche zu gehen.

Will man festeres Eis - Rührstab raus ziehen und diesen an einen dankbaren Abnehmer geben. und die letzten 5-10 Minuten einfach nur die Kühlung weiterlaufen lassen. Lässt man den Kühlstab drin - hat man ein echtes Problem - dann muss man den Einsatz raus nehmen diesen ein wenig antauen lassen... man kommt schon an sein Eis ist nur mit ein wenig Arbeit und Geduld verbunden.
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am 8. Mai 2011
0,90 für eine Kugel Eis in der Eisdiele ! Dann lieber eine Packung aus dem Supermarkt !
Doch warum nicht mal Eiscreme selber machen ? Rezepte gibt es ja genug im Internet.
Dazu kommt, Selbermachen macht Spaß und man weiß was drin ist.
Also habe ich nicht lange überlegt. Ein wenig ins Netz geschaut und mich für den Testsieger die Gaggia Gelatiera entschieden. Die auch hier bei Amazon, fast nur positive Bewertungen hat. Die paar negativen werden mich nicht treffen, habe ich gedacht.
Doch zu meinem Pech kam die Gaggia auch defekt bei mir Zuhause an. (siehe Kundenrezension)
Dass sich dieses Pech als Glück herausstellen wird, ahnte ich noch nicht.
Die Gaggia eingepackt und zurück damit. Da ich mir weiteren Ärger mit einer Gaggia ersparen wollte, habe ich mir mein Geld wiedergeben lassen.
Da der Wunsch nach einer Eismaschine immer noch bestand hatte, wurde erneut im Internet gesucht.
So bin ich auf die Unold Cortina 48806 gestoßen. Diese taucht im Eismaschinen-Test nicht auf. Dort wird Unold von der 48816 de Luxe vertreten. Mit einem gutem Test-Ergebnis, doch hatte mir das Design und der außen angebrachte Motor nicht gefallen. Anders bei der Cortina, diese ist von der Bauart der Gaggia ähnlich. Doch die Unold ist nur halb so teuer wie Gaggia. Doch kann sich die Unold mit dem Testsieger vergleichen ? Ich wollte es wissen und habe die Unold gekauft !

Nun zu Wesentlichen:
Die Unold ist in der Verarbeitung "Top" 5 Sterne ! Edelstahl- Kunststoff-Gehäuse, Digitaler-Timer mit Temperatur-Anzeige, LCD- Display, Deckel mit Bajonett-Verschluss, Mischer aus Kunststoffe und stabil, Eisbehälter aus Alu mit Tragebügel. Der Motorlauf ist rund und gleichmäßig und die Geräusche des Motors und Kompressor, eher ein Summen als ein Brummen. Fünf Sorten Eis wurden am Wochenende mit der Unhold hergestellt. Erdbeereis, Schokoladeneis, Mohneis, Käsekucheneis und Frozen-Joghurt. Allesamt ein Träumchen (würde Horst Lichter sagen) Zugereitungszeit lag zwischen 35-50min, da war das Eis mehr als nur stichfest. Die Zutaten hatten vorher Kühlschranktemperatur. Mein Favorit ist der Frozen-Joghurt wunderbar cremig (Rezepte im Netz)

Zum Vergleich die Gaggia:
Die Verarbeitung "Mäßig" 3 Sterne ! Kunststoffgehäuse (nicht so hochwertig wie der, der Unold), Aufziehbarer Zeitmesser (Eieruhr) minderwertig, Eisbehälter aus Alu, Mischer (2 Stück) aus Kunststoff und stabil. Der Motorlauf ist rund aber knarrend (Plastikzahnräder?). Der Kompressor summt/brummt etwas lauter als bei der Unold. Die Qualität der Eiscreme kann nicht beurteilt werden, da der Kompressor schon nach etwa 15min Laufzeit wegen Überhitzung ausschaltete und auch nach der Abkühlung nicht länger als 10min kühlte.

Meine Empfehlung ist die Unhold Cortina ! Sie wäre bestimmt Testsieger geworden, wenn sie gegen die Gaggia angetreten wäre. Außerdem lässt sich für die gesparten 170€ jede Menge Eiscreme herstellen.
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am 31. Mai 2014
Die drei negativen Punkte zuerst:
- Im Betrieb riecht die Maschine leicht nach gegrilltem Kunsstoff. Komt aus der Abluft des Kühlkompressors.
- 1,5 Liter ist eine echte Übertreibung. Ein Rezept mit 1 l Flüssigkeit führt zu 1,1 - 1,2 Liter Eis. Mehr geht nicht. Sonst klebt es am Deckel.
- größere Fruchtstücke bleiben im "Rechen" des Rührwerkes hängen und sind am Schluss alle dort versammelt. Also halbe Erdbeeren oder ähnliches ins Eis funktioniert nur eingeschränkt.

