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5.0 von 5 Sternen Highlight des Italo-Westerns in der Arthaus Retrospektive!
Und wieder einmal präsentiert Kinowelt unter seinem Label Arthaus eine neue, exklusive DVD-Reihe mit dem Titel "Arthaus Retrospektive", in welcher zu Unrecht in Vergessenheit geratene Meisterwerke der Filmgeschichte das Licht der Silberscheiben-Welt erblicken sollen.
Eines dieser Meisterwerke ist Tonino Valeriis ("Mein Name ist Nobody") viel zu selten gezeigter...
Veröffentlicht am 20. Februar 2012 von Flugsi

versus
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Für Sammler
"Erziehungswestern" in dem ein Jungspund unter die Fittiche eines alternden Revolverhelden genommen wird. Giuliano Gemma verblasst dabei schauspielerisch neben dem gewohnt charismatischen Van Cleef. Sicher nicht der beste Italowestern,aber für Liebhaber des Genres durchaus sehenswert. ds
Vor 11 Tagen von Don Segafredo veröffentlicht


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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Für Sammler, 19. August 2014
Rezension bezieht sich auf: Arthaus Retrospektive 1967 - Der Tod ritt dienstags (DVD)
"Erziehungswestern" in dem ein Jungspund unter die Fittiche eines alternden Revolverhelden genommen wird. Giuliano Gemma verblasst dabei schauspielerisch neben dem gewohnt charismatischen Van Cleef. Sicher nicht der beste Italowestern,aber für Liebhaber des Genres durchaus sehenswert. ds
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14 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Highlight des Italo-Westerns in der Arthaus Retrospektive!, 20. Februar 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Arthaus Retrospektive 1967 - Der Tod ritt dienstags (DVD)
Und wieder einmal präsentiert Kinowelt unter seinem Label Arthaus eine neue, exklusive DVD-Reihe mit dem Titel "Arthaus Retrospektive", in welcher zu Unrecht in Vergessenheit geratene Meisterwerke der Filmgeschichte das Licht der Silberscheiben-Welt erblicken sollen.
Eines dieser Meisterwerke ist Tonino Valeriis ("Mein Name ist Nobody") viel zu selten gezeigter Italo-Western "I giorni dell'ira" von 1967, ein Highlight des Spaghetti-Genres mit Lee Van Cleef & Giuliano Gemma in den Hauptrollen.
Der Film ist in der längsten existierenden deutschen Fassung enthalten (ca. 109 Min.), welche um ca. 14 Minuten länger dauert als die internationale Kino- und TV-Fassung. Länger ist mit ca. 111 Min. nur die australische Schnittfassung des Films.

