Fashion Sale Öle & Betriebsstoffe für Ihr Auto Sport & Outdoor calendarGirl Prime Photos Sony Learn More sommer2016 HI_PROJECT Hier klicken Fire Shop Kindle PrimeMusic Lego NYNY

Kundenrezensionen

3,6 von 5 Sternen98
3,6 von 5 Sternen
Format: Elektronik|Ändern
Preis:198,89 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime
Ihre Bewertung(Löschen)Ihre Bewertung


Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

am 15. Januar 2012
Da ich öfter mal Fotos bearbeite sowie auch generell einen gewissen Anspruch an eine gute Farbdarstellung habe musste ein Colorimeter her. Dass ich beim i1 Display Pro hängen geblieben bin hängt vor allem an der aktuellen Hardware. Während klassische Colorimeter mit organischen Filtern arbeiten, die im Laufe der Zeit altern und die Ergebnisse verfälschen, verfügte der Sensor von X-Rite über eine moderne Optik mit haltbaren Glasfiltern.

Aktuelle Monitore lassen sich nicht mehr in eine Schublade stecken. Röhre und TFT sind bereits in ihrer Darstellung anders und beim TFT gibt es noch verschiedene Hintergrundbeleuchtungen: Kaltlichtkathoden, weiße LEDs, RGB LEDs und in Zukunft noch OLED etc. Hier muss der Sensor flexibel sein und das ist X-Rite gelungen denn die Software berücksichtigt die jeweilige Hardware und bietet für die Zukunft auch die Möglichkeit das Colorimeter mittels Firmware zu aktualisieren.

Für die Software bzw. Treiber begibt man sich am besten direkt auf die Website von X-Rite, so dass man die aktuellste Version (hier 1.2.0) verwendet. Die Installation ist unkompliziert und nach einem Neustart ist das Gerät betriebsbereit. Dies merkt man auch daran, dass jetzt eine weiße LEDs alle paar Sekunden sanft aufleuchtet und sich in der Task-Leiste ein kleines Tool integriert hat.

Startet man die mitgelieferte Software i1 Profiler klickt man sich noch kurz durch das Lizenzmangement, denn das Colorimeter dient auch gleichzeitig als Dongle. Die Software macht vom jeweils angeschlossenen Gerät abhängig welche Funktionen freigeschaltet sind. Im vorliegenden Fall ist dies die Profilierung von Monitoren und Projektoren. Letzteres wird möglich da das insgesamt gut verarbeite Colorimeter ein Stativ-Gewinde besitzt, so dass man es (Stativ vorausgesetzt) auf die Bildfläche ausrichten kann.

Die Software gibt sich insgesamt sehr aufgeräumt und benutzerfreundlich. Da ich keinen Projektor besitze befasse ich mich nur mit der Monitorprofilierung. Das Programm fragt zuerst die allgemeinen Daten ab: welcher Monitor, verwendeter Typ der Hintergrundbeleuchtung, Weißpunkt (Vorgaben, frei wählbarer Wert oder vom Colorimeter gemessen), gewünschte Leuchtdichte (wie bei Weißpunkt) und Kontrastverhältnis. Zwei zusätzliche Optionen erlauben es zudem Reflektionen des Umgebungslichts zu berücksichtigen sowie die Farbtemperatur des Umgebungslichts allgemein. Hierzu nutzt man den am Gerät vorhandenen Diffusor, der durch Drehung vor die Linse geschoben werden kann.

Im nächsten Schritt landet man bei den Profileinstellungen. Hier kann man Einfluss auf die chromatische Adaption, die ICC-Profil-Version, die Tonwertkurve (Gammawert) und den Profiltyp nehmen. Wer hier nur noch Bahnhof versteht muss keine Angast haben. Das Programm gibt bereits normale Werte vor. Lediglich bei der Profil-Version sollte man aus Kompatibilitätsgründen lieber Version 2 statt 4 auswählen.

