Kundenrezensionen

368
4,5 von 5 Sternen
Far Cry 3 - Limited Edition (100% uncut) - [PlayStation 3]
Plattform: PlayStation 3Version: Limited EditionÄndern
Preis:41,85 €+3,00 €Versandkosten
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161 von 182 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Klingt übertrieben?

Ist es mMn aber nicht im entferntesten. Für mich ist es einfach nur "der" Wahrheit ;)
Ich bin mit relativ wenig Erwartungen an das Spiel gegangen (obwohl es schon im mai vorbestellt wurde) und habe nun einige Tage ausgiebig gezockt. Und je länger ich es spiele um so mehr gefällt es mir.

Da wäre zum einen die tolle Grafik, welche für einen Open world Shooter wirklich grandios aussieht... da mlchte man Urlaub machen. Dazu die Tierwelt, die dem ganzen wirklich viel viel Leben einhaucht und dazu einfach die viel Möglichkeiten sich auf dem großen Inselspielplatz auszutoben.

Du willst die Insel mit einem Auto oder Quad erkunden? Kein Problem. Oder doch lieber mit einem Segeldrachen? oder per Boot? per Jetski? ... alles ist möglich ;).

Auch kann es mal passieren das man gerade mal durch den Wald schleicht in Erwartung einer Piratenarmada und dann plätzlich zusammenzuckt weil man von der Seite von einem Tiger angefallen wird. Dabei bleibt das SPiel aber stets sehr fair, so das man nicht gefrustet alle 5 Minuten stirbt. Aber das alles ist so genial dargestellt, dass es einfach unglaublich fesselnd ist. So passiert es nicht selten das man einfach nur ohne bestimmtes Ziel über die Insel streift und einfach dieses fantastische Abenteuerfeeling aufsaugt.... quasi eine Mischung aus Lost, Uncharted, Red Dead Redemption & Mirrors Edge.

Natürlich muss man sagen das die Nebenquests nicht die Qualität der Hauptkampagne erreichen, aber dennoch unglaublich viel Spass machen. Einzig negativ ist vielleicht die Tatsache das man anfangs immer permanent eine Knappheit für Geld und Sammelgegenstände hat. Und um mehr Kapazität in seinem Rucksack zu schaffen, müssen bestimmte Tiere getötet und gehäutet werden.

Dies ist vielleicht auch der einzige Schwachpunkt, wenn man denn will. Denn oft ist es zwingend erforderlich Tiere zu erschiessen, darunter auch Tiere die in Wirklichkeit vom Aussterben bedroht sind. Das muss jeder für sich entscheiden ob er ein Problem damit hat weisse Tiger, weisse Haie oder sonstige Tierchen zu killen, welche die authentische Welt von Far Cry 3 bevölkern nur um ein größeres Portemonnaie oder mehr Platz für Sammelgegenstände zu haben.

Mir persönlich war es anfangs etwas unangenehm, auch wenn es "nur" ein Spiel ist. Mittlerweile ist es für mich ok und man muss sich einfach auch bewusst sein das es nur eine digitale Fantasywelt ist und nichts mit dem "echten" Leben zu tun hat.

Zudem gibt es ein paar kleinere Rollenspielelemente, wie Sammelgegenstände (welche verkauft werden können, versteckte Höhlen mit geheimen Gegenständen, das erlegen und verarbeiten von Tieren, das erlernen von neuen Fähigkeiten, etc. Sicherlich nicht in einem Ausmasse wie bei so manch anderen Rollenspielgeprägteren Game, aber immerhin soweit das es sich wohltuend von schnöden Militärshootern abhebt.

Zu der insgesamt grandiosen Atmosphäre tragen auch die Figuren bei. Sei es nun der charismatische Psycho "Vaas" oder auch die Person welche man steuert "Jason Brody". Diese sind wirklich famos in Szene gesetzt, wobei vor allem Vaas wirklich einer der besten "Bösewichte" in einem Videospiel ist, den ich je gesehen habe. Die Sewuenzen mit Ihm sind einfach sehens- & hörenswert und zudem auch grafisch super inszeniert. Passend dazu die geniale deutsche Synchro (de leider ab & an nicht immer ganz Lippensynchron ist - hoffe Ubisoft patched das noch).

Vaas wird von dem Sprecher Simon Jäger gesprochen, welcher vor allem bekannt für seine Stimme für Matt Damon und Heath Leadger (zB als den Joker in The Dark knight!!!) bekannt ist, während Jason Brody von keinem geringeren als Gerrit Schmidt-Foß gesprochen wird. Kennt ihr nicht? Spätestens wenn ihr ihn hört wisst ihr es ;)... unter anderem die deutsche Stimme von Leonardo di Caprio. Dazu werden auch die Nebenrollen allesamt von professionellen Sprechern vertont, welche sobald man sie hört sofort zugeordnet werden können. Diese tollen Stimmen, steigern das ohnehin cineastische Erlebnis noch um einiges.

Hinzu kommt das die Steuerung wirklich über jeden Zweifel erhaben ist und sehr genau funtioniert. Das einzige was ich mir vielleicht gewünscht hätte, wäre eine Vibration wenn man Waffen abfeuert. Finde ich persönlich "angenehmer" ist aber sicherlich gewöhnungssache. Dennoch macht es wirkich Spass mit den Waffen präzise zu schiessen, wobei vor allem der Bogen & Pfeilen ein schönes Abenteuerfeeling aufkommen lässt.

Die Länge der Kampagen kann man schwer definieren, da es auf den jeweiligen Spieler ankommt. Wer einfach nur die Kampagne verfolgt ohne Abweichung wird sicherlich nicht mehr als 15h benötigen. Wer aber dem Erlebnisdrang nachkommt, wird sicherlich locker das doppelte oder noch länger spielen ähnlich wie man es bspw von Titel wie GTA kennt. Wie schon Dishonored oder Hitman, erlaubt auch Far Cry 3 dem SPieler sich seinen Spass selbst zu suchen. Und um das wahre Potenzial zu erleben ist dies auch wahrlich lohnenswert. Denn es gibt viele versteckte Höhlen, Schätze oder sonstige Sammelgegenstände zu entdecken.

