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48 von 53 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Verschenktes Potenzial
Jetzt endlich habe ich mir Far Cry 3 auch zugelegt und muss sagen: Gut, dass ich es mir gekauft habe und ebenso gut, dass ich es nicht bei Release zum Vollpreis gemacht habe. Insgesamt hat mich das Spiel gut unterhalten, das zeigen schon vier Sterne, gleichzeitig aber auch sehr enttäuscht, weil es viel besser hätte sein können.
Aber fangen wir mal mit...
Vor 16 Monaten von Felix veröffentlicht

versus
5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ein klasse Spiel - wenn nur UPlay nicht wäre ...
Im Gegensatz zu FC3 "Blood Dragon", das ich vor diesem Spiel spielen wollte (und das von mir einen Stern bekam), war die Fortsetzung der FC-Reihe glücklicherweise wieder gewohnt spannend und toll.
Mit der Story hat man sich dieses Mal richtig Mühe gegeben, und es gab da so einige Schockmomente für mich (will ich jetzt aber nicht verraten).
Ich...
Vor 4 Monaten von Speedy veröffentlicht


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48 von 53 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Verschenktes Potenzial, 8. August 2013
= Spaßfaktor:3.0 von 5 Sternen 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Far Cry 3 - Limited Edition (100% uncut) - [PC] (Computerspiel)
Jetzt endlich habe ich mir Far Cry 3 auch zugelegt und muss sagen: Gut, dass ich es mir gekauft habe und ebenso gut, dass ich es nicht bei Release zum Vollpreis gemacht habe. Insgesamt hat mich das Spiel gut unterhalten, das zeigen schon vier Sterne, gleichzeitig aber auch sehr enttäuscht, weil es viel besser hätte sein können.
Aber fangen wir mal mit den positiven Aspekten von FC3 an:

Die Grafik ist über jeden Zweifel erhaben, ich denke da wird kaum jemand ernsthaft widersprechen. Beleuchtung, Wasser, Vegetation, Charaktere, Animationen, alles sehr gelungen; es gibt wunderschöne Ausblicke auf den beiden Inseln im Spiel. Auch gibt es während der Kampagne etliche sehr imposante Szenen, besonders unter Drogeneinfluss! Vom visuellen Standpunkt aus der Hammer! Die geringe Zerstörbarkeit der Umwelt stört teilweise, außerdem gibt es einige sehr auffällige Klone in der Welt (verbündete Krieger + Verkäuferinnen). Das reißt einen schonmal ordentlich aus der Illusion, aber dennoch: Beides kein Weltuntergang, nur etwas ärgerlich. Insgesamt ein Augenschmaus dieses Spiel!
Ich bin nicht wirklich ein Soundfetischist, daher lag meine Aufmerksamkeit eher woanders, aber was Fahrzeuge und vor allem Waffen angeht, sind die Sounds meiner Meinung nach sehr überzeugend, satt und realitätsnah. Daumen hoch!
Die deutschen Sprecher haben bei Far Cry 3 eine überraschend gute Leistung erbracht. Das ist eine willkommene Abwechslung zu den vielen (vielen!) Spielen, deren Synchronisationen unprofessionell und teils gar hingeschludert wirkt, was die Athmosphäre erstklassiger AAA-Titel schlicht versaut! Hier ist das eindeutig nicht der Fall; aber die englische Fassung ist, wie ich finde, trotzdem immer noch besser.
Der Soundtrack ist meist kaum der Rede wert, fällt überhaupt nicht auf, plätschert so vor sich hin. Hin und wieder jedoch gibt es bei Kampfsituationen dröhnenden Dubstep. Das macht ordentlich Stimmung und passt auch sonst zur Geschichte bzw. dem Stil des Spiels, in dem nicht nur Party und Drogen, sondern auch das Ergötzen an Gewalt eine Rolle spielt.

So viel dazu. Nun zu den beiden durchwachseneren Aspekten.

