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Kundenrezensionen

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am 26. August 2011
Normalerweise schreibe ich keine Rezensionen, aber was hier über dieses Album geschrieben wird muss ich einfach kommentieren.
Eigentlich sind die Rezensionen wie üblich: Die einen finden das neue Album super, die anderen nicht. Ich persönlich bin begeistert, möchte mich aber zu denjenigen äußern, die enttäuscht sind. Ich muss mich immer wieder wundern, warum es Leute gibt, die den alten Stil einer Band vermissen. Hallo? Sollen die Jungs nochmals die gleichen Lieder remixen und ne neue Platte machen? Ist natürlich Quatsch. Sollen Sie den Sound der vorherigen Platten exakt nachahmen? Ist auch Unsinn, warum soll man alte Kamellen aus der Schublade holen? Die Jungs verdienen ihr Geld mit Musik, sie wollen kreativ sein und etwas anderes machen als zuvor. Und das rechne ich Ihnen hoch an. Ich setze noch einen drauf: Das zeichnet Sie als gute Künstler aus!

Nun zum eigentlichen Album: Ja, dieses Album hört sich nicht genau an wie Californication, es hört sich nicht genau an wie Stadium Arcadium. Aber: Man erkennt sofort, dass hier die Chilis am Werk sind, und nur das zählt. Die Songs grooven, sind eigenwillig und heben sich ab vom Einheitsgrau der heutigen Pop- und Rockmusik. Die Melodien und Rhythmen in den Strophen (vor allem von Flea's Bass) sind überraschend und wirken erfrischend neu. Es kommt nie das Gefühl auf "Das hab ich doch schon x-mal gehört".
Frusciantes Gitarre vermisse ich auch nicht, mir gefällt auch die neue Besetzung, anders aber gut. Im Übrigen waren die Solos, in denen sich Gitarristen am meisten auszeichnen können, auch schon bei Frusciante nichts wirklich atemberaubendes. Das ist nun immer noch so, stört aber keinesfalls, da sich die Solos gut in den Charakter der Songs einfügen.

Ob für mich auf diesem Album ein ähnlich genialer Song wie Scar Tissue, Under the Bridge oder Californication dabei ist, lässt sich nach der kurzen Hörzeit noch nicht sagen. Einige Songs haben aber definitiv das Potenzial dazu.

Meine Favoriten auf der Platte:
-Factory of Faith (Mid-Speed Nummer mit super Basslinie, klasse Gitarrerhythmen/-licks und sehr gelungenem Refrain)
-Brendan' s Death Song (Klasse Ballade mit bewegender Melodie und super Refrain)
-Annie wants a Baby (abwechslungsreich, wunderbare Licks und Melodien)
-Look Around (Mid Speed Nummer mit tollen Rhythmen und Melodien, sehr abwechslungsreich, Gute-Laune-Song mit richtig Groove)
-The Adventures Of Rain Dance Maggie (Ja, ich finde die Singleauskopplung sehr gelungen, der Refrain benutzt zwar eine gewohnte Grundmelodie, weiß aber trotzdem zu gefallen; Die Strophe mit abwechselndem Einsatz von Gitarrist und Sänger ist klasse)
-Even You Brutus? (Strophen mit Rap-Anleihen, sehr interessant und ungewohnt von den Chilis, schöner Übergang von Sprechgesang zur Melodie)
-Meet Me At The Corner (Leicht verdauliche Ballade, absolut typischer Chilis-Stil, wunderbare Gitarrensolis)

Die restlichen 7 Songs sind absolut akzeptabel und keinesfalls schlecht, reichen aber nicht an die Qualität der oben genannten Songs heran. Man möge sich an dieser Stelle jedoch ins Gedächtnis rufen, dass es wohl nie ein Album geben wird, in dem wesentlich mehr als 50% der Songs wirklich gut sind. Stadium Arcadium bietet auch nicht mehr als 4-5 Ohrwürmer. Berücksichtigt man dann noch, wie lange schon kein Rock-/Indie-/Pop-Album mit der Qualität von I'm With You herausgekommen ist (1 Jahr Minimum), hat dieses Album definitiv 5 Sterne verdient. Es wird einen Sonnenplatz in meiner CD-Sammlung bekommen und regelmäßig gelasert werden, um jung zu bleiben. Es ist wohl nicht das beste Album aller Zeiten, aber unter den ewigen Top 100 hat es definitiv einen Platz verdient.