Als Verpackungsform für diese Reihe wählte Arthaus das klassische Keep-Case (leider kein Mediabook oder Digipak wie bei anderen Reihen von Arthaus - dies würde die Klasse dieses Films/dieser Filme noch mehr würdigen). Das FSK-Logo ist zwar fix aufgedruckt, das Case verfügt aber über ein Wendecover, wodurch man sich dessen entledigen kann.
Bild- & Ton-Qualität sind für einen 1967 gedrehten Streifen tadellos. Als Bonus gibt's nicht besonders viel, was aber bei einem Film dieses Alters & Bekanntheitsgrades kaum verwunderlich ist: nur einen Trailer sowie eine Pesseheft, welches über PC als PDF abrufbar ist.
Der Film liegt in deutscher & italienischer Sprache mit optionalen deutschen UT vor. Eine sprachliche Original-Fassung gibt's nicht: wie die meisten Italowestern wurde auch dieser Film aufgrund der vielen unterschiedlichen Nationalitäten der Darsteller ausschließlich nachvertont (während der Dreharbeiten benutzte jeder Schauspieler seine Muttersprache...).
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der Revolverheld und sein Lehrling...., 3. April 2013
Von 
Ray "rayw260" (Rheinfelden) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Arthaus Retrospektive 1967 - Der Tod ritt dienstags (DVD)
Tonino Valeri hat sein Handwerk beim großen Sergio Leone gelernt. Er war assistierender Regisseur bei den Klassikern "Für eine Handvoll Dollar" und "Für ein paar Dollar mehr". Von seinen eigenen Filmen ist "Man nannte ihn Nobody" sicherlich der erfolgreichste und populärste, seine beste Arbeit ist aber m.E. der einzige Italo Western, bei dem mit Giuliano Gemma und Lee van Cleef zwei Ikonen des Genres gemeinsam vor der Kamera stehen. "Der Tod ritt dienstags" heisst die italienisch-deutsche Coproduktion aus dem Jahr 1967. Das Thema des Films ist recht einfach gehalten, es geht um ein äusserst umstrittenes Idol und um seinen gelehrigen, aber im Laufe des Films auch lern- und kritikfähigen Schüler.
Dieser junge Mann heisst Scott (Giuliano Gemma) und ist der Aussenseiter in seiner Stadt. Die Bürger von Cliton verhöhnen und erniedrigen den jungen Mann, denn seine verstorbene Mutter war eine Prostituierte, den Vater hat er nie gekannt. So tristet er ein Leben in Armut und macht mit einer Kehrmaschine die Stadt sauber, denn er beseitigt den Müll seiner Mitbürger, die ihn - auch als menschichen Müll und Bastard- verachten. Was die Leute aber nicht wissen: Der junge Mann hat ganz gut schießen gelernt. Gelernt hat er diese Schießkünste vom alten Murph Allen (Wof Rilla), der mal ein ausgezeichneter Schütze und sogar Sheriff war. Eines Tages verändert sich die Welt des jungen Scott, denn ein Gunman kommt in die Stadt. Sehr schnell bewundert Scott diesen gerissenen Revolverhelden Frank Talby (Lee van Cleef), der im Saloon von einem Bürger herausgefordert wird. Das Resultat ist ein Bürger weniger in Clifford und ein Talby, der laut Richter Cutcher (Lukas Ammann) in Notwehr gehandelt hat. Er wird freigesprochen und reitet weiter. Doch der involvierte Scott soll nun den Ärger der Bürger zu spüren bekommen. Er verlässt die Stadt und reitet seinem Idol hinterher. Dieser entschliesst sich nach eigenen unfairen Lektionen den jungen Mann als Weggefährten und Schüler mitzunehmen. Durch Talbys Pläne führt der Weg aber wieder zurück nach Clifford, dort tritt der Revolverheld zu einem blutigen Rachefeldzug an. Mit von der Partie sein gelehriger Schüler, der auch gewillt ist seine Kränkungen heimzuzahlen...
Erst sehr spät bemerkt der junge gute Kerl, dass er da einem falschen Vorbild nachgeeifert hat. Die Dramaturgie steuert zielsicher auf das unausweichliche Duell der Revolverhelden zu. "Der Tod ritt dienstags" ist ein äusserst spannender und dicht inszenierter ItaloWestern mit zwei guten Hauptdarstellern, die dem Film den Stempel aufdrücken. Der Nachwuchsheld wird mit einfachen Mitteln psychologisch manipuliert, aber auch eine Läuterung findet statt, die allerdings auch Opfer fordert. Für Westernfans ein Muß. Ein sehr guter Vertreter des Genres.
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17 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen unwürdige DVD eines Topp Westerns, 15. Mai 2012
Rezension bezieht sich auf: Arthaus Retrospektive 1967 - Der Tod ritt dienstags (DVD)
Aus mir unbekannten Gründen hat es Studiocanal (und auch Arthaus-die DVDs sind inhaltsgleich bis auf das Menü) nicht geschafft diesen grandiosen Western ungeschnitten zu veröffentlichen. Es fehlt leider "ein etwa 30-sekündiger Dialog zwischen Giuliano Gemma und Walter Rilla bei Minute 86:33" (vgl auch OFDB).

