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am 3. November 2011
Als jemand der von den Sch'tis ("Willkommen bei den Sch'tis") einfach begeistert war, dachte ich ein Film mit ähnlicher Grundidee wäre zumindest interessant und die Verlagerung nach Italien hörte sich spannend an. Nach den ersten 15 Minuten glaubte ich noch die Übernahme der Inhalte aus den Sch'tis wäre ein Stilmittel und jetzt, ja, bald kämen eigene Ideen und der eigentliche Film würde einsetzten. Zwei Stunden später war diese Hoffnung begraben.

Willkommen im Süden ist eine 1 zu 1 Kopie des französischen Originals ohne eigene Ideen, ohne Esprit und mit schlechteren Schauspielern. Selbst die Dialoge sind zum Teil wörtlich übernommen. Es gibt KEINEN Grund, nach dem Original diese Kopie zu erwerben. Es ist amüsanter, die Sch'tis ein zweites Mal anzusehen.

Mehr ist nicht zu sagen.
66 Kommentare|90 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 20. September 2011
ich habe mir den Film sowohl in der Deutschen Fassung , als auch im Italienischen Originalton angesehen,und mir ging dieser syncronisierte Pseudodialekt nach wenigen Minuten ziemlich auf den Geist.
Als Sohn eines Neapolitanischen Einwanderers , ist mir diese Art der Sprache durchaus bekannt.
Jedoch wird hier ( wie auch z.b. in dem Film nichts zu verzollen )versucht ein Dialekt zu schaffen, der eine Mischung aus Niederrheinisch und zurückgeblieben ergiebt, was dem Original leider nicht im
Ansatz nahekommt.
Hier geht leider sehr viel Charme des Originals verloren, da die Caraktere nicht als pfiffige Dörfler
rüberkommen, sondern als Idioten.

Da sicher nicht jeder Lust hat, sich einen Film im Originalton anzusehen, wäre es ratsam gewesen
einen vorhandenen Deutschen Dialekt ( z.b. Bayrisch oder Schwäbisch ) zu benutzen.
11 Kommentar|38 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
TOP 500 REZENSENTam 2. August 2011
Wie man den Film "Willkommen im Süden", die italienische Version der französischen Erfolgskomödie "Bienvenue chez les ch'tis", beurteilt, dürfte wie bei vielen Remakes ganz maßgeblich davon abhängen, ob man das Original kennt.
Ich kenne es, diese Information möchte ich meiner Rezension deshalb voranstellen.

Für diejenigen, die noch nicht wissen, worum es geht:
Ein Postbeamter aus der norditalienischen Provinz möchte nach Mailand ziehen, erschwindelt sich -beinahe- die ersehnte Versetzung und wird daraufhin in ein kleines Städtchen bei Neapel strafversetzt.
Ausgestattet mit kugelsicherer Weste und jeder Menge Vorurteile über Mafiosi, Müll auf den Straßen, arbeitsscheue Kollegen und brütende Hitze macht er sich auf den Weg - und erliegt prompt dem Charme des Südens mit netten Kollegen, gutem Essen und idyllischer Lage am Meer.
Am Wochenende wird "der Arme" zudem im heimatlichen Norden von seiner mitleidigen Frau getröstet und verwöhnt.
Als diese jedoch beschließt, sein "Leid" mit ihm zu teilen und ebenfalls in den Süden zu kommen, hat er ein Problem...

Ich habe gar kein grundsätzliches Problem mit Remakes.
Von den US-Amerikanern ist man ja zum Beispiel gewöhnt, daß diese kaum ausländische Filme sehen wollen, sondern Filme aus Europa lieber für den heimischen Markt neu verfilmen.
Teilweise kommen dabei ja auch interessante eigenständige Werke heraus, die ganz und gar nicht schlecht sein müssen, ich denke da zum Beispiel an den französischen Film "Le retour de Martin Guerre" mit Gérard Depardieu, dessen Handlung vom Frankreich des 16. Jahrhunderts in die USA nach dem Bürgerkrieg 1861/65 verlegt wurde und der als "Sommersby" ein recht erfolgreicher eigenständiger Film wurde.

