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27 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wow!
Ich bekam die DVD eher zufällig in meine Hände und entschied mich aus Langeweile ihn einmal anzusehen.
Und dann begeisterte mich dieser Film so sehr wie schon lange keiner mehr zuvor. Ich war wirklich aufs tiefste beeindruckt und empfehle den Film an jeden Filmliebhaber weiter!!!
Was macht diesen Film so besonders?
Das war es was ich mich nach dem...
Veröffentlicht am 1. Januar 2005 von N.W.

versus
16 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Schön, aber diffus
Mexiko, 1922: Frida (Salma Hayek) malt für ihr Leben gern. Bei einem Busunfall verliert sie beinahe ihr Leben und lernt danach erst langsam wieder das Laufen. Nachdem ihr Jugendfreund sie verlassen hat, sucht sie die künstlerische Unterstützung des berühmten Malers und Poligamisten Diego. Dieser führt sie in die Gesellschaft ein und wird bald ihr...
Veröffentlicht am 29. Juni 2007 von Wirtshausberater


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27 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wow!, 1. Januar 2005
Rezension bezieht sich auf: Frida [UK Import] (DVD)
Ich bekam die DVD eher zufällig in meine Hände und entschied mich aus Langeweile ihn einmal anzusehen.
Und dann begeisterte mich dieser Film so sehr wie schon lange keiner mehr zuvor. Ich war wirklich aufs tiefste beeindruckt und empfehle den Film an jeden Filmliebhaber weiter!!!
Was macht diesen Film so besonders?
Das war es was ich mich nach dem anschauen als erstes gefragt habe ... es sind wohl die großartige Mischung aus wunderbaren, erstklassigen Schauspielern [allen voran Salma Hayek, die Frida nicht nur spielte sondern verkörperte], die beeindruckenden Bilder & Farben, die wundervoll erählte Lebensgeschichte und schließlich die Filmmusik, die diesem tollen Film den letzten Schliff gab.
Ich glaube das sind genug Argumente um den Film zu kaufen, oder?
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen El alma del arte - Die Seele der Kunst, 11. Februar 2011
Von 
jury - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (HALL OF FAME REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Frida Die besten Filme aller Zeiten (DVD)
Frida, dritte von vier Töchtern, litt von ihrer Geburt (1907) an unter einem Spaltwirbel. Sie erkrankte als 6-jährige an Kinderlähmung und musste sich in der Folge lebenslang mit einem dünnen und schwachen rechten Bein plagen. Mit 19 Jahren wurde sie bei einem Busunfall dermaßen schwer verletzt, dass sie mit ihrem ganzen Leib in einem Gipskorsett liegen musste. Dabei bohrte sich eine Geländer-Eisenstange von hinten durch den Körper, perforierte Magen und Uterus und trat im Schambereich wieder aus. Sie brach sich einen Wirbel, das Schlüsselbein, einige Rippen, das Becken, erlitt 11 Frakturen im rechten Bein, einen zerschmetterten und abgebogenen rechten Fuß und eine versetzte Schulter. Infolge dieser Schäden wurde sie im Lauf ihres Lebens 35-mal operiert. Drei Schwangerschaften mussten abgebrochen werden.

Aber diese Frau verfügte über eine unglaubliche Vitalität, Liebe zum Leben und den Menschen und einen schier unfassbaren Willen. Obwohl sie ihr ganzes Leben lang von Rückfällen und extremen Schmerzanfällen geplagt wurde, obwohl sie sich oft monatelang in Krankenhäusern aufhalten musste, führte sie ein dermaßen frohes, erfülltes und reiches Leben, in welchem sie so viel bewegte, dass sie zur Legende, zur Ikone ihrer Zeit wurde.

Nur als Biografie, nur hart an den Aufzeichnungen der Frida Kahlo selbst und ihrer Zeitzeugen, konnte ein so unglaubliches Leben glaubhaft in einem zweistündigen Film skizziert werden - wie die Regisseurin Julie Taymor ausführte: Man hätte leicht 4 Stunden mit dem vorhandenen Material gestalten können. So entstand zwangsläufig ein Film, der vieles nur anreißt - aber auch eine nachzufühlende Wiedergabe der großen Liebe zwischen Frida und dem berühmten mexikanischen Muralisten Diego Riviera. Dabei ist es dem Team gelungen, in einer wirklich wunderschönen Art Szenenwechsel aus den Bildern der Künstlerin heraus zum Leben zu erwecken.

