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15 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Zum Bildformat:
Entgegen anders lautender Äußerungen hier, kann ich keinen Verlust gegenüber der als überlegen angepriesenen UK Special Edition feststellen. Das Bild ist tatsächlich 4:3, enthält aber oben und unten MEHR Bildinformationen als die UK 16:9-Version (habe eben per Screenshot am PC direkt verglichen) und ist NICHT links und rechts beschnitten...
Veröffentlicht am 18. Februar 2010 von Krisor

versus
55 von 65 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Geniestreich in desolater DVD Verwertung
Kann denn hier keiner statt ständiger Inhaltsangaben mal daraufhinweisen, daß der Film hier bei der SZ-Edition, ebenso wie in der regulären DVD Edition im Verhältnis 4:3 also im normalen TV Ausschnitt daherkommt und keineswegs in der breiten Kinofassung?! Das ist Vergewaltigung! Erst von der Filmfirma verstümmelt und dann auch noch in der...
Veröffentlicht am 31. Juli 2006 von Comicfreund


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12 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Genial, 6. Juni 2006
Rezension bezieht sich auf: Jackie Brown (DVD)
Nun was soll man viel sagen: Wer hier Blut erwartet, wartet lang. Doch genau das macht diesen Film aus. Manche würden ihn als langatmig bezeichnen, ich als genial. Wo ist denn der Sinn, wenn alle Filme eines Regisseurs immer so sind wie die anderen. Und genau das mach Jackie Brown aus. Die perfekten Dialoge, die einem wirklich zum lachen bringen und seine Art eine Geschichte, die man auf ner Viertel Stunde hat, in 2 1/2 Stunden zu erzählen, machen den Film sehenswert! Er ist deshalb genial, weil er eben ruhig ist und nicht vollkommen durchgedreht. Mann kann ihn sehen ohne sich zu ekeln und man muss ihn sehen und mögen. Man erwartet vll ewiges Rumgeballer, große Blutspritzer oder fliegende Leichenteile. Doch Gottseidank wird man hier verschont, denn das alles würde den gesamten Flair des Films ruinieren. Das liebt man an Tarantino. Abwechslungsreich und nicht festgefahren. Dieser Film schafft es sogar Tarantino-Hasser auf das andere Ufer zu bringen!

Ordell ist ein Penner aus der Gosse der Kohle mit Waffen macht, aber nicht einmal in der Lage ist Leute um sich zu scheren, denen er vertrauen kann (S. Jackson zeigt das perfekt)

Max scheint ein totaler "Lovefool", doch er ist es nicht und macht das was er tut aus Überzeugung!

Melanie und Luis sind genial daneben und doch total normal (was erwartet man anderes in LA).

Und Jackie, sie ist einfach cool!

