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37 von 37 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Einfach nur ein Meisterwerk?, 4. August 2011
Rezension bezieht sich auf: Dirty Jeans and Mudslide Hymns (Audio CD)
Es ist gerade mal ein starkes Jahr her, dass John Hiatt "The Open Road" veröffentlichte, da meldet er sich schon wieder mit seinem mittlerweile 20. Studioalbum zurück. Wer nun aber denkt, dies wäre nur ein zweitklassiger Aufguß von übriggebliebenen Songs, der irrt gewaltig.

Der 58-jährige John Hiatt "brennt" immer noch vor Leidenschaft wie er kürzlich bei einem Interview in Deutschland sagte, ja insgesamt scheint er sich mehr Mühe bei diesem neuen Album gemacht zu haben, denn er kam Mitte Juli 2011 extra über den großen Teich um in Holland, Deutschland und England sein neues Album zu promoten, bevor er wieder, zurück in den USA, sofort auf Tour ging.

11 recht unterschiedliche Songs hat John auf sein neues Album gepackt, das in Ben Fold's Studio (ehemaliges RCA Studio in Nashville) aufgenommen wurde und das alles in analoger Technik mit einem sehr warmen Sound, wie Hiatt schwärmt. Als Produzent hat er den namhaften Kevin Shirley engagiert, der schon für viele Größen sein Können bewiesen hat (u.a. Aerosmith, Journey, The Black Crowes, Iron Maiden, Rush, Joe Bonamassa).

Neben 9 neuen Songs hat John Hiatt auch in sein riesiges Song-Repertoire gegriffen und zum ersten Mal "Train To Birmingham" veröffentlicht, was schon knapp 40 Jahre alt ist und nur eingeschworene Hiatt Fans kennen. Auch "New York Had Her Heart Broke" schrieb er just nachdem sich vor 10 Jahren in New York dieser fürchterliche Terroranschlag ereignet hat, der, wie er selbst singt, die Welt verändert hat.

John ist ein sehr guter Beobachter, besingt liebevoll seinen röhrenden 225er Buick (Detroit Made), beschreibt die Wucht der Naturkatastrophen in seinem Land (Down Around My Place) und genauso wuchtig entwickelt sich der Song. John lässt auch keine Klischees aus, wenn er im Opener (Damn This Town) davon singt, dass er nun abhaut, weil er genug hat, der Vater säuft, die Mutter keine Zeit hat die Kinder zu erziehen, die Schwester von Hass erfüllt ist, der Bruder beim Pokerspielen getötet wurde usw...
Auch wenn John mehrmals in den letzten Wochen davon sprach, dass seine Songs allesamt fiktional sind, so sind doch erhebliche Parallelen zu seinem Leben zu erkennen - darauf angesprochen meinte er humorvoll nur: I am an open book, ich bin wie ein offenes Buch.

Authentisch nennt man dies, wenn ein Musiker, der alle Höhen und Tiefen in seinem Leben durchgemacht hat, noch so humorvoll und verschmitzt lächelnd seine (eigenen und wahren?) Geschichten erzählt. Und so geraten selbst Liebeserklärungen an seine Frau (Don't Wanna Leave You Now und I Love That Girl) zu Highlights auf diesem Album.

Musikalisch ist dieses Album eindeutig im Americana Genre angesiedelt, getränkt von der musikalischen Tradition im tiefen Süden der USA. Country und Blues Elemente überwiegen, hervorragend in Szene gesetzt von seinen Mitmusikern, die bereits auf "The Open Road" mitgespielt haben. Pedal Steel, Dobro, Slide, feurige Gitarren-Soli - all das steuert Doug Lancio meisterlich bei, getragen von einem dichten Rhythmusteppich von Patrick O'Hearn (Bass) und Kenneth Blevins (Drums).

Nicht nur Musik-Kritiker haben in den letzten Tagen Lobenshymnen auf John Hiatt's neues Album gesungen, auch ich kann die Frage, eingangs gestellt, nur mit einem deutlichen und lauten JA beantworten. Wahrlich ein Meisterwerk, musikalisch wie technisch!
Das neue Album gibt es auch in einer "extended Edition" mit einer DVD mit informativen Hintergrund-Informationen, wie alles enstanden ist. Solche Add-Ons lassen die Herzen der Fans höher schlagen.

