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Kundenrezensionen

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MEDIUM (Blu-ray/DVD)

- BILD: Schärfe ok, natürliche Farben, etwas blass, gutes Schwarz
- TON: Abstimmung zwischen Dialog und Musik ok, Räumlichkeit nicht groß ausgenutzt, Blu-ray: DTS-HD 5.1, DVD: DD 5.1
- EXTRAS: - Deleted Scenes (kommentiert von Jacques Audiard), Interviews mit T. Benacquista und A. Desplat, Trailer

FILM (OHNE SPOILER!):

Regisseur Jacques Audiard kennt man von dem zuletzt sehr starken Film EIN PROPHET und über die meist guten französischen Dramen und Thriller des letzten Jahrzehnts muß man auch nicht mehr viel Worte verlieren. Mit LIPPENBEKENNTNISSE präsentiert er uns einen Film in der Mitte zwischen Drama und Thriller der einerseits nicht ganz ausgereift scheint, anderseits aber erfahrene Cineasten ggfs. durch seinen leicht kruden Charme durchaus für sich gewinnen kann.

Hauptdarstellerin Carla (Emmanuelle Devos) ist eine ganz durchschnittliche Frau, etwas verklemmt und dazu noch extrem schwerhörig und immer mit 2 Hörgeräten bewaffnet. Sie ist Assistentin in einer Immobilienfirma und sie sorgt dafür das der vorbestrafte Praktikant Paul (Vincent Cassel) zu Ihrer Entlastung eingestellt wird. Nach einigen emotionalen Wirrungen kommen beide in das Umfeld von Kriminellen .......

Zunächst einmal muß man Vincent Cassel sehr großen Mut zur Hässlichkeit zugestehen denn mit wirrem Haar, Oberlippenbart und Assi-Klamotten kommt er sehr authentisch als Underdog rüber. Emmanuelle Devos Performance ist auch sehr intensiv, zunächst zurückhaltend der Rolle und den Geschehnissen angepasst. Am Ende versteht sie es aber sehr souverän immer noch draufzulegen und ihrer Rolle maximale Präsenz zu verleihen und auch in den spannenden und dramatischen Szenen vollen Einsatz zeigen zu können.

LIPPENBEKENNTNISSE gefällt mir dort am besten wo er auch kurz die emotionalen Verwirrungen von Carla aufblitzen läßt in dem sie sich immer wieder nackt vorm Spiegel bewundert und voller Lust das benutze und blutverschmierte Hemd von Paul anzieht. Es ist kein 08/15 Thriller der jedem gefallen wird und kann. Zu lang wird am Anfang handlungsmäßig etwas unentschlossen und teils unlogisch gehandelt, zu sehr sind die Motivationen der Protagonisten zunächst nach innen gerichtet und erschließen sich dem Zuschauer nicht im geringsten.

Wer aber auf Filme steht, die einen von Anfang an nicht im geringsten darüber aufklären um was es eigentlich geht und wo das ganze überhaupt hinführen soll, aber gleichzeitig durch gezielten Einsatz von Musik und einen sich immer mehr auftuenden Dschungel von Ereignissen und Verwicklungen einen auf eine letztlich sich steigernde und packende Reise mitnehmen der könnte mit LIPPENBEKENNTNISSE und seiner ungewöhnlichen Liebesgeschichte seinen Spaß haben.

4/5 Hörgeräten....äh....Sternen
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am 10. November 2011
und ich muss gleich Dir widersprechen, liebe Cathleen. Über französische Filme können wir gerne ein ander Mal diskutieren aber Tödliche Bekenntnisse ist doch mal eine echte Perle.