Desweiteren gibt es einige Coop Missionen (für bis zu 4 Spieler), welche in einer Story spielt die unabhängig von der Einzelspielerkampagne ist. Diese machen auch sehr viel Spass und fesseln sicher auch einige Stunden an den Bildschirm.

Zu guter Letzt wäre noch der Multiplayermodus. Dieser ist für mich überraschend gelungen. Sowohl grafisch als auch vom Design der Maps kann das Spiel, zumindest mich, voll überzeugen. Es ist, soweit ich das bis jetzt beurteilen kann, weitaus weniger hektisch als bswp. Black Ops 2. Das liegt auch u.a. daran das man im TDM ab und an mal auch nur 4 vs 4 spielt. Mir persönlich gefällt es besser weil es weniger hektisch ist...das kann aber auch daran liegen das ich mittlerweile auch nicht mehr ganz so jung bin und nach der Arbeit nicht noch die große Hektik brauche ;). Zudem wird man hier nicht erschlagen von unzähligen Einstellungsmöglichkeiten. Man hat quasi nur das Nötigste, aber das reicht mir vollkommen aus.Für ein paar gepflegte Feierabendrunden mMn auf jedenfall wirklich gelungen. Ich hoffe das die Server so stabil bleiben, wenn das Spiel denn auch weltweit offiziell veröffentlicht ist. Zudem muss man sagen das die Karten vom Leveldesign wirklich gelungen sind und mit zum besten gehören was es an Multiplayerspielen für PS3 gibt. Einzig der Sprachchat bedarf eines Updates, da man teilweise die anderen gar nicht oder nur extrem schlecht hört.

Resümierend muss ich feststellen das "FAR CRY 3" defintiv ein must have für Konsolenspieler ist. Vor allem wenn man Abenteuer mag und mal etwas vom Shooterallerlei á la Medal of Honor, Black Ops 2 & Co. abweichen will. Die Kritikpunkte sind wirklich minimal. Bei solchen Spielen weiss ich persönlich dann immer warum ich diesem Hobby seit Jahren fröhne ;). Neben Hitman für mich die positivste Überraschung! Wer bei dem Spiel noch das Haar in der Suppe sucht hat mMn eine Erwartungshaltung welche kaum zu befriedigen ist. Mehr Spielspass und Umfang habe ich in den letzten Jahren selten geboten bekommen.

Kaufen - einlegen - Spass haben!

Absolute Kaufempfehlung!!!!
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26 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
TOP 500 REZENSENTam 12. Januar 2013
Nachdem Ubisoft Open World-Shooter-Spieler in Far Cry 2 nach Afrika entführt hat, geht es in Far Cry 3 auf Rook Island, eine Paradiesinsel, auf der alles schön zu sein scheint. Jason Brody und seine Freunde machen einen Asien-Partytrip und springen eines Tages aus einem Flugzeug ab und landen auf Rook Island. Doch statt Erholung und dem Genießen von warmem Wetter, Sandstränden und kühlem Nass erleben sie einen Alptraum. Seine Freunde, Geschwister und er selbst werden von einem Sklavenhändler gefangen genommen. In einem Käfig gefangen sieht man seinen Bruder ebenfalls gefesselten Bruder sowie den verrückten Vaas Montenegro. In einer einprägsamen Zwischensequenz erlebt man Vaas gleich auf 180, wie er versucht einem klar zu machen, wer der Boss ist. Aufmerksamen Filmeguckern fällt sofort auf: Ubisoft hat gründlich an der Story geschraubt. Während diese in Far Cry 2 eher vor sich hin dümpelte und austauschbare Charaktere bot, macht Vaas eine krankhaft gute Figur, dass er einen Platz als einer der charismatischsten Videospielbösewichter sicher hat. Hinzu kommt die hervorragende dt. Vertonung von Simon Jäger. Jäger synchronisierte bisher Matt Damon und Heath Ledger. Dadurch hat man wirklich das Gefühl, dass der Joker aus THE DARK KNIGHT vor einem steht! Nachdem Jason aus der Gefangenschaft entkommen ist, wird er von einem Ureinwohnervolk, den Rakyat, aufgenommen und muss lernen auf der Insel ein echter Überlebenskämpfer und Krieger zu werden, um seine Freunde retten zu können und gegen den ihn umgebenden Wahnsinn anzukämpfen, ohne sich selbst zu verlieren.

Gameplaytechnisch hat man in den Hauptmissionen im Vergleich zum Vorgänger etwas weniger Freiheit. Konnte man sich in Far Cry 2 aus beinahe allen Richtungen dem Missionsziel nähern, ist dies jetzt z.T. vorgeschrieben, weil man beispielsweise bis zum Ziel unentdeckt bleiben muss oder in einer Höhle entlanggeht. Doch keine Sorge, Missionen, in denen man feindliche Drogenfelder anzündet oder Waffendepots zerstört, gibt es weiterhin! Das Ganze kommt der Erzählung und Inszenierung zugute. Die Steuerung ist ein wenig direkter als in Far Cry 2, könnte aber trotzdem präziser agieren. Auf Rook Island herrscht zudem unterschiedliches Wetter und ein Tag/Nacht-Wechsel wurde ebenfalls integriert. Mit dem am 12.01.2013 erschienen Patch ist es zudem möglich, die Spielhinweise und weitere Anzeigen, exklusive des Radars und der Gesundheitsanzeige, auszuschalten, um so noch besser ins Spielgeschehen eintauchen zu können.

