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4.0 von 5 Sternen Der Regenbogenmacher - mit kleinen Macken
Da ich öfter mal Fotos bearbeite sowie auch generell einen gewissen Anspruch an eine gute Farbdarstellung habe musste ein Colorimeter her. Dass ich beim i1 Display Pro hängen geblieben bin hängt vor allem an der aktuellen Hardware. Während klassische Colorimeter mit organischen Filtern arbeiten, die im Laufe der Zeit altern und die Ergebnisse...
Veröffentlicht am 15. Januar 2012 von Sven Hanisch

versus
18 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Sehr schlecht programmierte Software
Ich habe mir das i1 Pro zugelegt um besser Fotos nachbearbeiten zu können - leider war das ein Flop. Ich nutze Win7 Home (x64), mein Rechner läuft insgesamt problemlos und fehlerfrei. Nach Installation der neusten Software von der Herstellerseit schloß ich das Kolorimeter an um die Profilierung zu beginnen - von wegen, das Gerät wurde nicht erkannt,...
Vor 8 Monaten von F. Wagner veröffentlicht


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126 von 128 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Der Regenbogenmacher - mit kleinen Macken, 15. Januar 2012
Von 
Sven Hanisch "Shoggy" (Göttingen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: X-Rite EODIS3 i1 Display Pro Kolorimeter für Monitore und Projektoren (Elektronik)
Da ich öfter mal Fotos bearbeite sowie auch generell einen gewissen Anspruch an eine gute Farbdarstellung habe musste ein Colorimeter her. Dass ich beim i1 Display Pro hängen geblieben bin hängt vor allem an der aktuellen Hardware. Während klassische Colorimeter mit organischen Filtern arbeiten, die im Laufe der Zeit altern und die Ergebnisse verfälschen, verfügte der Sensor von X-Rite über eine moderne Optik mit haltbaren Glasfiltern.

Aktuelle Monitore lassen sich nicht mehr in eine Schublade stecken. Röhre und TFT sind bereits in ihrer Darstellung anders und beim TFT gibt es noch verschiedene Hintergrundbeleuchtungen: Kaltlichtkathoden, weiße LEDs, RGB LEDs und in Zukunft noch OLED etc. Hier muss der Sensor flexibel sein und das ist X-Rite gelungen denn die Software berücksichtigt die jeweilige Hardware und bietet für die Zukunft auch die Möglichkeit das Colorimeter mittels Firmware zu aktualisieren.

Für die Software bzw. Treiber begibt man sich am besten direkt auf die Website von X-Rite, so dass man die aktuellste Version (hier 1.2.0) verwendet. Die Installation ist unkompliziert und nach einem Neustart ist das Gerät betriebsbereit. Dies merkt man auch daran, dass jetzt eine weiße LEDs alle paar Sekunden sanft aufleuchtet und sich in der Task-Leiste ein kleines Tool integriert hat.

Startet man die mitgelieferte Software i1 Profiler klickt man sich noch kurz durch das Lizenzmangement, denn das Colorimeter dient auch gleichzeitig als Dongle. Die Software macht vom jeweils angeschlossenen Gerät abhängig welche Funktionen freigeschaltet sind. Im vorliegenden Fall ist dies die Profilierung von Monitoren und Projektoren. Letzteres wird möglich da das insgesamt gut verarbeite Colorimeter ein Stativ-Gewinde besitzt, so dass man es (Stativ vorausgesetzt) auf die Bildfläche ausrichten kann.

Die Software gibt sich insgesamt sehr aufgeräumt und benutzerfreundlich. Da ich keinen Projektor besitze befasse ich mich nur mit der Monitorprofilierung. Das Programm fragt zuerst die allgemeinen Daten ab: welcher Monitor, verwendeter Typ der Hintergrundbeleuchtung, Weißpunkt (Vorgaben, frei wählbarer Wert oder vom Colorimeter gemessen), gewünschte Leuchtdichte (wie bei Weißpunkt) und Kontrastverhältnis. Zwei zusätzliche Optionen erlauben es zudem Reflektionen des Umgebungslichts zu berücksichtigen sowie die Farbtemperatur des Umgebungslichts allgemein. Hierzu nutzt man den am Gerät vorhandenen Diffusor, der durch Drehung vor die Linse geschoben werden kann.

Im nächsten Schritt landet man bei den Profileinstellungen. Hier kann man Einfluss auf die chromatische Adaption, die ICC-Profil-Version, die Tonwertkurve (Gammawert) und den Profiltyp nehmen. Wer hier nur noch Bahnhof versteht muss keine Angast haben. Das Programm gibt bereits normale Werte vor. Lediglich bei der Profil-Version sollte man aus Kompatibilitätsgründen lieber Version 2 statt 4 auswählen.