GOTTSEIDANK!
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9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Genial, 5. März 2001
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Jackie Brown (DVD)
Der Film ist genial (Tarantino eben). Bei den guten Schauspielern (perfekt: S.L. Jackson, P. Grier), einer ausgeklügelten und gut rübergebrachten Story und dem vielleicht besten Soundtrack, den es je gab, auch kein Wunder. Zu überzeugen wissen auch die perfekt inszenierten Verknüpfungen unter den Personen. Auch die nötige Action ist im Film enthalten, allerdings nicht in so Tarantino-typischem Ausmaß. Ein Film, den man gesehen haben sollte, der allerdings auch nach einigem Anspruch verlangt. Sollte man diesen mit sich bringen, kann der Film nur gefallen.
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15 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Bewegte Bilder sagen mehr als tausend Worte, 5. Juni 2012
Rezension bezieht sich auf: Jackie Brown [DVD] (DVD)
Ein großartiger Film in allen Details: der Filmidee, der Filmbilder und des Abstandes vom Buch als Medium, welches auch hier die Vorlage ist. Ich habe Tarantino nie besonders gemocht und tue es heute auch nicht, aber ich bin bereit, meine letztendlich unerklärliche Abneigung gegen die physische Person ruhen zu lassen und sein Werk, besonders dieses, zu beurteilen, wie es ihm zukommt. Man achte auf die Schnittsequenzen, die Farbhintergründe, die Großaufnahmen in die Gesichter der Protagonisten hinein ... alles mit sicherem Instinkt und selbstbewusster Unabhängigkeit. Tarantino hat derart umfangreiches Filmwissen, dass klar wird, er hat ähnlich gewaltige Teile seines Gesamtlebens mit Filme-Anschauen verbracht, wie z.B. der Schriftsteller Milton mit dem Lesen (bis zur Erblindung eben dadurch). Und so bleibt es nicht aus, dass jede Einstellung eine Anspielung, eine Hommage, eine Weiterentwicklung seiner großen Filmvorbilder ist: Am Auffälligsten finde ich hier seine Parallelen zu Sam Peckinpah und Martin Scorsese. Ich empfehle, ein paar Peckinpah Filme bewusst mit Jackie Brown zu vergleichen, um die Linie, etwa der liebevoll-ungewöhnlichen Details (Kaffee einschenken, Klopfen an der Tür, Riesenaufnahme der Augen) noch mehr zu genießen. Mein Vergleich will sagen: Hier kommt der Filmkenner, der intelligente Anspielungen im Genre sucht, wirklich auf seine Kosten. Man braucht nicht bei Buchvorlagen zu suchen und soll es auch nicht - hier ist der wissende Cineast gefragt. Dürers Hase, könnte man sagen, ist nur ein Hase, aber kraft der Haar-Details sogar manch einer hochauslösenden Kamera überlegen, kurz: Dürers Hase ist eben nicht nur ein Hase, und zwar weil Dürer sich des Hasen angenommen hat. Und so verhält es sich mit Tarantino. Er ist ein großer Künstler im Medium Film, der interessant, reizvoll, besonders ist, weil er mir keine Überfrachtung aus anderen Kunstformen mitzubringen scheint. Selten hab ich einen Film aufgrund seiner unaufgeregten Details so originell gefunden. Fazit: ohne eine Zusammenfassung dieses dem Caper-Movie zuzurechnenden Films zu verraten: Fünf Sterne fürs Handwerk.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Super Film in optisch geilem Steelbook, 30. Dezember 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Jackie Brown - Dieser Film war schon lange auf meiner Liste. Nun war er als Steelbook günstiger, als in der normalen Fassung, da habe ich zugegriffen!

Das Steelbook
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Es gibt ja einige, die sich ausschließlich Steelbooks kaufen. Das kann ich nicht ganz verstehen. Ich habe einige Steels, aber die waren meist günstiger, als die Normalpackung. Ich bin jetzt so eingestellt, dass ich Filme, die ich besonders gut finde, als Steelbook kaufe. Die werden dann auch optisch schön aufgestellt und nicht einfach ins Regal geschoben.

Dieses Steelbook von Jackie Brown sieht wirklich super aus. Mattschwarz und Pam Grier (Jackie Brown) zielt mit der Waffe auf uss. Das sieht einfach super aus.

Der Film
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Der Film ist ein Gangsterstreifen, der ohne Film Geballer und ohne Special FX auskommt und trotzdem, oder gerade deshalb zu den besseren gezählt werden darf.
Jackie Brown ist als Stewardess eine kleine Geldschmugglerin, die Angst um ihr Leben haben muss, weil ihr Boss und Auftraggeber, dem Waffenhändler Ordell (wahnsinnig gut: Samuel L. Jackson), keine Pannen durchgehen lässt. Sie wurde von der Polizei geschnappt und gerät nun in die Zwickmühle.

Die Machart des Films, die Msuik und der 80er-Jahre Charme vermitteln während des ganzen Films eine sehr gute Atmosphäre. Der Film ist intelligent und doch merkt man oft deutlich die Handschrift von Quentin Tarrantino, was durchaus positiv ist.