Die (fast) Taube Carla wird im Büro ständig tyrannisiert. Heute würde man sagen ein klassisches Mobbing-Opfer. Nachdem sie zusammenbricht darf sie sich einen Assistenten suchen. Der Ex-Häftling Paul (Vincent Cassel!) bekommt die Stelle und ist eigentlich nicht wirklich für den Job geeignet. Naja er ist wirklich unqualifiziert aber Carla fühlt sich von seiner Art angezogen. Das schöne hierbei ist, dass keine große Liebesgeschichte kommt! Das hat mir richtig gut gefallen. Carla hilft Paul beim Büroalltag und erbittet daher auch kleine gefallen wie ein leichter Diebstahl und Co. Aber Paul möchte irgendwann etwas zurück. Das Carla Lippenlesen kann macht es für ihn einfacher. So kann Carla einen Kredithai observieren und tatsächlich eine Geldübergabe ausmachen. Was dann kommt schauen sie sich aber besser selbst an.

Ich persönlich fand den Film spannend von Anfang bis Ende. Tolle Story, tolle Umsetzung und wahnsinnig gute Schauspieler. Klar von Cassel ist man nichts anderes gewohnt aber Emanuelle Devos ist ein absoluter Geheimtipp.
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am 16. November 2011
Also ich kann mich auch nur wundern über die schlechten Rezensionen hier. Jacques Audiard ist ein außergewöhnlicher Filmemacher, der es schafft nicht nur Superstars wie Vincent Cassel sondern auch unbekanntere Schauspieler intensiv in Szene zu setzen . Das hat er nicht nur in DER PROPHET sondern auch schon in DER WILDE SCHLAG MEINES HERZENS bewiesen. Die Geschichte, die ich jetzt nicht nochmal zusammenfassen muss, ist auch hier wieder packend und ungewöhnlich und lotet subtil Abhängigkeiten aus.
Aber wer grundsätzlich nicht auf französische Filme steht, ist hier natürlich fehl am Platz.
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am 4. August 2013
Carla ist ohne ihre Hörgeräte praktisch taub. Im Büro ist sie Mädchen für alles - natürlich ohne, dass ihre Leistung und Fähigkeiten anerkannt werden. Trotzdem darf sie sich zur Unterstützung eine Bürohilfe anstellen. Ihre Wahl fällt überraschenderweise auf den Ex-Knacki Paul. Der muss nachts auch noch Schulden bei einem Gangsterboss abarbeiten und verfällt auf den Plan, seinen Chef um eine größere Summe zu erleichtern. Dabei soll Carla ihm helfen, indem sie vom gegenüberliegenden Gebäude die Gespräche der Gangster von den Lippen liest. Natürlich geht die Sache nicht so glatt wie erwartet...

Der Film hat Höhen und Tiefen - und leider auch einige Längen, bis es endlich zum großen Finale kommt. Emanuelle Devos spielt die Unterdrückte, die mit weiblichem Geschick andere manipuliert und sich von der "grauen Maus" zur "Gansterbraut" mausert mit ruhiger Intensität. Cassel dagegen lotet mit schmierigem Äußeren und schlechtem Benehmen mal wieder die Tiefen seines schauspielerischen Könnens aus.

Nachdem der Film sich in der ersten Hälfte mehr Carlas Geschichte gewidmet hat, gerät der zweite Teil leider etwas langatmig. Auch die Nebenhandlung um Pauls Bewährungshelfer hat sich mir nicht erschlossen. Wer das durchsteht, wird mit einem soliten Triller belohnt.
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am 19. März 2016
Nichts nur zum "ansehen". Für mich ein Film mit Tiefgang und auch zum nachdenken. Am Anfang fragt man sich schon, warum die Protagonisten agieren wie sie es tun.....daher...zum nachdenken . Gleichzeitig wird dem Zuschauer ein Einblick in ein Leben mit Gehörlosigkeit bzw. Schwerhörigkeit gestattet. Meiner Einschätzung nach sehr gut umgesetzt. Schlussendlich ...ein Film mit sehr guten Schauspielern!
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am 21. Februar 2012
Nun also wieder auf deutsch im Handel, allerdings mit einem reißerischen, irreführenden Titel, - der Film heißt doch eigentlich
"Lippenbekenntnisse" - aber seis drum.