Ansonsten gibt es nur Positives zu Berichten:
- kinderleichte Bedienung: Unsere Neunjährige produziert völlig eigenständig ihr eigenes Eis und kriegt die Maschine hinterher auch wieder sauber.
- Eigentlich werden nur der herausnehmbare Becher, der Rührer und evtl. der Deckel schmutzig. Diese kann man problemlos im Spülbecken einweichen oder in die Spülmaschine packen.
- Das Eis schmeckt hervorragend, Wenn man es bei hohem, Fruchtanteil und ganz voller Maschine fest und nicht zu cremig mag, so macht es Sinn, 70-80 Minuten zuzubereiten. Auch das ist problemlos möglich, indem man nach mindestens 20 Minuten kurz abbricht unddann noch mal eine höhere Laufzeit, z.B. 60 Min eingibt
- und natürlich: Man bekommt klasse Eis und weiß was drin ist. In unserem Fall meistens 40% Früchte, 20% Milch, 20% Joghurt oder Sahne und max 20% Zuck.er. Vor dem Essen mixen - rein in die Maschine und nach dem Essen ist das Eis fertig.
Genau so hab ich es mir vorgestellt. Eis ohne Reue, Frisch gemacht und gesund wie ein Milchshake oder ein Müsli.
Meine Mädels nutzen das Gerät beinahe täglich

Nach geschätzten100 Portionen in nur zwei Monaten steht fest: Wenn die Maschine morgen das zeitliche segnet, kauf ich die Gleiche noch mal
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am 4. Juli 2011
So, am Freitag bekam ich die Eismaschine Unold Cortina und somit wurde das Wochenende eisig ;).

Vor dem ersten Gebrauch:
Vom reinen Erscheinungsbild her machte die Maschine bereits nach dem Auspacken einen soliden Eindruck, wie man auf dem Bild erkennen kann, ist sie in schwarz und silber gehalten. Der silberne Teil des Gehäuses besteht aus gebürstetem Edelstahl und reagiert daher ein wenig empfindlich auf Fingerabdrücke, aber das bekommt man mit einem feuchten Microfasertuch sehr schnell wieder hin :).

In der Literatur wird nach dem Versand eine 12-stündige Ruhepause empfohlen, die ich natürlich auch eingehalten habe...

Zum Gebrauch:
Das Eis wird in einem kleinen beschichteten Eimerchen (Edelstahl/Alu) zubereitet, welches in die dafür vorgesehene Öffnung eingesetzt wird. Anschließend wird der Rührarm (Plastik) mittig aufgesteckt. Der Eimer sowie der Rührer wirken sehr wertig und stabil, auch der Sicherheitsdeckel aus Hartplastik wirkt gut verarbeitet.
Aus Sicherheitsgründen kann der Deckel während des Rührvorgangs nicht geöffnet werden, weitere Zutaten können aber durch einen eingefügten, allerdings sehr kleinen Deckel im Deckel zugeschüttet werden. Hierfür benötigt man allerdings sehr viel Fingerspitzengefühl.

Erste Versuche:
Da die Cortina einen Timer besitzt, kann man hier Zeiten bis zu einer Stunde einstellen. Nach Ablauf der Zeit ertönt ein Signal und Maschine stellt ihre Arbeit ein. Sollte das Eis nach ein paar Minuten nicht entnommen werden, kühlt die Maschine weiter. Das empfinde ich als sehr nette Zusatzfunktion, falls man nicht schnell genug reagieren kann.
Was die Dauer angeht erfordert die Cortina allerdings sehr viel Eigenregie, was trotzdem (zumindest für mich) zu keiner Punkteabwertung führt. Ich kann mir aber vorstellen, dass manche Kunden gern eine selbständigere Maschine hätten, die sich erst nach Fertigstellung meldet und die Arbeit einstellt.
Bei der Cortina liegt es am Nutzer selbst, wie lange er sein Eis gerührt haben möchte und wie fest es letztendlich werden soll.

Als erstes probierte ich ein Sauerkirschen-Joghurt-Eis, welches nach ca. 30 Minuten zwar schon eine Masse gebildet hatte, jedoch noch ca. 2 Stunden im Gefrierschrank nachkühlen musste, um auch kugelfähig zu sein. Bei längerem Verbleib im Kühlfach wurde es allerdings SEHR hart.
Also machte ich mich an die klassische Eis-Variante: Milch, Sahne, Ei und Zucker als Grundmischung mit frischen Erdbeeren. Nach entsprechenden Vorarbeiten: Milch, Sahne, Zucker + Eis aufkochen, pürierte Erdbeeren dazu... Kühlte ich die Masse im Kühlschrank auf ca. 7 Grad runter und füllte sie in das Maschinchen.