Damit ist diese DVD für Fans des Films leider wertlos, denn unvollständig ist unvollständig. Man kauft ja auch kein Buch in dem eine Seite oder von mir aus eine halbe Seite fehlt.

Bisher lief der Film leider nur ungeschnitten, dafür aber in nicht optimaler Bildqualität und oftmals auch falschem Bildformat, im TV.

Für Fans bleibt zu hoffen, dass sich MIG oder KochMedia einmal die Rechte an dem Film sichern und dann eine würdige Scheibe davon veröffentlichen (sofern die Materiallage es erlaubt am besten auf DVD und Blu Ray).

Die hier rezensierte DVD war leider ein unwürdiger Schnellschuss und hat keinem Fan wirklich geholfen; daher die Mindestbewertung mit einem Stern.
Dem Film selbst gebühren natürlich fünf Sterne, aber hier soll es ja in erster Linie um das Produkt gehen und da hat man versagt, da es unvollständig ist.
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3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Tiefgründig, 3. Juni 2012
Von 
Flanigan - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Arthaus Retrospektive 1967 - Der Tod ritt dienstags (DVD)
Man sieht den Kulissen an - und "hört" es aus dem Titel auch irgendwie heraus -, dass es sich bei "Der Tod ritt dienstags" um einen Italo-Western handelt. Doch dieser ist ein ungewöhnlich tiefgründiger. Das ist man sonst von den eher vulgären und blindlings darauflosballernden Italos nicht gewöhnt.

Der sympathische junge Scott, der noch nicht einmal einen Nachnamen hat, macht die Drecksarbeit in einer Stadt, fast jeder behandelt ihn schlecht. Durch die Bekanntschaft mit dem Revolvermann Talby lernt er kennen, dass sein Leben auch anders verlaufen könnte. Schließlich wird Talby sein Mentor, gibt ihm einen Nachnamen und zeigt ihm eine andere Seite des Lebens. Doch - wie sollte es auch anders sein - am Ende muss Scott sich entscheiden ...

Der Film besticht, wenn schon nicht durch die Bauten, so doch durch die Hauptdarsteller - einen bezaubernden Giuliano Gemma und einen hervorragenden und ambivalenten Lee Van Cleef, der für die Rolle des Revolverhelden wie geschaffen ist. Man könnte sich kein besseres Duo für diese Story vorstellen. Das eine oder andere Mal könnten zwar die Dialoge geschliffener sein oder die Kameraführung "großzügiger" (so erscheint eine Bank, die Van Cleef betritt, beinahe wie eine Hinterhausbude), doch inhaltlich gibt es nichts zu mäkeln.

Von mir 4 Sterne für diesen durchaus sehens- und nachdenkenswerten Western.
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2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Die Tage des Zorns..., 8. November 2012
Von 
Eddie Lomax - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Arthaus Retrospektive 1967 - Der Tod ritt dienstags (DVD)
...beginnen als Frank Talby (Lee van Cleef) in die Stadt kommt. Zunächst ahnt niemand was der Fremde will, doch verwundert es die meisten schon, das er sich ausgerechnet des wandelnden Fuß-Abtreters Scott (Giuliano Gemma) annimmt. Der weiß erst einmal nicht wie ihm geschieht, ist aber froh endlich jemanden gefunden zu haben, dem er nicht egal ist. So ist es denn auch nicht verwunderlich, das er bald zu Talbys größtem Fan wird. Der ist schließlich ein ganzer Kerl und nimmt sich einfach was er will. Mit dem Schießeisen kann er auch gut umgehen. Talby gibt sich Scott gegenüber abweisend und knochentrocken, weiß aber insgeheim schon längst, das er in dem jugendlichen Taugenichts einen gelehrigen Schüler gefunden hat, den er nach Lust und Laune manipulieren kann. Da Talby noch die eine oder andere Rechnung zu begleichen hat, macht er sich auf den Weg zum kassieren, immer mit Scott im Schlepptau. Der offenbart mit der Zeit manch verborgenes Talent und als der Zahltag näher rückt, sind die Verhältnisse längst nicht mehr so klar, wie zu Beginn der Partnerschaft. Talby muss sich gut überlegen, ob er in seinem Zauberlehrling nicht seinen Meister finden wird.