Mein Fazit
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Kaufen, kaufen, kaufen!
Der Film ist genial, in dieser Version sogar überarbeitet und eine schönere Edition im Regal kann ich mir kaum vorstellen.
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mal was weniger blutiges von Tarantino!!, 12. Februar 2005
Rezension bezieht sich auf: Jackie Brown (DVD)
Weniger Blut, mehr Handlung. Das soll nicht heißen, dass ich Jackie Brown besser finde als Pulp Fiction oder From Dusk Till Dawn. Jackie Brown ist ein toller Film mit einem tollen Thema und tollen Darstellern. Ordell (l. Jackson) ist ein Waffenhändler, Jackie (Grier) ist eine Stewardess, Luis (De Niro) ist ein ehemaliger Heftling, Max (Forster) ist ein Kautionsvermittler und Natalie (Fonda) ist das Stradhässchen. Und was haben all diese Personen gemeinsam? Sie sind hinter einer halben Million in Bar her. Auch in diesem Film exestiert sinnlose Brutalität, wie man es aus Pulp Fiction oder Natural Born Killers gewohnt ist, für solche Heinis die einen Film nur nach der Gewalt beurteilen. Vielleicht verwirrt der Film einen, wenn man ihn das erste mal sieht. Mich hat er eindeutig verwirrt. Und übrigens: Der Film ist kein bisschen langweilig. Redet euch nicht so einen Schwachsinn ein, Leute.
Die Musik ist wiedermal 1A! Nicht so gut wie in Pulp Fiction, aber trotzdem der Hammer! Extras gibt es in Hülle und Fülle. Ein Interview mit De Niro und Tarantino, 2 Trailer, solche Sachen die mit anderen Filmen verglichen werden und noch mehr. An der Ton und Bilqualität kann man nicht meckern, echt guter Sound. Gute Übersetzung mit Original Ton.
Also einfach eine gelungene DVD mit einem spitzen Film und guter Ausstattung!
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10 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen STOP! Greifen sie lieber zur �Collector�s Edition�!, 2. September 2005
Rezension bezieht sich auf: Jackie Brown - SZ-Cinemathek (DVD)
Wie bei der SZ-Cinemathek so üblich, wird man auch hier wieder nur den Film ohne jegliches Bonusmaterial veröffentlichen, die DVD-Hülle in Karton mit unüblichem Format. Echte Fans greifen da lieber zur viel umfangreicheren Collectors Editon, die (bislang leider nur) in England und den USA erhältlich ist. Einziger Nachteil dieser Fassung ist die fehlende deutsche Synchro. Allerdings ist der Film eh nur in der Originalfassung ein wirkliches Vergnügen. Verusuchen sie ebay oder Importhändler im Internet. Allerdings: Der Preis €9,90 ist fair und wen nur der Film interessiert (ohne Bonusmaterial, Widescreen und DTS) ist hier gut bedient.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kultig! Ein wahrer Tarantino eben..., 13. Mai 2007
Rezension bezieht sich auf: Jackie Brown (DVD)
Jackie Brown hat bei Erscheinen einige Fans der grotesken Tarantino-typischen Szenen, die eine Art zweites Pulp Fiction erwarteten leicht enttäuscht in den Kinosesseln zurückgelassen. Auf langgezogene, völlig absurde Szenen (wie die Folterszene bei Reservoir dogs) hat der exzentrische Filmemacher zum Großteil verzichtet, dafür jedoch die Handlung in eine sehr geniale, bunte 70er Jahre Atmosphäre im Stile der Blaxploitation- Filme eingebettet.

Schon alleine die Schauspielerwahl mit Pam Grier in der Rolle der Jackie Brown hat bei Erscheinen des Films viele überrascht, zumal sie Jahrzente verschollen (bekannt war sie durch 70er Jahre Filme wie "Coffy")blieb, dann jedoch hier jedoch als Hauptperson voll überzeugen konnte. Unglaublich wie Tarantino es schafft Schauspieler auszugraben, an die keiner im Entferntesten mehr geglaubt hat und denen dann eine Rollen anzubieten, die diesen wie auf den Leib geschneidert zu sein scheint (so John Travolta in Pulp Fiction oder David Carradine in Kill Bill).

Schon beim genialen Vorspann wird deutlich, welche Schauspielgrößen mal wieder engagiert wurden, das Staraufgebot steht dem von Pulp Fiction in nichts nach: Pam Grier, Samuel L. Jackson, Robert DeNiro, Michael Keaton...