Im nächsten Fenster legt man die Anzahl der Messfelder fest. Neben allgemeinen Messungen wertet das Colorimeter hier eine Farbpalette mit Referenzfarben aus. Die kleine Palette umfasst 119 Farben, die Mittlere 220 und die Große 478. Die Farbpalette wird zusätzlich auf dem Monitor angezeigt. Wer es gezielter braucht kann auch über den Pantone Color Manger entsprechende Pantone Farben festlegen oder über ein eigenes Bild (JPG, TIF, PNG) die Messungen verfeinern. Theoretisch gilt: je mehr, desto besser, aber dies muss nicht unbedingt so sein. Eine größere Palette benötigt auch mehr Zeit für die Messungen.

Nachdem die wesentlichen Einstellungen getätigt wurden kann die Messung beginnen. Das Programm bietet hier noch die Option den Monitor selbstständig per DDC/CI Protokoll über das normale Monitorkabel zu kalibrieren. Wer lieber selber Hand anlegen möchte kann dies natürlich ebenfalls auswählen. Das Colirmeter wird jetzt mittig auf dem Monitor platziert und mit einem weiteren Klickt nimmt der Rest von alleine seinen Lauf. Kontrast, RGB-Werte und Helligkeit wurden im Monitor geändert - hierzu habe ich mir extra die vorherigen Werte notiert gehabt. Die Messung selbst dauert mit der kleinen Farbpalette nur rund 3 Minuten.

So, und jetzt kommen wir zu einem ganz massiven Kritikpunkt, der mir auch einen Stern Abzug wert ist. Ist der Monitor für die automatische Anpassung nicht oder nur teilweise kompatibel wird dies von der Software einfach ignoriert (habe dies selber ausprobiert). Es kommt kein Hinweis, dass man bitte die Einstellungen von Hand vornehmen soll. Im Gegenteil: das Programm zieht seine Messungen einfach unbeirrt durch mit dem Ergebnis, dass je nach Monitoreinstellung der Farbumfang erheblich eingeschränkt ist da die RGB-Kurven der Grafikkarte viel stärker verbogen werden. Weniger erfahrene Anwender werden dies gar nicht bemerken. Wer sich hier also unsicher ist sollte lieber die Werte des Monitors vorher und nachher vergleichen. Hat sich nichts geändert, dann unbedingt auswählen, dass man die Einstellungen selber von Hand vornimmt. Die Software leitet einen dann Schritt für Schritt durch die Kalibrierung für Kontrast, RGB-Werte und Helligkeit.

Im letzten Schritt gibt man dem Profil dann einen Namen, legt fest, ob es auf Systemebene installiert werden soll und wann man über das Tool in der Task-Leiste an eine Nachkalibrierung erinnert werden möchte (1, 2, 3 oder 4 Wochen sowie nie). Im Anschluss wird das Profil generiert und man kann sich vom ICC-Profil ein frei drehbares 3D-Modell anzeigen lassen, welches den Zielfarbraum und den Monitorfarbraum vergleicht. In einer 2D Darstellung wird der Weißpunkt angezeigt bzw. Werte geben Auskunft über Soll- und Messwerte für Weißpunkt, Leuchtdichte und Kontrast. In einem anderen Reiter sieht man noch die RGB-Kurven der Grafikkarte, die im Idealfall nicht all zu weit von einer gedachten 45° Kurve abweichen. Im vierten und letzten Reiter kann man verschiedene Beispielbilder auswählen und sich per Vorher/Nachher-Umschalter den Unterschied ansehen.

Ein wenig versteckt bietet sich weiter unten in der Menüleiste jetzt noch die Möglichkeit die Kalibrierung einer Prüfung zu unterziehen. Hierbei werden einige Referenzfarben gemessen und man erhält diverse Delta-Werte, die die Abweichungen angeben. Idealerweise würden sich diese im Bereich 0,X bewegen.

Um die Kompatibilität zu Drittsoftware herrscht eine gewisse Verwirrung da man im Netz sehr widersprüchliche Informationen - teils sogar von X-Rite selbst - findet. Ich für meinen Teil nutze die normale Retail-Version des Colorimeters von X-Rite. Sie funktioniert auch mit den freien Programmen Argyll + dispcalGUI. Diese Tools sind in ihrer Einrichtung und Bedienung etwas umständlicher, bieten dafür jedoch mehr Kontrolle über die Kalibrierung. Auch der Ablauf der Messung erscheint mir ausgereifter und schlüssiger. Die Grautöne werden detaillierter erfasst und es gibt mehrere Durchläufe in denen die Kurven direkt angepasst werden um sich so dem Optimalwert anzunähern. Die X-Rite Software scheint nur mit einem Durchlauf zu arbeiten. Die in der Freeware integrierte Qualitätsprüfung bestätigt auch die Verbesserung. Erhalte ich mit der Kalibrierung per Software von X-Rite dort generell schon sehr gute Werte, so kann die Freeware hier allerdings noch eine Ecke mehr herausholen. Insbesondere die Grautöne kommen tatsächlich deutlich näher an die Referenzwerte heran. Bei Interesse gehe ich im Kommentar gerne näher auf die Einrichtung und Nutzung ein.