Abseits der Hauptmissionen hat Ubisoft jede Menge Nebenbeschäftigungen eingebaut. Es gibt kleinere Nebenmissionen, die man für die Bewohner der Insel erledigen kann. Diese Fallen meist recht simpel aus wie „Besorge mir Pflanze A“, „Suche Person B“ und sind nicht sonderlich spektakulär. Wesentlich besser gelungen ist das Erobern von feindlichen Außenposten. Um einen Außenposten einzunehmen, gilt es alle Feinde darin auszuschalten. Doch wie man das macht, bleibt einem selbst überlassen. Möchte man mit Maschinengewehr und Granaten bewaffnet die Gegner ordentlich aufreiben und damit ankommende Verstärkung zu riskieren, um ein möglichst großes Actionfeuerwerk auf den Bildschirm zu zaubern? Oder soll es lieber die heimliche Variante mit schallgedämpfter (Maschinen-(Pistole), Messer sein? Es ist auch möglich nahe des Außenpostens für Krawall zu sorgen, um die Gegner abzulenken. In manchen Stützpunkten stehen auch Tiergehege rum, wo z.B. ein Tiger oder Bär drin sein kann. Wer clever ist, lässt das Tier frei und lässt das Tier einen Teil der Arbeit verrichten.

Belohnt wird man für das Einnehmen von Außenposten mit neuen Waffen und macht die Umgebung zusätzlich sicherer, was ein ruhigeres Erkunden der Umgebung ermöglicht. Weiterhin sammelt man während des gesamten Spiels Erfahrungspunkte für Kills, erfüllte Missionen und andere Aktivitäten, die man in drei verschiedene Sternzeichen mit jeweils 15 erlernbaren Fähigkeiten ausgeben kann. Möchte man Granaten „kochen“ lassen, bevor man sie wirft oder lieber zusätzliche spektakuläre Takedown-Aktionen erlernen? Zusätzlich kann man durch das Sammeln von Pflanzen Heilspritzen und andere wertvolle Medizin herstellen oder Tiere erlegen, um z.B. einen größeren Munitionsgurt oder Rucksack herzustellen, worin man mehr lagern kann. Weiterhin kann man Botenaufträge auf einem Quad erfüllen, um Erfahrungspunkte und Geld zu sammeln oder in einer örtlichen Bar pokern. Unter Freunden kann man sich außerdem in den „Prüfungen der Rakyat“-Aufgaben messen, wo man in kurzer Zeit so viele Gegner wie möglich ausschalten muss und nebenbei Container zerstört, welche Bonuszeit gewähren.

Für findige Entdecker bieten die beiden Inseln eine ganze Menge. Die Entwickler haben 120 Relikte versteckt, die besondere Waffen freischalten oder Briefe, worin man etwas über die Geschichte der Insel erfährt, als die Japaner während des II. Weltkriegs auf dieser stationiert waren. Um diese und die Außenposten leichter zu entdecken, muss man in bester Assassin’s Creed-Manier Wachtürme erklimmen, um so das Daten auf dem Radar zu entschlüsseln. Das ist stets spannend gemacht und die Weitsicht ist auf der Turmspitze beeindruckend.

Audiovisuell kann man bei Far Cry 3 wenig bemängeln. Wie eingangs erwähnt ist die deutsche Synchronisation aufgrund der vielen bekannten Sprecher (wie Leonardo Di Caprio oder Tommy Lee Jones) hervorragend gelungen und schafft es Humor und Dramatik rüberzubringen. Die Musikuntermalung ist stimmig, wenn gleich sie jetzt kein Meisterwerk ist. Ebenso gelungen sind die Klänge der Waffen und wenn man das „Grunzen“ eines Bären hört, schreckt man schon mal zusammen und nimmt die Beine in die Hand.

In grafischer Hinsicht gibt es eine abwechslungsreich gestaltete, große und belebte zweiteilige Insel mit vielen Tieren und Pflanzen, guten Lichteffekten z.B. beim Sonnenauf- und untergang, realistischem Feuer, welches auf Gräser und Bäume übergreift. Die Charaktermodelle sind detailliert, ebenso die Gesichter, auch wenn sie keine neuen Maßstäbe setzen. Weitsicht und Texturschärfe gehen für Konsolenverhältnisse in Ordnung, ebenso die Trefferanimationen der Gegner. Die Kantenglättung könnte hingegen etwas sauberer sein, es flimmert immer mal, Schatten sind etwas hart gezeichnet und bei vielen Linien, beispielsweise von Funkturmleitungen, neigen diese zum ausfranzen. Verbesserungswürdig ist zudem die Performance. Beim Erkunden der Insel kommt es immer mal zu kurzen Rucklern, Zwischensequenzen laufen bei gerade mal 20 Bildern/Sekunde und erscheinen dementsprechend unsauber und ruckelig, Tearing gibt es auch zu beobachten. Das lässt die ansich tolle Grafik etwas schlechter wirken. Außerdem hat sich Ubisoft wohl nicht viel Gedanken um die Darstellung des kühlen Nass gemacht. Während Wasser aus 20 Meter Entfernung betrachtet noch hübsch aussieht, verkommt es zur 2D-Oberfläche, wenn man darin schwimmt. Echtzeitspiegelungen gibt es kaum und die Animationen des Wassers sehen unschön aus.

Neben der gelungenen und umfangreichen Einzelspielerkampagne, welche ca. 25 Stunden beschäftigt (wenn man alles sehen möchte), gibt es einen Koopmodus mit sechs Missionen. Dieser erzählt sogar eine kleine Geschichte, wenn gleich die vier Protagonisten ziemlich albern daherkommen und das Ganze schnell auf C-Movie-Niveau abdriftet. Immerhin beschert es einem ein paar Lacher. Leider hat der Koopmodus, im Gegensatz zur Kampagne, ein paar Bugs. Teilweise stockt nach einer Zwischensequenz die Weiterführung des Gameplays mit langen Ladezeiten. In der 1. Mission habe ich es nach einem Minispiel in zwei von vier Fällen erlebt, wie nichts mehr weiterging und man die Mission neustarten musste, da ein Skript nicht ausgelöst wurde. Löblich ist allerdings der Service, Ubisoft reicht in Kürze gratis neue Koopmissionen nach.