Entgegen euphorischer Kritiken würde auch ich, wie ein mutiger Rezensent vor mir, ein wenig Unmut auf mich ziehen indem ich den Film ebenfalls nicht als Meisterwerk deklariere. Das muss auch konstruktiv möglich sein. Wenn man den Italo-Western in Kategorien einteilen würde, wobei die drei Sergio's (Leone, Corbucci, Sollima) sowie einige wenige andere Regisseure zumindest mehrere Werke der ersten Stufe geschaffen haben, käme "I giorni dell'ira" von Tonino Valerii in die zweite Kategorie. Das liegt auch daran, das Valerii zwar gut bei seinem Meister Leone aufgepasst hat, jedoch nicht über dessen Talent verfügt. So bleibt sein bester Film dann auch MEIN NAME IST NOBODY bei dem der Großmeister in nicht nur einer Szene deutlich selbst Hand angelegt hat. Wie das so ist mit dem Einfluß der Mentoren. Der Mentoren-Western hingegen ist ein kleines Subgenre welches Perlen wie DA UOMO A UOMO oder im US-Western THE TIN STAR und NEVADA SMITH hervorgebracht hat, daneben aber auch viele schwächere Filme. DER TOD RITT DIENSTAGS gehört zwar zu den besseren Spaghetti-Western, bleibt aber trotzdem hinter den Erwartungen zurück. Das liegt nicht am Spiel der beiden Hauptdarsteller. Während Lee van Cleef hier fast so schön böse sein darf wie in "Il buono, il brutto, il cattivo", bietet der von Luchino Visconti entdeckte Giuliano Gemma hier eine seiner besten Vorstellungen im Genre. Seine Rolle ist vielschichtig und gut geschrieben und bietet dem Italiener die Möglichkeit seine ganze Bandbreite zu zeigen. Vom naiven Jüngling, der ständig das Opfer ist, bis zum harten unerbittlichen Revolvermann, der noch rechtzeitig sein Gewissen entdeckt. Auch die Nebendarsteller wissen zu überzeugen, vor allem der unvergessliche Al Mulock, der schon bei Leone sein eindrucksvolles Gesicht zeigen durfte. Die Musik von Riz Ortolani ist fetzig, die Action-Szenen können sich sehen lassen.

Die Schwächen sind bei diesem Film ebenso klar zu definieren wie die Stärken. So beginnt der Film doch recht holprig, um dann nach gut zwanzig Minuten seinen Rhythmus zu finden. Einige Szenen sind, wie in vielen anderen Italo-Western auch, schlampig inszeniert. Der Spannungsaufbau will erst gegen Mitte des Filmes richtig funktionieren, von einigen Logiklöchern und Ungereimtheiten bezüglich der Motivation einiger Figuren abgesehen. Zuweilen gibt es melodramatische Momente, die nicht so recht ins Bild passen wollen und dann und wann wurden die berühmten Vorbilder allzu deutlich kopiert. Insgesamt hätten dem Film einige Minuten weniger an den richtigen Stellen gut zu Gesicht gestanden. So bleibt ein meist kurzweiliger, am Anfang etwas schwerfälliger Western der härteren Gangart mit überzeugendem Hauptdarsteller-Duo, der besser als die meisten seiner Art ist, mit den Großtaten des Genres aber nicht mithalten kann. Und was das alles mit dienstags zu tun hat erklärt sich auch nicht wirklich. Vermutlich haben die deutschen Titelgeber den Film an einem Dienstag gesehen und es ist ihnen nichts besseres eingefallen.

Quien sabe?