Mein Erdbeereis war für mich nach 40 Minuten fest genug um anteilig verspeist zu werden, die Konsistenz war hier jedoch (trotz Vorkühlung) eher soft. Den Rest stellte ich also wieder in den Eisschrank, hier konnte die Masse dann noch richtig durchfrieren.
Die Tage werde ich mal versuchen, die Grenzen des Motors auszutesten und die maximal mögliche Festigkeit rauszuholen ;).

Bezüglich der Dauer der Kühlung besteht die Möglichkeit, während der Zubereitung den Timer hoch- oder runterzustellen. Zum Probieren sollte die Maschine aber gestoppt werden, da es sonst zu Zusammenstößen mit dem Rührer kommen kann.
Nachdem man beschlossen hat, dass die Eismasse genug gekühlt und gerührt wurde, schaltet man die Maschine komplett aus, öffnet den Sicherheitsdeckel, entnimmt erst den Rührarm (den man ein wenig umständlich vom kostbaren Eis befreien muss) und dann den kleinen Eimer (sehr praktisch mit Henkel). Mit dem mitgelieferten Plastikschaber kann man den Eimer wunderbar leeren.
Allerdings ist hier Eile geboten, da das Eis bei Zimmertemperatur schnell läuft...

So... Was habe ich vergessen?
Wie gesagt, die Zubereitungszeit liegt bei mind. 40 Minuten, der Rest ist Geschmackssache.

Der Behälter zzgl. Rührarm und Spachtel sind nicht spülmaschinengeeignet, das erweist sich im täglichen Gebrauch aber nicht als störend, da sie sich unter warmem Wasser wunderbar leicht abspülen lassen.

Der Geräuschpegel entspricht ungefähr einer normalen Kuchenmaschine und ist wesentlich angenehmer, wenn man sich während der Zubereitung in einem anderen Raum befindet...

Noch kurz zur Entscheidungsfindung:
Vor dem Kauf schwankte ich wie mein Vorredner zwischen mehreren Modellen...
Unold de luxe, Gaggia und eben der Cortina.

Die Unold de luxe wurde schön öfter aufgrund des wohl schwächeren Motors kritisiert, aus diesem Grund und aufgrund des externen Motorblocks entscheid ich mich gegen diese Maschine...
Bei der Gelatissimo störten mich vor allem die ganzen negativen Rezensionen und der hohe Preis, da die Cortina im Internet schon für 169 und bei einem örtlichen Großhändler bereits für 166 zu haben ist.

Fazit:
Lange Rede kurzer Sinn :). Alles in allem vergebe ich die volle Punktzahl, da die Maschine meine Wünsche vollkommen erfüllt. Das Preis-Leistungsverhältnis ist meiner Meinung nach top.

Nachtrag: Ich habe das Eis gestern einfach mal länger in der Maschine gelassen und es wurde kugelfähig, fest und sehr schön cremig! Dauer: ca. 45-50 Minuten bei einer Flüssigkeitsmenge von 500ml (Zimmertemperatur, nicht vorgekühlt).

Viel Spaß mit Euren Maschinchen!
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am 23. April 2016
Ich habe mir eine Eismaschine mit Kompressor gekauft, weil das Fertigeis aus dem Supermarkt viel zuviel Zucker enthält und ich nicht nur alle zwei Tage wie mit meiner letzten Eismaschine ohne Kompressor ein Eis herstellen möchte.

Die Cortina sah auf den Produkfotos am einfachsten aus. Die losen Teile sind:

- der Eimer mit dem hohlen Plastikrohr in der Mitte, wo die Zutaten eingefüllt werden
- das Rührwerk aus Kunststoff, welches einfach aufgesteckt wird
- der Deckel

Einfach zu bedienen, einfach zu reinigen. Perfekt.

Als erstes Eis habe ich das mitgelieferte Rezept für "schnelles Vanilleeis" genommen und es folgermassen abgewandelt:

- 300ml Milch (1,5%)
- 200g Schlagsahne (30%), ungerührt
- 1 Ei
- 2x 8gr Vanillezucker

Ergibt ca. 172 kcal pro 100ml, nur 3,2% zugesetzter Zucker und schmeckt himmlisch erfrischend und nicht so übersüsst wie das gekaufte Eis.

Mit 400ml Milch und nur 100ml Sahne schmeckt es auch noch gut.

Zu mehr Rezepten bin ich noch gar nicht gekommen weil das Vanilleeis sowas von lecker ist.

Mein Versuch eines Himbeersorbets scheiterte daran, dass ich die tiefgekühlten Himbeeren im Mixer püriert hatte und nach Zugabe von fettarmer Milch und etwas Flüssigsüßstoff war die Masse schon fast gefroren, so dass es erst gar nicht in die Eismaschine wanderte.