Wie im Einzelspieler sammelt man Erfahrungspunkte, verpasst dem Charakter Boni und wertet Waffen auf. Maximal vier Spieler können sich zusammen finden und gemeinsam Jagd auf die Inselpiraten machen. Der Koopmodus erfindet sich nicht neu, doch hat man immer mal nette Zwischenaufgaben in einer Mission, wo es beispielsweise gilt Bomben auf einem Quad aufzusammeln oder in zwei Minuten mehr Gegner mit dem Scharfschützengewehr zu erwischen als die anderen Verbündeten, um Extra-Erfahrungspunkte zu erhalten. Der Onlinemodus ist mit 16 Leuten spielbar und beinhaltet vier Spielmodi namens Team-Deathmatch, Kampfzone, Übertragung und Feuersturm. Soweit ist der Onlinemodus solide und spaßig, aber er bietet jetzt auch nicht wirklich etwas, was man sehen muss. Die Verbindung ist soweit stabil und weist eine geringe Latenz auf. Probleme gibt es jedoch mit dem Voicechat, welcher bislang recht abgehackt klingt. Ein nettes Extra ist wieder mal der umfangreiche Karteneditor. Hier kann man eigene Karten ganz nach seinem Belieben erstellen, zahlreiche Oberflächenformen, Tiere, Gegner, Gebäude etc. platzieren sowie Wetter und Tageszeiten anpassen. Die Karten kann man dann hochladen, um von anderen Leuten gespielt zu werden.

Ubisoft sich erfreulicherweise auch der Kritik von Fans und Fachpresse angenommen. Zum Beispiel werden erledigte Feinde an eingenommenen Außenposten nicht andauernd wiederbelebt, was vor allem beim Erkunden gestört hat. Sie tauchen nach der Einnahme eines Außenpostens nicht mehr auf. So ist es zwar irgendwann etwas ruhig auf der Insel und hier wäre es nicht schlecht gewesen, wenn wenigstens ab und zu ein Außenposten angegriffen wird, aber ich persönlich finde es so gelungener. Desweiteren halten die Gegner kein komplettes Sturmgewehrmagazin mehr aus, sondern fallen nach wenigen Schüssen zu Boden. Im späteren Spielverlauf kommen auch Gegner mit schwerer Rüstung und sogar Hubschrauber, die einem das Leben schwer machen wollen, sobald man einen feindlichen Stützpunkt angreift. Das macht den Kampf spannend, da auch die Gegner-K.I. nicht von schlechten Eltern ist. Sie lassen sich austricksen, aber können den Spieler flankieren oder Verstärkung rufen, wenn man nicht den Alarm vorher deaktiviert hat. Die Malaria-Krankheit, welche künstlich die Spielzeit in FC2 gestreckt hat, ist ebenso verschwunden wie das Waffenrosten, wobei ich Letzteres als Idee cool fand, was aber zu häufig vorkam. Die Fauna ist es diesmal wert als solche bezeichnet zu werden, da es viel mehr Tierarten gibt und diese auch häufiger erscheinen. Von Leoparden, Tigern, Paradiesvögeln bis hin zu Haien, Krokodilen und Schlangen ist alles dabei. Schlechter finde ich hingegen die Tatsache, dass es keinen 4. Schwierigkeitsgrad mehr gibt, der einem alles abverlangt und die zu häufigen Hilfe- und Missionseinblendungen, die sich leider erst mit dem Patch vom 12.01.2013 abschalten lassen. Somit ist das Spiel am Anfang zu leicht für geübte Spieler.

Abschließend wäre noch zu erwähnen, dass das Spiel in einem Steelbook mit Pappschuber ausgeliefert wird. Auf dem Pappschuber sind Informationen zum Spiel sowie das USK-Logo, während sich auf dem Steelbook ausschließlich das Cover befindet. Das sieht sehr schick aus und macht sich wunderbar im Spieleregal. Außerdem gibt es zwei „Verlorene Expeditionen“-Missionen, welche nochmal ca. eine Stunde mehr Spielspaß bieten, wenn gleich sie nichts mit der Geschichte zu tun haben.

Mit Far Cry 3 ist Ubisoft ein toller Ego-Shooter gelungen, der sich in vielen Bereichen gegenüber der aktuellen Shooter-Konkurrenz, zumindest im Einzelspieler, durchsetzt. Die gut erzählte Geschichte, spielerische Freiheiten sowie audiovisuelle Qualität lassen die leichten Performanceschwächen und den gewöhnlichen Onlinemodus vergessen.

Sonstige Informationen: Auflösung: 1274x702 (schwarze Balken oben und unten), Festplatteninstallationsgröße: 6GB, 1-2 Spieler (offline), 1-18 online
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 23. März 2013
Ich bin ja eher so der Tomb Raider - Uncharted - God of War Typ. Action, Jump and Run und gerne mal ein Rollenspiel wie Final Fantasy zwischendurch.
Als mein Bruder damals Far Cry 2 gekauft hat, hab ich es interessehalber mal angezockt. Vielleicht ne halbe Stunde, Egoshooter sind eben nicht meine Welt. 1st Person schon garnicht.

Nun kam er auch mit Far Cry 3 an. "Was solls" dachte ich. "Wenn es schon mal da ist, spielst du es eben mal an. Hast ja schon viel Positives von gehört."

Und BAM.

2 Wochen später hatte ich die Story durch. Ja, der trainierte Ego-Shooter-Zocker schafft das um längen schneller als ich kleiner Neuling aber eigentlich wollte ich euch vielmehr meine Begeisterung für dieses Spiel übermitteln.

Arbeit - Far Cry 3 - Schlafen. Und das bis ich durch war.

Die Story ist so packend erzählt, dass man nicht mehr aufhören will.
Allein die Entwicklung von Jason, dem Protagonisten, der zu Beginn nicht begreifen wollte was passiert. Das er getötet hat. Und anschließend immer weiter abhärtet und reihenweise Schurken - wie selbstverständlich - umlegt.
Die emotionale Schiene finde ich sehr gelungen, die psychische Belastung der einzelnen Charaktere, die verschleppt und gefangen gehalten wurden ist überzeugend dargestellt.

Und dann ist da natürlich Vaas. Wow, was für ein beeindruckender Charakter, alleine seine Definition von "Wahnsinn" und seine Darstellung als Person haben mich stark beeindruckt. Ein Psycho schlecht hin - irgendwie aber auch auf sympatische Art und Weise. Bester Antagonist seit langem, wirklich ganz großes Kino!