Deshalb meine Bewertung:
Mindestens 4 Sterne für das Album und einen Stern extra für die Produktion - wie schrieb kürzlich Arne Willander im Rolling Stone? "So gut war John Hiatt seit 'Stolen Moments' im Jahr 1990 nicht mehr. Und er war immer verdammt gut!"
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13 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen HANDMADE HYMNS AND A GLASS OF RED WINE ....,, 6. August 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Dirty Jeans and Mudslide Hymns (Audio CD)
und wieder einmal sitzt man gespannt vor einem Hiatt Machwerk, von dem man zuvor schon weiss, dass man daraus
eine Menge mitnehmen wird, nachdem man es in Nonstop-Schleife angehört hat, stundenlang.
Grossartiger songwriter, der Mann. Dazu diese carvende, schroffe Stimme, versierte Musiker, Texte, die den
Americana-spirit aufgreifen, pointieren, verinnerlichen. Mitnehmen wird man auch hier vor allem Melancholie, Nachdenklichkeit, Wehmut, Trauer und Verstandensein. Und man hat Hiatt nicht wirklich zugehört wenn nicht auch heisse Tränen des Mitgefühls und der Solidarität rinnen bei -TIL I GET MY LOVIN BACK-, da reicht schon die erste Strophe,

- I wake in the mornin
out of my mind
and I used to lived for
that mornin sunshine
now I hide in the darkness
it s all I can do
til I get my lovin back
my lovin back from you...

Dagegen befröhlicht - I LOVE THAT GIRL - fast, obwohl es auch eher die Stimmung des Indian summer kurz vorm
Übergang in nebelgraue Herbstnässe beschwört, Mollstimmung eben, wie auch das cover in sepia mit einem fast
verwitterten ( nicht verbitterten ) John Hiatt.
Da macht er doch gleich ganz lässig auf Daddy Cool bei - ALL THE WAY UNDER -, vertraut und voll Zärtlichkeit
schleicht sich - DON T WANNA LEAVE YOU NOW - rein ins hungrige Hiatt-Hörer-Herz, ewig hungrig weil man ihm
nie genug zuhören kann, trotz reichhaltigsten Repertoires das da im Cd-Regal steht.
Schwungvoller road-sound zwischendurch mit - DETROIT MADE -, big block , she ll do all the work,
so we can ride in style, leather on those bucket seats, carpet, double pile....
Was wäre der toughe Americana-man ohne seinen Strassenkreuzer, am besten natürlich mit Haifischheckflossen...
Mystischen Zauber bringt - HOLD ON FOR YOUR LOVE -, irgendwie erinnert es an Ghostriders, die Gitarren
wahrscheinlich...,screamin John ! spätestens hier verstärkt sich hier die Gänsehaut, die nach - TRAIN TO BIRMINGHAM-
das groovige midtempo täuscht da nicht über den höchst melancholischen Text hinweg ), nicht dünner wird
bei - DOWN AROUND MY PLACE -.

- And before there came a flood
some lost all, even blood
now the sun and wind have come and left no trace
down around my place...
Dezenter Instrumenteneinsatz, Hiatts Stimme anfangs dunkel, unheilschwanger, zum Ende hin schreit er beinahe
raus, was ihn hier so beschäftigt...
Beschäftigt hat sich J H im im track - DAMN THIS TOWN - mit dem ganz normalen Wahnsinn einer Familie, nun die
eben beschäftigt ist - mit dem alltäglichen Wahnsinn, der auch in jeder guten Durchschnittsfamilie einbrechen
kann. Da macht einem der Einsteiger sowieso klar, dass man ohne dem näseligen Eigenbrötlertum des Interpreten
nicht lange auskommen kann, da kann es noch so viele andere gute, sehr gute Musiker geben.
Hiatt muss immer ran, wenn es einem schlecht geht, man einen Verbündeten braucht, einen Tröster, aber auch jemanden, der Freude, Hoffnung und Erfüllung spendet und imaginiert, durch wunderschöne Melodien, Lebensweisheit, Philosophie, Serenität - trotz dunkler Wolken und alles verschluckender Schlammlawinen.