Zum Schluss nochmals an alle die enttäuscht sind: Gebt keine vorschnellen Urteile ab und lasst euch auf das Album ein, versucht es zu verstehen. Nicht immer zündet eine Melodie beim ersten Mal anhören!
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am 16. Dezember 2011
...solide und gut. Vielleicht mit einem Schuss mehr radiotauglichen Popelementen. Das empfand ich beim Hören des neuen Red Hot Chili Peppers Album -Im with you-. Von Scheiben ala -Give it away- sind die 14 Songs auf dem Longplayer weit entfernt, und doch werden die Fans der Gruppe nicht enttäuscht sein. Anthony Kiedis und seine Jungs haben es auch nach dem herben Verlust von John Frusicante wieder geschafft ein wirklich gutes Album an den Start zu bringen.

Anspieltipps: Mein Lieblingssong auf der CD ist -Police Station-. Zwar für ein Red Hot Chili Peppers Lied ziemlich weichgespült, aber wunderbar zu hören. -Monarchy of Roses- hat sich einen Großteil des "alten" Sounds der Band bewahrt. Mit schrammelnden Gitarrenriffs und Kiedis einzigariger Stimme hat der Song echte Klasse. Fast schon eine Liedermacherballade ist -Brendans Death Song-. Melancholisch und gut. -Look around- ist in Teilbereichen in einer Art Rap angelegt. Das wirkt interessant. Bei -Even you Brutus- kam beim mir so ein "Hair Musical Feeling" auf. Wie ein Barsong strömt -Hapiness Loves Company- aus den Lautsprechern. Der Rausschmeißer -Dance, Dance, Dance- schrammt verdächtig nah an einem Popsong vorbei.

-I'm with you- ist nicht das beste Album der Red Hot Chili Peppers. Wer allerdings schon so geniale Silberlinge wie -Californication- produziert hat, für den ist es auch nicht einfach, noch eine Schippe draufzulegen. Für andere Bands würde -I'm with you- vermutlich wie ein spektakulärer Geniestreich gewertet werden. Bei den Red Hot Chili Peppers ist es ein gutes, solides, souverän produziertes Stück Musik. Und das ist, jedenfalls meiner Meinung nach, aller Ehren wert...
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TOP 500 REZENSENTam 26. August 2011
So sehr ich mich auf dieses Album gefreut habe, so sehr kämpfe ich gerade mit ihm. Die musikalische Umsetzung ist spannend, die Chili Peppers haben die Referenzen Kiste wie immer weit auf. Auch liegt es nicht an dem neuen Gitaristen Josh Klinghoffer. Er macht nicht den Fehler, Frusciante ersetzen oder doubeln zu wollen, sondern bringt von Anfang an seinen eigenen, eher The Edge geprägten Sound mit ein, spannend und wie ich finde sehr versiert. 'I'm with you' ist aber sicher nicht das Album, auf das viele Fans wie ich gehofft haben. Es hängt ein wenig davon ab, ob man die Chilli Peppers als Ballads-first Band akzeptiert, oder nicht. Incubus hat gerade einen ähnlichen Schritt gemacht, den ich allerdings etwas gekonnter finde als diesen Wurf der Chilli Peppers. Für mich kickt dieses Album aber noch nicht, vielleicht sind es einfach die guten Melodien die fehlen, vielleicht sind die Chilli Peppers auch einfach im mittleren Alter angekommen, und die Zuhörer sollten diesen Schritt auch erwägen ;-).