Da wäre zunächst einmal die Handlung: Junge Leute landen auf einer Insel mit Piraten, werden gefangen genommen, du entkommst und versuchst sie, mit Hilfe der Eingeborenen, zu befreien. In aller Kürze. Das Spiel wurde entsprechend beworben, die meisten Tests haben es bestätigt und auch hier bei Amazon wird zuhauf die großartige Story gelobt. Das kann ich absolut nicht bestätigen. Und hier komme ich auf meinen Titel zurück: Es wurde viel Potenzial verschenkt. Warum finden viele Leute die Story so toll? Nicht ohne Grund: Es gibt viele gute Ideen, auch gute Szenen, markante Charaktere.
Aber das wars dann auch schon.
"Das reicht doch auch!", denken sich bestimmt Viele. Aber es kommt bei einer Geschichte eben nicht darauf an, coole/unterhaltsame Versatzstücke mehr oder weniger zusammenhangslos aneinanderzureihen, sondern Zusammenhänge herzustellen, harmonisch wirkende Verbindungen und eine Entwicklung darzustellen. Den Konsumenten emotional zu packen und ihn auf eine Achterbahnfahrt zu schicken. Und das findet bei Far Cry 3 absolut nicht statt. Null.
(Und das nervt!)
Es beginnt schon beim Prolog. Der hat es vermeintlich in sich: Spannung, Entsetzen, Thrill, Blut und Tragik. Nur leider hat man keine Ahnung, um wen man eigentlich Angst haben soll. Man kennt nämlich absolut niemanden. Als es bereits zu Anfang einen "tragischen" Todesfall gibt, lässt einen das vollkommen kalt, was natürlich nicht der Sinn solcher Szenen ist. Trailer vor Release zeigten bruchstückhafte Szenen von jungen Menschen - der Truppe unseres Protagonisten - die Party machen, am Strand feiern etc. Ich dachte (naiverweise), man erlebt diese Dinge dann während der ersten 60 Minuten, oder vielleicht sogar noch länger, aus erster Hand, lernt Charaktere kennen, wird langsam eingeführt in die Handlung, bevor der Terror schonungslos ausbricht und einen vom Hocker haut. Aber es bleibt bei den 15 Sekunden Rückblende aus dem Trailer, das war's, so viel dazu, jetzt geht die Action los Leute! Wuhu! Und genau deswegen denkt man sich bei Szenen, die den Spieler eigentlich mitnehmen sollten, nur "Aha?" und trottet ungerührt weiter.
Im Nachhinein gibts dann zwar einige kurze Rückblenden, die allerdings kaum Wirkung entfalten, auch da sie zu spät kommen. Man interagiert kaum mit seinen "Freunden", lernt niemanden richtig kennen, kratzt immer nur an der Oberfläche; bis zum Schluss waren mir alle von denen ziemlich Schnuppe. Was dahinter steht ist klar und passt zur Gesamtausrichtung von Far Cry 3: Da würde sich der statistisch erfasste, exakt vermessene Casual-Zocker doch nur langweilen. Hohl wie er ist.
"Bäh, eine ewig lange Einführung, eine Vorstellung der Charaktere, GESPRÄCHE! HIMMEL A**** UND ZWIRN! Nein, diese degenerierten Subjekte brauchen Action, schnell und billig! Sonst schlafen die ein! Die sterben!"
Es gibt zwar eine Art Kodex mit Hintergrundinformation, aber da stehen dann Scherze wie: "Das ist deine Freundin Anna. Sie ist mit dir zusammen. Sie studiert an der gleichen Uni wie du. Sie möchte später mal Bankkauffrau werden." Tja. Gut zu wissen, schätze ich. Was ist denn ihre Lieblingsfarbe? Nein, im Ernst: Das hätte man sich auch sparen können.
Abgesehen davon gibt es, wie bereits gesagt, durchaus unterhaltsame Charaktere und Szenen, allerdings blitzen diese nur kurz auf und verschwinden dann wieder. Personen mit Potential geben dir einen Auftrag, vielleicht zwei, und tauchen dann einfach nicht mehr auf. So vergisst man sie schnell wieder, was schade ist. Selbst vermeintlich wichtige Charaktere wie der Antagonist Vaas und seine schwer schmusige Schwester Cithra kommen erschütternd selten vor. Vaas ist zweifellos faszinierend. Aber ich erfahre wirklich kaum etwas über den Typen, bekomme nur zwei, drei markante jedoch kurze Szenen und das war's dann auch. Der gute Herr war doch das Gesicht der ganzen Kampagne rund um das Spiel, wieso hat man ihm nicht mehr Raum zugestanden? Bei Cithra ist es ähnlich schlimm: Man trifft sie drei Mal, wechselt 'ne Handvoll uninspirierte, oberflächliche Worte und plötzlich ist von tiefen Gefühlen die Rede. Aha? Das hätte man mit etwas Mühe und Feingefühl viel besser hinbekommen!
Auch das Ende ist absolut hanebüchen. Es kommt aus dem nichts und das schockiert einen natürlich. Es ist eine überraschende Wendung, zugegeben. Aber auch nur weil der ganze Zirkus keinen Sinn ergibt, weil die Dramatik zum Zweck der Dramatik am Schluss einer Geschichte einfach mal so eben hervorgezaubert wird. Das wirkt so erzwungen und unecht, dass es einen ziemlich ernüchtert zurücklässt. Echt Schade.

Mein zweiter großer Kritikpunkt ist der Anspruch bzw. auch die Athmosphäre. Far Cry 3 versucht ganz eindeutig das "survivor-feeling" hervorzurufen: Als verwöhnter Bengel aus der Stadt landet man auf dieser Insel voller Verrückter und wilder Tiere und kämpft um sein Leben. So weit so gut, aber man wird mit tausend Minispielen wie Rennen, auf Zeit Medizin sonstwohin bringen, Leute töten, aber nur mit dem Messer (weil ... tja, weil's eben schwieriger ist! Lol!), zugeschüttet, überall blinkts und Symbole leuchten auf, damit man bloß nichts übersieht. Anständig in die Story eingebunden ist nichts von alledem, es dient einzig der kurzweiligen Beschäftigung. Alles nur ein Spiel, wird einem im Minutentakt klargemacht.
Außerdem hat man so viele Hilfen: Das Missionsziel wird permanent ins Bild geblendet, nie muss man auf Entdeckung gehen, es liegen unzählige Truhen rum, überall stehen Fahrzeuge bereit, man weiß welches zu jagende Tier wo zu finden ist, alles ist immer sofort verfügbar und deswegen ist es in aller Deutlichkeit: Einen Scheißdreck wert. Es ist ganz witzig, eine Weile zumindest, aber Begeisterung, echte Freude, weil man etwas geschafft, sich etwas erarbeitet hat, kommt nicht auf. Zu einfach. Man will ja niemanden fordern und riskieren ihn zu frustrieren.
Außerdem sind die Aufgaben oft sehr, sehr repetetiv und langweilen deshalb schnell. Auch die Nebenquest sind ausgesprochen stupide: "Geh mal dort hin, ja gleich da drüben, dann bringst du mir dies und jenes und bewegst dich wieder hier her, damit ich dir Kohle geben kann!" Geld hat man sowieso viel zu viel! Ich musste Dinge kaufen, die ich garnicht wollte, so lange, bis ich alles hatte, einfach weil ich Platz im Geldbeutel schaffen musste.

Das Einnehmen von Wachtposten der Gegner ist hingegen recht gut gelungen. Auskundschaften, Schleichen, Meucheln wird belohnt, die Rambotour weniger. Die KI ist gut, wie ich finde, macht ordentlich Druck, zeichnet sich auch durch verschiedene Persönlichkeiten aus, was Abwechslung reinbringt. Trotzdem: Man muss sich nichtmal ums Speichern sorgen. Wenn man den Löffel abgibt, ploppt man einfach vor dem Lager wieder auf, keine Konsequenzen. Auch wird man schon bald so stark, dass man eigentlich nichts mehr zu befürchten hat. Athmosphäre, huhu?

Der Multiplayer spricht mich so wenig an, dass ich ihn tatsächlich noch nicht einmal angerührt habe. Klar, Multiplayer ist meistens ganz nett, mit Sicherheit auch hier, aber letztlich wären die Ressourcen wohl für einen gelungeneren Singleplayer besser aufgehoben gewesen. Man muss Prioritäten setzen. Für Multiplayer-Schlachten gibt's andere Spiele.