Im nächsten Fenster legt man die Anzahl der Messfelder fest. Neben allgemeinen Messungen wertet das Colorimeter hier eine Farbpalette mit Referenzfarben aus. Die kleine Palette umfasst 119 Farben, die Mittlere 220 und die Große 478. Die Farbpalette wird zusätzlich auf dem Monitor angezeigt. Wer es gezielter braucht kann auch über den Pantone Color Manger entsprechende Pantone Farben festlegen oder über ein eigenes Bild (JPG, TIF, PNG) die Messungen verfeinern. Theoretisch gilt: je mehr, desto besser, aber dies muss nicht unbedingt so sein. Eine größere Palette benötigt auch mehr Zeit für die Messungen.

Nachdem die wesentlichen Einstellungen getätigt wurden kann die Messung beginnen. Das Programm bietet hier noch die Option den Monitor selbstständig per DDC/CI Protokoll über das normale Monitorkabel zu kalibrieren. Wer lieber selber Hand anlegen möchte kann dies natürlich ebenfalls auswählen. Das Colirmeter wird jetzt mittig auf dem Monitor platziert und mit einem weiteren Klickt nimmt der Rest von alleine seinen Lauf. Kontrast, RGB-Werte und Helligkeit wurden im Monitor geändert - hierzu habe ich mir extra die vorherigen Werte notiert gehabt. Die Messung selbst dauert mit der kleinen Farbpalette nur rund 3 Minuten.

So, und jetzt kommen wir zu einem ganz massiven Kritikpunkt, der mir auch einen Stern Abzug wert ist. Ist der Monitor für die automatische Anpassung nicht oder nur teilweise kompatibel wird dies von der Software einfach ignoriert (habe dies selber ausprobiert). Es kommt kein Hinweis, dass man bitte die Einstellungen von Hand vornehmen soll. Im Gegenteil: das Programm zieht seine Messungen einfach unbeirrt durch mit dem Ergebnis, dass je nach Monitoreinstellung der Farbumfang erheblich eingeschränkt ist da die RGB-Kurven der Grafikkarte viel stärker verbogen werden. Weniger erfahrene Anwender werden dies gar nicht bemerken. Wer sich hier also unsicher ist sollte lieber die Werte des Monitors vorher und nachher vergleichen. Hat sich nichts geändert, dann unbedingt auswählen, dass man die Einstellungen selber von Hand vornimmt. Die Software leitet einen dann Schritt für Schritt durch die Kalibrierung für Kontrast, RGB-Werte und Helligkeit.

Im letzten Schritt gibt man dem Profil dann einen Namen, legt fest, ob es auf Systemebene installiert werden soll und wann man über das Tool in der Task-Leiste an eine Nachkalibrierung erinnert werden möchte (1, 2, 3 oder 4 Wochen sowie nie). Im Anschluss wird das Profil generiert und man kann sich vom ICC-Profil ein frei drehbares 3D-Modell anzeigen lassen, welches den Zielfarbraum und den Monitorfarbraum vergleicht. In einer 2D Darstellung wird der Weißpunkt angezeigt bzw. Werte geben Auskunft über Soll- und Messwerte für Weißpunkt, Leuchtdichte und Kontrast. In einem anderen Reiter sieht man noch die RGB-Kurven der Grafikkarte, die im Idealfall nicht all zu weit von einer gedachten 45° Kurve abweichen. Im vierten und letzten Reiter kann man verschiedene Beispielbilder auswählen und sich per Vorher/Nachher-Umschalter den Unterschied ansehen.

Ein wenig versteckt bietet sich weiter unten in der Menüleiste jetzt noch die Möglichkeit die Kalibrierung einer Prüfung zu unterziehen. Hierbei werden einige Referenzfarben gemessen und man erhält diverse Delta-Werte, die die Abweichungen angeben. Idealerweise würden sich diese im Bereich 0,X bewegen.

Um die Kompatibilität zu Drittsoftware herrscht eine gewisse Verwirrung da man im Netz sehr widersprüchliche Informationen - teils sogar von X-Rite selbst - findet. Ich für meinen Teil nutze die normale Retail-Version des Colorimeters von X-Rite. Sie funktioniert auch mit den freien Programmen Argyll + dispcalGUI. Diese Tools sind in ihrer Einrichtung und Bedienung etwas umständlicher, bieten dafür jedoch mehr Kontrolle über die Kalibrierung. Auch der Ablauf der Messung erscheint mir ausgereifter und schlüssiger. Die Grautöne werden detaillierter erfasst und es gibt mehrere Durchläufe in denen die Kurven direkt angepasst werden um sich so dem Optimalwert anzunähern. Die X-Rite Software scheint nur mit einem Durchlauf zu arbeiten. Die in der Freeware integrierte Qualitätsprüfung bestätigt auch die Verbesserung. Erhalte ich mit der Kalibrierung per Software von X-Rite dort generell schon sehr gute Werte, so kann die Freeware hier allerdings noch eine Ecke mehr herausholen. Insbesondere die Grautöne kommen tatsächlich deutlich näher an die Referenzwerte heran. Bei Interesse gehe ich im Kommentar gerne näher auf die Einrichtung und Nutzung ein.