Grosse Momente sind vorhanden, gerade am Anfang der Platte. MONARCHY OF ROSES ist ein wunderbarer, abgedrehter Opener. Lautstarke Low-Fi Punk Rock Gitarren treffen auf einen funky, discomässigen Chorus, bevor das ganze als klassischer Hard Rock endet. Auch die beiden Folgetracks FACTORY OF FAITH mit seinen starken New Wave Anleihen und die wundervolle pastorale Ballade BRENDAN'S DEATH SONG sind herrausragend. Gerade in letzterer zeigt Klinghoffer, was er für ein Virtuose ist an der Gitarre ist.

Aber diese grossen Momente sind rar, danach nimmt die Platte einen Schwung in eine nicht schlechte aber auch nicht wirklich überzeugende Richtung. Oft fangen die Songs interessant an, musikalisch, enden dann aber schnell in einer harmlosen Melodie. LOOK AROUND ist dafür ein gutes Beispiel, es könnte ein Outtake aus dem 'By the way' Album sein, ganz gut, aber wirkt ein wenig wie eine verwaschene Kopie von etwas, das man eben schön häufiger gehört hat. Der nächste Höhepunkt kommt dann erst mit DANCE DANCE DANCE - ein entspannter Groove angetrieben von einer wunderschönen Bass Linie von Flea.Dann ist das Album allerdings auch bereits zu Ende.Auf der positiven Seite muss man aber auch wieder sagen, dass das Album vor Lebensfreude spürt. Sie ist greifbar und nachvollziehbar.

Ich glaube man merkts, ich bin hin und her gerissen. Und gebe dem Album jetzt einfach mal noch ein paar Wochen Zeit. Eigentlich drei einhalb Punkte. Aber weil es alte Helden sind, und weil ich mich so sehr auf die Live Konzerte freu, und weil man hier natürlich nicht 3,5 Sterne geben kann ...
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am 1. September 2011
Das Album ist anders als die Meisterwerke 'Californication', 'By the Way' und das epochale Killeralbum 'Stadium Arcadium' (für mich persönlich das beste Album einer Band der letzten 20 Jahre, zusammen mit den 'Use Your Illusion' Alben der Guns and Roses). Es ist eine sehr gute platte, aber für richtige Chili-Fans doch etwas ungewohnt. Die größten Unterschiede sind, dass dieses Album etwas(!) melancholischer geraten ist als die sonst stets gutgelaunten Peppers-Alben (wobei melancholisch hier relativ ist, ein Peppers Album ist ja nie so richtig traurig, in jedem Song schwingt etwas Positives und ein Hauch Kalifornien mit) und dass die Bass Linie erstmals seit langem wieder bei vielen Songs den dominierenden Ton angibt.

Erst einmal die gute Nachricht vorneweg. Viele haben befürchtet, dass die Band ohne John Frusciante nicht funktionieren könne. Gar nicht so abwegig der Gedanke. Frusciante, immerhin vom Rolling Stone Magazin auf Platz 18 in einem Ranking der größten Gitarristen aller Zeiten gewählt und vom BBC 6 Music Poll sogar zu DEM Gitarrengott der letzten 30 Jahre geadelt, war nicht erst seit Stadium Arcadium die treibende kreative Kraft der Band. Er war es, der das Grundgerüste und Details großartiger Songs wie 'Under the Bridge' oder 'Tell Me Baby' komponierte, den Jams der Peppers eine herausstechende, melodische Grundlage gab und den Synthesizer bei den Peppers salonfähig machte. Ein Gitarrenvirtuose, Bastler und Tüftler. Nicht umsonst betitelte der Drummer der Peppers, Chad Smith, Frusciante als besten Musiker, der unter uns weilt. Die Angst war also groß, dass die Peppers ohne John ihr zweites 'One Hot Minute erleben'.