3,5 von 5 Sternen.
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2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Der Tod ritt dienstags, 24. September 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Arthaus Retrospektive 1967 - Der Tod ritt dienstags (DVD)
Nicht der übliche Western. Anspruchsvoll dargestellt. Ich empfehle diesen Film weiter. Man kann ersehen, daß nicht einfach etwas zusammengehauen wurde um "Kasse" zu machen.
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1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Guter Western, 12. September 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Arthaus Retrospektive 1967 - Der Tod ritt dienstags (DVD)
Als ich auf den mir unbekannten Titel dieses Filmes stieß, war ich schon eher vorsichtig.
Aber als Western Fan und Lee van Cleef Kenner aus -Zwei Glorreiche Halunken- kaufte ich mir den Film doch.
Ich hätte es nicht gedacht, aber dies ist ein richtig guter harter Western mit allem drum und dran.
Gute Geschichte, Spannung und perfekte Schießereien.
Die sehr gute Optik des Films und seine Qualität tragen zum Genuß bei.
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3 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Mühsam erzählter Western, 31. Januar 2012
Von 
Jimmy K. - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Arthaus Retrospektive 1967 - Der Tod ritt dienstags (DVD)
Lee van Cleef hatte in seiner langen Karriere beim Film oft das Pech, in den guten Filmen (z. B. 12 Uhr mittags - High Noon oder Für ein paar Dollar mehr) nur die Nebenrollen, in den schlechten und mittelmäßigen Filmen die Hauptrollen spielen zu dürfen. Genau ein solcher, mittelmäßiger Western liegt mit "Giorni dell'ira" ("Der Tod ritt dienstags") vor.

Scott (Giuliano Gemma) ist ein Waise. Als Sohn einer Prostituierten gleichsam von Geburt als Außenseiter gebrandmarkt, gibt es für ihn in seinem kleinen, staubigen Kaff im Westen nicht viel mehr zu tun, als die Latrinen der ehrbaren Bewohner zu leeren und sich nebenbei als Laufbursche und Fußabstreifer aller Schlechtgelaunten zu verdingen. Eines Tages jedoch kommt ein verwegen aussehender Fremder in die Stadt (Lee van Cleef); dieser ermuntert Scott, zu seiner Vergangenheit zu stehen und sich nicht immer alles bieten zu lassen. Gemeinsam krempeln die beiden die Ärmel hoch und machen sich daran, als Lehrer und Schüler die Verhältnisse in der Stadt zu ändern.

Um ehrlich zu sein bin ich froh, dass der Film endlich mal auf DVD herauskommt - auch wenn mich die Edition etwas wundert. Nichtsdestoweniger möchte ich deutlich betonen, dass es sich bei "Der Tod ritt dienstags" keineswegs um ein Meisterwerk des Italowestern handelt. Gewiss, der Aufstieg des mittelosen Scott ist in mancherlei Hinsicht mitreißend, Lee van Cleef verkörpert in großartiger Art und Weise einen brutalen und gerissenen Schurken - und die Revolverduelle können sich durchaus sehen lassen. Trotzdem gleicht das Ansehen des Films einem langen und entbehrungsreichen Marsch durch eine Staubwüste und der Zuschauer langweilt sich oft, Spannung kommt nur kurz nach dem Anfang und am Ende auf. Ganz besonders in der Mitte fragt man sich oft, ob der Film überhaupt so etwas wie einen zentralen Plot besitzt; am Ende wird's jedoch (wie erwähnt) wieder etwas klarer.

Na ja, um es kurz zu machen: Wer seine Sammlung unbedingt vervollständigen muss, der kaufe! Im Fernsehen kann er aber auch genossen werden, denn mehr als ein- oder zweimal dürfte man ihn sich nicht ansehen.
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1 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen jo, 9. Dezember 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Arthaus Retrospektive 1967 - Der Tod ritt dienstags (DVD)
das ist sehr gut ich kann nur sagen das,dass mir sehr gut gefällt und ich kaufe dort immer wieder ein
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