Mein Fazit: X-Rite hat mit dem i1 Display Pro ein modernes und zukunftssicheres Colorimeter geschaffen. Die Software gibt sich aufgeräumt und klar strukturiert. Die Ergebnisse können sich sehen lassen - sowohl auf dem Monitor als auch in der Auswertung des Programms.
Negativ fällt der erwähnte Schnitzer mit der automatischen Kalibrierung auf. Wer hier nicht nachprüft versaut sich evtl. das Ergebnis. Unerfahrene Anwender werden möglicherweise nie erfahren, dass ihre Kalibrierung deutlich besser ausfallen könnte. Auch nicht ganz optimal ist die Tatsache, dass eine Freeware mit dem Colorimeter leicht bessere Ergebnisse erzielt.

Noch eine Entscheidungshilfe: i1 Display Pro und Colormunki Display sind technisch vollkommen identisch. Das Colormunki wird allerdings künstlich in seiner Arbeitsgeschwindigkeit gedrosselt und arbeitet 5x langsamer bei den Messungen. Die Software beim Colormunki ist nicht ganz so frei einstellbar wie die des i1 Display Pro. So kann z. B. der Weißpunkt nicht frei gewählt werden oder es gibt eine geringere Auswahl an Vorgaben beim Gammawert etc. Wem gebräuchliche Einstellungsmöglichkeiten reichen kann eigentlich auch zum kleinen Bruder greifen - erst recht wenn es darum geht nur mal eben schnell den heimischen Monitor einzustellen. Wer das Colorimeter allerdings professionell oder beruflich einsetzen will ist mit dem i1 Display Pro besser beraten.
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51 von 53 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hardwareseitige Kalibrierung auf professionellem Niveau - mit Anlaufschwierigkeiten, 11. Oktober 2011
Von 
H.P. - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: X-Rite EODIS3 i1 Display Pro Kolorimeter für Monitore und Projektoren (Elektronik)
Das neue i1Display Pro verspricht hardwareseitige Kalibrierung auf technischem Up-to-date-Niveau für Profis, wie auch engagierte Amateure, die auf Farbechtheit Wert legen. Engagierte Amateure deswegen, weil sich meiner Meinung nach nur solche mit den Themen Farbmanagement, Farbprofilen, Kalibrierung, Print-Workflow etc. vertraut machen werden.

Der X-Rite 1Display Pro hat in meinem Fall den Spyer Elite 3 abgelöst. In praktisch kompakter Schachtel wird das Gerät inklusive Software-CD geliefert. Nach Installation der Software wird die Hardware über USB-Anschluss angeschlossen und ist betriebsbereit.

Angenehm fällt auf, dass das Gegengewicht am Kabel sich ohne größere Probleme verschieben lässt. Dadurch kann der X-Rite an verschieden großen Monitoren zuverlässig angebracht, bzw. aufgelegt werden. Zum Messen des Umgebungslichts wird einfach ein Bügel verdreht und das Gerät auf den Tisch gestellt.

Für die Kalibrierung stehen wahlweise ein quasi "Basic"-Modus, sowie ein "Advanced Modus" zur Verfügung, der vielfältige Einstellungen und Adjustierungen zulässt.

Besonders angenehm fällt auf, dass das X-Rite i1Display Pro selbst bei erstmaliger Kalibrierung des Monitors ungemein zügig arbeitet und der gesamte Kalibrierungsvorgang im Standard-Modus binnen drei Minuten erledigt ist.
Über Testbilder inklusive Farb- bzw. Grau-Keilen kann das Ergebnis beurteilt und kontrolliert werden.

Sonderbar, dass bei meinen zwei Monitoren die Kalibrierung in einem Fall (das jüngere Modell) in drei Minuten erledigt gewesen ist, beim zweiten Monitor hat es fast eine dreiviertel Stunde gebraucht, weil aus nicht nachvollziehbaren Gründen ein im wahrlich "grausiges" Ergebnis die Folge der Kalibrierung war.
Der Monitor hatte nach der Kalibrierung punkto Farbdarstellung einen derartigen Gelbstich, dass selbst ein nahezu Blinder erkannt hätte, dass diese Farben nicht "neutral" sein können.

Warum dies der Fall gewesen ist, kann ich beim besten Willen nicht sagen. Ob's am Monitor lag - wogegen der Umstand spricht, dass letztendlich die Kalibrierung doch noch geklappt hat - oder am X-Rite oder der Software ... ich lege den Fall mal zu den X-Akten.

Die Lichtverhältnisse waren bei beiden Monitoren ident, daran kann es also auch nicht gelegen haben.

Das Kalibrierungsergebnis kann darüber hinaus in einer Historie abgespeichert werden und somit die "Entwicklung" des Monitors punkto Farbdarstellung überprüft werden.