Mein Fazit: X-Rite hat mit dem i1 Display Pro ein modernes und zukunftssicheres Colorimeter geschaffen. Die Software gibt sich aufgeräumt und klar strukturiert. Die Ergebnisse können sich sehen lassen - sowohl auf dem Monitor als auch in der Auswertung des Programms.
Negativ fällt der erwähnte Schnitzer mit der automatischen Kalibrierung auf. Wer hier nicht nachprüft versaut sich evtl. das Ergebnis. Unerfahrene Anwender werden möglicherweise nie erfahren, dass ihre Kalibrierung deutlich besser ausfallen könnte. Auch nicht ganz optimal ist die Tatsache, dass eine Freeware mit dem Colorimeter leicht bessere Ergebnisse erzielt.

Noch eine Entscheidungshilfe: i1 Display Pro und Colormunki Display sind technisch vollkommen identisch. Das Colormunki wird allerdings künstlich in seiner Arbeitsgeschwindigkeit gedrosselt und arbeitet 5x langsamer bei den Messungen. Die Software beim Colormunki ist nicht ganz so frei einstellbar wie die des i1 Display Pro. So kann z. B. der Weißpunkt nicht frei gewählt werden oder es gibt eine geringere Auswahl an Vorgaben beim Gammawert etc. Wem gebräuchliche Einstellungsmöglichkeiten reichen kann eigentlich auch zum kleinen Bruder greifen - erst recht wenn es darum geht nur mal eben schnell den heimischen Monitor einzustellen. Wer das Colorimeter allerdings professionell oder beruflich einsetzen will ist mit dem i1 Display Pro besser beraten.
review image
1212 Kommentare|168 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 19. Februar 2014
Ich hatte mir ursprünglich das Colormunki-Colorimeter bestellt, stellte dann jedoch fest, dass es leider nicht mit dem Spectraview-Profiler, einer sehr guten Software zur Kalibrierung der NEC-Spectraview-Monitore, zusammenarbeiten will. In der Software wird „Colormunki“ zwar in der Geräteauswahl angezeigt, doch mit diesem Gerät ist das Colormunki Photo gemeint, ein Gerät einer ganz anderen (Preis)Kategorie. Das hatte ich nicht gewusst. Etwas frustriert habe ich mir dann das Display Pro bestellt, denn bspw. mit dem frei erhältlichem DispcalGUI/Argyll arbeitet das Colormunki gut zusammen und liefert sehr ordentliche Ergebnisse. Auch im Vergleich mit einem alten DTP 94, welches ich leihweise hier hatte.

Da ich gerne über Warehousedeals bestelle, ließ ich mir von dort ein Gerät zusenden. Fast ein komplettes Wochenende verbrachte ich dann damit, das Gerät irgendwie zum Laufen zu bringen, doch obwohl sich das Gerät mit einem Blinken meldete und auch im Gerätemanager auftauchte, war nichts zu machen. Alle möglichen Empfehlungen, auch die von x-Rite in den FAQ auftauchenden, habe ich durchprobiert, nur von einer Neuinstallation (glücklicherweise) Abstand genommen. Aber es funktionierte auch nicht an meinem alten XP-Notebook und auch nicht am Rechner meiner Frau. Also als defekt zurück geschickt und ein weiteres Gerät bei Warehousdeals bestellt. Dieses war mit ca. 150€ deutlich günstiger, auch nur mit „gut“ angegeben. Umso überraschter war ich dann, dass mir ein Gerät geliefert wurde, welches eher in die Kategorie „wie neu“ passt. Es war alles in einem besseren Zustand als mein erstes, teureres Exemplar. Seltsam, aber mir soll es Recht sein.