So spielt er sich immer wieder aufs neue in Herzfaser und Bauchgefühl, das bestätigt der letzte track
- WHEN NEW YORK HAD HER HEART BROKE -, das entsetzliche Thema 9/11 mit einer zarten Melodie vereinklangt.
Willy De Ville, der über gebrochene Herzen in New York Bescheid wusste hätte diesem song sehr zugestimmt.
Also man nimmt was mit, jeder das Seine, aber alle die Sympathie und Liebe zum Eckensteher, der ja so alleine
nicht in der Ecke steht, sieht man von der Ignoranz der Radiosender mal ab. Aber Radio ist definitiv nicht
das wertige Medium um seine Geschichten dort abzuäthern.
Five muddy diamonds for this album and a hundred more for a real storyteller... walk on, just walk on, John...

Line Up : himself, vocals and guitar
Kenny Blevins, drums
Doug Lancio, guitars, pedal steel, mandolin
Patrick O Hearn, bass
Alan Schierbaum, keys
Doug Henthorn, backin vocals
Produzent, Kevin Shirley
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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen ... kein Kommentar nötig, 20. August 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Dirty Jeans and Mudslide Hymns (Audio CD)
Nach den absolut treffenden Rezensionen hier, ist eine weitere eigentlich nicht nötig: sehr schöne, transparente Produktion, tolle Songs in abwechslungsreichen Gewand, sehr homogene Band mit den richtigen solistischen Sprengseln und ganz vorne ein John Hiatt der in seiner unnachahmlichen Art die Geschichten vorträgt.
Das macht die fünf Sterne aus, aber darüber hinaus geht es mir als jahrzehntelangen Hiatt Fan so, dass das endlich wieder eine CD ist, die mich komplett fängt. In den letzten Jahren waren die CDs immer gut, keine Frage, aber hatten doch auch so ihre .. na sagen wir ... Durchhänger. Hier legt man die Cd ein und kein schwaches Stück, es ist einfach eine Freude sie komplett durchzuhöhren und hofft Hiatt gelingen noch viele solche Würfe.
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gar nicht erst probehören - gleich kaufen!, 5. August 2011
Von 
Hugo Humpelbein "das Viech" (in Sicherheit) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Dirty Jeans and Mudslide Hymns (Audio CD)
Das ist ja prima, dass mein Vorredner Jürgen schon so informativ alles Nötige über den neuen Geniestreich von John Hiatt berichtet hat. Da mach ich bloß noch mein Häkchen dran und räume lächelnd mein CD-Regal um, weil ich für den Buchstaben H allmählich mehr Platz benötige. Wer hätte auch vorhersehen können, in welchem ungeheuren Tempo der in die Jahre kommende First-Class-Musikmacher mitreißende neue Outputs zu Tage fördert! Mir ist das nur recht, denn je mehr Platten es von ihm gibt, desto überzeugender kann ich künftig argumentieren, dass John Hiatt ein überkreativer Qualitätslieferant ist, der sich so lange in der Gunst seines Publikums hält, dass er noch manchen Newcomer, der erst Jahrzehnte nach ihm angefangen hat, überdauern wird.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Einfach nur ein Meisterwerk?, 23. August 2011
Rezension bezieht sich auf: Dirty Jeans and Mudslide Hymns (Audio CD)
Es ist gerade mal ein starkes Jahr her, dass John Hiatt "The Open Road" veröffentlichte, da meldet er sich schon wieder mit seinem mittlerweile 20. Studioalbum zurück. Wer nun aber denkt, dies wäre nur ein zweitklassiger Aufguß von übriggebliebenen Songs, der irrt gewaltig.

Der 58-jährige John Hiatt "brennt" immer noch vor Leidenschaft wie er kürzlich bei einem Interview in Deutschland sagte, ja insgesamt scheint er sich mehr Mühe bei diesem neuen Album gemacht zu haben, denn er kam Mitte Juli 2011 extra über den großen Teich um in Holland, Deutschland und England sein neues Album zu promoten, bevor er wieder, zurück in den USA, sofort auf Tour ging.

