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4.0 von 5 Sternen Der Regenbogenmacher - mit kleinen Macken
Da ich öfter mal Fotos bearbeite sowie auch generell einen gewissen Anspruch an eine gute Farbdarstellung habe musste ein Colorimeter her. Dass ich beim i1 Display Pro hängen geblieben bin hängt vor allem an der aktuellen Hardware. Während klassische Colorimeter mit organischen Filtern arbeiten, die im Laufe der Zeit altern und die Ergebnisse...
Veröffentlicht am 15. Januar 2012 von Sven Hanisch

versus
10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Hardware hui - Software pfui
Der i1 Display von X-Rite ist eine gute Hardware (5 Sterne), aber die mitgelieferte Software ein No-Go (1 Stern):
- überladen, lauter Funktionen, die der Normalnutzer der einfach nur seinen Monitor ordentlich kalibrieren möchte niemals nutz (Beamer-, Druckerkalibrierung, Umgebungslichtmessung, usw)
- nervige Popups, wenn man den Monitor nicht alle 4...
Vor 6 Monaten von vinyl_lebt veröffentlicht


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140 von 142 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Der Regenbogenmacher - mit kleinen Macken, 15. Januar 2012
Von 
Sven Hanisch "Shoggy" (Göttingen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Da ich öfter mal Fotos bearbeite sowie auch generell einen gewissen Anspruch an eine gute Farbdarstellung habe musste ein Colorimeter her. Dass ich beim i1 Display Pro hängen geblieben bin hängt vor allem an der aktuellen Hardware. Während klassische Colorimeter mit organischen Filtern arbeiten, die im Laufe der Zeit altern und die Ergebnisse verfälschen, verfügte der Sensor von X-Rite über eine moderne Optik mit haltbaren Glasfiltern.

Aktuelle Monitore lassen sich nicht mehr in eine Schublade stecken. Röhre und TFT sind bereits in ihrer Darstellung anders und beim TFT gibt es noch verschiedene Hintergrundbeleuchtungen: Kaltlichtkathoden, weiße LEDs, RGB LEDs und in Zukunft noch OLED etc. Hier muss der Sensor flexibel sein und das ist X-Rite gelungen denn die Software berücksichtigt die jeweilige Hardware und bietet für die Zukunft auch die Möglichkeit das Colorimeter mittels Firmware zu aktualisieren.

Für die Software bzw. Treiber begibt man sich am besten direkt auf die Website von X-Rite, so dass man die aktuellste Version (hier 1.2.0) verwendet. Die Installation ist unkompliziert und nach einem Neustart ist das Gerät betriebsbereit. Dies merkt man auch daran, dass jetzt eine weiße LEDs alle paar Sekunden sanft aufleuchtet und sich in der Task-Leiste ein kleines Tool integriert hat.

Startet man die mitgelieferte Software i1 Profiler klickt man sich noch kurz durch das Lizenzmangement, denn das Colorimeter dient auch gleichzeitig als Dongle. Die Software macht vom jeweils angeschlossenen Gerät abhängig welche Funktionen freigeschaltet sind. Im vorliegenden Fall ist dies die Profilierung von Monitoren und Projektoren. Letzteres wird möglich da das insgesamt gut verarbeite Colorimeter ein Stativ-Gewinde besitzt, so dass man es (Stativ vorausgesetzt) auf die Bildfläche ausrichten kann.

Die Software gibt sich insgesamt sehr aufgeräumt und benutzerfreundlich. Da ich keinen Projektor besitze befasse ich mich nur mit der Monitorprofilierung. Das Programm fragt zuerst die allgemeinen Daten ab: welcher Monitor, verwendeter Typ der Hintergrundbeleuchtung, Weißpunkt (Vorgaben, frei wählbarer Wert oder vom Colorimeter gemessen), gewünschte Leuchtdichte (wie bei Weißpunkt) und Kontrastverhältnis. Zwei zusätzliche Optionen erlauben es zudem Reflektionen des Umgebungslichts zu berücksichtigen sowie die Farbtemperatur des Umgebungslichts allgemein. Hierzu nutzt man den am Gerät vorhandenen Diffusor, der durch Drehung vor die Linse geschoben werden kann.

Im nächsten Schritt landet man bei den Profileinstellungen. Hier kann man Einfluss auf die chromatische Adaption, die ICC-Profil-Version, die Tonwertkurve (Gammawert) und den Profiltyp nehmen. Wer hier nur noch Bahnhof versteht muss keine Angast haben. Das Programm gibt bereits normale Werte vor. Lediglich bei der Profil-Version sollte man aus Kompatibilitätsgründen lieber Version 2 statt 4 auswählen.

Im nächsten Fenster legt man die Anzahl der Messfelder fest. Neben allgemeinen Messungen wertet das Colorimeter hier eine Farbpalette mit Referenzfarben aus. Die kleine Palette umfasst 119 Farben, die Mittlere 220 und die Große 478. Die Farbpalette wird zusätzlich auf dem Monitor angezeigt. Wer es gezielter braucht kann auch über den Pantone Color Manger entsprechende Pantone Farben festlegen oder über ein eigenes Bild (JPG, TIF, PNG) die Messungen verfeinern. Theoretisch gilt: je mehr, desto besser, aber dies muss nicht unbedingt so sein. Eine größere Palette benötigt auch mehr Zeit für die Messungen.