WER HIER NOCH NICHT MIT DER HANDLUNG KONFRONTIERT WERDEN MÖCHTE, SOLLTE BITTE DIE FOLGENDEN FÜNF ABSÄTZE ÜBERSPRINGEN.

Zwei attraktive Menschen, die nicht lange überlegen, wenn ein potentieller Partner reizt, führen alles andere als eine geruhsame Ehe. Dazu kamen die vielen äußeren Einflüsse - beide waren politisch aktiv, reisten viel, bauten, schrieben, machten Musik und tanzten, vor allem aber widmeten sie sich der Kunst. Ihre Beziehung entstand unter dem großen Versprechen Diegos, nicht treu, aber bis zum Ende aller Tage "loyal" zu sein.

Während eines alles andere als harmonischen US-Aufenthalts, der in einem Eklat mit Rockefeller - Diego hatte einen Lenin in sein Wandgemälde gemalt - und mit einem Abort Fridas gipfelte, verlangt Frida von Diego die Heimreise. Diego gibt unwillig nach; aber wieder zuhause bestraft er Frida, indem er ihre Schwester Christina schwängert. Frida erwischt die beiden auf dem Boden des Ateliers. Man mag "loyal" interpretieren wie man will, aber das war "jenseits der Linie". Frida verlässt Diego.

In der Phase der Trennung nehmen die beiden Trotzki und seine Gefolgschaft bei sich auf. Frida hat eine Affäre mit Trotzki. Der zieht aus, kurz darauf wird er zum Ziel eines Attentats. Sofort fällt zeitweise der Verdacht auf Diego. Frida kommt in Haft, um sie zu zwingen, Diegos Aufenthaltsort mitzuteilen. Doch Diego erreicht, dass sie freigelassen wird. Frida faulen die Zehen weg, der Fuß muss abgenommen werden. Diego bittet sie, ihn wieder zu heiraten.

Ihre Gesundheit verschlechtert sich weiter. Sie muss furchteinflößende Stützvorrichtungen und Korsetts verwenden, nimmt hochdosiert Morphium, ein Bein muss amputiert werden.

Schließlich stirbt sie, nachdem sie sich im Bett zu ihrer ersten eigenen Ausstellung in Mexiko hatte tragen lassen.

ENDE DER INHALTSANGABE

Offenbar harmonierte die Hauptdarstellerin und Produzentin (Salma Hayek, 36), die ja die treibende Initiatorin des Projekts war, hervorragend mit der Regisseurin (Julie Taymor, 50) - nicht nur hinsichtlich der Rolle, sondern auch in der Gesamtauslegung. Aber auch zwischen Frida und Diego Rivera (Alfred Molina, 49) stimmte ganz offensichtlich die Chemie.

Es ist der Produktion und insbesondere der Regisseurin Julie Taymor gelungen, wirklich große Talente zu vereinen, die wie geschaffen für ihre Rollen sind und in der genialen Mischung von Emotionalität, Einfühlungsvermögen und Intelligenz, über welche Frau Taymor verfügt, vorzüglich geführt werden.

Aber dieser Film bietet noch so viel mehr als die ergreifende Lebens- und Liebesgeschichte von Frida und Diego.

Da wäre zunächst die Kunst. In Form von Bildern, die zum Leben erwachen, sehen wir die Zusammenhänge zwischen den Werken und dem, was die Künstler beschäftigt - im Falle Fridas leider oft: quält. Fridas Malerei dürfte manchem an die Nieren gehen; aber welche Qualen musste sie erleiden, welche seelischen Schmerzen! Über ihre Kunst lässt sie den Betrachter mitleiden. Mitleid, das, wenn man es nicht verweigert, auch den Schlüssel zum Verständnis ihrer Gemälde bietet. Diegos berühmte Wandgemälde sind vermutlich massenverträglicher.

