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am 8. März 2008
Johann Sebastian Bach (1685 - 1750): Das musikalische Opfer BWV 1079. Anhang: Flötensonaten BWV 1031 und 1035. Ausführende: Musica Antiqua Köln [Reinhard Goebel, Hajo Bäss, Violine; Charles Medlam, Viola da gamba; Wilbert Hazelzet, Traversflöte; Jaap ter Linden, Violoncello; Henk Bouman, Cembalo], Ltg. Reinhard Goebel. Erstveröffentlichungen: 1979 (BWV 1079), 1983 (BWV 1031/1035). Leider wird weder der Aufnahmeort noch das genaue Aufnahmedatum genannt. Digital bearbeitet und neu veröffentlicht als DG Eloquence 469 039-2.

Mit einigem Entsetzen las ich die negativen Rezensionen, die bisher auf dieser Seite standen, denn Reinhard Goebels "Musikalisches Opfer" ist m. E. ein tolles Zeugnis der frühen Arbeit dieses Ausnahme-Ensembles. Ich habe zwei weitere Aufnahmen dieses fast magischen Werkes auf historischen Instrumenten, die vom Linde-Consort (EMI) und vom kanadischen Ensemble Arion (Analekta). Doch obwohl auch diese sehr gut sind, ragt die Kölner Aufnahme als etwas ganz Besonderes hervor. Reinhard Goebel richtet sich zwar nicht nach der Reihenfolge der Stücke, wie sie von der Edition der Bach-Gesellschaft vorgegeben wird, aber seine Wahl scheint gut begründet zu sein (da Eloquence kein Beiheft mitgibt, fehlt eine Begründung, aber beim Hören leuchtete mir manches sofort ein). Die meist energische, jedenfalls immer meisterhafte Spielweise lässt das sonst so spröde erscheinende Stück zu neuem Leben erwachen, und Wilbert Hazelzets wunderschönes Flötenspiel ist ein Vergnügen für Ohren und Herz. Wer Zweifel an der Qualität dieser Aufnahme hat, der höre sich den zweiten Satz (das erste "Allegro") der Sonata sopr' il Soggetto Reale an (Tr. 13), das ist wirklich köstlich und fein. Es handelt sich natürlich um eine Analogaufnahme noch aus den 70er Jahren, so dass der Klang vielleicht nicht ganz so brillant wirkt wie einige spätere Aufnahmen, aber dennoch hing ich wie gebannt an den Lautsprechern, als das Stück heute (wieder mal) aus dem Player erklang. Diese Bemerkung wurde deshalb notwendig, weil die beiden Flötensonaten, die die DG als Anhang beigegeben hat, digital aufgenommen wurden und tatsächlich den Fortschritt in der Aufnahmetechnik verdeutlichen. Darüber hinaus aber sind sie weitere Zeugnisse der außerordentlichen Musikalität von Musica Antiqua Köln in den ersten Jahren. Die CD ist trotz des fehlenden Beihefts ein Schnäppchen!
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am 10. Oktober 2001
Diese Aufnahme kann man nur empfehlen- hier wird das sonst so strenge "Musikalische Opfer" von Bach aufgelockert und mehr in Holzbläser als an Gamben und Cembali gedacht!
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am 18. Dezember 2006
Nachdem ich eine großartige Aufnahme des "Musikalischen Opfers" verliehen habe und die CD leider nicht mehr zurückgekommen ist, bin ich auch der Suche nach eben dieser Aufnahme, von der ich nur das Coverbild in Erinnerung habe, doch ich werde immer wieder enttäuscht. Beim Probeanhören hier bei Amazon klang manches ganz ordentlich, schwungvoll bewegt und angenehm. Schließlich hat Reinhard Goebel mit seinem Ensemble bereits viele schöne Bach-CDs eingespielt. Doch nach zwei völlig gegensätzlichen Rezensionen muss ich jetzt mit der CD in den Händen im Großen und Ganzen dem ersten Rezensenten ("dittrir") leider zustimmen. Natürlich ist die Besetzung sehr angenehm und auflockernd (vgl. "balderian"), der Grundgedanke eines "bewegter" gespielten Bachs ist schon sympathisch, doch bei dieser Aufnahme ist nicht mehr viel von J.S. Bach zu hören, was "dittrir" mit "seelenlos" ziemlich treffend beschrieben hat. Und wenn "Eloquence" sich in erster Linie an Einsteiger richtet, dann sollte man jedem Bach-Liebhaberneuling dringend davon abraten, diese CD zu kaufen, zumal das sicher "strenge" MO hier leider nichts von seiner atemberaubenden Tiefe offenbart.
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am 26. Januar 2004
Trocken und zwar knochentrocken, daß ist diese Interpretation. Hier wird einfach seelenlos gespielt, daß Werk bleibt auf der Strecke. Wenn man Bach mit dieser Aufnahme kennenlernen möchte, dann ist man eher abgeschreckt und fühlt sich wie unter einer gepuderten Perücke und steifem Rock eingezwängt. Bach zu hören ist eine solche Freude, aber die wird einem hier gründlich vergällt.
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