Nachdem die wesentlichen Einstellungen getätigt wurden kann die Messung beginnen. Das Programm bietet hier noch die Option den Monitor selbstständig per DDC/CI Protokoll über das normale Monitorkabel zu kalibrieren. Wer lieber selber Hand anlegen möchte kann dies natürlich ebenfalls auswählen. Das Colirmeter wird jetzt mittig auf dem Monitor platziert und mit einem weiteren Klickt nimmt der Rest von alleine seinen Lauf. Kontrast, RGB-Werte und Helligkeit wurden im Monitor geändert - hierzu habe ich mir extra die vorherigen Werte notiert gehabt. Die Messung selbst dauert mit der kleinen Farbpalette nur rund 3 Minuten.

So, und jetzt kommen wir zu einem ganz massiven Kritikpunkt, der mir auch einen Stern Abzug wert ist. Ist der Monitor für die automatische Anpassung nicht oder nur teilweise kompatibel wird dies von der Software einfach ignoriert (habe dies selber ausprobiert). Es kommt kein Hinweis, dass man bitte die Einstellungen von Hand vornehmen soll. Im Gegenteil: das Programm zieht seine Messungen einfach unbeirrt durch mit dem Ergebnis, dass je nach Monitoreinstellung der Farbumfang erheblich eingeschränkt ist da die RGB-Kurven der Grafikkarte viel stärker verbogen werden. Weniger erfahrene Anwender werden dies gar nicht bemerken. Wer sich hier also unsicher ist sollte lieber die Werte des Monitors vorher und nachher vergleichen. Hat sich nichts geändert, dann unbedingt auswählen, dass man die Einstellungen selber von Hand vornimmt. Die Software leitet einen dann Schritt für Schritt durch die Kalibrierung für Kontrast, RGB-Werte und Helligkeit.

Im letzten Schritt gibt man dem Profil dann einen Namen, legt fest, ob es auf Systemebene installiert werden soll und wann man über das Tool in der Task-Leiste an eine Nachkalibrierung erinnert werden möchte (1, 2, 3 oder 4 Wochen sowie nie). Im Anschluss wird das Profil generiert und man kann sich vom ICC-Profil ein frei drehbares 3D-Modell anzeigen lassen, welches den Zielfarbraum und den Monitorfarbraum vergleicht. In einer 2D Darstellung wird der Weißpunkt angezeigt bzw. Werte geben Auskunft über Soll- und Messwerte für Weißpunkt, Leuchtdichte und Kontrast. In einem anderen Reiter sieht man noch die RGB-Kurven der Grafikkarte, die im Idealfall nicht all zu weit von einer gedachten 45° Kurve abweichen. Im vierten und letzten Reiter kann man verschiedene Beispielbilder auswählen und sich per Vorher/Nachher-Umschalter den Unterschied ansehen.

Ein wenig versteckt bietet sich weiter unten in der Menüleiste jetzt noch die Möglichkeit die Kalibrierung einer Prüfung zu unterziehen. Hierbei werden einige Referenzfarben gemessen und man erhält diverse Delta-Werte, die die Abweichungen angeben. Idealerweise würden sich diese im Bereich 0,X bewegen.

Um die Kompatibilität zu Drittsoftware herrscht eine gewisse Verwirrung da man im Netz sehr widersprüchliche Informationen - teils sogar von X-Rite selbst - findet. Ich für meinen Teil nutze die normale Retail-Version des Colorimeters von X-Rite. Sie funktioniert auch mit den freien Programmen Argyll + dispcalGUI. Diese Tools sind in ihrer Einrichtung und Bedienung etwas umständlicher, bieten dafür jedoch mehr Kontrolle über die Kalibrierung. Auch der Ablauf der Messung erscheint mir ausgereifter und schlüssiger. Die Grautöne werden detaillierter erfasst und es gibt mehrere Durchläufe in denen die Kurven direkt angepasst werden um sich so dem Optimalwert anzunähern. Die X-Rite Software scheint nur mit einem Durchlauf zu arbeiten. Die in der Freeware integrierte Qualitätsprüfung bestätigt auch die Verbesserung. Erhalte ich mit der Kalibrierung per Software von X-Rite dort generell schon sehr gute Werte, so kann die Freeware hier allerdings noch eine Ecke mehr herausholen. Insbesondere die Grautöne kommen tatsächlich deutlich näher an die Referenzwerte heran. Bei Interesse gehe ich im Kommentar gerne näher auf die Einrichtung und Nutzung ein.

Mein Fazit: X-Rite hat mit dem i1 Display Pro ein modernes und zukunftssicheres Colorimeter geschaffen. Die Software gibt sich aufgeräumt und klar strukturiert. Die Ergebnisse können sich sehen lassen - sowohl auf dem Monitor als auch in der Auswertung des Programms.
Negativ fällt der erwähnte Schnitzer mit der automatischen Kalibrierung auf. Wer hier nicht nachprüft versaut sich evtl. das Ergebnis. Unerfahrene Anwender werden möglicherweise nie erfahren, dass ihre Kalibrierung deutlich besser ausfallen könnte. Auch nicht ganz optimal ist die Tatsache, dass eine Freeware mit dem Colorimeter leicht bessere Ergebnisse erzielt.