Dieses Gerät dann wurde sofort sowohl vom Spectraview Profiler als auch von DispcalGUI/Argyll erkannt und funktioniert tadellos. Die passende Software zum Gerät von X-Rite, den I1-Profiler, habe ich noch mal kurz zum Testen installiert, ich benötige sie jedoch nicht, auch wenn sie keinen schlechten Eindruck hinterlässt. Der im Hintergrund laufende Device-Manager der Software ist jedoch insgesamt eine absolute Software-Fehlkonstruktion und sorgt nur für Ärger. So bezieht sich meine Rezension auch mehr auf die Hardware.

Nun zum kurzen Vergleich Colormunki-Display/i1Display Pro. Beide Geräte liefern fast 100% identische Ergebnisse in DispcalGUI/Argyll, die Abweichungen bspw. in der Helligkeits – Weißpunkt – oder Kontrastmessung sind so gering, dass man diese vernachlässigen kann. Die Messergebnisse nach der Profilierung sehen ebenfalls absolut gleich aus. Das erstaunt mich umso mehr, als dass ich dies selbst von zwei identischen i1-Display Pro-Geräten nicht erwartet hätte. Insgesamt sind die Geräte zumindest in der Weißpunktmessung deutlich genauer als das alte DTP 94. An meiner genormten Arbeitsplatzlampe mit 5500K konnte ich dies nachmessen, da lag das DTP 94 um 150k daneben, die beiden anderen um 30K und 40K.

Das i1-Display misst schneller, was aber für den Privatanwender eine eher untergeordnete Rolle spielen dürfte. In der Hardware scheinen sich die Geräte tatsächlich nicht zu unterscheiden. Leider wird das Colormunki Display von der meisten Fremdherstellersoftware nicht unterstützt, das Display Pro hingegen praktisch immer. Wer insbesondere auf Software setzt, um seinen Monitor auch hardware-seitig kalibrieren zu können, bleibt leider nichts anderes, als das i1-Display-Pro zu nutzen, denn da läuft mit dem Colormunki Display gar nichts. Was man mit einem schlichten Treiber alles anfangen kann... So ist nun mal das Geschäft.

Wer allerdings bspw. auf das sehr gute DispcalGUI/Argyll setzt, kann und sollte zum Colormunki Display greifen. Die Ergebnisse sind sehr gut. Man muss sich dann ein klein wenig in die Materie einarbeiten, erhält dann aber ein sehr gutes System, um seinen Monitor zu kalibrieren und zu profilieren.
0Kommentar|15 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 22. August 2012
Hardware:
Die Sonde, die zu diesem Paket gehört, wird in allen Tests in den höchsten Tönen gelobt und soll das non plus ultra darstellen, solange man nicht ein Vielfaches ausgeben möchte. Ich habe zwar keine Möglichkeit nachzuprüfen, wie genau die Sonde misst, aber mir ist zumindest nichts negativ daran aufgefallen. Die Handhabung ist auch in Ordnung.

Software:
+ Man kann gleich die aktuelle Version von der Herstellerseite installieren.
- Dabei wird ungefragt immer auch Kopierschutz-Software eines Drittanbietes mitinstalliert (mehrere Treiber, wenigstens ein Dienst, der incl. Webserver ...). Muß das sein? Ohne die Sonde ist das Programm (iProfiler) doch ohnehin für nichts gut.
- Wenn man iProfiler deinstalliert, wird die Kopierschutz-Software *nicht* deinstalliert, sondern läuft fröhlich weiter. Sie scheint auch nicht bei den anderen Programmen auf. Die Deinstallation ist nur über ein eigenes Kommandozeilen-Tool möglich, das man sich beim Hersteller (des Kopierschutzes!) besorgen muß.
- Generell ist die Software, für etwas, was man normalerweise alle paar Wochen oder Monate braucht, ein ziemliches Schwergewicht. Tray-Icon, Treiberverwaltungsdienst usw. Mir wäre es lieber, wenn ich z. B. von einem USB-Stick profilieren könnte und auf dem Zielsystem nichts zurückbleibt, als das installierte Profil.
+ Das Interface ist ansprechend und "freundlich" gestaltet.
- Leider finde ich die Benutzerführung eher umständlich. Ein Beispiel: Beim erstellen eines Profils klickt man sich durch ein paar (Voll-)Bildschirme, immer mit Weiter. Soweit, so gut. Nur wird davon weder kalibriert, noch ein Profil erstellt - das muß man auf den passenden Schrimen jeweils händisch auslösen.
- CRTs werden nicht mehr unterstützt.
- wenig bis keine Zusatzfunktionen: Ich habe es z. B. nicht geschafft, einen Monitor einfach nur zu vermessen.
~ Über die Profilqualität kann ich nicht viel sagen, außer, daß die Software nur einen Durchlauf macht und deshalb sehr schnell ist.