Wie schon erwähnt, ist in "Frida" die Kunst in ganz besonderer Weise in den Film integriert - oder der Film in die Kunst. Die Wechsel zwischen Stillstand und Bewegung, zwischen flachem Bild und Dreidimensionalität faszininieren.

Da wäre Mexiko. Die Menschen, die Städte, die Häuser, die Farben, das Leben. Eine Umgebung, die im Mexico City der 20er-Jahre noch so viel menschlicher und schöner war als heute in einer der schmutzigsten Metropolen der Welt - wobei natürlich schon wegen des Lichts nicht mehr in der Hauptstadt, sondern in einer gut erhaltenen Provinzstadt gedreht wurde. Die Eindrücke der Unesco-Denkmäler von Teotihuacan, Xochimilco und von Pueblas historischem Zentrum. Aber auch die Emotionalität, Warmherzigkeit und Lebensfreude der Menschen.

Da wäre die Musik. Die einfühlsamen Kompositionen Elliot Goldenthals, die historische Lieder harmonisch ergänzen, leidenschaftlich vorgetragen vor allem von Lila Downs und der betagten Chavela Vargas, die noch selbst mit Frida Kahlo befreundet gewesen war. Besonders ans Herz geht das Lied "La Bruja", von Salma Hayek selbst eindringlich interpretiert. Fast das gesamte Team wurde übrigens in Mexiko rekrutiert, die Auswirkung auf die Authentizität des Films ist grandios.

Natürlich die berühmte Architektur der Häuser Diegos und Fridas, vor allem aber der wunderschönen und weltbekannten "Casa Azul", dem Geburtshaus der Frida Kahlo und Wohnort des geliebten Vaters, dessen Atrium-Garten sozusagen den Rahmen für die Filmerzählung bietet.

Die als animierte Collagen gestalteten "Ausflüge" in die USA und nach Paris ersetzten nicht zuletzt wegen der Kosten - die unter 12 Millionen US-Dollar blieben! - das Drehen vor Ort, geben dem Film aber eine weitere künstlerische Perspektive und damit eine charakteristische Einzigartigkeit.

Besonderen Wert legte Frau Taymor auf das Licht. Immer wieder wird Farbe gezielt eingesetzt, mal als natürliches Licht im farbenfrohen Mexiko, mal als Gestaltung, mal in der digitalen Nachbearbeitung.

Ich hoffe sehr, den ein- oder anderen mit meinen Ausführungen angeregt zu haben, sich diesen Film, der - völlig unabhängig von seinen enormen Einspielergebnissen und den zahllosen Preisen - ganz sicher zu den wenigen ganz außerordentlichen Filmen überhaupt zählt, anzuschauen.

Mir lag eine 2-CD-Ausführung vor, die umfangreiche und m. E. hochinteressante Extras auf der zweiten CD enthielt. Siehe auch den hochgeladenen Scan der Cover-Rückseite. Es scheint auch Transfers in 2,35:1 zu geben - mir liegt eine entsprechende Hülle vor - aber leider habe ich kein Angebot gefunden; ebenso wenig eine Blu-ray. Jeder Mist wird auf Blu-ray transferiert, aber diese großartigen Bilder nicht - man kann es wirklich nicht verstehen.

Denn an "Frida" kann man sich nicht satt sehen.

Im Original 123 Minuten, Format 1,85:1 auf 35 mm Film, digital nachbearbeitet, DTS/DD (Quelle: IMDB)
Gesehen in Deutsch, 118 Minuten, Format 1,85:1 in SD, DD

jury 5* A0490 7.3.2011e 24 A
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Protest- Kunst, 26. Juni 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Frida (2 DVDs) (DVD)
Frida Kahlos Bilder zählen zu den begehrtesten Kunstwerken der Welt. Als das New Yorker Auktionshaus Sotheby's im Sommer 2000 eines ihrer Selbstportraits aus dem Jahr 1929 für mehr als 5 Millionen Dollar versteigerte, war die Idee, Leben und Werk dieser mexikanischen Künstlerin für die ganze Welt zu verfilmen, längst geboren. Mehr als 10 Jahre dauerte es, bis die Entscheidung gefallen war, wer diesen aufwendigen Film drehen und die Hauptrollen darin spielen sollte.