11 recht unterschiedliche Songs hat John auf sein neues Album gepackt, das in Ben Fold's Studio (ehemaliges RCA Studio in Nashville) aufgenommen wurde und das alles in analoger Technik mit einem sehr warmen Sound, wie Hiatt schwärmt. Als Produzent hat er den namhaften Kevin Shirley engagiert, der schon für viele Größen sein Können bewiesen hat (u.a. Aerosmith, Journey, The Black Crowes, Iron Maiden, Rush, Joe Bonamassa).

Neben 9 neuen Songs hat John Hiatt auch in sein riesiges Song-Repertoire gegriffen und zum ersten Mal "Train To Birmingham" veröffentlicht, was schon knapp 40 Jahre alt ist und nur eingeschworene Hiatt Fans kennen. Auch "New York Had Her Heart Broke" schrieb er just nachdem sich vor 10 Jahren in New York dieser fürchterliche Terroranschlag ereignet hat, der, wie er selbst singt, die Welt verändert hat.

John ist ein sehr guter Beobachter, besingt liebevoll seinen röhrenden 225er Buick (Detroit Made), beschreibt die Wucht der Naturkatastrophen in seinem Land (Down Around My Place) und genauso wuchtig entwickelt sich der Song. John lässt auch keine Klischees aus, wenn er im Opener (Damn This Town) davon singt, dass er nun abhaut, weil er genug hat, der Vater säuft, die Mutter keine Zeit hat die Kinder zu erziehen, die Schwester von Hass erfüllt ist, der Bruder beim Pokerspielen getötet wurde usw...
Auch wenn John mehrmals in den letzten Wochen davon sprach, dass seine Songs allesamt fiktional sind, so sind doch erhebliche Parallelen zu seinem Leben zu erkennen - darauf angesprochen meinte er humorvoll nur: I am an open book, ich bin wie ein offenes Buch.

Authentisch nennt man dies, wenn ein Musiker, der alle Höhen und Tiefen in seinem Leben durchgemacht hat, noch so humorvoll und verschmitzt lächelnd seine (eigenen und wahren?) Geschichten erzählt. Und so geraten selbst Liebeserklärungen an seine Frau (Don't Wanna Leave You Now und I Love That Girl) zu Highlights auf diesem Album.

Musikalisch ist dieses Album eindeutig im Americana Genre angesiedelt, getränkt von der musikalischen Tradition im tiefen Süden der USA. Country und Blues Elemente überwiegen, hervorragend in Szene gesetzt von seinen Mitmusikern, die bereits auf "The Open Road" mitgespielt haben. Pedal Steel, Dobro, Slide, feurige Gitarren-Soli - all das steuert Doug Lancio meisterlich bei, getragen von einem dichten Rhythmusteppich von Patrick O'Hearn (Bass) und Kenneth Blevins (Drums).

Nicht nur Musik-Kritiker haben in den letzten Tagen Lobenshymnen auf John Hiatt's neues Album gesungen, auch ich kann die Frage, eingangs gestellt, nur mit einem deutlichen und lauten JA beantworten. Wahrlich ein Meisterwerk, musikalisch wie technisch!
Das neue Album gibt es auch in einer "extended Edition" mit einer DVD mit informativen Hintergrund-Informationen, wie alles enstanden ist. Solche Add-Ons lassen die Herzen der Fans höher schlagen.

Deshalb meine Bewertung:
Mindestens 4 Sterne für das Album und einen Stern extra für die Produktion - wie schrieb kürzlich Arne Willander im Rolling Stone? "So gut war John Hiatt seit 'Stolen Moments' im Jahr 1990 nicht mehr. Und er war immer verdammt gut!"
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Erdiger Country-, Folk-, und Bluesrock, 16. September 2011
Von 
V-Lee (Wien) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Dirty Jeans and Mudslide Hymns (Audio CD)
Der Kritikerliebling, der selbst eigentlich nie wirklich die ganz großen Hits hatte, aber trotzdem neben Springsteen, Seger, Mellencamp und Tom Petty zu den wichtigsten Heartland Rockern zählt, ist ein weiterer Beweis dafür, dass die meisten 50+ sing-a-songwriter auch im höheren Alter noch großartige Platten zu machen im Stande ist, bzw. im Alter sogar immer besser werden.