Sehr schön anzusehen ist natürlich die Insel, auf der sich FC3 abspielt. Grafisch Top - gibt es nichts dran auszusetzen.
Die Atmosphäre ist gelungen und es macht Spaß, die Gegend mit Jason zu erkunden.
Hier und da mal ne Nebenmission, mal nen Funkturm erklimmen, ein Lager erobern oder ein Tier jagen und häuten und bei Bedarf die Story weiter treiben. Absolute benutzerfreundliche Freiheit, zu tun worauf auch immer man gerade Lust hat. Reisen zu Fuß, mit Auto, mit Gleiter, ... ? Man hat die Wahl und das schätze ich so an Far Cry 3.

Insbesondere ist mir die Mission in Erinnerung geblieben, in der man Hanf niederbrennen sollte .. im Hintergrund ertönte auf einmal Raggae-Musik. Aber so fantastisch abgestimmt, einfach episch. Der Ton ist spitze, die Synchronisation 1A.

Und dann natürlich das Schießen - ich, als Ego-Shooter Neuling. Hab mich doch etwas schwer getan die ersten 2-3 Stunden aber ich hätte nicht gedacht, dass ich mich so schnell einfinde.
Schießen an sich kenne ich ja aus Uncharted, Tomb Raider, wie auch immer. Nur kann man das natürlich nicht in einen direkten Vergleich setzen.
Ich war doch sehr erstaunt, wie benutzerfreundlich das Ganze gestaltet wurde. Man kommt auch als Unerfahrener sehr schnell mit klar, zum einen mit der Steuerung, zum anderen habe ich schnell Taktiken entwickelt, welche Waffen ich wofür am Besten einsetze, wo ich mich eher ranschleiche, wie ich besser für Ablenkung sorge und welche Stationen ich doch lieber noch etwas meide bis ich besser geskillt bin.

Fazit?
Als leidenschaftlicher Zocker, der allerdings noch nie so richtig mit einem Ego-Shooter in Verbindung gekommen ist, bin ich ja wohl mehr als begeistert!
Man lernt schnell mit der Steuerung umzugehen. Die Spielwelt an sich ist einwandfrei gestaltet. Man hat immer mal einen kleinen Überraschungseffekt, wenn man nichts böses ahnend durch die Gegend streift und plötzlich ein Krokodil am Beim zu hängen hat :D
Und Vaas ist wohl so ziemlich der beste Charakter, den das Spiel zu bieten hat.
Klare Kaufempfehlung, auch wenn man - so wie ich - von Ego-Shootern sonst nicht sehr angetan ist. Far Cry 3 ist der Hammer!
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9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 10. Dezember 2012
Einleitung (Darf gerne übersprungen werden):
Diese Rezension gibt nur meine eigene bescheidene Meinung wieder. Ich gehe nich unnötig auf die Story ein (DonŽt spoiler). Ich habe bisher keinen der vorherigen Teile, dieser Reihe, gespielt und ich versuche erst gar nicht zu vergleichen. Ich sehe jedes Spiel als "Spiel für sich alleine", denn kein Spiel, selbst wenn es aus einer "Serie" entsprugen ist, ist vergleichbar.
!Wichtig! Es war ein Spontan kauf, demnach ohne Ansprüche und Erwartungen.

Die Story:

Wer vielleicht meine anderen Rezensionen kennt, weiß das ich auf eine gut erzählte Geschichte stehe. Far Cry 3 erzählt eine sehr gute. Von der ersten Mission bis zum Ende (es gibt 2, ein Grund es noch einmal durch zu spielen) wollte ich wissen wie es weiter geht.

Die wichtigsten Charaktere:

Jason Brody (Synchronisiert mit der deutschen Stimme von Leonardo Di Caprio), wird von euch gelenkt und ihr durch lebt mit ihm den schmalen Grad zwischen Gut und Böse; Normalität und Wahnsinn.

Vaas, der Psycho vom Cover und einer der besten BadBoys den ich in einem Spiel bisher erlebt habe (das liegt vielleicht auch, an der deutschen Synchronstimme von Heath Ledger, dem Legendären Joker)

Dann gibt es noch eure Freunde und Familie, Dr. Ernhardt, Hoyt, Citra, Dennis, Willis, Sam, etc.

Der Ort des Geschehens:

Eine paradisische Insel, voller Vegetation. Pflanzen, Tiere, Piraten,... Ja, Piraten! So voller Leben, erlebt man selten eine Spiel-Welt. Es ist super spannend mit dem Sniper, auf einer Anhöhe im Dschungel, auf die Gegner zu Zielen und (dank 5.1 Dolby) auf die Geräusche hinter oder neben sich achten zu müssen. Wenn man nicht aufpasst wird man von einem Tiger, Leoparden oder anderem wilden Tier, angegriffen.

Gameplay:

Ok, Egoshooter mit Gamepad, sind Gewöhnungsbedürftig. Die Steuerung der Fahrzeuge ist recht gut gelungen (erwartet keine Rennsportsimulation, dennoch ist sie für einen Shooter herausragend).
Craften (Herstellen von Gegenständen) ist sehr gut in das Game eingeflossen. Es ist nicht zu viel, es ist nicht zu schwer und es macht sinn. Anfangs müsst ihr mit nur einer tragbaren Waffe auskommen, aber schnell gibt es die passenden "Zutaten" und ihr stellt euch größere Taschen, etc. her.
Es ist kein schnöder Egoshooter, denn man kann nicht immer mit dem Kopf durch die Wand. Taktik ist hier auch gefragt und der Talentbaum hilft dabei, auch unendeckt, die Außenposten einzunehmen.
Die "Takedowns" sind abwechslungsreich und geben dem ganzen den feinschliff.

Sound:

Die Sounds sind alle von guter gesamt Qualität. Der eine oder andere hätte etwas "realistischer" sein können, aber das tut nicht weh.
Der Soundtrack an sich, ist BOMBE. Mia, Skrillex, etc. Musik vom Feinsten und immer passen um die Atmosphere zu unterstützen.