Noch eine Entscheidungshilfe: i1 Display Pro und Colormunki Display sind technisch vollkommen identisch. Das Colormunki wird allerdings künstlich in seiner Arbeitsgeschwindigkeit gedrosselt und arbeitet 5x langsamer bei den Messungen. Die Software beim Colormunki ist nicht ganz so frei einstellbar wie die des i1 Display Pro. So kann z. B. der Weißpunkt nicht frei gewählt werden oder es gibt eine geringere Auswahl an Vorgaben beim Gammawert etc. Wem gebräuchliche Einstellungsmöglichkeiten reichen kann eigentlich auch zum kleinen Bruder greifen - erst recht wenn es darum geht nur mal eben schnell den heimischen Monitor einzustellen. Wer das Colorimeter allerdings professionell oder beruflich einsetzen will ist mit dem i1 Display Pro besser beraten.
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22 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Profile mit Fragezeichen, 21. September 2011
Rezension bezieht sich auf: X-Rite ColorMunki Display Kolorimeter für Monitoren und Projektor - CMUNDIS (Elektronik)
Vorab, ich habe mir nach längeren hin und her nun endlich dieses Kalibriergeräte geleistet um bei der Fotobearbeitung auf der sicheren Seite zu sein. Ich will Fehlfarben vermeiden, aber auch die hell/dunkel Bereiche eines Fotos richtig beurteilen und ggf anpassen können, ohne Gefahr zu laufen, dass es später im Fotolabor nicht mehr passt. Soweit zur Motivation ...

Zum Colormunki Display:

Das Geräte ist mit einer einfach gestrickten Mess-Software gebundelt, welche ICC Profile erstellt und gleichzeitig per DDC die Monitoreinstellungen anpasst. Ein Messvorgang dauert ca. 5 Minuten und das erstellte Profile wird automatisch ans Windows Farbmanagement übergeben. Im Systemfeld 'Farbmanagement' findet man anschliessend das erstellte Farbprofile. Um die eigentlich Farbverwaltung kümmert sich dann das Betriebssystem - in meinem Fall Windows 7 64bit. Am Montior werden automatisch die Kontrast und Helligkeitsregeler verstellt, aber der Anwender nicht draufhingewiesen, dass er sie jetzt nicht mehr verstellen sollte. Die Farbtemperatur des Monitor wird per DDC auf 6500K gesetzt. Es wundert mich hier, dass die Software nicht versucht die Farbtemperatur im Monitor selbstständig zu mixen, denn man weiss nicht, wie gut der Monitorhersteller seine 6500K trifft. Falls ich jedenfalls im Monitormenü die Farbtemperatur verändere, setzt sie die Kalibrierungssoftware wieder auf 6500K. Technisch gesehen, wäre eine Weisspunktanpassung im Monitor günstiger.

Was wirklich gut geht, ist die Kalibrierung eines Zweitmonitors - die Farben passen recht exakt überein. Kritisch finde ich jedoch, das meine Profile sehr dunkel ausfallen, eigentlich zu dunkel (mit diversen Einstellvarianten in der Software getestet). Damit ich damit arbeiten kann, muss ich bei meinem LED Monitor mit IPS Panel den Kontrast deutlich erhöhen (Helligkeit ist meist bereits voll auf, oder hat kaum Effekt). Eigentlich hatte ich erwartet, dass nach der Kalibierung alles passt und ich nichts mehr verstellen muss. Aber so bleibt doch wieder die Unsicherheit ...

Zusammenfassend, ich kann das Gerät nur bedingt empfehlen und würde eher 3.5 Punkte in der Bewertung geben, weil die Profile sehr dunkel ausfallen und mir die Monitoreinstellungen auch nicht sehr schlüssig erscheinen. Vielleicht gibt es ja noch ein Software-Update für das Messprogramm.

____UPDATE ____

Die Software kann leider nicht automatisch mit meinem Monitor per DDC kommunizieren - besser gesagt sie wählt die falschen Einstellungen.

Wenn ich den DDC Modus in der Kalibriersoftware ausschalte (dort ADC genannt ...) und Kontrast/Helligkeit per Hand im Monitor-Menü anpasse, funktioniert die Kalibrierung wie gewünscht. Das Ergebnis ist jetzt nicht mehr, wie oben beschrieben, zu dunkel.

Ich kann mich also nur wiederholen: Vielleicht gibt es ja noch ein Software-Update für das Messprogramm.

____ UPDATE2 ____

Die neuste Version 1.0.3 kommt mit meine Dell Monitor nun zurecht!
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56 von 59 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hardwareseitige Kalibrierung auf professionellem Niveau - mit Anlaufschwierigkeiten, 11. Oktober 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Das neue i1Display Pro verspricht hardwareseitige Kalibrierung auf technischem Up-to-date-Niveau für Profis, wie auch engagierte Amateure, die auf Farbechtheit Wert legen. Engagierte Amateure deswegen, weil sich meiner Meinung nach nur solche mit den Themen Farbmanagement, Farbprofilen, Kalibrierung, Print-Workflow etc. vertraut machen werden.

Der X-Rite 1Display Pro hat in meinem Fall den Spyer Elite 3 abgelöst. In praktisch kompakter Schachtel wird das Gerät inklusive Software-CD geliefert. Nach Installation der Software wird die Hardware über USB-Anschluss angeschlossen und ist betriebsbereit.