Ich denke die Entwickler hatten eine gute Grundidee, haben mit Sicherheit auch Talent, wollten aber letztlich nur Kohle machen, und keine Kunst erschaffen; wobei dann dieses storytechnische Flickwerk bei raus kaum, ansonsten hat man alles in das Spiel gestopft was Statistiken als beliebt erkennen lassen: Minispiele, Multiplayer, Sachen zum Sammeln, viele kleine Erfolgserlebnisse, keine Längen, kein Anspruch. Yay. *Seufz*

Ich bin wohl einfach mit falschen Erwartungen ran, ich habe einen packenden, durchdachten und schockierenden Thriller erwartet und habe eine paar sehr beeindruckende, aber zusammenhanglose Szenen und markante, aber ungenutzte und somit schnell vergessene Charaktere bekommen. Trotzdem ist das Spiel nicht schlecht, ich bringe es nicht übers Herz, nur drei Sterne zu vergeben. Es steckt mit Sicherheit ein Haufen Arbeit darin, aber dennoch ist Far Cry 3 viel weniger, als es hätte sein können. Man sollte einfach wissen, worauf man sich einlässt, dann bekommt man c.a. 30 Stunden gute Unterhaltung.

(Diese Stern-Bewertungen sind so unexakt!

Far Cry 3 --> 81%)
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121 von 145 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Far Cry 3 aus der Sicht eines Neulings, 29. November 2012
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Far Cry 3 - Limited Edition (100% uncut) - [PC] (Computerspiel)
Wie die Überschrift bereits verrät, befinde ich mich mit dem Kauf von Far Cry 3 zum Releasetag auf absolutem "Far Cry-Neuland", was bedeutet, dass ich weder voreingenommen durch die vorigen Teile noch irgendwelche feste Erwartungshaltungen an das Spiel habe.

Doch warum greift man heutzutage noch "blind" zu irgendwelchen Spielen, die einen möglicherweise um 50€ seines hart erarbeiteten Geldes bringen könnten?- Nun, bei Far Cry 3 ließ sich das bei mir ganz leicht erklären: Ich wollte diese heimtückisch, geheimnisvoll und durchgeknallt wirkende Figur "VAAS" kennenlernen, ich wollte diese zu VAAS paradox wirkende schöne Insel erkunden, wie man sie immer kurz in der Werbung sieht, ich wollte einfach, nachdem mich die ganzen Werbungen im Internet und im Fernsehen geil gemacht haben, FAR CRY 3 selbst spielen - egal, ob ich enttäuscht werden könnte oder ich nicht.

Da ich nicht spoilern oder längere Anekdoten schreiben will, schildere ich meine jungfräulichen Eindrücke nun kurz in ein paar hoffentlich aussagekräftigen Zeilen, in denen ich auf Sound, Grafik, Charaktere und "Weiterempfehlwert" des Spieles eingehen werde.

1. Sound

Der Sound der Fahrzeuge, Charaktere und, worum es meiner Meinung nach in Ego-Shootern geht, die KNARREN hören sich nach echten Waffen an und nicht nach Knallfröschen ausm Supermarkt.
Der einzige Kritikpunkt ist, dass die Sprachtexte nicht immer synchron mit den Lippenbewegungen der Figuren sind, wo ich aber als normaler Mensch sage: "Geht besser, aber ist halt so."
=> 9/10

2. Grafik

Hier sollte definitiv gesagt werden, dass wenn man vor hat Far Cry 3 auf absolutem Maximum zu spielen, man hier doch einen PC von hohem Niveau haben sollte. Ich spiele mit einer gtx680 und einem i7 2600 und musste das MSAA auf 2(von 8) lassen um nicht ein Daumenkino am Bildschirm zu haben. Die restlichen Details sind natürlich auf Max ;-)
Aber auch wenn man nicht der Typ ist, der seinen Erguss erst erlebt, wenn die grafik aussieht wie in Michael Bays' Filmen , kann man bereits bei niedrigen Grafikdetails seine Freude mit der Umgebung und co. haben.
=>10/10

3.

Die Charaktere, zumindest die die ich am Anfang des Spiels kennenlernen durfte, sind äußerst charismatisch und interessant. Ich weiß in einigen Testberichten ließt man, dass der Weg vom Hosenmatz zum Killer etwas schnell geht und man zu wenig von Jasons'(Spielfigur) Wandlung mitbekommt, aber hey ganz ehrlich: Was erwarten diese Redakteure??? Soll Ubisoft etwa so ne Art "Far Cry 3-Trueman Show" programmieren, sodass man auch ja jeden einzelnen Tag erleben kann, wie sich "Ubisofts' next Killermaschine" entwickelt?-Kurzum: NEIN!
Zu VAAS, der Starattraktion des Ganzen, muss ich einfach mal ein ganz herzliches und riesegroßes Lob ausschreiben: Ubisoft, danke für einen der wenigen wirklich GUT gelungen Antihelden in der Geschichte der Videospiele. VAAS besteht nicht aus diesem "Einheitsbreibösewicht" der einfach obercool, wie Albert Wesker in Resident Evil, alles in Powerranger Moves kurz und klein schlägt, nein: Der Kerl hat schlicht und einfach ne dicke, fette Macke und das genau macht ihn so besonders und interessant und genau deshalb will man seinen Rechner nachts nicht mehr ausmachen, weil er schon auf seine Art und Weise tierisch nervt, aber andererseits auch auf der gleichen Weise interessant und stets "frisch" bleibt. Hinter dieser Figur steckt ein psychologisches Konzept, die Produzenten haben sich endlich Innovationen einfallen lassen: Nämlich den Bösewicht mal mit anderen psychisch und gesellschaftlich inakzeptablen Eigenschaften auszustatten. Aber man sollte es lieber selbst erleben.=)
Nochmals danke vom Onkel Maurice ;-)
=> 10/10

4. Weiterempfehltwert

Nun, wer bis hierher meinen schnuckeligen, aber dennoch sehr EHRLICHEN Text gelesen hat, kann sich den Weiterempfehlwert bereits zusammenrechnen: Männer, Frauen und Alles, was dazwischen und über 18 Jahre alt ist, kauft euch dieses Spiel und erlebt die wahre Kunst der Videospiele. Lasst euch bezaubern von der gebotenen Schönheit der Szenerie, lasst euch einfach diesen Zockerschmaus wie Zuckerwatte aufm Jahrmarkt auf der Zunge zergehen und genießt das opimale Weihnachtsgeschenk, das euch Ubisoft gemacht hat.