Grafik:

Es ist die Playstation 3 von der wir hier reden. Diese hat schon ein paar Jahre auf dem Buckel. Dennoch:

Sieht das Gras aus wie Gras, die Bäume wie Bäume, die Tiere wie... Sparen wir uns den Rest. Hier und da mal eine verwaschene Textur, fehlendes Anti-Aliasing (Treppeneffekte z.B. an den Schatten und Stromleitungen) und V-Sync (merkt man deutlich wenn man sich langsam dreht), aber wenn man bedenkt das es ein Open-World Game ist, schaut alles sehr gut aus. Grafik ist nicht alles!

Fazit:

Prädikat besonders Wertvoll XD

Für das Geld bekommt man nicht nur eine Geschichte erzählt.
Es gibt noch den Splitscreen Koop (fehlt in der heutigen Zeit viel zu oft), den 4Player Online Koop mit eigener Geschichte und den Multiplayer mit schönen Maps.
Ach ja Maps. Es gibt noch einen eigenständigen Leveleditor mit dem man sich seine Eigene Insel erstellen kann. Mit allem drum, dran und drin. Von den Pflanzen und den Tieren bis hin zu NPC die auf bestimmte situationen reagieren. Ein mächtiges Tool, mit dem man sich immer und immer wieder neue Geschichten erstellen kann und Maps für den Multi Player.

PS: Bei mir gab es keine Bugs (die ich bemerkt hätte), keine Abstürze, keine Server probleme, etc.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 1. November 2014
Artikel wurde bereits im Angebot, falsch beschrieben.

Sämtliche Zusatzinhalte ( DLC's ), müssen extra kostenpflichtig erworben werden,

obwohl laut Beschreibung, diese bereits im Kaufpreis enthalten sein sollten.

Auch der Produkt-Code, war bei der Lieferung ebenfalls nicht dabei..!!
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am 29. August 2013
Rook Islands ist nichts für Weicheier, Ubisoft Shooter bietet eine Geschichte voll von Gewalt, Drogen und Sex.
Jason Brody ist auf der Suche nach seinen entführten Freunden und entwickelt sich dabei zum gnadenlosen nach Rache dürstenden Krieger.
Sein Gegenspieler ist der charismatische Psychopath und Pirat Vaas, der allerdings nur ein kleiner Fisch unter Big Boss Hoyt Volker ist.
Die Geschichte zu Far Cry 3 wird spannend und intensiv erzählt, Jasons Drogenträume und die Begegnungen mit Vaas sind dabei zweifellos die Höhepunkte.
Rook Islands bestehen gleich aus zwei Inseln die frei erkundet werden können. Ähnlich wie in Assassin’s Creed gibt es auch in Far Cry einiges zu entdecken.
Durch das deaktivieren einzelner Funktürme schalten sich die jeweiligen Sektoren der Map frei, sowie kostenlose Waffen und Extras in Läden und an Automaten.
Werden Piratenlager eingenommen, übernehmen die Rebellen die Kontrolle.
Man hat die Wahl der Geschichte zufolge oder sich mit Nebenaufgaben zu beschäftigen, hier geht es beispielsweise um Jagdherausforderungen, Medikamententransporten oder Kopfgeldjagd.
Beim Bewältigen der Missionen hat man zudem die Freiheit zu entscheiden ob man nun aggressiv oder leise agieren möchtet.
Dabei wird das Schleichen mit deutlich mehr Erfahrungspunkten belohnt. Hier ist das Ausspionieren und Markieren der Gegner von großem Nutzen.
Die eigentliche Shooter-Steuerung ist dabei ebenfalls super gelungen. Das Handling ist angenehm direkt und man hat Jason Brody jederzeit gut unter Kontrolle.
Ein Crafting System für Inventar-Erweiterungen ist ebenfalls vorhanden, sobald die notwendigen Zutaten gefunden sind lassen sich so etwa einen neuen Rucksack oder einen erweiterten Waffengurt herstellen.
Als erste Hilfe dienen Spritzen die sich durch Pflanzen herstellen lassen, mit den entsprechenden Kräutersäften – lassen sich zudem weitere Spritzen herstellen die spezielle Fähigkeiten wie etwa eine Nachtsicht oder Vorteile bei der Jagd mit sich bringen.
Jasons Fähigkeiten werden anhand von drei Talentbäume erweitert, wie etwa Nachladegeschwindigkeit mit bestimmten Waffen, die Lebensenergie oder neue Takedowns.
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am 15. August 2013
Trotz sehr guter Metakritik konnte ich mit dem Titel zunächst nichts anfangen. Der Vorgänger (Teil 2) hat meinen Geschmack nicht getroffen und viele professionelle Reviews (Eurogamer.net 10/10) schienen mir einem gewissen Hype geschuldet zu sein.

Die possitive Berichterstattung, inkl. unzähliger Top-Plazierungen zum Game of the Year 2012, ist aber nie abgerissen und als dann das Addon BLOOD DRAGON als Demo zur Verfügung stand, habe ich das Ding mal getestet. Was soll ich sagen - ich kam aus dem Schmunzeln nicht mehr raus. Derber Humor, klasse Action und viel achziger Jahre Flair machen BLOOD DRAGON zum wohlverdienten Hit.

So langsam wuchs mein Interresse an dem Hauptspiel und ich schaute mir einige Userwertungen auf Amazon DE, UK und COM an. Auffällig viele Gamer (PS3, Xbox 360 und PC) verfassten keine einfachen Rezensionen, sondern gaben Liebeserklärungen aus vollster Überzeugung zum Besten. Nun ja, hier ist eine davon:

Der Einstieg mittels progressiver Popmusik wirkt schon mal erfrischend und ist vielversprechend. Es folgt ein Prolog als Shooter mit Schleichpassagen und intuitivem Tutorial. Nach den Credits findet man sich dann in einem Openworldspiel wieder, welchses vom Gameplay her jede Benchmark weit hinter sich lässt. Die vielfältigen Bewegungen (Schleichen, Springen, Rutschen, Schwimmen, Tauchen, Klettern) fühlen sich so realistisch wie noch nie zuvor an. Auch das Benutzen der Waffen in Verbindung mit unterschiedlichen Kampftechniken macht Laune ohne Ende. Bei den abwechselungsreichen Gefechten muß man bereits im "normalen" Schwierigkeitsgrad äußerst taktisch vorgehen. Es ist ein grandioses Erlebnis, wenn man nahe der Straße einer feindlichen Patrollie begegnet und sich frühzeitig in die Büsche verstecken muß um die Lage zu sondieren. Die Schnellreisefunktion habe ich aufgrund der vielfältigen Vehikel mit erstklassigem Fahrgefühl zu Lande, Wasser und der Luft nie benutzt. Grafisch sieht die Insel fantastisch aus und ist tatsächlich riesig. Überall gibt es wilde Tiere, Schätze und traumhafte Locations zu entdecken.