Sie ist die unscheinbare Bürokauffrau, eine graue Maus, dazu gehörgeschädigt, er ein Kleinkrimineller, etwas jünger als sie, der gerade aus dem Knast kommt. Sein Bewährungshelfer schickt ihn geradewegs in ihr Büro. Eine ungewöhnliche Konstellation für einen Liebesfilm und Thriller. In der 'normalen' Gesellschaft scheint kein Platz für so ein Paar zu sein, vielleicht planen sie deshalb einen Ausbruch. Den Rest müssen Sie von ihren Lippen lesen.
Für mich einer der schönsten, tiefgründigsten und poesievollsten Liebesfilme, die ich kenne.
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TOP 1000 REZENSENTam 8. November 2011
Von französischen Filmen halte ich im Allgemeinen ziemlich viel. Bisher kam aus jedem Bereich ziemlich brauchbares Material aus dem Land der anglophoben Nachbarn. Nun erscheint bei uns erstmals der Streifen "Tödliche Bekenntnisse" auf DVD, der bereits im Jahre 2001 fertiggestellt wurde.
Vincent Cassel spielt hier den Kriminellen Paul, der nach seiner Entlassung aus dem Knast eine Anstellung als Bürohilfe bei der fast tauben Carla findet. Diese ist nicht gerade das, was man ein Topmodel nennt, und hat so keinen leichten Stand in der Firma und bei ihren Kollegen. Sie unterstützt Paul und kaschiert seine Unwissenheit im Job, wohingegen er ihr bei der Rache an ihren Kollegen helfen soll. Aber auch Paul nutzt Carlas Fähigkeit von den Lippen zu lesen, da er noch Schulden in kriminellen Kreisen hat. Die Situation spitzt sich immer mehr zu, bis es für die Beiden kein Entrinnen mehr gibt.
Wer vom Titel her einen Thriller erwartet, bekommt diesen leider nur zum Teil. Die Geschichte mausert sich eher zum Drama mit Thrillerelementen, und lediglich gegen Ende kommt etwas Spannung auf. Insgesamt muss man sagen, wäre hier einfach mehr möglich gewesen. Die Beziehung zwischen Paul und Carla plätschert etwas langsam dahin, und nimmt ebenso erst zum Schluß hin mehr Fahrt auf. Das liegt aber eher am Drehbuch, als an den beiden erstklassig besetzten Darstellern. Cassel spielt gewohnt gut, hervorzuheben ist aber die Darstellung von Emanuelle Devos, welche die taube Carla einfach perfekt in Szene setzt. Nichts desto trotz fühlte ich mich hier einfach nicht gut unterhalten, und hatte eher das Gefühl vor dem Sonntag-Abend Tatort zu sitzen.
Die DVD kommt mit einigen Deleted Scenes, sowie Interviews und dem Originaltrailer in den Extras daher.
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am 10. November 2011
Erst einmal muß ich Marco widersprechen. Ich habe bisher noch keinen einzigen rein französichen Film gesehen, der mir auch nur im Geringsten gefallen hat. Das ist natürlich Geschmackssache! Aber ich gebe nicht auf und habe mir "Tödliche Bekenntnisse" versucht anzusehen, denn die Beschreibung hat sich wirklich gut angehört. Allerdings betone ich versucht, denn nach etwa 30 Minuten ging es einfach nicht mehr und ich bin lieber ins Bett gegangen. Aber eine Rezession zu schreiben, ohne den ganzen Film gesehen zu haben, ist ja auch blöd. Also hab ich mir den Rest am nächsten Morgen angetan und was soll ich sagen, er wurde tatsächlich ein wenig spannend und hat sich so doch noch 2 Sterne verdient. Ich muß auch sagen, dass die Schauspieler ihre Sache wirklich gut machen, der Fehler liegt hier sicherlich am Drehbuch und der Länge des Films. Knappe 2 Stunden ist einfach viel zu lang und außerdem werden zu viele Nebensächlichkeiten erwähnt, die den ganzen Film langatmig und langweilig machen. Mein Fazit lautet: Tolle Story, aus der man hätte wirklich was Gutes machen können, aber der Film ist einfach zu lang und anfangs extrem langweilig! Außerdem ist "Tödliche Bekenntnisse" irgendwie kein Thriller.
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