Was hingegen ein wenig ärgerlich ist: Die "Hilfe-Funktion", die Erklärung, die bei den einzelnen Einstellmöglichkeiten hinterlegt wurde, ist komplett auf Französisch. Mein Schul-Französisch reicht zwar gerade aus, um den Sinn der Funktion im Großen und Ganzen zu verstehen, bei manchen Einstellungen braucht's dann aber doch das Französisch-Wörterbuch. Da die Software ansonsten komplett in deutscher Sprache läuft, nehme ich an, dass man da einfach vergessen hat, die "Hilfe" zu übersetzen. Sollte trotzdem nicht passieren, zumal kein Handbuch in gedruckter Form beiliegt, dem man Näheres entnehmen könnte.

An anderer Stelle wurde von einem User berichtet, dass konstante und neutrale Lichtverhältnisse im Raum Voraussetzung dafür ist, dass man eine Kalibrierung erfolgreich vornehmen kann. Möglicherweise hat dieser Rezensent nur ein Anzeigegerät und hatte das gleiche Problem, wie ich bei meinem zweiten Monitor.
Hätte die Kalibrierung bei meinem neueren Monitor nicht so tadellos funktioniert, hätte ich den i1Display Pro aufgrund der Probleme bei der Kalibrierung des zweiten Monitors wohl verteufelt.

Ohne sich mit dem Thema Farbmanagement näher auseinander zu setzen, wird sich wohl niemand ein Kalibrierungsgerät zulegen. Gewisse Grundkenntnisse sind vorteilhaft und meiner Meinung nach auch erforderlich, wenn man einen tatsächlichen Nutzen und reproduzierbare Ergebnisse erzielen möchte.

Positiv überrascht bin ich von der einfachen Handhabung, der Fertigungsqualität, dem Leistungsumfang der Software sowie der extrem schnellen Kalibrierung (wenn's denn gleich auf Anhieb klappt). Somit steht einer Neukalibrierung am Abend, wenn bei Kunstlicht gearbeitet wird, nichts im Weg. (Generell empfiehlt es sich jedoch eine Monitokalibrierung erst dann vorzunehmen, wenn der Bildschirm zumindest 30 Minuten eingeschaltet gewesen ist, da er dann "Betriebstemperatur" und seine aktuell-endgültige Farbdarstellung erreicht hat.)

Ärgerlich die Problem beim Kalibrieren des zweiten Monitors (Das müsste normalerweise ohne Probleme funktionieren und hat bei diesem Monitormodell mit dem Spyder Elite Pro 3 zuvor tadellos funktioniert.) sowie die "französische Hilfe".

Daher in Summe "nur" vier Sterne, obwohl das Gerät fünf Sterne verdient hätte. Da ich punkto Farbkalibrierung aber schon zu den erfahreneren Anwendern zu zählen bin und eine Farbkalibrierung schnell und zuverlässig erfolgen muss und ich nicht die Zeit habe, vor Bearbeitung eines Auftrages für den Vorgang 45 Minuten aufzuwenden, gibt's einen Stern Abzug.

Ergänzung 24.10.2011:
Nachdem mich ein User namens "Bazi" (siehe Kommentare) darauf aufmerksam gemacht hat, dass es bereits ein Software-Update gibt und hier die "Hilfe" eingedeutscht ist, habe ich mir selbiges gleich mal runter geladen und installiert (an dieser Stelle nochmals ein Dankeschön an Bazi!).

Die Hilfe ist nun tatsächlich auf Deutsch und auch die versuchte Rekalibrierung des "alten" Monitors klappt nun auf Anhieb. Zwischenzeitlich habe ich mir auch informelle Videos auf der Hersteller-Homepage angesehen, bzw. ein Instruktions-Video, dessen Download-Link man nach erfolgter Registrierung (die unkompliziert verläuft) erhält, herunter geladen.

Nachdem die von mir erwähnten Probleme nach dem Software-Update hoffentlich dauerhaft der Vergangenheit angehören, ie Software nun zur Gänze in deutscher Sprache zur Verfügung steht und auf der Homepage von x-Rite einiges an Lernmaterial zur Verfügung gestellt wird, gibt's nun von mir die vollen fünf Sterne.
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26 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Hardware sehr gut, beiliegende Software mäßig, 22. August 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: X-Rite EODIS3 i1 Display Pro Kolorimeter für Monitore und Projektoren (Elektronik)
Hardware:
Die Sonde, die zu diesem Paket gehört, wird in allen Tests in den höchsten Tönen gelobt und soll das non plus ultra darstellen, solange man nicht ein Vielfaches ausgeben möchte. Ich habe zwar keine Möglichkeit nachzuprüfen, wie genau die Sonde misst, aber mir ist zumindest nichts negativ daran aufgefallen. Die Handhabung ist auch in Ordnung.