Angenehm fällt auf, dass das Gegengewicht am Kabel sich ohne größere Probleme verschieben lässt. Dadurch kann der X-Rite an verschieden großen Monitoren zuverlässig angebracht, bzw. aufgelegt werden. Zum Messen des Umgebungslichts wird einfach ein Bügel verdreht und das Gerät auf den Tisch gestellt.

Für die Kalibrierung stehen wahlweise ein quasi "Basic"-Modus, sowie ein "Advanced Modus" zur Verfügung, der vielfältige Einstellungen und Adjustierungen zulässt.

Besonders angenehm fällt auf, dass das X-Rite i1Display Pro selbst bei erstmaliger Kalibrierung des Monitors ungemein zügig arbeitet und der gesamte Kalibrierungsvorgang im Standard-Modus binnen drei Minuten erledigt ist.
Über Testbilder inklusive Farb- bzw. Grau-Keilen kann das Ergebnis beurteilt und kontrolliert werden.

Sonderbar, dass bei meinen zwei Monitoren die Kalibrierung in einem Fall (das jüngere Modell) in drei Minuten erledigt gewesen ist, beim zweiten Monitor hat es fast eine dreiviertel Stunde gebraucht, weil aus nicht nachvollziehbaren Gründen ein im wahrlich "grausiges" Ergebnis die Folge der Kalibrierung war.
Der Monitor hatte nach der Kalibrierung punkto Farbdarstellung einen derartigen Gelbstich, dass selbst ein nahezu Blinder erkannt hätte, dass diese Farben nicht "neutral" sein können.

Warum dies der Fall gewesen ist, kann ich beim besten Willen nicht sagen. Ob's am Monitor lag - wogegen der Umstand spricht, dass letztendlich die Kalibrierung doch noch geklappt hat - oder am X-Rite oder der Software ... ich lege den Fall mal zu den X-Akten.

Die Lichtverhältnisse waren bei beiden Monitoren ident, daran kann es also auch nicht gelegen haben.

Das Kalibrierungsergebnis kann darüber hinaus in einer Historie abgespeichert werden und somit die "Entwicklung" des Monitors punkto Farbdarstellung überprüft werden.

Was hingegen ein wenig ärgerlich ist: Die "Hilfe-Funktion", die Erklärung, die bei den einzelnen Einstellmöglichkeiten hinterlegt wurde, ist komplett auf Französisch. Mein Schul-Französisch reicht zwar gerade aus, um den Sinn der Funktion im Großen und Ganzen zu verstehen, bei manchen Einstellungen braucht's dann aber doch das Französisch-Wörterbuch. Da die Software ansonsten komplett in deutscher Sprache läuft, nehme ich an, dass man da einfach vergessen hat, die "Hilfe" zu übersetzen. Sollte trotzdem nicht passieren, zumal kein Handbuch in gedruckter Form beiliegt, dem man Näheres entnehmen könnte.

An anderer Stelle wurde von einem User berichtet, dass konstante und neutrale Lichtverhältnisse im Raum Voraussetzung dafür ist, dass man eine Kalibrierung erfolgreich vornehmen kann. Möglicherweise hat dieser Rezensent nur ein Anzeigegerät und hatte das gleiche Problem, wie ich bei meinem zweiten Monitor.
Hätte die Kalibrierung bei meinem neueren Monitor nicht so tadellos funktioniert, hätte ich den i1Display Pro aufgrund der Probleme bei der Kalibrierung des zweiten Monitors wohl verteufelt.

Ohne sich mit dem Thema Farbmanagement näher auseinander zu setzen, wird sich wohl niemand ein Kalibrierungsgerät zulegen. Gewisse Grundkenntnisse sind vorteilhaft und meiner Meinung nach auch erforderlich, wenn man einen tatsächlichen Nutzen und reproduzierbare Ergebnisse erzielen möchte.

Positiv überrascht bin ich von der einfachen Handhabung, der Fertigungsqualität, dem Leistungsumfang der Software sowie der extrem schnellen Kalibrierung (wenn's denn gleich auf Anhieb klappt). Somit steht einer Neukalibrierung am Abend, wenn bei Kunstlicht gearbeitet wird, nichts im Weg. (Generell empfiehlt es sich jedoch eine Monitokalibrierung erst dann vorzunehmen, wenn der Bildschirm zumindest 30 Minuten eingeschaltet gewesen ist, da er dann "Betriebstemperatur" und seine aktuell-endgültige Farbdarstellung erreicht hat.)

Ärgerlich die Problem beim Kalibrieren des zweiten Monitors (Das müsste normalerweise ohne Probleme funktionieren und hat bei diesem Monitormodell mit dem Spyder Elite Pro 3 zuvor tadellos funktioniert.) sowie die "französische Hilfe".

Daher in Summe "nur" vier Sterne, obwohl das Gerät fünf Sterne verdient hätte. Da ich punkto Farbkalibrierung aber schon zu den erfahreneren Anwendern zu zählen bin und eine Farbkalibrierung schnell und zuverlässig erfolgen muss und ich nicht die Zeit habe, vor Bearbeitung eines Auftrages für den Vorgang 45 Minuten aufzuwenden, gibt's einen Stern Abzug.