Doch weit gefehlt! Das Album ist nicht im geringsten mit "One Hot Minute" zu vergleichen. Die Scheibe ist richtig, richtig gut, aber doch anders. Zunächst einmal wird deutlich: Frusciantes Ziehsohn Josh Klinghoffer harmoniert mit der Band. Klingt banal, ist aber gerade für die Peppers, die einen Großteil ihrer Ideen durch Jams, den Spaß am Spiel, die Freude an der Musik bekommen, unabdingbar! Aber mehr noch: In der Abwesenheit Frusciantes konnten sich die anderen Bandmitglieder weiterentwickeln, mehr Verantwortung übernehmen und den Funk-Sound alter Tage wiederbeleben und in gewisser Weise neu erfinden.

Chad ist wie immer großartig, Anthony singt auf dieser Scheibe wirklich besser als je zuvor, Flea (der in der Pause zwei Semester Musik-Theorie studierte) spielt sehr klassische und eingängige Basslines und Josh verfeinert diesen Sound mit dezenten, harmonierenden Klängen. Hier ist auch der große Unterschied zu den Alben der Frusciante-Ära zu finden: Josh's Spiel ist subtiler als das von John. Josh sagte kürzlich selbst in einem Interview, dass es ihm vor allem um das Entstehen von Sounds gehe, Soli hingegen fielen ihm eher schwer, vor allem im Vergleich zu Frusciante. Dies hat zur Folge, dass auf diesem Album alle Bandmitglieder zur freien Entfaltung kommen. Die Tracks werden weniger von der Gitarre getragen, viele Stücken beginnen vor allem mit einer dominanten Bassline, viele Melodien werden durch Anthonys Stimme und nicht durch die Gitarre oder die Backing Vocals getragen.

Für den typischen Peppers-Fan mag dies zunächst ungewohnt sein. Johns gestaltete seine Backing-Vocals und das Gitarrenspiel dominanter und melodiös den Ton angebend (Man denke an 'Can't Stop' oder 'Turn It Again'). Joshs Gitarrenspiel lässt sich hingegen eher als avantgardistisch und minimalistisch beschreiben, sein Gesang ist ebenfalls wunderschön, jedoch dezenter als der von John. Josh drückte der Gruppe am Ende mehr und mehr seinen - wunderschönen -Stempel auf und trieb seine Bandmitglieder zu höchstleistungen, Josh lässt die Gruppe hingegen atmen und erlaubt ihnen so, den Gipfel musikalischer Perfektion selbst zu erklimmen.

Besonders nahe an ihren alten Sound kommen die Peppers in 'Annie wants a Baby' heran. Das Lied ist wunderschön, Anthony singt mit unglaublich viel Gefühl und Josh spielt dazu eine Melodie, die direkt in den Gehörgang geht und dort nicht mehr raus will. Ganz zu schweigen von Fleas Bassspiel, dass vom Rhythmus her sehr klassisch und unglaublich eingängig ist.

Ebenfalls unbedingt anzuspielen ist "Ethiopia". Der Song ist in vielen Kritiken schlecht weggekommen, dabei ist er - zurückhaltend ausgedrückt - bombastisch. Die Bassline ist mörderisch catchy, die Drums hämmern auf den Punkt, die Gitarre ist perfekt auf den Song abgestimmt und Anthonys Stimme überzeugt auch hier auf ganzer Linie.

Beide Stücke sind, zusammen mit 'Meet Me at the Corner', vom Stil her am ehesten mit den letzten drei Platten der Peppers vergleichbar. Letzteres ist ein ruhiges, sehr melodisches Lied mit ausgesprochen harmonischem Gitarrenspiel und einem geradezu engelsgleichen Hintergrundgesang von Josh.

Einen absoluten Kontrast zu diesem Song bietet die Power-Single "Monarchy of Roses". Der Song kann einiges und entfaltet seine Wirkung vor allem auf High-End-Systemen. Erst dann kann man die Backing Vocals und die perfekt aufeinander abgestimmten Arrangements wirklich erkennen und genießen. Ebenfalls gigantisch: "Factory of Faith"... einer dieser Songs, die einen auch an einem Montagmorgen aus dem Bett jagen, wie einen Duracell-Hasen aufladen und nicht mehr schlafengehen lassen.