Bisher einziger Negativpunkt: bei festerer Masse dreht sich der Eime tatsächlich etwas mit.

Um das Eis aus dem Eimer zu bekommen benutze ich einen Holzlöffel (Spatel). Zufälligerweise hatte ich die perfekte Größe für den Eimer in der Schublade. Ich glaube das Teil stammt aus einem Wok-Set.

Die Lautstärke ist auch im Rahmen obwohl bei mir die Küche direkt ans Wohnzimmer anschliesst ohne Tür.

Alles in allem kein billiges Vergnügen, aber durchaus lohnenswert. Mal sehen was ich als nächstes ausprobiere. Waldmeistereis wäre ja nett...
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am 20. Juli 2014
Die Eismaschine wurde superschnell geliefert, sieht robust und brauchbar aus, soweit alles ziemlich gut.
Das Schuhbecksche Rezeptbuch ist eher ein Heftchen und in meinen Augen bedingt wertvoll. Traurig ist vor allem der Umstand, dass im Rührbecher randvoll knapp 1,2 Liter Platz finden, mit Rührwerk und Lucht nach oben ist man effektiv bei ca. der Hälfte der angegebenen Maximalmenge. Das finde ich ein Stück weit ärgerlich.
Habe jetzt die größere Maschine bestellt, bei 2l Nenninhalt sollte es dann ja 1l tatsächlich sein. Werde berichten.
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am 11. April 2016
Bedienung und Reinigung sind einfach. Aufpassen: weil das Eis am Ende an Volumen zunimmt, nicht mehr als ca. 80 % befüllen.

Die Geräusche sind im Normalbereich, etwa so wie eine ältere Spülmaschine. Das stört in der Küche nicht, wenn man mit sonstigen Arbeiten beschäftigt ist.

Insgesamt: Ein Gerät, mit dessen Ergebnissen man bei seinen Gästen groß rauskommt.
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am 22. Juli 2015
So ganz perfekt ist die Maschine nicht: sie hat ein unangenehm lautes Motorengeräusch und braucht eine ganze Weile, bis das Eis fertig ist. Dabei ist darauf zu achten, dass die cremige Konsistenz verloren geht, wenn man das Eis auf Vorrat herstellen will und es dann im Frierfach aufbewahrt. Dort wird es bockhart. Frisch gerührt schmeckt das Eis also nach meiner Erfahrung am besten; und das mag nach ca. 50-60 Minuten der Fall sein. Über die Eis-Menge sollte man sich keinen Illusionen hingeben: bei einer sechsköpfigen Familie bleibt für jeden nur eine Mini-Portion, die mühsam aus dem Topf bzw. vom Rührquirl geschabt werden muss. Der große Renner ist die Maschine nach meiner Erfahrung also nicht. Man muss sie nicht haben.
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am 8. August 2012
Sie dreht sich, sie kühlt, sie macht leckeres Eis und ist schnell wieder
gereinigt. Nach ca. 10 Litern Eis keine Beanstandungen. Die ersten beiden
Male hat es etwas gestunken aber danach war der Geruch weg. Allerdings
ist das Rezeptbuch der Schuhbeck-Edition eher ein Faltblatt aber dafür kann
die Maschine ja nichts.

Nachtrag: 1 Stern Abzug weil man beim Befüllen und entleeren besser nichts auf
die Antriebswelle kippen sollte. Das läuft dann nämlich zwischen die Welle und
das Gehäuse, man kommt nicht mehr richtig ran und das ist dann nicht besonders
hygienisch. Ansonsten läuft sie im Schnitt reibungslos ein- zwei mal pro Woche.

Nachtrag:
Nachdem ich die Maschine jetzt so um die 50-60 mal benutzt habe, noch einmal zwei Anmerkungen.

1. Aus der Antriebswelle drückt sich mittlerweile bei jeder Benutzung irgendeine Flüssigkeit
heraus, welche nicht nut unappetitlich aussieht, sondern auch so riecht. Das kommt zwar nicht
mit dem Eis in Verbindung, ist aber trotzdem nicht wirklich hygienisch. Also vorsichtig beim
Befüllen und bei der Eismenge, damit nichts überläuft.

2. Die Entnahme des fertigen Eises ist relativ nervig. Ca. 20% des Eises hängen schon mal am Rührer
und da der ziemlich viele Ecken und Kanten hat, schmeißt man das Eis entweder weg oder fummelt
so lange an dem Teil herum, bis der Rest des Eises schon fast wieder geschmolzen ist.

Kleiner Tip: Ich fülle das Eis in Silikonmuffinformen portionsweise ab, lege Backpapier direkt
auf die Form und friere das Eis dann ein. Bei der Entnahme ca. 20 Sekunden in die Mikrowelle,
dann passt die Konsistenz meistens.
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