Ich habe das Paket wieder deinstalliert und verwende nun Argyll CMS + dispcalGUI. Gratis, Open Source, Multi-Plattform, alle möglichen Funktionen und angeblich sogar bessere Qualität. Selbst mit dem Interface komme ich leichter zurecht. Was will man mehr. Am besten die mitgelieferte Software links liegen lassen und gleich so.
In dem Zusammenhang ist zu erwähnen, daß die Sonde des X-Rite ColorMunki Display beinahe identisch ist - nur 5x langsamer. Wer es nicht eilig hat, kann also sparen.
11 Kommentar|31 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 27. Dezember 2013
Ich habe mir das i1 Pro zugelegt um besser Fotos nachbearbeiten zu können - leider war das ein Flop. Ich nutze Win7 Home (x64), mein Rechner läuft insgesamt problemlos und fehlerfrei. Nach Installation der neusten Software von der Herstellerseit schloß ich das Kolorimeter an um die Profilierung zu beginnen - von wegen, das Gerät wurde nicht erkannt, die Software lief im "Demo- Modus". Diverse Neustarts und Neuinstallation der Software später gings dann endlich weiter - die Profilierung läuft durch, ein Farbprofil wird erstellt.

Nun hat alles eine üblen Grünstich - ich verbringe 30min mit der Suche nach einer Funktion, die Einstellugen vor der Kalibrierung zu laden und die Änderungen rückgängig zu machen - gibt es aber nicht! Ich muss das erstellt ICC-Profil selbst in der Win7 Farbverwaltung löschen, das Farbmangement der Grafikkarte reaktivieren und dann neustarten, was ein Aufwand. Auch sonst glänzt die Software nicht durch Übersicht oder Zugänglichkeit.

Eine weitere Profilierung später fällt mir anhand meines Systemmonitoring Tools auf, dass mein CPU trotz Leerlauf die ganze Zeit bei 25-35% Auslastung ist. Ich durchkämme des Taskmanager und stoße auf "xrdd.exe", welches für diese Auslastung verantwortlich ist. Der Prozess gehört, wer hätte es gedacht, zu der Kolorimeter Software. Ich lasse den PC eine Stunde laufen, die Auslastung bleibt bei 30%, auch nach Neustart, auch nach Deinstallation der Profilierungssoftware, auch nach Abstöpseln des Kolorimeters! Genial, eine Software die Hitze erzeugt und Strom verbraucht ohne in diesem Moment irgendetwas zu machen - das Ganze geht somit retoure! Ach ja, den Prozess wird man durch zusätzliche Deinstallation des "X-Rite Device Services Managers" los und schon ist der CPU im Leerlauf es Systems wieder bei 0-1%.
0Kommentar|36 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 30. August 2014
Der i1 Display von X-Rite ist eine gute Hardware (5 Sterne), aber die mitgelieferte Software ein No-Go (1 Stern):
- überladen, lauter Funktionen, die der Normalnutzer der einfach nur seinen Monitor ordentlich kalibrieren möchte niemals nutz (Beamer-, Druckerkalibrierung, Umgebungslichtmessung, usw)
- nervige Popups, wenn man den Monitor nicht alle 4 Wochen neu kalibriert
- Ständige Aufforderung zur Registrierung (und damit Beschränkung der Nutzung auf einen einzigen Rechner)
- Anwendung telefoniert im "Always Online"-Stil nach Hause, wenn nicht per Firewall geblockt
- dauernde RAM Speicherbelegung
- das mitgelieferte Pantone Plugin hat nie funktioniert