PS: Wegen etwaiger Rechtschreibfehler will ich nichts böses lesen und für die, die mehr über die Story bzw. das Abarbeiten der Missionen wissen möchten, bitte ich auf die anderen Rezensenten zu hören, weil ich mich bei sowas doch immer verplappere und dann spoiler - Danke für euer Verständnis ;)
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ein klasse Spiel - wenn nur UPlay nicht wäre ..., 25. August 2014
Rezension bezieht sich auf: Far Cry 3 - Limited Edition (100% uncut) - [PC] (Computerspiel)
Im Gegensatz zu FC3 "Blood Dragon", das ich vor diesem Spiel spielen wollte (und das von mir einen Stern bekam), war die Fortsetzung der FC-Reihe glücklicherweise wieder gewohnt spannend und toll.
Mit der Story hat man sich dieses Mal richtig Mühe gegeben, und es gab da so einige Schockmomente für mich (will ich jetzt aber nicht verraten).
Ich weiss noch, dass ich bei Erscheinen vom zweiten Teil von dessen Grafik so richtig beeindruckt war. Damals waren besonders die Gesichter ein neuer Standard. Dieses Mal fiel dieses Gefühl kleiner aus, obwohl die Grafik eigentlich richtig gut ist.
Dafür überzeugen mich die Zwischenszenen. Die Gebärdensprache ist, wie ich finde, auch wieder eine neue Messlatte für andere Shooter - wenn die Entwickler das nur nicht so extrem betonen würden. So wirken die Gebärden für mich leider oftmals lächerlich. Aber sehr gut gemacht sind sie allemal.
Weiterhin sind die Charaktere richtig gut gemacht, wie ich finde. Und eine gehörige Portion Erotik ist auch "im Spiel". Vor allem des Spielers Freundin ... diese Augen ... und natürlich Citra, wow ... einfach nur klasse!

Ich spiele ausschliesslich im Singleplayer-Modus, daher kann ich zum Multiplayer nichts sagen.
Vor einigen Tagen habe ich die Hauptstory fertiggespielt, bin jetzt noch dabei, die restliche Karte "grün einzufärben" - sprich die verbleibenden feindlichen Lager zu erobern. Die Spielzeit für die Hauptstory incl. einiger der Nebenmissionen betrug mehrere Wochen (ca. 2 Std./Abend), also völlig in Ordnung.

Insgesamt finde ich FC3 wirklich klasse, und es nimmt in meiner Hitliste auf jeden Fall einen Rang unter den Top Ten ein.

Ein paar kleinere Dinge und ein grosses Ding gibt es zu meckern:
- die allgemein verbreitete neue Mode, keine Schnellspeicherfunktion mehr einzubauen.
- die fehlende Möglichkeit, während einer Mission zu speichern -> hört man während einer Mission mit dem Spielen auf, muss man sie beim nächsten Mal wieder komplett von Anbeginn spielen. Sogenannte "Checkpoints" gelten nur bis Unterbrechung des Spieles. Das ist sehr problematisch, wenn man, wie ich, nicht unendlich viel Zeit hat, sondern auch mal arbeiten muss. Die "kurze Zocke zwischendurch" ist so nicht mehr drin.
- es können zu wenig verschiedene Waffen gleichzeitig mitgeführt werden - ich kann nur drei, das nötige "Spezialfell" für die letzte Erweiterung, das man nur bei irgendeiner Aufgabe erhalten kann, habe ich noch nicht gefunden.

Das Schlimmste an diesem Spiel aber, und eigentlich hat das mit dem Spiel selbst auch nur wenig zu tun, führt zur Abwertung von 4,8 auf 3,2 Punkte ... es ist natürlich UPlay.
Manche sagen, das dürfe man nicht bewerten - ich bin da anderer Auffassung, denn ohne UPlay kann ich das Spiel nicht spielen. Und diese UPlay ist ein noch schlimmerer Rotz als Steam. Zudem höchst spionageverdächtig, Google hilft, man muss auch nicht lange danach suchen ...
Die Installation war ein Horror. Ich glaube, es gab DREI Updates, bevor man das Spiel das erste Mal überhaupt spielen konnte, ich habe zwei Abende lang nur installiert. Nein, keine besonderen Probleme oder Vorkommnisse, nur die Zeit, die mir geklaut wird, weil ich ein ehrlicher Kunde bin und keine Raubkopien verwende.
Und jeder Programmstart läuft so ab:
Auf die Verknüpfung klicken und warten - Uplay wird gestartet - warten - Uplay will sich updaten und tut das auch öfter mal - Einstellungen, Offline-Modus auswählen, denn dieser hält nur bis zum nächsten PC-Start - waren, denn Uplay startet neu - auf das Bildchen mit FC3 klicken und Spielen auswählen ...
Also, wegen der umständlichen Installation und auch des umständlichen Programmstarts eine Abwertung von mir auf drei Sterne. Ich wusste zwar vorher, was auf mich zukommt, aber das macht es keineswegs besser und ist auch kein Grund, eine bessere Bewertung zu geben.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Perfekt! Der Dschungel spricht durch den Krieger, 31. März 2014
Rezension bezieht sich auf: Far Cry 3 - Limited Edition (100% uncut) - [PC] (Computerspiel)
Den Piraten knapp entkommen bekommt man von einem freundlichen Inselbewohner alles erklärt: "Der Dschungel spricht durch den Krieger".

Wildsäue jagen und ausweiden, irgendwelche Pflanzen ernten, so fängt's an. Man ist im riesigen Dschungel ohne Plan und muss sich halt zurechtfinden, Klasse gemacht. Dann ein Angriff auf einen Außenposten der Piraten, kein Problem für mich als Crysis-Veteran, den ersten Piraten von hinten gemeuchelt, AK47 geschnappt und die Piratenmeute niedergemäht.

Spannend war dann die Jagd auf ein Reh, weil man ja das Leder für'n Bogenköcher braucht. Endlich so ein Viech gefunden und dann rennt es weg, also hinterhergerannt und es nach 1-2km mit der AK47 durchlöchert. Mit der Zeit passt man sich dann an und jagd wesentlich eleganter, aber wenn dann so ein Tiger kommt wird's trozdem spannend.

Eine Tour mit einem Boot, paar Haie geschossen, beim häuten fast vom nächten Hai gefressen worden, ein Rundflug mit einem Drachengleiter über die Insel (wer da auch immer flugbereite Drachengleiter auf die Berge stellt..)