Ergänzung 24.10.2011:
Nachdem mich ein User namens "Bazi" (siehe Kommentare) darauf aufmerksam gemacht hat, dass es bereits ein Software-Update gibt und hier die "Hilfe" eingedeutscht ist, habe ich mir selbiges gleich mal runter geladen und installiert (an dieser Stelle nochmals ein Dankeschön an Bazi!).

Die Hilfe ist nun tatsächlich auf Deutsch und auch die versuchte Rekalibrierung des "alten" Monitors klappt nun auf Anhieb. Zwischenzeitlich habe ich mir auch informelle Videos auf der Hersteller-Homepage angesehen, bzw. ein Instruktions-Video, dessen Download-Link man nach erfolgter Registrierung (die unkompliziert verläuft) erhält, herunter geladen.

Nachdem die von mir erwähnten Probleme nach dem Software-Update hoffentlich dauerhaft der Vergangenheit angehören, ie Software nun zur Gänze in deutscher Sprache zur Verfügung steht und auf der Homepage von x-Rite einiges an Lernmaterial zur Verfügung gestellt wird, gibt's nun von mir die vollen fünf Sterne.
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10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Hardware hui - Software pfui, 30. August 2014
Der i1 Display von X-Rite ist eine gute Hardware (5 Sterne), aber die mitgelieferte Software ein No-Go (1 Stern):
- überladen, lauter Funktionen, die der Normalnutzer der einfach nur seinen Monitor ordentlich kalibrieren möchte niemals nutz (Beamer-, Druckerkalibrierung, Umgebungslichtmessung, usw)
- nervige Popups, wenn man den Monitor nicht alle 4 Wochen neu kalibriert
- Ständige Aufforderung zur Registrierung (und damit Beschränkung der Nutzung auf einen einzigen Rechner)
- Anwendung telefoniert im "Always Online"-Stil nach Hause, wenn nicht per Firewall geblockt
- dauernde RAM Speicherbelegung
- das mitgelieferte Pantone Plugin hat nie funktioniert

Das einzig Interessante ist die Historie, über die es sich feststellen lässt, um wie viel schlechter die Abbildungsleistung des Monitors geworden ist. Aber sorry, bis der Monitor merklich schlechter geworden ist (laut Hersteller auf 30.000 Betriebsstunden spezifiziert), bis dahin vergehen Jahre und ich habe eventuell längst eine neue Grafikkarte, Windows x Mal neu installiert und die tolle Historie ist futsch.
Ich möchte einfach nur eine Kalibrierungssoftware, die nur(!) bei Bedarf geladen wird, mit der ich den extra für Bildbearbeitung angeschafften Monitor kalibrieren und ein entsprechendes Profil für Windows erstellen kann. Idealerweise noch Nutzung auf beliebig vielen Rechnern und eine Anzeige, wie viel Prozent des Farbraums der jeweilige Monitor abdeckt.

Diese Software habe ich gefunden: das "Argyll CMS" in Verbindung mit "DispCalGUI". Argyll ist ein Color Management System, während DispCalGUI eine komfortable Oberfläche zur Bedienung des CMS darstellt. Beides ist Freeware, keine Gängeleien, mit großen Farbpaletten und gängigen Presets. Diese Software arbeitet mit dem i1 Display von X-Rite einwandfrei zusammen, kann kalibrieren als auch profilieren. Unter den beiden Stichworten lassen sich entsprechende Tutorials finden.
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30 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Hardware sehr gut, beiliegende Software mäßig, 22. August 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Hardware:
Die Sonde, die zu diesem Paket gehört, wird in allen Tests in den höchsten Tönen gelobt und soll das non plus ultra darstellen, solange man nicht ein Vielfaches ausgeben möchte. Ich habe zwar keine Möglichkeit nachzuprüfen, wie genau die Sonde misst, aber mir ist zumindest nichts negativ daran aufgefallen. Die Handhabung ist auch in Ordnung.

Software:
+ Man kann gleich die aktuelle Version von der Herstellerseite installieren.
- Dabei wird ungefragt immer auch Kopierschutz-Software eines Drittanbietes mitinstalliert (mehrere Treiber, wenigstens ein Dienst, der incl. Webserver ...). Muß das sein? Ohne die Sonde ist das Programm (iProfiler) doch ohnehin für nichts gut.
- Wenn man iProfiler deinstalliert, wird die Kopierschutz-Software *nicht* deinstalliert, sondern läuft fröhlich weiter. Sie scheint auch nicht bei den anderen Programmen auf. Die Deinstallation ist nur über ein eigenes Kommandozeilen-Tool möglich, das man sich beim Hersteller (des Kopierschutzes!) besorgen muß.
- Generell ist die Software, für etwas, was man normalerweise alle paar Wochen oder Monate braucht, ein ziemliches Schwergewicht. Tray-Icon, Treiberverwaltungsdienst usw. Mir wäre es lieber, wenn ich z. B. von einem USB-Stick profilieren könnte und auf dem Zielsystem nichts zurückbleibt, als das installierte Profil.
+ Das Interface ist ansprechend und "freundlich" gestaltet.
- Leider finde ich die Benutzerführung eher umständlich. Ein Beispiel: Beim erstellen eines Profils klickt man sich durch ein paar (Voll-)Bildschirme, immer mit Weiter. Soweit, so gut. Nur wird davon weder kalibriert, noch ein Profil erstellt - das muß man auf den passenden Schrimen jeweils händisch auslösen.
- CRTs werden nicht mehr unterstützt.
- wenig bis keine Zusatzfunktionen: Ich habe es z. B. nicht geschafft, einen Monitor einfach nur zu vermessen.
~ Über die Profilqualität kann ich nicht viel sagen, außer, daß die Software nur einen Durchlauf macht und deshalb sehr schnell ist.