Das einzig Interessante ist die Historie, über die es sich feststellen lässt, um wie viel schlechter die Abbildungsleistung des Monitors geworden ist. Aber sorry, bis der Monitor merklich schlechter geworden ist (laut Hersteller auf 30.000 Betriebsstunden spezifiziert), bis dahin vergehen Jahre und ich habe eventuell längst eine neue Grafikkarte, Windows x Mal neu installiert und die tolle Historie ist futsch.
Ich möchte einfach nur eine Kalibrierungssoftware, die nur(!) bei Bedarf geladen wird, mit der ich den extra für Bildbearbeitung angeschafften Monitor kalibrieren und ein entsprechendes Profil für Windows erstellen kann. Idealerweise noch Nutzung auf beliebig vielen Rechnern und eine Anzeige, wie viel Prozent des Farbraums der jeweilige Monitor abdeckt.

Diese Software habe ich gefunden: das "Argyll CMS" in Verbindung mit "DispCalGUI". Argyll ist ein Color Management System, während DispCalGUI eine komfortable Oberfläche zur Bedienung des CMS darstellt. Beides ist Freeware, keine Gängeleien, mit großen Farbpaletten und gängigen Presets. Diese Software arbeitet mit dem i1 Display von X-Rite einwandfrei zusammen, kann kalibrieren als auch profilieren. Unter den beiden Stichworten lassen sich entsprechende Tutorials finden.
33 Kommentare|24 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 14. März 2015
Aufgrund der vorherigen Rezensionen hatte ich etwas Bedenken, mich gegen Colorvision (hatte bereits den Spyder2 Pro) und für den X-Rite i1Display Pro zu entscheiden, v.a. aufgrund der negativen Bewertungen der Kalibrierungs-Software.
Zum Glück waren die Bedenken unbegründet, die auf der X-Rite downloadbare Software 1.5.6 funktioniert und kalibriert einwandfrei und ist sehr einfach zu bedienen.
Nur zwei Dinge muss man beachten:
Unbedingt im erweiterten Workflow kalibrieren und die Vorgabe auf Seite Profiloptionen auf ICC-Profilversion 2 ändern, da es sonst zu einer fehlerhaften Farbkalibrierung kommen würde.

Die zu messende cd Helligkeit im Menüpunkt Leuchtdichte (in den Kalibrier-Profilsettings (Benutzerdefiniert) vor der Messung anzugeben) sollte statt den 120 cd auf den Wert gesetzt werden, mit dem man auch tatsächlich arbeitet. Bei meinen Eizo 3237 sind das ca. 340 cd.

Dann Messung starten und alles läuft komplett automatisch ab.

Das Ergebnis ist ausgezeichnet.
11 Kommentar|5 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 5. Juli 2013
Anstatt Dinge zu wiederholen, die vielmals gesagt wurden, werde ich versuchen eine etwas andere Perspektive darzustellen.

Zum einen - wer sich von der Leistungsfähigkeit des Sensors überzeugen möchte, ist wohl statt ausführlicher Beschreibungen mit den Messwerten von dry creek photo besser bedient.

Ich finde es auch interessant, dass in den Rezensionen hier so stark auf die Software eingegangen wird, wo doch in vielen Testberichten erwähnt wird, dass das Gerät für das, was es leistet, unfassbar günstig ist, aber die Software wenig taugt. Gut, das soll sich inzwischen geändert haben, aber nichtsdestotrotz. Ich persönlich fand, dass wenn ich schon einen hervorragenden Sensor für gerade mal ~200€ bekomme, ich mir auch ordentliche Software um ~100€ leisten kann. In meinem Fall war das basICColor display 5.