Der Film zeigt, wie Frida nach einer Fehlgeburt im Ford- Hospital zu Detroit das Bild dieser Fehlgeburt malt. Nicht nur dieses Bild selbst, sondern wann und wie sie es gemalt hat, sagt viel über das Leben und den Intellekt dieser gepeinigten, aber stolzen Frau aus, deren Becken bei einem schweren Verkehrsunfall beschädigt worden ist.

Die Regisseurin Julie Taymor hat mit ihrer fast vollständig in Mexiko zusammengestellten Crew eine ***LOVE- STORY*** gedreht, die zeigt, dass auch Frieda ihre Affären hatte. Sie ist keine Ikone des Schmerzes mehr, die ihre Bilder nur gemalt hat, um vor den Erlöser zu treten. Der Film zeigt in authentischen Farben, wie die Mexikanerin mit ihrem Handicap lebt, unter Menschen, beim Malen, mit ihren Papageien, Fauen und Klammeraffen und ihren makabren Puppen und Terracotta- Figuren.

In fotografischer Hinsicht lässt sich kaum eine gelungenere Wahl für die Hauptdarsteller vorstellen als Salma Hayek und Alfred Molina. Salma Hayek sieht der folkloristisch "aufgeputzten" Ikone Frida wirklich zum Verwechseln ähnlich, und Alfred Molina spielt einen Diego Rivera, der mindestens zwei Gesichter hat. Edward Norton, der das Skript für diesen Film geschrieben hat, lässt in einer erbarmungslosen Szene als Rockefellers Sohn seine Schergen zeigen, wer der Stärkere ist. Sie meißeln Diegos Auftragswerk für das Rockefeller Center in New York von der Fassade, bevor es fertig ist.

Schön, wie Taymor und Norton die Einheit von Ort, Zeit und Handlung hier und da aufheben. Bilder, die erst später gemalt sind, erscheinen vorab als Visionen. Umgekehrt begleiten Bilder, die in der Vergangenheit gemalt sind und aus der Erinnerung heraus den biographischen Hintergrund erhellen, auf dem sie entstanden sind, Fridas späteren Lebensweg. So erscheint das Selbstportrait mit den kurzen Haaren von 1940 der Film-Frida schon 5 Jahre früher aus Wut und Protest über Diegos Seitensprung mit ihrer jüngeren Schwester Cristina. Umgekehrt stellt sich die Film- Frida 1929 mit mehreren Bildern bei Diego Rivera vor. Beim Anblick ihres ersten Selbstportraits von 1926 erinnert sich der Zuschauer daran, wie Fridas Vater es (im Film zuvor) seiner noch bettlägrigen Tochter ermöglichte, dieses Bild zu malen, indem er ihr eine Staffelei auf das Bett stellte, einen Spiegel unter die Decke hängte und ihr auch sonst alles an die Hand gab, was sie brauchte, und er versteht die Ironie, mit der sich Frida bei dieser Gelegenheit im Renaissance- Stil "adelig schlug". Andere Bilder scheinen direkt aus den Wechselfällen hervorzugehen, die sie erlitten hat, wie die beiden Fridas, ebenfalls nach der Scheidung von Diego in 1940 entstanden, ihrem vielleicht größten Gemälde, mit dem sie sich gleich zweimal in Überlebens- Größe verewigt hat, oder das oben erwähnte Henry Ford Hospital in Detroit 1932.