Der opener ,Damn This Town` klingt allerdings wie ein ganz grosser und vergessener Neil Young Track mit seiner fast schon grungigen, aber im folk Rhythmus gespielten Gitarre und der trostlosen Lebensgeschichte eines Desperados. Es folgt der country waltz ,Til I Get My Lovin` Back` - eine jener anrührenden Balladen, die Hiatt so gekonnt unkitschig rüberbringen kann.

Das fröhliche ,I Love That Girl` ist fast schon ein Popsong im Americana Gewand und würde eigentlich als längst verdienter und überfälliger Hit taugen. Ein toller country-blues-shuffle ist ,All The Way Under`,der ziemlich stripped down aber mit super Rhythmus Gitarre daherkommt (und mit Akkordeon). Das swingt und groovt.

Die zweite Ballade ,Don't Wanna Leave You Now` könnte man sich auch gut von Springsteen vorstellen.
Und so reiht sich eine Songperle hier an die nächste und dank der erdigen, irgendwo zwischen Country-Rock, Folk Rock und Bluesrock angesiedelten Produktion von Kevin Shirley (man hört es diesem Album an, dass der Man einst die Black Crowes Großtat ,The Southern Harmony & Musical Companion` gemischt hat) wird diese Scheib nicht nur zu einem Snack, sondern einem absoluten musikalischen Dauerlutscher. Ein sehr schöne und stimmige Heartland Rock Platte.
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4.0 von 5 Sternen Consistently good, 18. Mai 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Dirty Jeans and Mudslide Hymns (Audio CD)
Hiatt is always a sure bet. Dirty Jeans ... is one more successful record. Good music and value for money
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5.0 von 5 Sternen Großartig! An alle Vinyl Hörer, 24. März 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Den vorausgegangenen Rezensionen kann ich mich nur anschließen. Deshalb gehe ich an dieser Stelle nicht auf die einzelnen Tracks ein. Nur soviel: Fast jeder Song ist eine Perle für sich. Schöne Tempiwechsel zwischen den einzelnen Liedern, das Album wird einfach nicht langweilig.

Jetzt zu der Vinyl Pressung: Es handelt sich hier um eine 180g Pressung obwohl in der Artikelbeschreibung nicht erwähnt, was allerdings noch nichts über die Qualität aussagt. Die Abmischung der LP ist in diesem Fall aber großartig. Zu Kevin Shirley als Produzenten gehen die Meinungen ja anscheinend auseinander, hier hat er jedoch alles richtig gemacht. Die Stimme John Hiatts einerseits sowie die Instrumentalisierung andererseits stehen in einem ausgewogenen Verhältnis zueinander, weder Stimme noch Instrumente drängen sich in den Vordergrund. Insgesamt gesehen ein sehr schöner druckvoller Sound, mit rabenschwarzen Tiefbässen an der richtigen Stelle, ohne künstlichen Loudness Effekt oder an die 80er erinnernde Hallanteile.

Absolute Kaufempfehlung!
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5.0 von 5 Sternen unaufhaltsam gut....., 22. Dezember 2013
Ich mag Ihn und diese Scheibe ist Überdurchschnittlich gut. Vinyl Pressung 1a, Klang Fünf Sterne ......bist Du Fan ? dann kaufen
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5.0 von 5 Sternen Interessante Mischung verschiedener Stile, 12. September 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich kannte John Hiatt bisher nur vom Namen. Durch seinen Beitrag bei Joe Bonamassa in der Royal Albert Hall bin ich auf ihn aufmerksam geworden. Das Album iste eine hervorragende Mischung aus Blues, Country, Folk und Rock. Alles leicht düster angehaucht und sehr emotional. Besonders herausheben kann ich für mich persönlich Damn, thios town, down around my place und adios to california.Es gibt jedoch keinen schwachen Song auf diesem Album.
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