Das Album hat, und das wird mit jedem neuen Hören der Scheibe deutlicher, einige tolle Nummern zu bieten. "Even You Brutus", "The Adventures of Rain Dance Maggie", "Look Around"' Jedes Lied auf dieser Platte steht für sich und ist eine Hörgenuss. Bis auf die kleine Ausnahme von 2, 3 Tracks ist dieses Album ein Ohrenschmaus, die Peppers werden nicht belanglos wie die anderen Altrocker im Club der Musiklegenden, sondern bleiben ihrem Prinzip treu, in erster Linie selbst Spaß zu haben und Spaß zu verbreiten! Dennoch ist dieses Album in Johns Abwesenheit anders geartet. Die gigantischen Soli, die inszenierenden Ideen, die große Portion Rock im Funk fehlen ein wenig auf der Platte. Das macht 'I'm with you' zwar immer noch zu einem herausragenden Musikalbum, für Peppers Fans jedoch ist der neue Sound zumindest am Anfang ein wenig gewöhnungsbedürftig. Lässt man ihn jedoch erstmal in sein Herz, kann diese Scheibe intensive Stärken entfalten und rechtmäßig ihren Platz in der Riege der gigantisch guten Peppers Alben einnehmen.
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am 20. September 2011
Es tut mir in der Seele weh, hier nur 3 Sterne vergeben zu können, aber mehr hat das Album nicht verdient.
Die Scheibe könnte schon fast als Kuschelrock 25 durchgehen, und das ist sicherlich nicht der Grund weswegen ich Peppers-Fan geworden bin.
Frusciantes ausscheiden macht sich gewaltig bemerkbar. Zwar bringt Klinghoffer gute Backing-Vocals heraus ,aber seine Art Gitarre zu spielen ist zu weich und unscheinbar. Riffs die sich ins Gehirn einbrennen sind garnicht vorhanden und die sind elementar für eine "Rock"-band.

Für ein eventuell nächstes Album würde ich mir wünschen das man von der soften Art Musik zu machen wieder abrückt...
2-3 hochkarätige ruhige Songs reichen aus!

Obwohl ich schon nach 2 Wochen keine Lust mehr auf die Scheibe hatte, hier ein paar Anspieltipps :

...5 Minuten später... ich überlege noch...

Factory of Faith, Police Station und vielleicht das Intro von Dance,Dance,Dance was irgendwie nach The Cure klingt!

Ich vergebe also mit sehr viel Augen zudrücken 3 Sterne. I`m with you ist im Vergleich zu Blood Sugar Sex Magik ,Californication oder Stadium Arcadium ein Langweiler hoch 10... schade Peppers!
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am 20. Juni 2016
Werde bis heute nicht mit den Album warm. Dabei fängt es mit Mornarchy of Roses richtig gut an. Auch Brendans Death Song oder Did i let you Know sind wahnsinnig gute Songs. Aber zum Beispiel Look Around, hat nen wunderbaren Groove, verpufft aber in einem simplen Refrain zum Vergessen. Das ist das größte Problem des Albums. Viele gute Ansätze verpuffen im Nirgendwo. Das liegt ganz bestimmt nicht am neuen Gitarristen Josh, auch wenn mir John fehlt, sondern einfach am Songwriting. Dafür kann das neue Album The Getaway auf ganzer Linie überzeugen.
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am 14. März 2012
Im With You wurde prompt geliefert und nach einmaligem "Hörgenuss" sofort verlustfrei weiterverkauft. Nicht nur das mir die Songs musikalisch zu wenig Chili bieten, sie sind durchweg radiotauglich, oder anders gesagt - langweilig. Im With You macht müde, das beginnt bereits bei Monarchy of Roses und spätestens bei Annie Wants a Baby war es dann mit dem Schlaf soweit.

