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Anyway
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am 1. August 2012
Family war eine der musikalisch profundesten Bands der frühen 1970er Jahre, die es niemals richtig geschafft haben. Ihr chaotischer Lebensstil verhinderten eine optimale Nutzung der bemerkenswerten individuellen Talente. Ihr tonales Live Zentrum war der nervös vibrierende, unerhört vibratoreich intonierende Sänger Roger Chapman, der seine ganze Stimme des Albums "Anyway" in den Song "Good news - bad news" legte. Die Gitarre und das Vibraphon in diesem Stück stand Chapman in keiner Weise nach. "Good news - bad news" ist ein Meisterwerk! Nach diesem Song - übrigens ein Live song, geht es live weiter mit zT nervösen eindringlichen Songs, so, wie nur Family dies konnte. In "Strange Band" zeigt die Band ihr chaotisches Können, ohne dass jedoch eine Melodie und Linie fehlte - da brauch man schon bei einigen Takten starke Nerven. Mit "Part of the Load" beginnt der Studio Teil des Albums. Hier zeigt Chapman recht deutlich das Potential seiner Stimme, auch die Band rückt tonal näher zusammen. Mit dem Titelsong "Anyway" gelingt ihnen sogar eine schöne akustische Nummer, natürlich mit dem üblichen Chaos drin - was ich nicht negativ meine - das ist Family! Mit dem letzten regulären Studio song "Lives und Ladies" gelingt ihnen gar ein "normales" melodisches und melancholisches Stück, ein schönes ruhiges Stück, eigentlich Family - untypisch, aber ich erwähnte bereits eingangs ihre große Individualität, die sich hier zeigt. Es folgen noch drei give-aways - live, die wieder die schöne, leicht chaotische Seite von Family aufzeigen. Die Anyway ist eine harte Kost, die eine der ungewöhnlichsten Bands der früh-70er Jahre aufzeigt. Damit reit sich Family schon in die Riege von Soft Machine oder stellenweise Zappa ein. Ein wirklich ungewöhnlich Album, aber auch ein etwas schwieriges!
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keine 7oer Jahre Band gewesen, sondern eine 6oer Jahre Band; das Original damals enthielt auch nur 8 Titel, eine Seite Studio, eine Seite live; in einer extra-Plastikhülle eingeschoben, die Pretiose mit dem schönen Cover; alle Platten der Gruppe kommen jetzt noch einmal bearbeitet von Chapman selbst in einem Koffer mit einigen Boni auf den Markt; und ein einziges Konzert gibt es nächste Woche in London dazu; ich bin auch nicht der Ansicht, dass Chappos Stimme allein den Reiz dieser Formation ausmachte, die Energie hat sich aus den Talenten aller Beteiligten entwickelt; grosses Teil, die Band zu dem Zeitpunkt Ende der 6oer in ihrer Kreativität mindestens so gut wie der Pfeiffer an den Toren der Finsternis oder Unteroffizier Pfeffer's einsame Herzen-Club.
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