Der Grund, warum der Film etwas, nennen wir es mal "zurückhaltender" ist als gewohnt, ist lediglich die Tatsache, dass es sich hier um eine Verfilmung des Buches "Rum Punch" von Elmore Leonard handelt. Das "zurückhaltend" ist natürllich immer relativ zu sehen, denn Tarantino bleibt Tarantino (ich erwähne dabei die Parkplatz- Szene mit Robert DeNiro und Bridget Fonda); außerdem ist auch das Buch nichts für schwache Nerven und bietet optimalen Stoff für eine Tarantino- Verfilmung.

Jackie Brown ist eine Stewardess in den Vierzigern, die für ihren Freund Ordell Robbie, einen knallharten Waffenhändler, Geld über die Grenze schmugelt. Einmal wird sie jedoch vom FBI am Flughafen mit 50000 Dollar Schwarzgeld erwischt. Das FBI ist bereit sie frei zu lassen wenn sie ihnen den Namen ihres Auftraggebers verrät; der jedoch würde Jackie umbringen, falls er davon erfahren würde. Jackie gelingt es auf geniale Weise zusammen mit dem Kautionsvermittler Max Cherry beide Seiten gegeneinander auszuspieln...

Die Handlung ist besonders im Buch sehr verzweigt, komplex und mit weitaus mehr Nebenhandlungen versehen; Tarantino konzentriert sich aufs Wesentliche und schafft jedem Einzelnen seiner Charaktere etwas Skurriles zu verleihen.

Ein wahrer Tarantino eben...
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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Rum Punch, 2. Januar 2006
Rezension bezieht sich auf: Jackie Brown - SZ-Cinemathek (DVD)
Die Romane Elmore Leonards scheinen sich einer gelungenen Verfilmung zu widersetzen. Man denke nur an "Get Shorty" -
eine mäßig unterhaltsame, auf "cool" gequälte Burleske, der
der chill factor, der eisige Charme, der furchteinflößende
Nihilismus der Vorlage völlig abgehen. Oder an "Out of Sight",
immerhin noch eine der gelungeneren Leonard - Verfilmungen:
trotz guter Momente gerät Soderberghs Adaption allzu oft
in die seichten Fahrwasser des Kitsches - und was immer man
Leonard vorwerfen kann, kitschig ist er nicht. Gleiches kann man - sieht man von dem "Kill Bill 2" - Ausrutscher einmal ab - von Quentin Tarantino sagen. Dessen Filme und Leonards Romane haben einiges gemeinsam: geradezu unheimlich überzeugende, funkelnde Dialoge, einen schwarzen bis tiefschwarzen Humor,
schockierende Gewalt und Grausamkeit und einen ebenso beängstigenden wie überzeugenden Nihilismus, gepaart mit
heiter - resignierter Illusionslosigkeit. Bevölkert sind
die Werke von Schriftsteller wie Regisseur mit einer ganzen
Palette unsympathischer, verkorkster Figuren: emotionale
Krüppel, furchteinflößende Psychopathen, ebenso dumme wie brutale Verlierer, Gossengestalten von bizarrer und ekelerregender Bösartigkeit und korrumpierte, ausgebrannte und resignierte Anti -Helden.
So berechtigt die Verfilmung eines Leonard - Romanes durch
Tarantino zu den schönsten Hoffnungen - es konnte eigentlich
gar nichts schiefgehen. Tarantino konzentriert sich auf die
Haupthandlung der Vorlage und verfilmt die Geschichte um Geld, Sex, Einsamkeit und Gier, Liebe und Rache souverän und elegant.
Der Film lebt von seinen wunderbaren Dialogen, kühnen Kameraeinstellungen, seiner cleveren Inszenierung und vor allem von seine wunderbaren Schauspielern: Robert de Niro brilliert als ebenso gutmütig - dämlicher wie gefährlicher Ex - Knackie,
Bridget Fonda überzeugt als dauerbedröhntes, debiles Gangsterliebchen Melanie, Michael Keaton gibt den schmierig-
dümmlichen FBI - Beamten geradezu beängstigend überzeugend und
Samuel L. Jackson liefert als aufgeblasener, großkotziger Kleinkrimineller, dem seine Selbstüberschätzung zum Verhängnis wird, eine Klasseleistung ab. Und Pam Grier als verkrachte Flugbegleiterin Jackie Brown? Wieso Quentin Tarantino aus der "Weißen" Jackie Burke der Vorlage die "Schwarze" Jackie Brown macht, dies wird wohl nie restlos geklärt werden. Wollte Tarantino, wie er selbst behauptet, unbedingt Grier für die Hauptrolle, wie er selbst behauptet? Oder ist es ihm (auch für
Vermutung spricht einiges) einfach entgangen, daß Jackie Burke eine Weiße ist (Ellen Barkin wäre die perfekte Besetzung ge-
wesen)? Pam Grier macht ihre Sache ganz ausgezeichnet, keine Frage. Die alternde, leicht aus dem Leim gegangene, vom Leben
gebeutelte Flugbegleiterin, die sich mit mit nicht ganz legalen
Nebenjobs über Wasser hält, spielt sie sehr überzeugend.
Fazit: der beste Film von Tarantino, die überzeugendste
Leonard -Verfilmung. Ein cleverer, eleganter, cooler und höchst unterhaltsamer Thriller, eine emotionale Achterbahnfahrt auf
allerhöchstem Niveau. Wirklich wunderbares Kino.
Für die SZ -DVD spricht, daß man von störenden Untertiteln verschont bleibt. Schon deswegen - und wegen der wirklich
brillanten Ton - und Bildqualität - ist sie trotz fehlender "Extras" jeden Cent wert!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen COOL,Cool und cool!, 9. Juni 2000
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Jackie Brown [VHS] (Videokassette)
Ein grandioser Film,der Pulp Fiction in nichts nachsteht.Sicherlich ist er weitaus ruhiger gelassener inzeniert trotzdem aber hat Quentin wieder mal bewiesen das er ,neben Ed Burns und Kevin Smith,einer der coolsten Regesseure aller Zeiten ist.Schon allein die Anfangsszene mit De Niro und S.L.Jackson ist unglaublich.Allerdings ist es eher ein ruhiger Film,also nichts für jeden!
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5.0 von 5 Sternen Klassische Schönheit, 16. Juni 2015
Von 
Lesefreund (Ludwigshafen am Rhein) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Jackie Brown (DVD)
Jackie Brown ist eine 44 Jahre alte Flugbegleiterin. Obwohl sie den Job schon seit 19 Jahren macht, verdient sie nur wenig. Sie ist geschieden, ihr Mann war ein Pilot, der wegen Drogen mit dem Gesetz in Konflikt geraten ist. Jackie fliegt jetzt regelmäßig eine Strecke von Kalifornien nach Mexiko. Sie macht sich Sorgen, wie ihr Leben später mal aussehen wird. Von ihrer Rente wird sie nämlich nicht leben können.