Im Gegensatz zu zumindest manchen Tests habe ich leider nicht die Möglichkeit die Genauigkeit der Ergebnisse von Hardware/Software mit NOCH genaueren Geräten zu testen (für sowas gibt es eben Seiten wie dry creek photo). Aber ich habe Erfahrungen mit grauenvollen Billiglösungen gemacht (Spyder...), wo das Bild eines jeden kalibrierten Monitors anders aussieht (selbst wenn das Modell ident ist) und sich im Graukeil üble Regenbogeneffekte gezeigt haben. Natürlich - wenn der Monitor zig Jahre alt ist und damals noch dazu ein Schnäppchen war, kann auch i1Display mit basiCColor display kein perfektes Ergebnis erzielen. Nichtsdestotrotz - wenn ich ein Bild über meinen Eizo EV2333W und meinen alten 14" BenQ Billigmonitor strecke, so zeigt sich ein unglaublich konsistentes Ergebnis. Was man eigentlich erwarten sollte, wenn man für idente Zielspezifikationen kalibriert. Aber selbstverständlich ist es offenbar dennoch nicht.
Ich habe mit dieser Kombination bisher neben zwei neuen TFTs auch einen CRT Monitor, CRT Beamer und besagten uralten TFT kalibriert und bin immer wieder vom Ergebnis begeistert.
0Kommentar|12 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 24. Mai 2015
Liebe Kaufinteressenten, auch ich habe mich hier vor meinem i1Dispaly Pro Kauf eingelesen und mir war bei den vielen negativen Aussagen zur mitgelieferten SW "i1Profiler" recht unbehaglich. Dazu gibt es aber nach meiner Erfahrung keinen Anlass wenn man folgendes beachtet:
1) Die neueste SW-Version von der XRITE Website herunterladen. Zur Zeit ist das die V1.6.1 vom April 2015.
2) ZUERST die SW installieren, PC-reboot durchführen und DANACH den Sensor / Colorimeter via USB verbinden.
3) Die erweiterte Kalibrierung nutzen (Benutzermodus: Erweitert), dort kann man die Erinnerung zur nächsten Kalibrierung ein- und abschalten als auch Features wie "Flare Correct" und "Smart Control für Umgebungslicht" abwählen (für mich Sinnfrei, weil beides sollte bei einem richtig eingerichteten Arbeitsplatz -kein- Thema sein).
4) Alle Features der SW die man nicht braucht einfach "zuklappen" (Dreieck rechts bzw. links neben der Schrift betätigen).
5.1) Unbedingt den richtigen "Gerät und Anzeigetyp wählen", d.h. wer z.B. ein Wide Gamut CCFL Backlight hat und dann nur CCFL wählt ist selber Schuld (habe ich anfangs gemacht, weil mir die Monitoreigenschaften meines DELL nicht mehr geläufig waren).
5.2) Zumindest der "Windows Photo Viewer" von Windows 7 funktioniert NICHT mit den erzeugten ICC-Profilen der Version 4. Bei "Standardoptionen für Profil" deshalb besser die Version 2 einstellen.
6) Unter "Monitorgerätesetup" die Option "RGB-, Helligkeits- und Kontrasteinstellungen manuelle vornehmen" wählen (soweit vom Monitor unterstützt; bei Notebookdisplays meist Leider nicht möglich.) Nur so kann man bei vielen Monitoren zu einem guten Resultat kommen.
7) Den Registrierungsassistenten mit der "bereits durchgeführt" Taste abschalten (oder sich für XRITE Support-Leistungen halt registrieren).
Ich ziehe einen Stern ab, da im "Benutzermodus: Basis" nach meiner Meinung nur bedingt (= wenn man Glück hat) eine Sinnvolle Kalibrierung erfolgen kann. (Der Spagat zwischen "automatisch alles wählen" oder dem Anwender "wählen lassen" ist nicht einfach.)

Nachtrag 2015-06-14:
Leider funktioniert der im Windows Autostart Ordner hinterlegte Grafikkarten LUT (look up table) loader "C:\Program Files (x86)\X-Rite\i1Profiler\XRGamma.exe" nicht wenn er von dort gestartet wird. Lösung: Windows (7) bietet eine "Aufgabenplanung" an. Ich habe damit das Programm starten lassen und nun ist es OK.

Nachtrag 2016-03-23:
V1.6.3 ist die zur Zeit neueste Version. Diese ist Leider NICHT 4k / Ultra HD tauglich! Mann braucht eine Lupe und / oder hat abgeschnittene Texte wenn man die Skalierung von Windows verwendet (was ja bei UHD normal ist). Für so ein Produkt eigentlich nicht i.O.!
review image review image
0Kommentar|3 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 18. Januar 2014
Ich arbeite seit mehr als 15 Jahren mit Spektralfotometern/Kalibrierung/Profilierung. Wie bei allen Messsystemen sollte man die Ergebnisse nicht einfach hinnehmen, sondern möglichst prüfen, ob sie plausibel sind.