Software:
+ Man kann gleich die aktuelle Version von der Herstellerseite installieren.
- Dabei wird ungefragt immer auch Kopierschutz-Software eines Drittanbietes mitinstalliert (mehrere Treiber, wenigstens ein Dienst, der incl. Webserver ...). Muß das sein? Ohne die Sonde ist das Programm (iProfiler) doch ohnehin für nichts gut.
- Wenn man iProfiler deinstalliert, wird die Kopierschutz-Software *nicht* deinstalliert, sondern läuft fröhlich weiter. Sie scheint auch nicht bei den anderen Programmen auf. Die Deinstallation ist nur über ein eigenes Kommandozeilen-Tool möglich, das man sich beim Hersteller (des Kopierschutzes!) besorgen muß.
- Generell ist die Software, für etwas, was man normalerweise alle paar Wochen oder Monate braucht, ein ziemliches Schwergewicht. Tray-Icon, Treiberverwaltungsdienst usw. Mir wäre es lieber, wenn ich z. B. von einem USB-Stick profilieren könnte und auf dem Zielsystem nichts zurückbleibt, als das installierte Profil.
+ Das Interface ist ansprechend und "freundlich" gestaltet.
- Leider finde ich die Benutzerführung eher umständlich. Ein Beispiel: Beim erstellen eines Profils klickt man sich durch ein paar (Voll-)Bildschirme, immer mit Weiter. Soweit, so gut. Nur wird davon weder kalibriert, noch ein Profil erstellt - das muß man auf den passenden Schrimen jeweils händisch auslösen.
- CRTs werden nicht mehr unterstützt.
- wenig bis keine Zusatzfunktionen: Ich habe es z. B. nicht geschafft, einen Monitor einfach nur zu vermessen.
~ Über die Profilqualität kann ich nicht viel sagen, außer, daß die Software nur einen Durchlauf macht und deshalb sehr schnell ist.

Ich habe das Paket wieder deinstalliert und verwende nun Argyll CMS + dispcalGUI. Gratis, Open Source, Multi-Plattform, alle möglichen Funktionen und angeblich sogar bessere Qualität. Selbst mit dem Interface komme ich leichter zurecht. Was will man mehr. Am besten die mitgelieferte Software links liegen lassen und gleich so.
In dem Zusammenhang ist zu erwähnen, daß die Sonde des X-Rite ColorMunki Display beinahe identisch ist - nur 5x langsamer. Wer es nicht eilig hat, kann also sparen.
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Colormunki Display oder i1 Display Pro?, 19. Februar 2014
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: X-Rite EODIS3 i1 Display Pro Kolorimeter für Monitore und Projektoren (Elektronik)
Ich hatte mir ursprünglich das Colormunki-Colorimeter bestellt, stellte dann jedoch fest, dass es leider nicht mit dem Spectraview-Profiler, einer sehr guten Software zur Kalibrierung der NEC-Spectraview-Monitore, zusammenarbeiten will. In der Software wird „Colormunki“ zwar in der Geräteauswahl angezeigt, doch mit diesem Gerät ist das Colormunki Photo gemeint, ein Gerät einer ganz anderen (Preis)Kategorie. Das hatte ich nicht gewusst. Etwas frustriert habe ich mir dann das Display Pro bestellt, denn bspw. mit dem frei erhältlichem DispcalGUI/Argyll arbeitet das Colormunki gut zusammen und liefert sehr ordentliche Ergebnisse. Auch im Vergleich mit einem alten DTP 94, welches ich leihweise hier hatte.

Da ich gerne über Warehousedeals bestelle, ließ ich mir von dort ein Gerät zusenden. Fast ein komplettes Wochenende verbrachte ich dann damit, das Gerät irgendwie zum Laufen zu bringen, doch obwohl sich das Gerät mit einem Blinken meldete und auch im Gerätemanager auftauchte, war nichts zu machen. Alle möglichen Empfehlungen, auch die von x-Rite in den FAQ auftauchenden, habe ich durchprobiert, nur von einer Neuinstallation (glücklicherweise) Abstand genommen. Aber es funktionierte auch nicht an meinem alten XP-Notebook und auch nicht am Rechner meiner Frau. Also als defekt zurück geschickt und ein weiteres Gerät bei Warehousdeals bestellt. Dieses war mit ca. 150€ deutlich günstiger, auch nur mit „gut“ angegeben. Umso überraschter war ich dann, dass mir ein Gerät geliefert wurde, welches eher in die Kategorie „wie neu“ passt. Es war alles in einem besseren Zustand als mein erstes, teureres Exemplar. Seltsam, aber mir soll es Recht sein.