Rick Rubin - God of LoudnessWar - hat hier wieder zugeschlagen (siehe auch Californication oder Metallica mit Death Magnetic) und dafür gesorgt, dass auch alles "schön Laut" klingt (auf Kosten der Dynamik und klarer Höhen) und so einen verzerrten Einheitsbrei ergibt, wenn man versucht die CD auf der Anlage mit Lautsprechern zu hören. Ich werde zukünftig bei von Rick Rubin produzierten Alben vorab ganz genau hinhören und im Zweifelsfall nicht kaufen.
Ausführliche Erklärung zum Thema Loudness War bietet z.B. das Video "Was berühmte Producer über den Loudness War denken"; zu finden auf einer bekannten Videoplattform.
Bei der Produktion von Johnny Cashs genialem - The Man Comes Around - muss Rick Rubin einen schlechten Tag gehabt haben, da er dort den "Alles Laut Button" nicht gefunden hat... zum Glück!
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am 27. August 2011
Bei "IŽm with you" geht es mir, wie bei fast jedem Album der Pepppers. Am Anfang bin ich immer skeptisch, weil doch jedes Album anders ist und oft neue Wege geht. "iŽm with you" ist da keine Ausnahme. Gibt man dem Album die Chance, sich zu präsentieren und zu entfalten, wird man mit einem absolut gelungenem und vielfältigem Album belohnt.
Titel wie "TAORDM" und "Look Arround" gehen dabei sofort ins Ohr, andere Titel wie " BrendanŽs Death Song" oder auch "Monarchy f Roses" benötigen etwas Zeit, bis man sich vom Song mitreißen lässt. Selbst "Police Station", hier viel gescholten, begeistert mich.

Nachdem ich das Album eine Weile habe "atmen" lassen, bin ich von der Vielfalt der Song wirklich freudig übberrascht.
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am 25. Juni 2016
Vinyl is super, doch die sleeves in denen die vinyl drinnen sind, sind sehr "klebend" und lassen sich schwer wieder in die Hülle geben.
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am 6. Juni 2012
...sag nein zu Pop-Musik; und damit auch zum neuen Album der Red Hot Chili Peppers.
Dass man es schaffen kann, schon seit gut 10 Jahren mit jedem Album immer nur langweiliger, und noch langweiliger zu werden, ist eine Leistung, wie man sie in der jüngsten Musikgeschichte wohl kein zweites Mal findet. Die Männer, die diese CD gemacht haben, sind alle noch keine 50, und sie machen schon jetzt Musik, für Rentnerkaffeekränzchen - und was das schlimmste ist, sie sind offenbar auch noch stolz darauf.

Britney Spears, Lena Mayer-Landruth - selbst all die farblosen Ein-Hit-"Wunderkinder", die uns im Vierteljahrestakt von geldgierigen Studiobossen ins Hirn gehämmert werden, haben meistens wenigstens noch einen Refrain bei dem man kurz aufhorcht: Was wir aber hier unter dem einstmals ehrwürdigen RHCP-Namen aufgenommen wurde, ist verflüssigte Zuckerwatte in Ohropax-Form: Sanft, abgeschliffen, glattgebügelt, weinerlich-hingewisperter Gesang - "I am With You" ist keine Musik, es ist ein Klangteppich wie auf einer Meditations-CD, die man bei Rossmann für 4,99 an der Kasse findet, Hintergrundgeräusch, dem man nicht zuhört, sondern das mein einfach zur Kenntnis nimmt.
Wäre dieses Album wenigstens komplett misslingen, wäre das ja zumindest eine Aussage, aber diese 60 Minuten sind schlichtweg irritierend in ihrer anbiedernd-gefälligen Art. Ein passiv-aggressiver Kuschelpop-Antiklimax, neben dem sogar das Gedudel in Arztpraxen, Fahrstühlen und Frisiersalons noch Pepp hat.
Es übersteigt mein Vorstellungsvermögen, dass das nächste RCHP-Album noch lascher und zahnloser werden kann, als was einem hier geboten wird. Das habe ich allerdings nach "By The Way" auch schon gedacht...
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