Auch wenn ältere Filme, die leider mehr oder weniger in Vergessenheit geraten sind, deren Geschichten aber immer noch Potential haben, neu verfilmt werden, kann das durchaus seine Berechtigung haben.

Warum aber Italien einen erst ca 3 Jahre alten Film aus dem Nachbarland Frankreich nahezu 1:1 kopieren muss, erschließt sich mir nicht unbedingt.
Ich habe ihn dennoch gesehen, weil ich dachte, er hätte sich eventuell nur vage von den Ch'tis inspirieren lassen und würde trotzdem eine eigenständige Geschichte erzählen.
Dem ist aber leider nicht so.
Der Film ist tatsächlich über weite Strecken Szene für Szene und nahezu wortwörtlich übernommen.
In der ersten Hälfte könnte man sogar glauben, daß die einzelnen Szenen, sei es in der Postfiliale oder zu Hause, sogar in denselben Kulissen gedreht wären.
Die Vorurteile, mit denen sich die Hauptperson auf den Weg zu seiner neuen Arbeitsstelle macht, sind dann geringfügig den anderen Örtlichkeiten angepasst, während es bei den Ch'tis ein seltsamer Dialekt und Kälte waren, sind es hier ein seltsamer Dialekt und - Hitze.
Auch unterwegs (Polizeistop wegen zu LANGSAMEN Fahrens) und am Bestimmungsort: leider nichts Neues für Ch'tis-Kenner:
Der neue Kollege steht genauso unter der Fuchtel von Mama und hat sich deshalb genauso mit der hübschen Kollegin entzweit wie im Original. Einziger Unterschied: im Original macht er Musik und hier macht er Feuerwerk.

Die paar winzigen neuen Akzente, die "Willkommen im Süden" setzt, sind dann auch noch recht derb und bringen mich nicht unbedingt zum Lachen, zum Beispiel wenn Alberto seiner Frau bei deren Ankunft eine kugelsichere Weste anzieht zum Schutz vor angeblich überall lauernden schießwütigen und mordlustigen Mafiosi oder wenn ein (vorgetäuschter) Ehekrach im Nachbarzimmer mit einem Schuss endet und Alfredo seiner Frau zufrieden sagt: "Jetzt streiten sie nicht mehr".
Andererseits sind ausgerechnet ein paar der besten Szenen des Originals (zum Beispiel die, in der Michel Galabru, in Szene gesetzt wie der Pate in bedrohlichem Halbschatten, von seinen "furchtbaren Kindheitserinnerungen" an den Norden berichtet) ersatzlos ausgelassen worden.

Darüber hinaus krankt der Plot für mich als eventuell unbedarfte Deutsche ohne viel Italienerfahrung an folgender Überlegung:
Daß ein Südfranzose nicht an die belgische Grenze will, fand ich in den "Ch'tis" noch vollkommen nachvollziehbar.
Daß man aber aus der norditalienischen Provinz partout nicht an den Golf von Neapel, in ein malerisches Städtchen direkt am Meer will, kann ich andererseits nicht wirklich nachvollziehen.
Ein Bekannter von mir hat sich vor zwei Jahren einen Traum erfüllt und ist von Mailand, Wunschziel des Filmprotagonisten Alberto, nach Kalabrien im äußersten Süden Italiens gezogen und wird seitdem von all seinen Mailänder Bekannten glühend beneidet...

Denjenigen, die das Original kennen, kann ich "Willkommen im Süden" also nicht empfehlen.

Andere, insbesondere dann, wenn sie ohnehin ein Faible für "Bella Italia" haben, werden den Film eventuell recht unterhaltsam finden, für diese vergebe ich drei Sternchen.
Zumindest kann er mit einigen hübschen Außenaufnahmen aufwarten und sorgt so für Sommer-feeling.