Noch ein Tipp: Englische Sprache ist "passender"
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12 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Uplay nein Danke!, 4. Dezember 2013
= Spaßfaktor:1.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Far Cry 3 - Limited Edition (100% uncut) - [PC] (Computerspiel)
Farcry 3 scheint ja ein ganz gutes Spiel zu sein, aber ausgeliefert mit Uplay 3t Software zur permanenten Überwachung (Getarnt als Pseudo Punktesammler) ist es ein absolutes Nogo. Totaler Fehlkauf. Nicht einmal den CD Key kann man eingeben bevor dieser Mist von Uplay einem eine Registrierung mit Email etc abringen will... - nein Danke... Metro und Co macht es da deutlich besser. Ich möchte ein Spiel spielen wenn ich es schon kaufe und nicht die Überwachungssoftware nebenbei laufen lassen, mich online zwingen lassen (was machen wir eigentlich, wenn Flatrates Volumenbegrenzt werden?) und dann auch noch eine Registrierung verlangen für den Mist?! Pfui Ubisoft - Pfui!

Das hat bei Assasins Creed schon nicht funktioniert, wenn die Überwachungssoftware mal wieder schluckauf hat und einem - ohne Speichern einfach aus dem Spiel kickt, weil das Internet grad mal 1 Sekunde nicht erreichbar war... und da wundert die Spieleindustrie sich, warum so viel Raubkopiert wird? Steckt euer Geld für Kopierschutz mal lieber in gute Handbücher und Codekarten wie man es früher gemacht hat und nicht in Gängelungen mit Onlinezwang der eure eigenen Systeme zusammenbrechen läßt weil ihr es nicht einmal schafft einen stabilen Service anzubieten...
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72 von 93 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen LOST, 5. Dezember 2012
= Spaßfaktor:2.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Far Cry 3 - Limited Edition (100% uncut) - [PC] (Computerspiel)
Ehrlicherweise muss ich sagen, dass meine Neugier (wiedermal) über meine Skepsis gesiegt hat. Dementsprechend habe ich zugeschlagen und mir (wieder wiedermal) ein blaues Auge geholt. Thema Installation, Setup, etc... Null Probleme.
Die ersten 30 Minuten samt Einführung waren dann eher "gediegen"... kurz gesagt war ich froh, als ich endlich in die vermeintlich freie Welt entlassen wurde.
Dann gleich wieder Ernüchterung, wenn man erkennt dass die Entwickler einen doch auf Schienen durch die Welt führen, und das "hey, es ist Far Cry, spielt es wie ihr wollt" eine dezent großspurige Ankündigung war.

Wiederum eine Stunde später war ich an dem Punkt, wo ich begriffen habe: "Gott wie mir dieses Pseudo-Crafting auf den Sack geht".
Und dies, obwohl ich eher vielschichtige und "langsamere" Shooter ala Bioshock oder das ebenfalls aktuelle Dishonored bevorzuge.
Trotz allem gab es viele gute Ballergames, welche ebenfalls eine Art Inventar-Verwaltung oder Rollenspiel Anleihen benutzten - UND dies eher förderlich war.
Meiner Meinung nach ist das Crafting in Far Cry 3 (ich mag es nicht einmal so nennen) absoluter Nonsens - und ist nur auf eines zurückzuführen:
Wie zwingt man den Spieler, auf Jagd zu gehen - und so mit der Tierwelt zu interagieren?
Punkt.

Zwischendurch war ich dann wieder sehr positiv überrascht. Teils traumhafte Grafik, spaßige Momente mit den Fahrzeugen, sehr gutes Feeling wenn man den Dschungel mal ohne Ballerei genießen kann (passiert viel zu selten) - und ja, generell die ruhigeren Momente.
Auch das sehr gute Movement, Animationen, Cutscenes, etc... hier spielt Far Cry 3 seine Stärken aus.

Aber dann:
Ich knie (zum wievielten Male in meiner Spielerkarriere???) auf einem Felsen hoch oberhalb eines Rebellenlagers.
Ich hole (zum wievielten Male in meiner Spielerkarriere???) die Kamera raus und verschaffe mir einen Überblick, bzw. markiere die Gegner.
Ich schleiche mich am härtesten Schwierigkeitsgrad ins Lager, meuchle zwei Drittel der Gegner und ballere den Rest über den Haufen.
Dann stehe ich inmitten des (schön inszenierten) Lagers, habe aber letztendlich nicht einmal irgendeinen Anreiz, dieses noch zu durchsuchen oder mich weiters umzusehen. Für was? Die immer gleichen Loot-Kisten?
Zumal meine Geldbörse und mein Rucksack eh schon wieder voll sind - und ich auf Jagd gehen soll/muss.
Nein danke... ich folge lieber Dennis`s Anruf - und ab zur nächsten Mission.

Bei dieser passiert was?
Ich knie (zum wievielten Male in meiner Spielerkarriere???) auf einem Felsen hoch oberhalb eines Rebellenlagers.
Ich hole (zum wievielten Male in meiner Spielerkarriere???) die Kamera raus und verschaffe mir einen Überblick, bzw. markiere die Gegner.
Ich schleiche mich ...
...
...
...

Den Rest kann sich jeder denken!
Dies ist vielleicht eine sehr überspitzte Darstellung des Gameplays, unterm Strich aber die immer wiederkehrende Realität.
Vielleicht empfinde ich es als 35jähriger Spieleveteran einfach so - und ein 18jähriger fühlt sich wie im Himmel? Ich weiß es nicht.

Mein persönliches Fazit ist jedenfalls, dass zwei Spielstunden Far Cry 3 KEINEN wirklichen Spielspaß bescheren.
Man ist dermaßen hin und hergerissen zwischen positiven Eindrücken bezüglich Grafik samt plakativer Spielwelt - und dem teils arg kastrierten Gameplay, dass man sich nachher denkt "hm... die haben da irgendwas nicht auf die Reihe gebracht...".
Anders kann ich es nicht ausdrücken.

Wie bereits in einigen Foren erwähnt, würde ein "Realism-Mod" dem Spiel einiges bringen.
Weg mit dem permanenten Kompass, weg mit der aufgedeckten Über-Informations-Map, weg mit dem Zielcursor, weg mit dem Quest-Würstchen an der Schnur, welches das dumme Hündchen durch die Pampa lockt - und vor allem weg mit leuchtenden Questgegenständen und Leichen.