"Unerhört talentiert, begabt, eigenwillig, zäh und sehr feminin", so sollte sie zu sehen sein, die neue Frida, was nicht immer ganz gelungen ist, denn wie so oft, wenn Großproduzenten zufrieden zu stellen sind, gibt es auch Spielszenen dieser Art, wo sich die Schnappschüsse erübrigen und die Popcorn- Tüten knistern dürfen. Da stöhnt die Frida beim vorehelichen Sex, und Diego schießt einige Szenen später aus einer Laune heraus wüst und bacchantisch in die Luft. Das geht bis in die Auswahl der Bilder, die Taymor und Norton getroffen haben. Hervorgehoben wird Friedas Portrait ihrer jüngeren Schwester Cristina von 1928, ein sehr magisches Bild, das es bestimmt immer noch wert ist, entdeckt zu werden, unterschlagen ein Bild, das ein besonderes Licht auf Fridas Amerika- Aufenthalt wirft und beweist, das sie auch als Künstlerin und Feministin in Gringoland ihren eigenen Kopf hatte und keineswegs nur eine bequeme Begleiterin an des großen Wandmalers Seite war ( das Portrait für Mrs. Jean Wight aus dem Jahr 1931 ). Trotzdem zugreifen, denn eine bessere Frida- Verfilmung wie diese wird es so leicht nicht geben.
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25 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gewaltiger Bilderbogen!, 16. September 2003
Rezension bezieht sich auf: Frida (2 DVDs) (DVD)
Über die mexikanische Surrealistin Frida Kahlo wußte ich vor diesem Film so gut wie nichts. Nach dem Film, der eine tolle Biographie über eine beeindruckende Frau liefert, und dem Bonusmaterial auf der DVD hat sich das geändert. Das ist aber noch lange nicht das Beste an diesem Film.
Er besticht vor allem durch vier Dinge. 1. Durch eine grandiose Hauptdarstellerin (Salma Hayek), die Frida nicht einfach nur spielt, sondern wirklich verkörpert. 2. Durch die beeindruckenden Bilder, besonders in den Traumsequenzen oder wenn Fridas Werke in Filmsequenzen einfließen. 3. Durch das Aufgebot an hervorragenden Schauspielern, so dass selbst Nebenrollen mit Größen wie Edward Norton, Geoffrey Rush, Ashley Judd, Valeria Golino oder Antonio Banderas besetzt sind. 4. Die exzellente Filmmusik.
Die Doppel-DVD besticht zudem durch umfangreiches Bonusmaterial, besonders zur Entstehung des Films und zum Leben und Werk der Frida Kahlo.
Warum also trotz all des Lobs "nur" 4 Sterne? Der Film weist leider einige Längen und die ein oder andere dramaturgische Schwäche auf - Nichts was den positiven Gesamteindruck wirklich trüben könnte, aber eben doch nicht die Bestnote rechtfertigt.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen You can get lost in this Bio-Pic, 21. Oktober 2006
Rezension bezieht sich auf: Frida (2 DVDs) (DVD)
You can immediately feel that you are a part of history and even when you know their (Frida Kahlo, Diego Rivera) story you still get surprised amused and amazed. I have seen their actual work and this film brings it back. For people that do not know their story this is an excellent introduction. I found it interesting how Frida (Selma Hayek) and Diego (Alfred Molina) complimented each others personality so well from the beginning until where we leave them.

Also the films surrealistic qualities will remind you of “Water for chocolate”. Many times this enhances instead of distracting form the reality of the films port ate. The colors being vibrant and even the music being vibrant fives a three dimensional quality to the film. I have only seen one other Julie Taymor directed film “Oedipus Rex” (1992) which also had this quality. Julie seems to know how to bring out thoughts that we do not know we have our selves and we see many things in a new way.

I started to buy the soundtrack but do not see Lila Downs on any of the tracks. And her singing was the soul of the movie.

Now it is time to read the Hayden Herrera (book) “Frida - A Biography of Frida Kahlo” to see how much is in this screen adaptation by Clancy Sigal.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Film, wie die Bilder von Frida Kahlo: bunt und traurig, 9. Juni 2008
Von 
Herta Masarié "Malende Gedankenstürmerin" (A - Burgkirchen, Innviertel, OÖ) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Frida [UK Import] (DVD)
Als Malerin beschäftigen mich die Schicksale anderer Künstlerinnen und deshalb war es ein Muß für mich, diesen Film anzusehen und später auch zu kaufen.

Frida Kahlo ist für mich der Inbegriff von Lebenslust trotz widrigster Umstände.
Genau dieses Bild wird, zwar verklärt, aber dennoch ganz wunderbar durch die grandiose Salma Hayek herübergebracht. Die Besetzung Diego Rivera's durch den Ausnahme-Schauspieler Alfred Molina ist ein weiterer Geniestreich der Regisseurin.
Der Film ist ein Kunstwerk für sich. Mich begeisterte die Umsetzung der Pein und Schmerzen durch den Unfall und den Verlust des Kindes, in teils animierten Sequenzen - diese filmische Auflösung ist genial.
Der Soundtrack ist ebenfalls eine Klasse für sich!