Der gesamte Handlungsverlauf ist deutlich motivierender präsentiert als bei der Konkurrenz aus dem Hause Bethesda oder Rockstar. In jedem Missionsabschnitt wird man mit einer hervorragend inszenierten Shooterpassage belohnt, die teilweise enorme Schauwerte besitzt. Der Kampagne setzt der charismatischte Bösewicht Vaas jedoch die Krone auf. Nie ist ein Gegner faszinierender, böser und irrer in Szene gesetzt worden!

Der Multiplayer ist gut strukturiert, läuft sauber und zeichnet sich durch ein angenehm gemäßigtes Tempo aus. In einem Modus sind die Maps sogar per Feuer interaktiv nutzbar. Ein echtes Highlight, neben dem umfangreichen Karteneditor, sind die Coop-Stories geworden. Mit vier Freunden gegen dynamische Gegnerwellen in unterschiedlichen Kapiteln kämpfen (wobei eines grafisch schöner ist als das andere) macht ungemein Spaß und ist qualitativ Lichtjahre von den eher enttäuschenden Spartan-Ops eines HALO 4 entfernt. Allein das man verletzte Kameraden wiederbeleben kann (für das Überleben ein Muß) ist für das gemeinschaftliche Spielgefühl unbezahlbar.

Auch der Support von Far Cry 3 ist vorbildlich. Neben einem großen DeLuxe-Paket an zusätzlichen Storymissionen, einem genial witzigen Addon BLOOD DRAGON sind alle relevanten Bugs des Releaseversion entfernt und es wurde ein weiterer Schwierigkeitsgrad (Meister - ein kritischer Treffer ist tötlich) hinzugefügt. Sogar den Status der feindlichen Camps kann man nun wahlweise zurücksetzen. Einem nahezu unendlichen Spielvergügen steht daher nichts mehr im Wege :-)

Fazit: Was hier an Umfang, Gameplay und Support geboten wird sucht seinesgleichen. Wir haben mit FAR CRY 3 eindeutig eines der besten Games bis dato - ein Meisterwerk!
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am 6. August 2013
Das Spiel „Far Cry 3“ (erschienen am 29. November 2012 für Windows-PC, Xbox360 und Playstation3) ist ein Open-World-Egoshooter vom Entwickler Ubisoft mit einer Altersbeschränkung von 18 Jahren und handelt von einer Gruppe, welche von Piraten gefangen genommen wurde. Dem Hauptprotagonisten Jason Brody gelingt es zu fliehen und man versucht als Spieler nun seine Freunde zu finden und zu befreien. Auf dieser Mission begegnet man einigen Gefahren, zum Beispiel Tiere oder Piraten, die einen plötzlich angreifen, und muss so auch zum Beispiel Tiere häuten und sich Ausrüstung herstellen, um im Urwald zu überleben.
Im Laufe des Spiels gerät Jason allerdings immer mehr in eine Art Konflikt zwischen seinen Freunden und einem Stamm, welcher ihm bei seiner Aufgabe seine Freunde zu befreien hilft.
Das Spiel erzeugt mit seinen vielen Zwischensequenzen eine großartige Athmosphäre und die Synchronisation (unter Anderem durch die Synchronstimmen von Leonardo DiCaprio und Heath Ledger) unterstützt dies umso mehr. Der Gegenspieler von Jason namens Vaas ist ein verrückter Bösewicht, der nicht nur durch seine deutsche Stimme an den Joker von Heath Ledger aus Batman erinnert. Ein Kritikpunkt an der Synchronisation, welche im Deutschen sogar sehr stimmig passt, ist allerdings, dass man nicht daran gedacht hat, die Einheimischen mit einem gewissen Akzent zu sprechen (was in der Englischen Synchronisation bedacht wurde), dadurch geht ein wenig Glaubwürdigkeit verloren. Die Grafik des Spiels ist für ein Open-World-Spiel sehr schnell sehr gut, selbst wenn man weit schauen kann, auch wenn es hin und wieder mal den ein oder anderen Fehler gibt, wenn man zum Beispiel sehr schnell mit einem Auto fährt. Zudem versetzt man sich sehr gut in den Hauptcharakter hinein und auch so manche abgedrehte Traum-artige Sequenz ist perfekt dargestellt, so dass es nicht zu unlogisch wirkt.
Die Standard-Edition von „Far Cry 3“ kostet mittlerweile 29,95 € und die Limited-Edition, welche zusätzlich zwei herunterladbare Missionen enthält kostet 69,95 € (Preise für die Playstation3). Aber auch dieser Preis ist für „Far Cry 3“ definitiv gerechtfertigt, da man ein äußerst vielseitiges Spiel erhält, in dem es nicht nur darum geht zu Schießen oder Ähnliches, sondern auch zum Beispiel darum mit seinen Ressourcen zu haushalten oder durch Strategie einen Stützpunkt einzunehmen.
Das Spiel ist alles in allem ein sehr fesselndes Spiel, das man entweder als „Erkunder“, wenn man z.B. alle Stützpunkte einnehmen will, oder einfach so spielen kann, dass man die Story schnell durchspielt, was auch ohne die ganzen Nebenmissionen möglich und nicht allzu schwer ist.
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Mal Urlaub machen. Tapetenwechsel. Was anderes sehen. Was anderes als immer nur Call of Duty...