Letztendlich steckt in Far Cry 3 doch einiges an Potential, welches unter Umständen noch korrekt gepatcht werden könnte.
Im aktuellen Zustand denke ich, dass das Spiel eher das jüngere Publikum unter 20 anspricht.

Ein Crysis2 empfinde ich dagegen als beinharte Kriegssimulation.
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20 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Und sie haben es wieder getan, 17. Juli 2013
= Spaßfaktor:2.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Far Cry 3 - Limited Edition (100% uncut) - [PC] (Computerspiel)
Was habe ich mich geärgert über die schlechte Story, ödeste Missionen, hirnverbrannte Spielmechaniken und elendig langes Umhergefahre mit Jeep oder Boot. Wie nervig war es, dass alle fünf Meter der Motor meines Vehikels versagte oder im Kampf die Waffe plötzlich auseinanderfiel? Nach Far Cry 2 habe ich mir geschworen, den dritten Teil nicht zu kaufen. Trailer, Tests, das Sonderangebot von unter 20€ und eine Verjährung der Ereignisse haben mich dann doch zum Wiederholen des gleichen Fehlers verleitet.

Der Reihe nach. Die Grafik sieht wieder fabelhaft aus, auch wenn die Hardware an ihre Grenzen gebracht wird und ich auf hohen Einstellungen mit einer schwammigen Steuerung (Mouse Lag) zu kämpfen hatte. Ich bin wieder auf einer Insel. Nach Far Cry 1 und Crysis ist das irgendwie verbraucht, aber immer noch eines der schönsten Settings. Alles ist toll gestaltet, dazu stimmungsvoller Tag- und Nachtwechsel. Ich bin ein junger Tourist, der mit seinen Freunden von einem markanten Gegenspieler namens Vaas gefangen genommen und für Lösegeld wieder freigelassen werden soll. Es folgt eine spannende Flucht aus dem Lager der Kidnapper als Einstieg.
Was dann folgt, ist leider ein Déjà vu par exellence. Eine grenzenlos unoriginelle und reichlich dämliche Story führt mich an verschiedene Orte der Insel. Halt, Stopp. Meine Taschen sind ja schon voll, nachdem ich ein paar Pflanzen pflücken musste(!), um mir Healthpacks etc. zu basteln. Hiernach bin ich nicht allen Ernstes erst einmal sehr lange damit beschäftigt, diverse Tiere zu suchen und zu jagen, um aus deren Häuten Taschen für Waffen, Munition und allen sonstigen Krempel zu basteln bzw. zu „craften“(!). Und nein, es genügt nicht ein Beutel, in welchen man einfach alles hineinwirft, es muss für jeden Gegenstand und jede Waffen-/Munitionsart ein eigener Behälter gebastelt werden. Die Größe jeder Taschen - jetzt aufgepasst - kann man mehrfach erweitern. Man benötigt aber jedes Mal andere Tierhäute. Ein Köcher für Pfeile besteht zunächst aus Ziegenhaut, die Vergrößerung dann aus Tapir, dann wieder aus Bär und am Ende aus seltenem Tigerfell. Nicht nur, dass das völlig sinnfrei ist, es ist auch stinklangweilig.

Das eigentlich Missionsdesign ist dann öde wie eh und je. Gehe von A nach B und töte alle Feinde. Um ja keine Irritationen aufkommen zu lassen, tragen alle Feinde rote bzw. später gelbe Shirts, Freunde hellblaue. Gott sei Dank sind die eroberten Gebiete für den weiteren Verlauf von den Einheimischen gesichert und werden nicht wie FC2 nach wenigen Minuten neu mit Feinden bestückt. Die Einheimischen sind ohnehin ein Rätsel. Sie erscheinen äußerst zahlreich und kämpferisch. Dennoch ruht all deren Hoffnung auf mir, einem jungen und ängstlichen Touristen, die Bösen von der Insel zu vertreiben. Hilfe im Kampf gibt es von den Einheimischen jedoch keine. Es gibt auch Nebenmissonen, die aber leider genauso lahm sind. Töte ein seltenes Tier, damit du von den Einheimischen respektiert wirst. Aha. Sollten die Einheimischen ihre seltenen Tiere nicht schützen? Töte X mit Waffe Z. Man trifft mitten im Dschungel hin und wieder auch auf ein herrenloses Quad mit Medizin, die genau dann, wenn ich das Quad benutze in einer Minute an einem Zielort sein muss. Nun ja.
Die Musik-Untermalung irgendwann nervig, Gegner-KI ist nicht berauschend und Zerstörung und Physik der Umgebung hält sich in engen Grenzen. Das hat Crysis damals schon besser gemacht. Nicht so zentral wichtig, aber wieder mal ein Knackpunkt ist sind Waffen, Geld und Items. Open World-Spiele leben meiner Meinung auch davon, dass man Orte entdeckt und selten Gegenstände/Waffen findet. Hier durchsucht man aber einfach nur unzählig herumliegende Kisten, in denen Puppenköpfe oder benutzte Spielkarten liegen, welche man beim örtlichen Händler für geringste Summen verscheuert. Selbst Kisten in schwer zu erreichenden Orten enthalten nur nutzlosen Krempel. Der Zustand von Ubisofts Originalität spiegelt sich dann auch hervorragend auch im Inventory wieder, in welchem man sich angesichts der Sinnlosigkeit dieser Gegenstände nicht mal die Mühe gemacht hat, diese bildlich, sonder per Standart-Icon und Text darzustellen. So werden 50 verschieden farbige Blätter tatsächlich in schwarz-weiß und einzeln(!) in einer langen Scroll-Liste dargestellt. Hinzu kommt, dass das gesamte Menü und Inventory umständlich zu bedienen und lieblos gestaltet ist. Ich könnte das noch lange weiterführen: Ganz entsetzlich bescheuerte Bosskämpfe, ein deutscher Charakter im Spiel, der natürlich irgendwann "BLITZKRIEG" schreien muss (*kopfschüttel*), Drogentrips, dümmliche Eingeborene, falsche Spawnpunkte der Feinde, das völlig beknackte Skill-System inkl. Tattoo sowie ein Ende, welches wie bereits in Teil 2 die ganze Geschichte und die gesamte Arbeit auf der Insel ad absurdum führt.