Ich habe das Paket wieder deinstalliert und verwende nun Argyll CMS + dispcalGUI. Gratis, Open Source, Multi-Plattform, alle möglichen Funktionen und angeblich sogar bessere Qualität. Selbst mit dem Interface komme ich leichter zurecht. Was will man mehr. Am besten die mitgelieferte Software links liegen lassen und gleich so.
In dem Zusammenhang ist zu erwähnen, daß die Sonde des X-Rite ColorMunki Display beinahe identisch ist - nur 5x langsamer. Wer es nicht eilig hat, kann also sparen.
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Colormunki Display oder i1 Display Pro?, 19. Februar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich hatte mir ursprünglich das Colormunki-Colorimeter bestellt, stellte dann jedoch fest, dass es leider nicht mit dem Spectraview-Profiler, einer sehr guten Software zur Kalibrierung der NEC-Spectraview-Monitore, zusammenarbeiten will. In der Software wird „Colormunki“ zwar in der Geräteauswahl angezeigt, doch mit diesem Gerät ist das Colormunki Photo gemeint, ein Gerät einer ganz anderen (Preis)Kategorie. Das hatte ich nicht gewusst. Etwas frustriert habe ich mir dann das Display Pro bestellt, denn bspw. mit dem frei erhältlichem DispcalGUI/Argyll arbeitet das Colormunki gut zusammen und liefert sehr ordentliche Ergebnisse. Auch im Vergleich mit einem alten DTP 94, welches ich leihweise hier hatte.

Da ich gerne über Warehousedeals bestelle, ließ ich mir von dort ein Gerät zusenden. Fast ein komplettes Wochenende verbrachte ich dann damit, das Gerät irgendwie zum Laufen zu bringen, doch obwohl sich das Gerät mit einem Blinken meldete und auch im Gerätemanager auftauchte, war nichts zu machen. Alle möglichen Empfehlungen, auch die von x-Rite in den FAQ auftauchenden, habe ich durchprobiert, nur von einer Neuinstallation (glücklicherweise) Abstand genommen. Aber es funktionierte auch nicht an meinem alten XP-Notebook und auch nicht am Rechner meiner Frau. Also als defekt zurück geschickt und ein weiteres Gerät bei Warehousdeals bestellt. Dieses war mit ca. 150€ deutlich günstiger, auch nur mit „gut“ angegeben. Umso überraschter war ich dann, dass mir ein Gerät geliefert wurde, welches eher in die Kategorie „wie neu“ passt. Es war alles in einem besseren Zustand als mein erstes, teureres Exemplar. Seltsam, aber mir soll es Recht sein.

Dieses Gerät dann wurde sofort sowohl vom Spectraview Profiler als auch von DispcalGUI/Argyll erkannt und funktioniert tadellos. Die passende Software zum Gerät von X-Rite, den I1-Profiler, habe ich noch mal kurz zum Testen installiert, ich benötige sie jedoch nicht, auch wenn sie keinen schlechten Eindruck hinterlässt. Der im Hintergrund laufende Device-Manager der Software ist jedoch insgesamt eine absolute Software-Fehlkonstruktion und sorgt nur für Ärger. So bezieht sich meine Rezension auch mehr auf die Hardware.

Nun zum kurzen Vergleich Colormunki-Display/i1Display Pro. Beide Geräte liefern fast 100% identische Ergebnisse in DispcalGUI/Argyll, die Abweichungen bspw. in der Helligkeits – Weißpunkt – oder Kontrastmessung sind so gering, dass man diese vernachlässigen kann. Die Messergebnisse nach der Profilierung sehen ebenfalls absolut gleich aus. Das erstaunt mich umso mehr, als dass ich dies selbst von zwei identischen i1-Display Pro-Geräten nicht erwartet hätte. Insgesamt sind die Geräte zumindest in der Weißpunktmessung deutlich genauer als das alte DTP 94. An meiner genormten Arbeitsplatzlampe mit 5500K konnte ich dies nachmessen, da lag das DTP 94 um 150k daneben, die beiden anderen um 30K und 40K.

Das i1-Display misst schneller, was aber für den Privatanwender eine eher untergeordnete Rolle spielen dürfte. In der Hardware scheinen sich die Geräte tatsächlich nicht zu unterscheiden. Leider wird das Colormunki Display von der meisten Fremdherstellersoftware nicht unterstützt, das Display Pro hingegen praktisch immer. Wer insbesondere auf Software setzt, um seinen Monitor auch hardware-seitig kalibrieren zu können, bleibt leider nichts anderes, als das i1-Display-Pro zu nutzen, denn da läuft mit dem Colormunki Display gar nichts. Was man mit einem schlichten Treiber alles anfangen kann... So ist nun mal das Geschäft.