Dieses Gerät dann wurde sofort sowohl vom Spectraview Profiler als auch von DispcalGUI/Argyll erkannt und funktioniert tadellos. Die passende Software zum Gerät von X-Rite, den I1-Profiler, habe ich noch mal kurz zum Testen installiert, ich benötige sie jedoch nicht, auch wenn sie keinen schlechten Eindruck hinterlässt. Der im Hintergrund laufende Device-Manager der Software ist jedoch insgesamt eine absolute Software-Fehlkonstruktion und sorgt nur für Ärger. So bezieht sich meine Rezension auch mehr auf die Hardware.

Nun zum kurzen Vergleich Colormunki-Display/i1Display Pro. Beide Geräte liefern fast 100% identische Ergebnisse in DispcalGUI/Argyll, die Abweichungen bspw. in der Helligkeits – Weißpunkt – oder Kontrastmessung sind so gering, dass man diese vernachlässigen kann. Die Messergebnisse nach der Profilierung sehen ebenfalls absolut gleich aus. Das erstaunt mich umso mehr, als dass ich dies selbst von zwei identischen i1-Display Pro-Geräten nicht erwartet hätte. Insgesamt sind die Geräte zumindest in der Weißpunktmessung deutlich genauer als das alte DTP 94. An meiner genormten Arbeitsplatzlampe mit 5500K konnte ich dies nachmessen, da lag das DTP 94 um 150k daneben, die beiden anderen um 30K und 40K.

Das i1-Display misst schneller, was aber für den Privatanwender eine eher untergeordnete Rolle spielen dürfte. In der Hardware scheinen sich die Geräte tatsächlich nicht zu unterscheiden. Leider wird das Colormunki Display von der meisten Fremdherstellersoftware nicht unterstützt, das Display Pro hingegen praktisch immer. Wer insbesondere auf Software setzt, um seinen Monitor auch hardware-seitig kalibrieren zu können, bleibt leider nichts anderes, als das i1-Display-Pro zu nutzen, denn da läuft mit dem Colormunki Display gar nichts. Was man mit einem schlichten Treiber alles anfangen kann... So ist nun mal das Geschäft.

Wer allerdings bspw. auf das sehr gute DispcalGUI/Argyll setzt, kann und sollte zum Colormunki Display greifen. Die Ergebnisse sind sehr gut. Man muss sich dann ein klein wenig in die Materie einarbeiten, erhält dann aber ein sehr gutes System, um seinen Monitor zu kalibrieren und zu profilieren.
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11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ausgezeichnetes Gerät, 5. Juli 2013
Rezension bezieht sich auf: X-Rite EODIS3 i1 Display Pro Kolorimeter für Monitore und Projektoren (Elektronik)
Anstatt Dinge zu wiederholen, die vielmals gesagt wurden, werde ich versuchen eine etwas andere Perspektive darzustellen.

Zum einen - wer sich von der Leistungsfähigkeit des Sensors überzeugen möchte, ist wohl statt ausführlicher Beschreibungen mit den Messwerten von dry creek photo (z.B. [...] ) besser bedient.

Ich finde es auch interessant, dass in den Rezensionen hier so stark auf die Software eingegangen wird, wo doch in vielen Testberichten erwähnt wird, dass das Gerät für das, was es leistet, unfassbar günstig ist, aber die Software wenig taugt. Gut, das soll sich inzwischen geändert haben, aber nichtsdestotrotz. Ich persönlich fand, dass wenn ich schon einen hervorragenden Sensor für gerade mal ~200€ bekomme, ich mir auch ordentliche Software um ~100€ leisten kann. In meinem Fall war das basICColor display 5.

Im Gegensatz zu zumindest manchen Tests habe ich leider nicht die Möglichkeit die Genauigkeit der Ergebnisse von Hardware/Software mit NOCH genaueren Geräten zu testen (für sowas gibt es eben Seiten wie dry creek photo). Aber ich habe Erfahrungen mit grauenvollen Billiglösungen gemacht (Spyder...), wo das Bild eines jeden kalibrierten Monitors anders aussieht (selbst wenn das Modell ident ist) und sich im Graukeil üble Regenbogeneffekte gezeigt haben. Natürlich - wenn der Monitor zig Jahre alt ist und damals noch dazu ein Schnäppchen war, kann auch i1Display mit basiCColor display kein perfektes Ergebnis erzielen. Nichtsdestotrotz - wenn ich ein Bild über meinen Eizo EV2333W und meinen alten 14" BenQ Billigmonitor strecke, so zeigt sich ein unglaublich konsistentes Ergebnis. Was man eigentlich erwarten sollte, wenn man für idente Zielspezifikationen kalibriert. Aber selbstverständlich ist es offenbar dennoch nicht.
Ich habe mit dieser Kombination bisher neben zwei neuen TFTs auch einen CRT Monitor, CRT Beamer und besagten uralten TFT kalibriert und bin immer wieder vom Ergebnis begeistert.
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18 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Sehr schlecht programmierte Software, 27. Dezember 2013
Von 
F. Wagner (Braunschweig, Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: X-Rite EODIS3 i1 Display Pro Kolorimeter für Monitore und Projektoren (Elektronik)
Ich habe mir das i1 Pro zugelegt um besser Fotos nachbearbeiten zu können - leider war das ein Flop. Ich nutze Win7 Home (x64), mein Rechner läuft insgesamt problemlos und fehlerfrei. Nach Installation der neusten Software von der Herstellerseit schloß ich das Kolorimeter an um die Profilierung zu beginnen - von wegen, das Gerät wurde nicht erkannt, die Software lief im "Demo- Modus". Diverse Neustarts und Neuinstallation der Software später gings dann endlich weiter - die Profilierung läuft durch, ein Farbprofil wird erstellt.