Zusammenfassend: eine sinnliche und bunte Darstellung, eines - fast bin ich versucht zu sagen, surrealistischen - ungewöhnlichen Lebens.
Ansehen! Dieser Film läßt einem nicht kalt.
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34 von 43 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Stationen einer Wahnsinnsliebe, 28. Oktober 2003
Von 
Carl-heinrich Bock "Literatur- und Kinofan" (Bad Nenndorf) - Alle meine Rezensionen ansehen
(HALL OF FAME REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 1000 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Frida (2 DVDs) (DVD)
Mit dieser Rolle erfüllte sich Hollywoodstar Salma Hayek einen Lebenstraum. Als Malerin Frida Kahlo geht sie durch Himmel und Hölle der Liebe.Ein phantastischer Film. Frida Kahlo wird in die politische und kulturelle Erneuerung Mexikos nach der Revolution von 1910 hineingeboren. Vollblutweib, Kämpferin, Künstlerin -- das alles war die mexikanische Malerin. Ein tragischer Unfall fesselte das ungestüme Mädchen ans Bett. Sie gab nicht auf, wehrte sich mit Wucht gegen das Schicksal und begann zu malen. Ihr starker Wille besiegte die Krankheit, zunächst einmal jedenfalls. Halbwegs genesen, traf die junge Schönheit den berühmten, sehr viel älteren, wohl bekanntesten Maler Mexikos, den Frauenschwarm Diego Rivera. In der nicht gerade unproblematischen Ehe zeigt sie ihre erotischen Gefühle und Sehnsüchte -- ein Liebespaar im Chaos!! Frida Kahlo, wohl eine der faszinierendsten Frauen des 20. Jahrhunderts geht durch Himmel und Hölle der Liebe. Aufregend erotisch auch ihr Leben mit Freunden, Freundinnen und Künstlern. Sie liebte Frauen und Männer.Es wäre scheinheilig gewesen diesen Teil auszulassen. Toll der beziehungtsreiche Tanz mit der Fotografin ( Ashley Judd). Frida lebt selbstbestimmt ihre Weiblichkeit und ihre Sexualität aus. Sie malt wie besessen, kostet jede Sekunde aus. Sie legt alles in ihre gefühlsgewaltigen Bilder. Ihre Beziehung zu ihrem Mann ist durch Loyalität bestimmt. Loyalität hat nichts mit Sex zu tun. Menschen können sich lieben und Freiheiten lassen. Loyalität bedeutet, den anderen total zu akzeptieren, ihn nicht verändern zu wollen, sich gegenseitig beschützen und respektieren.Eine mitreißende und gewaltige Love Story, im farbenfrohen Mexiko, die unter die Haut geht, ein gefährlicher Tanz auf dem Vulkan unkontrollierter Gefühle.Für diesen Film hätte Salma Hayek den Oscar verdient.
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9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Grandioser, farbenprächtiger Film, 25. März 2006
Rezension bezieht sich auf: Frida (2 DVDs) (DVD)
Herrlich! Salma Hayek als Frida Kahlo ist absolut unschlagbar. Dieser Film ist eine interessante Beleuchtung eines Milieus, in dem man sich normalerweise kaum auskennt. Geniale Effekte und farbenprächtige Kostüme bereichern die ohnehin schon gute Handlung ernorm. Leider ist die politische Facette unzureichend verständlich umgesetzt worden, aber das tut diesen herrlichen Film keinen Abbruch. Auf jeden Fall ist mit diesem Film ein Stück Kinogeschichte entstanden und ich kann ihn nur empfehlen.
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23 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen frida forever, 25. März 2006
Rezension bezieht sich auf: Frida (2 DVDs) (DVD)
ein »must have« für alle kahlo-fans: emotional aufwühlend und spannend von der ersten bis zur letzten minute ohne jeglichen anflug von »hollywood« trotz erstklassiger und hochkarätiger besetzung. julie taymor (regie) ist das bewundernswerte kunststück gelungen, das leben einer schillernden kunstikone mitsamt dazugehöriger großer liebesgeschichte in knapp zwei stunden film ohne ernsthafte historische lücken zu packen. die dvd ist eine regelrechte »einladung«, sich mit den diversen angerissenen thematiken (kahlo, rivera, trotzki, stalin, modotti, mella ...) intensiver zu befassen.