Wer allerdings bspw. auf das sehr gute DispcalGUI/Argyll setzt, kann und sollte zum Colormunki Display greifen. Die Ergebnisse sind sehr gut. Man muss sich dann ein klein wenig in die Materie einarbeiten, erhält dann aber ein sehr gutes System, um seinen Monitor zu kalibrieren und zu profilieren.
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13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gutes Produkt aber für Profis fast zu simpel, 1. August 2011
Rezension bezieht sich auf: X-Rite ColorMunki Display Kolorimeter für Monitoren und Projektor - CMUNDIS (Elektronik)
Ich hatte mir das Colormunki Display beim Händler vorführen lassen. Es gehört zur neuesten Generation von Monitormessgeräten. Es ist alterungsbeständig und für alle Monitortechnologien geeignet. Die Colormunki Version richtet sich an unerfahrene Anwender. Entsprechend simpel präsentiert sich die schick gestylte Software. Der Ablauf der Kalibration erfolgt selbsterklärend. Allerdings wird der erfahrenere Anwender einiges an Funktionalität vermissen. Zuvor hatte ich das i1Display 2, welches eine umfangreichere Funktionalität aufwies.

Als Alternative bietet sich zur Zeit das ebenfalls brandneue "i1 DISPLAY PRO " an. Dieses ist zwar normalerweise teurer, doch läuft bis Ende September 2011 eine TradeIn Aktion, in derem Ergebniss der Preis in etwa gleich ist. Ich bin zufällig auf dieses Angebot gestoßen, nachdem ich mir fast dieses ColorMunki Display gekauft hätte.

Das i1 DISPLAY PRO, welches ich seit einigen Tagen besitze, ist hardwareseitig ähnlich, verfügt jedoch über eine im Vergleich fünffache Messgeschwindigkeit. Das Wichtigste ist jedoch die bei der i1 Version wesentlich professionellere Software. Diese läßt dem Anweder die Wahl, ob er eine einfache, selbsterklärende Benutzeroberfläche, oder ein benutzerdefiniert konfigurierbares User-Interface bevorzugt. In letzterem kann man alles nutzen, was heute technisch möglich ist, und erreicht dadurch vielleicht noch geringfügig bessere Ergebnisse. Außerdem kann man nach der Profilierung das Ergebnis verifizieren.

Geht es rein um den Preis, dürfte das ColorMunki Display ausreichend sein. Der Mehrpreis für das i1 Display Pro lohnt sich für professionelle Anwender, die keine Kompromisse eingehen möchten.
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15 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Nur bedingt empfehlenswert - Software mangelhaft, 4. August 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: X-Rite ColorMunki Display Kolorimeter für Monitoren und Projektor - CMUNDIS (Elektronik)
Bestellt hatte ich das Gerät direkt bei Amazon (nicht Marketplace) da es dort direkt auf Lager war. Lieferung erfolgte 4 Werktage nach Bestellung, also noch im Rahmen. Leider musste ich beim auspacken feststellen, dass es sich wohl um einen Rückläufer handelte: Die Verpackung war schon etwas eingerissen und das Kabel war auch nur lose zusammengelegt. Es war aber alles vollständig und funktionsfähig.
Nach Download und Installation der aktuellsten Software von der Website des Herstellers begann ich mit der Kalibrierung: ich nutze ein Dual-Monitor System mit zwei identischen Ultrasharp Monitoren von Dell und Grafikkarte von Nvidia. Nach durchlaufen des Assistenten im "einfachen" Modus kam die Ernüchterung: ein Monitor einen deutlichen rotstich, der andere grünlich. Es war sogar deutlich schlechter als wie Werkseinstellung. Auch die Funktion zum Abstimmen beider Monitor war wirkungslos. Auch das ändern verschiedener Optionen in der Software (LUT, ADC, man. Weißpunkt, Helligkeit). Leider alles ohne Erfolg.
Habe daraufhin den Support von x-rite kontaktiert und das Problem geschildert, dass es unmöglich scheint an den beiden identischen Monitoren eine gleiche (Farb-)Darstellung zu erreichen. Als Antwort bekam ich nur die ganzen FAQ's von der Website als pdf zugeschickt - in englischer Sprache, deutsche Version davon gibt es nämlich nicht! Auf meine Frage wurde garnicht eingegangen. Auch damit ließ sich das Problem nicht lösen und auf eine Antwort wie weiter vorzugehen sei warte ich bis heute noch...
Dass die Software sich im laufenden Betrieb immer mehr Arbeitsspeicher genehmigt (Win7), wie in einigen Rezensionen erwähnt, kann ich bestätigen. Die "aktuellste" Software ist ja auch schon über 2 Jahre alt. Schaut man sich den baugleichen i1 Display Pro an wird man feststellen, das dieser merhmals pro Jahr Updates bekommt. Und die Colormunki Software ist sicher noch stark verbesserungswürdig.
Nach langer Recherche im Internet bin ich auf die freie Softwarelösung "Argyll+dispcalGUI" gestoßen. Die Bedienung ist natürlich aufwendiger und erfordert einige Zeit an Einarbeitung und vor allem Aneignung von Hintergrundwissen. Aber damit konnte ich endlich hervorragende Resultate erzielen. Es ist praktisch kein Unterschied mehr sichtbar, die Farben sind natürlich und ausgewogen. Weiterhin habe ich auch zwei Notebooks damit kalibriert und profiliert: identisch mit meinem Desktop-System. Und das wichtigste: das Ergebnis ist reproduzierbar.
Fazit: Das Colormunki Display ist zweifelsohne für Einsteiger gedacht, die ohne Hintergrundwissen oder viel Einstellungsarbeit mit einer One-Click-Lösung ein brauchbares Ergebnis erzielen wollen. Und da hat das Gerät, auf Grund der Software, ganz klar versagt! Es war damit nicht möglich eine reproduzierbare Kalibrierung durchzuführen. Die Hardware hat Potential, keine Frage. Aber für die avisierte Zielgruppe ist es definitiv nicht geeignet da keine konsitenten Resultate erzielbar sind.
Die positiven Rezensionen erkläre ich mir dadurch, dass diese Leute wohl nur ein Gerät damit kalibriert haben und so der direkte Vergleich fehlt. Vielleicht kann an damit auch einen total verstellten Monitor wieder grob "auf Linie" bringen, mehr aber auch nicht.
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12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ausgezeichnetes Gerät, 5. Juli 2013
Anstatt Dinge zu wiederholen, die vielmals gesagt wurden, werde ich versuchen eine etwas andere Perspektive darzustellen.