Nun hat alles eine üblen Grünstich - ich verbringe 30min mit der Suche nach einer Funktion, die Einstellugen vor der Kalibrierung zu laden und die Änderungen rückgängig zu machen - gibt es aber nicht! Ich muss das erstellt ICC-Profil selbst in der Win7 Farbverwaltung löschen, das Farbmangement der Grafikkarte reaktivieren und dann neustarten, was ein Aufwand. Auch sonst glänzt die Software nicht durch Übersicht oder Zugänglichkeit.

Eine weitere Profilierung später fällt mir anhand meines Systemmonitoring Tools auf, dass mein CPU trotz Leerlauf die ganze Zeit bei 25-35% Auslastung ist. Ich durchkämme des Taskmanager und stoße auf "xrdd.exe", welches für diese Auslastung verantwortlich ist. Der Prozess gehört, wer hätte es gedacht, zu der Kolorimeter Software. Ich lasse den PC eine Stunde laufen, die Auslastung bleibt bei 30%, auch nach Neustart, auch nach Deinstallation der Profilierungssoftware, auch nach Abstöpseln des Kolorimeters! Genial, eine Software die Hitze erzeugt und Strom verbraucht ohne in diesem Moment irgendetwas zu machen - das Ganze geht somit retoure! Ach ja, den Prozess wird man durch zusätzliche Deinstallation des "X-Rite Device Services Managers" los und schon ist der CPU im Leerlauf es Systems wieder bei 0-1%.
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17 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen sehr gut, 20. Dezember 2011
Rezension bezieht sich auf: X-Rite EODIS3 i1 Display Pro Kolorimeter für Monitore und Projektoren (Elektronik)
benutze das gerät "i1display pro" und die software von basiccolor "spectraview profiler 5" auf einem "mac pro quad mid 2010" unter 10.6 Snow Leopard und einem NEC WideGamut Display "Spectraview Reference 271" und dann noch um mein mac book pro 15" i7 unter 10.7 Lion zu kalibrieren.

für mich und meinen beruf ist es sehr wichtig, dass meine displays immer farbkalibriert sind.

ich würde nichts anderes mehr kaufen wollen - preis/leistungsverhältnis finde ich prima, die software ist vom marktführer im bereich color management und wird sehr häufig von grossen firmen benutzt.

siehe: [...]

das gerät ist optimal auf die software abgestimmt von basiccolor und man bekommt per mail und telefon sehr guten support. ich hab schon öfter angerufen und man konnte mir immer kostenlos weiterhelfen, es gibt kein callcenter sondern richtige menschen mit ahnung, somit fühlt man sich nicht als nummer und kann auch doofe anfängerfragen stellen, ohne schief angehört zu werden. es wird sogar zurückgerufen nach einer woche, um sich zu erkundigen, ob das problem inzwischen gelöst ist.
wo gibts sowas heutzutage bitte? premium-kunden service! alle achtung.

mein kauftip - daher 5 sterne *****

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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Perfekt, 12. Januar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: X-Rite EODIS3 i1 Display Pro Kolorimeter für Monitore und Projektoren (Elektronik)
Ich benutze den Kolorimeter mit SpecraView Profiler 5 für NEC MultiSync P221W. Das Ergebnis ist einfach perfekt. Die Profilierung und Kalibration laufen mit i1 Display Pro deutlich schneller als mit Spyder 3 und Grauabstimmung im Schatten ist bemerkbar besser. Also, von mir 5 Sterne.
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10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Eher ein Schätzgerät als ein Messgerät, 18. Januar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: X-Rite EODIS3 i1 Display Pro Kolorimeter für Monitore und Projektoren (Elektronik)
Ich arbeite seit mehr als 15 Jahren mit Spektralfotometern/Kalibrierung/Profilierung. Wie bei allen Messsystemen sollte man die Ergebnisse nicht einfach hinnehmen, sondern möglichst prüfen, ob sie plausibel sind.

Vom i1Display Pro bin ich sehr enttäuscht.

Für einen preiswerten DELL 2713H war zunächst der Erwerb eines i1Display Pro zur Hardware-Kalibrierung erforderlich. Bei allen Messungen wurde das korrekte Spektrum "RG-LED" für den Dell gewählt, aber auch an anderen Displays verglichen.