Es gibt sie, die guten Momente. Da schleiche ich mich an ein feindliches Camp heran, will die Gegner ausspähen und mir einen Angriffsplan zurechtlegen, da höre ich ein Knurren hinter mir und schon geht ein Tiger auf mich los. Ich muss schießen, das Camp schlägt Alarm und angesichts der Verstärkung trete ich den Rückzug an. Unter Beschuss springe ich in den Fluss, sehe noch die Silhouette eines Alligators, dem ich doch tatsächlich mitten ins Maul springe. Ein Kampf unter Wasser und dann zum Glück doch eine erfolgreiche Flucht ins heimische Camp. Tolles Kino, aber eben sehr selten in diesem Spiel und später sich wiederholend.

Fazit: Es muss da anscheinend zwei Teams bei Ubisoft geben. Die einen erschaffen eine grandiose Spiellandschaft, die zu Sightseeing einlädt und in der offensichtlich viel Arbeit steckt. Das andere Team bastelt am Gameplay, welches langweilig und dämlich ist. Der interessante Gegenspieler tritt wie im Vorgänger nur zu Anfang wirklich in Erscheinung und die Story, die Charaktere und Dialoge sind so bescheuert, dass hier auch wenig Spannung oder Interesse aufkommt. Es gibt Spiele, die sind auch nicht ganz rund. Der Spielablauf von der Mass Effect-Reihe bspw. besteht auch nur aus redundanten Spielsituationen. Ebenso GTA. Aber das Drumherum, die Story, die Charaktere, usw. machen die Spiele so stark. Es ist so schade, dass das tolle Grundgerüst dieses Spiels nicht besser mit Leben und Aufgaben gefüllt wurde. Multiplayer, Co-op habe ich nicht gespielt. Der kostenlose Level-Editor macht aber zumindest noch was wett.

Far Cry 4 ist angesichts des großen Erfolges schon in der Produktion. Ich werde es mir bestimmt nicht kaufen...
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16 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Hype statt Originalität, 4. Dezember 2012
= Spaßfaktor:2.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Far Cry 3 - Limited Edition (100% uncut) - [PC] (Computerspiel)
Ich habe mir Far Cry 3 besorgt weil ich gerne wieder einen soliden Single Player Shooter mit ansprechender Story spielen wollte.
Das neue FC wird ja von allen hoch bejubelt und auch hier auf Amazon scheint der Großteil davon angetan.

Nachdem ich das Spiel installiert hatte fiel mir als erstes auf, dass es total ruckelte, selbst im Menü. Nachdem ich die Grafik runter geschraubt habe trat das Ruckeln immer noch auf. Kurzes rumprobieren ergab dass die Installation von Far Cry meinen Grafikkartentreiber (besser gesagt die Visual C++ Komponente) beschädigt hatte. Das hieß den Grafiktreiber nochmal installieren, sowas darf wirklich nicht passieren. Nach der Neuinstallation lief das Spiel flüssig, jetzt konnte es los gehen.

Das Spiel beginnt wirklich stimmig. Man erwacht als Gefangener mit seinen Freunden in einem "Sklaven"-Lager und trifft gleich auf den sehr gut dargestellten verrückten Antagonisten des Spiels (welcher auch das Cover kürt). Sofort versucht man aus dem Lager zu fliehen und lernt gleichzeitig die Steuerung. Die ganze Atmosphäre dabei wirkt filmreif. Auf kurz oder lang endet es damit, dass man in Ohnmacht an die Küste gespült wird und in einem "Eingeborenen"-lager erwacht. Bis hierhin ist ja alles tip top.

Leider geht es ab hier bergab. Plötzlich wird man überschwemmt mit Klischees irgendwelcher Kriegerkultur. Man muss sich beweisen und ein Teil des Stammes werden. Bekommt sogar irgendwelche unsinnigen Tattoos und kriegt sonstigen Unsinn eingeredet.
Um seine Freunde aus dem Lager zu retten muss man natürlich, ist ja sonnenklar, Wildschweine jagen um Leder für Rucksäcke herzustellen, Kräuter sammeln um Tränke herzustellen und generell seine Kriegertauglichkeit unter Beweis stellen.
Ich traute meinen Augen nicht, nach so einem tollen Anfang wird man mit so einem Unsinn überhäuft. Sogar ein eigenes Crafting System wurde eingeführt. Man hat wirklich schamlos bei Spielen wie Skyrim abgekuckt und das System in ein Spiel übertragen das wohl kaum weniger dazu passen konnte.

Auch die zweite Mission macht es nicht unbedingt besser. Hier wird zwar mehr Action aufgefahren jedoch auf billige Art und Weise. 6 Gegner die es abzuschießen gilt, jeder davon hat das gleiche Model, nach ein paar Schüssen ist es wieder vorbei. Am Ende wird man von seinen Gefährten wieder mit Sprüchen wie "Du bist ein wahrer Krieger" und "Du machst deinen Tattoos alle Ehre"(Kein Witz)zugemüllt.

Zu diesem Zeitpunkt konnte mir die Story von FC3 nicht mehr egaler werden. Dieser Klischeeunsinn war zuviel und ruinierte mir die komplette Handlung. Das Spiel wandert ins Regal.

Zusammen mit den generellen Schwächen wie der schlechten Menüführung, den Installationsproblemen, der Speicherbeschränkung (Speichern ist nicht möglich während einer Mission) und Einschränkung der Spielwelt (Nein Far Cry 3 ist nicht Open World) hat dieses Spiel nichts was es auszeichnet.

Einzig die Grafik, welche einen sehr schönen Stil hat, und die möglicherweise tolle Hauptstory reißen hier noch 2 Sterne raus.

Ich würde aber dennoch im Nachhinein die Finger davon lassen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Ständige Abstürze, Uplay Katastrophe, 24. August 2014
Rezension bezieht sich auf: Far Cry 3 - Limited Edition (100% uncut) - [PC] (Computerspiel)
Während des automatischen Speicherns hängt sich das Spiel ständig auf und muss neu gestartet werden, Spielfortschritt geht darüber verloren. Problem scheint bekannt zu sein, wird aber wohl von Ubisoft ignoriert.
Uplay ist ebenfalls problematisch, sollte man ein Passwort mit Sonderzeichen haben, läuft das Spiel nicht, das Passwort zu ändern funktioniert nicht richtig. Außerdem auch da öfters Abstürze.
Zusammengefaßt, mehr Ärger als Spaß am Spiel. Ich werde mir kein Ubisoft Spiel mehr kaufen.
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29 von 38 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen WOW, 11. Dezember 2012
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Far Cry 3 - Limited Edition (100% uncut) - [PC] (Computerspiel)
Gerade habe ich nach 39 Stunden das Spiel "durchgespielt" - Oder eher, ich hab die Story beendet.