In Frankreich soll ja angeblich bereits "Willkommen bei den Korsen" mit Jean Reno in Arbeit sein und in Hollywood ein Remake mit Will Smith.
Wahrscheinlich folgen dann "Willkommen bei den Jodlern" über einen Ostfriesen in Bayern (oder umgekehrt), "Willkommen im Nichts" über einen New Yorker im Mittleren Westen und "Willkommen bei den grünen Männchen" mit Dany Boon auf dem Mars.
Na wers mag...
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am 22. Oktober 2013
Ich kannte den französischen Vorläufer des Films nicht, dafür aber kenne ich den Süden Italiens und die Mentalität der Menschen. Der Film ist einfach nur hinreißend, wenn er sämtliche Klischees bedient Hier wird das Nord-Süd-Gefällte uf amüsante Weise vorgeführt. Ich habe so unendlich viel darin wiedererkannt oder neu entdeckt. Und ich muss gestehen, dass mich die angeblich bessere französische Variante enttäuscht hat, die im Gegensatz zur Italienischen aufgesetzt wirkt. In seiner Natürlichkeit und der Echheit der Charaktere hat er jeden einzelnen Stern verdient.
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am 27. Juni 2013
Ein wunderbarer Film zum Totlachen für die gesamte Familie!

Als Halbitaliener mit Wurzeln in Kalabrien sind die Übersetzungs-Witze nicht immer passend getroffen aber noch immer ein gelungenes Werk. Freudentränen sind vorprogrammiert.
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am 9. Dezember 2012
Willkommen im Süden

Nachdem ich diesen Film im Original gesehen hatte, wollte ich ihn mit meiner Familie gerne teilen. Das hätte ich gelassen, wenn ich mir die deutsche Fassung vorher angesehen hätte.

Der ganze Charme dieser herzlichen und keinesfalls vertrottelten, sondern sehr hilfsbereiten und menschlich berührenden Dorfbewohner kommt hier nicht rüber.

Die Unbeholfenheit, hier eine auch nur annähernde Ähnlichkeit mit dem Witz des Dialektes zu schaffen, endet
leider recht dümmlich!

Im Original ist der Film natürlich nicht jedermann verständlich, wobei die Handlung alleine eigentlich schon für sich sehr lustig ist.
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am 11. Juni 2012
Na ja, das "Original" kenne ich nicht und zustimmen muss ich den schlechten Beurteilungen im Punkt Übertragung des süditalienischen Dialektes ins Deutsche (das hätte man vielleicht besser machen können). Aber: Ich habe gelacht und kann nur sagen, dass der Film warmherzig und humorvoll ist, also alles hat, was eine Komödie meiner Meinung nach braucht.
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am 9. Dezember 2011
Leider hat der Film nichts von dem Witz und Esprit der Original Version "Willkommen bei den Sch'tis". Die Dialoge sind 1 zu 1 übernommen. Man kommt sich zum Teil vor wie wenn man bei der BluRay einen alternativen Blickwinkel gewählt hätte. Die Chance genau so witzig zu sein wie das Original haben sie leider vertan. Es handelt sich nur um eine lieblose Kopie.
Ich habe mich über den Kauf geärgert.
Lieber nochmal das Original anschauen als den Film hier.
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am 12. September 2015
Sehr schön, wenn man den Drehort kennt. Ich würde ihn gern im Original sehen, denn ich vermute, dass die Synchronisation nicht perfekt ist. Dieses ewige 'schsch' kann ich nicht nachvollziehen. Es ist sicher bewusst eine Kopie des Französischen Films 'willkommen bei den Schtis' mit Anpassungen an die Süditalienischen Eigenheiten und die Norditalienischen Vorurteile.
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am 26. Februar 2013
Ein Remake von "Willkommen bei den Schti's". Kann man sich anschauen, einige Szenen sind richtig gut, aber an das Original kommt der Film leider nicht heran.
Statt in Frankreich im "Nooorden" spielt der Film hier in Italien im Süden. Der Kunstdialekt ist lange nicht so komisch und neue Ideen gibt es nicht so viele, wie das Fußball Spielen oder die etwas rustikale Art der Müllentsorgung.
Ein mal Anschauen ist ok, ist aber kein Klassiker wie das Original.
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