unbedingt empfehlenswert der dazugehörige soundtrack (elliot goldenthal); hervor ragen insbesondere lila downs und chavella vargas als moderne wie traditionelle vertreter lateinamerikanischer sangeskünste.
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12 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen endlich...endlich, 20. November 2011
Rezension bezieht sich auf: Frida - Blu Cinemathek [Blu-ray] (Blu-ray)
...gibt es diesen Film auf Blu-ray. Nachdem man in letzter Zeit einerseits aus dem Schaudern nicht mehr herauskommt, was alles auf dieses Medium "gepresst" wird - entweder inhaltlich als Film oder seitens der technischen Qualität von Bild und Ton oder im schlimmsten Fall ist beides schlecht - und man sich andererseits fragt, warum Filme, die geradezu danach schreien, es noch immer nicht dorthin schaffen, jetzt wieder ein Grund zur Freude.
Über den Film will ich nicht soviel schreiben, die meisten die ihn kennen, werden ihn so lieben wie ich. Erzählt wird in schwelgenden Bildern, begleitet von genialer Musik die Lebensgeschichte der Malerin Frida Kahlo. Das Schauspielerensemble ist ohne Ausnahme grandios, vor allem Salma Hayek und Alfred Molina spielen nicht, nein sie scheinen Frida und Diego zu SEIN.
Sehr gespannt war ich auf den Zugewinn an Bildqualität gegenüber der schon sehr guten DVD. Nun, das Plus an Schärfe ist gerade mit einem Beamer auf einer großen Leinwand in nahezu jeder Einstellung deutlich, wenn Unschärfen da sind, etwa in Gesichtern oder in Halbtotalen, so liegt das eher am Ausgangsmaterial. Die Farben sind prächtig und dabei natürlich, ohne Filterung. Trotzdem habe ich das Gefühl, das man beim Abtasten/Mastering noch mehr hätte herausholen können, wenn man sieht, was teilweise bei viel älteren Filmen im Vergleich zur DVD noch herausgeholt werden konnte. Der Film ist sowohl auf DVD wie BD im Format 1,85:1, ich weiß nicht, ob dies dem Ausgangsformat entspricht, oder ob hier für die Disk-Auswertung "gezoomt" wurde. Fakt ist, das die Regisseurin Julie Taymor ihre Filme nach "Frida" in Cinemascope 2,35:1 gedreht hat ("Across the Universe" und "The Tempest").
Der Ton in DTS-HD Master Audio bringt hingegen ganz eindeutig den Zugewinn gegenüber dem komprimierten Format der DVD. Feinste Umgebungsgeräusche sind jetzt präzise wahrnehmbar, Auflösung und auch Dynamik sind hörbar besser - entsprechende Qualität der Wiedergabekette vorausgesetzt.
Sämtliche Extras der 2-Disc-DVD sind auf der BD vorhanden, liegen nur in SD-Qualität vor, sind aber wohl als Master größtenteils nativ auch nur so existent, so dass eine Neuabtastung nichts bringt.
Die Papp-Hülle der "Blu-Cinemathek"-Reihe ist wirklich Geschmacksache. Der FSK-Flatschen ist nur auf der Einschweißfolie und nochmal auf dem inneren Schuber, besonders edel wirkt die Verpackung nicht und ist auch sehr empfindlich. Mein Exemplar kam schon mit einer leichten Druckstelle an der Unterkante und einer minimal aufgefledderten Ecke des Faltrückens in's Haus. Als Cover hätte ich mir das Original-Filmplakat gewünscht und nicht diese reduzierte Version.
Zusammenfassend folgende Bewertung:
Film: 5 Sterne, sowieso
Bild: 4 Sterne
Ton: 5 Sterne
Hülle: 2 Sterne, aber für das Gesamturteil nachrangig

Gesamt:5 Sterne, für die Besitzer von Beamer und Leinwand sowie einer hochwertigen Audio-Kette auf jeden Fall lohnend!
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Frida
Frida von Julie Taymor (DVD - 2011)
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