Nach dem doch schwachen Far Cry 2 stellte ich mich auf was ähnliches ein, doch zum Glück lag ich weit daneben.

Zum Gameplay:

Schon die Trailer haben mich in die Rolle von Jason versetzt und den Hass gegen Vaas geschnürt. Das Spiel schafft es dann noch besser sich in die Rolle von Jason zu versetzen und ihn durch die 14 Storymissionen zu führen. Diese sind meist sehr Facettenreich und führen einen quer über die Welt.

Die Welt ist groß, definitiv größer als FC2 - Doch das schöne ist hier, dass sie mit sehr viel Liebe gebaut ist. Überall gibt es was zu entdecken, doch Vorsicht vor den wilden Tieren.

Wenn man mal gerade nicht mit erkunden oder Storymission beschäftigt ist, dann bietet Farcry weitere Beschäftigungsmöglichkeiten:

Man kann Kopfgeldjäger spielen und Piraten töten - Leider muss die Tötung immer mit dem Messer erfolgen, verhindert aber, dass man die Missionen so runterreißt. Zudem hat FC3 sehr schöne Animationen für seine "Takedowns", welche für Abwechslung im Nahkampf sorgen und oft auf zu diesem zu motivieren. Denn für den Nahkampf gibts neben der schönen Animation auch mehr XP, welche man in das Tatto an seinem Arm investieren kann - So lernt man neue "Moves" oder bekommt mehr Leben. An der Zahl sind so ca. 40 Erweiterungen möglich falls ich nicht irre. Am Ende sollte man dann alle haben.

Man kann Jäger spielen, als Mission oder frei Schnauze - Die Häute der Tiere brauch man dann später um Waffengurt, Munitionstasche und Co. herzustellen.

Alternativ gibts noch Minispiele wie Taubenschießen, Messerwerfen, Poker und kleine Missionen für die Dorfbewohner.

Und wenn man auf das alles keine Lust hat, dann sucht man halt Gegenstände. Auch wenn ich es bei jedem Spiel gehasst hab, so habe ich hier Stunden verbracht. Denn je nach Objekten bekommt man neue "Legendäre" Waffen, Belohnungen oder Anleitungen für Spritzen. Diese Spritzen können Heilen, schneller machen, Gegner sehen, Tiere sehen - Für jede Lebenslage ist was dabei.

Wenn man dann diese Waffen freigeschaltet hat brauch man verhältnismäßig viel Geld um diese auch im Shop zu kaufen (man kauft einmal und kann sie sich immer nehmen), das lockt zu den Missionen.

Doch genug von den Beschäftigungen, zurück zur Story. Ich bin eher nicht der Hauptstory-Spieler, doch FC versetzte mich einfach so in die Rolle von Jason, dass ich nach anfänglicher Gewohnheit doch kaum ablassen konnte. Es passiert viel unerwartetes, gibt auch eine Entscheidene Wendung zum Ende. Auch wird man vor eine Wahl gestellt, was mir nicht leicht fiel diese zu treffen. Auch war ich danach neugierig was die andere Seite bewirkt hätte - Aber desswegen spiel ich nicht nochmal von Vorne.

Zur Technik:

Far Cry ist nichts für schwache Systeme. Mit meiner Mittelklasse Grafikkarte GTX 560ti war zwar eine hohe Auflösung möglich, doch an AA und Co. war nicht zu denken. Leider kam es auch häufig zu Abstürzen, bis ich alles deaktiviert hatte in den Einstellung. Dann lief es und sah toll aus - Richtig Toll!

Zusatz:

Warum muss jeder Hersteller seine eigene Plattform mitbringen? EA kommt mit Origin, Valve mit Steam und Ubisoft mit UPlay. Gekauft hatte ich über Steam, doch wenn ich das Spiel starte, dann öffnet sich UPlay... 2 Programme für ein Spiel, da wundert es nicht, dass optimal 8 GB gefordert werden, doch es läuft auch mit der Hälfte, keine Sorge ;)

Negative Aspekte:

Mit UPlay viel das erste Stichwort - Sowas muss nicht sein. Auch hatte ich eine ständige Bindung zum Ubisoft Server, solange bis ich UPlay auf Off geschaltet hat. Ubisoft hatte es nämlich geschafft bei einer Serverwartung alle Spiele im Singleplayer abstürzen zu lassen, sobald man in das Inventar ging - Wofür brauch ich im Singleplayer Internet?

Die Texturen sind teilweise glatt und unschaft, gerade an Felsen sieht es nicht schön aus. Es passiert nicht häufig, doch wenn so ein Fleck die Umgebung besudelt ist das nicht schön. Auch das Feuer sieht ziemlich merkwürdig aus, es leuchtet nach dem Brennen knallrot - Gehört das so? Muss aber dazu sagen, dass ich mit Dx9 spiele und alle Zusätze deaktiviert hab. Mit Dx11 schauen die Dinge im Detail meist anders aus.

Leuchtene Leichen, oder Kisten - Ich bin doch nicht blind, bei den Tieren ist es hilfreich, aber zu einfach - Option zum Deaktivieren wäre gut.

Fazit:

Ich hoffe ich konnte einen guten Eindruck von dem Spiel vermitteln, alles habe ich mit Sicherheit nicht nennen können, dafür ist das Spiel zu umfangreich - solange man will! Wer nur die Story eben durchspielen will ist wohl mit 14 Stunden gut dabei.

Das Spiel gefällt mir sehr gut und ist das erste Spiel seit GTA IV, was ich komplett durchgespielt hab. Die Entwickler haben auf die Gemeinde gehört und alles berücksichtigt, was die Masse gestört hat.

Ich finds super und gebe dem Spielspaß 5, dem Spiel insgesamt 4 wegen UPlay - Ist halt so...

Lieben Gruß
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Far Cry 3 - Limited Edition (100% uncut) - [PC]
Far Cry 3 - Limited Edition (100% uncut) - [PC] von Ubisoft (Windows 7 / 8 / Vista)
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