Ich bin Gelegenheitspieler. Für mich bietet Far Cry 3 mit seiner riesigen Open World fast schon zu viel an Spielmöglichkeiten. Mir hätte schon eine Art Killzone 3 genügt: super Grafik, super Inszenierung, intelligente Gegner und genügend Innovationen.

Wer sich für alte Spieleklassiker aus den 80er/90ern interessiert kann in Far Cry 3 etwas von dem Spiel Midwinter entdecken - dort musste auch Gelände erobert werden. Ansonsten haben mich die Autofahrten an GTA 4, die Schleichpassagen und die Traumpassagen an Batman Arkham Asylum und einiges andere an Red Dead Redemption (Dorfbewohnern Gefallen tun, Skyrim (Anfertigen von Gegenständen & große Welt), Bioshock (spannende, beklemmende Welt) und typische Ego-Shooter erinnert. Also wirklich sehr viel Spiel fürs Geld!

Die Grafik ist deutlich stärker als etwa bei Black Ops 2. Einige Figuren sehen aber enttäuschend künstlich animiert aus. Lippensynchron sind die Sprecher auch nicht, dafür wurden aber sehr gut, bekannte deutsche Sprecher verpflichtet - sie tragen viel dazu bei das das Spiel gut rüberkommt. Einschüsse hinterlassen keine Einschusslöcher, das Meer scheint still zu stehen und Wolken bewegen sich auch nicht. Wird Zeit das die PS4 erscheint!

Die Missionen Stück für Stück abarbeiten oder einfach mal das ausprobieren, was einem gerade in den Sinn kommt. Nach dem Piratenangriff einfach in ihr Motorboot springen und übers Meer rasen. An Land kommen, versuchen einen Funkturm und eine Basis einzunehmen und dabei merken, dass die Ausrüstung noch nicht ausreicht. Also: bessere Ausrüstungen suchen, besser werden. Das macht schon richtig viel Spaß!

Statt einer austauschbaren, dümmlichen Geschichte wie: die USA macht mal wieder die ganze Welt platt mit ihrer Superarmee, gibt es bei Far Cry 3 eine Gruppe junger Erwachsener, die auf einer Insel stranden und entführt werden. Ich habe zwar nie mehr als zwei halbe Episoden durchgestanden, weil ich mich so gelangweilt habe, aber wahrscheinlich dürften auch Fans der TV-Serie Lost Spaß an Far Cry 3 haben.

Für Wenig-Spieler ist mir der Schwierigkeitsgrad teilweise zu hoch. Außerdem ist es absurd, dass ein Tiger mit über sechs oder acht Schüssen, ein Mensch aber nach nur einem Treffer besiegt ist - was sind das denn bitte für Tiger? Wohl mit dem gleichnamigen deutschen Panzer aus dem Zweiten Weltkrieg verwechselt. Solche Momente senken den Spielspaß schon etwas. Ebenfalls frustrierend, aber auch durchaus gut für die Atmosphäre: man schwimmt, denkt an nichts böses und plötzlich frisst einen ein Krokodil - sehr gut umgesetzt! Insgesamt aber gefallen mir Spiele wie Red Dead Rdemption und Killzone 3 noch deutlich besser!

Genau das richtige Spiel im grauen Winter 2012/2013! Der übelste Urlaub aller Zeit, dafür aber endlich mal ein originelleres Shooter als immer nur Battlefield und Call of Duty.

Grafik: 720p, 1080i, 1080p, Booklet, kein Wendecover, 1 Spieler, 1-2 Spieler, Netzwerk-Spieler: 2-14, Dualshock 3 Vibrationsfunktion, Ubisoft 2012
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am 13. März 2013
Guten Tag,

als Far Cry 3 erschienen ist war ich zunächst skeptisch. Grund? Der zweite Teil dieser Reihe war ein wenig enttäuschend. Er versprach viel hielt jedoch wenig.
Ich habe mich nach langem Hin und Her dazu errungen es zu holen. Aber nun zum Spiel selbst.

Um die Story kurz zu beschreiben: Wahnsinn!
Die Hauptmissionen sind sehr gut durchdacht und machen immer Spaß auf mehr. Man nimmt den Protagonisten die Handlung ab, was nicht nur an den großartigen deutschen Synchronsprechern liegt, sondern auch an der Abwechslungsreichen Story.
Die Nebenmissionen sind okay, aber nichts Weltbewegendes. Es handelt sich hierbei um Tiere jagen, organisierten Mord oder Medizinische Fracht von A nach B transportieren. Trotzdem machen diese Sekundarmissionen Spaß und man ist stehts gewillt sie zu absolvieren. Wenn man hier eine gute ausgewogene Abwechslung zwischen beiden Missionsarten findet ist man hier bestens bedient.
Nebenbei ist die Insel mit mehreren Außenposten der Piraten bestückt. Diese gelten einzunehmen und somit zu erobern.

Das Setting ist mit einer Pazifikinsel sehr gut gewählt und dementsprechend auch gut gestaltet. Es geschieht nicht selten, dass man sich einfach verläuft und die großartige Landschaft genießt.
Die Inselwelt ist sehr groß geraten und ist schön mit Flora und Fauna bedeckt. Die oben bereits angesprochene Jagd der Tiere lässt sich mit dem Herstellen von Gebrauchsgegenständen versüßen. Man ist darauf angewiesen das Leder der Tiere weiter zu verarbeiten um somit größere Taschen oder ähnliches zu bekommen.Die Welt lässt sich mit diversen Fahrzeugen überqueren. Es gibt neben üblichen Autos, Boote oder Quads weitere sehr sinnvolle Fahrzeuge. Zudem verfügt das Spiel über eine Schnellreiseoption, welche sehr praktisch wegen der riesigen Inselwelt ist.

Im Großen und Ganzen ist das Spiel einfach toll! Ich habe schon länger kein Spiel mehr gespielt, welches mich so vor dem Fernseher gefesselt hat, was man dem Game nur zu Gute heißen kann. Es hat aus den Fehlern des Vorgängers gelernt und ist somit zu einem super Shooter geworden. Ich spreche somit eine klare Empfehlung aus.
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