Um nebenbei noch etwas zu verdienen, schmuggelt sie Schwarzgeld für Ordell Robbie, einen Ganoven aus Los Angeles. Mit Ordell zusammen sind seine blonde Freundin Melanie Ralston und sein einfallsloser Kumpel Louis Gara, der gerade aus dem Knast entlassen wurde. Jackie wird bei einer Lieferung von der Polizei erwischt, kommt dann aber wieder auf Kaution frei. Ihr Kautions-Agent ist Max Cherry, ein 56 Jahre alter Mann. Er interessiert sich für sie. Bei der Polizei ist Ray Nicolet für die Sache verantwortlich. Er gehört zu einer besonderen Abteilung und macht Jackie ein Angebot: Sie kann frei sein, wenn sie ihm Ordell Robbie liefert.

Die Geschichte spielt hauptsächlich in Los Angeles, das besonders schön dargestellt wird. Die einzelnen Stadtteile oder der Bungalow am Strand, in dem Melanie wohnt. Auch die Musik ist besonders gut, viele der Stücke stammen aus den 70er Jahren. Die Figuren sind tief und wirken echt. Die im Film verwendete Sprache ist sowohl heftig als auch dichterisch.

"Jackie Brown" steht oft im Schatten der anderen Filme, die Tarantino gemacht hat. Die Darstellung ist hier zurückhaltender. Die Geschichte ist von außergewöhnlicher Schönheit, von klassischer Schönheit.
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Jackie Brown [DVD]
Jackie Brown [DVD] von Pam Grier (DVD - 2011)
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