Zum einen - wer sich von der Leistungsfähigkeit des Sensors überzeugen möchte, ist wohl statt ausführlicher Beschreibungen mit den Messwerten von dry creek photo besser bedient.

Ich finde es auch interessant, dass in den Rezensionen hier so stark auf die Software eingegangen wird, wo doch in vielen Testberichten erwähnt wird, dass das Gerät für das, was es leistet, unfassbar günstig ist, aber die Software wenig taugt. Gut, das soll sich inzwischen geändert haben, aber nichtsdestotrotz. Ich persönlich fand, dass wenn ich schon einen hervorragenden Sensor für gerade mal ~200€ bekomme, ich mir auch ordentliche Software um ~100€ leisten kann. In meinem Fall war das basICColor display 5.

Im Gegensatz zu zumindest manchen Tests habe ich leider nicht die Möglichkeit die Genauigkeit der Ergebnisse von Hardware/Software mit NOCH genaueren Geräten zu testen (für sowas gibt es eben Seiten wie dry creek photo). Aber ich habe Erfahrungen mit grauenvollen Billiglösungen gemacht (Spyder...), wo das Bild eines jeden kalibrierten Monitors anders aussieht (selbst wenn das Modell ident ist) und sich im Graukeil üble Regenbogeneffekte gezeigt haben. Natürlich - wenn der Monitor zig Jahre alt ist und damals noch dazu ein Schnäppchen war, kann auch i1Display mit basiCColor display kein perfektes Ergebnis erzielen. Nichtsdestotrotz - wenn ich ein Bild über meinen Eizo EV2333W und meinen alten 14" BenQ Billigmonitor strecke, so zeigt sich ein unglaublich konsistentes Ergebnis. Was man eigentlich erwarten sollte, wenn man für idente Zielspezifikationen kalibriert. Aber selbstverständlich ist es offenbar dennoch nicht.
Ich habe mit dieser Kombination bisher neben zwei neuen TFTs auch einen CRT Monitor, CRT Beamer und besagten uralten TFT kalibriert und bin immer wieder vom Ergebnis begeistert.
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21 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Sehr schlecht programmierte Software, 27. Dezember 2013
Von 
Ich habe mir das i1 Pro zugelegt um besser Fotos nachbearbeiten zu können - leider war das ein Flop. Ich nutze Win7 Home (x64), mein Rechner läuft insgesamt problemlos und fehlerfrei. Nach Installation der neusten Software von der Herstellerseit schloß ich das Kolorimeter an um die Profilierung zu beginnen - von wegen, das Gerät wurde nicht erkannt, die Software lief im "Demo- Modus". Diverse Neustarts und Neuinstallation der Software später gings dann endlich weiter - die Profilierung läuft durch, ein Farbprofil wird erstellt.

Nun hat alles eine üblen Grünstich - ich verbringe 30min mit der Suche nach einer Funktion, die Einstellugen vor der Kalibrierung zu laden und die Änderungen rückgängig zu machen - gibt es aber nicht! Ich muss das erstellt ICC-Profil selbst in der Win7 Farbverwaltung löschen, das Farbmangement der Grafikkarte reaktivieren und dann neustarten, was ein Aufwand. Auch sonst glänzt die Software nicht durch Übersicht oder Zugänglichkeit.

Eine weitere Profilierung später fällt mir anhand meines Systemmonitoring Tools auf, dass mein CPU trotz Leerlauf die ganze Zeit bei 25-35% Auslastung ist. Ich durchkämme des Taskmanager und stoße auf "xrdd.exe", welches für diese Auslastung verantwortlich ist. Der Prozess gehört, wer hätte es gedacht, zu der Kolorimeter Software. Ich lasse den PC eine Stunde laufen, die Auslastung bleibt bei 30%, auch nach Neustart, auch nach Deinstallation der Profilierungssoftware, auch nach Abstöpseln des Kolorimeters! Genial, eine Software die Hitze erzeugt und Strom verbraucht ohne in diesem Moment irgendetwas zu machen - das Ganze geht somit retoure! Ach ja, den Prozess wird man durch zusätzliche Deinstallation des "X-Rite Device Services Managers" los und schon ist der CPU im Leerlauf es Systems wieder bei 0-1%.
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