ACHTUNG! Es muss beim i1Display Pro immer das korrekte Spektrum der LCD-Hintergrundbeleuchtung/Displaytyp gewählt werden (CCFL, weiß LED, RGB-LED, RG-LED, Plasma etc.), sonst liegen die Messungen völlig daneben. Das ist bei Spektralfotometern natürlich nicht erforderlich. Colorimeter arbeiten mit Filtern, dabei muss das Korrekturspektrum stimmen, sonst wird nicht korrekt gemessen.

Der Vergleich des i1Displaay Pro mit einem "älteren" EyeOne PRO und einem aktuellen i1 PRO 2 Spektralfotometer ergab extreme Abweichungen (400K). Ich habe somit ein zweites i1Display Pro bestellt. Die Abweichung zwischen beiden i1Display Pro beträgt 300K. Im Vergleich zu den Spektralfotometern ergibt sich somit eine Abweichung von etwa 400K bis 700K.

Zwei Sterne sind vielleicht insoweit angemessen, da bei völlig daneben liegenden Monitoren eine Kalibrierung/Profilierung in etwa möglich ist. Aber den Anschaffungspreis des i1Display Pro sollte man vielleicht dann doch in einen besseren Monitor stecken, der schon eine gute Basiskalibrierung aufweist.

Wenn eine hohe Farbtreue für Profis/Foto-Enthusiasten unbedingt erforderlich ist, rate ich zum Erwerb eines Spektralfotometers i1 PRO 2 Basic (für Monitore + Projektoren) - zunächst viel Geld, aber es lohnt sich - darauf kann man sich verlassen und auch beliebige Displays, TVs etc. kalibrieren (z.B. HCFR-Software V3.1+, kostenlos - einfach googeln). Später kann man mit dem i1 PRO 2 auch Farbdrucker oder Scanner profilieren (Zusatzlizenzen erforderlich oder anderes i1 PRO 2 Paket).

Nur nebenbei: Für die kalibrierbaren DELL-Monitore gibt es mittlerweile eine aktualisierte XRite-Software "Dell UltraSharp Calibration Solution" 1.5.2 zur Hardware-Kalibrierung/Profilierung der entsprechenden Dell-Monitore, die auch das Spektrofotometer EyeOne PRO und i1 PRO 2 unterstützt (siehe Dell-Monitor-Forum).

Ich kann das i1 Display Pro für eine akkurate Kalibrierung/Profilierung nicht empfehlen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Hardware hui - Software pfui, 30. August 2014
Rezension bezieht sich auf: X-Rite EODIS3 i1 Display Pro Kolorimeter für Monitore und Projektoren (Elektronik)
Der i1 Display von X-Rite ist eine gute Hardware (5 Sterne), aber die mitgelieferte Software ein No-Go (1 Stern):
- überladen, lauter Funktionen, die der Normalnutzer der einfach nur seinen Monitor ordentlich kalibrieren möchte niemals nutz (Beamer-, Druckerkalibrierung, Umgebungslichtmessung, usw)
- nervige Popups, wenn man den Monitor nicht alle 4 Wochen neu kalibriert
- Ständige Aufforderung zur Registrierung (und damit Beschränkung der Nutzung auf einen einzigen Rechner)
- Anwendung telefoniert im "Always Online"-Stil nach Hause, wenn nicht per Firewall geblockt
- dauernde RAM Speicherbelegung
- das mitgelieferte Pantone Plugin hat nie funktioniert

Das einzig Interessante ist die Historie, über die es sich feststellen lässt, um wie viel schlechter die Abbildungsleistung des Monitors geworden ist. Aber sorry, bis der Monitor merklich schlechter geworden ist (laut Hersteller auf 30.000 Betriebsstunden spezifiziert), bis dahin vergehen Jahre und ich habe eventuell längst eine neue Grafikkarte, Windows x Mal neu installiert und die tolle Historie ist futsch.
Ich möchte einfach nur eine Kalibrierungssoftware, die nur(!) bei Bedarf geladen wird, mit der ich den extra für Bildbearbeitung angeschafften Monitor kalibrieren und ein entsprechendes Profil für Windows erstellen kann. Idealerweise noch Nutzung auf beliebig vielen Rechnern und eine Anzeige, wie viel Prozent des Farbraums der jeweilige Monitor abdeckt.

Diese Software habe ich gefunden: das "Argyll CMS" in Verbindung mit "DispCalGUI". Argyll ist ein Color Management System, während DispCalGUI eine komfortable Oberfläche zur Bedienung des CMS darstellt. Beides ist Freeware, keine Gängeleien, mit großen Farbpaletten und gängigen Presets. Diese Software arbeitet mit dem i1 Display von X-Rite einwandfrei zusammen, kann kalibrieren als auch profilieren. Unter den beiden Stichworten lassen sich entsprechende Tutorials finden.
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