Vom i1Display Pro bin ich sehr enttäuscht.

Für einen preiswerten DELL 2713H war zunächst der Erwerb eines i1Display Pro zur Hardware-Kalibrierung erforderlich. Bei allen Messungen wurde das korrekte Spektrum "RG-LED" für den Dell gewählt, aber auch an anderen Displays verglichen.

ACHTUNG! Es muss beim i1Display Pro immer das korrekte Spektrum der LCD-Hintergrundbeleuchtung/Displaytyp gewählt werden (CCFL, weiß LED, RGB-LED, RG-LED, Plasma etc.), sonst liegen die Messungen völlig daneben. Das ist bei Spektralfotometern natürlich nicht erforderlich. Colorimeter arbeiten mit Filtern, dabei muss das Korrekturspektrum stimmen, sonst wird nicht korrekt gemessen.

Der Vergleich des i1Displaay Pro mit einem "älteren" EyeOne PRO und einem aktuellen i1 PRO 2 Spektralfotometer ergab extreme Abweichungen (400K). Ich habe somit ein zweites i1Display Pro bestellt. Die Abweichung zwischen beiden i1Display Pro beträgt 300K. Im Vergleich zu den Spektralfotometern ergibt sich somit eine Abweichung von etwa 400K bis 700K.

Zwei Sterne sind vielleicht insoweit angemessen, da bei völlig daneben liegenden Monitoren eine Kalibrierung/Profilierung in etwa möglich ist. Aber den Anschaffungspreis des i1Display Pro sollte man vielleicht dann doch in einen besseren Monitor stecken, der schon eine gute Basiskalibrierung aufweist.

Wenn eine hohe Farbtreue für Profis/Foto-Enthusiasten unbedingt erforderlich ist, rate ich zum Erwerb eines Spektralfotometers i1 PRO 2 Basic (für Monitore + Projektoren) - zunächst viel Geld, aber es lohnt sich - darauf kann man sich verlassen und auch beliebige Displays, TVs etc. kalibrieren (z.B. HCFR-Software V3.1+, kostenlos - einfach googeln). Später kann man mit dem i1 PRO 2 auch Farbdrucker oder Scanner profilieren (Zusatzlizenzen erforderlich oder anderes i1 PRO 2 Paket).

Nur nebenbei: Für die kalibrierbaren DELL-Monitore gibt es mittlerweile eine aktualisierte XRite-Software "Dell UltraSharp Calibration Solution" 1.5.2 zur Hardware-Kalibrierung/Profilierung der entsprechenden Dell-Monitore, die auch das Spektrofotometer EyeOne PRO und i1 PRO 2 unterstützt (siehe Dell-Monitor-Forum).

Ich kann das i1 Display Pro für eine akkurate Kalibrierung/Profilierung nicht empfehlen.
33 Kommentare|15 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 3. November 2015
Über die Genauigkeit der Kalibrierung kann ich nichts aussagen.
An meinem Eizo CG241W mit Hardwarekalibrierung bin ich mit den Ergebnissen zufrieden,
die Originalsoftware i1 profiler nutze ich allerdings nicht sondern Color Navigator von Eizo.

Zwei Sterne Abzug gibts weil das Gerät nach 3 Verwendungen nicht mehr von der Software erkannt wurde und nur ein Austauschgerät Abhilfe brachte.
Da ich damit nicht der einzige bin KANN ich keine 5 Sterne geben. Das würde eine Qualität vorgaukeln die offensichtlich nicht da ist.
Da sollte man mal prüfen ob es gegen Statik oder Schwankungen der Versorgungsspannung abgesichert ist.
Andere Geräte gehen an meinen USB-Anschlüssen bisher jedenfalls nicht kaputt. Das Austauschgerät hält bisher.
0Kommentar|3 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden

Fragen? Erhalten Sie schnelle Antworten von Rezensenten

Bitte stellen Sie sicher, dass Sie eine korrekte Frage eingegeben haben. Sie können Ihre Frage bearbeiten oder sie trotzdem veröffentlichen.
Geben Sie eine Frage ein.
Alle 19 beantworteten Fragen anzeigen


Gesponserte Links

  (Was ist das?)